Diskurs 109 - Babylon die Große - die globale Hochfinanz?




Das Babel der Vorzeit

Babylon in der Weltgeschichte.

Babylon in der Offenbarung.

Die neue Form der Geldherrschaft. / Prof. Dr. Eberhard Hamert, Ökonom, Mittelstandsinstitut Hannover

Die Prüfung anhand der Bibel.

Wie das reiche Griechenland Europa finanziell aussaugt. / Informationsschrift TOPIC 00, 10-10-2012

Stanley Fischer von der Federal Reserve: Ihr Geld wird eingezogen. / Brother Natanael 00, 25-08-2014



Die "Hure Babylon" der Offenbarung wird seit Jahrhunderten weltweit und immer wieder als die katholische Kirche gedeutet. Zuerst von Joachim von Fiore, gest. 1202, dann auch die Franziskaner, weiters Dante, Luther, Calvin und danach etwa Bengel (1752) u.v.a.m. Obwohl nun gerade bei Immanuel.at sicherlich keinerlei Anlass besteht, die katholische Kirche in irgendeiner Weise zu verteidigen, wurde im Exkurs 03 (aus dem Jahre 1995) in einer Analyse anhand der Schrift der Nachweis erbracht, dass und warum diese Interpretation falsch sein muss.

(Siehe auch Exkurs 03: „Das scharlachrote Tier”)


Seither wurde dieses Thema - außer in einem Gastkommentar von Barney Blankenship mit einer Interpretation auf Jerusalem, welche eingestandenermaßen ebenso fragwürdig ist, wie die Deutung auf die katholische Kirche - aufgrund von fehlenden Hinweisen aus der Schrift hier, bei Immanuel.at, nicht mehr behandelt.

(Siehe auch Diskurs 77: „Ein Geheimnis - Babylon die Große”)


Aufgrund von neueren Erkenntnissen jedoch soll nun hier der Versuch unternommen werden, diesen äußerst diffizilen biblischen Text - insbesondere aber das Kapitel 18 der Offenbarung, welches eine Interpretation auf die katholische Kirche völlig ad absurdum führt - in einem ganz anderen und vor allem realistischeren Zusammenhang zu interpretieren. 

Damit soll nachgewiesen werden, dass die bisherigen Auslegungen in ihren Deutungen viel zu kurz gegriffen haben - ähnlich wie die sieben Könige aus Off 17,9 fälschlicherweise häufig auf die Kaiser des Römischen Reichs gedeutet werden und damit einen zeitgebundenen Geschichtshorizont dokumentieren (siehe Exkurs 03). Diese Interpretationen haben die wahre Bedeutung des Babylon der Bibel völlig missverstanden, wenn sie Babylon als eine zur Zeit des Römischen Reiches entstandene, pseudochristliche "katholische" (grie = allgemeine) Kirche sehen wollen.



Das Babel der Vorzeit

Der Ursprung des Babylon der Bibel ist das Babel der Vorzeit. Die Sippen der Söhne Noahs haben sich nach der Flut auf der Erde verzweigt (1Mo 10,32). Die gesamte Menschheit hatte damals ein und dieselbe Sprache und ein und dieselben Wörter. Eines dieser Völker, das aus dem Osten kam, hat sich in der Ebene eines Landes namens Schinar - dem heutigen Irak -angesiedelt. Um sich als Volk einen Namen zu machen und so einer weiteren Aufspaltung der Sippe im weiten Land vorzubeugen, beschlossen sie, in dieser Ebene eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis an den Himmel zu bauen (1Mo 11,1-4) .

(Siehe auch Tabelle 01: „Zeittafel von Adam bis Jakob”)


Und Gott fuhr herab, um die Stadt und den Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten. Und er  befürchtete, dass ihnen nun nichts mehr unmöglich sein wird, was sie sich auch vornehmen, das heißt, dass das Volk übermütig werden könnte und vor nichts zurückschreckt, was sie zu tun ersinnen. Und deshalb verwirrte Gott ihre Sprache und zerstreute sie über die ganze Erde. Und so endete die Weiterarbeit an Stadt und Turm gezwungenermaßen, weil sie einander nicht mehr verstehen konnten (1Mo 11,5-9).

Später, als dann zumindest die Stadt weitergebaut und fertiggestellt wurde, gab man ihr daher auch den Namen "Babel". Dieser Name (semitisch babilu "Gottestor") ist in der hebräischen Fassung ein Wortspiel, das "Geplapper" oder "Gebrabbel" bedeutet und Babylon ist die griechische Form von Babel. Die Stadt lag am Fluss Euphrat, ungefähr 300 km oberhalb seines Zusammenflusses mit dem Tigris. Der Euphrat floss mitten durch die Stadt und teilte sie in zwei annähernd gleich große Gebiete.

Die gewaltige Liste der Könige von Babel/Babylon reicht zurück bis in die Zeit um 1900 v. Chr. und beinhaltet u.a. Amrafel, (1Mo 14,1.9), einen Zeitgenossen Abrahams (1Mo 14,13-14), und den wohl berühmtesten unter den Königen Babylons, Nebukadnezar, den König der Chaldäer. Der erste König weltweit und Herrscher in Babel war jedoch Nimrod (den manche als Amrafel identifizieren), ein Nachkomme Hams, des Sohnes Noahs.

Nimrod war der erste Gewaltige auf der Erde und der Anfang seines Königreiches war Babel.

1Mo 10,8 Und Kusch zeugte Nimrod; der war der erste Gewaltige auf der Erde. 10,9 Er war ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN; darum sagt man: Wie Nimrod, ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN! 10,10 Und der Anfang seines Königreiches war Babel und Erech und Akkad und Kalne im Land Schinar. 10,11 Von diesem Land zog er aus nach Assur und baute Ninive und Rehobot-Ir und Kelach 10,12 und Resen zwischen Ninive und Kelach: das ist die große Stadt. 1Mo 10, 8-12:



Babylon in der Weltgeschichte

Die sechs Weltreiche
Ägypten

In der weiteren Folge, finden wir Babylon in den verschiedenen Weltreichen immer wieder genannt. Erst kürzlich haben Wiener Wissenschaftler bei Ausgrabungen in Ägypten einen sensationellen Fund gemacht: sie entdeckten dort ein altbabylonisches Siegel, das vermutlich aus der Zeit des Königs Hammurapi (1792-1750 v. Chr.) stammt. Dieses belegt, dass die Ferndiplomatie zwischen den Höfen von Ägypten und Altbabylonien bereits 150 Jahre früher begonnen hat als bisher gedacht.

Assyrien

In der darauffolgenden Weltmacht Assyrien erweiterten die Könige Assurnasirpal II (883-859 v. Chr.) und Salamanassar III (858-824 v. Chr.) den assyrischen Machtbereich bis nach Syrien. Nach einigen Rückschlägen und inneren Zwistigkeiten gelang es Tiglatpilesar III (745-727 v. Chr.) neben Babylon auch Phönikien, Palästina und Israel zu erobern.

