Diskurs 06 - Die 144.000 Versiegelten: Israeliten oder die christliche Gemeinde der Endzeit?




Die 144.000 Versiegelten: Israeliten oder die Gemeinde der Endzeit? / Replik Marcus Franz 00, 2000-07-11

Die 144.000 Versiegelten: symbolisch oder nicht symbolisch? / Replik Marcus Franz 01, 2000-07-25

Findet die Entrückung vor der großen Drangsal statt? - Diskurs 16


(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Die 144.000 Versiegelten: Israeliten oder die Gemeinde der Endzeit? / Replik MF00, 2000-07-11)

Ich muss Ihnen Recht geben, dass ich meine Auslegung nur indirekt, ohne exakte Bibelstellen begründen kann. Lassen Sie mich zuerst nochmals sagen, dass ich keineswegs Israel irgendetwas streitig machen will. Ganz im Gegenteil: Ich bin ein großer Freund Israels, durfte auch schon zweimal in Israel sein. Zu meiner Auslegung: Ich denke, dass die Gemeinde zur Zeit der 7. Posaune entrückt wird, sich bis dahin also noch auf der Erde befindet (die genaue Begründung dafür finden Sie auf meiner Webseite).Bei dem Gericht der 5. Posaune ist davon die Rede, dass das Gericht nur die Menschen trifft, die NICHT das Siegel Gottes auf ihrer Stirn haben (Off. 9, 4), zu einer Zeit, wo sich die Gemeinde ja noch auf der Erde befindet.

Bei einer wortwörtlichen Auslegung der Versiegelung (begrenzt auf Israeliten im wortwörtlichen Sinn) käme man zu dem für mich völlig unvorstellbaren Ergebnis, dass Gott während dieser Endzeit Israel zwar beschützt, gleichzeitig aber seine ohnehin schon aufs Schwerste bedrängte Gemeinde den Quälereien eines Dämonenheeres schutzlos ausliefert. Daher halte ich ein symbolisches Verständnis der Versiegelung für besser. Ein Hinweis könnte hier eventuell die Stelle aus Römer 11, 17-24 sein, die davon spricht, dass die bekehrten Heiden in den Ölbaum (Israel) in geistlicher Sicht eingepfropft sind (was natürlich nicht zu einer Vermischung von Israel und der Gemeinde führen darf - siehe hierzu den Israel-Teil meiner Webseite.

(Marcus Franz, XXXXmarcus1973@t-online.de / http://www.marcus1973.privat.t-online.de/endzeit.html).


(Siehe auch Diskurs 08: „Die Sammlung Israels: bereits seit 1948 oder erst in der Endzeit?”)


Die Frage, wer unter diesen 144.000 zu subsumieren ist, zieht sich durch alle Denominationen. Während es bei den Protestanten und Freikirchen die „Gemeinde” ist, haben die Zeugen Jehovas diesen Personenkreis auf ihre „auserwählten Brüder” eingeschränkt. Auch die katholisch-apostolische Kirche sieht hierin eine Auswahl des „geistigen” Israel und die Adventisten und die katholische Kirche sehen hier verständlicherweise ihre eigenen Gläubigen angesprochen.

Hier nun einmal der Text, um mit den Aussagen wieder etwas vertraut zu werden:

144.000 aus allen Stämmen Israels versiegelt mit dem Siegel des lebendigen Gottes.

Off 7,1 Danach sah ich vier Engel stehen an den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind über die Erde blase noch über das Meer noch über irgendeinen Baum. 7,2 Und ich sah einen andern Engel aufsteigen vom Aufgang der Sonne her, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief mit großer Stimme zu den vier Engeln, denen Macht gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zu tun: 7,3 Tut der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen.

7,4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren aus allen Stämmen Israels:

7,5 aus dem Stamm Juda zwölftausend versiegelt, aus dem Stamm Ruben zwölftausend, aus dem Stamm Gad zwölftausend, 7,6 aus dem Stamm Asser zwölftausend, aus dem Stamm Naftali zwölftausend, aus dem Stamm Manasse zwölftausend, 7,7 aus dem Stamm Simeon zwölftausend, aus dem Stamm Levi zwölftausend, aus dem Stamm Issachar zwölftausend, 7,8 aus dem Stamm Sebulon zwölftausend, aus dem Stamm Josef zwölftausend, aus dem Stamm Benjamin zwölftausend versiegelt. Off 7, 1- 8;

(Siehe auch Kapitel 06: „Die Wiederkunft des Herrn” / Die Hochzeit des Lammes / Die 144.000 Erstlinge für Gott und das Lamm.)

