Diskurs 751 - Die Geschichte meiner Seele - Therese von Lisieux.


Die Geschichte meiner Seele (L’histoire de mon âme). / Buch von Marie-Françoise-Thérèse Martin (Therese von Lisieux)

Warum musste Jesus am Kreuz sterben? / Vortragscript Pfarrer Johann Pucher 00, 2001-03-25

Thérèse von Lisieux vollbringt Wunder? / Kommentar Jürgen Kendzia 00, 2012-10-15

Thérèse von Lisieux vollbringt Wunder? / Kommentar Jürgen Kendzia 01, 2012-10-15

Was ist mit Maria nur passiert? / Gedicht von Josef


(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Die Geschichte meiner Seele [L’histoire de mon âme], Buch von Marie-Françoise-Thérèse Martin [Therese von Lisieux]). *)


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Seit einiger Zeit hatte ich mich dem Jesuskind als sein kleines Spielzeug angeboten. Ich hatte ihm gesagt, es solle mich nicht wie ein kostbares Spielzeug behandeln, das die Kinder nur anschauen, weil sie nicht wagen, es anzurühren, sondern als einen kleinen Ball von keinerlei Wert, den es auf den Boden werfen, mit dem Fuß stoßen, durchbohren, in einem Winkel liegen lassen oder an sein Herz drücken könne, wenn es ihm Freude mache. Mit einem Wort, ich wollte den kleinen Jesus unterhalten, ihm Spaß machen, ich wollte mich ganz seinen kindlichen Unberechenbarkeiten überlassen. … Er hatte mein Gebet erhört. … In Rom durchbohrte Jesus sein kleines Spielzeug (da sie vom Papst nicht die Erlaubnis erhielt, mit 15 Jahren in den Karmel einzutreten). Er wollte sehen, was darin war, und nachdem er es gesehen, ließ er, von seiner Entdeckung befriedigt, seinen kleinen Ball fallen und schlief ein … Was tat er während seines sanften Schlummers, und was wurde aus dem kleinen verlassenen Ball? … Jesus träumte, er spiele noch immer mit seinem Spielzeug, indem er es abwechselnd fallen ließ und, nachdem er es wegrollen ließ, wieder aufnahm, er drückte es an sein Herz, ohne jemals mehr zuzulassen, daß es seiner kleinen Hand entgleite.

O kleines Kind, mein einziger Schatz, ich gebe mich deinen göttlichen Einfällen hin; ich will keine andere Freude, als dich zum Lächeln zu bringen. Schenke mir deine Gnaden und deine kindlichen Tugenden, damit die Engel und die Heiligen bei meiner Geburt im Himmel in deiner kleinen Braut Therese vom Kinde Jesus erkennen.

Ständig klang seit diesem Tag das Wort des sterbenden Heilands: "Mich dürstet!" (Joh 19,28) in meiner Seele wider und entfachte darin einen nie zuvor gekannten, glühenden Seeleneifer. Ich wollte meinem Vielgeliebten zu trinken geben. Ja, vom Durst nach Seelen fühlte ich mich selbst geradezu verzehrt. Die Sünder wollte ich um jeden Preis der ewigen Verdammnis entreißen.

*) Auszug aus Therese von Lisieux - Geschichte einer Seele



Diese völlig abwegige Vorstellung, dass der Schöpfer des Universums ein Kleinkind sei, dessen „kindlichen Unberechenbarkeiten” man sich überlassen und welches ein menschliches Wesen als „Spielzeug” benutzen und diesen Menschen „mit dem Fuß stoßen, durchbohren, in einem Winkel liegen lassen” könnte, ist die Konsequenz der falschen katholischen Lehre von der „Muttergottes”.

Denn durch ihn ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare.

Kol 1,15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung. 1,16 Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen; 1,17 und er ist vor allem, und alles besteht durch ihn. Kol 1,15-17;


Es ist der leider sehr erfolgreiche Versuch der katholischen Kirche, den Schöpfer und Richter der Welt, unseren Herrn Jesus Christus, als „Jesuskindlein” zu diminuieren, um den katholischen Götzen „Maria” umso größer als „Muttergottes” darstellen zu können. Damit wird das Loskaufopfer des Herrn am Kreuz und seine Mittlerrolle zur quantité négligeable und anstatt dessen die katholische Maria zur „Mittlerin” und „Heilsbringerin” erklärt. Auch wird die Eigenschaft des Herrn als gerechter Richter aller Menschen beim Letzten Gericht sehr gerne verschwiegen oder als „Gott des Zornes des Alten Testaments” einfach abqualifiziert, obwohl diese Aussagen aus einem der wichtigsten Bücher des Neuen Testaments - der Offenbarung Jesu Christi an den Johannes - stammen.

