Diskurs 115 - Wird der letzte Papst der falsche Prophet des Antichristen sein?




Die Prophezeiung des Malachias: ist der nächste Papst der letzte Papst? / Website "Malachias-Prophezeiung" 00, 2013-02-16

Warum der Papst zurücktreten musste. / Udo Ulfkotte, KOPP-exklusiv 08/13, 2013-02-27

Babylon die Große.

Der erste, menschliche Antichrist.

Der zweite, dämonische Antichrist.

Der falsche Prophet.

Der Betrug der katholischen Kirche am eigenen Kirchenvolk - Tabelle: Die zehn Gebote.

Die erste Predigt von Jorge Mario Bergoglio als Papst Franziskus I. / FOCUS Online 00, 2013-03-14

Wie der Papst zu seinem Namen kam. / Tagesspiegel 00, 2013-03-17

Papstpredigt auf Lampedusa: "Wo ist dein Bruder?" /  2. Teil, Diskurs 1152

Der erste und der zweite Antichrist / Diskurs 86 - Tod und Auferstehung des Antichristen.

Sagt die Bibel, dass der Antichrist ein Jude sein wird? - Eine Analyse. / Diskurs 101 

Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche. WIKIPEDIA  / Diskurs 1151

Versteckte Papst Franziskus das Kreuz vor Großrabbinen? Verneigung vor dem Zionismus. / Diskurs1152



(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Die Prophezeiung des Malachias: ist der nächste Papst der letzte Papst? / Maria Gress 00, 2013-02-16)

St. Malachy (1094-1148) war irischer Erzbischof von Armagh. Die katholische Kirche verehrt ihn als Heiligen. Sein Gedenktag ist der 3. November. Malachias sind in einer Vision alle zukünftigen Päpste erschienen. Demnach soll es 267 Päpste geben (Johannes Paul II. war der 265 Papst). Die Prophezeiung besagt, dass der 265. Papst außergewöhnlich lange im Amt bleiben wird (dies war auch der Fall). Zu Ratzinger, den 266. Papst, prophezeit Malachias, dass er nur eine kurze Amtszeit haben wird. Für den letzten Papst besagt die Prophezeiung, dass sich der letzte Papst Petrus nennen wird und in der Folge die Welt untergeht. Er wäre dann der letzte Papst und nach ihm steht das Ende des Papsttums, das Ende der katholischen Kirche oder sogar das Ende der Welt bevor.

"In persecutione extrema S.R. Ecclesiae sedebit Petrus Romanus, qui pascet oves in multis tribulationibus, quibus transactis civitas septicollis diruetur et judex tremendus judicabit populum suum. Finis."

übersetzt: "Während der größten (oder letzten) Verfolgung der heiligen römischen Kirche wird Petrus, ein Römer, regieren. Er wird die Schafe unter vielen Bedrängnissen weiden. Dann wird die Sieben-Hügelstadt zerstört werden und der furchtbare Richter wird sein Volk richten. Ende.".

Die Weissagungen des Malachias sind jedoch kein offizieller Bestandteil des römisch-katholischen Glaubens.

Malachias


Maria Gress  / malachias-prophezeiung.



Aus Anlass des Rücktritts von Papst Benedikt XVI., mit 28. Februar 2013, werden wieder einmal die Papst-Prophezeiungen des irischen katholischen Erzbischofs Malachias konsultiert, der den Nachfolger Benedikts "Petrus Romanus" (Petrus Römer), als den letzten - 267. - Papst der katholischen Kirche und mit ihm angeblich das Ende der Welt vorhergesagt hat. Der obige Kommentar auf der Website von Maria Gress bringt dazu diese kurze aber informative Zusammenfassung.

Doch wie es scheint, könnte sich diese Prophezeiung schon längst erfüllt haben. Im Jahre 2006 machte Papst Benedikt XVI. den früheren Erzbischof von Vercelli und Genua, Tarcisio Bertone, zum Kardinalstaatssekretär und damit zu seiner rechten Hand. Seit 2007 ist Bertone Camerlengo, dem die Leitung des Vatikans während der Sedisvakanz normalerweise nach dem Tod des Papstes obliegt. Er ist also nun, nach dem Rücktritt Benedikts und bis zur Wahl des neuen Papstes, der "oberste Hirte" der katholischen Kirche. 

Kardinal Tarcisio Bertone (78), mit Vornamen Pietro (Petrus), wurde an 2. Dezember 1934 in Romano (Römer) Canavese, Provinz Turin in Italien geboren und ist als Camerlengo während der Sedisvakanz der "Nachfolger" Benedikts in der Leitung des Vatikans. Und damit könnte sich die Prophezeiung Malachias' - allerdings anders als von vielen angenommen - auch schon erfüllt haben. 

Aus Sicht der damaligen Zeit war ein Rücktritt eines Papstes undenkbar und der Nachfolger im Amt musste daher ein Papst sein. Und so würde Bertone, mit Vornamen Pietro/Petrus und geboren in Romano/Römer als "Nachfolger" von Benedikt XVI. die Voraussetzungen durchaus erfüllen. Doch das würde natürlich auch bedeuten, dass er nicht der Letzte sein kann und weitere Päpste nachfolgen werden. 

Doch wie man weiß, ist auch Bertone selbst einer der möglichen Nachfolger Benedikts als nächster Papst! Und das bekommt nun eine ganz besondere Bedeutung, wenn man die echten Hintergründe des Papstrücktritts, wie sie Dr. Udo Ulfkotte, Chefredakteur von "KOPP-exklusiv" in seinem Artikel in der Ausgabe 08/13 aufgrund von Angaben des italienischen Geheimdienstes AISI (Agenzia Informazioni e Sicurezza Interna) berichtet.

(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Geheimdienste: Warum der Papst zurücktreten musste. / Udo Ulfkotte, KOPP-exklusiv 08/13, 2013-02-27))

(…) Aus der Sicht der Medien gibt es derzeit viele Fragen, welche zum Papstrücktritt beantwortet werden müssen. Nur eine Frage haben sie sofort beantwortet: Benedikt trat angeblich aus Altersgründen zurück. Allein die angegriffene Gesundheit habe den 85 Jahre alten Papst jetzt zum Rücktritt getrieben. Der Pontifex teilte mit, er wünsche sich "im Alter mehr Ruhe".

Die Macht des Herrn Bertone
Doch ist das wirklich die Wahrheit? Nähere Aufschlüsse dazu bieten römische Geheimdienstberichte. Kennen Sie Tarcisio Bertone? Der Mann ist nach Angaben des italienischen Geheimdienstes AISI (Agenzia Informazioni e Sicurezza Interna) im Vatikan wichtiger und mächtiger als Papst Benedikt. Tarcisio Betone ist der Staatssekretär des Vatikans. Er bestimmt, wer abgesetzt wird. Und er bestimmt, welche Richtung der Vatikan nimmt. Ein Beispiel für die Macht dieses Mannes: Dass der von Papst Benedikt 2009 eingesetzte Ettore Gotti Tedeschi als Präsident der Vatikanbank zurückgetreten war, erfuhr Papst Benedikt in seinem Wohnzimmer aus den abendlichen Fernsehnachrichten und nicht von Tarcisio Bertone, der den Rücktritt eingefädelt hatte.

Hinter dem Papst, der laut Medienberichten den Vatikan angeblich wie eine absolutistische Monarchie regiert, gibt es in Wahrheit eine Schattenregierung, die alles bestimmt. Und die wird von Tarcisio Bertone geführt. Das muss man wissen, wenn der zurückgetretene Papst sagt, er wünsche sich "im Alter mehr Ruhe". Doch es gibt noch mehr interessante Hintergründe. In einem anderen Bericht des Geheimdienstes AISI geht es um den Gesundheitszustand Benedikts. Da heißt es, dass dieser "derzeit erheblich gesünder als viele seiner Amtsvorgänger in seinem Alter" sei.  (…) Warum also lenkte der Pontifex das Interesse der Menschen auf seine angeblich so angeschlagene Gesundheit, die in vergleichbaren Fällen aber noch nie Rücktrittgrund für einen Papst waren?

Ein Mann im Zwielicht
Man kann auch das aus einem AISI-Bericht schließen. Da gibt es ein ausführliches Kapitel über den gewaltigen psychischen Druck, unter dem Benedikt seit vielen Monaten durch die geheime Schattenregierung um Tarcisio Bertone steht. Es geht vor allem um neue drohende Enthüllungen aus dem Finanzbereich des Vatikans in Milliardenhöhe: Seit Januar 2013 sind dem Vatikan von der italienischen Regierung die Konten gesperrt. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Geldwäsche in Milliardenhöhe. Betroffen ist die Vatikanbank IOR (Istituto per le Opere di Religione - Institut für die religiösen Werke [sic!]). Nicht nur der Ex-Chef der Vatikanbank, Gotti Tedeschi, der ein Vertrauter Benedikts ist, steht nun vor Gericht.

Benedikt, der mit allen Mitteln dafür eingetreten war, alle, den Vatikan erschütternden Finanzskandale aufzuklären (so, wie er das auch bei allen Fällen von Kindesmissbrauch getan hatte), geriet durch geschickte Inszenierungen der Schattenregierung selbst ins Zwielicht. Nach Angaben der AISI machte Benedikt sich Tag für Tag neue Feinde, weil er sich in der Verwaltung der kirchlichen Finanzen einmischte, die vor ihm (etwa unter Johannes Paul II.) ausschließlich den Finanzprofis überlassen worden war. Und die wurden von Tarcisio Bertone ausgesucht. 

Die bereicherten sich dann in der Regel maßlos selbst, weil Päpste keine Ahnung von Finanzen hatten. Die AISI deutet in diesem Bericht jedenfalls an, dass die päpstlichen Finanzjongleure weite Teile des einstigen Kirchenvermögens im Zuge der internationalen Finanzkrise verspekuliert haben könnten. Es ist unklar, ob Benedikt über das wahre Ausmaß der Finanzkatastrophe im Vatikan unterrichtet wurde. Klar war ihm jedoch, dass es um die Finanzen nicht mehr zum Besten steht. Seit dem Jahr 2010 wollte Benedikt wissen, über welche Vermögenswerte der Vatikan noch verfügt. Nach Angaben der AISI ernannte er den Schweizer Korruptionsbekämpfer René Brülhart zum Leiter einer neuen Vatikan-Behörde, welche Behauptungen des Europarates nachgehen sollte, dass der Vatikan auch in Geldwäsche verwickelt ist.

