Diskurs 1013 - Bericht aus dem Lager der "Israelbewegung".

Die "Israelbewegung" in den christlichen Gemeinden - Der christlich-evangelikale Zionismus    3.Teil




Die "Alijah" - Die große Endzeitverführung der Gemeinde / Hannelore Weitzel 00, 2010-05-02

Die "Israelbewegung" in den christlichen Gemeinden; ein falscher religiöser Geist der Verführung.

Christen verteidigen das Evangelium gegen die "Israelfreunde".

Offener Brief der "Israelbewegung" in Deutschland an die deutsche Bundesregierung

Organisationen der "Israelbewegung"

Was hat Auschwitz mit griechischen Beamten-Privilegien zu tun? / Christian Ortner 00, 2010-12-31

Ist Nethanjahu ein "chickenshit" (Hosenscheißer)? / Christlich-orthodoxer Bruder Nathanael Kapner, USA 2014-11-02

Der "Mitternachtsruf" - ein Ruf in die falsche Richtung? /     Diskurs 1011

Schma Jisrael - Höre, ISRAEL - Das Urteil Gottes über sein Volk. /    5. Teil, Diskurs 1015


Vorwort

In vielen christlichen Gemeinden Deutschlands hat die "Israelbewegung" (der evangelikale christliche Zionismus) Fuß gefasst. Eine Organisation, welche sich zum Ziel gesetzt hat, mit Hilfe und mit der finanziellen Unterstützung der Gemeindemitglieder, in einer "Alijah" (hebr.= Heimholung) genannten Aktion, Juden aus Russland und anderen Staaten nach Israel zu bringen. Sie folgen damit einem Auftrag des Amerikaners Steve Lightle (Seattle/Washington), welcher verkündete, dass er 1974 eine Vision des Herrn über die Rückführung der Juden aus den USSR empfangen hätte. Als biblische Beweise werden von den Predigern dieser Alijah den Geschwistern Prophezeiungen aus dem Alten Testament genannt, welche besagen, dass die Juden von den Heiden nach Jerusalem gebracht werden würden. Überprüft man diese Zitate jedoch näher, kann man schnell erkennen, dass sich alle diese Prophezeiungen nicht auf unsere heutige Zeit, sondern auf das Tausendjährige Reich unseres Herrn Jesus Christus in noch ferner Zukunft beziehen.

Frau Hannelore Weitzel war viele Jahre in dieser Bewegung tätig und hat - wie die anderen Geschwister in der Gemeinde auch - diesen Predigern geglaubt und war der festen Überzeugung, hier im Willen Gottes zu handeln. Bis ihr eines Tages einige Unstimmigkeiten in der Auslegung des Wortes Gottes aufgefallen sind und sie sich selbst in der Bibel diese Prophezeiungen durchgelesen hat. Doch, wie sie selbst schreibt:

„war es nicht nur ein bloßes Erkennen durch das Wort, eines Tages. Sondern es war ein verzweifelter Kampf heraus aus einer Verwirrung und einer persönlichen Not mit vielen Verlusten, die mich anfangen ließen zu hinterfragen was und warum ich so betrogen werden konnte, von Menschen. Ich habe schon in 2001 angefangen zu fragen was nun mit den Juden geschieht die man nach Israel bringt. Doch erst durch eigene Not habe ich angefangen auf die Suche nach der Wahrheit zu gehen. So geht diese Suche eben schon seit 5 Jahren. Es war sehr, sehr schwierig, ein sehr schmerzvoller Weg.”


Nunmehr hat Frau Weitzel ihre Erfahrungen mit der "Israelbewegung" dokumentiert und stellt sie bei Immanuel.at der Öffentlichkeit vor, um - wenn möglich - auch andere Geschwister vor Schaden zu bewahren.


Die "Alijah" - Die große Endzeitverführung der Gemeinde -  von Hannelore Weitzel.


-  War die Vision von Steve Lightle von 1974 ein Auftrag von Jesus an uns, die Gemeinde?

-  In wieweit hat Jesus, der Sohn Gottes, seiner Gemeinde den Auftrag gegeben Juden nach Israel zu bringen?

-  Was ist aus dem Auftrag des HERRN an die Gemeinde in Mk 16,15 geworden: „ … predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!”?

-  Wie konnte sich eine christlich-politische Bewegung bilden, die nach dem Alten Testament handelt?

-  Ist die Alijah aus dem Lande des Nordens (Russland) nach Israel vom Heiligen Geist geleitet? -  Oder ist es ein Geist der Verführung?

-  In wieweit haben Christen das Wort Gottes missinterpretiert und damit Sünde auf sich geladen? Unbewusst, weil getäuscht.


Diese provokanten aber notwendigen Fragen sollten dringendst untersucht werden. (Immanuel Kant: „Habe den Mut, dich deines Verstandes zu bedienen”)


Die Verführung.

Deutschland, das Land der Täter - zuvor das Land der Reformation.

Konnten wir deshalb geistlich verführt werden, weil das alles aus der Schuld heraus kam, die wir als Christen, aber auch als Nation Deutschland für den Holocaust auferlegt bekommen haben? Dass wir als Wiedergutmachung für unsere Vergangenheit dem jüdischen Volk auf diese Weise helfen müssen, Israel zu bauen und die Juden in das Land zurückbringen? Dass wir als Christen noch besonders angehalten sind, ihnen nun endlich zu helfen, damit sie nicht mehr in eine Situation kommen ähnlich wie im Dritten Reich? Sie deswegen von uns in den „sicheren Hafen Israel” gebracht werden sollen, weil „das Wort es so sagt”? Oder haben wir uns alle täuschen lassen? Sind wir einer endzeitlichen Massenverführung aufgesessen mit ihren verheerenden Folgen für uns alle? Für den Nahen Osten und weltweit.

Die Wahrheit ist schockierend, es hat mich tief erschreckt, doch wir müssen dringend beginnen zu verstehen, um JESU Willen und der Errettung von Menschen, weltweit. Mein Hinterfragen begann nach meiner Letzten Reise nach Polen. Sie begann in 2002, als Gottes Geist uns dringend versuchte klar zu machen, dass diese Vision von 1974 so nicht aus seinem Geist ist. Doch ich verstand es nicht richtig, ich war doch davon überzeugt dass wir jüdische Menschen unbedingt nach Israel bringen müssten. Das war doch der Tenor der Israelbewegung bei uns und in der ganzen Welt. Das stand doch so im Wort Gottes, wie man uns sagte. Oder etwa nicht?

Ich zögerte daher nicht, das der Leiterschaft der Organisation mitzuteilen, was ich glaubte, dass Gottes Geist uns sagte. Das bedeutet, ich habe im Jahr 2002 und 2006 schon einmal den Versuch unternommen, es den Leitern dieser Organisationen in Deutschland mitzuteilen. Man lehnte es ab und wollte es nicht hören. Nun teile ich es nicht mehr den Leitern mit, sondern habe mit Gottes Hilfe einen anderen Weg gefunden, einen „Weckruf” zu starten für die, die hören und umkehren wollen! Was auf der Welt geschieht in Bezug auf Israel und dessen Existenzrecht, ist nicht biblisch, obwohl uns das seit vielen Jahren erklärt und „gelehrt” wird. Wie kann ich das so behaupten? Nach jahrelanger Suche nach der Wahrheit und der Loslösung von diesem religiösen Geist bezüglich der falschen Israellehre, der die Gemeinde in einem unglaublichen Maße unterwandert hat, bin ich frei zu reden.

Ich bin Deutsche, und genau aus diesem Grund will ich nun erst recht nicht mehr schweigen, da ich sonst mein Gewissen belaste, in Bezug auf mein Versprechen gegenüber Gott und seinem Wort. Als Deutsche und als Christin fühle ich mich verpflichtet „Licht ins Dunkel” zu bringen, mit der Hilfe von außen, der Unterstützung vieler geistlicher Männer Gottes!

Ein Zeugnis dessen, was mein Leben bestimmt hat, folgt kurz.

Unsere Reisen nach Polen und Auschwitz über den Zeitraum von vier Jahren waren es, die mein Denken der letzten 18 Jahre geprägt haben. Nie wieder einen Holocaust. Nie wieder ein Schweigen von Christen im Angesicht so einer schrecklichen Vergangenheit.

Mit allem was ich hatte und bin, habe ich versucht „Präventionen” zu tätigen, für den Fall einer erneuten Verfolgung von jüdischen Menschen im Nahen Osten, Deutschland und Europa. Es schien dem Feind Gottes nicht zu gefallen, denn er versuchte mein Leben zu zerstören. Doch der Sieger ist JESUS, der Christus! Und das für mich Unglaubliche geschah, endlich, nach immensen persönlichen Verlusten, hatte ich verstanden, dass Fleisch Fleisch hervorbringt, und Geist Geist! Es ist eine Vermischung der Geister die uns in die Irre führen.

Die Verführer.

Die Israelbewegung ist eine politische Bewegung die leider dem Auftrag unseres HERRN an uns in Mk. 16,15 nicht nachkommen kann, da sie sonst ihre gesamte aufgebaute Struktur verändern müsste. Eine Struktur, die darauf ausgerichtet ist, in eine politische Richtung zu gehen, anstatt dem Missionsauftrag aufzunehmen, so wie Jesus es uns in seinem Wort gesagt hat. Das heißt, sie müssten anfangen Politik zu unterlassen und denjenigen, mit denen sie jetzt in Israel zusammenarbeiten, das Evangelium zu predigen.

Und damit sind sie in einem Dilemma. Entweder das Evangelium für Juden und Heiden wie Jesus uns lehrt oder politische Arbeit, die den säkularen Staat unterstützt, der unter Gottes Gericht steht. Sie bauen Fleisch durch Fleisch, und nicht im Geist Gottes. Ein gesegneter Bruder einer Missionsarbeit in Israel sagte öffentlich:

„es gibt Christen die sich nur um die menschlichen Belange der Juden kümmern und ablehnen das Evangelium weiterzugeben.
 Das ist der richtige Antisemitismus!”

Eine Umkehr der Bewegung und ein Loslassen ihrer politischen Tätigkeit bis hin in die Weltpolitik wäre eine Feuerprobe für die Bewegung. Sollten sie sich das nicht einmal zu Herzen gehen lassen und darüber nachdenken?

Die Verführten.

Worüber ich hier schreibe sah ich vor Jahren nur von weitem und verschwommen. Doch ich fragte mich immer, was denn da in unserem Deutschland geschah bezüglich Israels. Aber wie gesagt, wir waren noch nicht in der Lage richtig zu verstehen. Es dauerte für mich mehr als sechs Jahre um „hinter die Fassaden” der religiösen Richtung der Bewegung schauen zu können. Nicht dass man mich missversteht: ich schätze und respektiere jeden Einzelnen der in dieser Bewegung tätig ist, doch sie haben sich verblenden lassen und ich wünsche mir aus tiefstem Herzen, dass sie anfangen zu verstehen.

Aber die Entscheidung hierfür liegt bei ihnen, es zu tun oder nicht. So geht es uns in allererster Linie darum, im Geiste Christi zu erkennen und in diesem um Freisetzung und Errettung von Menschen zu beten, damit die, die verführt worden sind, wieder in die richtige Beziehung und ins Gleichgewicht zu ihrem Schöpfer kommen können. Nämlich zu demjenigen der sein Leben gegeben hat für die Erlösung von Schuld und Sünde. CHRISTUS der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es geht um eine erneute Hinwendung an den SOHN GOTTES, JESUS den CHRISTUS, den MESSIAS und sein Wort. IHN sollten sie hören. Möge das die Bewegung erkennen.

Laßt euch nicht verführen!