Und er wird die Nationen schlagen und richten in Gerechtigkeit und tritt die Kelter des Zornes Gottes.

Off 19,11 Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 19,12 Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst; 19,13 und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewand, und sein Name heißt: Das Wort Gottes. 19,14 Und die Kriegsheere, die im Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit weißer, reiner Leinwand. 19,15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er mit ihm die Nationen schlage; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen. 19,16 Und er trägt auf seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. Off 19,11-16;


Der letzte Satz oben, im Auszug aus der Geschichte der Therese von Lisieux: „Die Sünder wollte ich um jeden Preis der ewigen Verdammnis entreißen” und der Hinweis ihrer Ordensschwestern: „Sie identifiziert sich mit dem leidenden Jesus und opfert alles ,für die Sünder’ auf” zeigt dann auch den, von ihren katholischen Lehrerinnen im Kloster völlig irrgeleiteten Glauben dieses Mädchens. Ihre Vorstellung, dass sie die Sünder der ewigen Verdammnis entreißen könnte, ist die Folge dieser falschen Lehre. Nur einer konnte diese Tat vollbringen: der Sohn Gottes, unser Herr Jesus Christus am Kreuz. Mit dieser ihrer Aussage bestätigt diese katholische „Heilige” ihre völlige Unkenntnis über den Opfertod des Herrn für alle Sünder der Welt.

Aber das ist nicht verwunderlich, entspricht es doch der Absicht und dem Ziel der katholischen Kirche, das Loskaufopfer des Herrn aus dem Gedächtnis des Kirchenvolks ebenso zu löschen, wie man die Unterschlagung des zweiten der zehn Gebote und deren „Ergänzung” durch eine Zweiteilung des zehnten Gebots den Gläubigen erfolgreich untergeschoben hat. Und wie wir hier unten aus dem Munde eines katholischen Geistlichen erfahren, der sich auf die Schriften von Kardinal Ratzinger, dem jetzigen Papst Benedikt XVI. beruft, geht das sogar so weit, dass man sich im katholischen Klerus nicht scheut, den eigenen Katechismus zu verfälschen, um diese Heilstat unseres Herrn zu vertuschen.

(Siehe auch den Diskurs 32: „Die zehn Gebote Gottes und jene der katholischen Kirche.”)

(Siehe auch den Diskurs 89: „BENEDIKT XVI. - Die jüdische und die katholische Sicht des Jesus von Nazareth.”)



(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

(Warum musste Jesus am Kreuz sterben? / Vortragscript Pfarrer Johann Pucher 00, 2001-03-25)

Was haben wir noch im Katechismus gelernt zur Frage: Warum Jesus den Kreuzestod erleiden musste? In der vierten der sechs Grundwahrheiten heißt es – ich zitiere wörtlich aus dem Katechismus: - Die zweite göttliche Person ist Mensch geworden, um uns durch seinen Tod am Kreuz zu erlösen und ewig selig zu machen.

Das wurde so ausgelegt, dass er ans Kreuz musste, um uns zu erlösen. Nur durch seinen Kreuzestod sind wir losgekauft von unseren Sünden und für die ewige Seligkeit gerettet. (…)

Was steht da für ein Gottesbild dahinter? Ein „gerechter” Gott im Sinne von Genugtuung, der das am Kreuz vergossene Blut seines eigenen Sohnes fordert, um verzeihen zu können. In unserem heutigen Empfinden schon eher ein Rachegott. Die Genugtuungs-Gerechtigkeit ist ihm das Wichtigste, dafür opfert er sogar seinen eigenen Sohn. Das ist mittelalterliche Theologie, die so heute nicht mehr gesehen und verkündet wird, aber im Empfinden vieler, besonders älterer Menschen durchaus noch nachwirkt. Mit Sicherheit ist sie nicht biblisch, hat mit der Botschaft Jesu nichts zu tun. (…)


(Der Auszug ist dem Vortragscript „Warum musste Jesus am Kreuz sterben?” vom kath. Pfarrer J. Pucher, Pfarre St. Nikolaus, Wien, entnommen.)