Alle Konten des Vatikan gekündigt
Ende März 2012 kündigte die amerikanische Investmentbank J.P. Morgan Papst Benedikt und dem Vatikan alle Konten. Zeitgleich tauchte der Heilige Stuhl erstmals im Strategiebericht des US-Außenministeriums zum Kampf gegen Rauschgiftkriminalität auf. Und zwar auf einer Liste von Staaten, welche unter dem Verdacht der Geldwäsche für Drogenbosse stehen. Ein weiterer Schock war es für Benedikt, dass die italienische Zentralbank ausgerechnet zu Weihnachten 2012 verkündete, dass Touristen im Vatikan nicht mehr mit Kreditkarten zahlen dürfen. Alle Kreditkartenzahlungen an den Vatikan wurden wegen der undurchsichtigen Geldströme verboten, 

Benedikt wollte seitdem wissen, wo eine Tonne Gold, Bargeldreserven in Höhe von 340 Millionen Euro und 520 Millionen Euro in Wertpapieren und Aktien geblieben sind, die es bei der letzten Aufstellung der Vatikan-Finanzen im Jahr 2008 noch gegeben hatte. Offensichtlich, so die AISI, hatten jene Finanzkreise, die mit dem Vermögen des Vatikan spekulieren, kein Interesse daran, dass ihre Geschäfte auffliegen. Man darf deshalb gespannt sein, ob und welche Ermittlungsergebnisse die italienischen Sicherheitsbehörden über die Finanzskandale im Vatikan veröffentlichen werden. 

Schon einmal drohten dem Vatikan ähnliche Enthüllungen: 1982 wurde Roberto Calvi, der damalige Generalmanager der vatikanischen Banco Ambrosiano (Spitzname "Bank Gottes") wegen Geldwäsche und Finanzverbrechen angeklagt. Doch noch bevor ihm der Prozess gemacht werden konnte, wurde er erhängt unter einer Londoner Brücke aufgefunden. Seine Taschen waren mit Ziegelsteinen gefüllt. Das Verbrechen wurde bis heute nicht aufgeklärt. 

Starke Gegner hinter dicken Mauern
Die Finanzjongleure des Vatikans haben kein Interesse an der Aufklärung bestimmter Verbrechen. Denn sonst könnte die Spendenbereitschaft der Gläubigen erlahmen. Seit dem Ende der sechziger Jahre ist der Vatikan innerhalb Italiens keine steuerfreie Zone mehr. Das aus Zeiten Mussolinis stammende Privileg fiel unter Papst Paul VI., der am römischen Fiskus vorbei möglichst viel Geld ins Ausland hatte schleusen wollen. Beauftragt wurde damit Kasimir Marcinkus, der 1971 Präsident der Vatikanbank wurde. 1987 sollte Marcinkus verhaftet werden, doch der damalige Papst Johannes Paul II. verweigerte seine Auslieferung. Marcinkus starb 2006. 

Papst Benedikt war angetreten, um alle finanziellen Verstrickungen des Vatikans ein für allemal in Ruhe aufarbeiten zu lassen. Doch er kämpfte hinter den dicken Mauern gegen starke Gegner. Die AISI weist in einem Bericht darauf hin, dass der letzte Papst, der sich mit dem geheimen Finanzapparat des Vatikans anlegte, diesen Versuch nicht lange überlebte. Johannes Paul I. starb am 29. September 1978 nach nur 33 Tagen im Amt - keine 24 Stunden nach seiner Entscheidung, wichtige Geldmanager der Kurie zu entmachten.

Sein persönlicher Berater, Malachi Martin, wurde mit einem in die Brust gerammten Holzblock in einem See versenkt gefunden. Die Behörden befanden, der erzkatholische Mann habe "Selbstmord verübt". Dir AISI schildert das in ihrem Bericht in Zusammenhang mit dem ungeheuren psychischen Druck, der sich in den letzten Monaten auf Benedikt legte, weil er Klarheit über die Finanzen des Vatikans wünschte. Benedikts Aussage bei der Rücktrittsankündigung, er wolle "im Alter mehr Ruhe", bekommt da eine ganz neue Bedeutung.

Benedikt


KOPP-exklusiv / www.kopp-exklusiv.de



Dieser Bericht gibt eigentlich nur jene Tatsachen wieder, welche bereits seit Jahrzehnten um den Vatikan kreisen und welche informierte Zeitgenossen immer wieder kritisieren. Gemeinsam mit der Aktienbeteiligung des Vatikans an Pharmafirmen, welche Contrarezeptiva (Pille) erzeugen, obwohl die katholische Kirche offiziell dagegen ist.

Und wie schon seit Jahrzehnten sind es nicht diese verbrecherischen Aktionen der katholischen Kirche, welche einen rechtgläubigen Christen erstaunen und fast die Rede verschlagen, sondern die Dummheit und das Desinteresse der Katholiken aller gesellschaftlichen Schichten, welche diese Informationen in gewissem Umfang sehr wohl kennen oder ihnen zumindest bei Interesse zugänglich wären und welche dennoch ihre Augen verschließen und weiterhin dem Trampelpfad in den immer tieferen Sumpf folgen.

Im Gegensatz zu diesen Tatsachen, ließen sich hingegen die eingangs zitierten Prophezeiungen des katholischen Erzbischofs Malachias aus Irland über den vorletzten und den letzten Papst nur dann beurteilen, wenn darüber etwas in der Bibel stehen würde. Doch die Bibel sagt weder etwas über Malachias noch explizit etwas über die katholische Kirche. Und das Ende der Welt ist nach der Bibel noch weit - zumindest über tausend Jahre (Das Millennium) - entfernt. Daher ist der Grund, weshalb wir dieses Thema hier bei Immanuel.at ansprechen auch ein etwas anderer.

(Siehe auch Kapitel 11: „Das Ende der Welt.”)


Babylon die Große

Die katholische Kirche wurde und wird bei manchen, meist evangelikalen Auslegern, oft mit der Stadt Rom, der Stadt auf den sieben Hügeln gleichgesetzt und als das Babylon der Offenbarung, der Frau, die auf sieben Bergen sitzt, identifiziert (Off 17,9). Wir haben hier, bei Immanuel.at, bereits umfangreich nachgewiesen, dass es für diese Interpretation wohl im Kapitel 17 der Offenbarung einige Ansatzpunkte gibt, allerdings die Aussagen im Kapitel 18 einer derartigen Auslegung absolut widersprechen.

Im Kapitel 17 finden wir Babylon die Große in der Wüste auf dem scharlachroten Tier (Satan) sitzen. Dieses Tier besitzt sieben Köpfe.

Babylon, die große, die Mutter der Huren und der Greuel der Erde.

Off 17,1 Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an vielen Wassern sitzt, 17,2 mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben; und die Bewohner der Erde sind trunken geworden von dem Wein ihrer Unzucht. 17,3 Und er führte mich im Geist hinweg in eine Wüste; und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voller Lästernamen war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. 17,4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voller Greuel und Unreinheit ihrer Unzucht; 17,5 und sie hatte an ihrer Stirn einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die große, die Mutter der Huren und der Greuel der Erde. Off 17, 1- 5;


(Siehe auch Exkurs 03: „Das scharlachrote Tier”)


Diese sieben Köpfe werden dann in Off 17,9 als sieben Könige und sieben Berge beschrieben, auf denen die Frau sitzt. Und das ist nun jene Stelle, welche manche Ausleger dazu verführt, die Siebenhügelstadt Rom als Babylon die Große zu interpretieren.

Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt. Und es sind sieben Könige

Off 17,9 Hier ist der Verstand nötig, der Weisheit hat: Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt. Und es sind sieben Könige:  17,10 die fünf ersten sind gefallen, der eine ist, der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kurze Zeit bleiben. 17,11 Und das Tier, das war und nicht ist, es ist selbst sowohl ein achter als auch von den sieben und geht ins Verderben. 17,12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch kein Königreich empfangen haben, aber mit dem Tier eine Stunde Macht wie Könige empfangen. Off 17, 9-12;


Was bei einer derartigen Auslegung jedoch völlig übersehen wird, ist die Tatsache, dass Johannes von Bergen und Königen spricht. Diese sieben Berge und sieben Könige nun zu trennen und die Berge auf die sieben Hügel Roms und die sieben Könige als aufeinanderfolgende Herrscher des Römischen Reichs zu sehen, verkennt den globalen Sinnhintergrund dieses Kapitels der Offenbarung und zwängt ihn in ein einzelnes, lokales Ereignis der Weltgeschichte. 

Nachdem in der Bibel mit "Bergen" auch immer wieder Reiche bezeichnet werden (Dan 2,35.44; Jes 41,15), nicht zuletzt auch in Jer 51,24-26, wo mit dem "Berg des Verderbens" das Babylonische Reich bezeichnet wird, werden in der seriösen Bibelexegese diese sieben Berge als die sieben Weltreiche interpretiert.

In Konsequenz sind daher auch die sieben Könige nicht "die Kaiser des Römischen Reichs", also eines einzelnen Reichs, wie man dann unter diesen Auslegern gerne vermutet, sondern es sind die sieben Herrscher dieser sieben Weltreiche. Dies wird auch durch die Aussage in Vers Off 17,18 bestätigt , wo es heißt: „Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, welche die Königsherrschaft über die Könige der Erde hat”. Sie hat also die Königsherrschaft über die Könige der gesamten Erde und nicht nur über die Könige des damaligen Römischen Reichs.

Wenn man nun diese Zusammenhänge näher prüft, erkennt man, dass es im Gegensatz zu diesen alten Interpretationen hier nicht nur um andere räumliche Größenordnungen geht, sondern, dass dieser Prophezeiung auch und insbesondere eine völlig andere zeitliche Dimension zu Grunde liegt. Hier geht es nicht um das ehemalige Römische Reich, sondern um sämtliche Reiche der gesamten Weltgeschichte, vom ersten bis zum letzten weltlichen Reich dieses Planeten. Das zeigt sich etwas deutlicher in der unteren Darstellung dieser sieben Könige, welche der Tabelle 02: "Die Weltreiche der Bibel" entnommen ist.


Ägyptisches
Reich



Assyrisches
Reich



Babylonisches
Reich



Medopersisches
Reich



Griechisches
Reich



Römisches
Reich



Antichristliches
Reich



Off 17,9-11;
Thutmosis
1.
Haupt/König
gefallen

Off 17,9-11;
Assurnasirpal
2.
Haupt/König
gefallen

Off 17,9-11;
Nebukadnezar
3.
Haupt/König
gefallen

Off 17,9-11;
Kores (Cyrus)
4.
Haupt/König
gefallen

Off 17,9-11;
Alexander
5.
Haupt/König
gefallen

Off 17,9-11;
Augustus
6.
Haupt/König
ist da

Off 17,8/9-11;
Gesetzloser/Tier
7.
Haupt/König
wird kommen

(Siehe auch Tabelle 02: „Die Weltreiche in der Bibel”)


Die Annahme, dass die katholische Kirche das Babylon der Offenbarung wäre, scheitert daher an einer einfachen Überlegung: Wenn Babylon die Große die Königsherrschaft über sämtliche Weltreiche hat, muss Babylon z.B. auch über Ägypten geherrscht haben. Und obwohl sich die katholische Kirche in der interreligiösen Ökumene immer wieder gerne als "gemeinsames Dach aller Weltreligionen" darstellt und auf ihren "Jahrtausende" alten Ursprung hinweist, wäre die Behauptung, dass sie bereits den Pharaonen die katholische "Gottesmutter" Maria verkündet hätte, denn doch etwas zu dick aufgetragen.