Jesus sagte in seiner Rede auf dem Ölberg: „Seht zu dass euch niemand verführe!” (Mt 24,3-4). Die Jünger fragten ihn, nachdem Jesus von der Zerstörung des Tempels in Jerusalem sprach: „Sag uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?” (Mt 24,3). Die Vollendung des Zeitalters und seine Ankunft. Das war die Frage der Jünger. „Seht zu dass euch niemand verführe”. Verführung ist das Schlimmste was einem geschehen kann, ganz besonders, wenn sie unter dem Deckmantel der Religion kommt. Es sieht so gut aus und man glaubt es auch, doch wenn wir genau hinschauen führt es in die Zerstörung.

Jesus Christus hat uns freigemacht von „Religion”. ER hat am Kreuz von Golgatha die Wand der Trennung zwischen Juden und Heiden niedergerissen, welche die Religion aufgebaut hatte, sie wurde durch den Sohn Gottes zerstört.

Meine erste Begegnung mit dem Thema Israel.

Vor vielen Jahren, nachdem ich zum Glauben an den einzigen wahren Gott kam, führte mein Weg in eine Gruppe von „Israelfreunden”, eine Gebetsgruppe für Israel. Dort wurde ich zum ersten Mal mit diesem Thema konfrontiert. Als junge Christin hörte ich genau zu und erfuhr dann nach und nach, was man zu dem Thema Israel „lehrte”.

Man lehrte uns: es ist unsere Deutsche Schuld an dem Holocaust der Juden, die uns als Christen in Deutschland veranlasste nun erst recht zu dem jüdischen Volk und zu Israel zu stehen. Wir waren ja schuldig an der Ermordung von Millionen von Juden, wie sollten wir jetzt nicht zu ihnen stehen? Der Druck auf die Christen wurde erhöht - wir sind schuld - nun müssen wir helfen, das war und ist der Grundgedanke dieser Lehre! Und: dass Gott sie in Israel haben will. Doch ist das wirklich unser Auftrag? Mit allen Mittel versuchte man uns nun immer und immer wieder anhand von Dokumenten klarzumachen, dass es beschlossene Sache ist, dass dieses Land den Juden gehört. Doch es können Millionen von Dokumenten geschrieben und unterzeichnet werden, sie haben nur Bestand wenn sie auf der Wahrheit und in der Wahrheit gegründet sind, und zwar so wie GOTT es will. Dann hat es einen Rechtsanspruch, wenn Gott es sagt.

Aber wie wir wissen, wurde aus dieser katastrophalen Situation des Dritten Reiches heraus die Nation Israel gegründet. Ein menschlich völlig richtiger Gedanke in so einer verzweifelten Lage. Es war der Völkerbund (UNO), der es letztendlich beschloss: eine Heimstätte für das jüdische Volk. In christlichen Kreisen sagte man, dass es so Gottes Wille sei, berief sich auf Jes 66,8) und bestätigte somit von christlicher Seite die Gründung des Staates. Fatal? Ein Land endlich für sich selbst. Das Land der Vorväter, das Gott ihnen, den Vorvätern verheißen hatte. Das war der Platz den sie haben wollten/sollten. Nach einer unendlichen Odyssee und einer unglaublichen Vernichtung ihres Volkes, während unendlich andauernder Jahre. Endlich nun ein Zuhause!

Das „Recht” Israels auf sein Land.

Zurück zum Gebetskreis: dort in diesem Israelgebetskreis hörte ich dann auch von einer Vision für Deutschland und Israel, die Gott einem Mann - Steve Lightle - im Jahre 1974 gegeben hatte und hörte auch von dem Recht Israels auf sein Land. Demonstrativ erklärte man mir immer wieder, dass Israel nun endlich lebe, heraus aus der „Asche des Holocaust”. Lebt Israel, so wie es die Israelbewegungen demonstrativ proklamieren? Lebt es wirklich? Lebt es wirklich? Oder kämpft es tagtäglich um seine Existenz? Erkennt es seinen Gott schon? Oder ist die Decke noch vor ihren Augen und auf ihren Herzen (2Kor 3,15-16)? Was ist denn Leben in den Augen von wiedergeborenen Christen? Eigentlich eine geistliche Heimat, so jedenfalls steht es geschrieben. Lebt diese Nation Israel denn wirklich?

Hat diese Nation nun biblisch gesehen auch Recht auf das Land, und wenn ja, wie und wann?

Die Regierungen in Israel seit der Gründung erklären uns und der Welt: sie haben ein gottgegebenes Recht auf ihr Land. Sie sagen uns, dass sie das Land wieder genommen haben, weil Gott es ihnen gegeben hat. Haben sie aber die Vorbedingungen erfüllt, die ihnen ihr Gott vorgeschrieben hat, wenn es zu einer Landeinnahme käme? Denn nur so hätten sie das von Gott gegebene Recht auf das, worauf sie uns einschwören wollen. Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, dann wird automatisch SEIN Wort wieder anfangen zu greifen und zwar so, dass wieder ein Gericht Gottes über Israel kommen wird. Denn ohne Aufforderung von Gott und der Erfüllung der entsprechenden Vorbedingungen, dürfen sie das Land nicht nehmen.

Leider ist es so, doch GOTT ist GOTT. Gott ist an Sein Wort gebunden. D.h. wenn Israel sein Recht auf sein Land verteidigt, mit Waffen und Blut, wird Gottes Wort das ausrichten wozu er es gesandt hat. Unberechtigte Landeinnahme, weil Gott sie nicht durch Waffen und Blut in ihr Land bringen wird. Nachzulesen im Wort Gottes (Hos 1,5-7). Es war schon immer so, dass Israel nur das Recht von Gott bekam in das Land zurück zu kehren, wenn Gott es beschlossen hatte. Nie haben sie gewagt das Land einfach einzunehmen. Nur auf Gottes Geheiß hin, und dann auch nur um einen Tempel zu bauen. Dieser letzte Tempel wurde aber nun von IHM selbst im Jahre 70 zerstört, nachdem Jesus gekreuzigt wurde und sie den SOHN Gottes abgelehnt hatten, der kam um sie zu erlösen. Seitdem gibt es keinen Tempel mehr und es geht nur noch um den geistlichen Tempel, der JESUS selbst ist! Gott wohnt nicht in einem Haus von Menschenhand gebaut, weder jetzt, noch damals, noch zukünftig.

In christlichen Kreisen wird es wiederholt und wiederholt gepredigt, dass dieses Land Israel gehört. Dabei wird aber übersehen, dass diese Verheißungen Gottes an Israel ihre bestimmte Zeit der Erfüllung haben. Und diese Zeit ist nicht unsere Zeit, sondern das Millennium, am Ende der Zeiten. Daher wird so geschehen wie Gott es gesagt hat und nicht wie Christen es bestimmen! Wir hätten die Juden in den Nationen lassen müssen und nicht nach Israel bringen dürfen! Nie! Aber mit allen Mitteln versucht man menschliche Werke zu untermauern, doch es wird zu einem Desaster führen, denn Gottes Wort gilt, ob wir es glauben oder nicht. Wir können nie mit eigener Kraft Gottes Willen abändern.

So steht die Frage im Raum, Menschenwort über Gotteswort?? Selbst wenn Gott in der Zukunft sein Wort einlösen wird über Jerusalem und Israel weil sie ihre eigenen, von Gott gelösten Wege gehen (nachzulesen bei Joel, Sach), müssen wir uns fragen: in wieweit haben wir uns dann schuldig gemacht an dem kommenden Dilemma und erst recht wenn wir jetzt schweigen? Was wäre, wenn sich die Geschichte nur wiederholen muss, weil Juden und Christen ihre eigenen Wege gehen und nicht auf Gott hören? Wenn die Vergangenheit nochmals zur Zukunft wird? Wenn sie sich wiederholen muss, damit Gott sich als der GOTT offenbaren kann der ER IST?

Der Auftrag der Gemeinde.

Hat die Gemeinde in ihrem Auftrag das Evangelium zu predigen, Juden und Heiden, versagt und ist nun vor Gott dafür verantwortlich? Was wenn sich die Geschichte nochmals wiederholen muss, damit der Auftrag der Gemeinde schlussendlich doch noch ausgeführt werden kann? Die Gemeinde, ein Geheimnis Gottes!

Mein Herz für Israel und das jüdische Volk aber auch für alle andern Völker!

Als ich zum Glauben an Christus kam, im Jahr 1987, gingen danach einige Jahre ins Land und ich nahm an einem Fasten und Beten für Israel teil. Während dieser Tage wurde ein Gebetseinsatz unternommen und in der Wannseevilla ein Schriftstück unterzeichnet, auch von mir, in dem wir versprachen, dem Volk Gottes zu dienen. Diesem Versprechen fühle ich mich bis heute Gott gegenüber verpflichtet und werde es einhalten so Gott will und ich lebe. Aber wie?

Nun endlich, nach Jahren, so wie es das Wort Gottes sagt und wie Jesus es uns gelehrt hat! Damals habe ich nicht sehen können, dass aus diesem Schriftstück ein Papier werden sollte, das einem politischen Auftrag gleichkommt. Erst jetzt wurde mir das klar. Da ich aber meine Unterschrift darunter gesetzt habe, möchte ich hier nun öffentlich klarstellen: mein Augenmerk liegt darin, den Auftrag so auszuführen, dass man den Menschen, Juden wie Heiden, die Hoffnung und die ewige Liebe die in der Gestalt des Sohnes Gottes zu uns gekommen ist, erzählt, das Evangelium erklärt, und hinweist auf das kommende Königreich des HERRN! Das ist doch, was Jesus will, dass sie errettet werden aus dem kommenden Zorn Gottes!! Dass man nicht mehr schweigt. Dass man zu Israel steht, aber in geistlichem Sinne, nämlich ihnen sagt wer ihr GOTT ist! Keinen politischen Tätigkeiten nachgeht, die nur ins Verderben führen werden!!

Jedenfalls sah ich es vor einigen Jahren noch nicht so wie ich es heute sehe, da man uns immer sagte, wir dürfen den Juden nicht „predigen”. Es hat nun Jahre gedauert eine Sicht zu entwickeln, die mir damals nicht klar war, weil ich auch geblendet und verführt war. Wenn wir nicht mit geistlichen Augen sehen können und erkennen, was Jesus uns gesagt hat, dass wir tun sollten, dann bauen wir fleischliche Werke auf und die führen nicht in die Ewigkeit.

Unsere Vergangenheit ist unsere Verpflichtung.

Ein Massenmord an Menschen, wie er im Dritten Reich geschah, ist auf das Schärfste zu verurteilen, das muss hier ausdrücklich betont werden. Es ist eine menschenverachtende, niederträchtige Handlung, die von Gott in der Ewigkeit mit Sicherheit auf das schärfste gerichtet werden wird und zu der man nicht schweigen darf. Zu keiner Tötung von unschuldigen Menschen darf man schweigen!

Wenn aber nun aus der Vergangenheitsbe- und aufarbeitung, eine in die falsche Richtung geführte christliche Bewegung werden kann/konnte, die nach menschlichem Gutdünken handelt und nicht nach Gottes Anweisung, dann kann es zu einer Wiederholung von schrecklichen Umständen kommen, die so nicht gewollt ist und war! In Anbetracht der Tatsache, dass der kommende Nahostkrieg in Vorbereitung ist, der Millionen von Menschen das Leben kosten wird, nicht nur physisch, sondern auch psychisch und vor allen Dingen das ewige Leben, bin ich der Überzeugung dass es keine Möglichkeit mehr gibt auf religiöse Gefühle Rücksicht zu nehmen, was mir leid tut, aber Jesus hat gesagt er ist nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert (Mt 10,34). Das ist das Schwert des Geistes, SEIN WORT, das Mark und Bein trennen soll, Seele und Geist (Hbr 4,12).

