Diskurs 36 - Ist der Islam eine friedliche Religion?




Ist der Islam eine friedliche Religion? / Schrift Joachim Siegerist 00, 2001-10-06.

Der Koran und die Bibel.

Islam und Christentum.

Der Gott des Islam.

Der Islam und die Frauen. / Replik Myriam Prager 00, 2002-12-06

Mein Schleier, meine Freiheit. / Glosse Friederike Leibl /Österreichische Tageszeitung "Die Presse" 00, 2004-01-19

Ist Allah identisch mit dem Gott der Juden und Christen? / Replik Christian Bollmeyer 00, 2004-03-27

Vergewaltigung von Christinnen ist "Pflicht aller Muslime". / Artikel Christine Rütlisberger, KOPP-exklusiv 39/13

Was Medien uns über den Grazer Amokfahrer verschweigen. / Artikel Udo Ulfkotte, KOPP-exklusiv 2015-07-06

Der Prophet Mohammed, der Koran, die Bibel und das wahre Christentum.       Diskurs123

Sind alle Religionen gleich? – Die Position des Christentums..       Diskurs126



(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Ist der Islam eine friedliche Religion? / Schrift JS00, 2001-10-06)

Wir werden belogen, wenn uns in staatlicher und leider auch in kirchlicher Propaganda. untergejubelt werden soll, daß der Islam eine friedliche Religion ist und nur einige böse Fundamentalisten – unter Mißbrauch des Koran – ein schmutziges Terror-Geschäft betreiben.

Über eines müssen wir gar nicht erst diskutieren. Mit den anständigen und friedlichen Moslems in Deutschland können wir alle in Eintracht leben. Aber das hat nur einen simplen Grund: Die meisten Christen sind nicht mehr richtige Christen und die meisten in Deutschland lebenden Moslems sind keine richtigen Moslems. Würden die Moslems streng nach ihrem Koran leben.......armes Deutschland. Wir kämen nicht mehr zur Ruhe.

Koran-Unterricht in deutschen Schulen, islamische Gebetsräume in Fabriken, Schulen und Universitäten. Selbst in einer katholischen Kapelle auf dem Frankfurter Flughafen liegt ein moslemischer Gebetsteppich – ausgerichtet gen Mekka. Immer wenn ich in Frankfurt bin, schimpfe ich deswegen mit dem katholischen Geistlichen dort. Seine Ausrede: „Bischof Kamphaus hat es angeordnet”. Was die Sache noch schlimmer macht. Ich bin als evangelischer Christ ein Anhänger des derzeitigen Papstes. Aber als ich ihn in einer Moschee beten und den Koran küssen sah, dachte ich im stillen: „Hat der nicht mehr alle Tassen im Schrank – oder hat er den Koran nie gelesen?”.

Zur Fundamentierung seiner Macht führte Mohammed, der uns als „Friedenfürst” vorgeführt werden soll, in der Zeit von 610 bis 632 nach Christus genau 66 Kriege. Denken Sie nicht auch an die grauenvollen Bilder von New York, wenn Sie im Koran die im Westen unbekannte 2. Koran-Sure, 25 lesen, in der es heißt: „So fürchtet das Feuer, das Menschen und Steine verzehrt, das für die Ungläubigen bereit ist ....” oder denken Sie an die Tausende – nicht mehr zu bergenden – Opfer unter den New Yorker Trümmern und lesen Sie die 2. Koran-Sure,40, in der es wörtlich heißt: „Die welche nicht glauben und unser Zeichen (den Koran) verleugnen, werden Bewohner des Höllenfeuers sein und darin verbleiben”.

(Joachim Siegerist, Die Deutschen Konservativen e. V., 22053 Hamburg).



Der Koran und die Bibel.

In der Anlage zur obigen Schrift befindet sich eine Aufstellung von insgesamt 131 Zitaten aus den Suren des Koran (Übersetzung und Verszählung von Ludwig Ullmann, Goldmann–Verlag: Der Koran), welche nach der Auffassung J. Siegerists gegen „Nicht-Muslime” gerichtet sind.

Einige dieser Koranzitate sollen nun hier mit Texten aus der Bibel verglichen werden.

Koran:

„Es gibt keinen Gott außer Allah. Und Mohammed ist sein Prophet”,

Wer nicht bereit ist, dieses muslimische Glaubensbekenntnis zu sprechen, steht unter dem Fluch Allahs und ist der ewigen Hölle verfallen.

Bibel:

„Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr”. Jes 45,22;

Wer nicht bereit ist dieses christliche Glaubensbekenntnis anzunehmen, kann nicht gerettet werden und ist dem ewigen Feuer verfallen.


Koran: 2. Sure, 7, 8:

Den Ungläubigen – harte Strafe wartet ihrer.

Bibel: Psalm 1,5:

Die Gottlosen bestehen nicht im Gericht.


Koran: 2.Sure, 25:

so fürchtet das Feuer, das Menschen und Steine verzehrt, das für die Ungläubigen bereitet ist.

Bibel: Matthäus 25,41:

Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!


Koran: 2. Sure 40:

Die, welche nicht glauben und dieses Zeichen (den Koran) verleugnen, werden Bewohner des Höllenfeuers sein und darin verbleiben.

Bibel: Matthäus 25,46:

Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben.


Koran: 2.Sure 162:

Die aber, welche leugnen und als ungläubige Leugner sterben, die trifft Allahs Fluch

Bibel: Johannes 8,24:

Daher sagte ich euch, daß ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glauben werdet, daß ich es (der Gesandte des Vaters) bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.


Koran: 3. Sure, 119:

Gläubige! Schließt keine Freundschaft mit solchen, die nicht zu eurer Religion gehören. Sie lassen nicht ab, euch zu verführen und wünschen nur euer Verderben. Ihren Haß haben sie bereits mit dem Mund ausgesprochen; aber noch weit Schlimmeres ist in ihrer Brust verschlossen.

Bibel: 2. Timotheus: 3,1-5:

3,1 Dies aber wisse, daß in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; 3,2 denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, 3,3 lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, 3,4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott, 3,5 die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen. Und von diesen wende dich weg!


Koran: 5. Sure 52:

O, Gläubige, nehmt weder Juden noch Christen zu Freunden, denn sie sind nur einer des anderen Freund (gegeneinander). Wer von euch sie zu Freunden nimmt, der ist einer von ihnen. Ein ungerechtes Volk leitet Allah nicht.

Bibel: 2.Korinther 6,14:

Geht nicht unter fremdartigen Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis?


Koran: 39. Sure, 60:

- und hast dich hochmütig betragen und warst ein Ungläubiger.

Bibel: 1. Thessalonicher 1,9:

Denn sie selbst erzählen (...) wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, dem lebendigen und wahren Gott zu dienen.


Koran: 59. Sure, 4,16:

Den Ungläubigen soll das Höllenfeuer sein, in welchem sie ewig bleiben.

Bibel: Offenbarung 21,8:

Aber den Feigen und Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern ist ihr Teil in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, das ist der zweite Tod.


Koran: 72. Sure, 18, 24:

Wer aber Allah und seinen Gesandten ungehorsam ist, für den ist das Höllenfeuer bestimmt und ewig soll er darin bleiben.

Bibel: Johannes 3,36:

Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.


Koran: 74. Sure, 32:

Und nur Engel haben wir über das Höllenfeuer gesetzt, - damit die Schriftbesitzer (Juden und Christen) sich von der Wahrheit dieses Buches überzeugen. So entlässt Allah in Irrtum, wen er will, und leitet recht, wen er will. Die Heerscharen deines Herrn kennt nur er allein, und diese (Lehre von der Hölle) ist nur eine Ermahnung für die Menschen.

Bibel: 2.Korinther 4,3-4:

4,3 Wenn aber unser Evangelium doch verdeckt ist, so ist es nur bei denen verdeckt, die verloren gehen. 4,4 den Ungläubigen, bei denen der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet hat, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen.


Wie man sieht, gibt es – zumindest bis hierher – teilweise überraschende Übereinstimmungen in den Aussagen von Bibel und Koran und man wäre fast geneigt anzuzweifeln, ob der eingangs zitierte Autor als evangelischer Christ auch seine Bibel gelesen hat.

Die Ähnlichkeit dieser Texte kann und soll auch nicht bestritten werden. Allerdings müssen wir uns fragen, woher diese Parallelität kommt. Und hier zeigt sich bei näherer Betrachtungsweise, dass derartige Aussagen nicht nur in Islam und Christentum große Ähnlichkeit besitzen, sondern dass es in allen Religionen – ob mono- oder polytheistisch - derartige Verhaltensregeln mit u. a. auch Belohnung für die Gläubigen und Bestrafung der Ungläubigen gibt.

Aufgrund der Bemerkung von J. Siegerist, dass „einige böse Fundamentalisten – unter Mißbrauch des Koran – ein schmutziges Terror-Geschäft betreiben”, erhebt sich allerdings die Frage, ob es möglich wäre, auch die Bibel – unter christlichen radikalen Gruppen wie z. B. der IRA in Nordirland – als Grundlage zur Terrorausübung zu zitieren.

Und hier ist es recht interessant festzustellen, dass J. Siegerist dies – indirekt – bejaht. Als Begründung, warum es seiner Meinung nach aber dennoch nicht zu einer derartigen Eskalation kommt, schreibt er nämlich:

„Die meisten Christen sind nicht mehr richtige Christen und die meisten in Deutschland lebenden Moslems sind keine richtigen Moslems. Würden die Moslems streng nach ihrem Koran leben.......armes Deutschland. Wir kämen nicht mehr zur Ruhe”.

Aufgrund der hier im ersten Satz ausgesprochenen Diagnose muss man allerdings ergänzend fragen: Würden die Christen streng nach ihrer Bibel leben.... was wäre dann? Abgesehen davon, dass die Behauptung „die meisten Christen sind nicht mehr richtige Christen” doch eher fragwürdig ist, weil der Autor nicht definiert, was er unter „richtige Christen” versteht, impliziert diese Folgerung den Schluss, dass seiner Meinung nach das „richtige” Christentum genauso eine potentielle Gefahr für die Gesellschaft wäre, wie der Islam. Ist das tatsächlich so?

Die Beantwortung dieser Frage könnte dann vielleicht auch eine Antwort auf die Fragestellung im Titel dieses Diskurses: „Ist der Islam eine friedliche Religion?” bringen.

Während bisher die eher übereinstimmenden Aussagen beider Religionen hervorgestrichen wurden, wollen wir uns nun mit den Unterschieden befassen.

Hier wäre zuallererst das spirituelle Fundament, die Autorität der Quellen zu nennen. Während sich der Islam auf Allah und seinen Gesandten Mohammed beruft, bekennt sich das Christentum zu dem - ursprünglich nur jüdischen - Gott Jahwe und seinem Sohn Jesus Christus.

Islam und Christentum.

Der Name „Allah” (arab. „der Gott”) war schon den vorislamischen Arabern – wahrscheinlich als der Name eines Mondgottes – bekannt und wurde erst im Islam zum Eigennamen des einzigen Gottes.

Mohammed (arab. „der Gepriesene”) wurde in Mekka um 570 geboren und starb am 8. 6. 632 in Medina. Die von ihm zwischen 610 und 632 gestiftete Religion – der Islam (arab. „Ergebung” – nämlich in den Willen Gottes) – ist nach wissenschaftlicher Ansicht eine Neustiftung. Von den Anhängern des Islam wird sie jedoch als eine Erneuerung der Religion Abrahams gesehen, von der die Menschheit entweder völlig abgefallen ist oder nur zum Teil (Juden, Christen) die Reste der Uroffenbarung bewahrt haben.