(Siehe auch den Diskurs 30: „Warum musste Jesus am Kreuz sterben?”)


Somit ist also nach katholischer Sicht der Opfertod des Herrn am Kreuz für die Vergebung der Sünden der Welt „nicht biblisch und hat mit der Botschaft Jesu nichts zu tun”. Dass die nachfolgenden Schriftstellen genau das Gegenteil besagen, beweist einmal mehr den unglaublichen Betrug der katholischen Kirche am Kirchenvolk.

Jesus Christus ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.

1Jh 2,1 Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt - wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten. 2,2 Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt. 1Jh 2, 1- 2;

Einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab.

1Tim 2,5 Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, 2,6 der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit. 1Tim 2, 5- 6;

Unser Heiland Jesus Christus der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit.

Tit 2,13 Indem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus erwarten. 2,14 Der hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, das eifrig sei in guten Werken. Tit 2,13-14;

In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein für allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi.

Hbr 10,10 In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein für allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi. 10,11 Und jeder Priester steht täglich da, verrichtet den Dienst und bringt oft dieselben Schlachtopfer dar, die niemals Sünden hinwegnehmen können. 10,12 Dieser aber hat ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht und sich für immer gesetzt zur Rechten Gottes. 10,13 Fortan wartet er, bis seine Feinde hingelegt sind als Schemel seiner Füße. 10,14 Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht. Hbr 10,10-14;

Wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Opfergabe und Schlachtopfer.

Eph 5,1 Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder! 5,2 Und wandelt in Liebe, wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Opfergabe und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch! Eph 5, 1- 2;


Wenn also der Tod des Herrn tatsächlich nichts mit der Vergebung unserer Sünden zu tun hätte, stellt sich die Frage, warum die katholische Kirche bei jeder Messe mittels „Transsubstantiation” - also der angeblichen Umwandlung von einem Stück Teig in den Körper des Sohnes Gottes - den Leib des Herrn erneut opfert?

Christus hat ein für allemal das Sündopfer dargebracht, als er sich selbst dargebracht hat.

Hbr 7,26 Denn ein solcher Hoherpriester geziemte sich auch für uns: heilig, sündlos, unbefleckt, abgesondert von den Sündern und höher als die Himmel geworden, 7,27 der nicht Tag für Tag nötig hat, wie die Hohenpriester, zuerst für die eigenen Sünden Schlachtopfer darzubringen, dann für die des Volkes; denn dies hat er ein für allemal getan, als er sich selbst dargebracht hat. Hbr 7,26-27;

Christus, der er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen.

Hbr 9,27 Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, 9,28 so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Male ohne Beziehung zur Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten. Hbr 9,27-28;

Dieser aber hat ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht und sich für immer gesetzt zur Rechten Gottes.

Hbr 10,11 Und jeder Priester steht täglich da, verrichtet den Dienst und bringt oft dieselben Schlachtopfer dar, die niemals Sünden hinwegnehmen können. 10,12 Dieser aber hat ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht und sich für immer gesetzt zur Rechten Gottes. Hbr 10,11-12;


Und wenn wir uns die Aussage des Herrn bei der Einsetzung dieses symbolischen Gedächtnismahles ansehen, weist er darauf hin, dass es der Wein ist, der das Blut des Bundes symbolisiert, welches zur Vergebung der Sünden der Welt vergossen wurde. Nachdem aber in der katholischen Kirche gerade das Trinken des Weins bei der Messfeier für das Kirchenvolk seit Jahrhunderten verboten und nur den Priestern gestattet ist, bedeutet das, dass die katholische Kirche im Sinne ihrer eigenen Lehre ihren Gläubigen die Sündenvergabe seit Jahrhunderten erfolgreich verwehrt hat.

Trinkt alle daraus! Denn dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.

Mt 26,27 Und er nahm einen Kelch und dankte und gab ihnen den und sprach: Trinkt alle daraus! 26,28 Denn dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Mt 26,27-28;

(Siehe auch den Diskurs 752: „Müssen Christen ihre Feinde lieben? - Teil 2: Die katholische Sicht des Themas.”)