Es geht um Menschen in der Hand von Mächten und Gewalten, die an himmlischen Örtern toben um die Weltherrschaft zu übernehmen, genau dort wo der SOHN GOTTES sein Leben lies, und die „Gemeinde” bringt diese Juden noch an den Platz, wo dieser Kampf stattfinden wird? Juden und Araber im Nahen Osten in Gefahr für Leib und Leben und wir schauen zu? Ein Weltbrand und wir schauen weg? Das kann ich nicht glauben und deswegen schreibe ich.

Alijah

In den vergangenen vier Jahren habe ich bezüglich dessen was das Wort Gottes zu dem Thema Alijah „Heimholung” sowie der Gründung des Staates Israels sagt, studiert, habe Kontakt zu verschiedensten Pastoren und Leitern unterhalten und habe es mir ganz sicherlich nicht einfach gemacht. Alles ist Gnade, und ich bete dass wir Gnade zum Hören und Verstehen bekommen bevor es zu spät ist!

Sind Christen nun wirklich bereit aufgrund ihrer Einstellung zu ihren Diensten und Visionen, Menschen, in diesem Fall Juden, Araber, sowie viele andere Nationalitäten im Nahen und Mittleren Osten und sogar Christen weltweit ihrem Schicksal zu überlassen, den Tod vor Augen? Wenn nicht umgekehrt wird, zurück zu Gottes Auftrag für die Gemeinde, dann machen sich diese Christen wegen ihrer verführten Denkweise und ihrer Abgötterei zu diesem Staat Israel schuldig an vergossenem Blut. Sie waren bereit Menschen zu entwurzeln um sie „weil Gott gesagt hat” nach Israel zu bringen. Nun sind sie bereit sie dort zu belassen, weil sie glauben, dass es so sein sollte?! (Alijah!) Selbst im Angesicht eines kommenden Krieges? Sie denken, das müsse so sein! Was für wahnsinnige Vorstellungen. Ist eine totale Verführung über die Gemeinde gekommen?

Die Lehrer dieser Bewegung denken und predigen, dass die Gemeinde ja sowieso nicht mehr hier sei, wenn dies alles geschieht. Das ist der Ultra-Dispensationalismus, der die Nation Israel Gottes Gericht überlässt. Wir sind ja zu dieser Zeit bereits entrückt...... Fatal!!! Ob das wirklich so ist, wie sie denken, wird sich herausstellen. Vielleicht bekommen wir als Leib Christi aber genau aus dieser falschen Denkweise heraus noch einmal die Gnade, den Juden von Jesus zu erzählen, so wie es in den vergangenen Jahren eben nicht getan wurde. Dass wir mit ihnen in eine Trübsalzeit gehen als Christen, um ihnen dann zur Seite zu stehen in den Nationen der Welt. Und dass es eben keine Flucht durch die Entrückung in den Himmel gibt, noch nicht.

www.artkatzministries.org     www.themysteryofisrael.org


Die obigen Links sind von zwei sehr hilfreichen Seiten die uns in der Zukunft mit ihren Wahrheiten noch einige Zeit beschäftigen werden. Siehe aber auch das Buch von Steve Wohlberg, (Endtimedelusion - Endzeitwahn) zu erfragen bei K. Püplichhuisen. Wenn ich darin auch nicht mit allem konform gehe, so deckt es doch zumindest einiges auf, was falsch läuft im Leib Christi. So denken und glauben diejenigen, die dieser falschen Israellehre anhängen, dass GOTT es ihnen gesagt hätte so zu handeln. Sie sagen, dass Gott sie dort haben will, in Israel, die Juden, und dass sie keinen Auftrag von Gott hätten, ihnen, den Juden, das Evangelium zu predigen, sondern sie nur den Auftrag haben sie zurück zu bringen, Alijah für sie zu machen. Und dass sie die Juden aus Russland und aus den anderen Nationen nach Israel bringen sollen, damit Jesus wiederkommen kann. Wo steht denn das im Wort Gottes? Wer hat uns das erzählt und warum? Das sagen bekannte Bibellehrer!?

Schier unglaublich, dass ich das fast auch geglaubt hatte, damals vor 8 Jahren. Man baut auf verschiedenste Bibelverse und erklärt und verteidigt damit diese Heimholung! Mehr als 1,5 Millionen Menschen wurden unter dieser Aussage, man solle sie holen und bringen (Fischer und Jäger! Jer 16,16) nach Israel gebracht, entwurzelt und aus ihrem Land geholt. Es wurde den Menschen gesagt das Gott sie JETZT dort haben will! Ein Durcheinander von Bibelstellen das absolut tödlich werden kann, wenn GOTT nicht eingreift! Das ist der gleiche Gedankengang den auch die zionistischen Männer und Frauen hatten, die damals das Land nahmen und den Staat gründeten. Aus menschlicher Betrachtung völlig, verständlich, wäre da nicht auch Gottes WORT! Aber an dieses ist auch Israel gebunden, wenn sie behaupten, dass ihnen das Land gehöre. „Das Land gehört uns, und jeder Jude muss zurück in das Land seiner Väter, das hat Gott uns geschenkt”.

Ja, das hat er, aber unter Voraussetzungen die ... erfüllt sind? Sie haben noch nicht einmal einen Tempel zum anbeten. Den Tempel hat Gott ja selbst zerstört. Das ist nun doppelt schlimm. Denn diesen lebendigen Tempel JESUS CHRISTUS der nun ist, den lehnen sie noch immer ab. Und Gott sollte schweigen und wegschauen darüber? Die Israelbewegung hat sich schuldig gemacht vor Gott und Menschen. Diese Aussagen schockieren nun sicherlich, doch ich sehe es wirklich als ernste Angelegenheit, die Wahrheit in dieser Sache nun aufzudecken, wegen der Millionen von Einwanderern, welchen das Evangelium verwehrt wurde, weil der jüdische Staat von den Vertretern der Israelbewegung per Unterschrift verlangt hat, dass niemand von Jesus predigen darf!

DAS wäre eine Heimholung wie Gott sie will: Heimholung in sein Reich, sein ewiges Reich! Eine geistliche Alijah ins himmlische Jerusalem! Aber nun sind sie an einem Platz, der von Gott zum Gericht bestimmt ist, genauso wie die ganze Welt, wenn sie nicht zu GOTT umkehrt und Seinen SOHN als Geschenk annimmt zur Vergebung der Sünden. Denn Gott hat die ganze Welt in dem Ungehorsam eingeschlossen und die Tür ist JESUS der Christus! Aber nun??

Stellen Sie sich einmal Folgendes vor: wenn diese christliche Bewegung der „Heimholung der Juden aus dem Land des Nordens” (die Alijah), dort, in dieser Nation Russland oder in all den Nationen wo sie waren um Juden zu holen, wenn sie dort das Evangelium gepredigt hätten! Was wäre das für ein Jubel im Himmel gewesen! Was wäre das für ein Leben aus den Toten gewesen! Was wäre das für eine Erweckung gewesen! Stellen Sie sich vor, diese erweckten Menschen wären dann in ihrem Land geblieben und hätten wiederum den Sohn Gottes gepredigt!! Unvorstellbar was dann geschehen wäre!

Stattdessen hat man Menschen darauf hingewiesen, dass sie nach Israel sollen. Ist das ein Geist aus dem Sohn GOTTES? Nun haben wir ein Dilemma!!! Wir haben versagt. Warum setze ich mich so ein? Ich möchte einfach nur klarmachen, dass ich nicht „nur so” schreibe, sondern mein Leben war eine Hingabe für das jüdische Volk und ist es auch noch immer. Doch nicht politisch, sondern so wie es das Wort, die Bibel sagt. Darum erzähle ich auch ein wenig von mir.

Die Schuld, die zur Verblendung führte.

Unser Weg damals, für Israel und Deutschland, war immer von Buße bezüglich unseres Versagens als Christen im Dritten Reich geprägt. Unser Weg war nicht nach Israel, sondern nach Polen, zurück in die Vergangenheit unserer Schuld an dem Holocaust als Christen und als Nation insgesamt. Wir standen viele Male an dem Platz, der weltbekannt ist für seine unfasslichen Gräuel von Menschen an Menschen: Auschwitz. Aber auch alle anderen Vernichtungslager haben wir besucht. Diesen Dienst taten wir über die Dauer von vier Jahren und in mir und den anderen Teilnehmern war immer wieder: Nie wieder, nie wieder ein Schweigen der Deutschen Christen an einem anderen „Holocaust”. Nie mehr darf Deutschland und besonders die Christen sich beteiligen, indem sie wegschauen, sollte so etwas nochmals auf das jüdische Volk zukommen.

Wir waren immer wieder zutiefst erschüttert und entsetzt über alles, was wir dort in Polen hörten und sahen. Jede Reise war ein Stich ins Herz über unser Versagen. Doch es hat unser Herz auch fest gemacht in der Absicht, dass wir in der Zukunft aufstehen werden für das jüdische Volk. Und das haben wir getan. Viele haben einen Dienst an Israel und dem jüdischen Volk angenommen. Wir hielten dann auch in Warschau eine Konferenz in 2001, eine Bußkonferenz mit dem Thema: "Israel und die Gemeinde". Unser Lehrer war Arthur Katz der damals schon das Thema „Alijah” ansprach und uns sagte: wir dürfen keine Juden nach Israel bringen. Wie Recht hatte er, doch wir waren so total davon überzeugt es tun zu müssen, dass wir ihn gar nicht „hören” wollten. Doch Gott wollte es. A. Katz warnte vor einem kommenden Krieg und der Zerstörung des Landes und dass viele Menschen in große und tiefste Not kommen würden. Daher keine Beteiligung von Christen an einer Alijah.

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Aber nicht nur er, sondern viele Bibellehrer haben das Gleiche gesagt. Sie haben gewarnt keine Juden nach Israel zu bringen. Man hat nicht auf sie gehört. Wie eindringlich lehrte A. Katz uns damals darüber, dass Israel noch Schlimmes wiederfahren würde, bevor es zu geistlichem Leben kommen könne. Denn das ist Gottes Weg mit Fleisch: Beschneidung. Gott ist Geist und nur was aus seinem Geist kommt, kann leben auf ewig! Das ist es doch was wir uns als Christen wünschen: Menschen zum Leben, zum ewigen Leben zu bringen. Das ist doch der Auftrag des HERRN an die Gemeinde: „Predigt das Evangelium aller Welt”!

Nach dieser gesegneten Konferenz spürten wir, dass wir eine nächste Konferenz in Deutschland abhalten müssen. Es ging um unsere Deutsche Vergangenheit auf der einen Seite und der schweigenden, zuschauenden Kirche auf der anderen Seite. Einer Kirche die sich dieser „Herrschaft” untergeordnet hatte, bis auf Wenige! Diese Konferenz fand in Bad Harzburg statt. Eine andere Konferenz in 2001 in Braunschweig, wo viele Christen aus Europa zusammenkamen, um Gott um Vergebung zu bitten für unsere Nation und für alles was unter Hitler und der schweigenden Kirche geschehen konnte. Damals hat man geschwiegen und nicht den Auftrag ausgeführt, den Jesus seiner Gemeinde gab. Das sollte nicht noch einmal so geschehen. Das war unser Versprechen.

Die Israelbewegung in den christlichen Gemeinden: ein falscher religiöser Geist der Verführung.

Und jetzt? Das alles war unser Herzensanliegen und Gott segnete es, so glaubten wir. Doch das, was uns immer und immer wieder beschäftigte, war die immer wiederkehrende Hinterfragung der Vision die Steve Lightle im Jahre 1974 in Braunschweig hatte, und aus der dann eine Organisation der weltweiten Massenheimholung der Juden nach Israel entstand. Eine Organisation, die mehrere Zweige aufbaute und sich weltweit ausdehnte. Ich habe lange Jahre gebraucht, bis ich verstanden hatte. Die Bindung an diesen Geist war so immens stark und unser Denken für Israel nun so stark geprägt, wer sollte da nicht glauben, dass Gott das so wollte, wie in dieser Vision gesehen?