Der Koran (arab. „Rezitationsstück”) gilt bei den Muslimen als die, dem Propheten Mohammed zuteil gewordenen Offenbarungen Gottes. Die vielfachen Parallelen zu Erzählungen und Aussprüchen des AT und NT beruhen nicht, wie der Islam behauptet, auf Resten einer Uroffenbarung, welche im Islam überliefert wird, während deren weiterer Inhalt nach islamischer Ansicht im AT und NT verfälscht wurde, sondern darauf, dass Mohammed aus den ihm unvollkommen und oft auch unrichtig bekannt gewordenen israelitischen und christlichen Texttraditionen einiges übernommen hat. So hat er beispielsweise die „Dreieinigkeit” der Christen irrtümlich auf Gottvater, Christus und Maria bezogen und deshalb die Christen als Polytheisten und Götzenanbeter bezeichnet.

Wenn man nun die Aussagen des Koran mit jenen des NT vergleicht, zeigt sich als das hervorstechendste Merkmal der Umstand, dass im Koran Allah – durch seinen Propheten Mohammed – die Muslime immer wieder auffordert, die Ungläubigen zu bekämpfen. Also z. B.:

-  zu verfolgen (4. Sure 105)

-  zu bekämpfen (8. Sure 40; 9. Sure 3, 12, 29; 48. Sure 17)

-  zu töten und zu kreuzigen (5. Sure 33)


Die "Islam-Deutschland-Info" beschreibt Sure 5, Vers 33 wie folgt:

„Vom [US-]Präsidenten, oder anderen, die diesen Vers zitieren, als ob er die Gewalt der islamischen Jihadisten verurteilen würde, werden einige wichtige Fakten nicht erwähnt: Er wird im Kontext einer Warnung an die Juden gebracht, und er wird nicht als universales Prinzip dargestellt. Er enthält die wichtige Ausnahme, "ohne dass dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre," und er wird von Vers 33 gefolgt, der die Strafe für dieses Unheil spezifiziert:

"Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden oder dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil."

Diese Passage erklärt also, was mit den Juden (hier steht "Der Lohn derer, die" und nicht "die Juden"!? /Anm. FH) geschehen soll, die Mohammed zurückweisen, ohne erhabene moralische Prinzipien zu diktieren. Der Islam-Kritiker Ibn Warraq fasst es zusammen: "Die angeblich noblen Empfindungen sind eigentlich eine Warnung an die Juden. ‘Benehmt euch, oder sonst...‘ ist die Botschaft. Weit entfernt davon, der Gewalt zu entsagen, zeigen diese Verse auf aggressive Art und Weise auf, dass jeder, der sich dem Propheten entgegenstellt, getötet, gekreuzigt, verstümmelt und verbannt wird!"”

http://www.islam-deutschland.info/kblog/5_1-60.php


-  die Köpfe abzuschlagen (8. Sure 13; 47. Sure 5)


Im NT hingegen gibt es keine einzige derartige Aufforderung an die Christen. Im Gegenteil, es wird nicht nur die Rache verboten, weil sie allein in Gottes Hand liegt, es wird auch die Feindesliebe an zahlreichen Stellen geboten.

Wenn möglich, soviel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden!

Röm 12,17 Vergeltet niemand Böses mit Bösem; seid bedacht auf das, was ehrbar ist vor allen Menschen! 12,18 Wenn möglich, soviel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden! 12,19 Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn! Denn es steht geschrieben: «Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr.»

12,20 «Wenn nun deinen Feind hungert, so speise ihn; wenn ihn dürstet, so gib ihm zu trinken! Denn wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.» 12,21 Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten! Röm 12,17-21;

So laßt uns nun dem nachstreben, was dem Frieden dient.

Röm 14,19 So laßt uns nun dem nachstreben, was dem Frieden, und dem, was der gegenseitigen Erbauung dient. Röm 14,19;

Wir kennen Gott, der gesagt hat: Mein ist die Rache, ich will vergelten.

Hbr 10,30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: «Mein ist die Rache, ich will vergelten»; und wiederum: «Der Herr wird sein Volk richten.» Hbr 10,30;

Jagt dem Frieden mit allen nach.

Hbr 12,14 Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird; Hbr 12,14;

Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen.

Lk 6,27 Aber euch, die ihr hört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; 6,28 segnet, die euch fluchen; betet für die, die euch beleidigen! 6,29 Dem, der dich auf die Backe schlägt, biete auch die andere dar; und dem, der dir den Mantel nimmt, verweigere auch das Untergewand nicht! 6,30 Gib jedem, der dich bittet; und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück! Lk 6,27-30;


Sogar das oberste Gebot im christlichen – und übrigens auch im jüdischen – Glauben beinhaltet neben dem Gebot der Liebe zu Gott auch das Gebot der Liebe zum Nächsten.

Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Mt 22,35 Und es fragte einer von ihnen, ein Gesetzesgelehrter, und versuchte ihn und sprach: 22,36 Lehrer, welches ist das größte Gebot im Gesetz?

22,37 Er aber sprach zu ihm: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. »22,38 Dies ist das größte und erste Gebot.

22,39 Das zweite aber ist ihm gleich: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.» 22,40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. Mt 22,35-40;


Bei der Gegenüberstellung dieser christlichen Gebote der Feindesliebe zum Umgang des Islam mit seinen Feinden zeigt sich eine gewisse Ähnlichkeit mit der Erzählung von König Salomo und den beiden Müttern. Beide Frauen behaupteten, das Kind sei das ihre. Die Vorgangsweise bei der Urteilsfindung, wer wirklich die echte Mutter war, hat König Salomo berühmt gemacht:

Und der König sprach: Holt mir ein Schwert!

1Kg 3,24 Und der König sprach: Holt mir ein Schwert! Und man brachte das Schwert vor den König. 3,25 Und der König sprach: Zerschneidet das lebende Kind in zwei Teile und gebt der einen die eine Hälfte und der anderen die andere Hälfte!

3,26 Da sagte die Frau, deren Sohn der lebende war, zum König, denn ihr Innerstes wurde erregt wegen ihres Sohnes, sie sagte also: Bitte, mein Herr! Gebt ihr das lebende Kind, aber tötet es ja nicht! Jene aber sagte: Weder mir noch dir soll es gehören, zerschneidet es!

3,27 Da antwortete der König und sprach: Gebt der ersten das lebende Kindchen und tötet es ja nicht! Sie ist seine Mutter. 1Kg 3,24-27;


Und ebenso wie König Salomo daran, dass die eine Frau lieber auf das Kind verzichtete, als es töten zu lassen, die Liebe der wahren Mutter erkannte, können auch wir hier auf völlig objektive Weise jenen wahren Gott erkennen, dessen Liebe es verbietet, Menschen töten zu lassen - auch wenn sie nicht an ihn glauben.

Wenn wir uns einige weitere wichtige Gebote des Koran ansehen, so stoßen wir natürlich auf die Verpflichtung für jeden gläubigen Muslim, fünf Mal am Tag zu beten. Dabei müssen vor dem Gebet rituelle Waschungen durchgeführt werden.

Diese rituellen Waschungen gleichen jenen, welche zu Jesu Zeiten in Israel die Schriftgelehrten und Pharisäer an ihren Bechern und Schüsseln vorgenommen haben und wofür sie der Herr tadelte:

Sie reinigen das Äußere, inwendig aber sind sie voller Raub und Unenthaltsamkeit.

Mt 23,24 Ihr blinden Führer, die ihr die Mücke seiht, das Kamel aber verschluckt! 23,25 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr reinigt das Äußere des Bechers und der Schüssel, inwendig aber sind sie voller Raub und Unenthaltsamkeit. 23,26 Blinder Pharisäer! Reinige zuerst das Inwendige des Bechers, damit auch sein Auswendiges rein werde.

23,27 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr gleicht übertünchten Gräbern, die von außen zwar schön scheinen, inwendig aber voll von Totengebeinen und aller Unreinigkeit sind. 23,28 So scheint auch ihr von außen zwar gerecht vor den Menschen, von innen aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit. Mt 23,24-28;


Was nützt es einem Menschen, wenn er sich äußerlich reinigt, in seinem Herzen aber Gedanken an Hass, Mord und Totschlag hat, welche er dann gleich nach dem Freitagsgebet, beim Verlassen der Moschee, in die Tat umsetzt? Wenn es stimmt, dass in den abrahamitischen Religionen – also Judentum, Christentum und Islam – der selbe eine und einzige, allmächtige Gott angebetet wird, haben alle diese Gebete – trotz ritueller Waschungen – keinerlei Effekt, solange im Herzen der moslemischen Gläubigen nicht Friede und Barmherzigkeit eingekehrt sind.

Es bringt auch nichts, fünf Mal am Tag in Richtung Mekka zu beten. Gott ist nicht in Mekka! Doch Gott ist auch nicht in Moscheen, Synagogen oder Kirchen, sondern er lässt sich nur in Herz und Hirn (im Geist) des Menschen finden.

Auch müssen wir nicht über Lautsprecher von Minaretten oder vor dem Kirchenaltar irgendwelche Gebetsformeln herunterleiern. Gott hört uns auch ohne Lautsprecher! Allerdings nur dann, wenn wir uns selbst, d. h. persönlich, mit unseren eigenen Worten und in aller Stille, im Geist an ihn wenden. Unser Gott ist kein Gott der Massen, er ist ein Gott jedes einzelnen Menschen, ganz persönlich.

Das will uns auch der Herr Jesus vermitteln, wenn er sagt, dass bei jedem von uns selbst die Haare des Hauptes alle gezählt sind.

Ihr seid wertvoller als viele Sperlinge.

Mt 10,29 Werden nicht zwei Sperlinge für ein paar Pfennige verkauft? Und nicht einer von ihnen wird auf die Erde fallen ohne euren Vater. 10,30 Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt. 10,31 Fürchtet euch nun nicht! Ihr seid wertvoller als viele Sperlinge.

10,32 Jeder nun, der sich vor den Menschen zu mir bekennen wird, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist. 10,33 Wer aber mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist. Mt 10,29-33;


Und wenn wir im Gebet auf die Stimme Gottes in unserem Geist hören, dann wird er uns zu seinem Sohn führen, wie es dieser auch verheißen hat:

Jeder, der von dem Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir.

Jh 6,44 Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. 6,45 Es steht in den Propheten geschrieben: «Und sie werden alle von Gott gelehrt sein.» Jeder, der von dem Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir. Jh 6,44-45;


Doch hier haben wir einen weiteren gravierenden Unterschied zwischen Islam und Christentum. Wer für die Christen der Sohn Gottes – Jesus Christus - ist, ist für die Muslime bestenfalls einer der Propheten, wie auch Mohammed einer war. Vergleicht man nun Mohammed mit Christus, fällt auf, dass Mohammed 66 blutige Kriege mit Tausenden von Toten geführt hat, um Menschen zu seinem Gott zu bekehren, während Jesus Christus – für eben diesen Zweck – selbst am Kreuz gestorben ist.

