Kapitel 05 - Der Tag des Herrn.




Der Tag des Herrn und die Große Trübsal.

Der Tag der Offenbarung des Herrn.

Der Tag des Zornes Gottes.

Ist die Große Trübsal identisch mit dem Tag des Herrn uns des Zornes Gottes?   /   Diskurs 61


Die zeitliche Einordnung.

Der „Tag des Herrn” ist die zweite Hälfte der Siebzigsten Jahrwoche und damit jene Periode der Endzeit, welche an die „Große Trübsal” anschließt und in das „Millennium”, das tausendjährige Friedensreich unseres Herrn Jesus Christus einmündet.

Innerhalb dieses „Tag des Herrn” unterscheiden wir mehrere Ereignisse. Im ersten Teil, dem Tag der Offenbarung des Herrn, ist das erste Ereignis die Wiederkunft des Herrn mit den Posaunengerichten und der Sammlung der Seinen in der Auferweckung der Toten in Christus und ihrer Entrückung, gemeinsam mit den noch lebenden Gläubigen. Im zweiten Teil, dem Tag des Zornes Gottes, ereignen sich im wesentlichen die Schalengerichte 1 – 6, die Schlacht von Harmagedon und als letztes Ereignis dieser Zeitperiode, die Umgestaltung von Himmel und Erde im 7. Schalengericht, als Vorbereitung auf das „Millennium”, die nächste endzeitliche Periode.


Nachträglicher Hinweis:

Diese alte Interpretation aus dem Jahre 1995 basiert noch auf der bis heute von fast allen Exegeten vertretenen konventionellen Auslegung, dass die siebzigste Jahrwoche ein zeitlich zusammenhängendes Ereignis ist und es nur einen einzigen Antichristen gibt. Diese Annahmen basieren im Grunde einerseits auf der Prophezeiung in Dan 9,27, wonach in der Hälfte der siebzigsten Jahrwoche der Verwüster kommt und andererseits auf der Aussage des Paulus in 1Kor 15,52, wonach die Wiederkunft des Herrn und die Entrückung bei der letzten Posaune erfolgen wird, was dann auf die letzte, die siebte Posaune der Posaunengerichte bezogen wird (Off 10,7).

Neuere Studien haben jedoch zur Erkenntnis geführt, dass es zwischen Mt 24 und Off 6 und 7 eine Parallelität der Ereignisse gibt, welche Wiederkunft und Entrückung zwangsläufig nach Off 6,12-17 (6. Siegel) verlagern  und daher die siebzigste Jahrwoche dort unterbrechen.

(Siehe auch Diskurs 05: „Die Parallelität der Ereignisse von Mt 24 und Off 6 und 7”)


In diesem Zusammenhang wurde u.a. auch aufgrund von 2The 2,1-4 und Off 13,1-11 erkannt, dass es nicht nur ein Antichrist sein kann, der die Endzeit beherrschen wird, sondern zwei Antichristen: ein menschlicher Gewaltherrscher (Reiter auf dem weißen Pferd, Off 6,1-2) in der Großen Trübsal (Off 6,1-8; Mt 24,1-25) und ein dämonisches Geistwesen (Tier aus dem Meer, Off 13) am Tag des Zornes Gottes.

(Siehe auch Diskurs 86: „Der erste und der zweite Antichrist”)


Nachdem sich durch diese geänderte Sichtweise jedoch im Prinzip nur Verschiebungen in der zeitlichen Abfolge der Ereignisse ergeben und die Inhalte bis auf wenige Ausnahmen im Wesentlichen gleich bleiben, haben die Dokumente der alten Interpretation - unter Berücksichtigung dieser Hinweise hier - durchaus ihre Berechtigung und werden so beibehalten. Eine Zusammenfassung der Änderungen findet sich im Diskurs 48.

(Siehe Diskurs 48: „Eine alternative Sicht im Ablauf der Endzeitereignisse”)




Der Tag des Herrn und die Große Trübsal.