Eine Vision von der wir nun glauben, dass es so nicht von Gott war und ist! Sollte sie von Gott gewesen sein, dann ist sie falsch verstanden worden und eine verfrühte Heimholung geschehen, die GOTT eigentlich SELBST einleiten wird und dann haben sie sich alle schuldig gemacht! Selbst Steve Lightle, der ja das Buch „Der II. Exodus” geschrieben hat, nachdem er seine Vision erhalten hatte, schreibt in seinem Buch, dass sich kein Name und keine Organisation an die Spitze dieses „Exodus” stellen dürfe. Es sei ein heiliger Auszug. Aber wenn das so von ihm gesagt wurde, warum aber erscheint dann sein Name und der, der daraufhin gegründeten Organisationen überall?? Hat man dann Gott nicht ernst genommen, und hat ihm die Ehre genommen?

Wenn diese Vision überhaupt richtig gewesen sein sollte, dann hat er vielleicht die allerletzte Heimholung gesehen (im Millennium), aber dann hätte er Deutschland nicht geteilt gesehen, wie er schreibt. Es ist ein Rätsel. Inwieweit hat man sich nun vor Gott und Menschen versündigt? Nun erst recht in Anbetracht eines eventuell kommenden Krieges? Wir können diesen Krieg nicht aufhalten, auch nicht mit den Dokumenten die „bezeugen”, dass dieses Land Israel gehört. Dieses Land gehört GOTT und er wird richten diejenigen die es teilen, egal wer das ist! Es wird zu Krieg kommen und vielleicht wird er sogar gewonnen, doch was dann kommt, das werden wir sehen.

Haben diese Leiter und Organisationen Gott vorgegriffen und haben Millionen von christlichen Geldern ausgegeben, um eine Bewegung zu finanzieren, die sich damit ihr eigenes Reich gebaut hat? Vorbei an dem Willen Gottes? Ein politisches Reich, das nicht zu Gottes Reich gehört? Dann wäre es Zeit zur Umkehr oder nicht?? Millionen Euro und Dollar wurden ausgegeben, nur um Menschen nach Israel zu bringen, und nun werden wiederum Millionen gebraucht um diese Menschen dort im Land zu unterstützen weil der Staat ihnen nicht helfen kann oder will.

Was ist das? Ist das wirklich das, was Gott will? Man sagt uns auch, man muss das jüdische Volk in ihr Land zurück bringen, damit Jesus wieder kommen kann, vergißt aber nicht hinzuzufügen, dass die Christen ja sowieso entrückt werden und dann handelt Gott wieder mit Israel und dann ..... nur mit ihnen? Die Gemeinde ist ja in Sicherheit! Was ist das für ein Denken? Ob dieses Denken aufgeht? Was steckt denn dahinter? Das muss man sich wirklich fragen. Ein ehrliches Forschen im Wort wird uns sicherlich dahin bringen die ganze Wahrheit zu verstehen!

Wake up!!

Sicherlich kommt nun ein Aufschrei, aber genau das ist die Herausforderung der wir uns als Gemeinde, Leib Jesu stellen müssen, bevor wir wieder einem Desaster gegenüber stehen und DANN wieder Buße tun müssen vor Gott und Menschen für begangenes Unrecht! Wie gesagt, damals glaubten wir, dass wir zu dieser Israelbewegung gehören sollten, wir wollten auch helfen den Staat Israel zu unterstützen. Es sah ja alles so richtig aus. Wir versprachen Gott, dass wir zum jüdischen Volk stehen wollten, als Christen sowieso. Deswegen gründeten wir einen Verein, wir glaubten, dass wir so besser tätig sein könnten. Doch der HERR dachte anders, er verordnete eine Zeit der Beschneidung unserer Gedanken und unseres Denkens und Wollens. Es war schmerzlich und kostete viele Verluste. Doch aus diesem kommt das Leben das von Gott ist, das aus CHRISTUS und seinem Geist kommt. Das ewige Leben.

„Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken”.

Aus dem Gedanken heraus, den Juden helfen zu wollen und immer Auschwitz vor Augen, ging ich ein Wagnis ein. Ich las ja viel im Wort Gottes bezüglich der Endzeit und hörte dementsprechend nun auch von einer Verfolgung der Juden im Nahen Osten. Ich flog dorthin um Prävention zu betreiben, wenn sie dort unterkommen müssten. Während dieser Zeit der „Vorbereitungen” lernte ich den Geist des Islam kennen, der sich auch über Israel und dem jüdischen Volk in der Zukunft ergießen wird. Ich begann diese Menschen dort im arabischen Raum zu lieben und zu schätzen, doch ihre Religion ist keine Religion der Freiheit, sondern eine Religion der Unterordnung und der Unfreiheit, die sich von Betrug und Hinterlist leiten lässt, und die auf ihrer Fahne trägt Juden und Christen zu töten.

Darauf müssen wir uns vorbereiten, Juden und Christen. Nach meiner Odyssee in den arabischen Raum begann ich aus tiefstem Herzen Gott zu fragen nach dem „warum”? Warum konnte mir so ein Missgeschick passieren? Wieso habe ich glauben können, dass es von Gott war, was ich dort in Jordanien erlebte? Lange Zeit brauchte ich um diese traumatischen Erlebnisse und Ereignisse zu verarbeiten. Ich konnte es nicht fassen, was ich da durchlebt hatte. Ich hatte tagtäglich den Eindruck, dass ich einen Albtraum durchlebe der nie enden wollte! Jesus war so gut, mir Stück für Stück klar zu machen, warum: Nur weil ich unter diesem falschen Geist lief, einem religiösen Geist der so subtil ist, dass, wenn wir nicht aufpassen, wir die Wahrheit nicht erkennen können!

So nur war es möglich mich so in die Irre zu führen und ich dann nur aufgrund meiner seelischen Denkweise durch diesen religiösen Geist falsch geleitet werden konnte! Immenser Schaden ist entstanden, doch ich vertraue meinem Gott, dass er aus Chaos Herrlichkeit machen kann. So sollen auch wir umkehren, zurück in das Wort Gottes für uns. Wenn wir nicht sauber trennen, ist eine Verführung ganz sicher vorprogrammiert und es kostet Menschenleben! Das ist es wovor uns Jesus warnte.

Es ist Zeit, dass wir wirklich verstehen wohin uns das führen kann. Es ist Zeit dafür. So stark kann eine falsche Bindung sein, von der man glaubt sie sei von GOTT, tatsächlich es ist der Geist der Verführung! Der Feind kommt als Engel des Lichts. Jahre habe ich gebraucht, um endlich zu verstehen. Unser Auftrag von Jesus dem Sohn Gottes ist: „Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!” (Mk 16,15). Wenn sich nun diese Israelbewegung in Deutschland und Europa, sowie auch absolut stark in den USA, diesem falschen Geist geöffnet und hingegeben hat, haben sie sich dadurch ein „goldenes Kalb” gemacht, weil sie denken, dass es so von Gott ist. Und dadurch kann durch diesen fatalen politischen Einfluß, welchen Christen auf Regierungen ausüben, ein dritter Weltkrieg ausgelöst werden und daran wären CHRISTEN MITSCHULDIG! Schuldig weil sie das Wort Gottes falsch ausgelegt und dementsprechend falsch gehandelt haben. Ein Weltbrand mit Hilfe der Christen????

Darum müssen wir wirklich ernstlich den HERRN suchen um dafür zu beten dass ER Loslösung schenkt zur UMKEHR! Wenn nicht: ob dann unter Beteiligung von „gut meinenden Christen”, welche Regierungen beeinflussen und sogar zum Krieg aufrufen „um die Feinde Israels zu beseitigen”, wieder Christen schuldig werden an einem nächsten Holocaust? Jesus hat gesagt: „mein Reich ist nicht von dieser Welt”. Er hat NIE zum Krieg aufgerufen, sondern er kam mit dem Schwert des Geistes, welches sein Wort ist. ER kam um zu retten und zu erlösen und zu heilen, bis jetzt!!! Das will ER auch jetzt tun, durch Sie und mich!

Als Luther den Schmalkaldischen Bund einging, der ein politisches Bündnis war um die „Sicherheit” zu gewährleisten die er brauchte, um gegen die katholische Kirche und ihre Doktrin zu stehen, kam es nach Jahren der „Selbstverteidigung” zu dem Schmalkaldischen Krieg. Was wollen wir und was ist Gottes Wille? Wir rufen auf, Gottes Angesicht zu suchen und sein Wort in Wahrheit zu studieren.

Als der Jude Mordechai sah und hörte, dass man die Juden in 127 Provinzen töten wollte, stand er auf und klagte und weinte bitterlich darüber und sagte zu Esther:

Bilde dir nur nicht ein, dass du vor allen Juden entrinnen werdest, weil du in des Königs Haus bist!

Est 4,13 Und Mordechai ließ der Ester antworten: Bilde dir nicht ein, du könntest dich mit deinem Leben im Haus des Königs allein von allen Juden in Sicherheit bringen! 4,14 Denn wenn du zu diesem Zeitpunkt wirklich schweigst, so wird Befreiung und Errettung für die Juden von einem andern Ort her erstehen. Du aber und das Haus deines Vaters, ihr werdet umkommen. Und wer weiß, ob du nicht gerade für einen Zeitpunkt wie diesen zur Königswürde gelangt bist? Est 4,13-14;


„Denn wenn du unter diesen Umständen schweigst, so wird den Juden von einer anderen Seite her Trost und Errettung erstehen, du aber und deines Vaters Haus werden umkommen. Wer weiß ob du nicht um dieser Umstände willen zum Königtum gekommen bist” Wir sind Könige und Priester im Hause des HERRN, Jesus ist unser KÖNIG und ER ruft uns auf zu hören und zu agieren. Es geht um eine geistliche Heimholung der Juden und Heiden und um Seinen guten Willen für uns alle. Wir haben einen Auftrag der zur geistlichen Errettung führen soll für die Ewigkeit Eph 6,12: „Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut sondern gegen die Herrschaften und Gewalten, gegen die "Weltbeherrscher" der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den (himmlischen) Bereichen”.

Diese Mächte toben über Israel und besonders Jerusalem um es zu erobern und um ihre Herrschaft dort aufzurichten. Dort wo der SOHN GOTTES gesiegt und sie besiegt hat, am Kreuz von Golgatha! Sie wollen ihre Macht demonstrieren und sind doch besiegt. Doch alles was sich ihnen anbietet, dass sie belügen, verführen und missbrauchen können um ihre Zwecke zu erfüllen, werden sie tun. Darum heißt es: Steh auf der du schläfst (Eph 5,14)… Wake up -----

Nur weil ich selbst auf den Leim gegangen bin, verführt war durch falsche Lehre und dann das reinigende Gerichtsfeuer Gottes durchlebt habe, kann ich jetzt darüber reden. „Darum steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit der Wahrheit und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit und die Füße gestiefelt mit Bereitwilligkeit für das Evangelium des Friedens!” Eph. 6,14-15. - Irrt euch nicht, was der Mensch sät wird er ernten. …

»Das Gesetz bringt dem das Leben, der seine Forderungen erfüllt.«

Röm 10,5 Wenn jemand für gerecht erklärt werden will, indem er das Gesetz befolgt, gilt für ihn, was Mose schreibt: »Das Gesetz bringt dem das Leben, der seine Forderungen erfüllt.« Röm 10, 5;

Das kann das jetzige Israel nicht mehr erfüllen, es kann nicht mehr danach leben, denn es kann die Gebote Gottes nicht mehr halten da der Tempel fehlt und keine Opfer gebracht werden können. Also haben sie auch kein Leben, das müssen wir verstehen! Es kann die Gesetze und Gebote die Gott ihnen gegeben hat, nicht mehr einhalten weil JESUS das Opfer ist, das sie aber ablehnen.

