Diskurs 114 - Der Kampf gegen unsichtbare Welten für ein Europa auf christlichem Fundament?




Der Kampf gegen unsichtbare Welten für ein Europa auf christlichem Fundament? / Artikel O. Schweitzer 00, 2012-09-01

Beten für Europa

EU: Umerziehungslager für Andersdenkende. / Artikel Christine Rütlisberger 01, KOPP exklusiv 41/13

Peter Scholl-Latour: Wir leben im Zeitalter der Massenverblödung. / KOPP-exklusiv 11/14

Schlaraffenland Sozialstaat: So funktioniert der Asylmißbrauch / Artikel Christine Rütlisberger 03, KOPP-exklusiv 12/14

Brüssel sieht Kriegsgefahr in Europa, Schulungen für Priester. / Artikel Christine Rütlisberger & Marcello Faraggi 00  KOPP-exklusiv 11/13

So werden Männer diskriminiert. / Artikel Christine Rütlisberger 02, KOPP-exklusiv 42/13

Gutmenschen: Wie die EU erpresst wird. / Artikel Edgar Gärtner 00, KOPP-exklusiv 23/14

Greenpeace verspekuliert sich - Ungeschützter Kapitalverkehr./ Artikel taz.de

Streiflicht: Die Welt von Angela Merkel. / Artikel Dr. Norbert Freiherr van Handel 00, 2016-04-05



(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Der Kampf gegen unsichtbare Welten für ein Europa auf christlichem Fundament? / Artikel O. Schweitzer 00, 2012‒09‒01)

Wir wollen alle "ein Europa, das auf Gottes Fundament steht" (Michael Herwig) ‒ die Frage ist nur: - Wie kommt es dazu? - Was ist die Aufgabe derer, die dieses Ziel haben: der Christen?

Der Rationalismus der Aufklärung, die unsere Kultur bis in unsere Art zu glauben durchdrungen hat und der Mangel an Einheit insgesamt und speziell in dieser Frage des Kampfes in der unsichtbaren Welt, verhinderten bislang ein gemeinsames Aufstehen der Christen als einer Gebetsarmee auf europäischer Ebene. Hinzu kam in den vergangenen Jahrzehnten bei den Bürgern Europas ein
- Nicht-Wahrnehmen des wachsenden Zusammenschlusses.
- Dann ein wachsendes Gefühl des Unwohlseins über "immer mehr Gesetz von Brüssel",
- dann ein handfester Zorn über wachsende Eingriffe in nationales Recht.

Der Abwehrkampf begann dann mit der Finanzkrise und den Rettungsaktionen: 
- die Bürger wurden wach und organisierten Widerstand und 
- das Bundesverfassungsgericht formulierte Grenzlinien nationaler Souveränität in Deutschland.

Und was war mit den Christen? Sie machten unreflektiert denselben Prozess mit. Sie erkannten leider nicht ihre Aufgabe, die sich aus der umfassenderen Schau des anderen Reiches ergeben hätte.(…)

Wie es um den Kampf um ein "Europa auf christlichem Fundament" in der unsichtbaren Welt stand, zeigte sich in der sichtbaren Welt überdeutlich 2002-2004 in der Frage des Gottesbezuges in der Präambel der damals geplanten Europäischen Verfassung.(…)

Das Volk Gottes war und ist weder gelehrt, noch organisiert, den Kampf in der unsichtbaren Welt für Europa aufzunehmen und zu führen.
Wer unter den Kindern Gottes weint denn um Europa? Wer weint um die Gnadengeschichte Gottes mit dem Kontinent, die dabei ist, verloren zu gehen?(…)

Wir haben gesündigt vor Gott und den Menschen.
"Vor Gott", weil wir Gottes Handeln in der Politik so wenig transparent gemacht haben. Die heutige und die vorige Generation haben Gottes Rufen zum Ringen um Europa und seinen geistlichen Weg überhört und haben Gott nicht als Herrn geehrt durch Dank und Buße.
"Vor den Menschen", weil wir durch unsere säkularisierte Blindheit, verstärkt durch unsere Lästerungen über Europa, die Tür zu dem Europa nicht öffnen konnten, wie Gott es uns zugedacht und gerne gegeben hätte.(…)

Ja, Gott ist betrübt über Europa, über die Gemeinde und die Politiker, die Banken und die Wirtschaft, die Erziehung usw. Aber er hat für Europa einen guten Plan, weil ER Gott ist und ein Vater, der uns liebt und der uns Europäer segnen möchte für die ganze Welt, wie schon früher. Gott wartet nur auf das Gebet seiner Kirche für Europa!(…)

Es ist um Europa ein geistlicher Kampf entbrannt, der radikaler nicht sein könnte. Es geht um die Auseinandersetzung des Christentums im Sinn des jüdisch-christlichen Erbes, wie es unsere ganze Kultur durchdrungen hat, mit alten und mit neuen Mächten geistiger Natur.(…)

Der klare Auftrag an die Gemeinde ist, für die Regierungen zu beten. Im Zeitalter der europäischen Einigung umfasst dies auch das Gebet für die europäischen Institutionen: Europäischer Rat der "Chefs" und Minister, die Kommission und das Europäische Parlament.(…)

Wenn wir uns als Gemeinde eins machen in den Ländern Europas über alle nationalen und konfessionellen Grenzen hinweg, in dieser Weise zu beten, dann werden wir auch Veränderungen in Politik und Gesellschaft sehen. Und zwar bald. Gott wartet nur auf unser Gebet. Damit ER handeln kann.

0


(Ortwin Schweitzer, Ortwin.Schweitzer@t-online.de / Wächterruf - Gebetsnetz für Deutschland)




Ortwin Schweitzer ist Gründer der "Adoramus-Gemeinschaft" (1990) und des Vereins "Kirche im Aufbruch" (1994). Seit September 2000 engagiert er sich bei "Beter im Aufbruch Deutschland" und ist ein begeisterter Verfechter der Ökumene.



Vor Kurzem hat mir eine Besucherin von Immanuel.at den oben auszugsweise zitierten Artikel von Ortwin Schweitzer übersandt, in welchem er seine Leser u.a. auffordert "in diesen kritischen Zeiten für Europa zu beten". Er wünscht sich "ein gemeinsames Aufstehen der Christen als einer Gebetsarmee auf europäischer Ebene", um "Europa auf christlichem Fundament" zu stellen.

So verständlich dieses Anliegen aus weltlicher Sicht auch sein mag, so muss man sich als rechtgläubiger Christ doch fragen, ob hier der Realität Rechnung getragen wird. Ist eine christliche "Gebetsarmee auf europäischer Ebene" in unserer heutigen Zeit denkbar? (Siehe auch weite unten Peter Scholl-Latur:

»Europa steht heute ohne jegliches religiöses Bewusstsein da, in einer Welt, die überall immer religiöser wird, was eine Schwäche ist, angesichts dieses Aufbruchs der Mythen.«)

Kann man überhaupt von einem christlichen Europa sprechen? Sehen wir uns dieses "christliche" Europa doch einmal an:

Da haben wir die Römisch-Katholische und die Orthodox-Katholischen Kirchen, welche von der Welt schlechthin als "das Christentum" gesehen werden. Nach biblischen Grundsätzen können sie jedoch schon lange nicht als christlich bezeichnet werden. Und das nicht nur wegen der Kriege und Raubzüge, welche frühere Päpste ‒ die "Oberhirten" ‒ geführt haben. Auch deren Morde, Hurereien und Betrügereien, die Verfälschung der zehn Gebote, indem sie ‒ bis heute! - das zweite Gebot dem Kirchenvolk unterschlagen und dafür das zehnte Gebot in zwei Gebote getrennt haben, sind wahrlich keine Zeugnisse einer christlichen Kirche. Die Verherrlichung des Götzen "Maria" und die Anbetung der verstorbenen "Heiligen" klassifizieren diese Kirche dann vollends als Götzentempel und Betreiber eines Totenkults.

Aber auch heute haben wir in der katholischen Kirche neben den weltweiten Kinderschändungen  und den schwulen Priestern auch die Geldwäsche in der Vatikanbank, was sowohl Klerus als auch Kirchenvolk ‒ d.s. jene Menschen, welche trotz all dieser Tatsachen noch dieser Kirche angehören wollen - als reine Namenschristen offenbart.



Ist die katholische Kirche eine christliche Kirche?

Wenn die ungläubige Welt vom Christentum spricht, meint sie damit in neun von zehn Fällen die katholische Kirche. Die katholische Kirche ist in der Welt geradezu zum Synonym für Christentum geworden. - Ein großer Irrtum!

Die einzige und ausschließliche Basis des Christentums ist die Bibel - das Wort Gottes. Doch die katholische Kirche hat dieses Wort Gottes im Jahre 1229 ihren Gläubigen entzogen und die Bibel in das Verzeichnis der verbotenen Bücher (!!) aufgenommen.

Auch wurde auf dem Konzil von Trient (1545-63) die Bibel als alleinige Quelle göttlicher Offenbarung verworfen und die katholische Tradition - d. i. die mündliche oder schriftliche Weitergabe von katholischen, also menschlichen Lehrmitteilungen, wie u. a. auch die Dogmen - als Hauptquelle des Glaubens neben der Heiligen Schrift als gleichwertig und gleichberechtigt anerkannt.

Damit hat aber die katholische Kirche die Basis des Christentums verlassen. Durch die unbiblische Anbetung der katholischen "Maria" (Konzil von Ephesus 431) sowie der verstorbenen "Heiligen" hat die katholische Kirche die Götzenanbetung (2Mo 20,3-6; Jer 10,2-5) und den Totenkult (Jes 8,19; 3Mo 19,31) unter ihren Gläubigen eingeführt (1Tim 4,1-3).

Zur Verschleierung der biblischen Abwegigkeit dieser Irrlehren hat die katholische Kirche die Bibel verfälscht und unterschlägt ihren Gläubigen bis heute das zweite der zehn Gebote Gottes (5Mo 5,8-9) und hat dafür das zehnte Gebot (5Mo 5,21) in zwei Gebote getrennt, damit es wieder zehn Gebote sind (Die zehn Gebote Gottes und jene der katholischen Kirche).

Aus all diesen Gründen ist die katholische Kirche keine christliche Kirche mehr. Und auch die gläubigen Katholiken können sich nicht "praktizierende Christen" nennen, denn in der katholischen Kirche müssen sie sich bei sonstiger Exkommunikation den katholischen Dogmen und Lehren unterwerfen und sind damit tatsächlich nicht mehr Christen, sondern eben "praktizierende Katholiken", zu welchen der Herr sagen wird: "Ich kenne euch nicht" (Mt 25,12)

Vatikan und Luzifer-Kult (Video)

Jud 1,7
Papst
LUCIFER WORSHIPED IN VATICAN - LUZIFER WIRD IM VATICAN ANGEBETET (Video)


Papst Franziskus über die Schwulen: "Wer bin ich, sie zu verurteilen?"