Doch dieser Verdacht mancher Interpreten, dass die katholische Kirche mit dem Satan im Bunde sein könnte, hat auch in einem anderen Zusammenhang eine gewisse Berechtigung. Bei näherer Betrachtung gibt es einige Hinweise in der Offenbarung des Johannes, welche manche Parallele zur katholischen Kirche und im Besonderen zu ihrem allerletzten Papst aufweisen. Um nun diese Hinweise überprüfen zu können, müssen wir kurz den Kontext dieser Aussagen und dessen Interpretation hier bei Immanuel.at rekapitulieren.


Der erste, menschliche Antichrist

Es geht um die Person des Antichristen und seines falschen Propheten, wie sie die Offenbarung des Johannes im Kapitel 13 beschreibt. Nach der Interpretation hier, bei Immanuel.at, ist dieses Tier aus dem Meer ein Dämon, ein verstorbener Mensch, der von Satan von den Toten als dämonischer Antichrist wieder auferweckt wurde. Vor seinem Tod als Mensch war dieser Dämon der erste Antichrist, der Mensch der Gesetzlosigkeit wie ihn Paulus auch nennt.

Der Gesetzlose wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern.

2The 2,1 Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm 2,2 daß ihr euch nicht schnell in eurem Sinn erschüttern, auch nicht erschrecken laßt, weder durch Geist noch durch Wort, noch durch Brief, als seien sie von uns, als ob der Tag des Herrn da wäre.
2,3 Dass niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit geoffenbart worden ist, der Sohn des Verderbens; 2,4 der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei. 2,5 Erinnert ihr euch nicht, dass ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war? 2,6 Und jetzt wisst ihr, was zurückhält, damit er zu seiner Zeit geoffenbart wird.2,7 Denn es regt sich schon das Geheimnis der Gesetzlosigkeit; nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhält, aus dem Weg ist;

2,8 und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus beseitigen durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft. 2,9 Der Gesetzlose aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern 2,10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden. 2,11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so dass sie der Lüge glauben, 2,12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit. 2The 2, 1-12;


Dieser Gesetzlose ist ein menschlicher Gewaltherrscher und der Urheber der Großen Trübsal ("Abfall") auf Erden. Doch wie uns Paulus oben, in 2The 2,8 auch wissen lässt, wird der Herr Jesus bei seiner Wiederkunft ("Ankunft") zur Entrückung der Endzeitgemeinde ("unserer Vereinigung mit ihm") nach der Großen Trübsal ("zuerst kommt der Abfall"), diesen Tyrannen töten.

(Siehe auch Diskurs 86: „Der erste und der zweite Antichrist.”)


Wie wir bei Paulus lesen, hat der Antichrist bereits als Mensch in der Macht des Satans mit großer Kraft und mit lügenhaften Zeichen und Wundern gewirkt. Nachdem ihn der Sohn Gottes bei der Wiederkunft zur Entrückung getötet hat, imitiert Satan die Auferstehung Jesu - des echten Christus/Messias - indem er diesen toten Menschen als Dämon (das Tier aus dem Meer) wieder auferweckt und als den auferstandenen "Messias" den Menschen auf Erden präsentiert.

Satan ist, wie Luther bereits sagte, "Der Affe Gottes", weil er Gott in Allem nachäffen will. Und so plagiiert er hier die Auferstehung des Sohnes Gottes und macht die Juden, aber auch Christen und andere Religionen glauben, dies sei der auferstandene "Messias" Israels, der "Sohn" Gottes und verkündet, dass der echte Messias eine Fälschung gewesen sei (1Jh 2,22).

Und ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das zehn Hörner und sieben Köpfe hatte

Off 13,1 Und ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das zehn Hörner und sieben Köpfe hatte, und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen Köpfen Namen der Lästerung. 13,2 Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Panther und seine Füße wie die eines Bären und sein Maul wie eines Löwen Maul. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht. 13,3 Und ich sah einen seiner Köpfe wie zum Tod geschlachtet. Und seine Todeswunde wurde geheilt, und die ganze Erde staunte hinter dem Tier her. Off 13, 1- 3;


Wenn Johannes hier in Off 13,3 schreibt: "Und ich sah einen seiner Köpfe wie zum Tod geschlachtet", dann bezieht er sich auf den letzten der sieben Köpfe und damit auf den letzten, siebten weltlichen Herrscher des Satans (siehe oben), nämlich auf den ersten Antichristen, den Gesetzlosen, der von Jesus Christus bei seiner Wiederkunft getötet wurde.

Und auch Paulus schreibt oben, in 2The 2,8 vom Gesetzlosen: "Ihn wird der Herr Jesus beseitigen durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft". Auch das bestätigt die Annahme, dass diese beiden Bibelstellen von derselben Person, dem ersten, menschlichen Antichristen, dem gesetzlosen Tyrannen der Großen Trübsal sprechen.

Nachdem wir weiter oben die sieben Köpfe des Tieres in der Wüste (Satan), in Off 17,3.9-11, als die sieben Weltreiche mit ihren Königen gedeutet haben, können wir die sieben Köpfe hier, beim Tier aus dem Meer (dämonischer Antichrist), in Off 13,1.3, gleichfalls auf diese Weltreiche beziehen. Bestätigt wird diese Interpretation durch ähnliche Aussagen im Buch Daniel, wo Daniel im Traum die letzten vier dieser sieben Weltreiche erschienen sind und er sie eindeutig charakterisiert:

Und vier große Tiere stiegen aus dem Meer herauf, jedes verschieden vom anderen.

Dan 7,1 Im ersten Jahr Belsazars, des Königs von Babel, sah Daniel einen Traum und Gesichte seines Hauptes auf seinem Lager. Dann schrieb er den Traum auf, die Summe der Ereignisse berichtete er. 7,2 Daniel fing an und sprach: Ich schaute in meinem Gesicht in der Nacht, und siehe, die vier Winde des Himmels wühlten das große Meer auf. 7,3 Und vier große Tiere stiegen aus dem Meer herauf, jedes verschieden vom anderen. 7,4 Das erste war wie ein Löwe und hatte Adlerflügel; ich sah hin, bis seine Flügel ausgerissen wurden und es von der Erde aufgehoben und wie ein Mensch auf seine Füße gestellt und ihm das Herz eines Menschen gegeben wurde. 7,5 Und siehe, ein anderes, ein zweites Tier, war einem Bären gleich. Und es war auf der einen Seite aufgerichtet und hatte in seinem Maul drei Rippen zwischen seinen Zähnen. Und man sprach zu ihm so: Steh auf, friß viel Fleisch! 7,6 Nach diesem schaute ich, und siehe, ein anderes, wie ein Leopard: das hatte vier Vogelflügel auf seinem Rücken. Und das Tier hatte vier Köpfe, und Herrschaft wurde ihm gegeben. 7,7 Nach diesem schaute ich in Gesichten der Nacht: und siehe, ein viertes Tier, furchtbar und schreckenerregend und außergewöhnlich stark, und es hatte große eiserne Zähne; es fraß und zermalmte, und den Rest zertrat es mit seinen Füßen. Und es war verschieden von allen Tieren, die vor ihm waren, und es hatte zehn Hörner. Dan 7, 1- 7;


Wie in der Deutung dieses Traumes ab Dan 7,17 offenbart wird, sieht Daniel in dieser Vision die kommenden vier Weltreiche. Demnach ist der Löwe Babylonien mit Nebukadnezar, der wegen seines Hochmuts von Gott sieben Jahre lang von den Menschen ausgestoßen wurde und als Tier in der Wildnis leben musste. Doch dann wurde er von Gott wieder zurückgeholt und „auf seine Füße gestellt und ihm das Herz eines Menschen gegeben”. (Dan 7,4)

(Siehe auch Diskurs 98: „Das fünfte Königreich im Traum des Nebukadnezars Amerika?”)


Der Bär stellt das historisch nachfolgende medopersische Reich dar, wobei die Aussage, dass er auf einer Seite aufgerichtet war auf den Umstand hinweist, dass in der Herrschaftskoalition zwischen Medern und Persern die Letzteren immer die Herrschenden waren, während sich die Meder hauptsächlich mit der Verwaltung des Reichs befassten.

Der schnelle Panther (Leopard) repräsentiert Griechenland und Alexander den Großen, der in kürzester Zeit die Länder seines Reichs erobert hatte. Und auch die vier Diadochenreiche, die nach dem Tod Alexanders entstanden, sind mit den vier Köpfen dieses Tieres dokumentiert.

Das vierte Tier schließlich, mit den eisernen Zähnen, stellt das Römische Weltreich dar, welches erstmals seine Legionen mit Brustpanzern, Helmen und Schilden aus Bronze und Eisen ausrüstete und in den eroberten Ländern mit eiserner Hand herrschte.

Wie wir nun in der unteren Darstellung, die der Tabelle 06 „Der Antichrist, die "Dame" im Schachspiel des Teufels” entnommen ist, recht anschaulich erkennen können, werden alle diese Eigenschaften der vergangenen Weltreiche im antichristlichen Reich der Endzeit und seinem dämonischen Herrscher vereinigt sein.


Der zweite, dämonische Antichrist


WOHER


W E R


W I E


W A S

Am Himmel
Drache, alte Schlange
groß, rot


sieben Häupter
SATAN
Teufel, Satan
Schwanz fegt 1/3 der Sterne weg


mit sieben Kronen
Off 12,3-4;















Aus dem Meer
 Tier


<--
gleich einem Löwen



BABYLONIER




Flügel wie ein Adler



Dan 7,4;




wurden ihm genommen








auf zwei Füße gestellt













wie ein Mensch mit Herz




Aus dem Meer
 Tier



<--
gleich einem Bären



MEDOPERSER





eine Seite aufgerichtet



Dan 7,5;





im Maul drei Rippen zw. Zähnen















"friss viel Fleisch"




Aus dem Meer
 Tier




<--
gleich einem Panther



GRIECHEN






vier Flügel wie ein Vogel



Dan 7,6;






hatte vier Köpfe

















ihm wurde große Macht gegeben




Aus dem Meer
 Tier





furchtbar und schrecklich
<-
zehn Hörner


RÖMER






sehr stark, mit großen

kleines Horn riss 3 Hörner aus


Dan 7,7;






eisernen Zähnen

hatte Augen wie ein Mensch









fraß, zermalmte und zertrat

sein Maul redet große Dinge
->









ganz anders als die vorigen

es lästert den Höchsten
->












vernichtet die Heiligen
->






















beherrscht Völker 3 1/2 Zeiten

->











Aus dem Meer
 Tier




-->
gleich einem Panther
-->
zehn Hörner mit zehn Kronen





sieben Häupter, mit
ANTICHRIST





->
Bärenfüße
beherrscht Völker 42 Monate
<-




lästerlichen Namen
Off 13,1-8;




-->
Löwenrachen
er überwindet die Heiligen
<-





   V

-->
Kraft, Macht, Thron des Drachen
er lästert Gott
<-







sein Maul redet große Dinge
<-



                   V




In der Wüste
SATAN
Off 17,3;



 Tier   





scharlachrot, voller Lästernamen
die Hure Babylon sitzt darauf, es
ist gewesen, ist nicht, wird auf-
steigen aus dem Abgrund und fährt
in die Verdammnis. Es ist einer von
den sieben und ein achter König.


sieben Häupter
sieben Berge / Könige
fünf gefallen, einer ist,
ein anderer kommt erst,
bleibt dann kleine Zeit
Tier ist einer von ihnen.
____________
__
_____
__
__
__
__
___
_____________________________
___
_________________________
___
__
__
__
__
___________________


(Siehe auch Tabelle 06: „Der Antichrist, die "Dame " im Schachspiel des Teufels”)


Am Beginn und am Ende dieser Tabelle haben wir jeweils eine Prophezeiung aus der Offenbarung über den Satan. In dem gelb eingefärbten Bereich ist die Prophezeiung aus Off 13 über den dämonischen Antichristen, sowie davor die Prophezeiungen aus Daniel über die vier Weltreiche Babylonien, Medopersien, Griechenland und das Römische Reich.