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(Thérèse von Lisieux vollbringt Wunder? / Kommentar Jürgen Kendzia 00, 2012-10-15)

Hallo!
Ihr Artikel (Diskurs 751 "Die Geschichte meiner Seele von Therese von Lisieux / Anm.) ist so hasserfüllt gegen alles Katholische, dass er ein Beweis dafür ist, dass er einem unchristlichen Herzen entsprungen ist. Ein wahrer Christ ist ohne Hass, selbst anderen Religionen gegenüber. Therese de Lisieux ist eine großartige Seele, die Wunder vollbringt, weil Gott ihr diese Gnade schenkt. Um das zu wissen, braucht man nur zu lesen. Auch die Gottesmutter Maria, die Frau der Gnaden (siehe Magnifikat), ist von Gott gesandt, um uns Menschen zu Jesus zu führen. Das hat sich nicht die Katholische Kirche ausgedacht, sondern das ist Gottes Wille, der für uns alle unerforschlich bleibt. Auch die Heilige Eucharistie, der lebendige Herr, ist bei uns und wirkt durch die Heilige Hostie, gesegnet von katholischen Priestern in der Tradition des Heiligen Petrus, beauftragt vom Herrn selbst, täglich Wunder ohne Ende. Danke, Herr, für diesen Reichtum und die Heilige Katholische Kirche, die als einzige diesen Reichtum pflegt und zu schätzen weiß. Ich selbst bin durch eine mein Leben total verändernde Begegnung mit der Gottesmutter vom Unglauben und von Krankheit erlöst worden. Auch wenn das nicht ins anti-katholische Raster passt, so ist es Faktum und ein großes Glück für all die, denen Gott eine himmlische Person schickt, um Heilung und Bekehrung zu bringen. Unser Verstand ist zu klein, um all das zu verstehen. Wir sollen ja auch nicht unseren Verstand und unser Wissen zeigen, sondern unser Herz öffnen und werden wie die Kinder. Und Kinder führen keine Beweise gegen einen Teil von Jesu Kirche, sondern vertrauen sich der Mutter an, die sie zum Vater führt. Gelobt sei Jesus Christus! Maria mit dem Kinde lieb, uns allen Deinen Segen gib!

Jürgen Kendzia 15.10.2012



Ob meine eingangs dargestellte Beurteilung "Die Geschichte meiner Seele (L’histoire de mon âme) von Marie-Françoise-Thérèse Martin aus Lisieux (Therese von Lisieux) tatsächlich "einem unchristlichen Herzen entsprungen ist", mögen die Leser selbst beurteilen. Vor allem auch jene unter ihnen, welche außer diesem Diskurs auch schon andere Dokumente hier bei Immanuel.at gelesen haben.

Ihrem zweiten Satz kann ich nur zum Teil zustimmen: Ja, ein wahrer Christ ist ohne Hass zu seinen Brüdern. Wenn Sie jedoch meine obigen Aussagen als "hasserfüllt gegen alles Katholische" bezeichnen, was würden Sie dann wohl zu den Aussagen unseres Herrn Jesus Christus zum jüdischen Klerus, den Pharisäern und Schriftgelehrten seiner Zeit sagen:

Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun.

Jh 8,41 Ihr tut die Werke eures Vaters. Sie sprachen nun zu ihm: Wir sind nicht durch Hurerei geboren; wir haben einen Vater, Gott. 8,42 Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. 8,43 Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. 8,44 Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.8,45 Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 8,46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? 8,47 Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid. Jh 8,41-47;

Schlangen! Otternbrut! Wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen?

Mt 23,29 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr baut die Gräber der Propheten und schmückt die Grabmäler der Gerechten 23,30 und sagt: Wären wir in den Tagen unserer Väter gewesen, so würden wir uns nicht an dem Blut der Propheten schuldig gemacht haben. 23,31 So gebt ihr euch selbst Zeugnis, daß ihr Söhne derer seid, welche die Propheten ermordet haben. 23,32 Und ihr, macht nur das Maß eurer Väter voll! 23,33 Schlangen! Otternbrut! Wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen? Mt 23,29-33;


Noch dazu, wo ja gerade die katholische Kirche nicht nur die Machtfülle (Herrschaft über König und Volk), sondern auch den habitus (Bekleidung, Auftreten) von diesem jüdischen Klerus kopiert hat, wie der folgende Vergleich eines jüdischen Hohenpriesters mit einem katholischen Bischof zeigt.

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Jüdischer Hohenpriester - katholischer Bischof. Der "Trachtenverein" hat den Namen gewechselt.