Dieser „Tag des Herrn” ist eine Periode in der Geschichte der Endzeit, welche von vielen Auslegern in ihrem ganzen Umfang noch gar nicht so richtig erkannt wurde. Dies liegt sicherlich einmal daran, dass der Tag des Herrn zeitlich unmittelbar an die Große Trübsal anschließt und zum anderen die Auswirkungen beider Ereignisse ähnlich sind, nämlich große Bedrängnis für die Menschen auf Erden. Dadurch werden bei der Exegese oft beide Perioden vermischt und unter dem gemeinsamen Titel der Großen Trübsal gesehen. Für die Gläubigen sind jedoch beide Geschehnisse grundverschieden

Die Große Trübsal ist jene Zeit, in der die Menschen aufgrund ihres Christusglaubens und ihrer Ablehnung das Tier anzubeten, vom antichristlichen Regime verfolgt und getötet werden. Der „Tag des Herrn” jedoch, ist für die Gläubigen die Rettung und Erlösung, bringt er doch für sie die Wiederkunft ihres Herrn und damit die Entrückung. Gleichzeitig tritt der Herr seine Königsherrschaft über die Reiche dieser Welt (Off 11,15) in Jerusalem an. In den daran anschließenden Ereignissen, ist der Tag des Herrn jedoch der „Tag des Zornes Gottes”. In dieser Zeit kommt mit den 7 Schalengerichten das Strafgericht über alle Gottlosen und Unbußfertigen.

(Siehe auch Kapitel 03: „Die Große Trübsal”.)

Der Tag der Offenbarung des Herrn.

Das letzte Ereignis der vorhergehenden Endzeitperiode, der Großen Trübsal, war die große Finsternis. Die Sonne wird sich verfinstern, der Mond seinen Schein verlieren und die Sterne werden vom Himmel fallen.

Die Sonne finster, der Mond verliert seinen Schein, die Sterne fallen vom Himmel.

Mt 24,29 Sogleich aber nach der Trübsal jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Mt 24,29;

Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden.

Joel 3,4 Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt. 3,5 Und es soll geschehen: wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird. Joel 3, 4- 5;


Dann, inmitten dieser weltweiten Finsternis, wird das Zeichen des Menschensohns am Himmel erscheinen. Wie der Blitz, der über die ganze Erde leuchtet, wird dieses Zeichen rund um den Erdball am Himmel zu erkennen sein.

Wie der Blitz wird auch das Kommen des Menschensohns sein.

Mt 24,26 Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht. 24,27 Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein. 24,28 Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier. Mt 24,26-28;


Und dann werden die Menschen den Menschensohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels. Es ist also nicht so, wie manche meinen, dass der Herr zur Entrückung der Seinen still und leise und von der Weltbevölkerung ungesehen kommt. Oder dass er gar schon im Jahr 1914 „unsichtbar” gekommen wäre, wie es die Zeugen Jehovas behaupten. Nein, der Herr kommt gut sichtbar für alle Menschen auf Erden.

Der Hinweis an mehreren Stellen der Schrift, dass der Herr kommen wird „wie ein Dieb in der Nacht”, meint nicht, dass der Herr heimlich und im Verborgenen kommt, sondern dass der Zeitpunkt seines Kommens – außer dem Vater – sonst niemand bekannt ist, ähnlich wie man bei einem Dieb nie weiß, wann er kommt. Und ebenso, wie man sich auf den Einbruch eines Diebes nicht vorbereiten kann, wenn man nicht weiß wann er kommt, kann sich auch Satan und seine Marionette, der Antichrist, nicht auf das Kommen des Herrn vorbereiten.

Dies ist der Tag, an dem der Herr seine Herrschaft antritt, wie sollte er da im Verborgenen kommen! Die ganze Welt wird ihn sehen. Die Gläubigen können nun ihre Häupter erheben, weil ihre Errettung naht. Die Gottlosen werden zittern und heulen, weil nun der Zorn Gottes über sie kommen wird.

Sie werden den Menschensohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels.

Mt 24,30 Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Mt 24,30;


Und nun sendet der Herr seine Engel mit hellen Posaunen, welche den ersten Teil der Gottesgerichte über die Erde herbeirufen werden. Beim Schall der letzten, der siebenten Posaune, weiter unten, werden diese Engel die Auserwählten sammeln, welche dann mit den auferweckten Toten in Christus zum Herrn, in die Luft, entrückt werden.

Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen.

Mt 24,31 Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern. Mt 24,31;

Die Posaunengerichte.
Die ersten sechs Posaunen.