Die Bibel über die Schwulen:

Röm 1,26 Deshalb hat Gott sie auch in schandbare Leidenschaften fallen lassen; denn ihre Frauen haben den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen vertauscht; 1,27 und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau aufgegeben und sind in ihrer wilden Gier zueinander entbrannt, so dass sie, Männer mit Männern, die Schamlosigkeit verübten, aber auch die gebührende Strafe für ihre Verirrung an sich selbst (= am eigenen Leibe) empfingen.




Dann haben wir in Europa die evangelischen/protestantischen Kirchen. Sie haben die Grundsätze ihrer Vorväter im Glauben und die Abgrenzung von der katholischen Kirche (Reformation) längst verworfen. Auch der Umstand, dass die katholische Kirche in ihrer Erklärung "Dominus Jesus" postulierte: „Die katholische Kirche ist die einzige allein das Heil vermittelnde Kirche Christi” und dass daher alle anderen Kirchen „nicht ‘Kirchen’ im eigentlichen Sinn genannt werden” können, hat die Evangelischen nicht zur Vernunft gebracht.

(Siehe auch Diskurs 32: „Kommentar zur Erklärung ‘Dominus Jesus’ der katholischen Glaubenskongregation.”)


Heute gieren sie danach, mit der katholischen Kirche die okkulten Zauberhandlungen einer "Wandlung" (Transsubstantiation) mitfeiern zu dürfen und sind beleidigt, weil die katholische Kirche dies nicht erlaubt. Auch schielen sie nach der Macht und dem Reichtum dieses katholischen Götzentempels und hätten gern auch einen Anteil daran. Dabei wundert es schon gar nicht, dass man auch dort homosexuelle Paare "segnet", sie "verheiratet" und diese widernatürlichen "Ehepaare" auch noch als Leiter von Gemeinden einsetzt.

(Siehe auch Diskurs 92: „Das Herrenmahl: Gedenkfeier oder Wandlung?”)


Bei den evangelikalen Freikirchen ist es weniger die Vergangenheit als die Gegenwart, welche einer christlichen Gemeinde hohnspricht. Da werden im Gemeindesaal Popkonzerte veranstaltet, Theateraufführungen und andere weltliche Unterhaltungsevents angeboten sowie bibelunkundige Atheisten(!) zum Predigen eingeladen. Man feiert "Lobpreis und An-betung", klatscht und tanzt und wenn man die Jugendlichen danach fragt, war es "Spaß", "Fun" und "super". Und genau das ist es auch, was die Gemeindeleiter erreichen wollen. Mit dem Vorbild einer Willow Creek oder Saddleback Community will man berühmt werden und immer mehr Mitglieder anlocken und bietet Spaß und Unterhaltung anstatt Bibelstudium und Gebet.

Doch jedes Angebot, welches einen lustigen und coolen Glaubensweg mit viel Fun und Spaß verspricht, steht im direkten Gegensatz zu den Aussagen der Bibel. Der Einstieg in den christlichen Glauben ist kein Spaziergang. Es ist harte Arbeit. Einmal an sich selbst: neue Betrachtungsweisen, neue Grundsätze, neue Weltanschauung. Dann aber auch an seiner Umgebung: neue Zielsetzungen, neue Prioritäten, neue Freunde. Viele, die das nicht wollen, behaupten dann: „Ich kann nicht glauben”.

Von solchen Leuten hat der bekannte Evangelist und Prediger Wilhelm Busch in seinem Buch "Jesus unser Schicksal" eine treffende Beschreibung gegeben:

„(…) Die zweite Gruppe besteht aus denen, die zwar sagen: "Ich kann nicht glauben!", die aber in Wirklichkeit, wenn sie ganz ehrlich wären, zugeben müssten: "Ich will gar nicht glauben!". Denn wenn sie zum Glauben kämen, müsste ihr ganzes Leben geändert werden. Und das möchten sie nicht. Sie wissen, dass alles nicht stimmt in ihrem Leben. Wenn sie aber Kinder Gottes würden, dann müssten sie ja ans Licht kommen. Nein, das möchten sie nicht. Und dann würden sie bei ihren Kollegen vielleicht dumm angesehen. Und was würden die Angehörigen sagen, wenn sie plötzlich christlich würden? Nein, dann lieber nicht! Und wenn Sie Leute treffen, die Ihnen sagen: "Ich kann nicht glauben", dann gucken Sie sie sich genau an, ob sie nicht sagen müssten: "Ich will gar nicht glauben!".”

(Siehe auch Diskurs 55: „Warum lässt Gott das Leid zu?”)


Und wer nun meint, dass gewisse Menschen nur durch Events, Festivals, Konzerte und Theateraufführungen in die Gemeinde gezogen und dort gehalten werden können, der muss sich auch bewusst sein, dass gerade solche Leute der Gemeinde schaden und nicht nützen. Sie sind nicht geistlich orientiert und wenn wir uns ihnen anpassen, helfen wir weder ihnen noch uns.

Die Geschwister in anderen Gemeinden wiederum laden eine schwere Schuld auf sich, indem sie den Transport von atheistischen Juden aus Rußland nach Israel finanzieren, wo diese Menschen garantiert nichts mehr von Jesus Christus hören werden, weil in Israel das Predigen vom Sohn Gottes bei sonstigem Landesverweis verboten ist. Daher werden diese in der "Alija" (Heimholung) mit finanzieller Hilfe der Christen ins Land gebrachten Juden in ihren Sünden sterben (Jh 8,24) und in die Verdammnis gehen. - Ist es also ein Wunder, dass sich echte bibelgläubige Christen aus dieser Art von "Christentum" schleunigst ausklinken und ihren Glauben in kleinen Hauskreisen unter Gleichgesinnten leben?

(Siehe auch Diskurs 1013: „Bericht aus dem Lager der "Israelbewegung".”)


Und nun meint Bruder Schweitzer, man müsste das europäische Christentum auffordern, zu Gott zu beten, um Europa zu retten und "Stabilität in das monetäre System" zu bringen. Abgesehen davon, dass uns unser Herr Jesus Christus schon zu seinen Lebzeiten wissen ließ, was er von dem "monetären System" hält, als er den Juden sagte „Gebt denn dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.” (Mt 22,21), wird hier offensichtlich die heutige Situation des Christentums völlig verkannt. Bruder Schweitzer agiert wie jemand, der mit einem Auto wegfahren will, das keinen Motor hat. Das heutige Christentum besteht zum allergrößten Teil aus einer Fassade, einem potemkinschen Dorf.

Viele der heutigen Christen suchen sich Lehrer, nach denen ihnen die Ohren "jücken" (2Tim 4,3-4) und lassen sich von den von O. Schweitzer beschworenen "unsichtbaren Welten" in alle Richtungen verführen. Dass er ausgerechnet mit ihnen eine Gebetsarmee zum „Kampf um ein ‘Europa auf christlichem Fundament’ in der unsichtbaren Welt” aufstellen will, ist nicht nur vollkommen unrealistisch, sondern auch ein sehr gefährliches Unterfangen. Dabei soll hier keinesfalls bestritten werden, dass er es ernst und aufrichtig meint. Es ist ihm nur scheinbar der Blick für die Realitäten verloren gegangen.

(Siehe auch Diskurs 60; „Wann sollte ein Christ eine Gemeinde verlassen?


In diesen schweren Zeiten benötigen wir im Christentum keinen Aufruf zum Kampf mit der unsichtbaren Welt, welche - wie Satan in Lk 4,5-8 weiter unten bestätigt - bereits global Politik, Finanz und Wirtschaft beherrscht. Was wir benötigen, sind Prediger des echten und wahren Evangeliums der Bibel, die den einzelnen Menschen ansprechen. Es müssen alle diese oben zitierten Verfehlungen aufgezeigt und der einzig rechte Weg gepredigt werden, um den Geschwistern eine Umkehr und eine Wiederbesinnung auf die Wahrheit des Evangeliums zu ermöglichen. Dadurch kann zwar mit Sicherheit nicht Europa gerettet werden, dafür aber gewiss wieder einige Menschen den Fängen des Unglaubens und der Verführung entrissen und in ihnen Geschwister gewonnen werden,



Beten für Europa

Und nun schreibt Bruder Schweitzer:

"Europa braucht dringend Gebet. Jeder weiß das. Aber die meisten Christen in den Ländern Europas praktizieren das kaum."

Ja, beten. Das gehört für jeden rechtgläubigen Christen zu seinem täglichen Leben, wie Essen und Trinken. Und Bruder Schweitzer hat auch Recht, wenn er meint, dass die meisten Christen das kaum praktizieren. Das lässt dann aber auch den logischen Schluss zu, dass "die meisten Christen" gar keine echten Christen sind. Sie sind bestenfalls Vereinsmitglieder in einem Verein, der sich "Kirche" oder "Gemeinde" nennt.

Und das scheint auch der Grund zu sein, weshalb viele Gemeinden immer mehr als rein weltliche Vereine agieren. Sie lehren den Geschwistern nicht mehr das persönliche Gespräch mit ihrem Gott, das Beten in der Stille. Es wird in der Öffentlichkeit gebetet. Mit dem Mund und ohne Geist. In den Kirchen sind die Augen dabei auf das neue Kleid der Nachbarin in der Nebenbank gerichtet und die Gedanken schon beim Mittagessen. Und in den evangelikalen Gemeinden wird das Gebet als rhetorische Übung und zur Bewunderung durch die Zuhörer benutzt. Und man erkennt nicht einmal, dass solche Gebete eine Beleidigung Gottes sind!

Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.

Jh 4,23 Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten. Jh 4,23-24;

Wenn du aber betest, so geh in deine Kammer, und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.

Mt 6,5 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler; denn sie lieben es, in den Versammlungen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. 6,6 Wenn du aber betest, so geh in deine Kammer, und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.
6,7 Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, daß sie um ihres vielen Redens willen erhört werden. 6,8 Seid ihnen nun nicht gleich! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Mt 6, 5- 8;


So hat das auch Gottfried Daniel Pomacher, ein Erweckungsprediger aus dem Wuppertal gesehen, als er sagte:

„Das Christentum besteht nicht in Worten sondern in der Kraft des Heiligen Geistes in den Gläubigen. Nicht jene sind die Säulen des Tempels, die sich öffentlich in Gebeten mit "Herr, Herr" die Bewunderung ihrer Zuhörer verschaffen, sondern jene, welche zuhause, in ihrem stillen Kämmerlein und ohne einen einzigen Zuhörer, ihre Gebete an den Herrn richten, sind die wahren Träger der Gemeinde.”



Nun meint aber O. Schweitzer:

"Wie aber wollen wir beten für ein Europa, das wir ablehnen, obwohl Gott Europa und seine Menschen liebt?"