Wie man sieht, sind dies diametral entgegengesetzte Verhaltensweisen, die aus einem völlig konträren Gottesverständnis resultieren. Während der Gott des Islam seine Gläubigen zu Krieg, Mord und Totschlag auffordert, befiehlt der Gott des Christentums seinen Gläubigen, sogar ihre Feinde zu lieben und hat nach christlichem Glauben in seinem Sohn selbst sein Leben für sie hingegeben.

Der Gott des Islam.

Man könnte nun schlussfolgern, dass eben der Gott des Christentums nichts mit Allah und umgekehrt zu tun hätte. Doch hier sollten wir vorsichtig sein. Zum Einen hat gerade dieser Gott - Jahwe – dem Abraham nicht nur in seinem Sohn Isaak - dem Sohn seiner Frau Sarah und Urvater der Israeliten - sondern auch in seinem ersten Sohn Ismael - dem Sohn der Magd Hagar und Urvater der Araber - viele Nachkommen und ein großes Volk verheißen.

Doch auch den Sohn der Magd werde ich zu einer Nation machen, weil er dein Nachkomme ist.

1Mo 21,12 Aber Gott sprach zu Abraham: Laß es nicht übel sein in deinen Augen wegen des Jungen und wegen deiner Magd; in allem, was Sara zu dir sagt, höre auf ihre Stimme! Denn nach Isaak soll dir die Nachkommenschaft genannt werden. 21,13 Doch auch den Sohn der Magd werde ich zu einer Nation machen, weil er dein Nachkomme ist. 1Mo 21,12-13;


Und ebenso wenig, wie man den Israeliten ihre Abstammung von Abraham und ihre Verheißungen streitig machen kann, kann man auch bei den Ismaeliten – also den Arabern – weder ihre Abkunft, noch diese Verheißung Gottes leugnen. Noch dazu, wo es in der Schrift einzelne Hinweise gibt, dass im Millennium – neben vielen aus den Nationen – auch alle Semiten, also sowohl Israeliten als auch Araber, den einen und einzigen Gott, den Allmächtigen, anbeten werden.

Zum Zweiten jedoch, haben gerade wir Christen allen Grund, die verirrten Schafe unseres Gottes zu suchen. Sind wir doch selbst erst durch die Gnade und das Opfer unseres Herrn Jesus Christus in die Lage versetzt worden, umzukehren und unserem Gott zu dienen. Und auch in unserer Geschichte des Christentums hat es Zeiten gegeben, in welchen die Offenbarung verdunkelt und die Christen zu Mördern und Totschlägern geworden waren. Ob das nun die Kreuzzüge, die Inquisition oder die Gegenreformation waren – um nur einige zu nennen. Und das alles im Namen Gottes!

Und nun meint J. Siegerist in seiner Schrift:

„Nun gibt es natürlich immer wieder reichlich Zeitgenossen, die mit der These hausieren gehen: ‘Die Christen waren im Mittelalter nicht besser’. Wer bestreitet heute noch Verbrechen von Christen in dieser Zeit? Selbst der Papst hat sich dazu bekannt. Aber es gibt da einen fundamentalen Unterschied. Wer im Namen der Christenheit Verbrechen verübt hat, verstieß elementar gegen die Bibel und die christliche Lehre. Wer aber im Koran bestimmte Scheußlichkeiten verübt, der hält sich nur an das, was im Koran steht und von Mohammed gelehrt wurde.”


Das ist natürlich richtig und kann nicht bestritten werden. Allerdings machte es für die damaligen Opfer dieser christlichen Mörder – wie z. B. auch der christlichen Eroberer Nord- und Südamerikas, welche die eingeborenen Indianer bzw. Indios zu Tausenden hingemetzelt haben – keinen Unterschied, ob sie mit oder gegen die Bibel ermordet wurden. Und nachdem bis heute in keinem einzigen der christlichen Länder der Welt die zehn Gebote Gottes in den Verfassungsrang erhoben wurden, geht die obige Argumentation am Kern des Problems völlig vorbei. Es ist völlig irrelevant, ob die amerikanischen Terroropfer des 11. September von den moslemischen Attentätern gemäß den Aussagen des Koran oder die in Afghanistan und im Irak von den Amerikanern getötete Zivilbevölkerung im elementaren Widerspruch zur Bibel und zur christlichen Lehre getötet wurden. Im Endeffekt sind sie alle tot. Und das zählt!

Wenn wir als Christen der Überzeugung sind, dass wir in der Bibel das Wort Gottes und damit die Wahrheit und den rechten Weg haben und wir kümmern uns keinen Deut darum, dass dort steht „Du sollst nicht töten” und „Liebe deine Feinde”, und bringen unsere Feinde um, dann sind die Moslems, welche sich strikte an den – leider falschen - Koran halten, wo es heißt „Tötet sie”, in ihrer Haltung mit Sicherheit konsequenter. Denn sie tun das Falsche, weil sie den rechten Weg nicht kennen. Wir hingegen sagen, dass wir den rechten Weg kennen und tun trotzdem das Gegenteil.

Und ebenso wenig, wie wir als Christen hier für unser eigenes Verhalten Gott die Schuld geben können, können wir auch für das Verhalten der Moslems nicht Gott verantwortlich machen. Ja mehr noch, wir können diese Schuld – die es zweifelsfrei gibt – auch nicht nur den Moslems selbst zuschreiben. Die Ursache dieses falschen Verhaltens der Moslems sind die Aussagen des Koran. Und diesen Koran hat ein irregeleiteter Mensch zusammengestellt. Der Islam hat daher nur den falschen Propheten und nicht den falschen Gott.

Wir müssen daher davon ausgehen, dass der Gott Abrahams, der Gott der Juden und der Christen, tatsächlich auch der Gott des Islam ist. Und ebenso, wie er sich der Christenheit nach ihren unglaublichen Irrungen wieder erbarmt hat, kann er sich auch seiner verirrten Schafe aus dem Islam erbarmen und sie auf seinen Weg der Liebe und Barmherzigkeit zurückbringen.

Abschließend sei noch ein rein optischer Vergleich zwischen Islam und Christentum, anhand eines erst unlängst erschienenen Bildes, aufgezeigt:

Jassir Arafat bei der Christmette in der griechisch-orthodoxen Kirche in Bethlehem



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Nehmen wir einmal an, wir hätten die Möglichkeit und könnten etwa dem Apostel Paulus im ersten Jahrhundert dieses obige Bild zeigen und ihn informieren, dass eine der beiden abgebildeten Personen sich in 2000 Jahren als ein Nachfolger Jesu Christi bezeichnen wird, der andere aber der Führer eines Volkes sein wird, dessen Religion in vielen Ländern die Christen verfolgt.

Beim Betrachten des Bildes wird dem Paulus vielleicht das Gleichnis des Herrn vom reichen, in Purpur und Prunk gekleideten Mann und dem armen Lazarus in den Sinn kommen, ebenso wie manches andere Herrenwort über die Pharisäer und Schriftgelehrten und er wird mit hoher Wahrscheinlichkeit den einfach gekleideten, freundlich lächelnden Mann als den Christen und die in Gold und Purpur gehüllte Person mit der edelsteinbesetzten Doppelkrone als den Widersacher des Christentums nennen. Und das sollte uns Christen auch zu denken geben!



(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Der Islam und die Frauen. / Replik MP00, 2002-12-06)

Durch Zufall bin ich auf Ihre Website gestoßen und habe Ihren Artikel über den Islam gelesen. Dabei kann man über weite Teile den Eindruck gewinnen, Sie selbst wären Moslem. Erst Ihre Feststellung am Ende, dass der Islam wohl den richtigen Gott, aber den falschen Propheten hat, rückt dann diese Sicht wieder zurecht, da ein Moslem für eine solche Äußerung, besonders in moslemisch regierten Staaten, nach dem Gesetz des Islam (Scharia) mit der Todesstrafe zu rechnen hat. (Zuletzt passiert in Nigeria, anlässlich der geplanten Miss-World-Wahl, welche von den Moslem verhindert wurde.)

Was nun die Moslemproblematik bei uns hier in Westeuropa betrifft, wundert es mich als Atheistin, dass das Christentum hier nicht stärker Flagge zeigt. Im Islam werden große Teile der Bevölkerung, nämlich die Frauen, unterdrückt und tyrannisiert. Sie dürfen fast nicht in die Öffentlichkeit, wenn, dann nur mit Schleier und Umhang. Es werden ihnen die einfachsten Grundrechte, wie das Recht auf Schulbildung, das Recht auf Arbeit usw. aberkannt, geschweige denn ein politisches Wahlrecht. Sie dürfen nur ihrem Macho zuhause den Haushalt führen und seine Kinder gebären. Das kann doch nicht im Einklang mit dem christlichen Glauben stehen – oder?? Und das will man nun mit dem Beitritt eines in der Mehrheit moslemischen Landes wie die Türkei in die EU hereinholen.

Es hat den Anschein, als ob die leitenden Männer in der EU mit diesen Verhältnissen liebäugeln, um sich gern auch selbst mit bis zu vier Frauen verheiraten zu können. So scheint es auch erklärbar, dass Ihnen bisher kein Mann auf Ihren Artikel etwas entgegnet hat. Oder sind die Männer bei uns einfach zu feige – oder zu blöde?? – um sich mit diesem Thema intellektuell auseinander zu setzen?

Myriam Prager Myriam.Prager@aon.at



Zuerst einmal bin ich doch etwas erstaunt, dass von Ihnen die Verhinderung der Miss World Wahl durch die Moslems kritisiert wird. Gerade bei solchen Events wird ja ausschließlich der weibliche Körper beurteilt, ohne Berücksichtigung von Seele und Geist. Und eigentlich hätte ich angenommen, dass man in Kreisen von Frauenrechtlerinnen zumindest auf dieser Ebene ein gewisses Verständnis für den Islam haben könnte.

Hinsichtlich der Bekleidungsvorschriften für Frauen im Islam, gibt es auch im Christentum – was Sie als Atheistin nicht wissen können – einen recht plausiblen Hintergrund, auf welchen ich dann weiter unten auch noch eingehen möchte.

Was nun die Politiker in der EU anlangt, sind diese – wie mir scheint – an einer Vielweiberei, wie sie der Islam gestattet, nicht interessiert. Denn dann müsste man ja die „Ehemaligen” in der Familie behalten und für sie bis ins hohe Alter hinein sorgen. Bei uns im Westen macht man das nicht parallel, sondern seriell. So ist z. B. ein guter Teil der Spitzenpolitiker in Deutschland und Österreich auch mit bis zu vier Frauen verheiratet. Allerdings nach westlicher Manier: nicht nebeneinander, sondern nacheinander.

Die von Ihnen schließlich so bezeichnete „Blödheit” der Männer bei uns, ist bei näherer Betrachtung vielleicht der Grund, warum den Frauen im Westen schon viel mehr (wenn auch in manchen Bereichen noch immer zu wenig) Rechte eingeräumt werden, als im Islam. Oder denken Sie, man hätte eine Angleichung der Frauenrechte mit „gescheiten” Männern wie Bin Laden aus Saudi Arabien oder Khamenei aus dem Iran erreicht?

Derartige Attribute werden bei uns im Westen den Männern von radikalen Frauengruppen meist pauschal zugedacht. Auch die Einschätzung, dass Männer „sexbesessene Monster” wären, kommt aus diesen Kreisen. Zugegeben, dass es einige Ausnahmen geben wird. Aber auf die überwiegende Mehrheit der Männer trifft das natürlich nicht zu. Es wird immer kritisiert, wenn ein Mann einer schönen Frau nachsieht. Und das wird dann als abartig dargestellt. Aber ist es das wirklich?