Ebenso wie bei den Siegelgerichten, lässt sich auch bei den Posaunen in den ersten vier Gerichten eine zusammenhängende Gruppe erkennen. Es ist jeweils ein Drittel von Erde, Meer, Flüsse, Brunnen und der Gestirne, welche von den einzelnen Plagen betroffen ist.

Der dritte Teil der Erde, der Bäume und alles grüne Gras verbrannte.

Off 8,6 Und die sieben Engel mit den sieben Posaunen hatten sich gerüstet zu blasen. 8,7 Und der erste blies seine Posaune; und es kam Hagel und Feuer, mit Blut vermengt, und fiel auf die Erde; und der dritte Teil der Erde verbrannte, und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte. Off 8, 6- 7;

Der dritte Teil des Meeres wurde zu Blut und ein Drittel der Geschöpfe im Meer starb.

Off 8,8 Und der zweite Engel blies seine Posaune; und es stürzte etwas wie ein großer Berg mit Feuer brennend ins Meer, und der dritte Teil des Meeres wurde zu Blut, 8,9 und der dritte Teil der lebendigen Geschöpfe im Meer starb, und der dritte Teil der Schiffe wurde vernichtet. Off 8, 8- 9;

Und der dritte Teil der Wasser wurde zu Wermut, und viele Menschen starben.

Off 8,10 Und der dritte Engel blies seine Posaune; und es fiel ein großer Stern vom Himmel, der brannte wie eine Fackel und fiel auf den dritten Teil der Wasserströme und auf die Wasserquellen. 8,11 Und der Name des Sterns heißt Wermut. Und der dritte Teil der Wasser wurde zu Wermut, und viele Menschen starben von den Wassern, weil sie bitter geworden waren. Off 8,10-11;

Der dritte Teil der Sonne, des Mondes und der Sterne verfinstert.

Off 8,12 Und der vierte Engel blies seine Posaune; und es wurde geschlagen der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne, so dass ihr dritter Teil verfinstert wurde und den dritten Teil des Tages das Licht nicht schien, und in der Nacht desgleichen. 8,13 Und ich sah, und ich hörte, wie ein Adler mitten durch den Himmel flog und sagte mit großer Stimme: Weh, weh, weh denen, die auf Erden wohnen wegen der anderen Posaunen der drei Engel, die noch blasen sollen! Off 8,12-13;

Der Rauch verfinsterte Sonne und Luft, und aus dem Rauch kamen Heuschrecken.

Off 9,1 Und der fünfte Engel blies seine Posaune; und ich sah einen Stern, gefallen vom Himmel auf die Erde; und ihm wurde der Schlüssel zum Brunnen des Abgrunds gegeben. 9,2 Und er tat den Brunnen des Abgrunds auf, und es stieg auf ein Rauch aus dem Brunnen wie der Rauch eines großen Ofens, und es wurden verfinstert die Sonne und die Luft von dem Rauch des Brunnens. 9,3 Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde, und ihnen wurde Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben.

9,4 Und es wurde ihnen gesagt, sie sollten nicht Schaden tun dem Gras auf Erden noch allem Grünen noch irgendeinem Baum, sondern allein den Menschen, die nicht das Siegel Gottes haben an ihren Stirnen. 9,5 Und ihnen wurde Macht gegeben, nicht dass sie sie töteten, sondern sie quälten fünf Monate lang; und ihre Qual war wie eine Qual von einem Skorpion, wenn er einen Menschen sticht.

9,6 Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und nicht finden, sie werden begehren zu sterben, und der Tod wird von ihnen fliehen. 9,7 Und die Heuschrecken sahen aus wie Rosse, die zum Krieg gerüstet sind, und auf ihren Köpfen war etwas wie goldene Kronen, und ihr Antlitz glich der Menschen Antlitz; 9,8 und sie hatten Haar wie Frauenhaar und Zähne wie Löwenzähne 9,9 und hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Rasseln ihrer Flügel war wie das Rasseln der Wagen vieler Rosse, die in den Krieg laufen, 9,10 und hatten Schwänze wie Skorpione und hatten Stacheln, und in ihren Schwänzen war ihre Kraft, Schaden zu tun den Menschen fünf Monate lang; 9,11 sie hatten über sich einen König, den Engel des Abgrunds; sein Name heißt auf hebräisch Abaddon, und auf griechisch hat er den Namen Apollyon. 9,12 Das erste Wehe ist vorüber; siehe, es kommen noch zwei Wehe danach. Off 9, 1-12;


Schon bei den Siegelgerichten konnte anhand der Parallelität des dortigen Textes mit den Endzeitreden des Herrn (Mt 24) eine Chronologie der Ereignisse nachgewiesen werden. Und auch hier, bei den Posaunengerichten haben wir einen Anhaltspunkt für einen zeitlich aufeinanderfolgenden Ablauf der Dinge.