Und das ist wieder eine dieser unzulässigen Verallgemeinerungen, wie z.B. die immer wieder gepredigte Behauptung von der "unendlichen" und "bedingungslosen" Liebe Gottes. Wenn Gott die Menschen unendlich und bedingungslos lieben würde, hätte er uns unsere Sünden in dieser unendlichen (ohne Ende) und bedingungslosen (ohne Bedingungen) Liebe vergeben und Jesus Christus hätte nicht am Kreuz sterben müssen. Dann hätte Gott auch einem Hitler, Stalin, Mao oder wie die Massenmörder dieser Welt sonst noch alle heißen, alle ihre Verbrechen (unendlich) ohne Buße und Umkehr (bedingungslos) vergeben müssen und es würde gar keiner Hölle bedürfen.

Doch so ist es eben nicht. Gott liebt die Menschen - auch die in Europa - aber weder unendlich noch bedingungslos. Unser Gott ist ein Gott der absoluten Gerechtigkeit und besteht für jede Missachtung seiner Gebote - für jede Sünde - auf der Bestrafung. Und weil diese Strafe der Tod des Menschen wäre und Gott die Menschen liebt, hat er seinen Sohn stellvertretend für uns am Kreuz geopfert, damit jeder, der dieses Loskaufopfer annimmt, nicht sterben muss. Gott liebt alle jene Menschen - auch in Europa -, welche sich zu seinem Sohn bekehren und dessen stellvertretendes Opfer für ihre Sünden annehmen. Sie können auch mit dieser Liebe des Vaters rechnen. Alle anderen nicht.

Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht.

1Jh 2,23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. 1Jh 2,23;

Jh 15,23 Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater. Jh 15,23;

Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

Jh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Jh 14, 6;



Die biblische Dreieinigkeit.

Es gibt nur den einen und einzigen Gott in seinen drei Instanzen: Gott Vater als gesetzgebende Instanz, vergleichbar mit der Legislative in der menschlichen Gesellschaft, der Geist Gottes als Vollzugsinstanz, ähnlich der Exekutive und der Sohn Gottes als richterliche Instanz, ähnlich der Justiz. Gott hat den Menschen das Gesetz (die Gebote) gegeben (2Mo 24,12), der Heilige Geist registriert deren Einhaltung durch die Menschen, schreitet aber nur ein, wenn menschliche Aktionen den Plan Gottes beeinträchtigen könnten (2The 2,7) und der Sohn Gottes wird im Letzten Gericht/Weltgericht jeden einzelnen Menschen richten (Jh 5,22).

Die eigenständige geistliche Persönlichkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist und deren gleichzeitige Präsenz (Jh 14,10-11) im Geist des einen Gottes (Jh 4,24), kann im Zeitalter der Quantenverschränkung - der "spukhaften Fernwirkung" wie das Einstein nannte - und der vielen Beispiele in der Bibel von Manifestationen im Geist von Menschen (Mk 1,23-25; 5,6-8; Lk 11,24; aber auch Jh 14,23; 17,26!), nur für völlig uninformierte Zeitgenossen eine Frage sein.

Die Methode, derartige Zusammenhänge mit den alten Weisheiten der Kirchenväter erklären zu wollen (Konzil von Nicäa etc.), war schon bei deren Behauptung, die Erde wäre der Mittelpunkt des Universums ein Fehler (Die Schöpfung) und käme heute dem Versuch gleich, die Quantenmechanik mit den Gesetzen der klassischen Physik zu erklären.

Der eigentliche Grund, warum die Unitarier die Dreieinigkeit ablehnen (Es gibt keine Errettung außerhalb der Dreieinigkeit / CH. Spurgeon), ist einerseits der Umstand, dass man sich weigert, die Göttlichkeit des Sohnes Gottes, unseres Herrn Jesus Christus zu akzeptieren. Jesus Christus als Gott (Ps 45,7-8; Jh 20,28; Phil 2,5-8; 2Ptr 1,1; 1Jh 5,20) und sowohl seine Präexistenz (1Mo 1,26; 11,7) als auch seine Postexistenz bei Gott (Jh 14,23; 17,26!), würde ihr ganzes falsches Glaubensgebäude vom "Menschen Jesus" als "Glaubenskämpfer", "Kumpel" oder "Leidensvorbild" in Frage stellen und ad absurdum führen.

Andererseits aber, wurde die Dreieinigkeit - die "Trinität" - von der katholischen Kirche seit Jahrhunderten nach dem Gutdünken und dem "Gefühl" der alten Kirchenväter (Konzil von Nicäa etc.) und nicht nach den Aussagen der Bibel interpretiert. Dadurch war es den Vertretern des "Eingottglaubens" - den Unitariern - leicht möglich, diese Interpretation anhand der Bibel in Frage zu stellen.

Leider hat man aber dabei nicht die Gelegenheit genutzt, um die Bibel eingehend zu studieren und die tatsächlichen Aussagen über die Wesenheit Gottes, seines Sohnes und des Heiligen Geistes festzustellen, sondern hat die oberflächlichen Argumente nur benutzt, um dieses - ebenfalls falsche - Trinitätsdogma der katholischen Kirche anzugreifen.



(Siehe auch Diskurs 99: „Das Weltgericht: Wer sind "die geringsten meiner Brüder" in Mt 25,40?”)


Und nun behauptet aber Bruder Schweitzer:

„Der klare Auftrag an die Gemeinde ist, für die Regierungen zu beten. Im Zeitalter der europäischen Einigung umfasst dies auch das Gebet für die europäischen Institutionen: Europäischer Rat der ‘Chefs’ und Minister, die Kommission und das Europäische Parlament.”


Und hier lässt sich ganz klar die irreführende und falsche Sicht des Autors erkennen. Nach der Bibel ist unser Auftrag als Gemeinde nicht "für Regierungen zu beten", sondern der Aufforderung unseres Herrn nachzukommen, der uns befohlen hat:

Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.

Mk 16,15 Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. 16,16 Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Mk 16,15-16;


Wir haben als Gemeinde Christi keinen weltlich-politischen sondern einen christlich-geistlichen Auftrag. Wer den Geschwistern einredet, sie müssten für Regierungen beten, verführt sie ebenso, wie jene, welche die Lügen verbreiten, dass Israel 1948 von Gott gesammelt worden wäre. Beides ist eine Verdrehung der biblischen Aussagen, ist Sünde und verführt viele Geschwister.

(Siehe auch Diskurs 08: „Die Sammlung Israels: bereits seit 1948 oder erst in der Endzeit?”)


Und auch in seiner nächsten Aussage lädt Bruder Schweitzer große Schuld auf sich, wenn er schreibt:

„Politisches Gebet ist ein Treten vor den Gnadenthron voller Zuversicht, in priesterlicher Weise für die Menschen, für das Land, für Europa in der Anrufung der Gnade Gottes, ermöglicht durch das Blut des Lammes Gottes, das hinweg trägt die Sünden der Welt.”


Indem er das Loskaufopfer unseres Herrn Jesus Christus für die Sünden aller Bekehrungswilligen auch auf alle korrupten Politiker, gottlosen Banker und alles üble Gesindel unter den Menschen in Europa "umdeutet", dokumentiert O. Schweitzer entweder seine völlige Unkenntnis der tatsächlichen Hintergründe des Evangeliums oder aber - was viel schlimmer wäre - es ist eine bewusste Verfälschung.

Und dieser Verdacht absichtlicher Verfälschungen erhärtet sich, wenn man den folgenden Satz im Artikel von O. Schweitzer liest:

„Es ist um Europa ein geistlicher Kampf entbrannt, der radikaler nicht sein könnte. Es geht um die Auseinandersetzung des Christentums im Sinn des jüdisch-christlichen Erbes, wie es unsere ganze Kultur durchdrungen hat, mit alten und mit neuen Mächten geistiger Natur.”


Tatsächlich tobt in Europa - und auch in Nordafrika - ein Kampf der Völker gegen betrügerische Regierungen, verantwortungslose Politiker, korrupte Beamte und schamlose Spekulanten, welche sich in der Vergangenheit auf Kosten der Bürger dieser Länder bereichert haben. Das ist die Realität. Und nicht eine „Auseinandersetzung des Christentums im Sinn des jüdisch-christlichen Erbes” mit irgendwelchen anderen Mächten, sichtbar oder unsichtbar.

Wobei gerade dieser Bezug zum "jüdisch-christlichen Erbe" für die Christenheit äußerst kontraproduktiv wäre. Da die Juden seit der Auslieferung des Sohnes Gottes zum Tod am Kreuz von ihrem Gott verlassen wurden, sind sie seit zweitausend Jahren ein Gott-loses Volk. Die, vierzig Jahre später, im Jahre 70 von Gott durch die römischen Truppen des Titus' veranlasste Vernichtung Jerusalems mit dem Tempel und der Vertreibung des ganzen Volkes Israel in die Diaspora, war die Strafe Gottes für diese Schandtat.

Wenn ihr nicht glauben werdet, daß ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.

Jh 8,24 Daher sagte ich euch, daß ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glauben werdet, daß ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben. Jh 8,24;

Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriß in zwei Stücke, von oben bis unten.

Mt 27,50 Jesus aber schrie wieder mit lauter Stimme und gab den Geist auf. 27,51 Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriß in zwei Stücke, von oben bis unten; und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, Mt 27,50-51;

Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen, bis ihr sprecht: «Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!»

Mt 23,32 Und ihr, macht nur das Maß eurer Väter voll! 23,33 Schlangen! Otternbrut! Wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen? 23,34 Deswegen siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; einige von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und einige von ihnen werdet ihr in euren Synagogen geißeln und werdet sie verfolgen von Stadt zu Stadt 23,35 damit über euch komme alles gerechte Blut, das auf der Erde vergossen wurde, von dem Blut Abels, des Gerechten, bis zu dem Blut Secharjas, des Sohnes Berechjas, den ihr zwischen dem Tempel und dem Altar ermordet habt.

23,36 Wahrlich, ich sage euch, dies alles wird über dieses Geschlecht kommen. 23,37 Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt! 23,38 Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen; 23,39 denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: «Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!» Mt 23,32-39;


Eine letzte Anweisung O. Schweitzers zum Beten wird dann auch durch die Bibel widerlegt. Er schreibt:

„Wir müssen, um zu beten, nicht alle Details kennen, aber wir rufen die Herrschaft des Christus aus über alle Märkte, Machenschaften und Mammon-Mächte.”


Diese Aussage erinnert doch sehr an die Versuchung Jesu durch den Satan:

Alle Macht über die Reiche dieser Welt will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben.