Und daher stellt sich die Frage, ob hier nicht eher jene hasserfüllt sind, welche anderen Geschwistern ein "unchristliches Herz" andichten wollen, weil diese ihnen die biblischen Wahrheiten in Erinnerung bringen. Wenn es um das Herz der Kinderschänder, AnalkoiTanten und Dieben (Vatileaks) in den eigenen Reihen geht, werden diese Leute keinesfalls als unchristlich verurteilt und exkommuniziert. Man versetzt sie bestenfalls in eine andere Pfarre. Wo sie dann wieder ungestört ihrer "Arbeit" nachgehen können, wie viele derartiger Fälle beweisen. 

Diese unbiblische Einseitigkeit zeigt sich dann auch in der nächsten Aussage des Kommentators, in welcher die nichtkatholischen Christen offensichtlich auch zur Liebe "anderen Religionen gegenüber" aufgefordert werden sollen. Man meint, im Rahmen einer "Interreligiösen Ökumene" alle Religionen als "verschiedene Wege zum Heil" deklarieren zu können und verkauft den biblisch-christlichen Glauben als Massenware im Sonderangebot. 

(Siehe auch den Diskurs 91: „Die interreligiöse Ökumene: Sind die Religionen nur verschiedene Wege zum Heil?”)


Tatsächlich dokumentiert die katholische Kirche damit, dass sie keinesfalls der "Hirte" ist, den der Herr hier eingesetzt hat. Ja sie ist nicht einmal der "Mietling", von dem der Herr unten, in Jh 10,12 spricht.

Wer Mietling und nicht Hirte ist, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht.

Jh 10,11 Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. 10,12 Wer Mietling und nicht Hirte ist, wer die Schafe nicht zu eigen hat, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht - und der Wolf raubt und zerstreut sie - 10,13 weil er ein Mietling ist und sich um die Schafe nicht kümmert. Jh 10,11-13:


Die katholische Kirche ist der sprichwörtliche "Wolf im Schafspelz", der die Schafe raubt und in spiritistische Riten wie Meditation, Götzenanbetung ("Maria, die einzige Mittlerin"), Geisterbeschwörung (Exorzismus), Totenkult (Anbetung toter "Heiliger") etc. zerstreut.

(Siehe auch den Diskurs 32: „Kommentar zur Erklärung „Dominus Jesus” der katholischen Glaubenskongregation.”)


Doch gerade das wollte der Herr verhindern, als er sagte:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.

Jh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Jh 14, 6;


Nicht die von der katholischen Kirche erfundene "Maria", sondern Jesus Christus ist der eine und einzige Mittler zwischen Gott und Menschen (1Tim 2,5). Ohne Jesus Christus gibt es keinen anderen Weg! Weder zum  Heil und schon gar nicht zu Gott.

Und nun ist es eine Tatsache, dass keine der anderen Weltreligionen - schon gar nicht das Judentum - diesen Jesus Christus verkündet. Einzig die biblisch-christliche Gemeinde predigt den Menschen - insbesondere den Juden - die Wahrheit des Evangeliums, die da heißt:

Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht.

1Jh 2,23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. 1Jh 2,23;

Wenn ihr nicht glauben werdet, daß ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.

Jh 8,22 Da sagten die Juden: Er will sich doch nicht selbst töten, daß er spricht: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen? 8,23 Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von dem, was unten ist, ich bin von dem, was oben ist; ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt. 8,24 Daher sagte ich euch, daß ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glauben werdet, daß ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben. Jh 8,22-24;


Und wer in seinen Sünden stirbt, dem sagt der Herr weiter oben, in Mt 23,33: „Wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen?” Doch genau das ist der Weg, welchen die katholische Kirche dem Kirchenvolk vermittelt: „Jesus Christus ist ja nur das Kindlein der Maria - viel wichtiger ist daher die Muttergottes. Und was in den Evangelien steht ist zwar gut und schön, aber die Heilige Katholische Kirche hat das Wichtigste schon für euch ausgewählt und im Heiligen Katholischen Katechismus [ähnlich wie die jüdischen Schriftgelehrten im Talmud!] erklärt.”

Hier kann man nur klagen, wie Jeremia über die Schriftgelehrten seiner Zeit geklagt hat (Jer 8,8): "Wie könnt ihr sagen: Wir sind weise, und das Gesetz des HERRN ist bei uns? In der Tat! Siehe, zur Lüge hat es der Lügengriffel der Schriftgelehrten gemacht". Die Wahrheit unsers Herrn Jesus Christus verheimlicht die katholische Kirche ihrem Kirchenvolk und auch den anderen Religionen. Sie nennen das dann heuchlerisch  "Liebe", wenn sie die Menschen in die Hölle fahren lassen.