Babylonien

Im Jahre 605 v. Chr. wurden die Überreste des assyrischen Heeres durch Nebukadnezar II. (604-562 v. Chr.) besiegt und Babylonien wurde selbst zur Weltmacht. Nebukadnezar II. eroberte Syrien und Palästina und zerstörte 586 v. Chr. Jerusalem. Das südliche Mesopotamien mit Babylon war zu dieser Zeit das zentrale Handelszentrum des Orients. Die herrschende Kaste im Staat war die Priesteraristokratie, welche nach dem Tode Nebukadnezars II. keinen starken Herrscher neben sich duldete. Unter dem letztem König Nabonid (555-538 v. Chr.) kam es zum offenen Bruch mit der Priesterschaft.

Persien

Dieser Zwist zwischen Nabonid und der Priesterschaft nutzte der Perserkönig Kyros II. (558-529 v. Chr.) aus und eroberte Babylonien. Die Priester öffneten ihm 539 v. Chr. kampflos die Stadttore Babylons. Am 22. Oktober folgte Kyros II. unter Triumph und Jubel der Priesterschaft in die Stadt. Damit war Persien Weltmacht.

Griechenland

Sieg der Griechen über die Perser bei der Schlacht von Marathon (490 v. Chr.). Alexander der Große traf während der Expansion seines Reiches 331 v. Chr. auf die persischen Streitkräfte und besiegte sie endgültig in der Schlacht von Issos und Gaugamela. Die Griechen tolerierten die babylonische Kultur und erweiterten sie um das Theater und zusätzliche Errungenschaften. Nach dem Tode Alexander des Großen (323 v. Chr. in Babylon) verwüsteten die Kriege der zerstrittenen Heerführer (Diadochen) das Land. Plünderung und Zerstörung führten zu einer Hungersnot.

Römische Reich

Rom erobert Griechenland (200 v. Chr.). Römische Vormacht im Mittelmeerraum und Spanien. Beim Landtransport spielte Palmyra eine zentrale Rolle: Von dort aus wurde mehrmals im Jahr Karawanen mit bis zu 100 Kamelen nach Seleukeia, Babylon, Vologesias und Spasinou Charax geführt. Bei erfolgreicher Rückkehr wurden oft die Verantwortlichen mit Inschriften und Statuen geehrt.



Babylon in der Offenbarung

Wie wir eingangs in 1Mo 10,8-12 lesen können, war Nimrod der erste Gewaltige (Herrscher) und die von ihm gegründete Stadt Babel die aller erste Stadt auf Erden. Sie war die Mutter aller Städte. Im babylonischen Weltreich war sie Zentrum des Reiches und das zentrale Handelszentrum des Orients. Im Reich Alexanders des Großen war Babylon ebenfalls der Sitz der Macht. Aber auch in den anderen Weltreichen hatte Babylon immer wieder teils wirtschaftliche teils kulturelle Bedeutung. Die Auffassung mancher Ausleger, dass das Babylon der Offenbarung erst im letzten der bisherigen Weltreiche, dem Römischen Reich, als katholische Kirche entstanden sein sollte, ist daher auch ganz unverständlich.

Aufgrund der oben genannten historischen Bezüge erkennen wir ja, dass Babel/Babylon nicht nur eine Stadt der Vorzeit war. Seit den Anfängen der Menschheitsgeschichte hat diese Stadt die verschiedenen wechselnden Kulturen und Mächte dieser Welt begleitet. Sie wurde mehrmals erobert, zerstört und wieder aufgebaut, doch ihr endgültiger Niedergang war ein eher leiser. Und zwar so unauffällig, dass die Historiker bis heute darüber diskutieren, wann eigentlich Babylon aus der Weltgeschichte verschwunden ist. Das Gebiet im Irak, auf welchem Babylon einst stand, zeigt heute nur mehr einige Ruinen, welche von den Archäologen ausgegraben wurden.

Doch wenn die Stadt in babylonischer Zeit das Handelszentrum des Orients war, wird sie gemäß der Charakterisierung in der Offenbarung des Johannes in der Endzeit Handelszentrum der ganzen Welt sein. Und aus dem Umstand, dass Babylon in der Endzeit offensichtlich eine ganz andere Art von "Stadt" sein wird, lässt sich schließen, dass dieses Babylon in erster Linie nicht eine bestimmte Stadt, sondern eher eine ideologische Kraft, ein Prinzip des Handelns darstellt.

Und tatsächlich hat eine derartige Kraft - parallel zu Babylon - die Weltgeschichte schon immer beherrscht: der "Mammon" - also die Anhäufung von Reichtum und Vermögen. Von den Pharaonen der Ägypter bis zu den Diktatoren und der Hochfinanz der Jetztzeit finden wir dieses Prinzip des Handelns: "mehre dein Vermögen und kümmere dich nicht um die Konsequenzen für andere". Der Mammon wird uns auch in der Bibel als der Inbegriff für ungerechten Besitz und Vermögen genannt (Mt 6,24; Lk 16,9.11.13).

Das Geheimnis der Frau und des Tieres, das sie trägt und die sieben Häupter und die zehn Hörner hat.

Off 17,7 Und der Engel sprach zu mir: Warum wundertest du dich? Ich will dir das Geheimnis der Frau sagen und des Tieres, das sie trägt und die sieben Häupter und die zehn Hörner hat. 17,8 Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht und wird aus dem Abgrund heraufsteigen und geht ins Verderben; und die Bewohner der Erde, deren Namen nicht im Buch des Lebens geschrieben sind von Grundlegung der Welt an, werden sich wundern, wenn sie das Tier sehen, daß es war und nicht ist und da sein wird. 17,9 Hier ist der Verstand nötig, der Weisheit hat: Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt. Und es sind sieben Könige: 17,10 die fünf ersten sind gefallen, der eine ist, der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kurze Zeit bleiben. Off 17, 7-10;



(Siehe auch Tabelle 02: „Die Weltreiche in der Bibel.”)


Wie im Exkurs 03 anhand der Bibel nachgewiesen wird, ist das Tier in Off 17 der Satan und die sieben Berge, welche von den Auslegern auf die katholische Kirche immer als die "sieben Hügel Roms" gedeutet werden, stehen für die sieben Weltreiche (Jes 41,15-16; Jer 51,24-26; Dan 2,34-35). Die sieben Könige sind sieben Engelfürsten, die dem Satan gehorchen und die menschlichen Herrscher dieser Weltreiche dirigieren. Dabei werden sie von den Engelfürsten Gottes bekämpft, wie wir aus den Berichten Daniels über den Engelfürsten Gabriel wissen. In Dan 10,13.20 macht der Engel Gabriel dem Daniel die, für unsere Ohren etwas erstaunliche Mitteilung, dass er, Gabriel, vor seinem Erscheinen bei Daniel mit dem „Engelfürst des Königreichs Persien” kämpfen musste, und dass er nach seinem Erscheinen wieder hin muss, um mit dem „Engelfürsten von Griechenland” - also dem nachfolgenden Weltreich - zu kämpfen.