Und hier sehen wir recht genau einerseits die Ähnlichkeit dieses dämonischen Antichristen mit dem Satan (sieben Köpfe/Häupter und zehn Hörner) und andererseits die Tatsache, dass alle Eigenschaften der vier vorhergehenden Tiere (Weltreiche) nunmehr auf dieses eine Tier konzentriert sind. Es ist sichtlich die "Dame" im Schachspiel des Teufels. 

Das dokumentiert aber auch, dass Satan alle seine Möglichkeiten zur Beherrschung der Welt bereits in den vergangenen 2600 Jahren eingesetzt hat und hier nun seinen letzen Trumpf ausspielt. Es ist tatsächlich die "Endzeit". Womit aber nicht das Ende der Welt gemeint ist - es kommt ja noch das Tausendjährige Friedensreich unseres Herrn Jesus Christus - sondern das Ende jeder weltlichen Herrschaft, welche schon immer auch eine Herrschaft Satans war. 

(Siehe auch Diskurs 1042: „Sind alle Regierungen der Welt von Gott eingesetzt?”)


Nachdem die Darstellung dieser Tiere in der Offenbarung ja nicht körperlich, sondern symbolisch, also in ihren geistlichen Kapazitäten zu verstehen ist, ist die Ähnlichkeit des Tieres aus dem Meer (Antichrist) mit dem Tier in der Wüste (Satan) nicht verwunderlich. Hat doch Satan dem Antichristen seine ganze Macht, seine Kraft und sogar seinen Thron übergeben (weiter oben, Off 13,2). Das bedeutet aber nicht, dass der Antichrist nun der neue Satan wäre. Wie das in der geistlichen Dimension offenbar möglich ist, übergibt Satan dem Antichristen alles, indem er sich selbst in ihm manifestiert.

Und auch hier imitiert Satan den allmächtigen Gott, der alle Macht seinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus übergeben hat: Mt 28,18: "Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Dan 7,13-14; Mt 11,27; Off 5,11-12). Und ebenso, wie der himmlische Vater im Sohn wohnt (Jh 14,9-11) und in ihm spricht, wird sich der Satan im Antichristen manifestieren und durch ihn sprechen und handeln.

Diese Manifestation des Satans im dämonischen Antichristen ist auch die Erklärung für eine der rätselhaftesten Aussagen der gesamten Bibel. Weiter oben, in Off 17,11 heißt es von dem Tier in der Wüste (Satan) im Zusammenhang mit seinen sieben Köpfen/Häuptern: "Es (das Tier in der Wüste/Satan) ist selbst sowohl ein achter als auch von den sieben".

Der menschliche Antichrist ist einer von den sieben Königen (Herrschern der sieben Weltreiche) - nämlich der Siebte. Und nachdem Satan diesem wieder auferweckten dämonischen Antichristen innewohnt, ist er quasi mit ihm identisch und somit ist auch Satan (das Tier in der Wüste)  "einer von den sieben". Als achter wird Satan dann erst nach dem Millennium aus dem Abgrund freigelassen werden und die gesamte Menschheit noch ein letztes Mal verführen (Off 20,7-8).

(Siehe auch Exkurs 03: „Das scharlachrote Tier”)


Diesen Betrug des Satans, die Juden - und in der Folge die gesamte Menschheit - in der Endzeit mit einem falschen Messias, dem Antichristen zu verführen, hat ihnen der Herr Jesus schon zu seinen Lebzeiten prophezeit:

Wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr aufnehmen.

Jh 5,41 Ich nehme nicht Ehre von Menschen; 5,42 sondern ich kenne euch, dass ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. 5,43 Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmt mich nicht auf; wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr aufnehmen. Jh 5,41-43;


Der Herr spricht hier zu den Juden und er vergleicht diesen "Anderen" mit sich selbst: Er, Jesus, ist im Namen seines Vaters als der Messias der Juden gekommen und die Juden haben ihn nicht aufgenommen. Wenn aber ein anderer im eigenen Namen (als falscher "Messias") kommen wird, den werden die Juden aufnehmen. Das ist der biblische Nachweis, dass der Antichrist ein Jude sein wird. Denn einen Nichtjuden würden die Juden nie als Messias akzeptieren und aufnehmen. 

Aber in dieser Aussage des Herrn ist noch eine andere Bedeutung verborgen. Der Herr sagt "(..) wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt". Nun spricht er ja hier vom Antichristen, der jedoch nicht im eigenen Namen kommen wird, sondern im "Namen" des Satans, seines Vaters (Jh 8,44), der ihn auferweckt hat. Und das ist nun eine weitere Bestätigung für die Annahme, dass sich Satan im Antichristen manifestieren wird und daher mit ihm identisch wird. Nur so ist es möglich, dass der Herr von ihm sagen kann, dass der Antichrist (= Manifestation des Satans) in seinem eigenen (des Satans) Namen kommen wird.  

Die Juden werden also den Antichristen als den "Messias" aufnehmen. Doch wie wir hier unten, in Off 13,4-5, sehen, werden ihn nicht nur die Juden aufnehmen.

(Siehe auch den Diskurs 101: „Sagt die Bibel, dass der Antichrist ein Jude sein wird? - Eine Analyse.”)


Auch die katholische Kirche und ihr Papst, ja sogar evangelische Christen und evangelikale Gemeinden werden ihn mangels Bibelkenntnis als den "endlich wiedergekommenen Herrn" freudig begrüßen und wegen all der Wunder, welche er in der Macht und Kraft des Satans wirkt, zujubeln. Auch die restliche Welt wird den falschen "Christus" willkommen heißen und staunend bekennen: "Wer ist ihm gleich?". Und die Menschen werden ihn und seinen Vater, den Satan, der sich als "Gottvater" ausgeben wird, bestaunen und anbeten.

Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und sie beteten das Tier an:

Off 13,4 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tier gleich? Und wer kann mit ihm kämpfen? 13,5 Und es wurde ihm ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate zu wirken. Off 13, 4- 5;

Es wurde ihm Macht gegeben über jeden Stamm und jedes Volk und jede Sprache und jede Nation.

Off 13,6 Und es öffnete seinen Mund zu Lästerungen gegen Gott, um seinen Namen und sein Zelt und die, welche im Himmel wohnen, zu lästern. 13,7 Und es wurde ihm gegeben, mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu überwinden; und es wurde ihm Macht gegeben über jeden Stamm und jedes Volk und jede Sprache und jede Nation. 13,8 Und alle, die auf der Erde wohnen, werden ihn anbeten, jeder, dessen Name nicht geschrieben ist im Buch des Lebens des geschlachteten Lammes von Grundlegung der Welt an. Off 13, 6- 8;


Wie uns der Text hier oben, in Off 13,7-8 sagt, wird dieser dämonische Antichrist weltweit die Völker beherrschen, denn ihm wurde Macht gegeben über die ganze Erde und "alle, die auf der Erde wohnen, werden ihn anbeten". Und ebenso, wie unser Herr Jesus Christus von sich sagte, dass der Vater in ihm und er im Vater ist, wird sich auch der Teufel, der Vater des Antichrists, in ihm manifestieren und ihn in seinem Tun lehren und lenken

Als der "Messias" Israels wird er den mosaischen Glauben als Staatsreligion weltweit einführen, möglicherweise das Neue Testament verbieten und jene wenigen Christen, welche seinen Betrug durchschauen und ihn ablehnen, verfolgen (Mt 19,16-22; Mt 23,32-34; Off 2,8-10). Bei den Katholiken wird er hier jedoch auf keinerlei Widerstand stoßen, da man all diese Betrügereien nur durchschauen kann, wenn man die Bibel kennt. 

In der katholischen Kirche wurde im Konzil von Valencia im Jahre 1229 die Bibel in des Verzeichnis der verbotenen Bücher (für Laien) aufgenommen. Aber auch heute noch gilt die Bibel in der katholischen Kirche - nach den vorrangigen "Überlieferungen" durch die Kirchenväter ("Tradition", Konzil von Trient 1545) und dem Katechismus - als "Sekundärliteratur" und die Wenigsten, nicht einmal der Klerus, machen sich die Mühe, darin zu lesen.

(Siehe auch Tabelle 19: „Die Verfolgung der Christen in der Endzeit.”)


Das ist u.a. auch der Grund, warum Argumentationen anhand der Bibel von den Katholiken abgelehnt und als "nicht relevant" bezeichnet werden. Man hat aufgrund des Jahrtausende alten Wirkens der katholischen Lügengriffel völlig vergessen, dass das Christentum in der Bibel - und nur in der Bibel - seine Basis hat. 

So konnte es auch dazu kommen, dass katholische Geistliche (z.B. der bekannte Pater Anselm Grün) unter Berufung auf Papst Benedikt XVI.(!) allen Ernstes die Behauptung aufgestellt haben, dass Jesus Christus nicht für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist. Wie man dort meint, sei diese Ansicht "Mit Sicherheit (…) nicht biblisch, hat mit der Botschaft Jesu nichts zu tun. (…)". Jesus sei gestorben um uns ein "Vorbild" und um "Wegweiser zu Gott zu sein".

(Siehe auch den Diskurs 30: „Warum musste Jesus am Kreuz sterben?”)


Dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften.