Obwohl wir also hier eine akribisch genaue Aufzählung der zwölf Stämme Israels vorfinden, aus denen diese „Erstlinge für Gott und das Lamm” genommen werden, wird immer wieder versucht, hierin ein Symbol für die Gemeinde - ja mehr noch, für die „Gemeinde aller Zeiten” zu sehen. Der Umstand, dass diese Knechte Gottes aus Israel kommen, wird in dem Sinne umgedeutet, dass angeblich im Urchristentum die Gemeinde aus Juden und Heiden mit der Ehrenbezeichnung „Israel” genannt wurde.

Dass es sich hier nur um 144.000 Knechte Gottes handelt, während man mit der „ganzen Gemeinde Christi” wahrscheinlich Millionen unterzubringen hätte, wird wieder einmal als „große Zahl” und als „unverstümmelte Ganzheit” in Bezug auf die Gemeinde interpretiert, so dass damit symbolisch zum Ausdruck kommt, dass „Gott keinen aus der Gemeinde vergisst”.

Diese Interpretation auf die „Gemeinde aller Zeiten” lässt sich jedoch sehr leicht widerlegen, da diese 144.000 in Off 9,3-4, bei der Beschreibung der Plagen der fünften Posaune, noch einmal - indirekt - angesprochen werden.

Sie sollten Schaden tun allein den Menschen, die nicht das Siegel Gottes haben an ihren Stirnen.

Off 9,3 Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde, und ihnen wurde Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben. 9,4 Und es wurde ihnen gesagt, sie sollten nicht Schaden tun dem Gras auf Erden noch allem Grünen noch irgendeinem Baum, sondern allein den Menschen, die nicht das Siegel Gottes haben an ihren Stirnen. Off 9, 3- 4;


Hier sind also nur jene Menschen betroffen, welche dieses Siegel Gottes nicht haben. Daher müssen im Umkehrschluss alle jene mit einem Siegel - nämlich die obigen 144.000 - noch auf Erden sein und diese können daher nicht - ob symbolisch oder nicht - die „Gemeinde aller Zeiten” beinhalten.

Auf die Auslegung der Zeugen Jehovas und aller Denominationen, welche hier eine „auserwählte Schar” ihrer eigenen Mitglieder sieht, muss hier nicht eingegangen werden, da sich diese Sicht von selbst richtet.

Bleibt jene Interpretation, welche in diesen 144.000 die Mitglieder der Gemeinde der Endzeit sieht. Und hier ist die Argumentation oben, von Marcus Franz, nicht von der Hand zu weisen. Wenn wir den Text wörtlich nehmen und in diesen „Erstlingen für Gott und das Lamm” tatsächlich nur Israeliten aus den 12 Stämmen sehen, wäre es dann denkbar, „dass Gott während dieser Endzeit Israel zwar beschützt, gleichzeitig aber seine ohnehin schon aufs Schwerste bedrängte Gemeinde den Quälereien eines Dämonenheeres schutzlos ausliefert”? D. h. wenn diese 144.000 nur Israeliten sind, dann gibt es für die Gläubigen der Endzeitgemeinde nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie wurden bereits vorher entrückt oder sie müssen diese „Quälereien” durchmachen. Nachdem den obigen Ausführungen von Marcus Franz über die Entrückung erst bei der 7. Posaune voll zuzustimmen ist, müsste die Gemeinde daher zu diesem Zeitpunkt - bei der fünften Posaune - noch auf Erden sein und verbleibt daher nur die zweite Möglichkeit zu untersuchen.

Um nun die Identität dieser 144.000 zumindest etwas eingrenzen zu können, sehen wir uns den zweiten Text in der Offenbarung an, welcher explizit von dieser Personengruppe spricht.

Sie sind erkauft aus den Menschen als Erstlinge für Gott und das Lamm.