Lk 4,5 Und der Teufel führte ihn hoch hinauf und zeigte ihm alle Reiche der Welt in einem Augenblick 4,6 und sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will. 4,7 Wenn du mich nun anbetest, so soll sie ganz dein sein. 4,8 Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben (5. Mose 6,13): »Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.« Lk 4, 5- 8;


Ähnlich wie O. Schweitzer die Herrschaft des Christus ausruft, hat Satan sie dem Herrn angeboten. Im Gegensatz zu Schweitzer konnte er sie aber auch anbieten, weil ihm diese Herrschaft über die weltlichen Mächte (Regierungen) von Gott übergeben worden ist. Satan soll - ähnlich wie im Garten Eden - freie Hand haben, die Menschen zu prüfen, ob sie Gott glauben und vertrauen oder nicht. Doch ebenso wie Adam und Eva damals, hat auch die Menschheit seither kläglich versagt. Und das auch und insbesondere in Europa. Der letzte Beweis dafür war die Weigerung der europäischen Politiker einen Gottesbezug in die Präambel der europäischen Verfassung aufzunehmen. Soweit zum "christlichen" Europa!

(Siehe auch Diskurs 1042: „Sind alle Regierungen der Welt von Gott eingesetzt?”)


Unser Herr hat damals das Angebot Satans zurückgewiesen und auch das "Ausrufen" O. Schweitzers wird keinen Erfolg haben. Denn unser Herr Jesus Christus wird seine Herrschaft erst im Millennium, in seinem Tausendjährigen Friedensreich antreten und nicht, wenn O. Schweitzer dies "ausruft". Europa ist eben nicht Israel und Bruder Schweitzer nicht Mose.

(Siehe auch Kapitel 10: „Das Millennium.”)


Die breite Masse geht auf dem breiten Weg durch das breite Tor (Mt 7,13-14). Unsere Aufgabe als rechtgläubige Christen ist es, jene Menschen anzusprechen, welche nicht willentlich, sondern durch Irrtum und Verführung auf diesen falschen Weg gelangt sind. Sie sind unser Ziel, nicht der Kampf mit irgendwelchen "unsichtbaren Welten" um ein völlig illusorisches "Europa auf christlichem Fundament".


Die EU: "friedensreich" einer Ersatzreligion.

Die Gründung der Europäischen Union war der Versuch zweier politischer Ideologien - Sozialisten (Frankreich, François Mitterand) und Konservative (Deutschland, Helmut Kohl) - in Europa ein "Friedensreich" auf Erden zu errichten.

Mitterand/Kohl




Nachdem die Gründerväter einen Gottesbezug abgelehnt haben (EU- Verfassung), hat sich als Ersatzreligion das "Gutmenschentum" mit seinen Geboten der Antidiskriminierung und der politischen Korrektheit etabliert. In dieser neuen Ideologie wird die Nivellierung (Gleichschaltung) aller sozialer Strukturen (Mensch, Familie, Volk) zum Prinzip erhoben  (EU-Hymne: "Alle Menschen werden Brüder").

Merkel/Hollande




Doch dieser Traum der EU-Politiker muss zwangsläufig an der Realität der menschlichen Natur scheitern. Der Mensch wurde von Gott nicht als egalitäre Marionette, sondern als pluralistisches, unterschiedliches Individuum mit freiem Willen und Anspruch auf Selbstbestimmung erschaffen.

 



(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

EU: Umerziehungslager für Andersdenkende / Artikel Christine Rütlisberger 01, KOPP-exklusiv 41/13

Die EU kündigt derzeit für jeden offen einsehbar an, die Grundfreiheiten der Bürger einschränken zu wollen. Die freie Meinungsäußerung wird es dann nicht mehr geben und Widerstand gibt es nicht.


(…) Im Namen der Toleranz
Auf der offiziellen Internetseite des Europaparlaments findet sich seit einigen Tagen ein Dokument, welches für die Zukunft der Europäer nichts Gutes verheißt. Der »EU‒Ausschuss für Toleranz« (European Council on Tolerance and Reconciliation) hat es erarbeitet. Hinter der nichtssagenden Überschrift des »Toleranzpapiers« verbirgt sich die Forderung, dass das Europaparlament »konkrete Maßnahmen« ergreift, um Rassismus, Vorurteile nach Hautfarbe, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Xenophobie, Antisemitismus, Homophobie und »Antifeminismus« zu »eliminieren«. 

Dazu sollen in Ländern wie Deutschland etwa die Meinungsfreiheit, die Kunstfreiheit sowie die Wissenschafts- und Pressefreiheit eingeschränkt werden. Eingeführt werden soll stattdessen ein »Toleranzzwang« und eine neue EU-Superbehörde, welche die Umsetzung entsprechender Maßnahmen überwacht. Im Klartext: Beispielsweise jegliche Kritik am Feminismus wird künftig innerhalb der EU verboten. 

Auch die Kritik an politischen Parteien und ihren Bewegungen - etwa Sozialdemokraten oder Ökobewegung - ist dann unter Strafe gestellt. Man reibt sich da als Demokrat verwundert die Augen. Doch wer das für einen Scherz hält der sollte das Papier (Titel A European Framework National Statute for the Promotion of Tolerance) ganz genau lesen. Demnach soll es künftig in der EU einen »Toleranzzwang« geben, der bei Verstößen sofort mit extrem strengen Strafen reglementiert wird. 

In Teil 9 des 12 Seiten langen Arbeitspapiers wird von allen Medien ein »Mindestprogrammanteil« verlangt, in dem sie künftig die »Kultur der Toleranz« verbreiten müssen (Zitat: »The Government shall ensure that public broadcasting (television and radio) stations will devote a prescribed percentage of their programmes to promoting a climate of tolerance«). Kinder und Jugendliche sollen in »Umerziehungsprogrammen« zur »Kultur der Toleranz« gezwungen werden. Toleranz soll in den Grundschulen fester Teil des täglichen Unterrichts und wichtiger als alle anderen Unterrichtsinhalte werden. 

Noch absurder: Soldaten dürfen künftig kein Feindbild mehr haben. Die EU will, dass Soldaten in Kursen dazu erzogen werden, dass ihre zu bekämpfenden Gegner ihnen völlig gleichgestellt seien (Zitat: »Similar courses will be incorporated in the training of those serving in the military.«). Mit dem deutschen Grundgesetz ist das Arbeitspapier der EU, wonach es schon als »Verleumdung« bestraft werden soll, wenn jemand über eine andere Gruppe einen Scherz macht, ganz sicher nicht vereinbar. Umso erstaunlicher ist es, dass sich bislang kein Widerstand dagegen regt. (…)

0

KOPP-exklusiv 41/13 / www.kopp-exklusiv.de




(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

Peter Scholl-Latour: Wir leben im Zeitalter der Massenverblödung, / KOPP-exklusiv 11/14

Am 9. März 2014 ist der Journalist und Islamexperte Peter Scholl-Latour 90 Jahre alt geworden. Er hat sich deutlich dazu geäußert, was er von unseren Medien hält. Sie verkaufen uns für dumm.


Europa wird immer unwichtiger
Der Journalist Peter Scholl-Latour hat jetzt ein bemerkenswertes Interview gegeben, Er hob darin hervor: »Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.« Wenn man sich einmal anschaue, »wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten.« Ähnliches finde auch in Hinblick auf Syrien und andere Krisenherde statt.

Auf die Frage des Publizisten Ramon Schack (Heise), ob er die Entwicklung für bedenklich halte, antwortete Scholl-Latour: »Ja, vor allem auch für die EU. Ich frage mich, was sich die EU von einer Annäherung der Ukraine erhofft. In Brüssel sollte man sich besser auf eine Konzentration und Konsolidierung ausrichten, statt die Ausweitung nach Osten voranzutreiben. Schon mit der Aufnahme Rumäniens und Bulgariens haben sich die Kommissare in Brüssel übernommen.«

Er fuhr fort, wenn nun noch die Republik von Kiew zur EU hinzukomme, wo von den Tataren die Wurzeln des heutigen Russlands gelegt wurden und die Bekehrung zum Christentum stattfand, »dann würde das aufgeblähte Territorium der fragilen Europäischen Union bis rund dreihundert Kilometer an jenes Schlachtfeld heranrücken, das unter dem Namen Stalingrad berühmt wurde. Haben die Deutschen jedes Gespür für die Tragik der eigenen Geschichte verloren?«

Scholl-Latour wies in dem Interview auch darauf hin, wie stark sich Europa im­mer mehr von der Weltbühne verabschiede. Er sprach über den »Rückzug des weltpolitischen Einflusses Europas, der ja bis heute anhält« und sagte: »Als ich als junger Mann meine Tätigkeit als Journalist begann, wehte noch die französische oder britische Fahne über einem Großteil des Erdballs. Damit ist es vorbei, wobei der Rückzug ja noch anhält, unter veränderten Rahmenbedingungen.«

Europa werde jetzt immer schwächer: »Europa steht heute ohne jegliches religiöses Bewusstsein da, in einer Welt, die überall immer religiöser wird, was eine Schwäche ist, angesichts dieses Aufbruchs der Mythen.« Scholl-Latour, der am 9. März 1924 in Bochum geboren wurde, lebt in Berlin und Paris. Derzeit plant der 90 Jahre alte Mann eine weitere Dienstreise in den afrikanischen Tschad. Parallel dazu schreibt er an einem neuen Buch. Scholl-Latour war Gründer des ARD-Studios in Paris.

0

KOPP-exklusiv 11/14 / www.kopp-exklusiv.de



Peter Scholl-Latour hat in seinem Leben an vielen kriegerischen Auseinandersetzungen in der Welt als Journalist teilgenommen und davon berichtet. Er sieht die Dinge von der realistischen Seite und auf sein Wort kann man vertrauen. Umso mehr fühlt man sich als rechtgläubiger Christ von seiner letzten oben zitierten Aussage bestätigt:

»Europa steht heute ohne jegliches religiöses Bewusstsein da, in einer Welt, die überall immer religiöser wird, was eine Schwäche ist, angesichts dieses Aufbruchs der Mythen


Wenn wir nun andererseits die Aussage von Ortwin Schweitzer am Beginn dieses Dokuments betrachten, wo dieser meint:

„Es ist um Europa ein geistlicher Kampf entbrannt, der radikaler nicht sein könnte. Es geht um die Auseinandersetzung des Christentums im Sinn des jüdisch-christlichen Erbes, wie es unsere ganze Kultur durchdrungen hat, mit alten und mit neuen Mächten geistiger Natur.”


ist unschwer zu erkennen, wer hier der Realist und wer der Träumer ist. Aber offensichtlich ist O. Schweitzer da in Europa nicht allein. Die Europäische Union war vom Anbeginn ein "Traumprojekt" von dem Helmut Kohl noch überzeugt war, dass es uns vor den Kriegen der europäischen Völker der Vergangenheit in Zukunft bewahren wird. Der Krieg der Russen gegen Georgien (Südossetien) vor 6 Jahren und die gegenwärtige Situation in der Ukraine sprechen da eine andere Sprache.