1Kor 15,1 Ich tue euch aber, Brüder, das Evangelium kund, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht, 15,2 durch das ihr auch errettet werdet, wenn ihr festhaltet, mit welcher Rede ich es euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich zum Glauben gekommen seid. 15,3 Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; 15,4 und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften; 15,5 und dass er Kephas erschienen ist, dann den Zwölfen. 1Kor 15, 1- 5;


Wie Paulus hier oben, in 1Kor 15,1 sagt, ist eben die Tatsache, dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, das Evangelium (grie = euaggelizv  euangelion: gute Botschaft) schlechthin. Diese katholischen "Geistlichen" haben daher nicht einmal das Evangelium begriffen. Doch damit folgen sie nur Ratzingers Interpretation der Kreuzigung, in welcher der Papst meint, die Kreuzigung Jesu wäre ein "Durchgang durch das Kreuz" gewesen. Jesus sei nicht für die Sünden der Welt gestorben, sondern:

„Wie er durch das Kreuz hindurch verwandelt wurde in eine neue Weise von Leiblichkeit und von Menschsein hinein, das sich mit Gottes Sein durchdringt, so muss auch für uns dieses Essen (die Eucharistie /Anm.) Öffnung der Existenz, Durchgang durch das Kreuz und Vorgriff auf die neue Existenz des Lebens in Gott und mit Gott sein.” (Buch "Jesus von Nazareth" von Papst Benedikt XVI. S 314f)


Und hier dokumentiert auch der Papst, dass er vom Evangelium Christi keine Ahnung hat. Auch dass die katholischen "Hirten" weltweit trotz - oder vielleicht gerade wegen - dieser Eucharistie, der falschen, ins Okkulte verlagerten Gedenkfeier des Herrenmahls, seit zumindest hundert Jahren in ihren Einrichtungen Kinder schänden und vergewaltigen, hat dem Papst anscheinend noch nie zu denken gegeben.

(Siehe auch den Diskurs 89: „BENEDIKT XVI. - Die jüdische und die katholische Sicht des Jesus von Nazareth.”)


Die Apostolische Sukzession der katholischen Kirche?

Katholische Priester, welche in tausenden Fällen weltweit in der "Wandlung" die Eucharistie mit ihren Händen in den Messen gespendet haben, haben danach mit genau diesen ihren Händen Kinder misshandelt und vergewaltigt (1Kor 6,9). Katholische Bischöfe, die vorher ihre "Schafe" gesegnet haben, wurden danach wegen Korruption (Vatikanbank, Der Spiegel 28.6.2013) verhaftet.

Bischofssegen

Es ist schon richtig, dass es überall schwarze Schafe gibt. Doch ob eine Organisation durch und durch gewissenlos, verdorben und korrupt ist, erkennt man daran, dass sie die "hochwürdigen" Vergewaltiger in ihren Reihen Jahrzehnte lang deckt und versteckt und auch die korrupten bischöflichen "Hirten" erst von der Polizei aufgedeckt werden müssen (Mt 7,16-20).

Dies dann auch noch "Apostolische Nachfolge" zu nennen, ist eine Beleidigung sondergleichen der Apostel unseres Herrn Jesus Christus.



Der falsche Prophet

Und dann berichtet Johannes in der Offenbarung von einem weiteren Tier, welches er aus der Erde aufsteigen sah. Ein Tier, welches "zwei Hörner gleich einem Lamm" hatte und welches er in Off 16,13, 19,20 und 20,10 als den "falschen Propheten" identifiziert. Auch das dürfte ein Teil des Messiasbetrugs des Satans sein. Insbesondere die Juden wissen aus der Tora, dass mit der Ankunft des Messias unbedingt auch die Ankunft des "Propheten" verheißen ist (Mal 3,1; Jes 40,3).

In der tatsächlichen Erfüllung dieser Prophezeiung, im Millennium, wird der Prophet Elia dem Messias vorangehen und den Weg bereiten (Jes 40,3-5; Lk 1,17). Bei der Menschwerdung Jesu war es Johannes der Täufer, der im Geist des Elia als "Rufer in der Wüste" diese Aufgabe erfüllen sollte (Jh 1,19-23), doch von den Juden abgelehnt (Mt 11,14) und von Herodes enthauptet wurde (Mt 14,9-10).

Dieser ist es, von dem geschrieben steht: «Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird.

Lk 7,26 Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Propheten? Ja, sage ich euch, und mehr als einen Propheten. 7,27 Dieser ist es, von dem geschrieben steht (Mal 3,1): «Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird.» Lk 7,26-27;


In der Endzeit wird auch der falsche Prophet den Weg des Antichristen "bereiten". Er "veranlasst die Erde und die auf ihr wohnen", dass sie den Antichrist anbeten. Dieses Tier aus der Erde macht also nach außen den Eindruck eines friedlichen, gottgefälligen Wesens (Propheten), führt die Menschen jedoch einem falschen Gott zu.

Der, welcher kommt, wird einen anderen Jesus predigen, den wir nicht gepredigt haben.

2Kor 11,3 Ich fürchte aber, daß, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, so vielleicht euer Sinn von der Einfalt und Lauterkeit Christus gegenüber ab gewandt und verdorben wird. 11,4 Denn wenn der, welcher kommt, einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das recht gut. 2Kor 11, 3- 4;


Der Umstand nun, dass dieses zweite Tier "aus der Erde" hervorkam und die Interpretation, dass es sich bei "der Erde" - im Gegensatz zum "Wasser" (Heiden, Off 17,15) - um den religiösen Bereich der Welt handelt, lässt die Vermutung aufkommen, es könnte sich dabei um die, mit 1,2 Milliarden Mitgliedern größte Religionsgemeinschaft der Welt, um die katholische Kirche in der Person ihres allerletzten Papstes (danach kommt das Millennium) handeln.

Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm.

Off 13,11 Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. 13,12 Und die ganze Macht des ersten Tieres übt es vor ihm aus, und es veranlaßt die Erde und die auf ihr wohnen, daß sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. Off 13,11-12;


Die Präzisierung dann in Off 13,11: "… und es redete wie ein Drache" widerlegt zwar den Lammescharakter dieses Wesens und charakterisiert es dann auch in der weiteren Folge als Repräsentant der widergöttlichen und christushassenden Geisteskultur. Doch der Verdacht auf die katholische Kirche ist damit bei weitem nicht ausgeräumt. Denken wir an die katholischen Päpste des Mittelalters, ihre Morde, Betrügereien, Hurereien und die Kriege, welche sie gegen unschuldige Völker geführt haben, um ihre Macht und ihren Reichtum zu vermehren.

Auch die Anbetung der katholischen "Maria" ist ein satanischer Akt. Die echte Maria, die Mutter des Herrn, ist tot und ruht im Totenreich bis zu ihrer Auferstehung. Der katholische Götze "Maria" ist ein Dämon, der die Menschen davon abbringen will, an unseren Herrn Jesus Christus als den einzigen Mittler zwischen Mensch und Gott zu glauben.

Einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus.

1Tim 2,3 Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott 2,4 welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 2,5 Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, 2,6 der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit. 1Tim 2, 3- 6


Dieser Dämon "Maria" verkündete z.B. in den diversen Marienerscheinungen der katholischen Kirche in Medjugorje in einer Serie von öffentlichen Botschaften von 1981 bis in die 90er Jahre die bekannte Botschaft:

Ich bin die Mittlerin zwischen euch und Gott

(Aus: „Erscheinungen und Botschaften der Gottesmutter Maria - Vollständige Dokumentation durch zwei Jahrtausende” von G. Hierzenberger und O. Nedomansky. Aschaffenburg: Pattloch/1993).


Auch die Anbetung der katholischen "Heiligen" ist Totenanbetung und ist Gott ein Gräuel, wie uns die Bibel sagt:

Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? Soll es etwa für die Lebenden die Toten befragen?

Jes 8,19 Und wenn sie zu euch sagen: Befragt die Totengeister und die Wahrsagegeister, die da flüstern und murmeln!, so antwortet: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? Soll es etwa für die Lebenden die Toten befragen? Jes 8,19;

Sie sind wie eine Vogelscheuche im Gurkenfeld und reden nicht; sie müssen getragen werden, denn sie gehen nicht.

Jer 10,2 So spricht der HERR: Gewöhnt euch nicht an den Weg der Nationen und erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels, auch wenn die Nationen vor ihnen erschrecken! 10,3 Denn die Ordnungen der Völker - ein Götze ist es, der sie gab. Ja, ihre Götzen sind Holz, das einer aus dem Wald geschlagen hat, ein Werk von Künstlerhänden, mit dem Schnitzmesser hergestellt. 10,4 Man schmückt es mit Silber und mit Gold. Mit Nägeln und mit Hämmern befestigen sie es, daß es nicht wackelt. 10,5 Sie sind wie eine Vogelscheuche im Gurkenfeld und reden nicht; sie müssen getragen werden, denn sie gehen nicht. Fürchtet euch nicht vor ihnen! Denn sie tun nichts Böses, und Gutes tun können sie auch nicht. 10,6 Keiner ist dir gleich, HERR. Du bist groß, und groß ist dein Name durch deine Macht. Jer 10 2- 6;


Ähnlich wie der katholischen Kirche, gelingt es sichtlich auch dem Tier aus der Erde, die Menschheit mit Lügen und Wundern zu betrügen. Während die katholische Kirche alles unternimmt, um die Menschen vom Glauben an Jesus Christus (das "Jesuskindlein") als den einzigen Erlöser abzuhalten und zum Glauben an den katholischen Götzen "Maria" (die "Himmelskönigin", "Mutter Gottes") hinzulenken, verführt das Tier aus der Erde die Menschheit ("die Erde und die auf ihr wohnen"), indem es sie auffordert, diesem falschen Christus ein Bild zu machen und dieses Bild anzubeten. 

Die ganze Ausweglosigkeit für die Menschen in dieser zukünftigen Herrschaft des dämonischen Antichristen zeigt sich in der Aussage hier unten, in Off 13,15, wo der falsche Prophet das Bild des Tieres lebendig macht und dieses bewirkt, dass alle getötet werden, die es nicht anbeten. Es ist also der "Big Brother" in Vollendung, der das Gehirn jedes einzelnen Menschen kontrolliert und sofort erkennen kann, was der Mensch denkt und was er ablehnt.

Es sagt denen, die auf Erden wohnen, dass sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war.

Off 13,13 Und es tut große Zeichen, so dass es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen lässt vor den Augen der Menschen; 13,14 und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, dass sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war. 13,15 Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Odem zu geben, so dass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. Off 13,13-15;


Und obwohl wir gegen derartige "Zeichen und Wunder" schon im AT, wie z.B. hier unten, in 5Mo 13,2-4, die einzig richtige Antwort haben, wird die ganze Erde, Juden, Katholiken, Namenschristen und zwangsweise auch alle anderen Religionen das Bild des Tieres anbeten.

Wenn ein Prophet aufsteht und er gibt dir ein Zeichen oder ein Wunder und es trifft ein.