»Das Wort, das Gott spricht, ist für dich nicht in unerreichbarer Ferne; es ist in deinem Mund und in deinem Herzen.«

Röm 10,6 Die Gerechtigkeit jedoch, die für den da ist, der glaubt, sagt: »Du brauchst dich nicht zu fragen: Kann denn jemand in den Himmel hinaufsteigen?« - so als müsste man Christus von dort herabholen - 10,7 oder: »Kann jemand in den Abgrund hinuntersteigen?« - so als müsste man Christus von den Toten heraufholen. 10,8 Im Gegenteil, sie sagt: »Das Wort, das Gott spricht, ist für dich nicht in unerreichbarer Ferne; es ist in deinem Mund und in deinem Herzen.« Röm 10, 6- 8;


Mit dem "Wort" hier ist die Botschaft des Glaubens gemeint, die wir verkünden.

»Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«

Röm 10,9 Wenn du also mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und mit deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. 10,10 Denn man wird für gerecht erklärt, wenn man mit dem Herzen glaubt; man wird gerettet, wenn man ´den Glauben` mit dem Mund bekennt. 10,11 Darum heißt es in der Schrift: »Jeder, der ihm vertraut, wird vor dem Verderben bewahrt werden.« 10,12 Ob jemand Jude oder Nichtjude ist, macht dabei keinen Unterschied: Alle haben denselben Herrn, und er lässt alle an seinem Reichtum teilhaben, die ihn ´im Gebet` anrufen. 10,13 Denn »jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«. Röm 10,9-13;


Grundsätzliche Voraussetzungen dafür, das Evangelium annehmen zu können sind:

Röm 10,14 Nun ist es aber doch so:
o Den Herrn anrufen kann man nur, wenn man an ihn glaubt.

o An ihn glauben kann man nur, wenn man von ihm gehört hat.

o Von ihm hören kann man nur, wenn jemand da ist, der die Botschaft von ihm verkündet.

o 10,15 Und die Botschaft kann nur verkündet werden, wenn jemand den Auftrag dazu bekommen hat. Röm 10,14-15;


Genau das ist ja auch geschehen, denn es heißt in der Schrift: »Was für eine Freude ist es, die kommen zu sehen, die eine gute Nachricht bringen!« (Jes 52,7). Das heißt, als Christen hat uns Gott diese Botschaft anvertraut und es ist die einzige gute Botschaft die Menschen errettet, die ewiges Leben bringt! Jeder Christ ist ein Botschafter Gottes, ein Jünger des Herrn Jesus Christus.

Jesus hat zu seinen Jüngern gesagt: „Gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker ...!” (Mk 16,15). Wie können dann diese Leiter dieser Organisationen sagen, dass sie „nur den Auftrag haben die Juden nach Israel zu bringen”? Wer hat ihnen das gesagt? Sie haben gegen das Wort des HERRN gehandelt und somit den Auftrag außer Acht gelassen. Weiter heißt es im Römerbrief:

Wenn die Verwerfung Israels der Welt die Versöhnung mit Gott brachte, wird Israels Wiederannahme bedeuten, dass Tote lebendig werden!

Röm 11,13 Denen unter euch, die keine Juden sind, (also Heidenchristen Anm. HW) möchte ich Folgendes sagen: Als Apostel der nichtjüdischen Völker setze ich alles daran, dass durch meinen Dienst an diesen Völkern die Herrlichkeit des Evangeliums sichtbar wird. 11,14 Denn vielleicht gelingt es mir gerade dadurch, mein eigenes Volk eifersüchtig zu machen und einige von ihnen zu retten. 11,15 Wenn nämlich schon die Verwerfung Israels der Welt die Versöhnung ´mit Gott` brachte, was wird dann erst Israels Wiederannahme bedeuten! Nichts Geringeres, als dass Tote lebendig werden! Röm 11,13-15;


Hätte das die Israelbewegung tun müssen, als sie in die Nationen gingen um dort die jüdischen Menschen zu suchen um sie nach Israel zu bringen?? Hätten sie ihnen „die Herrlichkeit des Evangeliums” bringen sollen? Freudenbotin (Jes 40,9) sein sollen? Wir glauben mit großer Sicherheit, dass der Beschluss der christlichen Alijah, jüdische Menschen aus Russland und aller Welt nach Israel zu bringen, so nicht von Gott sein kann. Dass Israel seine Nation gegründet hat, um endlich wieder einen Staat zu haben, sein Volk zurück holte um ihnen dort eine Heimat zu geben, eine jüdische, ist ihre Entscheidung. Eine Entscheidung die sie dann ganz alleine vor Gott verantworten müssen. Doch dass wir als Christen dazu beauftragt wären jüdische Menschen nach Israel zu bringen, ist eine Lüge.

Wenn dadurch auch noch der Sohn Gottes, der Einzige der ihnen Leben geben kann, verleugnet werden muss, dann müssen wir Gott bitten uns nun dringend die geistlichen Augen zu öffnen. Wir sind verführt worden, das kann man dann hier mit Sicherheit sagen.

Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet das Jesus der Christus ist?

1Jh 2,22: Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet das Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. 2,23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. 1Jh 2,22-23;


„Der Auftrag und das Anliegen des Heiligen Geistes ist es, auf Jesus hinzuwirken, zu ihm zu ziehen und zu ihm zu führen. Es ist der Heilige Geist, der die Zukunft offenbart und darum heute den eindringlichen Appell an die Menschheit richtet, die Gnade noch zu nutzen und zu Jesus zu kommen, um gerettet zu werden - bevor es zu spät ist!” (Ausz. aus Mitternachtsruf)

Was haben aber die christlichen Organisationen getan welche Alijah machen??? Sie haben Jesus verleugnet. Kann es dann der Heilige Geist sein der diese Bewegung angeführt hat? Ist es ein antichristlicher Geist? Wenn wir Johannes Glauben schenken dürfen, dann ist es so.

Steve Lightle, der Amerikaner aus Seattle/Washington, „sah” Juden aus Russland kommen und er „sah”, dass sie durch Polen und Deutschland kamen und wir sie nach Israel bringen sollen. Er betonte auch sehr stark, dass, wenn wir es nicht tun würden, gerade wegen unserer deutschen Vergangenheit, GOTT unser Land vernichten würde. Er sprach davon dass Gott mit ihm darüber geredet hätte und unsere Geschichte Deutschlands mit dem Buch Obadja verglich! Er jagte uns, bzw. all denen die es hörten, einen Schrecken ein. Wieder dieses „Ihr seid schuldig” nun müsst ihr den Juden und Israel helfen.

Dass man sowieso als Christ helfen wird und ihnen zur Seite steht, ist doch eine ganz normale Sache, aber dass eine Nation dann gleich gerichtet werden würde wenn wir es nicht tun, das gibt doch zu denken. Zumal wir ihnen nicht von Jesus erzählen sollten, sonder ihnen nur sagen durften, dass Gott sie in Israel haben will. Ist das Opfer des Sohnes Gottes so mit Füßen zu treten, dass man von uns erwartet dass wir nicht die frohe Botschaft bringen dürfen?

So erbitten wir in dem Namen unseres HERRN und Heilandes von den Leitern all dieser Organisationen, diese Alijah zu stoppen! Ich fordere als Christin und als Deutsche, dass diese christliche Alijah sofort eingestellt wird, da sie nicht in Gottes Willen ist! Sie ist aus dem Vater der Lüge und GOTT wird sich der Sache ernsthaft entgegen stellen, wenn wir nicht umkehren! Ich bete zum HERRN dass wir uns aufmachen IHN zu suchen für die Wahrheit die aus seinem Geist kommt.



Christen verteidigen das Evangelium gegen die "Israelfreunde"

Den folgenden Brief an Dr. Jürgen Bühler, Vorsitzender des deutschen Zweiges von ICEJ (International Christian Embassy Jerusalem / Internationale Christliche Botschaft Jerusalem) und von "Christen an der Seite Israels e.V", hat die verantwortliche Leiterin von "Internationales Netzwerk der Versöhnung e.V.", Hannelore Weitzel verfasst. Sie war vor Jahren selbst in der Israelbewegung engagiert und hat jetzt erkannt, dass Israels zionistische Politik die Juden aus aller Welt auf Kosten der Christen nach Israel holen lässt, um die eigenen Bürger zu vermehren und damit der rasant wachsende Bevölkerung der Palästinenser in Israel entgegen zu wirken. Sie schreibt:

"Ich selbst war damals tief davon übererzeugt, dass Israel der einzige Platz sei, wo Gott die Juden haben wollte damit ER sie erretten kann. Dass das Land Israels der einzige Platz für sie wäre um dort zu leben, weil Israel den Anspruch hat, den biblischen wohlgemerkt, und dass Jesus sie NUR dort erretten kann und dass ER es nur dort tun wird! Das hat man uns doch erzählt, das hat man doch gelehrt anhand der alttestamentlichen Schriften aus Jesaja und anderen Büchern der heiligen Schrift. Erst durch einen tiefgreifenden Verlust in meinem Leben und Dank der Gnade GOTTES, habe ich durch eigene, jahrelange Nachforschung im Wort Gottes, unter großem Einsatz und NUR unter Mithilfe von verschiedenen wunderbaren Brüdern und  Bibellehrern, endlich verstanden was hier für eine endzeitliche Täuschung in der Gemeinde geschehen ist. Wenn man das nicht versteht und umkehrt, dann wird es ein Desaster geben, das man nicht wieder gut machen könnte! Gnade uns GOTT.  --   H. Weitzel".


(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Christen verteidigen das Evangelium gegen die "Israelfreunde" / Hannelore. Weitzel, i-n-d-v)

Sehr geehrter Herr Bühler1),

heute habe ich wieder einmal Ihre Zeitschrift erhalten,  mit all den Informationen die Sie immer bekannt geben, die sich in Ihrem Dienst ereignen.

Was mich bewegt heute an Sie zu schreiben, ist folgendes:

 "Die Jewish Agency2) hat die ICEJ gebeten, die Heimkehr der letzten äthiopischen Juden zu unterstützen".

Seit einigen Jahren lastet diese Alijah3) von christlicher Seite sehr auf meinem Herzen, meinem Gewissen. In den Jahren 1997 - 2002  war unsere Aufgabe, einen Versöhnungsdienst zu beginnen in Polen, um auch die Schuld der Christen am Schweigen im Dritten Reich bezüglich des Holocaust, vor GOTT zu bringen. Wir durften in Polen und Deutschland über diesem Thema Bußkonferenzen abhalten. Wir haben vor Gott versprochen nie mehr zu schweigen wenn wir sehen, dass so etwas ähnliches noch einmal geschehen könnte.

Wir stehen noch immer hinter diesem Versprechen. Wir dachten damals auch, man solle Juden nach Israel bringen. Wir "glaubten" an die "Vision" von Steve Lightle4),! Wir dachten wir dürfen mit den Juden "nur einen Dialog" führen, so erzählte man uns. Doch dann auf einmal hat GOTT geredet! Was wir zu diesem Zeitpunkt damals, in den Jahren 1997 - 2001, nicht wussten, war, dass Operation Exodus, Exodus, viele andere noch, und auch Ihre Organisation mit dem Staat Israel, bzw. mit der Jewish Agency einen Vertrag unterschreiben mussten, dass sie NICHTS von JESUS CHRISTUS erzählen werden!

Dass sie also diese Arbeit nur tun durften, und noch dürfen, weil man den SOHN GOTTES bei diesem Unternehmen außen vor lassen musste. Mit diesem "Vertragsbündnis", einem Einverständnis gegenüber dem Staat Israel auf dessen  Forderungen einzugehen, haben Sie/sie klar den Missionsbefehl, den JESUS CHRISTUS der Gemeinde gegeben hat, außer Kraft gesetzt! Mat 28,18-20.