Und auch hierzu findet Scholl-Latour die richtige Einschätzung, wenn er sagt:

»Ich frage mich, was sich die EU von einer Annäherung der Ukraine erhofft. In Brüssel sollte man sich besser auf eine Konzentration und Konsolidierung ausrichten, statt die Ausweitung nach Osten voranzutreiben. Schon mit der Aufnahme Rumäniens und Bulgariens haben sich die Kommissare in Brüssel übernommen.«


Auch Hitler hatten einst seine Generäle vor dem Russlandfeldzug gewarnt. Doch die Gier nach mehr Land, mehr Leute und mehr Macht war größer. Und ganz ähnlich läuft das nun in der EU.

Die Aussage Scholl-Latours schließlich: »Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.« spiegelt sich im Hinblick auf die Politiker der EU - aber auch der USA - nun ganz konkret an einem aktuellen Ereignis dieser Ukraine-Krise. 

Bei den Verhandlungen in Genf zwischen den Außenministern der USA, der EU und Rußlands vor einer Woche wurde einvernehmlich vereinbart, dass Separatisten in der Ukraine die besetzten Regierungsgebäude verlassen  und ihre Waffen abgeben müssen. Dies haben dann der US-Außenminister John Kerry (stolz und wortreich) und die EU-Außenbeauftragte Kathrin Ashton (kürzer und sachlicher) in einer Pressekonferenz bekannt gegeben. 

Vom russischen Außenminister Sergej Lawrow hat man dazu nicht viel gehört. Und wie sich jetzt herausgestellt hat zurecht. Was die Russen zwar nicht explizit zum Ausdruck brachten, aber mit ihrer Zustimmung meinten, waren zuallererst die "Separatisten" in Kiew - also die Übergangsregierung, welche ja durch die Ereignisse am Maidan an die Macht gekommen waren. Sie sollen zuerst die Regierungsgebäude in Kiew verlassen - also als Übergangsregierung zurücktreten - dann würden sich auch die pro-russischen Separatisten in der Ostukraine ergeben.

Das Erstaunen auf westlicher Seite war groß, doch diese Interpretation der Russen war durchaus möglich. Und hier zeigt sich, dass der Russe Lawrow die Amerikaner und die Europäer so richtig "über den Tisch gezogen" hat, ohne dass auch nur einer dieser beiden - aber auch keiner der Politiker im Hintergrund - dies gemerkt haben dürfte. Doch den Medien kann man in diesem Fall wohl keine Schuld geben.

"Lernen Sie Geschichte"

(Bruno Kreisky, ehem. Bundeskanzler von Österreich)

Die Gründung der Europäischen Union war - ähnlich wie der Rußlandfeldzug der Nazis - der Beweis dafür, dass Politiker aus der Geschichte nichts gelernt haben. Während Hitler die Erfahrungen Napoleons im russischen Winter herunterspielte und meinte das besser machen zu können, hat man in der EU den Zusammenbruch großer Staatenbünde, wie das Habsburgerreich, die Sowjetunion oder Jugoslawien völlig ignoriert (Lk 11,17).

Voves

In Österreich haben unlängst die zwei führenden Politiker der Regierungsparteien (Sozialisten und Konservative) in der Steiermark (ein österreichisches Bundesland) im Rahmen ihrer "Reformpartnerschaft" gemeinsam beschlossen, einzelne benachbarte Gemeinden zu einer Gemeinde zusammenzulegen, um Verwaltungskosten einzusparen.

Doch da hatten sie die Rechnung ohne die Bürger gemacht. Bei den folgenden Wahlen haben beide Parteien an Stimmen verloren, sodass jetzt sogar der bisherige sozialdemokratische Landeshauptmann freiwillig zurückgetreten ist. Man hat ihm nicht verziehen, dass er die Bürger einer Region mit jenen einer anderen zusammenlegen wollte.

Und da träumt man in der EU bis heute davon, jahrhundertealte europäische Nationen mit Verträgen und Verordnungen vereinen und vereinheitlichen zu können. Das Erwachen wird katastrophal sein.


Marine Le Pen (Front National, Frankreich) nach den EU-Wahlen vom 25. Mai 2014:

"Unser Volk verlangt nur eine Politik: Von Franzosen, für Franzosen, mit Franzosen."

Sie wollen nicht von außen regiert werden, Gesetzen gehorchen, für die sie nicht gestimmt haben, noch Kommissaren gehorchen, welche nicht durch eine Volkswahl legitimiert sind."



(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

Schlaraffenland Sozialstaat: So funktioniert der Asylmißbrauch. / Christine Rütlisberger, KOPP-exklusiv 12/14

In der Schweiz sorgt eine Iranerin für Aufsehen. Sie erklärt jetzt vielen fassungslosen Schweizer Gutmenschen, wie man unseren Sozialstaat als Asylbewerber am besten ausnimmt. Und im deutschsprachigen Raum wird bekannt, dass Türken ihre Renten nicht versteuern müssen.

Das Thema Zuwanderung spaltet die Ge­müter. Aber selbst jene, welche sich mehr Zuwanderung wünschen, sind fassungslos, wenn sie Facetten der Realität mitbekom­men. Bei den Österreichern etwa wächst derzeit die Wut auf die Deutschen, weil die deutschen Finanzämter Türken erheblich besser behandeln als Österreicher.

So werden Türken bevorzugt
Die Wiener Zeitung "Die Presse" berichtete darüber unter der Überschrift »Österreicher bei Steuer im Nachteil gegenüber Türken« und schrieb: »Berlin stellt Renten bis 10000 Euro für Gastarbeiter aus der Türkei steu­erfrei. Für 150000 Bezieher in Österreich gilt das nicht.« Rund 150000 Österreicher, die in Deutschland gearbeitet haben und daraus eine Rente beziehen, müssen für ihre deutschen Pensionen rückwirkend ab 2005 auf Weisung aus Berlin Steuern an die deutschen Finanzämter zahlen.

Wütend macht die Österreicher, dass für frühere türkische Gastarbeiter in Deutschland eine Sonderregel gilt, nach der diese bis zu ei­ner Rentenhöhe von 10.000 Euro im Jahr von der Besteuerung ihrer Renten ausge­nommen sind. Und auch für Beträge, die darüber liegen, müssen Türken nur pau­schal zehn Prozent Steuern zahlen. Türken wurde vor dem Hintergrund der Politischen Korrektheit eine Ausnahme von der Ren­tenbesteuerung eingeräumt, die eigentlich grundsätzlich für alle Bezieher deutscher Pensionen im Ausland gilt. Österreicher und andere Ausländer werden damit im Rentenrecht systematisch gegenüber Tür­ken benachteiligt.

Selbst die Befürworter von mehr Zuwanderung können da nur noch schlucken. Aber das ist erst der An­fang einer Geschichte, die als Aprilscherz sofort enttarnt würde, jedoch leider der Re­alität entspricht. Seit mehr als zehn Jahren gibt es im Internet in vielen Sprachen An­leitungen dafür, was man bei europäischen Asylstellen sagen muss, um garantiert als Asylant anerkannt zu werden und sofort in den Genuss umfangreicher Sozialleis­tungen und Familienbeihilfen zu kommen. Das alles ist bekannt, muss aber von den Behörden aus Gründen der Politischen Kor­rektheit ignoriert werden.

Nun erklärt eine Iranerin öffentlich, wie man den Sozialstaat am besten ausnimmt. Sie hat den Behör­den schon vor vielen Monaten dargelegt, wie zugewanderte Banden ungerechtfertigt finanzielle Leistungen auf Kosten der Steu­erzahler abkassieren und sich ein schönes Leben damit machen. Ãrger bekommen nun nicht etwa die Asylbetrüger, sondern die Iranerin - weil nicht sein darf, was nicht ins Bild passt. Die iranische Asylantin Shekoofeh T. hat weite Teile der Schweiz in einen Schockzustand versetzt. Sie hat im Bären­saal in Langenthal vor hunderten Zuhörern einen Vortrag gehalten, in dem erstmals aus eigener Anschauung beschrieben wur­de, wie zahlreich und effektiv Scheinasy­lanten Behörden austricksen. So wollen sie ungerechtfertigt den Asylantenstatus - somit auch finanzielle Unterstützung - erhalten. Shekoofeh T. sagte zunächst, ihre Mutter und ihr Bruder seien angeblich laut den Akten des Schweizer Bundesamtes für Migration in einem Containerlastwagen auf gefahrvollen Wegen aus Iran über die Tür­kei in die Schweiz geschleust worden.

Erfundene Flüchtlingsreisen
Die Frau sagte dazu vor fassungslosen Zuhörern: »Das ist alles gelogen. Wir sind mit dem Flugzeug von Teheran via Rom nach Genf geflogen. Mit Pass und Visum. Von dort mit dem Zug nach Basel und mit dem Taxi in die Empfangsstation für Flüchtlinge.« Die laut Akten lange und gefahrvolle Flüchtlingsreise habe in Wahrheit nicht lange ge­dauert: »Bevor wir ins Flugzeug stiegen in Teheran, habe ich noch geduscht. Als wir im Basler Empfangszentrum ankamen, waren meine Haare noch nicht trocken!« Kurze Zeit später waren sie schon anerkannte Flücht­linge und leben seither von Sozialhilfe .

Die Neue Oberaargauer Zeitung berichtete im März 2014 über den aufsehenerregen­den Vortrag unter der Überschrift »Vortrag über Asylmissbrauch - Grosses Interesse«. Demnach war spürbare Spannung im Saal, als Shekoofeh T. dann auch noch Details über die gut funktionierenden Geldschiebe­reien von Asylbetrügern berichtete: In ihrer Wohnung in Bern war laut Angaben das Geldzwischenlager. Bis zu 30.000 Franken (24.628 Euro) lagerten dort monatlich. Ge­bracht wurde das Geld von verschiedenen Leuten mit afghanischem und iranischem Hintergrund aus dem Kanton Bern.

Abgeholt wurde es jeweils mit dem Auto vom Anführer der Geldschieberbande, ei­nem arbeitslosen Asylanten aus Iran mit Wohnsitz in St. Gallen. Die Neue Ober­aargauer Zeitung schreibt: "»Ein Raunen ging durch den Bärensaal, als die 18-jährige Iranerin sagte, dass bis heute, sieben Monate nachdem sie alles der Kapo Bern zu Protokoll geben habe, nichts passiert sei. Die Iraner-Bande sei weiter aktiv in der Schweiz tätig. Gemäß Bildern, die ihr von Facebook  vorlagen, kommen immer weitere Leute aus dem Familienumfeld des Clans in die Schweiz, ebenfalls als Flüchtlinge.