Der Engelfürst des Königreichs Persien.

Dan 10,13 Aber der Engelfürst des Königreichs Persien stand mir 21 Tage entgegen. Und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich wurde dort entbehrlich bei den Königen von Persien. Dan 10,13;

Der Engelfürst von Griechenland.

Dan 10,20 Und er sprach: Weißt du, warum ich zu dir gekommen bin? Und jetzt muss ich wieder hin und mit dem Engelfürsten von Persien kämpfen; und wenn ich das hinter mich gebracht habe, siehe, dann wird der Engelfürst von Griechenland kommen. Dan 10,20;


Während also die sieben Häupter die sieben Weltreiche (Berge) und die sieben Engelfürsten des Satans (Könige) symbolisieren, welche die Herrscher dieser Weltreiche manipulieren, heißt es oben, in Off 17,9, dass die Frau auf diesen Bergen - also den Weltreichen - sitzt. Und das stimmt nun genau mit der oben erwähnten historischen Beobachtung überein, dass Babylon in allen Weltreichen seit Beginn der Weltgeschichte nachgewiesen werden kann. Damit wird aber klar: Babylon ist - wie die dämonischen Engelfürsten der Weltreiche auch - ein "ausführendes Organ" Satans.

(Siehe auch Exkurs 03: „Das scharlachrote Tier.”)


Die menschlichen Herrscher der Weltreiche erlangen durch Satans dämonischen Einflüsterern Macht. Diese Letzteren sind es auch, die durch Politik und Militär die Geschicke dieser Welt lenken, bis ihnen die Engelfürsten Gottes Einhalt gebieten. Babylon hingegen ist die andere Kraft in dieser Welt. Sie erreicht durch betrügerischen Handel in Wirtschaft und Finanzen eine vordergründig unblutige, aber in ihren Auswirkungen ebenso vernichtende Machtfülle wie Politik und Militär. Von ihr heißt es in Off 18,3:

Die Könige der Erde haben Unzucht mit ihr getrieben, und die Kaufleute der Erde sind durch die Kraft ihrer Üppigkeit reich geworden.

Off 18,3 Denn von dem Wein der Wut ihrer Unzucht haben alle Nationen getrunken, und die Könige der Erde haben Unzucht mit ihr getrieben, und die Kaufleute der Erde sind durch die Kraft ihrer Üppigkeit reich geworden. Off 18,3;


Wir haben in Jes 23,17-18 eine ganz ähnliche Beschreibung der durch Handel reich gewordenen Stadt Tyrus, von der es auch heißt, dass sie mit den Königreichen der Erde Hurerei getrieben hat und deren Handelsgewinn auch als Hurenlohn bezeichnet wird.

Tyrus wird Hurerei treiben mit allen Königreichen der Erde, die auf der Fläche des Erdbodens sind.

Jes 23,17 Denn es wird am Ende von siebzig Jahren geschehen, da wird der HERR Tyrus wieder heimsuchen. Und sie wird wieder zu ihrem Hurenlohn kommen und wird Hurerei treiben mit allen Königreichen der Erde, die auf der Fläche des Erdbodens sind. 23,18 Und ihr Handelsgewinn und ihr Hurenlohn wird dem HERRN heilig sein. Er wird nicht angehäuft und nicht aufbewahrt werden, sondern ihr Handelsgewinn wird für die sein, die vor dem HERRN wohnen, damit sie essen, bis sie satt sind, und prächtig gekleidet seien. Jes 23,17-18;


Wenn wir nun die gegenwärtigen "Königreiche" (Staaten) der Erde betrachten, erkennen wir sehr schnell, mit wem sie "Hurerei" getrieben haben und treiben. Um ihren üppigen Lebenswandel zu finanzieren haben sich viele Staaten bei Banken und Kreditinstituten so hoch verschuldet, dass sie die Kredite nicht mehr zurückzahlen können, daher von den Ratingagenturen in ihrer Bonität herabgestuft werden und immer mehr Zinsen für ihre Kredite zahlen müssen. Diese Schuldnerländer haben damit zwar keinen Krieg verloren, aber wie man an dem vor dem Staatsbankrott stehenden Griechenland sieht, bringen sich die Menschen in dieser Situation aus lauter Verzweiflung selbst um.

Aber auch ein "triple-A"-Staat (noch nicht herabgestuft) wie das kleine Österreich, zahlt jede Stunde(!) 1 Million Euro Zinsen an seine Gläubigerbanken. Und wie jeder weiß, ist damit noch kein einziger Cent vom Kapital zurückbezahlt! Deutschland - ebenfalls triple-A-Staat - geht es nicht besser: nachdem die Schuldenlast (ca. 2 Billionen Euro) etwa zehn Mal so hoch ist wie in Österreich, zahlt die deutsche Regierung jede Stunde(!) 10 Millionen Euro Zinsen an die Banken. Und das 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr. - Was könnte man mit diesem vielen Geld alles finanzieren, wenn man es nicht an die Banken zahlen müsste!

Diese zweite Kraft "Babylon" mit ihrer Finanzmacht und der jüdischen US-Hochfinanz, beherrscht zunehmend die Staaten dieser Welt. Was dabei die USA aus heutiger Sicht so suspekt macht, ist die Tatsache, dass die Zentralbank/Notenbank FED (Federal Reserve Bank) der USA, eine der wichtigsten Finanzinstitutionen der Welt und Währungshüter der weltgrößten Volkswirtschaft, einen gewaltigen Einfluss auf die amerikanische Regierung - und damit auf die ganze Welt hat.

Obwohl sich die US-amerikanische Notenbank "federal" nennt - also "bundes-staatlich" - ist sie tatsächlich alles andere als das. Als weltweites Unikum ist die US-Zentralbank nicht im Staatsbesitz der USA, sondern im Privatbesitz. Die wichtigsten Eigentümer sind einige jüdische Bankiersfamilien, wie

- Rothschild Bank - London,
- Rothschild Bank - Paris,
- Lazard Brothers - Paris,
- Israel Moses Seif Bank - Italien,
- Warburg Bank - Amsterdam
- Warburg Bank - Hamburg,
- Lehman Brothers - New York,
- Khun Loeb Bank - New York,
- Goldman Sachs - New York,
- Rockefeller Chase Manhattan Bank - New York,
- JP Morgan Bank - New York u.a.m.