In Off 7,1-4 können wir von der Versiegelung der 144-000 aus allen Stämmen Israels lesen. Dort werden jene vier Engel, denen Macht gegeben war, bei den anschließenden Posaunengerichten, der Erde, den Bäumen und dem Meer Schaden zu tun, noch zurückgehalten, bis diese 144.000 versiegelt sind.

Hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren aus allen Stämmen Israel.

Off 7,1 Danach sah ich vier Engel stehen an den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind über die Erde blase noch über das Meer noch über irgendeinen Baum. 7,2 Und ich sah einen andern Engel aufsteigen vom Aufgang der Sonne her, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief mit großer Stimme zu den vier Engeln, denen Macht gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zu tun:

7,3 Tut der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen. 7,4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren aus allen Stämmen Israel. Off 7, 1- 4;


Und nun lesen wir oben, beim fünften Posaunengericht, in Off 9,4-5, dass eben diese 144.000, welche das Siegel Gottes an ihren Stirnen trugen, von der Plage der Skorpione ausgenommen werden sollten. Dadurch ist einmal erwiesen, dass die fünfte Posaune – also Off 9,1-12 - zwangsläufig nach Off 7,1-4 geschehen muss und es kann somit - auch aufgrund von anderen Zusammenhängen - angenommen werden, dass die Posaunengerichte insgesamt den Siegelgerichten nachgelagert sind. Was aber noch viel wichtiger scheint, ist die Tatsache, dass umgekehrt der Text aus Off 7,1-4 – welcher ja ein Zwischentext und somit nicht Teil eines Gerichtsgeschehen ist – jene Stelle, an der er sich befindet - nämlich der fünften Posaune vorgelagert - zurecht einnimmt.

Der Umstand, dass die Qual der Menschen bei diesem fünften Posaunengericht fünf Monate dauern wird, zeigt uns, dass die Gerichte nicht unbedingt Geschehnisse einiger weniger Tage sein werden. Wenn man extrapoliert und für alle 21 Gerichte der siebzigsten Jahrwoche eine fünfmonatige Dauer annimmt, würde das für die dreieinhalbjährige Periode der Großen Trübsal, mit den sieben Siegelgerichten und den hier errechneten 35 Monaten Dauer etwas zu kurz sein. Bei den insgesamt 14 Posaunen und Schalengerichten am Tag des Herrn jedoch, würde man mit 70 Monaten fast das Doppelte der dreieinhalb Jahre erreichen. Das heißt im Umkehrschluss, es muss hier – am Tag des Herrn - einige Gerichte geben, welche wesentlich kürzer als fünf Monate währen.

Feuer und Rauch und Schwefel davon wurde getötet der dritte Teil der Menschen.

Off 9,13 Und der sechste Engel blies seine Posaune; und ich hörte eine Stimme aus den vier Ecken des goldenen Altars vor Gott; 9,14 die sprach zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: Lass los die vier Engel, die gebunden sind an dem großen Strom Euphrat. 9,15 Und es wurden losgelassen die vier Engel, die bereit waren für die Stunde und den Tag und den Monat und das Jahr, zu töten den dritten Teil der Menschen.

9,16 Und die Zahl des reitenden Heeres war vieltausendmal tausend; ich hörte ihre Zahl. 9,17 Und so sah ich in dieser Erscheinung die Rosse und die darauf saßen: Sie hatten feuerrote und blaue und schwefelgelbe Panzer, und die Häupter der Rosse waren wie die Häupter der Löwen, und aus ihren Mäulern kam Feuer und Rauch und Schwefel. 9,18 Von diesen drei Plagen wurde getötet der dritte Teil der Menschen, von dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihren Mäulern kam. 9,19 Denn die Kraft der Rosse war in ihrem Maul und in ihren Schwänzen; denn ihre Schwänze waren den Schlangen gleich und hatten Häupter, und mit denen taten sie Schaden.