Die Staatsanwaltschaft Bern wolle kein Verfah­ren eröffnen, wurde ihr bereits letzter De­zember mitgeteilt.« Und dann ging Shekoofeh T. an die Öffentlichkeit. »Eine solche Ungerechtigkeit darf nicht sein«, meinte die ehemalige Muslima, die mittlerweile in der Schweiz zum Christentum konvertiert ist. Dieser Religionswechsel sei mit ein Grund, warum sie die Behörden informiert habe: »Ich konnte und wollte mit diesem schlech­ten Gewissen nicht mehr leben.«


Goldmuenze1

KOPP-exklusiv 12/14 / www.kopp-exklusiv.de



Die Schwarmbildung

In der Tierwelt unseres Planeten gibt es das allgemein gültige Gesetz der Schwarmbildung. Überall dort, wo es einen Überfluss an Nahrung und wenige natürliche Feinde gibt, bilden sich automatisch Schwärme (Heuschrecken, Geier, Büffelherden, etc.), die das Gebiet überfallen und es kahl fressen.

Vor diesem verhaltensspezifischen Hintergrund sollte man die Politiker der EU und insbesondere die Regierungen in Deutschland und manchen anderen EU-Staaten darauf hinweisen, dass in dieser Beziehung - wie die Geschichte zeigt - auch der Mensch eine Tierspezies ist. Wenn daher diese Länder bei ihren hohen Wohlstands- und Sozialstandards ihre Grenzen nicht mehr kontrollieren wollen, werden auch sie und ihre Bürger mit diesem allgemeinen Naturgesetz zu rechnen haben.




(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

Brüssel sieht Kriegsgefahr in Europa, Schulungen für Priester. / Artikel Christine Rütlisberger & Marcello Faraggi 00, KOPP-exklusiv 11/13

Weil die EU-Führung nach den Wahlen in Italien die Unregierbarkeit in den Mitgliedsstaaten und wachsenden Nationalismus und Gegnerschaft zur EU fürchtet, bereitet man sich auf Unruhen vor. Priester wurden jetzt im EU-Auftrag für den absehbaren Bürgerkrieg geschult.


Als Professor Michael Hudson, Chefberater der lettischen Regierung in Wirtschaftfragen, im Jahre 2010 als erster Europäer  offiziell von einem sich abzeichnenden "Krieg um Schulden in Europa" sprach, da hatte man ihn  nicht nur in Brüssel ausgelacht. Hudson prognostizierte völlig nüchtern den absehbaren Zusammenbruch der Euro-Zone, die schlagartige Verarmung der nationalen Bevölkerungen und deren Ablenkung durch bewusst provozierte Kriege. Das alles mitten in Europa. Und das alles nicht in ferner Zukunft, sondern schon recht bald.

Das System bricht zusammen.
Hudson, so schien es 2010, war ein irrer Spinner. Denn er sprach nicht etwa von den Problemen in Griechenland oder Spanien - er wies auf den angeblichen GAU hin, welcher der EU zudem auch bald noch in den früheren Ostblockstaaten droht. Staaten, die erst in die EU aufgenommen wurden, mit Euro-Krediten zugeschüttet wurden - und sie nun nicht mehr zurückzahlen können. Viele Hundert Milliarden Euro, die deutsche, österreichische und Schweizer Banken an ehemalige Ostblock-Staaten innerhalb der EU vergeben haben, werden nie zurückgezahlt. Und damit müssen die als systemrelevant geltenden Banken westlicher Länder - wieder einmal - vom Steuerzahler gestützt werden, er ist eine Spirale ohne Ende. An allen Ecken bricht das System zusammen. Der einzige Ausweg, so Hudson, ist ein Krieg. 

Im Mai 2009 hatte auch der Bundesnachrichtendienst (BND), der deutsche Auslandsgeheimdienst, in einer vertraulichen Studie darauf hingewiesen, dass die Weltwirtschaftskrise auch das Potential zu einem möglichen Weltkrieg beinhaltet. Damals waren die Folgen der Wirtschaftskrise allerdings noch nicht so dramatisch wie derzeit. Das Szenario wurde als eines von mehreren möglichen aufgelistet. Man konnte das damals in keiner deutschen Qualitätszeitung lesen - die Systempresse schwieg damals.

Doch nun hat zum zweiten Mal binnen weniger Wochen auch der Ende Januar 2013 aus dem Amt geschiedene Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker vor absehbaren kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa gewarnt. Juncker sagte: "Wer glaubt, dass sich die ewige Frage von Krieg und Frieden in Europa nie mehr stellt, könnte sich gewaltig irren. Die Dämonen sind nicht weg, sie schlafen nur". Er sehe auffällige Parallelen zum Jahr 1913, als viele dachten, es werde in Europa nie mehr Krieg geben. "Mich frappiert die Erkenntnis, wie sehr die europäischen Verhältnisse im Jahr 2013 denen von vor 100 Jahren ähneln." Während Politiker da draußen also derzeit beschwichtigend behaupten, die Euro-Krise sei vorbei, braut sich anscheinend Unheil zusammen, welches in Kriegen enden könnte. Und zwar mitten on Europa.

In aller Stille hat Brüssel ein Geheimprogramm aufbauen lassen, bei dem Priester und religiöse Würdenträger aller Glaubensrichtungen in Kriegssituationen staatliche Anordnungen unterstützen sollen. Die "Clergy Response Teams" (CRT)  wurden nach dem Vorbild des amerikanischen FEMA-Programms gebildet. Bei inneren Unruhen, dem erwarteten Kriegsausbruch in Europa wegen der Euro-Schuldenkrise oder einem Notstand, sollen Priester staatliche Anordnungen mit religiösen Zitaten untermauern und so Widerstand in der Bevölkerung gegen unpopulären Maßnahmen brechen. So sollen beispielsweise je nach Bedarf auch Beschlagnahme von Lebensmitteln oder Zwangsumsiedlungen durchgesetzt werden.


0


Die Regierungen bereiten sich offenbar schon flächendeckend auf diese Lage vor. Nach immer neuen Krawallen in Ländern wie Griechenland, Spanien, Italien, Portugal, Bulgarien, Rumänien und den mehrere Tage währenden gewalttätigen Unruhen in britischen Ballungsgebieten werden Bündnisse von Euro- und EU-Gegnern jetzt als potentielle Gefahr für die Innere Sicherheit der Europäischen Union betrachtet.

Während die Infiltration der vorgenannten Gruppen durch Anwerbung von Informanten Erkenntnisse über geplante Aktionen aus dem Protestspektrum liefern soll,  werden nun auch parallel Dossiers über kritische Bürger angelegt. In diesen werden EU-Kritiker nach potentieller "Gefährlichkeit" farblich (rot, gelb und grün) in elektronischen Akten nach ihrem "umstürzlerischen" Potential eingestuft. Die "Conspiracy"-Dateien stehen europäischen Ermittlern zur Verfügung, während die Betroffenen davon keine Kenntnis haben.

Leitfaden für Polizeibehörden
Nach den länderübergreifenden Bestimmungen ("potential indicators of activities") wird beispielsweise als "gelb" eingestuft, wer öffentlich für Datenschutz oder Berücksichtigung der Privatsphäre ("privacy") eintritt- "Rot" ist man automatisch, wenn man politisch nicht korrekte Schriften liest ("revolutionary literature"). Die Inanspruchnahme bürgerlicher Freiheitsrechte macht Durchschnittsbürger jetzt schnell zu Terrorverdächtigen.

Parallel dazu finanziert die Europäische Union Projekte zur Handhabung größerer politischer Proteste. So empfiehlt das Projekt "EU-SEC" aus dem Bereich der EU-Sicherheitsforschung in einem Leitfaden für Polizeiführungen bei erwarteten sozialen Unruhen etwa unter anderem, frühzeitig Daten über erwartete Teilnehmer und Rädelsführer auszutauschen, Reisesperren zu verhängen und schon jetzt gute Beziehungen zu den Pressevertretern aufzubauen. um bei den absehbaren schweren inneren Unruhen in der EU "die Informationshoheit zu behalten".

Die Staatsanwaltschaften werden zu einer hohen Zahl von Verurteilungen angehalten, um eine abschreckende Wirkung auf EU-Bürger zu erzielen. Der "Leitfaden für die Polizei- und Sicherheitsbehörden" wird vom Europäischen Rat herausgegeben. Gefordert wird in diesem etwas die ständig aktualisierte "Beurteilung der Bedrohungslage", indem etwa "Angaben zu Einzelpersonen oder Gruppen" überprüft werden, "die sich voraussichtlich zum Ort von Demonstrationen begeben werden und als potentielle Bedrohung der öffentlichen Ordnu8ng und/oder Sicherheit gelten".

Geplante Reisebeschränkungen
Die "Reisemöglichkeiten dieser Personen" sollen so weit wie möglich "beschränkt werden". Deutschland unterhält auf diesem Gebiet die beim Bundeskriminalamt angesiedelte politische Datensammlung "International agierende Störer" (IagST), die sich aus entsprechenden Datenanlieferungen durch die einzelnen Bundesländer speist. Jeder Dateneintrag in diese (willkürliche) Polizei-Datensammlung führt im Krisenfall nicht nur zu Reisebeschränkungen, sondern auch zur vorübergehenden Versagung politischer Betätigung, sofern der oben schon erwähnte Aktenreiter gelb oder rot ist. Die derzeit insgeheim unter EU-Recht geplanten Operationen dienen nicht etwa dem Schutz der Bürger, sondern dem Schutz von Politikern und Regierungen. So sollen vorrangig jene geschützt werden, die für die Zustände verantwortlich sind.

Nicht nur Wirtschaftkrisen und daraus resultierende Demonstrationen und Ausschreitungen sind als Auslöser für militärische Interventionen innerhalb der EU denkbar. Sollten beispielsweise bei einem Energie-Engpass Strom und Heizung für viele nicht mehr bezahlbar sein und damit ein Aufstand drohen, dann könnte die geplante "Solidaritätsklausel" der EU ebenfalls angewendet werden. Wenn die eigenen, nationalen Ordnungskräfte nicht ausreichen, dann werden ausländische Polizisten und sogar Soldaten aus den Nachbarstaaten den Regierungen zur Hilfe eilen.

Schon heute setzen mehrere EU-Regierungen gegen die eigene Bevölkerung Soldaten ein. In Griechenland wurden so jüngst Demonstrationen niedergeschlagen. Und in Frankreich bestimmt Militärpräsenz viele öffentliche Plätze. In der Bahnhofshalle von Lyon stehen Soldaten mit Maschinengewehren. Ohne viele Worte machen sie den Reisenden klar, dass sie es mit ihrer Aufforderung ernst meinten, einen bestimmten Bahnhofsbereich sofort zu verlassen.