Die Mentalität und die Geschäftspraktiken dieser Leute erkennt man an einer Aussage der Rothschildbank an ihre Geschäftspartner in den USA:

"Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, daß aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die grosse Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist."
(Gebrüder Rothschild, London, am 28. 6. 1863 an US-Geschäftspartner)


Und diese globale Finanzlobby gewinnt gerade in unsrer Zeit immer stärker an Einfluss. Dazu schreibt Monika Wagener vom "MONITOR" (ARD - Öffentliche Rundfunkanstalten Deutschlands):

„Den Deutschen ist mulmig, nicht nur den deutschen Unternehmen. Und das zu Recht. Täglich werden wir Zeuge, wie ein entfesseltes Finanzsystem Wirtschaft, Wohlstand und Gesellschaft gefährdet. Börsen spielen verrückt, Märkte geraten außer Kontrolle, Hedgefonds wetten gegen den Euro. Und die Politik? Wirkt hilflos und getrieben. Dabei hatten sich Politiker nach der Bankenkrise 2008 mit dem Ruf nach radikaler Zähmung der Finanzmärkte doch überboten. Aber wo sind die dringenden Reformen geblieben? Wo sind die Regeln, die das Spekulieren wirklich einschränken? Fehlanzeige. Stephan Stuchlik, Kim Otto und Andreas Orth haben sich auf die Suche nach den Gründen gemacht. Und fanden Lobbyisten, die einen echt guten Job gemacht haben.” (Die Finanzlobby)

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Und auch der Ökonom Prof. Dr. Eberhard Hamer (1932) - "Der Weltgeldbetrug" (Video) - hat das in seinen folgenden Aussagen sehr gut auf den Punkt gebracht:


(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

Die neue Form der Geldherrschaft / Prof. Dr. Eberhard Hamer, Ökonom, Mittelstandsinstitut Hannover

Die neue Form der Geldherrschaft liegt nur darin, dass sie nicht mehr militärisch Völker unterjocht, sondern den Völkern zuerst übermäßige Kredite andient, um mit Hilfe deren Verzinsung die finanzielle und wirtschaftliche Herrschaft über dieses Volk zu erringen (Schuld-Zins-Knechtschaft). Auch in der Euro-Krise kann man das gleiche Muster wiedererkennen. Griechenland war eigentlich schon Pleite, als es mit von [der US-Bank] Goldman-Sachs gefälschten Bilanzen und Bonitäten in die Euro-Zone gezogen wurde. In diesem neuen Verbund haben die internationalen Banken Griechenland noch hemmungsloser kreditiert, bis Griechenland nicht nur überschuldet, sondern auch zahlungsunfähig war. Statt in Griechenland einen sauberen Staatsbankrott und danach Sanierung zuzulassen, haben die internationalen Banken "alternativlos" von den übrigen Euro-Ländern einen "Rettungsschirm" angeblich für Griechenland, in Wirklichkeit aber für die Bankenschulden, verlangt und bekommen, so dass die internationalen Banken nicht nur Griechenland als Schuldner hatten, sondern diese Einzelschulden zu Gesamtschulden aller europäischen Länder wurden und die EU im ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus/"Rettungsschirm") zur Transferunion wurde. In den nächsten 50 Jahren wird also in Europa weniger für den eigenen Wohlstand, als für die Zinsen der Hochfinanzkredite gearbeitet.

Zitiert bei "TOPIC"  Nr. 10, Oktober 2011 / Postfach: 101544, D-57206 Kreuztal/Siegen


Entwicklung der Schulden der öffentlichen Hand weltweit (1990-2010) (in Prozent des BIP, nach 2010- Wechselkursen berechnet) - Quellen: BRI / McKinsey, 08/2011


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„Gib mir die Kontrolle über die Finanzen einer Nation und es kümmert mich nicht, wer die Gesetze macht.”)
(Mayer Amschel Rothschild)



Die Prüfung anhand der Bibel

Versuchen wir nun die weiter oben geäußerte Vermutung, dass "Babylon" eine Metapher für die Finanzwirtschaft, für Börsen und Banken dieser Welt ist, anhand der betreffenden Bibelstellen zu überprüfen.

In den Kapiteln 17 und 18 der Offenbarung geht es im Wesentlichen um drei Personengruppen, welche uns gleich in den ersten zwei Versen präsentiert werden:

Die große Hure, die an vielen Wassern sitzt, mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben; und die Bewohner der Erde sind trunken geworden von dem Wein ihrer Unzucht

Off 17,1 Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an vielen Wassern sitzt, 17,2 mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben; und die Bewohner der Erde sind trunken geworden von dem Wein ihrer Unzucht. Off 17, 1- 2;


Es geht also einmal um die "große Hure". Von ihr heißt es:

Sie hat die Königsherrschaft über die Könige der Erde (Off 17,18)

Eine "Königsherrschaft" ist vergleichbar mit einer Art "Oberhoheit" und eine solche finanzielle Oberhoheit übt das globale Bankwesen tatsächlich über viele Staaten dieser Welt aus. Das merkt man nicht zuletzt in unseren Tagen, wo die Ratingagenturen der Banken jene Staaten, welche sie als unsicher beurteilen, immer mehr belasten, indem sie ihre Bonität herunterstufen und ihnen damit noch mehr Zinsenlast (Tribut) aufzwingen.

(Siehe auch Diskurs 1042: „Sind alle Regierungen dieser Welt von Gott eingesetzt?”)


Dann werden die "Könige der Erde" genannt:

Die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben und sind üppig (übermütig) gewesen (Off 17,2; 18,3: 18,9?

Hier bedarf es keiner langen Erklärung, dass mit den "Königen der Erde" die Regierungen der einzelnen Staaten der Welt gemeint sind. Die "Unzucht", welche sie mit dem globalen Bankwesen treiben, ist die Aufnahme von Geldern (Krediten), welche nicht ihre eigenen Gelder sind, weil sie nicht durch die eigene Leistung der Staatsbürger (BIP - Brutto-Inlands-Produkt) und den damit anfallenden Steuern erworben wurden, sondern fremdes Kapital, für das sie dann in Form von Zinsen bezahlen müssen. Sie sind vergleichbar mit Ehemännern, welchen die eigene Frau (BIP) nicht genügt und die zu einer Hure (Bank) gehen und ihr für diesen Dienst den Hurenlohn (Zinsen) bezahlen.

Schließlich heißt es von der dritten Gruppe, den "Bewohnern der Erde":

Die Bewohner der Erde sind trunken geworden von dem Wein ihrer Unzucht (Off 17,2; 18,3)

Während die Personen hier keiner Interpretation bedürfen - es ist die weltweite Bevölkerung - ist die Aussage, dass sie "trunken" sind doch etwas geheimnisvoll. Wenn wir davon ausgehen, dass der "Wein" der Unzucht der Regierungen mit dem Bankwesen ja nur das Geld sein kann, welches die Politiker dann - damit sie wiedergewählt werden - an die Bevölkerung verteilen, erkennen wir in der Folge im Lebens- und Arbeitsstil der Bevölkerung ihre Sorglosigkeit (Üppigkeit, Trunkenheit) im Umgang mit Geld.