9,20 Und die übrigen Leute, die nicht getötet wurden von diesen Plagen, bekehrten sich doch nicht von den Werken ihrer Hände, dass sie nicht mehr anbeteten die bösen Geister und die goldenen, silbernen, ehernen, steinernen und hölzernen Götzen, die weder sehen noch hören noch gehen können, 9,21 und sie bekehrten sich auch nicht von ihren Morden, ihrer Zauberei, ihrer Unzucht und ihrer Dieberei. Off 9,13-21;

Die Wiederkunft des Herrn.

Dies ist nun der Moment, wo sich unser Gott erhebt. Er steht auf und schickt sich an, die Herrschaft der Gottlosen auf dieser Welt zu beenden. Zuallererst holt er jedoch die Seinen, welche in dieser letzten Zeit der Großen Trübsal gelitten haben, gemeinsam mit den Toten in Christus zu sich.

Wenn der siebente Engel seine Posaune bläst, ist das Geheimnis Gottes vollendet.

Off 10,5 Und der Engel, den ich stehen sah auf dem Meer und auf der Erde, hob seine rechte Hand auf zum Himmel 10,6 und schwor bei dem, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darin ist, und das Meer und was darin ist: Es soll hinfort keine Zeit (Wartezeit! /Anm.) mehr sein, 10,7 sondern in den Tagen, wenn der siebente Engel seine Stimme erheben und seine Posaune blasen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes, wie er es verkündigt hat seinen Knechten, den Propheten. Off 10, 5- 7;

Es sind die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus geworden.

Off 11,15 Und der siebente Engel blies seine Posaune; und es erhoben sich große Stimmen im Himmel, die sprachen: Es sind die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit. 11,16 Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen nieder auf ihr Angesicht und beteten Gott an 11,17 und sprachen: Wir danken dir, Herr, allmächtiger Gott, der du bist und der du warst, dass du an dich genommen hast deine große Macht und herrschest!

11,18 Und die Völker sind zornig geworden; und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit, die Toten zu richten und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und zu die vernichten, welche die Erde vernichten. Off 11,15-18;

Es wird ewige Gerechtigkeit gebracht und Gesicht und Weissagung erfüllt.

Dan 9,24 Siebzig Wochen sind verhängt über dein Volk und über deine heilige Stadt; dann wird dem Frevel ein Ende gemacht und die Sünde abgetan und die Schuld gesühnt, und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht und Gesicht und Weissagung erfüllt und das Allerheiligste gesalbt werden. Dan 9,24;

Bei der letzten Posaune werden die Lebenden verwandelt werden.

1Kor 15,50 Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit nicht die Unvergänglichkeit erbt. 15,51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 15,52 in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden. 15,53 Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen. 1Kor 15,50-53;

Die Posaune Gottes wird erschallen und der Herr wird herabkommen vom Himmel.

1The 4,15 Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind. 4,16 Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. 4,17 Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. 1The 4,15-17;

Sie werden den Menschensohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels.

Mt 24,29 Sogleich aber nach der Trübsal jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. 24,30 Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. 24,31 Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern. Mt 24,29-31;


Wegen der umfangreichen Thematik, ist dem Ereignis der Wiederkunft des Herrn ein eigenes Kapitel gewidmet.

(Siehe auch Kapitel 06: „Die Wiederkunft des Herrn”.)

Der Tag des Zornes Gottes.

Nun, nachdem die Auserwählten - die Toten und die Lebenden in Christus – in den Himmel entrückt wurden, bricht der Zorn Gottes über die Erde herein. Der große Tag des Zornes Gottes ist gekommen und die Menschen auf Erden, die Tieranbeter, werden ab nun von einer Plage in die andere kommen. Doch wie wir den einzelnen Texten entnehmen können, sind sie weit davon entfernt, Buße zu tun. Im Gegenteil, wie es in Off 16,21 heißt, „und die Menschen lästern Gott wegen der Plage”.

Allerdings haben wir auch einige wenige Texte, die erkennen lassen, dass es auch in dieser, dann überwiegend gottlosen Welt, gläubige Menschen geben wird. Einerseits ist da die Aussage von Off 14, 9-13. Hier wird allen, die das Tier und sein Bild anbeten prophezeit, dass der Zorn Gottes über sie kommen wird. Es ist also die Zeit der Herrschaft des Antichrists und des falschen Propheten. Und hier heißt es dann in Off 14,13: „Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an”.

Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an.

Off 14,9 Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand, 14,10 der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.

14,11 Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt. 14,12 Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!

14,13 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihrer Mühsal; denn ihre Werke folgen ihnen nach. Off 14, 9-13;


Natürlich gilt diese Verheißung in erster Linie jenen Menschen, welche durch das antichristliche Regime getötet werden. Aber in der Aussage „von nun an” scheint doch mehr zu stecken. Es wird ja keine zeitliche Begrenzung dieser Verheißung angegeben. Und daher scheint die Annahme durchaus gerechtfertigt, dass auch später noch, nämlich hier, am Tag des Zornes Gottes, und auch in den anschließenden Tagen bis hin zum bitteren Ende, dem großen Erdbeben bei der Umgestaltung von Himmel und Erde, sich Menschen bekehren und zum Glauben an den einen wahren Gott kommen werden.

Dies bekräftigt auch eine Schriftstelle aus dem AT, welche ihre Verheißung auf den „Tag des Herrn” bezieht und damit den gesamten Zeitraum, bis zur Umgestaltung von Himmel und Erde, abdeckt.

Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden.

Joel 3,4 Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt. 3,5 Und es soll geschehen: wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird. Joel 3, 4- 5;


Es scheint also gewiss zu sein: der Herr vergisst den nicht, der sich zu ihm kehrt. Wie weit die Zeit auch fortgeschritten ist, wie heftig die Plagen auch sein mögen welche über die Menschheit kommen und wie groß der Zorn Gottes auch sein mag: wer sich zu ihm bekehrt, wird gerettet werden.

Wer dies jedoch nicht tut, über den kommt dieser Zorn Gottes mit aller Härte und ohne Gnade. Und da hilft es nicht, sich in den Felsen und Klüften zu verbergen. Vor Gott kann sich niemand verstecken. Hier gibt es nur Bekehrung oder ewige Verdammnis.

Der große Tag des Zornes Gottes und des Lammes.

Off 6,16 Und sie sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! 6,17 Denn es ist gekommen der große Tag ihres Zorns, und wer kann bestehen? Off 6,16-17;

Der Tag des Zornes Gottes.

Zeph 1,14 Des HERRN großer Tag ist nahe, er ist nahe und eilt sehr. Horch, der bittere Tag des HERRN! Da werden die Starken schreien. 1,15 Denn dieser Tag ist ein Tag des Grimmes, ein Tag der Trübsal und der Angst, ein Tag des Wetters und des Ungestüms, ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag der Wolken und des Nebels, 1,16 ein Tag der Posaune und des Kriegsgeschreis gegen die festen Städte und die hohen Zinnen. 1,17 Und ich will die Menschen ängstigen, dass sie umhergehen sollen wie die Blinden, weil sie wider den HERRN gesündigt haben. Ihr Blut soll vergossen werden, als wäre es Staub, und ihre Eingeweide sollen weggeworfen werden, als wären sie Kot. 1,18 Es wird sie ihr Silber und Gold nicht erretten können am Tage des Zorns des HERRN, sondern das ganze Land soll durch das Feuer seines Grimms verzehrt werden; denn er wird plötzlich ein Ende machen mit allen, die im Lande wohnen. Zeph 1,14-18;

Des HERRN Tag wird finster und nicht licht sein, dunkel und nicht hell.

Amos 5,18 Weh denen, die des HERRN Tag herbeiwünschen! Was soll er euch? Denn des HERRN Tag ist Finsternis und nicht Licht, 5,19 gleichwie wenn jemand vor dem Löwen flieht und ein Bär begegnet ihm und er kommt in ein Haus und lehnt sich mit der Hand an die Wand, so sticht ihn eine Schlange! 5,20 Ja, des HERRN Tag wird finster und nicht licht sein, dunkel und nicht hell. Amos 5,18-20;

Denn der Tag des HERRN Zebaoth wird kommen über alles Hoffärtige und Hohe.

Jes 2,10 Geh in die Felsen und verbirg dich in der Erde vor dem Schrecken des HERRN und vor seiner herrlichen Majestät! 2,11 Denn alle hoffärtigen Augen werden erniedrigt werden, und, die stolze Männer sind, werden sich beugen müssen; der HERR aber wird allein hoch sein an jenem Tage.