5Mo 13,2 Wenn in deiner Mitte ein Prophet aufsteht oder einer, der Träume hat, und er gibt dir ein Zeichen oder ein Wunder, 13,3 und das Zeichen oder das Wunder trifft ein, von dem er zu dir geredet hat, indem er sagte: «Laß uns anderen Göttern - die du nicht gekannt hast - nachlaufen und ihnen dienen!», 13,4 dann sollst du nicht auf die Worte dieses Propheten hören oder auf den, der die Träume hat. Denn der HERR, euer Gott, prüft euch, um zu erkennen, ob ihr den HERRN, euren Gott, mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele liebt. 5Mo 13. 2- 4;


Wie die obigen Verse besagen, sind alle Zeichen und Wunder, so groß und mächtig sie auch sein mögen, als Machttaten Satans zu entlarven, wenn damit versucht wird, die Menschen vom wahren biblisch-christlichen Glauben abzubringen und andere Götter - Dämonen oder Tote - anzubeten. Dies hat uns auch schon der Herr prophezeit und damit sowohl die katholische Kirche, als auch den falschen Propheten des Antichristen charakterisiert:

Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe

Mt 7,15 Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe. Mt 7,15;


Doch wie es scheint, hat sich die katholische Kirche bereits seit mehr als tausend Jahren auf diese Rolle als falscher Prophet und Erfüllungsgehilfe des Antichristen vorbereitet. Mit all den Bildern und Figuren, welche in den katholischen Kathedralen angebetet werden, gleichen diese heute schon Götzentempeln. Da dürfte die Anbetung des Bildes des Antichristen in der Endzeit keine große Umstellung bedeuten. 

Gerade die Anbetung von Bildern ist ja nach dem Gebot Gottes verboten (2Mo 20,4-5). Die katholische Kirche hat aber dieses Gebot ignoriert und ihren Mitgliedern seit Jahrhunderten verheimlicht. Sie hat selbst Götzenbilder aus Stein und Holz in ihren Kirchen aufgestellt und ihre Mitglieder aufgefordert, diese anzubeten.


Der Betrug der katholischen Kirche am eigenen Kirchenvolk

Tabelle: Die zehn Gebote.

Die Erklärung „Dominus Jesus” der Glaubenskongregation der katholischen Kirche postuliert:

„Die katholische Kirche ist die einzige allein das Heil vermittelnde Kirche.”



Wie im Anschluss nachgewiesen wird, hat jedoch gerade diese Kirche die zehn Gebote Gottes verfälscht, um das Kirchenvolk zu täuschen. Sie hat das zweite Gebot unterschlagen, um vor den Gläubigen den Umstand zu verheimlichen, dass die Anbetung von Götzen aus Stein und Holz (die „Heiligen”, die „Muttergottes”) im zweiten dieser zehn Gebote Gottes ausdrücklich verboten wird.

Da durch die Unterschlagung des zweiten Gebotes jedoch nur mehr neun Gebote übrig geblieben wären, hat die katholische Kirche dem Akt der Häresie auch noch einen weiteren Akt des Betruges hinzugefügt, indem sie das zehnte der von Gott gegebenen Gebote in zwei Gebote getrennt hat.

Die zehn Gebote
Gottes.*)


1. Ich bin der HERR, dein Gott, (…) du sollst keine andern Götter haben neben mir.

2. Du sollst dir kein Götzenbild machen, auch
keinerlei Abbild dessen, was oben im
Himmel oder was unten auf der Erde oder
was in den Wassern unter der Erde ist. Du
sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und
ihnen nicht dienen (…).

3. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen (…).

4. Denke an den Sabbattag (Samstag), um ihn heilig zu halten (…).

5. Ehre deinen Vater und deine Mutter (…).

6. Du sollst nicht töten.

7. Du sollst nicht ehebrechen.

8. Du sollst nicht stehlen.

9. Du sollst gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge aussagen.

10. Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren. Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, (…) noch irgend etwas, was deinem Nächsten gehört.
 
 
 

*) Quelle: Heilige Schrift
2. Buch Mose, Kapitel 20, Verse 1–17

 
 
 

Die zehn Gebote
der katholischen Kirche**)


1. Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine fremden Götter verehren.


 
 
 
 
 

2. Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen, nicht fluchen.

3. Gedenke, dass du den Sabbat bzw. den Sonntag
heiligst.

4. Du sollst Vater und Mutter ehren.

5. Du sollst nicht töten.

6. Du sollst nicht Ehe brechen.

7. Du sollst nicht stehlen.

8. Du sollst nicht falsch gegen deinen
Nächsten aussagen.

9. Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten.

10. Du sollst nicht begehren, was deinem Nächsten gehört
 
 
 

**) Quelle: Katholische Schrift
des Generalkommissariats des Hl. Landes.
Für den Inhalt verantwortlich:
Dik. St. Bertagnolli OFM
Generalkommissär des Hl. Landes. 2004
 





Ist die katholische Kirche eine christliche Kirche?

Wenn die ungläubige Welt vom Christentum spricht, meint sie damit in neun von zehn Fällen die katholische Kirche. Die katholische Kirche ist in der Welt geradezu zum Synonym für Christentum geworden. - Ein großer Irrtum!

Die einzige und ausschließliche Basis des Christentums ist die Bibel - das Wort Gottes. Doch die katholische Kirche hat dieses Wort Gottes im Jahre 1229 ihren Gläubigen entzogen und die Bibel in das Verzeichnis der verbotenen Bücher (!!) aufgenommen.

Auch wurde auf dem Konzil von Trient (1545-63) die Bibel als alleinige Quelle göttlicher Offenbarung verworfen und die katholische Tradition - d. i. die mündliche oder schriftliche Weitergabe von katholischen, also menschlichen Lehrmitteilungen, wie u. a. auch die Dogmen - als Hauptquelle des Glaubens neben der Heiligen Schrift als gleichwertig und gleichberechtigt anerkannt.

Damit hat aber die katholische Kirche die Basis des Christentums verlassen. Durch die unbiblische Anbetung der katholischen "Maria" (Konzil von Ephesus 431) sowie der verstorbenen "Heiligen" hat die katholische Kirche die Götzenanbetung (2Mo 20,3-6; Jer 10,2-5) und den Totenkult (Jes 8,19; 3Mo 19,31) unter ihren Gläubigen eingeführt (1Tim 4,1-3).

Zur Verschleierung der biblischen Abwegigkeit dieser Irrlehren hat die katholische Kirche die Bibel verfälscht und unterschlägt ihren Gläubigen bis heute das zweite der zehn Gebote Gottes (5Mo 5,8-9) und hat dafür das zehnte Gebot (5Mo 5,21) in zwei Gebote getrennt, damit es wieder zehn Gebote sind (Die zehn Gebote Gottes und jene der katholischen Kirche).

Aus all diesen Gründen ist die katholische Kirche keine christliche Kirche mehr. Und auch die gläubigen Katholiken können sich nicht "praktizierende Christen" nennen, denn in der katholischen Kirche müssen sie sich bei sonstiger Exkommunikation den katholischen Dogmen und Lehren unterwerfen und sind damit tatsächlich nicht mehr Christen, sondern eben "praktizierende Katholiken", zu welchen der Herr sagen wird: "Ich kenne euch nicht" (Mt 25,12)

Vatikan und Luzifer-Kult (Video)

Jud 1,7
Papst
LUCIFER WORSHIPED IN VATICAN - LUZIFER WIRD IM VATICAN ANGEBETET (Video)


Papst Franziskus über die Schwulen: "Wer bin ich, sie zu verurteilen?"

Die Bibel über die Schwulen:

Röm 1,26 Deshalb hat Gott sie auch in schandbare Leidenschaften fallen lassen; denn ihre Frauen haben den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen vertauscht; 1,27 und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau aufgegeben und sind in ihrer wilden Gier zueinander entbrannt, so dass sie, Männer mit Männern, die Schamlosigkeit verübten, aber auch die gebührende Strafe für ihre Verirrung an sich selbst (= am eigenen Leibe) empfingen.




Wie man sieht, wäre die katholische Kirche von der "Qualifikation" her durchaus in der Lage, den falschen Propheten des Antichristen zu verkörpern. Und weil dem so ist, kommt der Verdacht auf, dass Josef Ratzinger, der deutsche Papst, im Sumpf des Vatikans dieses "Endzeitpflänzchen" bereits erblühen gesehen und in einem Rest von deutscher Gründlichkeit mit seinem Rücktritt die Flucht aus dieser Schlangengrube angetreten hat.

Wenn dann der nächste Papst vielleicht auch noch aus Lateinamerika kommen sollte, wären Betrug und Korruption wieder Tür und Tor geöffnet und der Weg zum falschen Propheten wäre geebnet. Es stellt sich nur die Frage, ob die Juden so dumm sein würden, einen katholischen Papst als getürkte Verkörperung des Propheten Elia zu akzeptieren. Da hätte auch ich so meine Zweifel.

Wenn man allerdings bedenkt, wie problemlos es den Juden gelungen ist, die Strafe Gottes für die Ermordung seines Sohnes, mit den Folgen der Zerstörung Jerusalems, des Tempels und der Vertreibung des ganzen Volkes in die Diaspora, zu verdrängen und die Vertuschung der Tatsache, dass sie seit zweitausend Jahren nicht mehr das berühmte "Volk des Tempels" sind, sondern nunmehr eben "Volk des Buches" wären, lässt erkennen, dass man auch den Juden so manches aufschwatzen kann.

Aber wer auch immer dann tatsächlich der falsche Prophet sein wird, sein Auftritt und der des Antichristen im letzten weltlichen Reich auf Erden ist biblische Realität und für jeden rechtgläubigen Christen ebenso Faktum, wie die Tatsache, dass die Welt am 21.12.2012 nicht untergegangen ist und mit absoluter Sicherheit auch in den nächsten zumindest tausend Jahren nicht untergehen wird.

Es wird durch Menschen verursachte Katastrophen und durch Gott verordnete Gerichte geben. Die Erde wird durch Erdbeben und geologische Umschichtungen umgestaltet werden. Es werden Berge eingeebnet und Täler erhöht werden (Ps 192,26-27; Jes 24,1-3; Hbr 12,26-27). Doch dieser Planet und die übriggebliebenen Menschen darauf, werden am Ende all dieser Katastrophen den Sohn Gottes als Herrscher eines tausendjährigen Friedensreiches kommen sehen.

(Siehe auch Kapitel 08: „Die Umgestaltung von Himmel und Erde.”)


Und dann werden endlich auch die übriggebliebenen Juden (Zeph 3,12-13; Sach 12,10-11; Jer 50,20; Mi 7,18) den Sohn Gottes, unseren Herrn Jesus Christus als ihren Messias erkennen und aufnehmen. Aber auch alle Nichtjuden (Jer 16,19-20; Sach 8,22-23), welche kurz davor in den Gottesgerichten den wahren Gott selbst erlebt haben, werden die Juden beim Rockzipfel nehmen und sagen: "Wie kommen mit euch, weil wir haben gehört, dass Gott mit euch in Jerusalem ist".