Es wurde ein Bündnis eingegangen das außerhalb des Evangeliums liegt. Ein Bündnis, ein Vertrag mit dem "Tod" unterschrieben. Durch diese Handlung hat man die Tür zum Evangelium zugeschlossen von Seiten der Christlichen Organisationen und GOTT sprach mit uns darüber, dass diese Menschen nun in einer "religiösen Falle" sitzen! Diese Juden sind von Christen in ein Land gebracht worden ohne von ihrem MESSIAS gehört zu haben.

Im Jahre 2001, nachdem ich zusammen mit anderen, über 4 Jahre Dienst in Polen und Deutschland tun durfte, hatte der Geist GOTTES mir auf der letzten Reise gezeigt, dass die Arbeit der Operation Exodus so aussieht, dass Juden, die von dieser Christlichen Organisation, und somit auch in gleichem Masse von den anderen o.g. Organisationen nach Israel gebracht werden, von ihnen ins Gericht GOTTES gebracht werden! Dieses habe ich damals der Leitung von Operation Exodus in Deutschland mitgeteilt und das teile ich jetzt noch einmal auch Ihnen und Ihrer Organisation mit. Mit meinem Gewissen kann ich es vor GOTT nicht mehr vereinbaren, es nicht auch Ihnen mitgeteilt zu haben.

Schreiben tue ich es aus dem einen Grund; wenn obige Organisationen diese Verträge unterzeichnen mussten, dann auch Ihre Organisation, ansonsten Sie keinerlei Tätigkeiten in diesem Sinne hätte tun dürften! Keine christliche Organisation hätte Juden aus der ganzen Welt nach Israel bringen dürfen, wenn sie gesagt hätte: "Nein, wir verleugnen unseren HERRN JESUS CHRISTUS nicht!" Man hatte die Wahl! Israel ist ein Staat der jüdisch sein will, der sein Recht einsetzt, dass man dort nicht evangelisieren darf, offiziell, aber er ist offen dafür das wir als Christen helfen sollen jüdische Menschen in das Land zu bringen.

Wir haben  Buße getan dafür, dass die Kirche geschwiegen hatte als man Juden abtransportiert hat, dass sie NICHT das Evangelium gepredigt hatte, zur Vergebung der Sünden. Wir haben Buße getan weil Hitler sein Unwesen treiben konnte mit Menschen jüdischen Glaubens. Wir haben gewarnt vor den Konsequenzen aus dieser jetzigen Alijah unter den o.g. Umständen. Wir wollen nun nicht mehr schweigen, da GOTT uns noch Zeit schenkt zur Buße und Umkehr schenken will und kann, auch von diesen falschen Wegen bezüglich der Alijah.

Sie kennen alle das Wort Gottes und dort heißt es, was wir säen, werden wir ernten! Wenn nun der Sohn Gottes abgelehnt wurde von christlichen Leitern, nur damit man Juden nach Israel bringen kann/konnte, dann muss man sich einmal die Konsequenzen daraus überlegen. Möge uns der HERR bewahren vor einem Gericht wegen der Ablehnung seines Sohnes! Was auch immer noch die Zukunft bringen mag.

Eines ist sicher; sollte man von diesem Fehltritt nicht umkehren und Buße tun, sollte man nicht verstehen was da angerichtet wurde und was das noch für die Menschen in Israel und dem ganzen Nahen Osten bringen wird,  und sollte man nicht erkennen was da wirklich geistlich geschehen ist, oder noch geschieht, muss man dennoch mit den geistlichen Konsequenzen rechnen.

Das alles schreibe ich aus Liebe zu den Juden und Denjenigen, die diese Alijah organisieren! Möge GOTT noch Gnade zum Hören und Umkehren schenken.

Mit freundlichen Grüssen

Hannelore Weitzel,

Internationales Netzwerk der Versöhnung e.V., Reutlingen

intern-netzwerkderversoehnung@gmx.de

www.internationales-netzwerk-der-versoehnung.de


1)
Dr. Jürgen Bühler ist als Internationaler Direktor der ICEJ (International Christian Embassy Jerusalem / Internationale Christliche Botschaft Jerusalem) für die Koordination der über 50 Zweigstellen in aller Welt verantwortlich. Gleichzeitig fungiert er auch als Direktor des Deutschen Zweiges der ICEJ und ist Vorstandsmitglied der "King of Kings"-Gemeinde in Jerusalem. Nebenbei ist er christlicher Prediger, hält Vorträge und schreibt Bücher über die Auslegung des Alten Testaments. Er lebt mit seiner Frau Vesna seit 1994 in Israel. Sie haben drei junge Söhne. Vor seinem Dienst bei der ICEJ promovierte der Physiker aus Heidenheim (Dtl.) am Weizmann-Institut in Rechovot (Israel) im Fachbereich Chemie.-

2)
Jewish Agency die offizielle Einwanderungsorganisation des Staates Israel

3)
Alija (hebr.= Heimholung) In vielen christlichen Gemeinden Deutschlands hat die "Israelbewegung" (der evangelikale christliche Zionismus) Fuß gefasst. Eine Organisation, welche sich zum Ziel gesetzt hat, mit Hilfe und mit der finanzielle Unterstützung der Gemeindemitglieder, in einer "Alijah" genannten Aktion, Juden aus Russland und anderen Staaten nach Israel zu bringen. Sie folgen damit einem Auftrag von Steve Lightle (siehe hier unten).

4)
Steve Lightle, Amerikaner aus Seattle/Washington, welcher verkündete, dass er 1974 eine Vision des Herrn über die Rückführung der Juden aus den USSR empfangen hätte.



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Hannelore Weitzel, Internationales Netzwerk der Versöhnung e.V. Reutlingen
i-n-d-v [intern-netzwerkderversoehnung@gmx.de
www.internationales-netzwerk-der-verseohnung.de



Israel im Lichte der Bibel.


Nach dem Alten Testament

Gott hat sein Erbarmen vom Haus Israel völlig weggenommen (Hos 1,6). Sie sind nicht mehr sein Volk (Hos 1,9). Nur das Haus Juda wird der Herr retten. Doch nicht durch Krieg, sondern durch seinen Geist (Hos 1,7). Erst im Millennium, wenn der Sohn Gottes seine tausendjährige Herrschaft auf Erden angetreten hat, (Hos 2,1.20; Hes 34,25; Jes 2,4) wird sie der Herr wieder als sein Volk annehmen (Hos 2,25; Jer 31,27-28).


Nach dem Neuen Testament

Es ist Gottes Wille, dass wir auf seinen Sohn hören (Mt 17,5). Dieser Sohn Gottes hat uns gesagt, dass jeder, der ihn verwirft, auch Gott verwirft (1Jh 2,23; Lk 10,16; Jh 5,22-23. 15,23). Das heutige Volk Israel leugnet den Sohn Gottes und beschimpft ihn als Betrüger und Gotteslästerer. Durch diese Leugnung des Sohnes hat Israel auch den Vater verworfen und ist somit ein Gott-loses Volk. (Jh 8,24)


Die "Israelfreunde" in den christlichen Gemeinden verkaufen daher ihr Erstgeburtsrecht als Jünger Christi gegen das Linsengericht eines Erfüllungsgehilfen von gottlosen Betrügern. – Es gibt für Israel keine geistliche Umkehr zu ihrem Gott und keine gottgewollte Rückkehr in ihr Land, es sei denn, sie bekehren sich zu Jesus Christus!! (Mt 23,38-39; Gal 5,4) – (Siehe auch Diskurs 111)





Offener Brief der "Israelbewegung" in Deutschland an die deutsche Bundesregierung

Die "Israelbewegung" in Deutschland hat den folgenden offenen Brief an die deutsche Bundesregierung veröffentlicht. Auch wenn dieser Brief ursprünglich an die Rot/Grüne Regierung von Schröder/Fischer gerichtet war, weisen die Verfasser ausdrücklich darauf hin, dass er auch an alle zukünftigen Regierungen, sowie an alle politischen Parteien, alle Bundestagsabgeordneten und Bundestagskandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien gerichtet ist.
http://www.deutschland-israel.de/download/offenerbrief-anzeige.pdf


Nachdem dieser Brief die Sachlage  - insbesondere auch die biblische - nur sehr einseitig beleuchtet, sollen seine 7 Punkte jeweils mit einem anschließenden kurzen Kommentar etwas objektiviert werden.


(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

Als Christen verschiedener Konfessionen und als deutsche Staatsbürger nehmen wir zur aktuellen Debatte über Deutschlands Verhältnis zu Israel und über Antisemitismus in Deutschland wie folgt Stellung:

1. Deutschland hat eine einzigartige, historisch bedingte Verantwortung gegenüber dem jüdischen Volk und dem Staat Israel. Dieser Verantwortung hat sich jede deutsche Regierung entschlossen und bleibend zu stellen. Deutschland kann in Bezug auf Israel daher niemals eine „neutrale” Position einnehmen!


Vor diesem Hintergrund sagte auch der ehemalige Führer des Weltjudentums, der Präsident des World Jewish Congress, Edgar M. Bronfman, zu Lothar de Maiziere, damaliger Außenminister der Bundesrepublik Deutschland bei dessen Antrittsbesuch in New York im September 1990: „Es wird ein schreckliches Ende für die Deutschen geben, sollten künftige Generationen die Zahlungen an Israel und an das Weltjudentum einstellen; dann wird das deutsche Volk von der Erde verschwinden.”

Also wenn die Deutschen nicht an Israel zahlen, werden sie vernichtet werden. Hier und in anderen Äußerungen lässt sich der Faschismus im Zionismus erkennen.



(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

2. Israel ist auf der Grundlage des Beschlusses des Völkerbundes vom 24. Juli 1922 (auf der Basis der Balfour-Deklaration von 1917) und der UN-Resolution 181 vom 29. November 1947, am 14. Mai 1948 auf völkerrechtlich legitime Weise entstanden. Wir fordern die deutsche Regierung auf, sich nicht nur uneingeschränkt zur Existenzberechtigung Israels zu bekennen, sondern sich auch entschieden gegen alle Kräfte in Deutschland und im Nahen Osten zu wenden, welche dieses Existenzrecht direkt oder indirekt in Frage stellen.


Wie die folgende Aussage von Moishe Arie Friedmann, Oberrabbiner der in der Diaspora verbliebenen orthodoxen Juden in Wien zeigt, lehnen sogar die gläubigen Juden selbst diesen zionistischen Staat ab:

„Unter Benutzung des Holocaust wurde der Staat Israel mit Gewalt gegründet, was dem Willen Gottes widerspricht (Hos 1,7). Als glaubenstreue Juden nehmen wir das uns von Gott auferlegte Schicksal der Diaspora auf uns. Die Gründung des Staates Israel hat den Juden aber nicht nur auf dieser religiösen Ebene geschadet, die Mittel und Methoden, mit denen Israel zur Sicherung seiner Existenz gegen die Palästinenser vorgeht, schadet allen Juden weltweit und rufen neuen Antisemitismus hervor. Für die glaubenstreuen Juden ist jedoch klar, dass die Diaspora das uns von Gott auferlegte Schicksal bis zum Kommen des Messias ist.”


Dies kommentieren dann zionistische Juden in einem "Israelforum" in Frankreich so: „Ich weiß, es gibt überall Scheißkerle, aber die jüdisch-orthodoxe Gemeinde besitzt davon mehr als jede andere Gemeinschaft. Schade, dass sie sich auch noch vermehren.”
http://forum.israelfr.com/discus/messages/19/9524.html?1099682277

Gerade dieses - „dass sie sich auch noch vermehren” - hat auch Simon Wiesenthal, Leiter des jüdischen Dokumentationszentrums in Wien, bei einem Vortrag vor Studenten 1969 in Zürich, in Bezug auf den Nachwuchs von Neonazis im Mutterleib(!) beklagt.