2,12 Denn der Tag des HERRN Zebaoth wird kommen über alles Hoffärtige und Hohe und über alles Erhabene, dass es erniedrigt werde: 2,13 über alle hohen und erhabenen Zedern auf dem Libanon und über alle Eichen in Baschan, 2,14 über alle hohen Berge und über alle erhabenen Hügel, 2,15 über alle hohen Türme und über alle festen Mauern, 2,16 über alle Schiffe im Meer und über alle kostbaren Boote, 2,17 dass sich beugen muss alle Hoffart der Menschen und sich demütigen müssen, die stolze Männer sind, und der HERR allein hoch sei an jenem Tage. 2,18 Und mit den Götzen wird`s ganz aus sein. 2,19 Da wird man in die Höhlen der Felsen gehen und in die Klüfte der Erde vor dem Schrecken des HERRN und vor seiner herrlichen Majestät, wenn er sich aufmachen wird, zu schrecken die Erde. Jes 2,10-19;

Es ist gekommen die Zeit zu vernichten, die die Erde vernichten.

Off 11,18 Und die Völker sind zornig geworden; und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit, die Toten zu richten und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und zu vernichten, die die Erde vernichten. Off 11,18;

Es ist der Tag der Rache und das Jahr der Vergeltung um Zion zu rächen.

Jes 34,8 Denn es kommt der Tag der Rache des HERRN und das Jahr der Vergeltung, um Zion zu rächen. Jes 34, 8;

Wer das Tier anbetet, der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken.

Off 14,9 Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand, 14,10 der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.

14,11 Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt. Off 14, 9-11;

Die große Kelter des Zornes Gottes.

Off 14,14 Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich war einem Menschensohn; der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel.

14,15 Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel und rief dem, der auf der Wolke saß, mit großer Stimme zu: Setze deine Sichel an und ernte; denn die Zeit zu ernten ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist reif geworden. 14,16 Und der auf der Wolke saß, setzte seine Sichel an die Erde, und die Erde wurde abgeerntet. 14,17 Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel im Himmel, der hatte ein scharfes Winzermesser. 14,18 Und ein andrer Engel kam vom Altar, der hatte Macht über das Feuer und rief dem, der das scharfe Messer hatte, mit großer Stimme zu: Setze dein scharfes Winzermesser an und schneide die Trauben am Weinstock der Erde, denn seine Beeren sind reif!

14,19 Und der Engel setzte sein Winzermesser an die Erde und schnitt die Trauben am Weinstock der Erde und warf sie in die große Kelter des Zornes Gottes. 14,20 Und die Kelter wurde draußen vor der Stadt getreten, und das Blut ging von der Kelter bis an die Zäume der Pferde, tausendsechshundert Stadien weit. Off 14,14-20;

Die Schalengerichte.

Auch bei den Schalengerichten lassen sich die ersten vier Schalen des Zornes insofern als eine Einheit erkennen, als sie mit den ersten vier Posaunengerichten – welche ja in sich auch eine Vierergruppe sind - in ihren Wirkungsbereichen – Erde, Meer, Flüsse, Brunnen, Sonne - übereinstimmen.

Bei genauer Betrachtung lassen sich aber auch in den restlichen drei Schalengerichten Ähnlichkeiten mit den Gerichten der letzten drei Posaunen finden. Die fünfte Schale bringt - wie die fünfte Posaune - eine Verfinsterung; hier nur das Reich des Tieres, dort die Sonne und damit die ganze Erde. Die sechste Schale ergießt sich auf den Strom Euphrat, bei der sechsten Posaune werden die vier Engel, welche ebenfalls am Strom Euphrat gebunden sind, losgelassen. Und bei der siebenten Schale geschehen - wie bei der siebenten Posaune und dem siebenten Siegel - Blitze, Stimmen, Donner und Erdbeben. Allerdings unterscheidet sich das Erdbeben der siebenten Schale qualitativ von den anderen Erdbeben, indem es ein so großes Erdbeben ist, „wie es noch nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden sind” (Off 16,18).

Sieben goldene Schalen voll vom Zorn Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Off 15,1 Und ich sah ein andres Zeichen am Himmel, das war groß und wunderbar: sieben Engel, die hatten die letzten sieben Plagen; denn mit ihnen ist vollendet der Zorn Gottes.