Off 14,1 Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm Hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn. 14,2 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel wie die Stimme eines großen Wassers und wie die Stimme eines großen Donners, und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielen. 14,3 Und sie sangen ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier Gestalten und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen außer den Hundertvierundvierzigtausend, die erkauft sind von der Erde. 14,4 Diese sind's, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich; die folgen dem Lamm nach, wohin es geht. Diese sind erkauft aus den Menschen als Erstlinge für Gott und das Lamm, 14,5 und in ihrem Mund wurde kein Falsch gefunden; sie sind untadelig. Off 14, 1- 5;


Es sind also die „Erstlinge für Gott und das Lamm”, die sich „mit Frauen nicht befleckt” haben, die „jungfräulich” sind und dem Lamm nachfolgen. Sie sind erkauft aus den Menschen für Gott und das Lamm und in ihren Mund wurde kein Falsch gefunden, sie sind untadelig.

Dies ist nun eine Aufzählung von charakterlichen und glaubensmäßigen Superlativen und es ist kaum zu glauben, dass es sich hier tatsächlich um leibhaftige Menschen handelt. Noch dazu, wenn man bedenkt, dass wir uns hier in einer Zeit der Bedrängnis der Gläubigen befinden. Doch wir erfahren noch einiges mehr aus diesem Text. Während es weiter oben, in Off 7,3, bei der Versiegelung nur hieß, dass diese Knechte Gottes „an ihren Stirnen” versiegelt wurden, wird hier in Off 14,1 präzisiert, dass es sich bei diesem Siegel um den Namen des Sohnes und den Namen des Vaters handelt.

Und hier haben wir nun den nächsten Hinweis. Auch im Sendschreiben an den Engel der Gemeinde in Philadelphia, in Off 3,10-13, wird diese Auszeichnung den Überwindern zugesagt, welche der Herr zu einer Säule (Pfeiler) im Tempel seines Gottes machen wird.

Und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und meinen Namen, den neuen.

Off 3,10 Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen. 3,11 Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme! 3,12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen. 3,13 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Off 3,10-13;


Wer sind nun diese Überwinder aus der Gemeinde in Philadelphia und wer ist die Gemeinde in Philadelphia? Sehen wir uns den Rest des Sendschreibens an:

Der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids.

Off 3,7 Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf: 3,8 Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet. 3,9 Siehe, ich werde schicken einige aus der Synagoge des Satans, die sagen, sie seien Juden, und sind's nicht, sondern lügen; siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen sollen und zu deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe. Off 3, 7- 9;


Bei der Einleitung jedes einzelnen Sendschreibens präsentiert sich der Herr gegenüber der betreffenden Gemeinde mit einer ganz speziellen Eigenschaft, ein Kennzeichen, welches für diese spezielle Gemeinde Geltung hat. Hier, bei der Gemeinde in Philadelphia, stellt sich der Herr vor als „der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf”. Was will das nun besagen? Wir kennen diese Aussage aus dem AT, Jes 22,20-22:

(Siehe auch den Exkurs 02: „Die sieben Sendschreiben”.)

Und ich will die Schlüssel des Hauses Davids auf seine Schulter legen.

Jes 22,20 Und zu der Zeit will ich rufen meinen Knecht Eljakim, den Sohn Hilkijas, 22,21 und will ihm dein Amtskleid anziehen und ihn mit deinem Gürtel gürten und deine Herrschaft in seine Hand geben, dass er Vater sei für die, die in Jerusalem wohnen, und für das Haus Juda.

22,22 Und ich will die Schlüssel des Hauses Davids auf seine Schulter legen, dass er auftue und niemand zuschließe, dass er zuschließe und niemand auftue. Jes 22,20-22;


Dies ist ein Ausspruch des Gottes Israels, mit welchem er Schebna, den korrupten, betrügerischen Verwalter und Stellvertreter des Königs von Israel durch den gerechten Eljakim, den Sohn Hilkijas ersetzen ließ. Die näheren Zusammenhänge sind hier nicht von Bedeutung, sondern nur der Umstand, dass dieser Ausspruch des Gottes Israels gleichzeitig eine Prophezeiung auf Jesus Christus war, der auch die korrupten Machthaber ablösen und eine gerechte Herrschaft über Israel und die Welt im Millennium aufrichten wird.