Hier lässt sich auch eine ganz andere Heuchelei dieser katholischen Kirche erkennen. Während der relativ naive und ahnungslose - typisch katholische - Kommentator oben verkündet, dass die "Heilige Katholische Kirche", die "Heiligen Wunder der Eucharistie (...) als einzige diesen Reichtum pflegt und zu schätzen weiß", pflegt und schätzt die "Heilige" katholischen Kirche einen ganz anderen Reichtum. Nämlich den weltlichen, finanziellen und machtbezogenen Reichtum.

Und auch das kommt jetzt nicht aus einem "unchristlichem" Herzen, sondern wird durch nachprüfbare Fakten der täglichen Realität bestätigt. Mit dem sogenannten "apostolischen Auftrag" will man bei den Katholiken - ausnahmsweise einmal - biblisch nachweisen, dass der Herr selbst dem Petrus den Auftrag zur Gründung der katholischen Kirche erteilt hätte (Mt 16,18). Doch wenn der Herr zu Petrus sagte "Hüte meine Schafe" (Jh 21,16), hat er mit Sicherheit nicht gemeint, dass diese "Hirten" den "Schafen" mit Ablasskäufen, dem Abluchsen von Erbschaften und dem Eintreiben von Kirchensteuern das Geld aus den Taschen ziehen und damit Schlösser (genannt: Klöster) bauen und sich selbst wie Könige präsentieren und verehren lassen sollten.

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Zwei dieser "Hirten" (Bischöfe, altgriechisch  ἐπίσκοπος epískopos ‘Aufseher, Hüter, Schützer’)

Was diese "Hüter" und "Schützer" tatsächlich hüten und schützen, sind nicht die ihnen anvertrauten "Schafe", sondern die Verbrecher im eigenen Klerus (siehe die weltweiten Kinderschänderprozesse der katholischen Kirche). Denn wenn man dies nicht tun würde und diese Leute verurteilen würde, müsste man dem Kirchenvolk erklären, wieso viele von ihnen Jahrzehnte lang ihren Untaten mit Wissen der Vorgesetzten und unbehindert nachgehen konnten.

Und möglicherweise gäbe es dann einige Leute - nicht den obigen Kommentator, wie sein unteres zweites Mail belegt -, welche durch Nachdenken zur Erkenntnis gelangen könnten, dass sie sich in der katholischen Kirche in "des Teufels Küche" befinden und hier nicht auch noch die Millionen an gerichtlich verhängten Strafgeldern mit ihren Kirchensteuern mitbezahlen, sondern schleunigst aus diesem Götzentempel austreten sollten.


Die Apostolische Sukzession der katholischen Kirche?

Katholische Priester, welche in tausenden Fällen weltweit in der "Wandlung" die Eucharistie mit ihren Händen in den Messen gespendet haben, haben danach mit genau diesen ihren Händen Kinder misshandelt und vergewaltigt (1Kor 6,9). Katholische Bischöfe, die vorher ihre "Schafe" gesegnet haben, wurden danach wegen Korruption (Vatikanbank, Der Spiegel 28.6.2013) verhaftet.

Bischofssegen

Es ist schon richtig, dass es überall schwarze Schafe gibt. Doch ob eine Organisation durch und durch gewissenlos, verdorben und korrupt ist, erkennt man daran, dass sie die "hochwürdigen" Vergewaltiger in ihren Reihen Jahrzehnte lang deckt und versteckt und auch die korrupten bischöflichen "Hirten" erst von der Polizei aufgedeckt werden müssen (Mt 7,16-20).

Dies dann auch noch "Apostolische Nachfolge" zu nennen, ist eine Beleidigung sondergleichen der Apostel unseres Herrn Jesus Christus.


(Siehe auch den Exkurs 03: „Das scharlachrote Tier.”)




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(Thérèse von Lisieux vollbringt Wunder? / Kommentar Jürgen Kendzia 01, 2012-10-15)

Der so von Hass gegen alles Katholische strotzende Text ist für mich eine Bestätigung mehr, mit großer Freude Katholik zu sein und auch die Gottesmutter als meine Mutter zu verehren; unser Herr Jesus Christus ist sicherlich entsetzt über die Kälte, mit der sogenannte Christen seine verehrte Mutter mit einem Haufen Argumenten und Bibelzitaten wegzuradieren versuchen. Nicht wir Katholiken haben über die wichtige Mission Marias entschieden, sondern Gott selbst. Aber es gibt Christen, die Gott am liebsten vorschreiben würden, wen er zu uns sprechen lässt und wen nicht. Es lebe das Heiligste Herz Jesu, liebevoll umhüllt vom Unbefleckten Herzen, das uns am sichersten zu Jesus führt! 