(Siehe auch Kapitel 09: „Die Heimkehr der Erlösten”)


Das ist die Botschaft der Bibel, welche wir den Milliarden von Gottlosen und Götzendienern auf dieser Welt mit der gleichen absoluten Gewissheit verkünden können, wie die Sicherheit, dass die Sonne bis ans Ende dieser tausend Jahre wie bisher jeden einzelnen Tag auf- und untergehen wird.


(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Die erste Predigt von Jorge Mario Bergoglio als Papst Franziskus I. / FOCUS Online 00,  2013-03-14)

Einen Tag nach seiner Ernennung hat Papst Franziskus seine erste Messe in der Sixtinischen Kapelle. Er wünscht sich Besinnung der Kirche auf ihre ursprünglichen Werte. Lesen Sie den Verlauf der ersten Messe im Protokoll von FOCUS Online.

17.15 Uhr: Alle 114 Kardinäle nehmen an der ersten Messe des neues Papstes in der Sixtinischen Kapelle teil. Der Gottesdienst "Per la Chiesa" ("Für die Kirche") beendet offiziell das Konklave.

17.17 Uhr: Ein Chorjunge singt.

17.22 Uhr: Übrigens spricht der Papst fünf Sprachen: Spanisch, Italienisch, Englisch, Deutsch, Französisch ‒ abgesehen davon dürfte er der lateinischen Sprache mächtig sein.

17.27 Uhr: Die Messe zur offiziellen Amtseinführung steht für kommenden Dienstag an. Dazu werden auch zahlreiche Staats- und Regierungschefs erwartet. Aus Deutschland wollen Kanzlerin Angela Merkel und Bundestagspräsident Norbert Lammert nach Rom reisen. Bundespräsident Joachim Gauck befindet sich zu der Zeit auf einer Afrika-Reise.

17.28 Uhr: Franziskus beginnt seine Predigt. In Anlehnung an Gottes Botschaft an Abraham sagt er: „Unser Leben ist ein Weg, und wenn wir stehen bleiben, dann stimmt etwas nicht. Wir müssen immer weiter gehen (…) im Lichte des Herren. Und dabei versuchen, mit Gott zu leben.”

17.31 Uhr: Er appelliert, etwas aufzubauen ‒ dies müsse im Bekenntnis zu Jesus Christus geschehen, sonst sei es nicht sinnvoll. „Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel.”

17.33 Uhr: Franziskus: „Wenn wir ohne das Kreuz unseren Weg gehen (…) wenn wir uns ohne Kreuz zu Christus bekennen, dann sind wir nicht die Jünger des Herren. Dann sind wir mondän (…) vielleicht Priester, Bischöfe, Kardinäle ‒ aber nicht die Jünger Christi.”

17.37 Uhr: Franziskus wünscht sich, dass die Kirche voranschreitet. Dabei müsse sie sich zu Christi am Kreuz bekennen ‒ wobei die Betonung auf dem Kreuz, dem Leid, liegt. Nur so werde die Kirche weiterkommen. Andernfalls riskiere sie, auf eine „mitfühlende Nicht-Regierungsorganisation” reduziert zu werden.

17.38 Uhr: Mit der Bitte um Gnade beendet Franziskus seine frei gehaltene Ansprache. Er sieht glücklich aus.

17.43 Uhr: Am Abend wird Franziskus nach Angaben von Vatikan-Sprecher Lombardi in den Apostolischen Palast einziehen und das Siegel der päpstlichen Gemächer brechen. Weitere Termine: Am Freitagvormittag empfängt er die Kardinäle, am Sonntag wird er das Angelus-Gebet vor Zehntausenden Gläubigen am Petersplatz sprechen.

17.46 Uhr: Die Eucharistiefeier hat begonnen. Sie beten das „Pater noster”.

17.50 Uhr: Nun beten die Kardinäle das Glaubensbekenntnis.

17.57 Uhr: Während die Kardinäle singen, eine Information zu Franziskus´ Haltung zu den Juden: Er hoffe sehr, zu einer weiteren Verbesserung der Beziehungen zwischen Juden und Katholiken „im Geist erneuerter Zusammenarbeit” beitragen zu können. Er wolle so einer Welt dienen, die mehr im Einklang mit dem Willen des Schöpfers sein könne, schrieb der Papst an Roms Chefrabbiner Riccardo Di Segni.

18.01 Uhr: Die Hostien werden ausgeteilt. Nicht nur die Kardinäle feiern das Abendmahl, sondern auch Nonnen, Priester und weltliche Gläubige, die eigens dafür den Innenraum der Sixtinischen Kapelle betreten dürfen.

18.14 Uhr: Das Abendmahl ist beendet. „Der Herr sei mit Dir”, sagt Franziskus auf Lateinisch. „Und mit Deinem Geiste”, antworten die Kardinäle. Wenig später segnet Franziskus die Anwesenden.

18.21 Uhr: Zum Gesang des Chors verlassen Franziskus und die Kardinäle die Sixtinische Kapelle. Das Konklave ist offiziell beendet.


http://www.focus.de/politik/ausland/papstwahl-im-vatikan/protokoll-zur-ersten-papstmesse



Im obigen Protokoll von der ersten Predigt des Papstes nach seiner Wahl und zum Ende des Konklaves sind vor allem zwei Aussagen bemerkenswert. Um 17.33 Uhr sagte der Papst:

„Wenn wir ohne das Kreuz unseren Weg gehen (…) wenn wir uns ohne Kreuz zu Christus bekennen, dann sind wir nicht die Jünger des Herren. Dann sind wir mondän (…) vielleicht Priester, Bischöfe, Kardinäle ‒ aber nicht die Jünger Christi.”


Das ist jedem rechtgläubigen Christen aus dem Herzen gesprochen! Das ist das Evangelium!!

Ich tue euch, Brüder, das Evangelium kund, dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften.

1Kor 15,1 Ich tue euch aber, Brüder, das Evangelium kund, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht, 15,2 durch das ihr auch errettet werdet, wenn ihr festhaltet, mit welcher Rede ich es euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich zum Glauben gekommen seid. 15,3 Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; 15,4 und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften; 15,5 und dass er Kephas erschienen ist, dann den Zwölfen. 1Kor 15, 1- 5;


Nur dann ist es das wahre Bekenntnis zu Christus, nur dann ist der Mensch errettet, wenn es das Bekenntnis zum Kreuzesopfer des Sohnes Gottes für unsere Sünden ist. Christus hat uns ausgelöst, er hat die Schuld für uns bezahlt. Fortan sind wir aus Gnade (nicht aus irgendwelchen Leistungen oder Leid-Erfahrungen) gerechtfertigt und können als Gerechte vor Gott stehen und zu ihm beten.

Die Folgen der Sünde und die Errettung aus Gnade.

Sünde ist jedes Vergehen gegen die Gebote Gottes (2Mo 20,3-7; Mt 5,21-48), Die Folge jedes einzelnen dieser Vergehen ist der Tod des Menschen. Und zwar nicht der erste, physische Tod, sondern der zweite Tod (Off 21,8), zu dem der sündige Mensch nach seiner Auferstehung aus den Toten mit seinem neuen, ewig existierenden Körper im Letzten Gericht verurteilt wird. Ebenso, wie der erste Tod nur eine Übergangsperiode bis zur Auferstehung ist, ist auch der zweite Tod keine Auslöschung des Menschen, sondern eine ewige Existenz, fern von Gott in der Finsternis der Verdammnis.

Um die gerechte Forderung Gottes nach Einhaltung seiner Gebote zu erfüllen und dennoch den Menschen, welche sich dagegen vergehen, eine Möglichkeit anzubieten, von dieser ewigen Verdammnis errettet zu werden, ist der Sohn Gottes stellvertretend für jeden einzelnen Menschen am Kreuz gestorben (1Kor 15,3-5). Damit können alle Menschen, welche dieses Loskaufopfer des Sohnes Gottes zur Tilgung ihrer eigenen Sünden im Glauben annehmen, gerettet werden und als aus Gnade gerechtfertigte Sünder in ihr ewiges Leben bei Gott eingehen (Röm 5,9-11).


Sollte der Papst also plötzlich bibeltreu geworden sein? Jeder, der hier Kritik anbringen wollte, würde wahrscheinlich sofort des Fundamentalismus' geziehen und ihm widersprochen werden.

Wenn wir uns jedoch dann die Aussage des Papstes 4 Minuten später, um 17.37 Uhr ansehen, erkennen wir, dass hier der alte katholische Trick wieder voll zugeschlagen hat. FOCUS Online berichtet:

"Franziskus wünscht sich, dass die Kirche voranschreitet. Dabei müsse sie sich zu Christi am Kreuz bekennen ‒ wobei die Betonung auf dem Kreuz, dem Leid, liegt. Nur so werde die Kirche weiterkommen. Andernfalls riskiere sie, auf eine „mitfühlende Nicht-Regierungsorganisation” reduziert zu werden."


Es wird also das Kreuz propagiert, dahinter steht jedoch nicht das stellvertretende Opfer unseres Herrn für die Sünden der Welt, sondern das "Leid". Die Kirche muss sich "zu Christus am Kreuz" bekennen, jedoch nicht zum Loskaufopfer des Herrn für die Sünden der ganzen Welt, sondern, wie der Papst dann gleich klarstellt, "die Betonung muss auf dem Kreuz, dem Leid" liegen.

Dies ist nun genau jene Sicht des Evangeliums, welche auch Josef Ratzinger, emeritierter Papst Benedikt XVI., in seinem Buch Einführung in das Christentum (Kösel-Verlag, München) lehrt. Er zitiert in diesem Zusammenhang Platon und schreibt, dass

„die Gerechtigkeit eines Menschen erst dann vollkommen und bewährt sei, wenn er den Schein der Ungerechtigkeit auf sich nehme. (…) Sie werden denn sagen, dass der Gerechte unter diesen Umständen gegeißelt, gefoltert, gebunden werden wird, dass ihm die Augen ausgebrannt werden und dass er zuletzt nach allen Misshandlungen gekreuzigt werden wird…” (S 292).