„Simon Wiesenthal hielt am 18. November 1969 vor der Juedischen Studentenschaft Zürich bei staerkstem Andrang einen Vortrag über die 'Verfolgung von Naziverbrechern'. Er leitete seine Ausfuehrungen mit einem Wort von Clausewitz ein, dass der Feind von gestern auch der Feind von heute und morgen sei, wenn man ihn nicht restlos vernichte... denn die Moerder von morgen wuerden heute erst geboren. Diese in Zukunft potentiellen Moerder gelte es schon heute auszurotten. Wiesenthal ließ auch durchblicken, dass die juedische Hochfinanz, insbesondere in den USA und vor allem die Kapitalmacht Rothschilds, seit einem Jahrhundert die ungekroenten Koenige der Juden, zweckentsprechend eingesetzt werden, um jene Staaten und Volksgruppen, welche potentiell in sich Naziverbrecher enthalten, kapitalmaessig zu eliminieren. 'Es gilt', rief Wiesenthal in Zuerich aus, 'potentielle Gegner auch im Keim, ja im embryonalen Zustand, ein für allemal zu vernichten'.”

("Salzburger Volksblatt", 23.1.1970, "Neue Züricher Zeitung", 21.11.1969, ebenso die "Tat", der "Tagesanzeiger" Zürich und "Geburtswehen einer neuen Welt", S. 143)«


Wen hatte Simon Wiesenthal unter seinen jüdischen Studenten da wohl im Auge? Vielleicht die Medizinstudenten und künftigen Gynäkologen und Kinderärzte? Das erinnert hier schon sehr stark an die Figur des Juden Shylock in Shakespeares „Kaufmann von Venedig”!



(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

3. Israel befindet sich seit seiner Staatsgründung in einem offenen und latenten Existenzkampf. Israel hat wie jedes andere Land ein Recht auf Selbstverteidigung und muss seine Bürger vor Terror schützen. Wir fordern alle Parteien auf, dies vorbehaltlos anzuerkennen! Dies bedeutet nicht, jede Einzelmaßnahme kritiklos zu billigen. Aber Israels Kampf gegen den Terror darf nicht mit anderen Maßstäben bewertet werden als der internationale Kampf gegen den Terror.


Was hier euphemistisch als Selbstverteidigung bezeichnet wird, verkündete der Vorsitzende des Notstandsrats Europäischer Rabbiner, Rabbi Emmanuel Rabinovich bereits vier Jahre nach dieser Staatengründung in einer etwas klareren Form der staunenden Völkergemeinschaft:

Unser Endziel ist die Entfachung des Dritten Weltkrieges, der bezüglich Zerstörungen alle früheren Kriege übertreffen wird. (...) Dieser Krieg wird unseren Kampf gegen die Gojim (Nichtjuden/ Anm.) für alle Zeiten beenden. Dann wird unsere Rasse unangefochten die Welt beherrschen. (…) Unsere Interessen in Washington erhöhen bei Weitem das 'Punkt-Vier'-Programm für die industrielle Entwicklung in zurückgebliebenen Gebieten der Welt, so daß, nachdem die Industriebetriebe und Städte Europas und Amerikas durch den Atomkrieg zerstört sind, die Weißen keinen Widerstand gegen die großen Massen der dunklen Rassen mehr bieten können, welche dann ihre unbestrittene Überlegenheit halten werden.”

(Siehe auch die komplette Ansprache von Rabbi Rabinovich über die Pläne für die jüdische Weltherrschaft:
„Rabbi Rabinovichs Ansprache über die jüdische Weltherrschaft”.)

(Siehe auch Diskurs 112: „Die Protokolle der Weisen von Zion”)


Nachdem diese "Botschaft" Rabinovichs rund um die Welt gegangen ist und kein israelischer Politiker sich davon distanziert hat, muss man davon ausgehen, dass Israel also - wenn man es lassen würde - den dritten Weltkrieg entfachen will. Und Rabbi Rabinovich lässt auch keinen Zweifel daran, dass es ein Atomkrieg sein wird, der bezüglich Zerstörungen alle früheren Kriege übertreffen wird.

In diesem Zusammenhang ist es doch äußerst interessant, dass von den vier Staaten, welche den Atomwaffensperrvertrag von 1968 noch nicht unterschrieben haben, neben Indien, Pakistan und Nordkorea auch Israel sich bis heute weigert diesen Vertrag zu unterzeichnen. Auch die dieser Tage verabschiedete UN-Resolution 1987, welche u.a. zu einer Reduzierung der Atomwaffenbestände aufruft, hat Israel völlig ignoriert. Der Hintergrund ist die in der Weltpolitik durchaus bekannte - aber öffentlich nicht kommentierte - Tatsache, dass Israel (für seinen Existenzkampf??) bereits 200 einsatzfähige Atombomben gelagert hat.

Israel befindet sich hier also in Gesellschaft von Staaten wie Nordkorea und wie man vermutet auch Iran, welche illegal Kernwaffen produzieren. Andererseits beklagen aber die Israelis, dass die internationale Gemeinschaft zu wenig scharf gegen den Iran und dessen heimliches Kernwaffenprogramm vorgehen würde und drohen, den Iran selbst anzugreifen und die Anlagen zu bombardieren, wenn dies die Amerikaner nicht tun würden.

Und zu guter Letzt: wenn Christen dann die Bibelstelle aus Jesaja 66,8, mit der ja christlicherseits die Staatsgründung Israels erklärt und beschworen wird, in Frage stellen, weil sie ja im Kontext gelesen in einem anderen Zusammenhang zu erklären ist, dann gehen diese Israelfreunde gegen diejenigen an, die sich an Gottes Wort orientieren? Ist der Leib Christi dann „antisemitisch” weil Israelfreunde es so wollen? Gehören dann Christen zu „den Kräften” gegen die man sich entschieden wehren sollte? Das muß sich nun jeder einzelne Leser selbst fragen!



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4. Aufgrund unserer historischen Verantwortung fordern wir die jetzige und die zukünftige Bundesregierung auf, sich innerhalb der EU und der UN entschieden für die Interessen Israels einzusetzen! Zudem wenden wir uns grundsätzlich gegen jede Form deutscher Beteiligung an Sanktionen, Boykotts, militärischen Einsätzen wie auch gegen andere Maßnahmen, mit denen Israel gemaßregelt oder unter Druck gesetzt werden soll.


Und das aus dem Munde von Pastoren und Leitern von christlichen Gemeinden und Organisationen? Israel ist als Nation völkerrechtlich anerkannt. Aber können sie dann walten wie sie wollen? Das wäre ja Israel so ganz recht: die Deutschen sollen gefälligst ihren Mund halten und sich nicht unterstehen, irgendeine Maßnahme Israels zu kritisieren oder gar dagegen zu protestieren. So hat es auch im Jahre 2006 bei dem Überfall Israels auf den Libanon, für den es überhaupt keinen Grund gab und bei dem im Libanon Tausende von Zivilisten mit Frauen und Kindern durch Flugzeugangriffe getötet und ganze Städte zerstört wurden, von der deutschen Politik - doch nicht nur von dieser - keinen echten Protest gegeben.

Einer der wenigen, welche diese Aggression Israels verurteilt haben, war der Oberrabbiner M. A. Friedmann aus Wien:

„Wir haben es mit dem Libanon einerseits mit einem Staat zu tun, dessen Souveränität ohne jeden Grund verletzt wird, sowie eine schiitische Widerstandsbewegung, deren Existenzrecht unbestreitbar ist, und andererseits mit dem zionistischen Regime in Israel, das weder biblisch noch historisch ein Existenzrecht hat und sowohl völkerrechtlich als auch nach den Grundsätzen unserer jüdischen Religion über keinerlei Legitimation verfügt. Wir beten und hoffen, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis es zu einem echten Frieden im Nahen Osten kommen wird, vor allem im Heiligen Land, und für eine Beendigung des Blutvergießens unschuldiger Menschen, seien es Christen, Muslims oder Juden. Wir beten für Frieden und Gerechtigkeit im Libanon, Bagdad, Teheran und für ganz Palästina mit einem vom Zionismus befreiten Jerusalem.”



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5. Wir verurteilen die Neigung mancher Medien und Politiker, Israel als Aggressor im Nahen Osten darzustellen und palästinensische Terroristen als „Aktivisten” oder „Freiheitskämpfer” zu bezeichnen. Israels Militäraktionen waren bisher eine Reaktion der Selbstverteidigung auf Aggressionen von außen und innen oder dienten der Prävention weiterer Gewalt. Dies sollte von unseren Medien und Politikern in aller Deutlichkeit dargestellt werden.


Israel hat sich seit etwa 20 Jahren zum Aggressor im Nahen Osten entwickelt. Die Israelis sehen sich in Palästina offensichtlich nicht als gleiches Volk unter seinen Nachbarn, sondern als Vertreter einer Herrenrasse, die über die Welt herrschen sollte, wie das auch Yitzhak Shamir, Ministerpräsident von Israel (1983-1984 und 1986-1992), nach Newsweek vom 11. April 1988 sehr klar formuliert hat:

„Und von der Höhe dieses Berges hinunter und aus der Sicht unserer tausendjährigen Geschichte sagen wir ihnen: Ihr gleicht den Heuschrecken, verglichen mit uns.”


Und so kann man auch Ingo Goldberg verstehen, wenn er in seinem Buch: „Der jüdische Messianismus” schreibt: „(…) liegen die Wurzeln des Antisemitismus folglich nicht in der Feindschaft der Völker, sondern in der Überheblichkeit, im Herrenmenschentum des (zionistischen/ Anm.) Juden gegenüber den übrigen "niederen" Rassen.”



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6. Wir fordern alle Volksvertreter auf, zum moralischen und politischen Konsens zurückzukehren, der in der Bundesrepublik aus der historischen Verantwortung für die nationalsozialistischen Verbrechen erwachsen ist. Antisemitismus in Deutschland muss mit aller Schärfe bekämpft werden! Antisemitische Klischees dürfen in Deutschland nicht noch einmal gesellschaftsfähig werden!


So sehr man der Aussage zustimmen muss, dass antisemitische Klischees in Deutschland - aber auch in allen anderen Staaten der Welt - nie mehr gesellschaftsfähig werden dürfen, will man hier die Verbrechen des Holocaust zur Knebelung eines ganzen demokratischen Staates benutzen. Und das einerseits von Menschen, welche diese Gräuel selbst nie erlebt haben und sie gerade einmal vom Hörensagen kennen, und andererseits für einen zionistischen Staat, der offensichtlich einen dritten Weltkrieg entfachen und damit die alleinige Weltherrschaft erlangen möchte. Zionismus ist eine politische Ideologie wie Kommunismus, Sozialismus oder auch Faschismus. Dies hat auch Joe Biden, Vizepräsident der USA und Stellvertreter Barack Obamas zum Ausdruck gebracht, als er meinte: „Man muss nicht Jude sein, um Zionist zu werden.” Und ebenso kann man auch als Nichtrusse Kommunist und als Nichtdeutscher Faschist sein!



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7. Wir glauben gemäß der Bibel in Bezug auf Israel: „Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen.” (1. Buch Mose, Kapitel 12 Vers 3 Einheitsübersetzung)


Hier dieser Vers in seinem Kontext:

Und der HERR sprach zu Abram: (...) in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!

1Mo 12,1 Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde! 12,2 Und ich will dich zu einer großen Nation machen, und ich will dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein! 12,3 Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde! 1Mo 12, 1- 3;


Wie nun Paulus im Galaterbrief schreibt, hat Gott in Abraham gerade nicht die Juden, sondern die Christen - die Kinder der Verheißung - gesegnet.

Ihr aber, Brüder, seid wie Isaak Kinder der Verheißung.