Und hier ergibt sich am Beispiel der derzeitigen Situation in Griechenland eine äußerst überzeugende Beweisführung. Obwohl Griechenland unmittelbar vor dem Bankrott steht, leisten sich die Griechen folgende "Sozialleistungen":

 o Griechenland hat 900.000 Staatsbedienstete, soviel wie sonst nirgends in der EU.

 o Die Bediensteten teilverstaatlichter Betriebe erhalten 17,5 Jahresgehälter.

 o Wer 35 Jahre alt und ledig ist, bekommt einen Gehaltszuschlag von 15% des Grundgehalts.

 o Es gibt Prämienzahlungen für Kopierarbeiten und Händewaschen(!).

 o Dienstbeginn ist nicht etwa der Zeitpunkt des Eintreffens am Arbeitsplatz, sondern die Abfahrt vom Wohnsitz.

 o Der griechische Staat duldet 60 Milliarden Euro an Steuerhinterziehung.

 o Für mehr als 100.000 Tote wurde in Griechenland jahrelang die Pension von ihren Verwandten kassiert.

 o Griechenland unterhält mit 134.000 Soldaten - bezogen auf die Einwohnerzahl von 11 Millionen die größte Armee Europas.

 o Das griechische Militärbudget von rd. 7 Milliarden Euro oder 4% des Bruttoinlandsprodukts ist drei bis vier Mal so hoch, wie jenes der anderen EU-Staaten (1-1,5%).

 o Mit dem Geld aus dem "Rettungsschirm" will die griechische Armee jetzt u.a. 400 gebrauchte Kampfpanzer des Typs "M1A1 Abrams" von den USA mit Überholungskosten zwischen 15 und 150 Millionen Euro übernehmen.

Gerade in Krisenzeiten, wie wir sie seit einigen Jahren in Europa durchleben müssen, mutet dieses Verhalten des griechischen Staates und der griechischen Bevölkerung schon eher als "volltrunken" denn nur als trunken an. - Es sei denn, man müsste diesem Verhalten eine bewusste und geplante Vorgangsweise zugrunde legen, wie der folgende Bericht von TOPIC nahelegt.



(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Wie das reiche Griechenland Europa finanziell aussaugt / Informationsschrift TOPIC 00, 10-10-2012)

Griechenland ist reich - sogar sehr reich - genauer formuliert: Griechenland könnte eines der reichsten Länder Europas sein. Doch noch nie in der europäischen Geschichte hat ein Land so viel Geld an internationaler Hilfe bekommen wie Griechenland. Die EU-Kommission hat Anfang dieses Jahres errechnet, dass bisher 380 Milliarden Euro an internationaler Hilfe nach Griechenland geflossen seien. Schon vor diesen Leistungen hat Griechenland in den letzten Jahrzehnten hunderte Milliarden aus den Brüsseler Regional- und Strukturfonds eingesackt und für zum Teil ganz nutzlose Projekte verpulvert. Ende September stellte sich heraus, dass das Haushaltsloch in Griechenland noch größer ist als gedacht. Ein neuer Schuldenerlass wird wohl unumgänglich sein. Der würde dem deutschen Steuerzahler sofort acht Milliarden Euro kosten. All die vergangenen Milliarden-Zahlungen wären aber gar nicht nötig gewesen, wenn Griechenland die Rohstoff-Schätze versilbert hätte, die es besitzt und von denen es seit Jahrzehnten weiß.

Bereits 1976 berichtete "Der Spiegel" (16.08.1976) über Erdöl-Vorkommen nahe der nordägäischen Insel Thasso, auf die deutschen Firmen bei Probebohrungen gestoßen waren. Griechenland fing damals an, diese Erdölvorkommen mit Hilfe von ausländischen Firmen auszubeuten, strengte sich aber keineswegs an, nach weiteren Erdöl- und Erdgasvorkommen vor seinen Küsten zu suchen. Erst ab Anfang des neuen Jahrtausends wurden weiter Probebohrungen durchgeführt, die sofort Ergebnisse brachten. Griechenland besitzt eine Riesenmenge an Erdöl und Erdgas. Noch vor Beginn der Wirtschaftkrise in Hellas 2010 machte das nordeuropäische Konsortium Scandic Org den Griechen ein Kreditangebot von über 250 (!) Milliarden Euro. Dafür wollten die Nordeuropäer fünf Jahre lang Exklusiv-Rechte für die Förderung von Gas und Erdöl auf griechischem Boden. Das Geschäft sah vor, den Gewinn 80 zu 20 (für Griechenland) aufzuteilen. Doch die Griechen zeigten kein Interesse. Stattdessen ließen sich die Griechen lieber Milliarden aus dem europäischen "Rettungs"-Fonds überweisen und schafften es zusätzlich, dass ihre Gläubiger auf 107 Milliarden Euro - bisher - an Forderungen im Zuge eines Schuldenschnittes verzichteten.

Mitte August meldeten die Kopp-exklusiv-Nachrichten (33/12), dass sie über Informationen des Bundesnachrichtendienstes (BND), verfügten, nach denen Athen sich ganz gezielt aus dem Euro-Verbund herausmanövrieren wolle, um zur ehemaligen Landeswährung Drachme zurückzukehren. Dadurch wolle man die Kreditgeber zwingen, auf noch mehr Forderungen zu verzichten. Für die Zeit nach dem Euro-Austritt habe Griechenland umfassende Verträge mit den Amerikanern abgeschlossen, die sofort im großen Stil mit der Ausbeutung der griechischen Erdöl- und Erdgas-Vorkommen beginnen wollen. Die Kopp-exklusiv-Nachrichten kommentieren das "Spiel der Griechen" so: „Vergessen Sie also alles, was Sie in den vergangenen Monaten über Griechenland und die Schuldenkrise gehört haben. Denn hinter den Kulissen gibt es ein brutales Pokerspiel um militärische Macht, Rohstoffe und Ölgelder.”

Quelle: TOPIC Nr. 10, Oktober 2012 / Ulrich Skambraks, D-57206 Kreuztal/Siegen


Nun wissen wir von den Aussagen von Prof. Dr. Hamer, weiter oben in diesem Dokument (Die neue Form der Geldherrschaft), dass Griechenland nur durch die „gefälschten Bilanzen und Bonitäten in die Euro-Zone gezogen wurde”, welche von „ [der (jüdischen Investment) US-Bank] Goldman-Sachs” freundlicherweise vorbereitet wurden. Doch dieses anscheinend selbstlose Handeln der Amerikaner bekommt durch die obigen Erkenntnisse bei TOPIC einen ganz anderen Hintergrund. Es ist nicht ein "Spiel der Griechen", sondern es ist ein ganz subtil eingefädeltes "Spiel der Amerikaner" welches hier gespielt wird,

Die Amerikaner haben der EU offensichtlich ganz bewusst dieses "faule Ei" Griechenland in den Schoß gelegt, um dieses Land aus der Eurozone herauszuboxen und dann gemeinsam mit den Griechen die riesigen Ölfelder vor den griechischen Küsten zu erschließen. Dass Griechenland vorher noch einige hundert Milliarden Euro von den Europäern kassiert, war den Griechen durchaus recht. Und dass daran eventuell sogar die Eurozone zerbrechen würde, war auch den Amerikanern nicht unangenehm. 