Und hier erkennen wir nun die katholische Sicht vom Kreuzestod des Herrn: Nach katholischer Lehre sind es nicht unsere Sünden, für die der Herr ans Kreuz gegangen ist, sondern der Mensch selbst muss Leid ertragen, um vor Gott gerecht zu sein. Nach dieser falschen Lehre hat Jesus Christus uns dies vorgezeigt und wir müssen ihm auf diesem Weg des Leides nachfolgen, um gerettet zu sein. Und folgerichtig meint Benedikt auch in seinem Buch Jesus von Nazareth:

„Die Leiden Ijobs dienen der Rechtfertigung des Menschen. Er stellt durch seinen im Leiden bewährten Glauben die Ehre des Menschen wieder her. So sind die Leiden Ijobs im Voraus Leiden in der Gemeinschaft mit Christus, der unser aller Ehre vor Gott wieder herstellt und uns den Weg zeigt, auch im tiefsten Dunkel den Glauben an Gott nicht zu verlieren.” (S 197)


Wenn wir daher die beiden obigen Aussagen von J. Ratzinger zusammenfassen ergibt sich folgendes Bild:

o  Aus der Sicht der katholischen Kirche war Jesus Christus ein Ehrenretter und Wegweiser. Einer, der unser aller Ehre vor Gott durch sein Leiden am Kreuz wieder hergestellt und uns den Weg gezeigt hat, den auch wir in seiner Gemeinschaft gehen müssen: In der Eucharistie, in der der Herr sich als „Fleisch” gibt, können wir an seinem Leidensweg teilhaben. Wie er durch das Kreuz hindurch verwandelt wurde, muss auch für uns das Essen des Leibes Christi Durchgang durch das Kreuz sein, um uns als „Vorgriff auf die neue Existenz des Lebens in Gott und mit Gott” selbst zu erretten.


Diese katholische Lehre des Leidens zur Errettung des Menschen wird aber von den Katholiken selbst - mit Ausnahme von einigen perversen Selbstgeißlern - nicht ernst genommen. Und weil sie nun auch von der echten Bedeutung des Kreuzes nicht gelehrt wurden und keine Ahnung haben, haben sie vor Gott keine Rechtfertigung für ihre Sünden und gehen in die Verdammnis. Auch Benedikt hat dem Leid im Vatikan die "Ruhe im Alter" vorgezogen und ist ohne Leid in Pension gegangen.

Im Gegensatz zu dieser falschen katholischen Interpretation einer Selbsterrettung durch Leiden, sagt uns die biblische Lehre, dass es dem Menschen gar nicht möglich ist, sich selbst zu erretten. Der Sünde Sold ist der Tod. Und zwar jeder Sünde, ob groß oder klein. Und da nach der Schrift alle Menschen - auch die Päpste - Sünder sind (Röm 3,10-12), müssten wir alle sterben um gerettet zu werden.

Doch gerade deswegen hat Gott seinen Sohn gesandt, der für die Sünden aller Menschen am Kreuz das Loskaufopfer erbracht hat. Wir müssen also nicht mehr sterben und schon gar nicht am Kreuz - oder "durch das Kreuz" - leiden, um gerettet zu werden. Wir müssen nur dieses Angebot der Gnade Gottes annehmen und an unsere Errettung durch das Kreuzesopfer des Herrn für unsere Sünden glauben.

Die zweite bemerkenswerte Aussage macht der Pontifex wenige Minuten vor dem obigen Statement. Um 17.31 Uhr, spricht Papst Franziskus ein großes Wort gelassen aus. Wie FOCUS Online schreibt,

"Er appelliert, etwas aufzubauen ‒ dies müsse im Bekenntnis zu Jesus Christus geschehen, sonst sei es nicht sinnvoll. „Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel.”"


Auch hier hüpft das Herz des rechtgläubigen Christen vor Freude und blankem Erstaunen über so viel biblische Weisheit und aufrechten Glauben.

Doch wenn man dann hört und sieht, wie der Papst nach dem Herrengebet, dem "Vater unser" des Christentums, gleich anschließend das Gebet an die "Heilige Maria Muttergottes", dem "Mutter unser" der katholischen Kirche betet, dann muss man zur Kenntnis nehmen, dass er - und mit ihm tausende Menschen auf dem Petersplatz in Rom - nach seinem eigenem Urteil ein Gebet zum Teufel gebetet haben.

Es scheint also, dass der neue Pontifex in jenen wenigen Sekunden, in welchen er die Aussage machte: „Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel” tatsächlich vom Heiligen Geist übermannt wurde und wahrscheinlich wider Willen die Wahrheit ausgesprochen hat. Alle Gebete an die katholische "Muttergottes" und an die "Heiligen" der katholischen Kirche sind nicht Gebete zu Gott und daher - nach der eigenen Definition des Papstes - Gebete zum Teufel.

Aber selbstverständlich werden hier in den nächsten Tagen von berufener Seite "Richtigstellungen", "Erklärungen" und "Interpretationen" sondergleichen erfolgen, um damit dieses kleine Pflänzchen des Heiligen Geistes in der katholischen Kirche so schnell wir möglich wieder auszutilgen.



Der Heilige Vater.


Papst am Thron


Die katholische Kirche wird weltweit als die Vertreterin des Christentums gesehen und der katholische Papst nimmt für sich in Anspruch der Führer der Christen zu sein. Der Herr und Gott dieser Christen hat geboten:

Mt 23,9 Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, nämlich der im Himmel.
 

Doch der katholische Papst lässt sich selbst nicht nur "Vater", sondern sogar "Heiliger Vater" nennen. Und dies ist ein Name, der ausschließlich Gott dem Allmächtigen zusteht und von seinem Sohn in seinem letzten Gebet auf Erden zum Vater benutzt wurde:

Jh 17,11 Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, daß sie eins seien wie wir!

Wenn sich daher der Papst selbst auch "Heiliger Vater" nennen lässt, verstoßt er nicht nur gegen das Gebot Gottes:

5Mo 5,11 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen. Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht.

sondern er begeht gleichzeitig die schwerste Sünde, die ein Mensch begehen kann und welche in der Bibel dem Antichristen zugeschrieben wird - er setzt sich Gott gleich:

2The 2,3 Daß niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit geoffenbart worden ist, der Sohn des Verderbens; 2,4 der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, daß er Gott sei.

Dies ist wohl der Höhepunkt all jener Betrügereinen, mit welchen die katholische Kirche ihr Kirchenvolk seit Jahrhunderten belügt und damit immer mehr an Geld (200 Milliarden Euro) und Macht (1,2 Milliarden Mitglieder weltweit, das sind mehr als USA und EU zusammen an Einwohnern haben) anhäuft.

Und der katholische Klerus - vom Priester bis zum Papst - ermahnt die Katholiken ständig, nur fleißig "für die Armen" zu spenden, mit der altbekannten unterschwelligen Verheißung: „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!”, mit welcher schon vor 500 Jahren die Gelder zum Bau des größten Götzentempels aller Zeiten, des Petersdomes in Rom, erschwindelt wurden.

Auf die Idee, in der Vatikanbank "Santo Spirito" (Heiliger Geist) nicht nur Schwarzgeld zu waschen, sondern auch einmal die Konten zu öffnen und von den vielen Milliarden einmal die eine oder andere auch für die Armen - oder die Flüchtlinge - zu spenden, ist bisher in der katholischen Kirche anscheinend noch niemand gekommen.






(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Wie der Papst zu seinem Namen kam. / Tagesspiegel 00,  2013-03-17)

So locker, wie Franziskus von einer „Oma” in Buenos Aires erzählte, von der er fundamentale theologische Einsichten bezogen hat, so ungezwungen, wie er am Ende des Sonntagsgebets allen ein „gutes Mittagessen!” wünschte, so freimütig hatte er vor den Journalisten am Tag zuvor aus dem Konklave erzählt. Beispielsweise wie er, der Argentinier Jorge Mario Bergoglio, auf den Namen Franziskus kam: Als es „bei der Stimmenauszählung für mich gefährlich zu werden begann”, sagte der Papst, habe ihn sein Nebensitzer, der frühere Erzbischof von Sao Paulo und Franziskaner Claudio Hummes, „getröstet”. Als dann die Zwei-Drittel-Mehrheit erreicht und der Applaus aufgebrandet war, flüsterte Hummes ihm zu: „Vergiss die Armen nicht!” Da, sagte der Papst, „ist mir der Name des Franziskus von Assisi ins Herz gedrungen, der Mann der Armut.”.


www.tagesspiegel.de



Im Gegensatz zu den Vermutungen mancher Medien, Franziskus hätte seinen Papst-Namen wohlüberlegt und ganz bewußt als Programm gewählt, offenbart der Papst, dass es der brasilianische Erzbischof Claudio Hummes war, der ihn auf diesen Namen gebracht hat. Das ist irgendwie typisch für diesen Papst: er ist sehr spontan, verzichtet gern auf das kirchliche Protokoll und läßt sich von den Umständen leiten. Das sind wohl die "fundamentalen theologischen Einsichten", welche er von seiner Oma bezogen hat.

Aber auch seine sonstigen Aussagen sind bemerkenswert. So meinte er etwa bei seiner ersten Audienz für die Vatikanjournalisten: „Ach, wie sehr möchte ich eine arme Kirche und eine Kirche für die Armen!”. Eine etwas illusorische Ansicht, wenn man das riesige Vermögen des Vatikans und die Konsequenz bedenkt, dass eine arme Kirche wohl gar keine Möglichkeiten hätte, sich um die Armen zu kümmern.

Allerdings gibt es auch in der katholischen Kirche durchaus "arme Brüder", welche sich redlich bemühen, diese große Last des Papstes zu reduzieren. So berichtet KOPP exklusiv etwa:

„Die Ordensgemeinschaft der Armen-Brüder des heiligen Franziskus ist ein Düsseldorfer Orden, der Armut gelobt hat und Armen helfen will. Jetzt wurde bekannt, dass die Armen-Brüder 7,2 Millionen Euro bei Spekulationen verzockt haben. Bei dem Geld handelt es sich um die Instandhaltungsrücklage für die beiden Obdachlosenheime des ordenseigenen Sozialwerkes und zwei Altersheime.”


Doch man könnte dem angeblichen "Stellvertreter Christi auf Erden" den Rat geben, auf seinen Herrn zu hören (Mt 19,20-21) und damit beide Übel - den immensen Reichtum der katholischen Kirche und die Armut der Armen - zumindest teilweise zu erleichtern, indem er nicht immer nur die Anderen mahnt, für diese Armen zu spenden, sondern selbst einige Konten des Vatikans öffnet und mit ein paar Milliarden seiner hunderten Milliarden Euro die Bedürftigen unterstützt.

Auch der Umstand, dass er den anwesenden Journalisten keinen Apostolischen Segen erteilt hat, indem er meinte: „Ich weiß, dass viele von euch nicht der katholischen Kirche angehören oder gar keine Gläubigen sind. Ich respektiere das Gewissen jedes Einzelnen, und so segne ich euch von Herzen, aber in Stille.” zeigt, dass dieser Papst die Dinge so nimmt, wie sie sind und daran möglichst nichts ändern will.

Wenn man nun die eher hostile Situation betrachtet, welche der Papst in der Kurie vorfinden wird und seine besondere charakterliche Ausprägung berücksichtigt, werden sich im Vatikan voraussichtlich keine großartigen Änderungen ergeben und die eingespielten Netzwerke werden - ebenfalls abseits des "kirchlichen Protokolls" - ihre Arbeit ohne wesentliche Behinderung weiterverfolgen können.

Damit löst er einen Boom aus


Franziskus

Karikatur: diepresse.com



Papstpredigt auf Lampedusa: "Wo ist dein Bruder?" /  2. Teil, Diskurs 1152