Die Schöpfung schlägt zurück – eine Auslegung der vier apokalyptischen Reiter.
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Die Prophezeiungen der Bibel
und ihre Bedeutung für Gegenwart und Zukunft

ENGLISH VERSION   VERSIONE ITALIANA

Eine Analyse - biblisch fundiert und frei von jedweder dogmatischen Lehre - von Friedrich Horak
Gemäß dem biblisch-christlichen Glauben nur dem Wort Gottes und nicht irgendeiner Denomination verpflichtet!
Sämtliche Links zu den Einzeldokumenten finden sich auch im INHALTSVERZEICHNIS






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Siehe, da ist Gott der HERR! Er kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen. Siehe, was er gewann, ist bei ihm, und was er sich erwarb, geht vor ihm her. Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte. Er wird die Lämmer in seinen Arm sammeln und im Bausch seines Gewandes tragen und die Mutterschafe führen. (Jesaja 40,10-11)


Gedenket des Früheren von der Urzeit her, dass ich Gott bin.
Es gibt keinen sonst, keinen Gott gleich mir.
Ich habe von Anfang an verkündigt, was hernach kommen soll,
und vorzeiten, was noch nicht geschehen ist.
Ich sage: Was ich beschlossen habe, geschieht,
und alles, was ich mir vorgenommen habe, das tue ich. (Jes 46,9-10)

Suchet nun in dem Buch des HERRN und lest! (Jes 34,16)


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Einleitung

Es gibt weltweit eine Vielzahl von Interpreten, welch sich mit der Auslegung der insgesamt 66 Bücher der Bibel befassen. Der Großteil davon behandelt jeweils ein bestimmtes dieser Bücher, einige wenige haben es sich zur Aufgabe gestellt, den Gesamtzusammenhang aller prophetischen Texte der Bibel darzustellen, wozu auch diese Arbeit zu zählen ist. Zum Unterschied von Einzelauslegungen, wo man ein Buch nach dem anderen bearbeiten kann, bedarf es für eine Gesamtauslegung eines eingehenden Studiums aller Bibelbücher, um vorerst einen Überblick über die Schwerpunkte und Zusammenhänge zu bekommen. Erst danach ist es möglich zu entscheiden, welche Texte aus welchem Buch zu welchem Thema gehören. Und dazu ist ein nochmaliges, gezieltes Studium der gesamten Schrift erforderlich. Durch diese Vorgangsweise ist es dann auch möglich, die angebotene Auslegung durch Parallelstellen aus den verschiedensten Bibelbüchern zu stützen und so dem alten Grundsatz der seriösen Exegese, dass Schrift nur durch Schrift ausgelegt werden darf, zu entsprechen.

Bei konventionellen Auslegungen werden nun diese Parallelstellen mit ihren Ursprungsadressen – also z.B. Jes 52,7 für: Buch Jesaja, Kapitel 52, Vers 7 – angeführt. Doch wie man sich leicht vorstellen kann, gibt es nur einen sehr eingeschränkten Leserkreis, welcher sich der Mühe unterzieht, den Text jedes Mal in der Bibel nachzuschlagen. Man vertraut den Angaben und liest weiter. Damit hat man aber oft nicht nur auf eine wesentliche Verständnishilfe verzichtet, manchmal stellt sich auch heraus, dass diese Verbindung mit anderen Texten gar keinen Sinn ergibt. Entweder, weil der Interpret hier einen Zusammenhang sieht, welcher offensichtlich nicht gegeben ist, oder weil ganz einfach die Angabe der Ursprungsadresse falsch ist.

Nachdem sich die hier vorliegende Arbeit mit den prophetischen Texten der gesamten Heiligen Schrift befasst und bei der Komplexität der Materie dem Leser jede mögliche Hilfestellung zuteil werden sollte, wurden alle Paralleltexte – in dem für die jeweilige Analyse erforderlichen Umfang – direkt eingefügt. Dass damit der Umfang der einzelnen Abschnitte nicht unbeträchtlich erweitert wurde, wurde zugunsten des Vorteils in Kauf genommen, dass der Leser eine unmittelbare Informations- und auch Kontrollmöglichkeit hat, welche Aussage diese Schriftstelle zu dem gerade behandelten Thema machen kann.

Der erste Teil dieser Arbeit beinhaltet die Exkurse 1-12. Hier wird jeweils ein umstrittenes Thema der Bibelexegese aufgegriffen und analysiert. Diese Exkurse sind sowohl untereinander, als auch vom Hauptteil unabhängig. Allerdings wird im Hauptteil bei der Behandlung dieser Themen in Fußnoten auf den jeweiligen Exkurs verwiesen.