Aber gehen wir weiter in unserer Beweisführung anhand der Bibel.

Oben, in Off 17,1 heißt es:

Ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an vielen Wassern sitzt.

Dazu bekommen wir in Off 17,15 gleich die nähere Beschreibung dieser "Wasser":

Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Völkerscharen und Nationen und Sprachen;

Das globale Bankwesen sitz tatsächlich an "vielen Wassern". Es gibt wahrscheinlich keinen Staat auf dieser Welt, in welchem nicht eine Bank - in welcher Form auch immer - zu finden wäre.

Und nun gibt es aber noch eine vierte, eher passive Personengruppe, welche in diesen beiden Kapiteln der Offenbarung genannt wird: die Kaufleute.

Die Kaufleute der Erde sind durch die Kraft ihrer Üppigkeit reich geworden (Off 18,3; 18,11; 18,15)
Ihre Kaufleute waren die Großen auf Erden (Off 18,23)

Und das fügt sich nun nahtlos in die bisherige Interpretation ein: Wenn die Staaten und die Bevölkerung soviel Geld haben, dann werden sie dieses Geld auch ausgeben. Für das tägliche Leben, für Reisen, für Güter und Dienstleistungen. Und dadurch werden diese "Kaufleute", die internationalen Konzerne und Produktionsmultis, deren Eigentümer (Aktionäre) ja zu wesentlichen Teilen auch die Banken und die Hochfinanz sind ("ihre - Babylons - Kaufleute"), natürlich reich und immer reicher.

Aber nachdem diese Waren und Güter ja auch zum Endverbraucher gelangen müssen, muss natürlich auch die Transportindustrie daran verdienen. Und folgerichtig heißt es dann in Off 18,19:

Alle die Schiffe auf dem Meer hatten sind reich geworden durch ihre Üppigkeit

Wie wir den täglichen Medienberichten entnehmen können, sind "alle die Schiffe auf dem Meer haben" nicht nur durch ihre Dienstleistungen - den Transport der Waren - reich geworden, sondern auch durch ihre Rücksichtslosigkeit und Verantwortungslosigkeit, wie es die immer häufiger werdenden Ölkatastrophen auf den Weltmeeren dokumentieren.

Eine etwas schwieriger zu interpretierende Aussage finden wir in Off 18,23:

Durch ihre Zauberei sind alle Nationen verführt worden

Durch welche "Zaubereien" sollten die Nationen verführt worden sein? Wenn wir die diesbezüglichen Meldungen in den Medien verfolgen, können wir feststellen, dass die 82 großen Volkswirtschaften der Welt zusammen mit etwa 41 Billionen (41 000 000 000 000) Euro - davon allein die USA mit 10 Billionen - verschuldet sind. Und wir können ferner feststellen, dass die Regierungen dieser Länder kaum daran denken zu sparen und ihre Schulden zurückzuzahlen, sondern dass die meisten von ihnen weiter Kredite aufnehmen und den Banken das Geld in Form von Zinsen in den gierigen Rachen werfen.

Jeder verantwortungsbewusste private Haushalt, jedes Unternehmen, welches nach den Regeln eines ordentlichen Kaufmanns geführt wird, würde in einer ähnlichen Situation zur Vernunft kommen und Gegenmaßnahmen einleiten. Nicht so die meisten Regierungen dieser Nationen. Viele von ihnen machen weiterhin jedes Jahr Budgetdefizite und erhöhen so die Schulden ihres Landes.

Nachdem man ja nun nicht davon ausgehen kann, dass die Bevölkerung der Welt Vollidioten in Staatsämter gewählt hat, muss es doch irgendeine "Zauberei" geben (Nah 3,4), welche das Beurteilungsvermögen dieser Politiker vernebelt und ihnen in irgend einer Weise vortäuscht, dass dies alles ohnehin nicht so problematisch und leicht zu lösen ist. - Nämlich mit weiteren Krediten, wie ihnen die Banken weltweit einreden.

Doch die Politiker einiger Länder sind nun aufgewacht aus diesem Zaubertraum und haben erkannt, dass sie die Banken mit ihren Ratingagenturen in immer höhere Zinszahlungen treiben. Diese Länder wollen nun ihre Finanzen wieder in den Griff bekommen und fordern - nolens volens - von der Bevölkerung radikale Sparmaßnahmen ein. Für die Bürger kommt das nicht nur unerwartet, sondern es sind auch durchaus existenzgefährdende Maßnahmen, welche sie mit Protesten und Streiks beantworten.

Und damit sind wir bei der Realität der Gegenwart und es stellt sich die Frage, wo denn das in den Prophezeiungen über Babylon nachzulesen wäre. Es ist tatsächlich nicht einfach einen derartigen Hinweis in den Kapiteln 17 und 18 der Offenbarung zu finden - aber es gibt ihn. Und zwar etwas versteckt im Zusammenhang mit dem Untergang von Babylon. Dort heißt es in Off 18,6:

Vergeltet ihr, wie auch sie vergolten hat, und verdoppelt es ihr doppelt nach ihren Werken; mischt ihr den Kelch, den sie gemischt hat, doppelt!

Sie sollen ihr also vergelten, "wie auch sie vergolten hat" und den Kelch, den sie gemischt hat, verdoppeln. Das würde bedeuten, dass von der Hochfinanz, als Gläubiger dieser Länder, keinerlei Erbarmen mit der prekären Situation der Bevölkerung (der Kelch, den sie gemischt hat) zu erwarten wäre. Ob das nun wirklich so kommt, könnten demnächst die Verhandlungen über einen "Haircut", also einen Schuldenerlass für bedrängte Länder, von 50-60% durch die Gläubigerbanken zeigen.