Jürgen Kendzia 15.10.2012 

P.S.: Haben Sie sich schon mal z.B. mit Fatima beschäftigt? Haben Sie sich schon mal mit Eucharistischen Wundern beschäftigt? Oder wollen Sie Jesus verbieten, auch im in der nachbiblischen Zeit Wunder zu wirken, die eben nun einmal Fakt sind? Es war durch eine Begegnung mit der Gottesmutter, dass ich kein Atheist mehr bin und von einer schweren Krankheit geheilt wurde. Dank sei Gott dafür! Gott hat schon gewusst, warum er mir Maria geschickt hat. Unser Verstand ist zu klein, um all die Zusammenhänge dahinter zu verstehen, also hören wir auf, ständig Positionskriege zu führen, sondern anzunehmen, was Gott uns eben auch durch das Herz von Jesu Mutter und durch die Heilige Eucharistie schenkt.

Jürgen Kendzia 15.10.2012



Er hat also nichts verstanden und verbleibt "mit großer Freude Katholik". Und so wird er auch nicht bemerkt haben, dass er mit seiner Aussage: "auch die Gottesmutter als meine Mutter zu verehren" sich selbst zu "Gott" macht. Aber so ist das halt in der katholischen Kirche: die Leute haben keine Ahnung wovon sie eigentlich sprechen. Das ist auch dem "Josef" auf der Website von "Christen folgen Christen" aufgefallen, als er das Gedicht "MARIA" am Ende dieses Diskurses ins Netz gestellt hat.

Nun ist es aber nicht so, wie der Kommentator in seinem obigen zweiten Mail darzustellen versucht, dass wir hier die Mutter des Herrn "mit einem Haufen Argumenten und Bibelzitaten wegzuradieren versuchen." Obwohl mir bewusst ist, dass die Bibel in der katholischen Kirche, wenn überhaupt, so doch keinen großen Stellenwert hat, muss ich darauf hinweisen, dass diese Maria, die Mutter des Herrn, in der Bibel eindeutig nachgewiesen ist. Im Gegensatz zur katholischen "Muttergottes". Was die Katholiken anbeten, ist nicht die Mutter des Herrn, sondern der Götze "Maria", den die katholische Kirche im Konzil zu Ephesus 431 erfunden hat. 1854 wurde ihr dann von Papst Pius IX. die "unbefleckte Empfängnis" durch ihre Mutter, die Anna(!) angedichtet und 1950(!) schließlich auch noch eine "Himmelfahrt" verschafft. Alles katholische Dogmen mit der Verpflichtung zur Anbetung. 

Nachdem die Dämonenwelt dieses "Angebot" natürlich nicht ausschlagen konnte, haben sie sowohl in Einzelereignissen, als auch in Erscheinungen in Lourdes, Fatima und Medjugorje die Menschen damit verführt. Die Marienerscheinungen der katholischen Kirche (z. B. 1977 in Rom) fordern die Katholiken auf:

„Ihr müßt mich als heiliges und einziges Mittel benützen, um zu Gott zu gelangen und mir Seelen zuzuführen.” [1]


Wo diese Seelen schließlich landen werden ist offenkundig.

Auch die Marienerscheinungen in Medjugorje verkünden in einer Serie von öffentlichen Botschaften von 1981 bis in die 90er Jahre die bekannte Botschaft:

Ich bin die Mittlerin zwischen euch und Gott” [2]


Obwohl nun - durch den Sohn Gottes und das ganze NT bezeugt - der Mensch nur über Jesus Christus zu Gott gelangen kann, behauptet die "Maria" der römisch-katholischen Kirche bei ihren Erscheinungen, dass sie die einzige Mittlerin zwischen Gott und den Menschen sei. Dies ist also offensichtlich eine Lüge. Wenn aber Paulus oben in 1Tim 2,5 sagt: „Einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus” und Jesus Christus in Jh 14,6 sagt „Ich bin (...) die Wahrheit”, kann diese "Maria" keinesfalls von ihm gesandt sein. Und auch der Geist Gottes, von dem es in Jh 16,13 heißt:

Der Geist der Wahrheit.