Der zweite Teil, der Hauptteil, befasst sich in seinen Kapiteln 1-14 mit der Endzeit. Die Thematik der einzelnen Kapitel baut sowohl auf die vorangegangenen als auch auf die nachfolgenden Kapitel auf und diese bilden daher einen logischen Zusammenhang, welcher sich auch aus der nachfolgenden Gesamtübersicht entnehmen lässt.

Im dritten Teil sind die Tabellen zusammengefasst (erste Tabelle Hochformat, alle anderen Querformat). Dies sind im Wesentlichen Arbeitsunterlagen, welche dabei helfen sollen, die Analyse nachzuvollziehen. Auch sie sind vom Hauptteil bzw. von den Exkursen unabhängig, jedoch gibt es dort gleichfalls in Form von Fußnoten entsprechende Hinweise auf die zugehörigen Tabellen.

Am Ende dieser Einleitung werden in einem Inhaltsverzeichnis die Hyperlinks zu sämtlichen Dokumenten angeboten.

Gesamtübersicht über Zeitperioden und Ereignisse der Endzeit.
Die große Trübsal
1. Siegel: Der erste Antichrist (erste 3½ Jahre)
Der Anfang der Wehen:
2. Siegel: Nation gegen Nation, die Menschen schlachten einander ab
3. Siegel: Hungersnot und Erdbeben, Dürre und Lebensmittelknappheit
Der Gräuel der Verwüstung an heiliger Stätte
Die Große Trübsal:
4. Siegel: Tod und Hades halten Ernte
5. Siegel: Die Märtyrer im Himmel
6. Siegel: Die große Finsternis
Die Wiederkunft des Menschensohns
Die Entrückung: Auferweckung der Toten in Christo und Entrückung mit den Lebenden
Die Versiegelung der 144.000
Die toten Gläubigen aus der Großen Trübsal im Himmel
7. Siegel: Stille im Himmel

Der Tag des Herrn
Die Posaunengerichte 1-6
Die zwei Zeugen Gottes
Die 7. Posaune
Tötung der zwei Zeugen Gottes durch den wiedererweckten Antichrist / Der Fall Jerusalems
Die Herrschaft des dämonischen Antichrists (zweite 3½ Jahre)
Der Tag des Zornes Gottes
Die Schalengerichte 1-6
Das Strafgericht über Himmel und Erde / Israel wohnt sicher zur Zeit des Strafgerichts
Die 7. Zornesschale: Die Umgestaltung von Himmel und Erde
Der Untergang Babylons
Die Schlacht von Harmagedon

Das Millennium
Das Lohngericht im Himmel / Die Erste Auferstehung
Die Heimkehr der Übriggebliebenen aus Israel und den Nationen
Dem Messias ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden
Gottes neuer, ewiger Bund mit Israel / Die Ausgießung des Geistes über Israel
Die Übriggebliebenen aus Jakob besiegen alle ihre Feinde
Der Wiederaufbau Israels / Der Einzug des Herrn in den Tempel

Das Ende der Welt
Satan sammelt die Völker / Der Letzte Kampf
Die Allgemeine Auferstehung / Das Weltgericht
Der Tod und sein Reich vernichtet
Das Vergehen von Himmel und Erde

Die Neue Schöpfung
Der neue Himmel und die neue Erde / Das Meer ist nicht mehr
Das himmlische Jerusalem / Die Hütte Gottes bei den Menschen
Die Stadt bedarf keiner Sonne oder des Mondes
Die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie und ihre Leuchte ist das Lamm / Es ist keine Nacht mehr





INHALTSVERZEICHNIS
1. Teil: Exkurse
2. Teil: Die Endzeit / Kapiteln
Die Auslegung der prophetischen Schriften 1 Die siebzigste Jahrwoche
Die sieben Sendschreiben 2 Die Eroberung u. Zerstreuung Jerusalems
Das scharlachrote Tier 3 Die Große Trübsal
Gibt es ein Völkergericht an lebenden Nationen? 4 Die große Finsternis
Die "letzten Tage" bei Petrus 5 Der Tag des Herrn
Vom Angesicht Gottes in den Feuersee 6 Die Wiederkunft des Herrn
Der Auferstehungsleib 7 Die Schlacht von Harmagedon
Der erste und der zweite Tod 8 Die Umgestaltung von Himmel und Erde
Das Paradies 9 Die Heimkehr der Übriggebliebenen aus Israel und den Nationen.
Die Frau am Himmel 10 Das Millennium
Der Thron Gottes 11 Das Ende der Welt
Die Schöpfung 12 Die Auferstehung
Besucher-Informationen 13 Das Weltgericht
Links-Textsuche 14 Die Neue Schöpfung