Die nächsten Texte über Babylon selbst sind relativ verständlich, wenn man dabei immer die weltweite Macht der Finanzwirtschaft im Fokus hat und bedürfen daher wohl keiner eigenen Erklärung:

Sie spricht: Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und Traurigkeit werde ich nicht sehen. (Off 18,7)
Sie hat sich verherrlicht und ist üppig (übermütig) gewesen (Off 18,7)
Sie hat einen goldenen Becher in ihrer Hand voller Gräuel und Unreinheit ihrer Unzucht (Off 17,4)

Doch eine Aussage in diesen zwei Kapiteln der Offenbarung ist doch relativ schwer zu verstehen. Es ist der Hinweis auf die "Heiligen, Propheten und Zeugen Jesu" in Off 17,6 und 18,24:

Sie war trunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu
In ihr war das Blut von Propheten und Heiligen und allen, die auf der Erde hingeschlachtet wurden

Nachdem es sich ja in beiden Textstellen um Märtyrer handelt, könnte man sich hier auf die Bezeichnung der Märtyrer in Off 6,9 und 20,4 beziehen und die "Propheten und Heiligen" als die Märtyrer des Alten Bundes und die "Heiligen und Zeugen Jesu" als jene des Neuen Bundes deuten. Das würde wohl die Auffassung stützen, dass Babylon bereits in alttestamentlicher Zeit die Gläubigen verfolgt hat. Jedoch die Hintergründe - insbesondere wieso das Blut aller "die auf der Erde hingeschlachtet wurden" in ihr gefunden wird und wer diese sind, bleibt wohl noch einige Zeit ein Rätsel und ist möglicherweise erst in der Zukunft (Christenverfolgung in der Endzeit?) zu erkennen.

(Siehe auch Tabelle 19: „Die Verfolgung der Christen in der Endzeit.”)


Das letzte Zitat ist nun aber wieder recht einfach zu interpretieren. In Off 18,4 haben wir die Aufforderung:

Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!

Das ist eine Warnung vor den Aktien- und Anleihehaien der Banken, welche den Menschen jede Menge Wertpapiere und Spekulationsoptionen - auch wertlose Staatsanleihen! - aufschwatzen und sie damit zum Finanzier des eigenen Untergangs machen wollen. Es geht wohlgemerkt nicht darum, Banken und Bankdienstleistungen für die Verwaltung von Bargeld gänzlich zu meiden, sonst müssten wir ja auf Geld überhaupt verzichten. Denken wir an die Apostel: hier hat auch Judas das Geld der Gruppe verwaltet und der Herr hat dies gebilligt. Die Banken werden zwar - wie Judas - ihre Strafe erhalten, aber bis dahin werden die Gläubigen - wie die Apostel und der Herr auch bei Judas - ihre Dienste in Anspruch nehmen können.

Schließlich muss auch noch die Frage beantwortet werden, wieso Babylon in der Offenbarung "die große Stadt" genannt wird. Dies geht mit Sicherheit einmal auf die eingangs erwähnte, ursprüngliche Stadt Babel zurück, welches ja überhaupt die erste Stadt auf Erden war. Und auch in der Folge war Babel/Babylon in den großen Weltreichen als Stadt präsent.

Doch auch in unserer heutigen Zeit und vor dem Hintergrund der obigen Interpretation Babylons als die globale Finanzwirtschaft, finden wir  - neben anderen Städten - insbesondere in einer Stadt dieser Welt die Fäden von Wirtschaft und Finanzen zusammenlaufen: im New York der Wallstreet. Ähnlich wie in der Vorzeit Babel als erste Stadt der Welt im Mittelpunkt aller politischen und wirtschaftlichen Aktivitäten stand, ist auch New York das globale Zentrum der Hochfinanz und mit der Börse - dem Stock Exchange - der Dreh- und Angelpunkt der Weltwirtschaft.

Aber es gibt auch weitere Ähnlichkeiten mit Babel. Wenn in Babel der Bau "eines Turmes, dessen Spitze bis an den Himmel reicht" (1Mo 11,4) durch die Sprachverwirrung verhindert wurde, in New York ist es 1931 gelungen mit dem "Empire State Building" erstmals einen solchen Turm, der "an den Wolken kratzt" fertigzustellen. Und ähnlich wie der Turm von Babel war auch das Empire State Building zu seiner Zeit und bis 1972 mit 443 m (Antennenspitze) das höchste Gebäude der Erde. Dies ist natürlich heutzutage längst überholt. Mit über 800 Metern Höhe ragt der Burj Khalifa in den Wüstenhimmel von Dubai und fast in allen Großstädten der Welt gibt es Wolkenkratzer, welche den Turm von Babel heute wie eine Aussichtswarte aussehen lassen würden.

Und ähnlich, wie in Babel nach der Sprachverwirrung viele Sprachen nebeneinander existierten, gibt es auch in New York nicht wenige "Viertel" (Italiener, Chinesen, Spanier, Deutsche etc.) in welchen die einzelnen Nationalitäten ihre eigene Sprache sprechen. Und wie einst in Babel der Fluss Euphrat mitten durch die Stadt floß und diese in zwei annähernd gleich große Gebiete teilte, fließt auch der East River mitten durch New York und teilt z.B. Manhattan und Brooklyn. Doch wie bereits oben angedeutet, haben diese Prophezeiungen mit Sicherheit auch Bedeutung für die nähere und fernere Zukunft. Da wäre es durchaus denkbar, dass sich New York überhaupt zur Welthauptstadt entwickelt und damit noch andere Prophezeiungen der Offenbarung Realität werden. 

Aber gerade bei diesem Thema darf nicht unerwähnt bleiben, dass wir in der Bibel immer wieder auch "Vorschattierungen" haben. Das sind Ereignisse, welche in ihren Ausprägungen den biblischen Prophezeiungen  sehr nahe kommen, ohne jedoch deren Erfüllung zu sein. So finden wir beispielsweise in Antiochus IV. Epiphanes (~215-164 v. Chr.), der 167 v. Chr. Jerusalem besetzt und Sabbat, Beschneidung, Feste, den Besitz der Gesetzbücher und das tägliche Opfer bei Todesstrafe verboten hatte, einen Vorläufer auf den Antichristen.

Auch Hitler, der am Beginn seiner militärischen Aggression ab 1939 halb Europa überrannte und besetzte und damit ähnlich wie der erste Antichrist "auszog sieghaft und um zu siegen", hat mit der Judenverfolgung und der Dauer seiner militärischen Herrschaft von etwa 7 Jahren einige Ähnlichkeit mit dem Antichrist, ohne jedoch bereits seine Erfüllung gewesen zu sein.

(Siehe auch den Diskurs 86: „Der erste und der zweite Antichrist”)


Und so könnte auch diese Interpretation Babylons im Rahmen der aktuellen Ereignisse genau das bleiben: eine zeitbezogene Deutung, die zwar den biblischen Prophezeiungen sehr nahe kommt aber eben noch nicht deren Erfüllung ist.



Die Schwarmbildung

In der Tierwelt unseres Planeten gibt es das allgemein gültige Gesetz der Schwarmbildung. Überall dort, wo es einen Überfluss an Nahrung und wenige natürliche Feinde gibt, bilden sich automatisch Schwärme (Heuschrecken, Geier, Büffelherden, etc.), die das Gebiet überfallen und es kahl fressen.

Vor diesem verhaltensspezifischen Hintergrund sollte man die Politiker der EU und insbesondere die Regierungen in Deutschland und manchen anderen EU-Staaten darauf hinweisen, dass in dieser Beziehung - wie die Geschichte zeigt - auch der Mensch eine Tierspezies ist. Wenn daher diese Länder bei ihren hohen Wohlstands- und Sozialstandards ihre Grenzen nicht mehr kontrollieren wollen, werden auch sie und ihre Bürger mit diesem allgemeinen Naturgesetz zu rechnen haben.