Nun muss man allerdings als Mann eingestehen, dass ein derartiges Verhalten – nämlich, dass sie einem schönen Mann nachsehen würde - bei einer Frau eher selten anzutreffen ist. Wobei jetzt hier schwer zu sagen ist, ob sich die Frauen hier mehr in der Gewalt haben als Männer, oder ob sie tatsächlich von männlichen „Reizen” nicht zu beeindrucken sind. Deshalb soll hier ein anderes, für Frauen eher nachvollziehbares Beispiel angeführt werden.

In einer eleganten Gesellschaft mit einer Anzahl schöner Frauen - die natürlich die Aufmerksamkeit der Männer auf sich ziehen - trägt eine dieser Damen der Gesellschaft ein phantastisches Brillantkollier im Wert von einigen Millionen Euro. Und hier bin ich mir nun ziemlich sicher, dass die Blicke aller anwesenden Damen im Saal – offen oder etwas verstohlen – immer wieder zu diesem kostbaren und attraktiven Schmuckstück hin wandern. Und wenn es wirklich die Eine oder Andere geben sollte, welche dieser Anblick völlig kalt lässt, würde ich die Behauptung wagen, dass es sich dabei um einen verkleideten Mann handeln muss.

Ähnlich wie die Faszination der Frauen im Hinblick auf qualitativ hochwertigen Schmuck, ist nun auch jene der Männer im Hinblick auf Frauen. Und auch hier würde ich darauf tippen, dass Männer, welche eine schöne Frau nicht ansehen möchten, entweder homosexuell veranlagt oder überhaupt Eunuchen sind. Nun geht es aber bei der Beziehung zwischen Frauen und Männern ja nicht nur um die äußere Erscheinung, sondern auch und vor allem um die inneren, geistig-seelischen Kapazitäten. Und hier kann man natürlich argumentieren: ebenso wie sich mit etwas Menschenkenntnis ein mieser Charakter an seinem Aussehen und Benehmen erkennen lässt, erkennt man auch einen geistig und seelisch edlen Menschen an seinem Habitus. Aber wer macht sich heute schon die Mühe, etwas Menschenkenntnis zu erwerben?

Und weil das so ist, dass die Menschen ihr Urteilsvermögen verloren - oder besser gesagt, gar nicht erst erworben haben, fallen sie immer wieder auf Betrüger und Lügner in allen Lebensbereichen herein. Aufgrund dieser Erfahrungen und aus Angst, noch dramatischere seelische Verletzungen erleiden zu müssen, gehen sie in Liebesdingen keine tieferen Bindungen mehr ein, sondern suchen nur den kurzen sexuellen Kontakt oder meiden überhaupt das andere Geschlecht. Damit entgehen ihnen aber auch jene positiven seelischen Erfahrungen, welche ihr Urteilsvermögen entwickeln und stärken könnten. Und weil das so ist ... siehe oben.

Für Aussteiger aus diesem Teufelskreis könnte folgende Empfehlung nützlich sein: die Erfahrungen, welche man im Umgang mit Menschen gemacht hat, dürfen nicht vergessen werden. Es hilft nichts, wenn ich heute auf einen Betrüger hereinfalle, das Erlebte nicht bedenke sondern verdränge und vergesse und daher morgen dem selben Typ Mensch auf dem Leim gehe. Enttäuschungen und Glückserlebnisse – beides ist wichtig und vonnöten. Und im Laufe der Zeit und durch trial and error, entwickelt sich dann eine Art „sechster Sinn” bei der Beurteilung von neuen Bekanntschaften. Eben die Menschenkenntnis.

Nun möchte ich aber zu der weiter oben angekündigten christlichen Komponente im Zusammenhang mit den Bekleidungsvorschriften bei muslimischen Frauen kommen. Wir haben in der Bibel – als letztes der zehn Gebote – das Gebot:

Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten.

2Mo 20,17 Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren. Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, weder sein Rind noch seinen Esel, noch irgend etwas, was deinem Nächsten gehört. 2Mo 20,17;


Diese Gebot ist die Voraussetzung für das siebte Gebot:

2Mo 20,14 Du sollst nicht ehebrechen. 2Mo 20,14;


Und obwohl wir uns heute in christlichen Landen darüber alterieren, dass erst unlängst zwei Frauen in verschiedenen islamischen Staaten aufgrund der Scharia wegen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt wurden, sollten wir doch nicht die Geschichte unserer eigenen Religion vergessen. Auch im AT haben wir die Forderung:

Der Ehebrecher und die Ehebrecherin müssen getötet werden.

3Mo 20,10 Wenn ein Mann mit einer Frau Ehebruch treibt, wenn ein Mann Ehebruch treibt mit der Frau seines Nächsten, müssen der Ehebrecher und die Ehebrecherin getötet werden. 3Mo 20,10;


Nun mag man meinen, das gelte wohl für die Juden, aber doch nicht für das Christentum, dessen Basis doch das NT ist. Und hier wird mit Recht auf die Episode hingewiesen, in welcher der Herr eine Ehebrecherin vor den Steinen der wütenden Juden rettete.

Jesus aber sprach zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr!

Jh 8,3 Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber bringen eine Frau, die beim Ehebruch ergriffen worden war, und stellen sie in die Mitte 8,4 und sagen zu ihm: Lehrer, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. 8,5 In dem Gesetz aber hat uns Mose geboten, solche zu steinigen. Du nun, was sagst du? 8,6 Dies aber sagten sie, ihn zu versuchen, damit sie etwas hätten, um ihn anzuklagen. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 8,7 Als sie aber fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein auf sie.

8,8 Und wieder bückte er sich nieder und schrieb auf die Erde. 8,9 Als sie aber dies hörten, gingen sie einer nach dem anderen hinaus, angefangen von den Älteren; und er wurde allein gelassen mit der Frau, die in der Mitte stand. 8,10 Jesus aber richtete sich auf und sprach zu ihr: Frau, wo sind sie? Hat niemand dich verurteilt? 8,11 Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr! Jh 8, 3-11;


Allerdings soll uns der Bericht von diesem Ereignis nicht beweisen, dass im Christentum Ehebruch straffrei sein könnte! Es sind zwei Aussagen, welche in dieser Schriftstelle wichtig scheinen:

1. Nur ein Mensch, welcher selbst ohne Sünde ist, hätte das Recht, einen anderen Menschen zum Tode zu verurteilen. Dies haben die Juden in der Episode schließlich auch begriffen und sind gegangen. Der Einzige, welcher diese Frau nun doch noch hätte verurteilen können, weil er tatsächlich ohne Sünde war, war der Herr selbst. Doch er sagte ihr: „Auch ich verurteile dich nicht”.

2. Jesus Christus ist nicht in die Welt gekommen, um die Gesetze des Mose aufzuheben (Mt 5,17-20). Das Gebot, dass Ehebrecher getötet werden müssen, ist auch im Christentum gültig. Es gibt also keinen Unterschied in dieser Beziehung zwischen mosaischem Glauben, Islam und Christentum. Im Unterschied zu den beiden anderen monotheistischen Religionen kennt jedoch das Christentum das stellvertretende Opfer des Sohnes Gottes für unsere Sünden. Wir könne also unsere Sünden – auch die des Ehebruchs – im Glauben an das Loskaufopfer unsers Herrn Jesus Christus vergeben bekommen, wenn wir bereuen und darum bitten.


Daraus können wir nun folgende Konsequenzen ableiten:

Nachdem es nur einem Menschen ohne Sünde gewährt wäre, einen anderen Menschen zum Tode zu verurteilen, es aber – mit der Ausnahme von Jesus von Nazareth – keinen Menschen je gegeben hat, noch je geben wird, der ohne Sünde wäre, ist jedes Todesurteil gegen den Willen Gottes. Dass wir derartige Verurteilungen nun z.B. in der Türkei immer wieder erleben müssen, ist sicher auf den religiösen, islamischen Hintergrund zurückzuführen. Dass aber in den angeblich so christlichen USA das Todesurteil nach wie vor verhängt und vollstreckt – und auch noch von vielen „christlichen” Gruppen befürwortet wird -, ist eine Schande für das Christentum

Obwohl wir nun oben gesehen haben, dass die Strafe für Ehebruch in allen drei Religionen gleich ist, hat das Christentum hier einen ganz anderen Lösungsansatz. Während Thora und Koran die Gerechtigkeit des Menschen fordern, besteht das NT zwar auch auf die Erfüllung der Gebote Gottes, bietet ihnen aber auch Gnade an. Alle Sünden – bis auf eine ganz bestimmte – können dem Menschen vergeben werden, wenn er bereut und den Tod des Gottessohnes am Kreuz als Loskaufopfer für seine Sünden annimmt. Trotzdem – oder gerade deshalb – geht die Schuldfrage im Christentum viel tiefer. Hier wird nicht nur der vollbrachte Ehebruch, sonder auch der „gedachte”, ja mehr noch, das bloße Ansehen einer Frau verurteilt.

Jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Mt 5,27 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen. 5,28 Ich aber sage euch, daß jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen. 5,29 Wenn aber dein rechtes Auge dir Anlaß zur Sünde gibt, so reiß es aus und wirf es von dir! Denn es ist dir besser, daß eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. 5,30 Und wenn deine rechte Hand dir Anlaß zur Sünde gibt, so hau sie ab und wirf sie von dir! Denn es ist dir besser, daß eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. 5,31 Es ist aber gesagt: Wer seine Frau entlassen will, gebe ihr einen Scheidebrief. 5,32 Ich aber sage euch: Jeder, der seine Frau entlassen wird, außer aufgrund von Hurerei, macht, daß mit ihr Ehebruch begangen wird; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch. Mt 5,27-32;


Wenn uns nun der Herr sagt:„Wenn aber dein rechtes Auge dir Anlass zur Sünde gibt, so reiß es aus und wirf es von dir! Denn es ist dir besser, dass eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird”, erkennen wir, dass einerseits schon das begehrliche Ansehen einer Frau Ehebruch ist und dass die Strafe für den nicht vergebenen Ehebruch auch im Christentum ewige Verdammnis ist.

Und hier haben wir nun auch wieder den Konnex zum Islam. Auch dort hat man die religiöse Gefahr erkannt, welche dem Mann allein schon durch das bloße Ansehen einer Frau drohen kann. Und während sich nun die Männer in Judentum und Christentum disziplinieren müssen, damit ihr Herz beim Betrachten einer Frau nicht auf sündige Abwege gelangt, macht es sich der Koran recht einfach. Er verbietet einfach den Frauen, sich unter Männern zu zeigen und wenn, dann nur von Kopf bis Fuß verschleiert. Damit kann gar nicht erst ein Mann in irgendwelche diesbezügliche Versuchungen kommen.

Das ist also der praktische Hintergrund der Bekleidungsvorschriften für die Frauen im Islam. Es ist daher nicht blinde Tyrannei und Unterdrückung, sondern purer religiöser und gesellschaftlicher Selbstschutz der Männer. Und natürlich auch der Frauen, da ja auch jede Frau, welche durch die Darstellung/Bloßstellung ihres Körpers die Männer auf falsche Gedanken bringt, schon geistigen Ehebruch mit ihnen begangen hat.