Gal 4,22 Denn es steht geschrieben, daß Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd und einen von der Freien; 4,23 aber der von der Magd war nach dem Fleisch geboren, der von der Freien jedoch durch die Verheißung. 4,24 Dies hat einen bildlichen Sinn; denn diese Frauen bedeuten zwei Bündnisse: eines vom Berg Sinai, das in die Sklaverei hinein gebiert, das ist Hagar. 4,25 Denn Hagar ist der Berg Sinai in Arabien, entspricht aber dem jetzigen Jerusalem, denn es ist mit seinen Kindern in Sklaverei.

4,26 Das Jerusalem droben aber ist frei, und das ist unsere Mutter. 4,27 Denn es steht geschrieben: «Freue dich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Brich in Jubel aus und rufe laut, die du keine Geburtswehen erleidest! Denn viele sind die Kinder der Einsamen, mehr als die derjenigen, die den Mann hat.» 4,28 Ihr aber, Brüder, seid wie Isaak Kinder der Verheißung. 4,29 Aber so wie damals der nach dem Fleisch Geborene den nach dem Geist Geborenen verfolgte, so ist es auch jetzt. 4,30 Aber was sagt die Schrift? «Stoße die Magd und ihren Sohn hinaus! Denn der Sohn der Magd soll nicht mit dem Sohn der Freien erben.» 4,31 Daher, Brüder, sind wir nicht Kinder einer Magd, sondern der Freien.  Gal 4,22-31;


Das jetzige Israel stellt die nach dem Fleisch geborenen Kinder der Magd und des Bundes vom Berg Sinai dar. Die Christen aber die nach der Verheißung geborenen Kinder der Freien und des Neuen Bundes in Jesus Christus. Und wie Paulus schreibt, soll der Sohn der Magd nicht mit dem Sohn der Freien erben. Wie man sieht, beruft sich die Israelbewegung hier auf eine Bibelstelle, welche nach Paulus gerade den Unterschied aufzeigt, zwischen dem fleischlichen und von Gott - bis zum Millennium - verworfenen Judentum und den Kindern der Verheißung im Christentum.

Und wenn wir schon in diesem Zusammenhang von der Bibel und dem Neuen Bund in Jesus Christus sprechen, dann wollen wir doch eines nicht vergessen: Gemäß der Bibel waren es jüdische Schriftgelehrte des jüdischen Sanhedrins unter dem Hohenpriester Kaiphas, welche den Sohn Gottes, ihren Messias und unseren Herrn Jesus Christus, mit Hilfe zweier falscher Zeugen zum Tod verurteilt haben und ihn am Kreuz eines qualvollen Todes haben sterben lassen, weil er ihnen in Wahrheit gesagt hatte, dass er der Sohn Gottes sei.

Doch er hatte ihren Betrug durchschaut und ihnen ins Angesicht offenbart, dass sie Söhne des Teufels seien.

Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun.

Jh 8,43 Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. 8,44 Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. Jh 8,43-44;


Und genau aus diesem Grund, weil sie an den Sohn Gottes nicht geglaubt haben, hat sie dieser Gott, auf den sich Israel bis heute berufen will, seit damals verworfen. Israel hat seit fast zweitausend Jahren keinen Tempel, keinen Altar, kein tägliches Opfer und daher auch keine Sündenvergabe - und keinen Gott mehr. Und das hat ihnen auch der Sohn Gottes damals prophezeit:

Wenn ihr nicht glauben werdet, daß ich es (der Messias) bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.

Jh 8,22 Da sagten die Juden: Er will sich doch nicht selbst töten, daß er spricht: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen? 8,23 Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von dem, was unten ist, ich bin von dem, was oben ist; ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt. 8,24 Daher sagte ich euch, daß ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glauben werdet, daß ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben. Jh 8,22-24;


Wenn sie sich nicht zu Jesus Christus bekehren, sterben die Juden noch bis heute in ihren Sünden und gehen in die Verdammnis. In Christus hätten sie das tägliche Opfer im stellvertretenden Opfer des Sohnes Gottes für alle Menschen. Sie hätten den Altar in ihrem täglichen Gebet zu ihrem Vater im Himmel um die Vergebung ihrer Sünden durch dieses Loskaufopfer ihres Herrn. Und sie hätten den Tempel in ihrem Geist, wo sie dann - obwohl Sünder - als durch Gnade gerechtfertigte Gerechte vor ihrem Gott stehen und zu ihm beten und sprechen könnten.

Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.

Jh 4,23 Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten. Jh 4,23-24;


Weil sie aber den Sohn Gottes geleugnet, ihn als Betrüger bezeichnet und abgelehnt haben - und bis heute ablehnen - haben sie auch Gott verloren. Sie sind ein Gott-loses Volk.

Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.

1Jh 2,22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Der ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. 2,23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. 1Jh 2,22-23;


Diese Gottlosigkeit Israels erklärt auch, warum jene Organisationen, welche in der "Alijah" Juden aus Russland nach Israel bringen, einen Vertrag unterzeichnen müssen, der ihnen verbietet in Israel von Jesus Christus zu predigen. Umso erstaunlicher ist es daher, dass unter diesen Organisationen viele evangelikale christliche Gemeinden sind, welche den Auftrag des Herrn an die Christen aller Zeiten kennen müssten:

Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur

Mk 16,15 Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. 16,16 Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Mk 16,15-16;


Wenn es daher auch im Normalfall recht schwierig und problematisch ist, einen rechtgläubigen Christen von einem Namenschristen zu unterscheiden, hier gibt es keinen Zweifel: alle "Christen" welche sich einer derartigen Knebelung unterwerfen und sich den höchsten und wichtigsten Auftrag den wir als Christen von unserem Herrn erhalten haben - nämlich die Verkündigung der guten Nachricht von der Errettung aus Gnade - vertraglich vom Staat Israel verbieten lassen, gehören nicht zum Leib Christi.

Wir sehen also, dass auch die oben, im Punkt 7 von der Israelbewegung zitierte Bibelstelle 1Mo 12,3 in ihrem Sinn verdreht wurde. Dennoch haben die Leiter dieser Bewegung sie sich schon über Jahre hinweg für sich und ihre Ziele angeeignet. So ist dieser Segen an Abraham verfälscht worden. Gott hat Abrahams GLAUBENSgehorsam gesegnet und dieser Segen zieht sich durch das ganze Wort Gottes hindurch bis er in den Neuen Bund mit JESUS CHRISTUS einmündet! Das ist der Segen an Abraham den GOTT belohnt hat. Es ist der Glaube an Jesus Christus - und nicht an Israel!



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Diesen offenen Brief haben u.a. die Verantwortlichen folgender Organisationen unterzeichnet:

Beth El - Berliner Gebetshaus für alle Nationen,
Internationale Christliche Botschaft Jerusalem,
Feigenbaum e.V.,
Der Wächterruf,
Ruf zur Versöhnung,
Christliche Freunde Israels,
Israel Heute,
Dienste in Israel,
Internationale Gemeinschaft von Fürbittern,
Josua Dienst,
PBC - Partei Bibeltreuer Christen,
Ebenezer Hilfsfonds (Operation Exodus),
Die Brücke Berlin-Jerusalem,
Sächsische Israelfreunde e.V.,
Beth Schalom,
ICCC - International Christian Chamber of Commerce,
Beit Sar Shalom Evangeliumsdienst e.V.,
FGBMFI - Christen im Beruf,
Gemeinsam für Berlin e.V.,
Evangelische Marienschwesternschaft e.V.,
IBL - Internationaler Bibellehrdienst,
Jerusalem-Schalom,
Hilfswerk für Israel,
Miteinander e.V.




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(Was hat Auschwitz mit griechischen Beamten-Privilegien zu tun? / Christian Ortner 00, 2010-12-31)

Ein beamteter griechischer Lokomotivführer, so ist der staunenden Öffentlichkeit jüngst bekannt geworden, streicht für seinen todesmutigen Dienst im Führerstand seiner Maschine 5000 Euro im Monat ein, und zwar netto. Das ist freilich geradezu bescheiden im Vergleich mit den spanischen Fluglotsen, die im Schnitt 25.000 Euro im Monat abheben dürfen.

Diese und zahllose ähnliche Beispiele sind nicht wirklich dazu angetan, beim Steuerzahler in Deutschland oder Österreich einen Rausch an europäischer Solidarität herbeizuführen und entsprechende Milliardenzahlungen zur Rettung dieser ökonomischen Filous vor der Pleite populär zu machen. Umso bemerkenswerter ist, wie jüngst der deutsche Altkanzler Helmut Schmidt in der „Zeit” die Notwendigkeit derartiger Milliardentransfers begründet hat: „Wenn wir Deutschen im 19.Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts erheblich zum Unfrieden in Europa und in der Welt beigetragen haben, dann müssen wir in der heutigen Situation auf eine ganz andere Weise dazu beitragen, dass die Schrecken der Vergangenheit sich nicht wiederholen können. Dafür sind weitere Opfer an Souveränität und an Geld geboten.”

Es ist dies im Grunde die seit Jahrzehnten immer gleiche Argumentation: Weil die Deutschen vor 70 Jahren Auschwitz verbrochen haben, sollen sie zahlen – und zwar für so ungefähr alles, was sich in Europa nicht rechtzeitig auf einen Baum flüchten kann. Ein Geschäftsmodell, das jahrzehntelang blendend funktionierte: Die Deutschen berappten auf tausenden Wegen ungefähr eine Zillion an nützlichen Abgaben dafür, als die „guten Deutschen” und nicht mehr als böse Nazis zu gelten; der Rest Europas freute sich über den nie endenden Geldstrom aus Bonn und später Berlin, mit dem portugiesische Autobahnen, irische Niedrigsteuern und süditalienischen Bauern alimentiert wurden. Und jetzt halt die Milliarden-Rettungsschirme für die Pleitestaaten. Es war und ist im Grunde der größte Ablasshandel der Weltgeschichte. Das mag in der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg noch eine gewisse Berechtigung gehabt haben. Am Beginn des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts aber ist eine derartige Argumentation – die subkutan selbst bei Brüsseler Verhandlungen auf höchster Ebene noch immer vorgebracht wird – eher obsolet.

Erstens, weil die heute agierenden deutschen Eliten ebenso wie die heute gemolkenen deutschen Steuerzahler für Auschwitz keine Verantwortung tragen und diese Verantwortung daher auch nicht in Milliardenbeträgen abtragen können.

Zweitens, weil die Vorstellung, sich mit Barzahlungen von einer allfälligen historischen Schuld befreien zu können, an sich höchst dubios ist (mit Ausnahme von Zahlungen an Opfer oder deren Nachfahren).

Drittens, weil nicht wirklich einsichtig ist, warum und wie die absurden Privilegien eines griechischen Lokomotivführers vom deutschen oder österreichischen Steuerzahler alimentiert werden sollen, um die in Auschwitz entstandene Schuld abzutragen. Den von Schmidt eingemahnten Beitrag der Deutschen zum Frieden in Europa leisten diese ganz hervorragend, indem sie es sich endlich abgewöhnt haben, ihren Nachbarn regelmäßig den Schädel einzuschlagen. Einen Grund zu zahlen hat Deutschland hingegen nur, wenn es seinem nationalen Interesse entspricht. (Presse, 31.12.2010)

ortneronline - Das Zentralorgan des Neoliberalismus, Christian Ortner



Die "Israelbewegung" in den christlichen Gemeinden. /  -  Der christlich-evangelikale Zionismus. 1. Teil, Diskurs 101

Der "Mitternachtsruf" - ein Ruf in die falsche Richtung? /     Diskurs 1011

Die Bibelzitate der "Israelfreunde" - in der Bibel nachgeschlagen. /   2. Teil, Diskurs 1012

Die jüdische Anti-Diffamations-Liga schreibt das Neue Testament um. /   4. Teil, Diskurs 1014

Schma Jisrael - Höre, ISRAEL:  Das Urteil Gottes über sein Volk. /   5. Teil, Diskurs 1015

Die Staatsgründung Israels 1948: Im Alten Testament prophezeit! /   6. Teil, Diskurs 1016