(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Stanley Fischer von der Federal Reserve: Ihr Geld wird eingezogen. / Brother Natanael 00, 25-08-2014)

Geld ist wie Luft. Ohne sie ersticken wir. Aber andererseits wieder ist Geld nicht wie Luft. Es wurde nicht von Gott geschaffen. Juden haben es erfunden. Doch das wird dir niemand sagen. Denn wenn die Juden eine Weltkatastrophe auslösen wollen, wie eine Immobilienblase oder bail-outs (Schuldendeckung durch Steuerzahler, "Rettungsaktionen") und bail-ins (Schuldendeckung durch die Gläubiger, "Schuldenschnitt"), um dein Vermögen zu beschlagnahmen, drehen sie an einigen Rädchen und plötzlich bist du schockiert. Das hast du nie erwartet. "Niemand hätte es vorhersagen können" hat Alan Greenspan nach der Krise in 2008 gelogen.

Stanlay Fischer, der gegenwärtig der echte Kopf der Fed (Federal Reserve Bank = US-Notenbank) ist, hat sowohl die Staatsbürgerschaft von Israel als auch von Amerika… genau wie Chertoff, der echte Kopf der Homeland-Staatspolizei. Am 12. August hielt Fischer in Schweden eine Rede, in der er andeutete, dass ein derartiger bail-in in Amerika kommen wird. "Bail-in" bedeutet, dass sich jüdische Banker dein Bankkonto aneignen. Sie stehlen es ganz legal. Ganz oder teilweise. Und du dachtest Rettungsaktionen mit Steuergeldern wären so niedrig, wie Banker nur gehen könnten.

Aber es wird noch schlimmer kommen. Denn während wir hier reden, erfinden die jüdischen Geld-Herren neue Wege um deine Welt zu zerstören. Kommentar Fischer:

„Interpretationen für die Verwendung von Lösungsmechanismen gemäß dem Dodd-Frank Gesetz bestätigen die Möglichkeit, Banken in Schwierigkeiten ohne direkte Kosten für die Steuerzahler abzuwickeln. Im Rahmen dieses Ansatzes wird in den Vereinigten Staaten ein Vorschlag vorbereitet, um systemrelevante Banken zu verpflichten, nicht verpfändbare langfristige Verpflichtungen auszugeben, welche es insolventen Banken ermöglichen sollen, sich in der Auflösung zu rekapitalisieren.”

Keine Kosten für die Steuerzahler? Banken können sich ohne staatliche Förderung sanieren? Ja natürlich! Keine bail-outs (Rettungsaktionen durch den Steuerzahler) sind erforderlich… diesmal sind es bail-ins (Schuldenabdeckung durch die Gläubiger). Die Banken werden sich "rekapitalisieren", indem sie sich dein Scheckheft schnappen. Einen Probelauf haben sie bereits in Zypern durchgeführt. Bail-ins sind nunmehr schon seit vier Jahren aktuell. Es ist eine Falle, welche nur darauf wartet den Ahnungslosen zu schnappen.

Tief begraben im Dodd-Frank Gesetz gibt es einen Entwurf, um sich das Geld der Sparer anzueignen, wenn die Banken vorgeben, wieder einmal insolvent zu sein. Siehst du, da werden Einleger/Sparer als "Gläubiger" der Bank eingestuft. Du hast dein Geld der Bank "geliehen"… wusstest du das? Wenn sie vorgeben, bankrott zu sein, werden sie das ganze Vermögen der Sparer einstreifen - was auch immer sie entscheiden, gilt - in Bezug auf die Gläubiger.

Erstrangige Gläubiger sind die primären Inhaber, andere Banken und Versicherungen. Du bist am Ende der Reihe. Fischers "nicht verpfändbare langfristige Verpflichtungen" wird dir nicht viel übrig lassen, außer einigen wertlosen Aktien und Anleihen. Du wirst glücklich sein, einige Pennies für den Dollar zu bekommen. Oder sie geben dir einen "haircut" (Schuldenschnitt). Das haben sie in Zypern gemacht. Der "haircut" nimmt dir einen Teil deines Geldes. Nur eine andere Art, um dich zu schröpfen.

Wann werden die bail-ins stattfinden? Wann immer die Juden es entscheiden. Fischer agiert nicht alleine. Die jüdische Geld-Kontrolle wird nicht durch eine Einzelperson bestimmt, es ist eine Organismus, welcher sich von der Fed (in New York) nach London, Deutschland bis hin nach Tel Aviv erstreckt. Genau so haben die Juden den Börsencrash von 1929 entschieden. Sie haben ihn konstruiert.

Und sie werden auch eine andere Krise konstruieren, um bail-ins zu rechtfertigen. Und sie werden die Russen dafür verantwortlich machen. Putin wird den Schwarzen Peter bekommen. Wen immer sie verantwortlich machen, dein Girokonto wird verschwunden sein und die Banken machen sich einen Feiertag. Besser, du hebst dein Geld jetzt ab.

Es wird überall Panik geben. Geldautomaten werden geschlossen sein. Die Bezahlung mit Kreditkarten in den Supermärkten wird nur mit hoher Verzinsung möglich sein. Die Regale werden leer und Plünderungen an der Tagesordnung sein. Es ist das Schicksal, welches der Talmud schon immer für die Goyim (Nichtjuden) verkündet hat. Sie werden keine FEMA (Federal Emergency Management Agency) camps (Katastrophenlager) benötigen, lieber Alex. Sie kontrollieren dein Geld. Sie brauchen keine Waffen, um an dein Geld zu kommen.

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Bruder Nathanael Kapner ist ein Mönch der Russisch-Orthodoxen Kirche außerhalb Russlands (ROCOR/Russian Orthodox Church Outside Of Russia), wo er als Mönch ("Posluschnik"/ "Novize") offiziell anerkannt ist.

Bruder Nathanael spricht und schreibt als ehemaliger Jude - nunmehr orthodoxer Christ - und nicht in irgendeiner rechtlichen Vertretung der ROCOR. Er hat seinen Wohnsitz in den Rocky Mountains von Colorado.

Nach acht Jahren klösterlichen Lebens (1996-2005), hat sich Bruder Nathanael in der Straßenevangelisation und als Internet-Publizist in einer weltlichen Mission engagiert, 

In seinem jüngsten Einsatz als Präsident der Bruder Nathanael Stiftung, ist es sein Bemühen, christliches Bewusstsein und christlichen Einfluss in alle Bereiche des amerikanischen Lebens zu bringen.


Brother Nathanael Foundation  Eine unabhängige non-profit Organisation zur Förderung von christlichen Prinzipien in der amerikanischen Gesellschaft.
e-mail: brothernathanaelfoundation@yahoo.com