Wer denen, die an mich glauben, Anlaß zur Sünde gibt, für den wäre es besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde.

Mk 9,42 Und wer einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlaß zur Sünde gibt, für den wäre es besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde. 9,43 Und wenn deine Hand dir Anlaß zur Sünde gibt, so hau sie ab! Es ist besser für dich, als Krüppel in das Leben hineinzugehen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das unauslöschliche Feuer. Mk 9,42-43;


Es ist daher auch sehr verwunderlich, dass viele westliche Frauen sich darüber beschweren, dass die islamischen Frauen ganz unpassend in Schleier und Mantel durch die Straßen gehen, während man andererseits überhaupt nichts dagegen zu haben scheint, dass auf derselben Straße Mädchen mit Miniröcken spazieren gehen, welche gerade die Scham abdecken und mit BHs, welche auch nur die Brustwarzen umhüllen. Noch verwunderlicher ist es aber, dass westlichen Frauen (Nonnen), welche aus christlich-religiösen Gründen mit Umhang und Kopfbedeckung auftreten, mit Achtung und Respekt behandelt werden, während man muslimische Frauen, welche eine ähnliche Bekleidung aus moslemisch-religiösen Gründen tragen, als unpassend ausgrenzt.

Auch das Argument von westlichen Frauenrechtlerinnen, dass die muslimischen Frauen zu dieser Bekleidung gezwungen und damit unterdrückt würden, ist in den meisten Fällen falsch. Hier haben sich schon viele muslimische Frauen dazu geäußert und immer wieder bestätigt, dass sie dies nicht als Unterdrückung empfinden, sondern es ganz einfach praktizierter Islamismus und damit ihr persönliches Recht auf Religionsausübung ist, welches hier zum Ausdruck kommt. Ebenso gut könnte man den katholischen Frauen ihr Recht auf praktizierten Katholizismus vorwerfen, wenn sie sich bekreuzigen, mit Hut in die Kirche gehen oder überhaupt der katholischen Messe beiwohnen.

Und weil wir gerade beim Thema „Katholizismus” sind: von weltweit 54 Staaten, welche eine islamische Regierung haben, sind es gerade drei, welche die Scharia als gesetzgebendes Instrument einsetzen. Vergleichsweise haben wir aber auch im Westen einen Staat, der seine eigenen, von der demokratischen Norm abweichenden Gesetze praktiziert und seinen Mitgliedern aufzwingt, nämlich den Vatikanstaat. Die Sonderlehren der katholischen Kirche, wie das Zölibat im Priestertum, das Fleischverbot am Freitag, der Ausschluss der Frauen von geweihten Kirchenämtern oder das Verbot Wiederverheirateten die Kommunion zu erteilen sind weder Gebote Gottes noch Lehren der Bibel. Nicht zuletzt deshalb werden diese katholischen „Gesetze” von einem großen Teil des Kirchenvolks abgelehnt. Und gerade das sollte aber auch unser Verständnis für den Islam erleichtern, wo sich auch 51 Staaten gegen die Scharia und die radikale Interpretation des Koran ausgesprochen haben.

Trotzdem muss man objektiverweise zugeben, dass generell im Islam - ob radikal oder gemäßigt - sichtlich die Frauen Opfer für die Schwächen und zur Rettung ihrer Männer bringen. Und daher kann man nur hoffen, dass es ihnen ihre Männer auch danken. Wenn nicht, wird es ihnen ihr Gott – der auch unser Gott ist, wie weiter oben in diesem Diskurs nachgewiesen wurde – genau so sicher anrechnen, wie jene, die zur Sünde verführen, ihre Strafe erhalten werden.

Diese Opferbereitschaft der Frauen im Islam ist uns aber auch hier im Westen nicht ganz unbekannt: jede Mutter bringt Opfer für ihren Sohn und jede liebende Frau bringt Opfer für ihren Mann. Nur jene Frauen, welche weder den einen noch den anderen je hatten, haben hier naturgemäß ein Verständnisproblem. Und deshalb sollten wir Männer Gott vom Herzen für unsere Mütter und unsere Frauen dankbar sein.



Das echte Haus Gottes.

Der große Zustrom moslemischer Flüchtlinge nach Europa in der letzten Zeit hat die Problematik wieder klar aufgezeigt: „Wir glauben ja an den selben Gott wie die Christen” hat unlängst einer von ihnen gemeint. Ja und? kann man da als rechtgläubiger Christ nur sagen. Das ist ungefähr so, wie wenn ich das Haus meines Vaters kenne, aber noch nie durch die Haustür zu ihm hineingegangen bin, weil ich keinen Schlüssel besitze.

Die Tür zum Haus dieses Gottes ist sein Sohn Jesus Christus. Das hat dieser Gott allen, die an ihn glauben, persönlich mitgeteilt: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. Ihn hört!” (Mt 17,5). Und auch dieser Sohn hat uns die Botschaft hinterlassen: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.” (Jh 14,6) sowie „Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er errettet werden.” (Jh 10,9).

Der Schlüssel aber zu dieser Tür ist der Glaube an das Loskaufopfer des Sohnes Gottes am Kreuz für die Sünden aller Menschen dieser Welt. Wir tun gut daran zu unserem Vater im Himmel zu beten. Doch der Vater hat alle Macht im Himmel und auf Erden an seinem geliebten Sohn übergeben (Mt 28,18) und „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.” (Jh 3,36)

Wer an den Sohn Gottes glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat.” (Jh 3,18).

Das ist die gute Botschaft - das euangelion - an alle Menschen dieser Welt. Glaubst Du das?

Und daher sind alle vom Menschen erbauten "Gotteshäuser" dieser Welt, von der kleinsten Kirche über alle Moscheen, bis hin zum größten aller Dome, dem Petersdom, Götzentempel, erbaut von Gottlosen für Gottlose. In unserer Zeit der Gnade (Der Heilsplan Gottes), wohnt Gott seit zweitausend Jahren nicht inHäusern (Apg 7,49-50), sondern im Geist von rechtgläubigen Menschen (Jh 14,23), welche an seinen Sohn Jesus Christus und dessen stellvertretendes Opfer am Kreuz für alle unsere Sünden glauben.


 



(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Mein Schleier, meine Freiheit. / Glosse Friederike Leibl, österr. Tageszeitung "Die Presse" 00, 2004-01-19)

Die Demonstrationen gegen das geplante Verbot des islamischen Kopftuchs an französischen Schulen waren gut organisiert - und schwach besucht. Zwar war die weltweite Abhaltung von Protesten ein eindrucksvolles Zeugnis der internationalen Vernetzung radikaler Moslem-Verbände. Die geringe Teilnahme, vor allem bei der Hauptveranstaltung in Paris, machte aber deutlich, dass die große Mehrheit der rund fünf bis sechs Millionen in Frankreich lebenden Moslems offenbar viel besser mit dem geplanten Gesetz leben können, als es die Veranstalter wahrhaben wollen.

Es heißt aber auch, dass die Grundidee der Pariser Regierung, der französischen Tradition des Laizismus Rechnung zu tragen, nicht zur Gänze im Trommelwirbel der Aktivisten untergegangen ist. Die Trennung von Staat und Religion bedingt eben, dass religiöse Symbole in staatlichen Institutionen nichts verloren haben. Symbole aller Religionen, nicht nur des Islam.

Die Wut über das Kopftuchverbot ist dort am größten, wo moslemische Frauen gar nicht davon betroffen sind: In Saudi-Arabien, in Ägypten, im Libanon. Bei Frauen-Protestaktionen, die von Männern organisiert und hauptsächlich von Männern besucht werden, ist von einem Angriff auf die moslemische Welt die Rede. In Amman schwenkten verschleierte Frauen Banner mit den Worten "Mein Schleier ist meine Freiheit".

Eine schweigende Mehrheit von französischen Moslems hat sich eine andere Freiheit genommen: Jene, sich nicht vor den Karren Radikaler spannen zu lassen. Die Spaltung der moslemischen Minderheit in Frankreich ist nicht aufzuhalten. Die Botschaft an die Fundamentalisten aber war ein erster Sieg der Gemäßigten.

Glosse von Friederike Leibl in der österreichischen Tageszeitung "Die Presse" / f.leibl@diepresse.com http://www.diepresse.com/



Im obigen Artikel der österreichischen Tageszeitung "Die Presse" heißt es: „Die Trennung von Staat und Religion bedingt eben, dass religiöse Symbole in staatlichen Institutionen nichts verloren haben. Symbole aller Religionen, nicht nur des Islam.” - Und die Autorin bezieht sich hier auf das Kopftuchverbot für moslemische Frauen, weil dieses Kopftuch ein religiöses Symbol ist.

Schön, wenn das tatsächlich so sein sollte, dann müssten zuerst einmal alle katholischen Nonnen umgekleidet werden. Bei ihnen ist das Tragen ihrer Kopfbedeckung und ihres Umhangs ebenso religiöses Symbol. Wer meint, diese Frauen seien ja nicht in staatlichen Institutionen anzutreffen, der möge einmal ein im staatlichen Eigentum befindliches bzw. vom Staat finanziertes oder unterstütztes Krankenhaus aufsuchen.

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Die obigen Photos von Vertretern der drei monotheistischen Religionen zeigen eine katholische Ordensfrau, einen orthodoxen Juden und eine Muslima. Man sieht diese Personen täglich in allen mitteleuropäischen Hauptstädten, wobei man in Wien, der Hauptstadt Österreichs, mit ein bisschen Glück alle drei zur gleichen Zeit im zweiten Wiener Gemeindebezirk begegnen könnte: die Ordensfrau, wenn sie das große Wiener Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, wo auch katholische Klosterschwestern arbeiten, verlässt, den orthodoxen Juden, wenn er dort von der Synagoge heimwärts strebt und die Muslima, wenn sie im nahegelegenen Karmelitermarkt ihre Einkäufe tätigt. Während nun viele Wiener die katholische Klosterschwester freundlich grüßen und dem orthodoxen Juden wohlwollend nachblicken, alteriert man sich darüber, dass die Muslima ihre Kleidung aus religiösen Gründen trägt und verlangt, dass ihr sogar das Kopftuch verboten wird. Offensichtlich ist für diese Kritiker die Tatsache, dass auch die anderen beiden Personen mit ihrer Kleidung ihre religiöse Zugehörigkeit zum Ausdruck bringen, intellektuell nicht nachvollziehbar.

So wäre denn auch aus dieser Sicht ein Besuch von Papst Johannes Paul II. oder dem XIV. Dalai Lama und ihr Zusammentreffen z. B. mit dem Herrn Bundespräsidenten in den Staatsräumen somit nur dann möglich, wenn die beiden Heiligkeiten ihre Kutte zuhause lassen würden oder man sich im Wiener Stadtpark treffen würde (wobei ich gar nicht weiß, ob der nicht auch im staatlichen Eigentum ist).

Wer dennoch ein religiöses Symbol an sich trägt, müsste dieses also in der Öffentlichkeit weglegen oder verbergen. Demnach müsste eine Frau, wenn sie an ihrer Halskette ein Kreuz trägt, dieses in der Öffentlichkeit verstecken. Trägt sie in eben dieser Öffentlichkeit einen Stringbikini, wo 70% vom Busen und 95% vom Gesäß in der Öffentlichkeit herumwackeln, dann wird das beklatscht und photographiert. Nicht, dass ich als Mann irgend etwas dagegen hätte, aber es ist doch immerhin erstaunlich.