Nicht weniger martialisch ist der Auftritt der Soldaten in Straßburg. Die Franzosen scheinen sich daran gewöhnt zu haben. Vor allem Frankreich scheint im Ausnahme-Dauerzustand zu sein. Die französische Ökonomie-Professorin Brigitte Granville  hält es für wahrscheinlich, dass bald massenweise Franzosen auf die Straße gehen werden, sollten EU und Èlysèe-Palast den Bürgern zur Rettung des Euro weitere Sparmaßnahmen verordnen. "Wir hatten ja schon einmal eine Revolution", sagte die zierliche Frau ohne einen Hauch von Ironie Ende 2009 in Brüssel.

Noch würde die hohe Arbeitslosenzahl, insbesondere unter jungen Menschen, hingenommen. Aber wie lange noch? Das Militär steht schon bereit, um einen möglichen Aufstand im Keim zu ersticken. Frankreich sei zu stolz, um gegebenenfalls Hilfe aus dem Ausland anzufordern, heißt es. Wirklich=n Beim NATO-Gipfel in Straßburg 2009 fuhren deutsche Wasserwerfer durch die elsässische Stadt. Seit 2005 regeln verschiedene nationale Abkommen den Polizei- und Militäraustausch, wie die Bundesregierung in der Drucksache 17/4013 lapidar erklärt. Deutsche Polizisten im Ausland und ausländische Polizisten in Deutschland seien inzwischen gängige Praxis.

Soldaten kämpfen gegen EU-Bürger
Als 2006 mehr als 5000 Hafenarbeiter aus der gesamten EU gegen eine Privatisierung der Hafendienste protestierten, da fragten sich französische Polizisten, warum sie alleine den Kopf hinhalten und ihr Leben riskieren mussten. So ist es bislang auch bei den jährlichen Protesten der französischen Bauern. EU-weite Proteste könnten künftig zu einem EU-weiten Polizei- und Militäreinsatz führen, Nationalstolz hin oder her.

Die Bedingungen hierfür hat die hohe Repräsentantin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, in einem Papier Ende 2012 formuliert. Der Auswärtige Ausschuss des Europäischen Parlaments mahnte an, dass nicht nur Terroranschläge, sondern auch "bedeutende Gefahren" die "Solidarität" der EU-Staaten auslösen müsse. Und dann kämpfen Soldaten gegen Bürger.


0


KOPP-exklusiv 11/13 / www.kopp-exklusiv.de




(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

So werden Männer diskriminiert / Artikel Christine Rütlisberger 02, KOPP-exklusiv 42/13

Alle Menschen sind gleich. So steht es im Grundgesetz der Deutschen. Dabei werden Frauen heute vom Staat gegenüber Männern bevorzugt.


In Artikel 3 des Grundgesetzes heißt es: »Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern (…). Niemand darf wegen seines Geschlechtes (…) benachteiligt oder bevorzugt werden.« Auf den ersten Blick ist das eindeutig. Doch der Staat tritt das Grundgesetz mit Füßen. Die Politik schert sich jedenfalls nicht um die Verfassung, sondern findet es offenkundig chic, Frauen gegenüber Männern zu bevorzugen.

Wie selbstverständlich akzeptieren wir es, dass Frauen früher in Rente gehen können als Männer, obwohl Frauen doch statistisch gesehen erheblich länger leben. Selbstverständlich gibt es alljährlich auch einen mit öffentlichen Mitteln geförderten »Frauengesundheitsbericht«. Doch obwohl Männer 95 Prozent aller Arbeitsunfälle erleiden und etwa sechs Jahre kürzer leben als Frauen, sucht man einen mit Steuergeldern geförderten »Männergesundheitsbericht« vergebens. Speziell für Frauen gibt es viele Programme und finanzielle Förderungen beim Wiedereintritt in das Arbeitsleben - für Männer nicht eines.

Doch es geht noch erheblich diskriminierender. Inzwischen geben wir Milliarden Euro dafür aus, dass Frauen per Quote Spitzenjobs bekommen, wenn sie zuvor schriftlich versichern, nach dem Erhalt des Jobs schwanger zu werden. Rund 1,5 Milliarden Euro stehen dafür jetzt bereit. Die Gender-Medien verschweigen das, weil es den ganzen Irrsinn der Gender-Ideologie ad absurdum führt. Ein Beispiel: Kennen Sie die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e. V.? Das ist eine deutsche Organisation zur Förderung und Finanzierung der Forschung. Sie wird zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent von den Ländern finanziert. Diese Helmholtz-Gemeinschaft, die immerhin 2013 satte 1,53 Milliarden Euro von uns Steuerzahlern bekommt, ist somit eine öffentliche Institution wie die Max-Planck-Gesellschaft oder die Fraunhofer-Gesellschaft.

Dort finden sich merkwürdige Förderungskriterien. Da heißt es etwa in einem Post-Doc-Programm: »Zur Förderung der Chancengleichheit wird angestrebt, mindestens 50 Prozent der Stellen pro Ausschreibung an Wissenschaftlerinnen zu vergeben.« Gefördert wird also nicht nach dem Kriterium, wie vielversprechend ein Projekt ist, sondern welches Geschlecht derjenige hat, der es einreicht. Und das Wort »mindestens« verrät uns, dass aus Gründen einer irrationalen Quote mehr Frauen als Männer gefördert werden sollen. Die Helmholtz-Gemeinschaft nennt das »Chancengleichheit«.

Spitzenjobs für Schwangerschaften
Ganz sicher wurden Frauen früher benachteiligt. Und es ist gut, dass diese Benachteiligung inzwischen abgeschafft wurde. Die Helmholtz-Gemeinschaft, die Wissenschaftlerinnen pro Kopf mit bis zu einer Million Euro Steuergeldern fördert (W2/ W3-Programm), bevorzugt aber auch Frauen, die sich verpflichten, im Laufe ihres Forschungsvorhabens schwanger zu werden. Sie haben tatsächlich richtig gelesen. Wenn eine Frau eine Spitzenposition im Wissenschaftsbereich anstrebt, wird sie nicht nur allein wegen ihres Geschlechts bevorzugt, sondern noch mehr gefördert, wenn sie unterschreibt, dass sie versuchen wird, schwanger zu werden. Das Programm nennt sich »Angebote zur Vereinbarung von Familie und Beruf«.

Deutlicher kann man die beabsichtigte Diskriminierung von Männern wohl kaum ausdrücken. Was sagt eigentlich der Bund der Steuerzahler dazu? Schließlich ist die Helmholz-Gemeinschaft nicht irgendwer, sondern ein Mitgliedsverbund aus 18 unabhängigen naturwissenschaftlich-technisch und biologisch-medizinisch ausgerichteten Forschungszentren mit zusammen fast 34 000 Beschäftigten und einem Milliarden-Budget.

Das, was wir zur Frauenförderung ausgeführt haben, gilt für folgende Mitgliederorganisationen der Helmholtz-Gemeinschaft: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt C. V. (DLR, Köln), Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE, Bonn), Forschungszentrum Jülich GmbH (FZJ, Jülieh), GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung (GEOMAR, Kiel), GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH in Darmstadt, Karlsruher Institut für Technologie (KIT, Karlsruhe), Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP, Garching bei München), Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWl, Bremerhaven), Stiftung Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ, Heidelberg) und Stiftung Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC, Berlin-Buch).

Männer nur als »Sättigungsbeilage«
Diese vorsätzliche Diskriminierung von Männern ist nicht auf Deutschland beschränkt. Bei der Stadt Wien etwa ist die Auftragsvergabe seit 2010 von weiblichen Förderprogrammen der Anbieter abhängig. Wer Frauen stärker fördert als Männer, der hat dort die größten Chancen unabhängig von der Qualifikation einen öffentlichen Auftrag zu bekommen. Überall im deutschsprachigen Raum berichten Headhunter jetzt, dass sie für Führungspositionen seit Monaten Kandidatinnen präsentieren sollen - und bloß keinen Kerl. »Männer«, spottete neulich der Managementberater Reinhard Sprenger, »sind schon heute bei vielen Bewerberrunden nur noch Sättigungsbeilage.«

Im Klartext: Man bekommt heute als Frau eine Spitzenposition, weil man eine Frau ist - wird also wegen des Geschlechts bevorzugt. Die vielen von der Politik erwünschten Frauenquoten sind in jedem Fall eine umgekehrte Benachteiligung.

0


KOPP-exklusiv 42/13 / www.kopp-exklusiv.de




(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

Gutmenschen: Wie die EU erpresst wird / Artikel Edgar Gärtner 00, KOPP-exklusiv 25/14

Die EU finanziert immer mehr jene Organisationen, welche sie dann erpressen. Im Klartext: Sie bezahlt Schutzgeld


Non-governmental organizations (NGOs) genießen bei den meisten Menschen ein weitaus höheres Ansehen als staatliche Behörden oder gar Berufspolitiker. Das gilt nicht nur für karitative NGOs wie Mediziner ohne Grenzen oder Amnesty International, sondern auch für internationale Organi­sationen. Dazu gehört neben Greenpeace vor allem der World Wide Fund for Nature (WWF). Greenpeace wirbt mit spektakulären Aktionen wie der Besteigung von Kraftwerkschornsteinen oder Kühltürmen oder mit Schiffsblockaden für Spenden in dreistelliger Millionenhöhe. Der WWF hingegen, seit seiner Gründung eng mit dem politischen Establishment (Bilderberger) und mit dem Topmanagement von internationalen Großkonzernen verbunden, hat es nie verschmäht, neben den Beiträgen seiner (stimmlosen) Mitglieder und Freunde auch die regulären Etats der EU und der EU-Mitgliedsstaaten anzuzapfen. Seit dem Jahre 2007 veröffentlicht die EU im Rahmen der von EU-Kommissar Slim Kallas zuvor lancierten "Transparenz-Initiative« immerhin die an diverse NGOs fließenden EU-Gelder. So wissen wir, dass der WWF zwischen 2007 und 2012 fast 54 Millionen Euro für die »Implementierung« diverser Nachhaltig­keitsprojekte der EU und für den Unterhalt seines Brüsseler Büros erhalten hat. Allein im Jahre 2010 kassierte der WWF von den der EU überwiesenen Steuergeldern nicht weniger als 14672869 Euro, einschließlich 621503 Euro für sein Brüsseler Büro.