Wie nun leicht zu erkennen, hat dieses Kennzeichen vom „Schlüssel Davids” nur für Juden bzw. Judenchristen (Messianische Juden) Aussagekraft, welche den Hintergrund kennen und dadurch wissen, wer hier zu ihnen spricht. Diese Ansicht wird auch vom vorhergehenden Text in diesem Sendschreiben gestützt. In Off 3,9 sagt der Herr, dass er einige aus der Synagoge des Satans schicken wird. Auch die Synagoge ist natürlich eine typisch jüdische Bezeichnung und hätte für Heidenchristen keine Bedeutung.

Doch dann heißt es oben, in Off 3,9 von jenen aus der Synagoge des Satans, welche der Herr zu ihnen schicken wird: „die sagen, sie seien Juden, und sind’s nicht, sondern lügen”. Hier sind wir nun ganz nah bei unserem Thema. Man wird diesen Text natürlich in erster Linie auf die „säkularisierten”, die ungläubigen Juden anwenden können, welche bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihre Käppchen auf dem Kopf tragen, aber - ob in Wirtschaft oder Politik - außerhalb der Synagoge genauso korrupt und betrügerisch agieren wie ihr Vorfahre Schebna. Wir müssen uns jedoch objektiverweise auch fragen, ob nicht auch andere Gruppen, welche vorgeben wollen „Juden” zu sein, um sich in die Verheißungen Gottes für dieses Volk einzudrängen, unter dieses Urteil fallen könnten. Es gibt übrigens auch einige christliche Gruppen, welche von sich behaupten diese Gemeinde von Philadelphia zu sein.

Die Gemeinsamkeiten nun zwischen den 144.000 Versiegelten aus den 12 Stämmen Israels und der Judenchristengemeinde in Philadelphia sind nun zweierlei: das Siegel an ihren Stirnen mit dem Namen Gottes und des Herrn Jesus und das außerordentliche Naheverhältnis beider zum Herrn: von der Gemeinde in Philadelphia sagt der Herr ausdrücklich, dass er sie liebt (Off 3,9) und von den Versiegelten heißt es nicht nur, dass sie als „Erstlinge für Gott und das Lamm” von der Erde und aus den Menschen erkauft sind (Off 14,3-4), sie sind auch die Einzigen, welche das Lied singen können (Off 14,3) und sie stehen als Einzige mit dem Herrn auf dem Berg Zion (Off 14,1).

Halten wir also abschließend fest: diese 144.000 sind nicht „Israel” schlechthin, sondern eine auserwählte Gruppe von christus-/messiasgläubigen Israeliten der Endzeit, mit außerordentlichen charakterlichen und glaubensmäßigen Eigenschaften, welche (bereits bei ihrer Geburt?) von Gott und dem Herrn Jesus ausersehen wurden, um ihre Erstlinge (also die Ersten!) aus den Menschen zu werden. Die Aussage, dass die Endzeitgemeinde den „Quälereinen eines Dämonenheers schutzlos ausgeliefert ist” relativiert sich, wenn man den Kontext betrachtet. Die 144.000 werden zwar von dieser Plage der fünften Posaune - aus welchen Gründen auch immer - ausgenommen, jedoch die Katastrophen der Posaunen 1 bis 4 und speziell der 6. Posaune, bei der ein Drittel der Menschen getötet wird, treffen diese Auserwählten Gottes sichtlich genauso, wie die Gläubigen der Endzeitgemeinde.

(Siehe auch den Diskurs 15: „Wer ist die ,Braut des Lammes'?”.)



(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Die 144.000 Versiegelten: symbolisch oder nicht symbolisch? / Replik MF01, 2000-07-25)

Wie schon gesagt: Eine sehr schwierige Stelle. Ihre Argumente haben einiges für sich und es ist natürlich gut möglich, dass Sie Recht haben und die Versiegelung wirklich nur für Gläubige aus Israel bestimmt ist und einen besonderen Schutz für diese Menschen bedeutet. Andererseits halte ich nach wie vor ein symbolisches Verständnis dieser Stellen nicht für unmöglich. Letztlich wird es die Zukunft zeigen, welches Verständnis richtig ist.

(Marcus Franz, XXXXmarcus1973@t-online.de / http://www.marcus1973.privat.t-online.de/endzeit.html).