Haben wir nicht im Westen das verfassungsmäßig garantierte Recht auf Religionsausübung – oder irre ich mich da? Es wird immer argumentiert, die Religion dürfe sich nicht in den Staat einmischen. Doch man übersieht dabei, dass diese Medaille zwei Seiten hat. Es darf sich natürlich auch der Staat nicht in die Religion einmischen! Das tut er aber mit derartigen Verboten ganz eindeutig.

Auch das von der Autorin etwas abfällig zitierte Spruchband der moslemischen Frauen bei ihrem Protestmarsch: „Mein Schleier ist meine Freiheit” erinnert doch sehr stark an Protestmärsche einheimischer Frauen, bei denen der Spruch „Mein Bauch gehört mir” skandiert wurde und man damit das Recht der Frauen auf Abtreibung begründen wollte. Das Töten von ungeborenen Kindern ist den Frauen in Österreich mittlerweile innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate erlaubt - das Kopftuchtragen sollte es nicht sein?

Das Argument schließlich, dass diese moslemischen Frauen unterdrückt würden, weil sie von ihren Männern zum Tragen des Kopftuches gezwungen werden, ist - abgesehen von Ausnahmefällen hier wie dort - ebenso unsinnig, wie etwa die Behauptung, dass die Mädchen und Frauen westlicher Prägung von ihren Männern gezwungen werden, auf den Straßen halbnackt herumzulaufen. Es ist dies der ganz persönliche Wunsch und das gesetzlich garantierte Recht auf freie Gestaltung des individuellen Outfits dieser Frauen, welche da wie dort akzeptiert und respektiert werden müssen.




(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Ist Allah identisch mit dem Gott der Juden und Christen? / Replik ChB JS00, 2004-03-27)

Im Unterschied zu Diskurs 36 vertrete ich allerdings die Auffassung, dass zwischen dem, was die Moslems unter Allah verstehen und dem Gott wie er uns in der Bibel gegenübertritt, so wesentliche Unterschiede bestehen, dass zumindest sprachlich Gott und Allah nicht miteinander gleichgesetzt werden können. Ich weiß, dass das problematisch ist, halte die Lehre Mohammeds aber persönlich für satanischen Ursprungs (1. Joh. 2, 22f.). Insofern bin ich mir nicht sicher, ob Gott sich über den Satan anbeten lässt oder nicht die Gebete der Mohammedaner einen ganz anderen Adressaten haben. Ich werde mich hüten, hier unwissentlich eine Gotteslästerung zu begehen und habe den Punkt insofern nicht weiter vertieft. Zumindest hat das, was die Moslems unter Allah verstehen, mit dem Gott der Bibel recht wenig gemein; er ist nach meinem Kenntnisstand unpersönlich, nicht barmherzig (vgl. im Kontrast dazu 1. Mo. 17, 20; 21, 17ff.) bzw. teilt seine Gnade willkürlich zu (oder auch nicht); die Vorstellung eines Gottessohns ist in den Augen der Moslems Blasphemie; er befiehlt Dinge, die in diametralem Gegensatz zu den Aussagen der Bibel stehen und lässt weiterhin zu, dass Mohammed Jesus implizit als Lügner darstellt. Ist das wirklich noch der Gott Ismaels, oder hat nicht möglicherweise Mohammed 2000 Jahre später etwas ganz anderes an dessen Stelle gesetzt? Hinzu kommt, dass - wenn ich Diskurs 36 richtig erinnere - unter dem Namen 'Allah' zumindest zwischenzeitlich offenbar ein Mondgott angebetet wurde (wofür auch der mohammedanische Halbmond sprechen würde), der dann mit unserem Gott sicherlich nicht identisch wäre (5. Mo. 4, 19; 17, 3) und zudem eine auch nur namensmäßige Zuordnung zu 'El Elohim' umso schwieriger wird (wobei letzteres ein Eigenname ist, im Arabischen Allah jedoch (heutzutage?) eine 'generische' Bezeichnung sein soll). Andererseits darf man 1. Mo. 17, 8 auch nicht übersehen, was wiederum nicht hindert, dass auch die Nachkommen Ismaels trotzdem etwas anderes, wenn auch 'Ähnliches' anbeten können. In jedem Fall war Mohammed ein Lügenprophet.

Christian Bollmeyer, Hamburg / bollmeyer@debitel.net



Zuerst einmal herzlichen Dank für diesen Hinweis, über den ich - um ehrlich zu sein - im ersten Moment doch etwas erstaunt war. Ich war nämlich der Meinung, dass ich genau diese Sicht der Dinge in meinen Ausführungen dargelegt habe. Doch dann habe ich mir den Diskurs wieder durchgelesen und erkannt, dass tatsächlich ein Absatz in meiner Argumentation diesen falschen Eindruck hervorrufen kann. Ich habe dort im letzten Punkt „Der Gott des Islam” folgendes geschrieben:

„Man könnte nun schlussfolgern, dass eben der Gott des Christentums nichts mit Allah und umgekehrt zu tun hätte. Doch hier sollten wir vorsichtig sein. Zum Einen hat gerade dieser Gott - Jahwe – dem Abraham nicht nur in seinem Sohn Isaak - dem Sohn seiner Frau Sarah und Urvater der Israeliten - sondern auch in seinem ersten Sohn Ismael - dem Sohn der Magd Hagar und Urvater der Araber - viele Nachkommen und ein großes Volk verheißen.”

Und hier muss ich Ihnen - schon wieder! - Recht geben: durch die Einfügung von „Allah” im ersten Satz, kommt hier eine völlig irrige Bedeutung hinein. Es hätte besser heißen sollen: „mit dem Gott der Araber”. Und hier sind wir auch schon beim springenden Punkt: Natürlich ist der „Allah” des Koran in keinster Weise identisch mit Jahwe, dem Gott der Juden und Christen. Wie ich in meinem Beitrag - hoffentlich verständlicher - dargelegt habe, ist ja der Koran nicht „direkt vom Himmel gegeben worden”, wie das die Mohammedaner immer sehen wollen, sondern Mohammed hat aus den Schriften der Juden und der Christen jene Teile zusammengetragen, welche er für seine Zwecke als brauchbar einschätzte und hat damit eine neue „Bibel” - den Koran - zusammengestellt.

Es war also Mohammed - ein falscher Prophet - welcher „Allah”, den ehemaligen Mondgott seines Stammes, als den Gott aller Araber umfunktioniert und damit schlichtweg erfunden hat und ihm dann alle jene Äußerungen in den Mund gelegt hat, welche ihm - Mohammed - (macht-) politisch, gesellschaftspolitisch und wirtschaftlich von Nutzen schienen. Und daher kann ich auch alle Ihre Bedenken absolut nachvollziehen und finde sie völlig berechtigt. Lediglich in einem Punkt möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf jenen Aspekt lenken, welcher gerade auch in dem oben zitierten, von mir missverständlich formulierten Absatz, zum Ausdruck kommt.

Die Verheißung Gottes an Abraham und Ismael, dem Stammvater der Araber, kann nicht zurückgenommen werden. Sie gilt bis in unsere Tage und in Ewigkeit (1Mo 17,13). Wenn nun diese Menschen von einem falschen Propheten in die Irre geführt wurden und gemäß ihrem Koran einen nichtexistenten Gott anbeten, ist das natürlich ein großer Fehler, der diese Völker in den vergangenen rd. 1400 Jahren auch immer wieder in ihrer geistigen und sozialen Entwicklung behindert hat.

Allerdings sollten wir - die anderen beiden monotheistischen Religionen, also Juden und Christen - hier keine Steine werfen. Denn auch im Christentum hat es Zeiten gegeben, in welchem die (katholischen) Christen zu einem nichtexistenten Gott gebetet haben. Zur Zeit der Kreuzzüge, der Inquisition, der Raub- und Brandschatzungen der katholischen Päpste, mit welchen diese sich ihre Macht gesichert haben usw., haben die Machthaber zu Gott gebetet, er möge ihre Verbrechen, ihre Waffen, ihre Raubzüge segnen. Diesen Gott hat es auch nie gegeben.

Und wenn man sich die Vergangenheit Israels ansieht, die in der Bibel nachzulesen ist, haben auch die Israeliten immer wieder zu Götzen und falschen Göttern gebetet und wurden dafür von ihrem Gott bestraft.

Sie haben mich zur Eifersucht gereizt durch einen Nicht-Gott.

5Mo 32,18 Den Felsen, der dich gezeugt, täuschtest du und vergaßest den Gott, der dich geboren. 32,19 Und der HERR sah es und verwarf sie aus Unwillen über seine Söhne und seine Töchter. 32,20 Er sprach: Ich will mein Angesicht vor ihnen verbergen, will sehen, was ihr Ende ist; denn eine Generation voller Verkehrtheit sind sie, Kinder, in denen keine Treue ist. 32,21 Sie haben mich zur Eifersucht gereizt durch einen Nicht-Gott, haben mich gekränkt durch ihre Nichtigkeiten; so will auch ich sie zur Eifersucht reizen durch ein Nicht-Volk, durch eine törichte Nation will ich sie kränken. 5Mo 32,18-21;


Wenn daher wir Christen und Juden - wie eingangs Joachim Siegerist in seiner Argumentation - meinen, dass unsere diesbezüglichen Sünden schon so lange zurückliegen, dass sie sozusagen nicht mehr relevant sind, dann sollten wir uns fragen, ob z. B. der Gott, an den George W. Bush glaubt und jener Gott, zu dem die Israeliten beten, welche das palästinensische Volk aus seiner Heimat vertrieben, sie im eigenen Land in Flüchtlingslager (sic!) umgesiedelt haben und laufend Palästinenser und unschuldige Frauen und Kinder beschießen und ermorden, ob dieser Gott tatsächlich existiert.

Und ebenso, wie es heute auch Christen und Israeliten gibt, welche diese Handlungen ihrer fragwürdigen Glaubensgenossen ablehnen, gibt es mit Sicherheit auch Moslems, welche in ihrem Herzen mit „Allah” („Gott” - siehe Fußnote [1]), nicht zu dem Gott des Koran, sondern zu dem Gott Abrahams, als dem allmächtigen Schöpfer des Himmels und der Erde, beten. Diese Menschen sind die wirklichen Nachkommen Ismaels und ebenso wie wir Christen und Juden, die Kinder Abrahams.

Um schließlich die Problematik einer vorschnellen Verurteilung der Moslems (der Menschen, nicht ihrer Religion!!) aufzuzeigen, möchte ich die von Ihnen vorgebrachten Argumente des Christentums gegen den Islam in ihrer Zielrichtung transponieren und auf die Sicht des mosaischen Judentums gegen das Christentum anwenden. Das könnte dann etwa wie folgt lauten:

-  Zwischen dem, was die Christen unter Gott verstehen und Jahwe wie er uns in der Thora gegenübertritt, bestehen so wesentliche Unterschiede, dass zumindest sprachlich Jahwe und der Gott der Christen nicht miteinander gleichgesetzt werden können.

-  Zumindest hat das, was die Christen unter Gott verstehen, mit dem Jahwe der Thora recht wenig gemein;

-  Der Jahwe der Thora gebietet „Aug um Aug und Zahn um Zahn” (2Mo 21,24).
Der Gott der Christen sagt „liebe deine Feinde” (Lk 6,35).