3. Teil: Tabellen
1 Zeittafel von Adam bis Jakob
2 Die Weltreiche in der Bibel
3 Die historischen Weltreiche
4 Die Offenbarung aus dem Buch der Wahrheit
5 Synopse der Endzeitreden des Herrn
6 Der Antichrist, die "Dame" im Schachspiel des Teufels
7 Die beiden Kommen des Herrn
8 Der Heilsweg
9 Der Heilsplan Gottes und seine Auswirkungen auf die Schöpfung
10 Die Seelen im Himmel
11 Die Chronologie in der Johannesoffenbarung
12 Das irdische und das himmlische Jerusalem
13 Das Gericht über die auferstandenen Völker
14 Die Grosse Trübsal - nach Ereignissen gegliedert
15 Der Thron Gottes und seine Umgebung
16 Die Jahrwoche
17 Die Chronologie der endzeitlichen Ereignisse
18 Das Dreizeitenschema und seine Interpretation
19 Die Verfolgung der Christen in der Endzeit
20 Die Weltgeschichte: Eine Woche mit tausendjährigen Tagen


 



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QUELLENNACHWEIS
 
In der deutschen Version wurden die Übersetzungen der Luther- und der Elberfelder-Bibel verwendet. In besonderen Fällen wurde das NT nach dem griechischen Text von Nestle-Aland und das AT nach der Übersetzung von Martin Buber zitiert. Texte, welche in den Bibelübersetzungen nicht im griechischen Originaltext wiedergeben werden, dies jedoch in der bibelorientierten Exegese zwingend verlangen, wurden bibelkonform übersetzt.


GLAUBENSBEKENNTNIS
 

o Heutzutage benennen sich viele Kirchen als "christlich". Allen voran die heuchlerische katholische Kirche, die durch die Anbetung der Toten ("Heiligen"= Totenkult) und der katholischen "Maria" (nicht identisch mit der biblischen Maria, der Mutter unseres Herrn!) Götzenanbetung betreibt und daher zu den heidnischen Kulten zu zählen ist.

o Dann aber ebenso die Protestanten/Evangelischen, welche u.a. auch reuelose homosexuelle Bischöfe einsetzen und deshalb gleichfalls nicht zum biblischen Christentum gezählt werden können.

o In der weiteren Folge haben wir Adventisten, Baptisten, Mennoniten, Methodisten, Pfingstler (charismatische Bewegung), Zeugen Jehovas, usw. usf., welche sich als christliche Religionen ausgeben. Sie haben alle verschiedene unchristliche Auswüchse, aber im Wesentlichen gibt es drei Unterschiede all dieser Religionen zum biblischen Christentum.

o Erstens sind das alles Religionen mit Liturgien (von altgriechisch λειτουργία leiturgía, deutsch ‚öffentlicher Dienst‘), während das biblische Christentum keine Religion ist, sondern eine Relation, eine Verbindung. Eine Verbindung oder Beziehung jedes einzelnen biblischen Christen zu seinem Gott.

o Das biblische Christentum hat daher auch zweitens keine Liturgie (öffentlicher Dienst), sondern in dieser geistlichen Glaubensgemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied seinen ganz persönlichen geistigen Kontakt zu seinem Herrn, Jesus Christus und zu seinem Gott, dem Vater im Himmel. Diesen Gott beten wir im Geist und in der Wahrheit an.

o Und schließlich ist der Glaube an unseren Herrn Jesus Christus, als einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen, das dritte Kennzeichen des biblisch-christlichen Glaubens, welches uns von allen Religionen unterscheidet. Durch diesen Glauben an den Sohn Gottes haben wir auch Zugang zum Vater und dadurch, dass wir den Sohn ehren und lieben, ehren und lieben wir auch den Vater.

o Dieser biblisch-christliche Glaube ist der wahre und einzige Zugang zu dem Vater unseres Herrn Jesus Christus und zu dem einen und einzigen Gott der Bibel. Gott, der Vater, hat alle Macht im Himmel und auf Erden dem Sohn übergeben. Jede Religion, welche daher nicht Jesus Christus, den Sohn Gottes, als einzigen Retter und Richter der Menschheit in ihrem Glaubensmittelpunkt verkündet, ist eine falsche Religion und als Versuch zu werten, die Menschen vom wahren Glauben an den lebendigen Gott abzuhalten.


Die enge Pforte.

Der Glaube an Jesus Christus ist die "enge Pforte".
(Mt 7,13-14)

Gott ist für jeden einzelnen Menschen erreichbar der das wünscht.
Allerdings nicht in verschiedenen Religionen, sondern in seinem Sohn Jesus Christus.

(Off 5,6.11-13 ; Jh 14,6)

Jede Religion, die nicht Jesus Christus als den Sohn Gottes und einzigen Mittler zwischen Gott und den Menchen im Mittelpunkt ihres Glaubens hat, ist eine falsche Religion.

(Jh 3,35-36; Jh 5,22-23; Mt 11,27; Mt 28,18; 1Tim 2,5)



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