Aber der WWF steht damit keineswegs al­lein. In einer Rede in Nottingham beklagte sich Kommissar Kallas schon im Jahre 2005 darüber, dass die Kommission insgesamt über zwei Milliarden Euro an NGOs über­weist, ohne einen Überblick über die Ver­wendung dieser Gelder zu haben. Er wies darauf hin, dass der ausgewiesene Daseinszweck vieler dieser Organisationen die Lob­byarbeit gegenüber der EU-Kommission sei. Die EU-Kommission bezahle also selbst den von den NGOs ihr gegenüber ausgeüb­ten Druck. Das könne zu einer ungesunden Symbiose zwischen den Lobbyorganisa­tionen und der EU-Bürokratie führen, be­fürchtete der Kommissar. Im Klartext: Die Brüsseler Bürokraten können bei teuren und unpopulären Entscheidungen die von ihr selbst finanzierten NGOs mobilisieren und dann darauf verweisen, sie seien dem Druck der »Zlivilgesellschaft« gefolgt. Fol­gen hatte diese Mahnung keine. Ende Juli 2005 publizierte die FAl daraufhin die Liste der NGOs, die EU-Gelder erhalten. Daraus geht hervor, dass manche NGOs ihren Ge­samtetat zu mehr als 50 Prozent aus EU­Mitteln bestreiten

0


KOPP-exklusiv 25/14 / www.kopp-exklusiv.de




(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

Greenpeace verspekuliert sich - Ungeschützter Kapitalverkehr / Artikel taz.de

Greenpeace ärgert sich über den Verlust von 3,8 Millionen Euro bei Devisengeschäften. Dass die Spekulation möglich war, sorgt für Entsetzen.


BERLIN taz | „Taten statt Warten” fordert die Umweltorganisation Greenpeace. Im aktuellen Finanzskandal um den Verlust von 3,8 Millionen Euro durch missglückte Devisengeschäfte war diese Einstellung offenbar das Problem. Es habe strukturelle „Herausforderungen in der Finanzabteilung” gegeben, sagte Greenpeace-Sprecher Mike Townsley auf Anfrage der taz. Die Unregelmäßigkeiten seien „bei den Mechanismen und der Durchführung von Transaktionen und der Rechnungsstellung” aufgetreten, inzwischen allerdings behoben. Anzeige.

Townsley bestätigte damit einen Bericht der britischen Zeitung The Guardian, die aus internen Greenpeace-Papieren folgerte, die Vermögensverwaltung des internationalen Öko-Verbands sei seit Jahren „ungeordnet”, habe Personalprobleme und zeige, dass klare Prozesse fehlten ‒ was zu „Fehlern und schlechten Resultaten” geführt habe. Laut Sitzungsprotokoll des Greenpeace-Aufsichtsrats vom Frühjahr 2014 zeigten sich die Kontrolleure entsetzt über den Verlust, waren aber „besonders besorgt darüber, wie das geschah, das heißt den Mangel an starken, kohärenten Prozessen und Kontrollen, die verhindern, dass Verträge ohne Autorisierung geschlossen werden können”.

70,9 Millionen Euro Jahresbudget
Durch Devisenverträge zur Absicherung der Währung, die auf einen schwächeren Euro spekulierten, hatte der Chef der Finanzabteilung seit August 2013 insgesamt einen Verlust von 3,8 Millionen Euro aufgehäuft. Der Mann, der laut Townsley für diese Verträge keine Genehmigung hatte, wurde im März gefeuert. Dabei sind Absicherungsversuche gegen Währungsschwankungen keine Peanuts: 2012 verlor die Organisation deshalb 0,6 Millionen, nachdem sie 2011 noch 0,4 Millionen gewonnen hatte. Der Greenpeace-Sprecher verwies darauf, dass die Finanzen des globalen Umweltkonzerns jedes Jahr „von externen Prüfern untersucht werden und immer ein sauberes Gesundheitszeugnis bekommen haben”. Der Verlust sei bereits Anfang 2014 aufgefallen, aber die Aufarbeitung habe sich „bei den 14 verschiedenen Arten von Kontrakten” lange hingezogen. Die Veröffentlichung des Millionenverlusts sei für den neuen Jahresbericht geplant gewesen, der im nächsten Monat vorgestellt werden soll.

Der neue Chef der Finanzabteilung habe bereits „signifikante Änderungen in den Prozessen und neue Kontrollen” eingeführt. Insgesamt, so Townsley, werde die Organisation ein Minus von 6,8 Millionen Euro für 2013 ausweisen, in denen die 3,8 Millionen Spekulationsverlust enthalten seien. Die übrigen 3 Millionen seien „geplantes Defizit”, weil Greenpeace sich mitten im Umbau befindet: Kompetenzen und Stellen werden von der Zentrale in Amsterdam in die regionalen Büros verlegt. Das Jahresbudget von Greenpeace International beträgt für 2013 insgesamt 70,9 Millionen Euro. Die weltweit 28 Greenpeace-Regionalbüros zusammen nahmen 2012 etwa 270 Millionen ein, von denen 90 Millionen für Fundraising ausgegeben wurden. Bei den Länderbüros führt Deutschland mit einem Einkommen von circa 53 Millionen die Liste an. Von diesem Geld überwiesen die Deutschen 21 Millionen an Greenpeace International.

0
Bild Reuters


taz.de / Greenpeace-verspekuliert-sich





(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

Streiflicht: Die Welt von Angela Merkel

Von Dr. Norbert Freiherr van Handel *)

05. 04. 2016


Man muß die deutsche Kanzlerin Angela Merkel für ihre rhetorische Glanzleistung, die sie kürzlich in einer deutschen Talkshow ablieferte, bewundern: Erst beharrte sie fast trotzig auf ihrer Willkommenspolitik. Dann kritisierte sie Österreich und die Balkanstaaten dafür, Obergrenzen für Flüchtlinge und entsprechende Grenzkontrollen eingeführt zu haben. Schließlich beruhigte sie die Deutschen, weil jetzt ohnedies weniger Flüchtlinge kommen und sicherlich Europa alles regeln würde.

Macchiavelli hätte seine Freude gehabt: Daß nämlich gerade jetzt weniger Asylanten nach Deutschland kommen, verdankt man dem genau deswegen gescholtenen Österreich.

Angela Merkel

Angela Merkel (Foto: Armin Linnartz/Wikimedia, CC 3.0)


Das griechische Chaos bedauerte Frau Merkel, ohne eine erkennbare Lösung des Problems vorzuschlagen. Auf den durchaus guten Vorschlag des österreichischen Verteidigungsministers, daß Deutschland doch die an der makedonischen Grenze herumirrenden Asylanten direkt aufnehmen solle, kam, soviel wir wissen, keine Reaktion.

Nun, meinte Merkel weiter, daß der türkische Präsident, dessen Einhaltung der Menschenrechte eher überschaubar ist, zur Entlastung der Flüchtlingssituation beitragen würde. Sie, Frau Merkel, würde fest auf diese Karte setzen. Das mag vielleicht so sein – definitiv jedoch nur dann, wenn Europa weitere Hunderttausende von Asylanten aufnimmt und gleichzeitig einerseits Milliarden zahlt, anderseits die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei entschieden weiterführt.

Auch da könnte Merkel punkten, da ein Beitritt der Türkei der Merkel’schen Philosophie eines multikulturellen, multireligiösen ja überhaupt kaum mehr erkennbaren Deutschlands und Europas anscheinend mehr als entgegenkommen würde.

Ein ständiges Sinken der Umfragewerte der CDU, die von der SPD kaum mehr zu unterscheiden ist, und das ebenso ständige Ansteigen der AfD scheint Frau Merkel ebenso wenig zu stören wie brennende Asylantenheime, tausende Sexual- und Eigentumsattacken und die zunehmende Angst der Bürger vor einer nicht mehr zu bremsenden Islamisierung Deutschlands und Europas.

Selbstverständlich ist es Christenpflicht, alle wirklichen Flüchtlinge aufzunehmen. Dies aber in einem ausgewogenen Verhältnis in allen Staaten der EU, wozu es, wie bekannt, nicht gekommen ist und wohl auch nicht kommen wird. Große Auffanglager, in welchen die Flüchtlinge mit Nahrung, Kleidung, Heizung und medizinischer Hilfe versorgt werden, werden notwendig sein. Ob dies in der Nähe ihrer Herkunftsstaaten möglich ist oder an der Schengengrenze organisiert werden kann, ist mehr als zweifelhaft.

Weiters wird eine Reform der Asylgesetzgebung dringend sein. So wie es im Strafrecht den "übergesetzlichen Notstand" gibt, so kann auch das Asylrecht nicht in einer Art und Weise ausgeweitet werden, das die Identität der asylgebenden Länder dramatisch verändert.

Neben der Asylantenfrage hat die EU veritable andere Probleme: wenn Großbritannien die EU verlassen würde, ist eine völlige Neuordnung und Reformierung der Union unerlässlich. Das gleiche wird aber auch dann sein, wenn das Vereinigte Königreich die EU nicht verläßt. Die Menschen wollen keinen Superstaat, sie wollen ein Vaterland der Vaterländer.

Man wird allergisch, wenn die EU sich in jedes, auch noch so unbedeutende Detail einmischt und diese Einmischungen teuer sind. Man will nicht, daß ein bankrotter Staat, etwa Griechenland, mit Milliarden unterstützt wird, entweder durch inflationäre Geldschöpfung oder aus den Steuermitteln der einzelnen Länder, besonders dann nicht, wenn ohnedies die Maastricht-Kriterien eine Transferzahlung an notleidende Länder nicht erlauben und die EU ihre eigenen Gesetze bricht.

Europa, das schlechthin das Zukunftsprojekt des 20. Jahrhunderts war und immer noch ist, muß sich zukünftig auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, um nicht zu zerfallen: Frieden in Europa, die Verteidigung Europas, eine konstruktive Außenpolitik insbesondere gegenüber dem großen Nachbarn Rußland, eine Loslösung vom Gängelband der USA und die Umsetzung der vier Freiheiten: freier Personenverkehr der Europäer untereinander und freier Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr, ist das worauf sich eine zukünftige EU konzentrieren muß.

Für die kleineren Staaten aber, wie Österreich und seine Nachbarn, ist es mehr denn je notwendig sich in einer Mitteleuropäischen Gemeinschaft ähnlich den Beneluxländern (die seit eh und je in der Union einen überproportionalen Einfluß genießen) zusammenzuschließen, um in Europa in den wichtigsten Fragen mit einer Stimme sprechen zu können und damit einen ihrer Geschichte und ihrer Kultur entsprechenden Einfluß zu gewinnen.

Wenn dies alles nicht gelingt und unverantwortlich und betriebsblind gegen die Wünsche und Interessen der Völker Europas die wichtige europäische Idee einer christlich-abendländischen Gemeinschaft freier Völker zerstört wird, ist unser Kontinent in seiner Substanz am Ende.

__________

*) Dr.iur. Norbert Freiherr van Handel ist Unternehmer und Prokurator des Europäischen St. Georgs-Ordens, eines Ordens des Hauses Habsburg-Lothringen. Der Orden ist christlich und wertkonservativ, bekennt sich zu einem geeinten, selbstbewussten Europa und unterstützt den multinationalen alt-österreichischen Staatsgedanken sowie das verstärkte Erfordernis der Kooperation mit den Staaten Zentral- und Südosteuropas.
Im Internet: europaeischer-sanct-georgs-orden.org

Quelle: UNSER MITTELEUTOPA  -  Mit vereinten Kräften für ein Europa der Vaterländer