-  Jahwe gestattet sich von seiner Frau zu trennen und ihr einen Scheidebrief zu geben (5Mo 24,1).
Der Gott der Christen sagt „Wer seine Frau entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch” (Mk 10,11).

-  Bei den Propheten heißt es: „Wenn ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit umkehrt und Unrecht tut soll er sterben” (Hes 18,24).
Im Christentum hingegen: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit” (1Jh 1,9).

-  Die Israeliten bekennen: „Abraham ist unser Vater, wir sind seine fleischlichen Nachkommen und seine Kinder” (Jh 8,39).
Die Christen aber behaupten: „Die aus Glauben sind, die sind Abrahams Söhne” (Gal 3,7) und „Nicht die Kinder des Fleisches sind die Kinder Gottes sondern die Kinder der Verheißung werden als Nachkommenschaft gerechnet” (Röm 9,8).

-  Jahwe sagt uns in der Thora: „Der Herr euer Gott ist der alleinige Gott. Außer ihm gibt es sonst keinen” (5Mo 4,35).
Der Jesus der Christen bezeichnet sich selbst als Sohn Gottes (Mt 26,63-64). Das ist Gotteslästerung.

-  Ist das wirklich noch der Gott Abrahams oder hat nicht möglicherweise Jesus 1800 Jahre später etwas ganz anderes an dessen Stelle gesetzt?


(Siehe auch die Tabelle 01: „Zeittafel von Adam bis Jakob.”).

Wie man sieht, hatten wir das alles schon einmal vor 2000 Jahren. Nach christlicher Überzeugung haben die Juden damals geirrt und irren bis heute und haben ihren eigenen Messias nicht erkannt und verworfen. Und auch die Moslems, die nun wieder sowohl Christen als auch Juden als „Schriftfälscher” bezeichnen und sich selbst als die alleinigen Inhaber der Uroffenbarung betrachten, befinden sich aus christlicher Sicht im Irrtum. Nachdem Mohammed große Teile der jüdischen Thora übernommen hat, kann der Islam ja fast identische Vorwürfe gegen das Christentum erheben, wie sie oben vom Judentum zitiert werden.

Wenn nun aber der Begründer des Christentums, der Sohn des dreieinigen Gottes und unser Herr Jesus Christus, den Anspruch erhebt, „der Weg, die Wahrheit und das Leben” zu sein, gibt es aus christlicher Sicht seit dem Tod Jesu Christi und bis zu seiner Wiederkunft nur eine Möglichkeit der Rettung: der Glaube an den Sohn Gottes. Nach der Wiederkunft des Herrn gibt es kein „Glauben” mehr, sondern nur das Sehen und den Zorn Gottes. Damit gibt es aber für alle Menschen und damit auch für Juden und Moslems nur die Alternativen, entweder an diesen Jesus Christus zu glauben oder ewig verloren zu sein. Das wird uns auch im selben Vers noch bestätigt:

Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

Jh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Jh 14, 6;


(Siehe auch den Diskurs 38: „Was erwartet Christen und Juden bei der Wiederkunft des Herrn?”).

Doch dieser Anspruch ist keine Entscheidung des Sohnes, sondern der Wille des Vaters. Der Wille jenes Gottes, welcher in seinem Sohn den Bund mit den Christen und nach Moses auch in Abraham und dessen Söhnen Isaak und Ismael den Bund mit den Juden und Moslems geschlossen hat.

Und du, du sollst meinen Bund halten, du und deine Nachkommen nach dir, durch ihre Generationen!

1Mo 17,9 Und Gott sprach zu Abraham: Und du, du sollst meinen Bund halten, du und deine Nachkommen nach dir, durch ihre Generationen! 17,10 Dies ist mein Bund, den ihr halten sollt, zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir: alles, was männlich ist, soll bei euch beschnitten werden; 17,11 und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden! Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch. 17,12 Im Alter von acht Tagen soll alles, was männlich ist, bei euch beschnitten werden, durch eure Generationen, der im Haus geborene und der von irgendeinem Fremden für Geld gekaufte Sklave, der nicht von deiner Nachkommenschaft ist; 17,13 beschnitten werden muß, der in deinem Haus geborene und der für dein Geld gekaufte Sklave! Und mein Bund an eurem Fleisch soll ein ewiger Bund sein. 1Mo 17, 9-13;


Und durch Jesus Christus hat der Gott Abrahams auch den Juden und Moslems die Möglichkeit eröffnet, durch den Glauben an seinen Sohn gerettet zu werden.

Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben.

Jh 5,22 Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, 5,23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. 5,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen. Jh 5,22-24;

Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.

Jh 3,35 Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben. 3,36 Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. Jh 3,35-36;

Alles ist mir übergeben worden von meinem Vater.

Mt 11,25 Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen geoffenbart hast. 11,26 Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir. 11,27 Alles ist mir übergeben worden von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und der, dem der Sohn ihn offenbaren will. Mt 11,25-27;

Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.

Mt 28,17 Und als sie ihn sahen, warfen sie sich vor ihm nieder; einige aber zweifelten. 28,18 Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Mt 28,17-18;

Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht.

Jh 6,44 Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. 6,45 Es steht in den Propheten geschrieben: «Und sie werden alle von Gott gelehrt sein.» Jeder, der von dem Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir. Jh 6,44-45;



(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Vergewaltigung von Christinnen ist "Pflicht aller Muslime"  / Artikel Christine Rütlisberger, KOPP-exklusiv 39/13)

Etwa 60000 Christen sind bislang in Syrien von den syrischen Rebellen vertrieben worden. Nicht etwa von den Truppen des Herrschers Assad, sondern von den vom Westen unterstützen Rebellen. Niemand protestiert dagegen. Wir finden das anscheinend »normal«. Schließlich stellen wir nicht etwa die Unterstützung für die Rebellen ein, sondern nehmen die aus ihrer Heimat vertriebenen Christen bei uns auf. Diese Sichtweise ist politisch korrekt. Und es ist offenkundig ein Tabu, über das zu sprechen, was die vom Westen unterstützten Kräfte derzeit überall in der islamischen Welt anrichten.


Frauen als »Sexsklavinnen«

Da ist etwa der bekannte jordanische Islamgelehrte Salafi Scheich Yasir al-Ajlawni. Der Mann hat vor einigen Monaten eine Fatwa (islamisches Rechtsgutachten) erstellt, nach der es Muslimen gestattet ist, christliche Frauen in islamischen Staaten zu vergewaltigen. Das sei so vom Koran gedeckt, befand der von den syrischen Rebellen als geistiger Führer akzeptierte jordanische Scheich. Man könnte das nun für einen isolierten Einzelfall halten. Dummerweise kommen solche Aufrufe zur Vergewaltigung von Christinnen derzeit aus allen Teilen der islamischen Welt.

In Saudi-Arabien verkündete der Fernsehprediger Muhammad al-Arifi eine Fatwa, in welcher er alle syrischen Rebellen dazu ermunterte, nichtmuslimische syrische Frauen als Gefangene zu nehmen und in Gruppen zu vergewaltigen. Jeder Kämpfer müsse so »zu seinem Recht kommen«, sagte der Islamgelehrte. Zeitgleich fordert der ägyptische Islamgelehrte Scheich Ishaq Huwaini sogar, dass nichtmuslimische Frauen wieder wie zur Blütezeit des Islam auf orientalischen Märkten ganz offen als »Sexsklavinnen« verkauft werden sollten. Diese Auffassung wird auch von der kuwaitischen Politikerin Salwa al­Mutairi - einer islamischen Frauenrechtlerin - ganz offen unterstützt.

Und die muslimischen Gelehrten in der saudischen Stadt Mekka haben diese Auffassung nicht nur öffentlich bestätigt, sondern unlängst sogar hervorgehoben, es sei die Pflicht aller Muslime, nichtislamische Frauen zu vergewaltigen und sie wie Sexsklavinnen zu behandeln. In Syrien hat der Führer des vom Westen unterstützten Rebellenbataillons Jabhat ai-Nusra nun im Ort Qusair die 15 Jahre alte Christin Miriam verschleppt und sie einen Tag lang vergewaltigt. An den nächsten 14 Tagen wurde das Mädchen jeden Tag an einen anderen Rebellen weitergereicht - bis es nach den unentwegten Vergewaltigungen den Verstand verlor. Der Fall ist gut dokumentiert. Und die Rebellen sind stolz darauf, weil sie sich ja an die oben zitierten religiösen Fatwen halten. Erstaunlicherweise hört man in westlichen Medien nichts davon.


Wir sollen nicht darüber sprechen

Vor allem in Ägypten werden jeden Tag junge koptische Ägypterinnen von Muslimen verschleppt und vergewaltigt. Anne Patterson, die amerikanische Botschafterin in der ägyptischen Hauptstadt Kairo, unterstützte nicht etwa die Opfer. Nein, sie forderte die Führer der koptischen Christen dazu auf, nicht länger gegen die muslimischen Hintermänner der Vergewaltigungsserie zu protestieren, weil das amerikanischen Interessen in der Region schade. Besonders grotesk: Anne Patterson sagte zu Kopten, welche sie um ihre Unterstützung baten, da der Islam eine »friedliche Religion« sei, könne es die Vergewaltigungen gar nicht gegeben haben. Zumindest sei es besser, nicht darüber zu sprechen. Klar ist: Christen in der islamischen Welt haben keine Lobby.

o  Beispiel Irak: Dort wurden seit dem amerikanischen Einmarsch 73 christliche Kirchen niedergebrannt und schon die Hälfte der christlichen Bevölkerung vertrieben. Die USA unternehmen nichts dagegen, im Gegenteil. Nie zuvor haben sie den Irakern so viele Waffen verkauft.

o  Beispiel Nigeria: Durchschnittlich vier christliche Kirchen werden pro Woche im Norden des Landes von Muslimen niedergebrannt. Zeitgleich werden die christlichen Bewohner ermordet oder vertrieben. Proteste in der westlichen Welt dagegen sucht man vergebens.

o  Beispiel Indonesien: In dem größten islamischen Land Asiens wurde eine Fatwa erlassen, nach der alle christlichen Schulen zu schließen seien. Proteste dagegen in der westlichen Welt - gibt es nicht.

o  Beispiel Usbekistan: In dem mehrheitlich muslimischen Land gibt es jetzt regelmäßig Hausdurchsuchungen bei Christen, deren religiöse Schriften (etwa Bibeln) beschlagnahmt werden. Die Regierung will so erreichen. dass Christen das Land verlassen.


Christen haben keine Lobby

Man könnte die Auflistung solcher Fälle noch endlos fortsetzen. Klar wird dabei, dass wir die Feinde der Christen in aller Welt unterstützen. Warum das so ist, werden wir eines Tages unseren Kindern erklären müssen. Die Folgen von alledem spüren wir in Europa zunehmend vor unseren eigenen Haustüren: Nicht nur in Großbritannien stehen ganze Gruppen von Muslimen vor Gericht, welche nicht verstehen, warum sie in Europa dafür bestraft werden sollen, dass sie viele junge christliche Mädchen als Sexsklavinnen gehalten und regelmäßig vergewaltigt haben. In Großbritannien sorgen solche Fälle derzeit für großes Aufsehen. In Ländern wie Deutschland schaut man politisch korrekt einfach weg.

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KOPP-exklusiv / www.kopp-exklusiv.de


 

Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland?