Jh 16,13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; Jh 16,13;


kann unmöglich eine Lüge verbreiten. Wenn aber nun diesen Geistwesen, welche sich als die Maria ausgeben, nicht der Geist Gottes innewohnt, dann können sie auch nicht von Gott kommen. Daher sind diese Erscheinungen der "Maria" in der katholischen Kirche eindeutig Manifestationen der Dämonenwelt und aufs Schärfste abzulehnen.

(Siehe auch den Diskurs 52: „Kann das Wirken Marias die Prophezeiungen der Bibel auf die Endzeit abwenden?”)


Die eingangs kommentierten Vorstellungen der  Marie-Françoise-Thérèse Martin aus Lisieux (Therese von Lisieux) sind daher das Ergebnis der Indoktrination durch die katholischen Nonnen, ihre Lehrerinnen im Kloster, welche dieses unschuldige Geschöpf mit den falschen Lehren der katholischen Kirche aufgezogen haben. Nur so ist es verständlich, dass dieses Kind mit seiner Aussage: „Seit einiger Zeit hatte ich mich dem Jesuskind als sein kleines Spielzeug angeboten.” meinte, sich dem Schöpfer des Himmels und der Erde (Kol 1,16-17), der im Letzten Gericht alle Menschen richten wird (Mt 16,27), als "Spielzeug" anbieten zu können. 

(Siehe auch Kapitel 13: „Das Weltgericht”)


Das alles, lieber Herr Kendzia, ist weder Hass noch Gehässigkeit. Es sind Fakten und nackte Tatsachen. Es kommt auch nicht aus einem "unchristlichen" Herzen, sondern ganz im Gegenteil aus der Sorge um jene Menschen, welche von der katholischen Kirche betrogen werden. Und wenn Ihnen das - so wie mir - nicht gefällt, dann müssen Sie schleunigst austreten aus diesem Götzentempel, der sich "Heilige Katholische Kirche" nennt. Aber ich fürchte, das ist für Sie wieder "eine Bestätigung mehr, mit großer Freude Katholik zu sein und auch die Gottesmutter als meine Mutter zu verehren". Schade um Sie, denn Sie erinnern mich irgendwie an die Thérèse von Lisieux..  


(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

MARIA

Was ist mit Maria nur passiert?
Was hat man mit ihr aufgeführt?
Wer hat sie so geschändet,
dass sie als Göttin endet?
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Die einst ein schlichtes Mädchen war
und ganz für ihren Schöpfer da,
man nennt sie "Himmelskönigin"
und "unser Trost und Helferin".
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Man nennt sie "Große Mutter" heut
wie einst die Göttin der Fruchtbarkeit.
Die Magd des Herrn aus Nazareth
verehrt man wie die Astoreth. [3]
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"Immaculata" [4] nennt man gar,
die doch ein sünd’ger Mensch nur war,
durch Zweifel hin zum Glauben fand,
im Kampf die Sünde überwand.
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Als "aller Gnaden Mittlerin"
stellt man die Mutter Jesu hin,
welche da sprach in Fleisch und Blut:
"Was er euch sagt, alleine tut!"
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Willst glauben wie Maria du,
dann lass den Rosenkranz in Ruh!
Wirf all deine Medaillen fort
und geh an keinen Wallfahrtsort!
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Denn Einer nur der Mittler ist,
unser Erlöser Jesus Christ.
Durch ihn kannst du zum Vater geh’n,
dort an Marias Seite steh’n.
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Mit ihr und allem Volk des Herrn
sollst du dort Gottes Lob vermehr’n
und dienen alle Ewigkeit
dem Gott, der dich wie sie befreit.


Autor: Josef


Dieses Gedicht ist der Website „Christen folgen Jesus” mit freundlicher Genehmigung des Autors entnommen.
http://christen-folgen-jesus.at/deutsch/g_maria.html






[1] „Erscheinungen und Botschaften der Gottesmutter Maria - Vollständige Dokumentation durch zwei Jahrtausende” von G. Hierzenberger und O. Nedomansky. Aschaffenburg: Pattloch/1993, Seite 469

[2]ebd Seite 484

[3]Astoreth = Kanaanäische Fruchtbarkeitsgöttin

[4]Immaculata = Unbefleckt Empfangene (von ihrer Mutter, der Anna!).