Am 30. Juni 2015 hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede in Berlin die Feststellung getroffen: "Es ist offenkundig, dass der Islam inzwischen auch zu Deutschland gehört".


Merkel




Sie hat sich wohl nicht vorgestellt, dass diese Aussage von den Flüchtlingen aus den islamischen Ländern in Afrika, Nahem Osten und im Balkan offensichtlich als Einladung angesehen wurde.


Muslima
Bild.de



Nunmehr kommen sowohl über das Mittelmeer als auch über die Balkanroute Hunderttausende von hauptsächlich islamischgläubigen Menschen, welche aus ihren, vom Krieg verwüsteten Heimatländern geflüchtet sind und nun nur ein Ziel haben: "Germania" - Deutschland.

Wie sagte doch der ungarische Premierminister Viktor Orbán vor Kurzen: "Flüchtlingskrise ist kein europäisches Problem, es ist ein deutsches Problem"?

(Siehe auch Diskurs 36: „Ist der Islam eine friedliche Religion?”)

Die aus Syrien stammende Islam-Expertin Laila Mirzo im Interview mit der Zeitschrift "Wochenblick" über die wahren Ziele und die tatsächlichen Auswirkungen des Islam in Europa.







(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Gekaufte Journalisten: Was Medien uns über den Grazer Amokfahrer verschweigen  / Udo Ulfkotte KOPP 26/15)

Es ist bekannt, dass ein 26 Jahre alter Mann am 20. Juni mit seinem Geländewagen in der Grazer Innenstadt ein Massaker anrichtete. Der Um­gang von Politik und Medien damit ist aufschlussreich.

Der 26 Jahre alte Attentäter wird in den meisten deutschsprachigen Medien als »Österreicher« oder »Steirer« bezeichnet. Manche Medien erwähnen noch, dass es sich um einen bosnischen Flüchtling handelt, der seit rund zwei Jahrzehnten in Ös­terreich lebt. Ansonsten erfahren wir von Politik, Polizei und Medien nur, dass er angeblich »Eheproblerne« hatte. Die Wahrheit: Der Ehestreit lag Wochen zurück, der Mann hatte seine Frau zum Tatzeitpunkt seit Wochen nicht mehr gesehen. Was wollten Politik und Medien da vertuschen?

Ein gewalttätiger Islamist.
Der Amokfahrer heißt Alen Rizvanovic und stammt aus der mehrheitlich muslimischen bosnischen Stadt Bihac. Der österreichischen Polizei war er als »gewalttätig« bekannt. Der strenggläubige Muslim, der sich radikalisierte, forderte von seiner Frau, dass diese ein Kopftuch trug. Und weil diese das Kopftuch nicht tragen wollte, prügelte er sie mehrfach krankenhausreif.

Die einzige Zeitung, die das auch nur ansatzweise erwähnt, die Kronen-Zeitung, schreibt: »Er verprügelte wiederholt seine Frau und soll sie zuletzt unter Schlägen gezwungen haben, ein Kopftuch zu tragen«. Warum sollen wir das nicht erfahren? Als die Stadt Graz wenige Stunden nach der Amokfahrt im Rathaus ein Kondolenzbuch auslegte und auch online bei Facebook Einträge ermöglichte, meldeten sich auch Augenzeugen der Tat. Romana Küster schrieb etwa am 21. Juni um 10.25 Uhr in das Kondolenzbuch:

»Auch ich musste Zeuge dieser schrecklichen Tat werden. Als er das Auto aufgrund des Radfahrers kurzzeitig verlies, konnte ich gemeinsam mit zwei weiteren geschockten Personen wahrnehmen, dass er Allahu Akbar rief. Und nun wollen uns Gutmenschen einreden, dass dies nichts mit der Religion zu tun hat.«

Der Eintrag im Kondolenzbuch, der mit den Kontaktdaten der Frau erfolgte und somit leicht nachprüfbar ist, wurde - wie alle anderen Augenzeugenberichte mit ähnlichem Inhalt und Hinweisen auf einen radikalen Muslim als Täter sofort gelöscht. Warum nur wurden die Einträge gelöscht? Ein Amokfahrer, der »Allahu Akbar« ruft, seine Frau unters Kopftuch zwingt und ein strenggläubiger radikaler Muslim ist, aber laut Polizei, Politik und Medien »keinen politischen, reli­giösen oder extremistischen Hintergrund« hat - was passiert da wirklich im Hintergrund?

Die Antwort auf diese Fragen findet sich bei einer Archivrecherche im Januar 2015. Damals hat der inzwischen in Syri­en an der Seite des IS kämpfende Wiener Muslimführer Mohammed M. einen »Aufruf zum Abschlachten von Ungläubigen« in Ös­terreich veröffentlicht. In diesem hieß es: »Überfahre einfach die Kuffar in einer vollen Einkaufsstraße oder schlachte sie herum schleichend«. Kuffar ist das arabische Wort für »Ungläubige«. Ausnahmslos alle österreichischen Medien berichteten damals groß über diesen Aufruf. Das Portal oezn.at titelte etwa: »Terror: Drohungen gegen Österreich - Austro-Terrorist fordert Anschlä­ge gegen Ungläubige in Einkaufsstraßen«.

Die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner teilte noch im Januar 2015 mit, dass ab sofort 400 bis 500 zusätzliche Polizisten an »neuralgischen Punkten« im Einsatz seien, um die Bürger beim Einkaufen vor muslimischen Amokfahrern zu schützen. Auch die Spezialeinheiten seien »personell aufgestockt« worden. Mehr als 80 junge Muslime wurden seither vom Verfassungsschutz beobachtet. Und die Sicherheitsbehörden hatten auch Hinweise auf Alen Rizvanovic. Genau fünf Monate später schlug der Muslim dann zu.

Angst vor dem Bürgerkrieg.
Die Amokfahrt kam also für die Sicherheitsbehörden offenkundig nicht überraschend. Doch 36 Stunden vor der Tat hatte am 18. Juni gerade der islamische Fastenmonat Ramadan begonnen. Und Politik und Medien überboten sich mit Bekundungen, wonach der Islam eine »Religion des Friedens« sei. Das Attentat war geeignet, Gegenreaktionen, etwa Anschläge von Österreichern gegen betende Muslime, zu provozieren. Und deshalb wurde sofort die Parole ausgegeben, den islamischen Terroranschlag zur Tat eines »psychisch Verwirrten« zu machen.

Man setzte auf das Vergessen. Man hoffte, dass die Österreicher sich nicht mehr daran erinnern könnten, dass An­schläge in Fußgängerzonen erwartet worden waren. Man vertuschte. Die Leitmedien schlucken das brav und wurden wieder einmal Teil der großen Desinformationsmaschine. Wer weiß, vielleicht wird der Grazer Terroranschlag des Muslims ja sogar als »Tat eines Rechtsextremisten« in die nächste Kriminalstatistik eingehen? Dann wäre die Täuschung der Bevölkerung perfekt.

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[1] Allah (الله) ist der arabische Name Gottes im Islam, aber auch im Christentum. Das Wort setzt sich nach Auffassung europäischer Gelehrter zusammen aus dem definiten Artikel Al und dem arabischen Wort für eine Gottheit, ilâh. Danach hieße es also wörtlich „Der Gott”, was aber nur ein wenn auch hervorgehobener Begriff ist. Vor allem muslimische Gelehrte verweisen allerdings zurecht darauf, dass es nicht einfach automatisch so ist, dass der vorangestellte Artikel "Al" vor "Ilâh" eine Kontraktion hin zu "Allâh" bewirkt - dann wäre dies zudem das einzige Beispiel im Arabischen für einen derartigen Vorgang. Denn tatsächlich gibt es sowohl "al-ilâh" als auch "Allâh" bis dato parallel in allen Wörterbüchern. Während „al-ilâh” auch weibliche und Pluralformen hat (al-ilâha für die "Göttin", al-ilâhât für die "die Göttinnen", al-âliha für „die Götter”) sowie diverse Ableitungen, so gibt es für das "Wort" ALLÂH weder eine eigentlich männliche wie auch keine weiblich als auch keine pluralische Form.

All das belegt, dass es eben nicht nur eine viel behauptete mysteriöse Kontraktion von Artikel mit dem Hauptwort darstellt, sondern dass "Allâh" offenbar ein Eigenname ist und nicht bloß ein Begriff wie "Der Gott". Das Bekenntnis zu Allah als einzigem Gott, die Schahada, ist eine der fünf Säulen des Islam. Wenn Muslime von Allah sprechen, setzen sie üblicherweise die Eulogie Subhanahu wa Ta'ala (Er ist gepriesen und Erhaben) hinzu. Das vielgesprochene muslimischen Glaubensbekenntnis „La Ilaha illa Allah wa Muhammadun rasulullah” (لا اله الا الله و محمد رسول) bedeutet also „Es gibt keine Gottheit außer Allah und Muhammad ist der Gesandte Allahs”.

Das bedeutet aber nicht, dass man nicht ganz unterschiedlicher Auffassung über das Wesen Gottes sein kann. Von christlicher Seite wird immer wieder betont, dass der Islam vor allem die Allmacht Gottes in den Vordergrund stelle, das Neue Testament der Bibel Gott aber vor allem als einen barmherzigen Gott sehe. Ein Muslim würde sagen, dass Allah der Allmächtige ist - und der Erbarmer und Barmherzige (ar-Rahman ar-Rahim). Jede Handlung eines Muslims - vom Aufstehen bis zum Schlafengehen - wird mit dem Wort „Bismillahi 'r-Rahmani 'r-Rahim”, d.h. „Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen” begonnen. Diese beiden "Namen" (besser: Attribute) gehören zu den meistgebrauchten im muslimischen Alltag.

Allah ist der einzige nicht deskriptive Name Gottes im Islam. Die sprichwörtlich gewordenen neunundneunzig Namen Allahs sind Attribute und allesamt im Koran verankert. Sie stellen im Koran neben einer Reihe anderer Attribute daselbst die "Schönsten Namen" (asma'ul husna) dar. Und der Muslim darf nur diese von Allah im Koran erwähnten Namen benutzen. Aus allen diesen Attributen leiten sich gebräuchliche arabische Vornamen ab, z.B. neben Abdullah (Diener Allahs) auch Abdul Hayy (Diener des Lebendigen), Abdul Madschid (Diener des Ruhmreichen), Abdul Rahman (Diener des Erbarmers), Abdul Halim (Diener des Nachsichtigen) usw. usf.

Sprachlich ist Allah eng verwandt mit dem hebräischen El bzw. Eloha, gebräuchlicher in der formalen Pluralform Elohim (auch pluralis maiestatis genannt), die aber synonym zu Jahwe gebraucht wird. Das Aramäische gehört ebenfalls zu dieser Sprachfamilie. Auch dort sagt man "Alah" bzw. Alaha, je nach Dialekt auch mit der Sprachfärbung Aloho, d.h. mit offenem O. Jesus sprach einen palästinensischen Dialekt des Aramäischen, die lingua franca seiner Heimat zu dieser Zeit. Er kannte also ebenfalls den Namen Allahs (auf Aramäisch) bestens. Erst mit dem Überschreiten der orientalischen Grenzen gen Europa wird von Christen statt Allah, Alah oder Eloha bzw. Elohim der Begriff "Theos", "Deus", "Dio", "Dieu", "Bog", "God", "Goth" oder "2;Gott" verwendet.


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