15,2 Und ich sah, und es war wie ein gläsernes Meer, mit Feuer vermengt; und die den Sieg behalten hatten über das Tier und sein Bild und über die Zahl seines Namens, die standen an dem gläsernen Meer und hatten Gottes Harfen 15,3 und sangen das Lied des Mose, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! c Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker. 15,4 Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine gerechten Gerichte sind offenbar geworden.

15,5 Danach sah ich: es wurde aufgetan der Tempel, die Stiftshütte im Himmel, 15,6 und aus dem Tempel kamen die sieben Engel, die die sieben Plagen hatten, angetan mit reinem, hellem Leinen und gegürtet um die Brust mit goldenen Gürteln.

15,7 Und eine der vier Gestalten gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll vom Zorn Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. 15,8 Und der Tempel wurde voll Rauch von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Kraft; und niemand konnte in den Tempel gehen, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren. Off 15, 1- 8;

Die erste Zornesschale.

Ein böses Geschwür an den Menschen, die das Zeichen des Tieres hatten.

Off 16,1 Und ich hörte eine große Stimme aus dem Tempel, die sprach zu den sieben Engeln: Geht hin und gießt aus die sieben Schalen des Zornes auf die Erde! 16,2 Und der Erste ging hin und goss seine Schale aus auf die Erde; und es entstand ein böses und schlimmes Geschwür an den Menschen, die das Zeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten. Off 16, 1- 2;


Während es bei den Siegelgerichten hieß: „Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, (...) aufzutun das Buch und seine sieben Siegel” (Off 5,5), und bei den Posaunengerichten: „Und ich sah die sieben Engel, die vor Gott stehen, und ihnen wurden sieben Posaunen gegeben” (Off 8,2), ergeht hier ein direkter Befehl der Stimme Gottes aus dem Tempel an alle sieben Engeln: „Geht hin und gießt aus die sieben Schalen des Zornes...”.

Die erste Schale ergoss sich auf die Erde, wobei an den Menschen, die das Zeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten, ein böses Geschwür entstand. Nach Off 13,4.16 sind dies jene Menschen, welche den Antichristen und damit Satan anbeten. Wir erkennen hier, ebenso wie bei der dritten und fünften Schale, dass es sich noch immer um die Zeit der Herrschaft des Antichrists handelt.

Diese Aussage könnte aber noch eine andere, verdeckte Information in sich bergen. Ähnlich wie weiter oben, in Off 14,13, ganz explizit ausgedrückt wird, dass auch zu dieser Zeit noch Menschen „in dem Herrn sterben” werden, könnte es auch hier – allerdings im Umkehrschluss - heißen, dass zu dieser Zeit auch noch Menschen ohne das Zeichen des Tieres, also Gläubige, auf Erden leben, an welchen dieses Geschwür nicht entsteht. Ebenso wie beim fünften Posaunengericht von den Skorpionen nur jenen geschadet wurde, welche das Siegel Gottes nicht hatten, werden hier nur jene von dem bösen Geschwür befallen, welche das Tier anbeten.

Die zweite Zornesschale.

Das Meer wurde zu Blut wie von einem Toten, und alle Wesen im Meer starben.

Off 16,3 Und der zweite Engel goss aus seine Schale ins Meer; und es wurde zu Blut wie von einem Toten, und alle lebendigen Wesen im Meer starben. Off 16, 3;


Die zweite Schale wurde ins Meer geleert, sodass das Meer wie das Blut eines Toten wurde und alles Leben im Meer erstarb und damit auch alle maritimen Nahrungsressourcen verloren gingen. Wenn man bedenkt, dass auch Erdöl so etwas wie „das Blut von Toten” ist, nämlich unter Luftabschluss, hohem Druck und Bakterieneinwirkung verwandelte Biomasse, und wenn man weiters weiß, dass bereits heute Schwermetalle, Pestizide und vor allem Erdölrückstände in einer Menge von 12 t in jeder Minute in die Weltmeere gekippt werden, erkennen wir auch hier, dass wir nur ungestört mit unserem Tun fortfahren müssen, um diese Prophezeiungen zu erfüllen.

Die dritte Zornesschale.

Die Wasserströme und in die Wasserquellen wurden zu Blut.

Off 16,4 Und der dritte Engel goss aus seine Schale in die Wasserströme und in die Wasserquellen; und sie wurden zu Blut. 16,5 Und ich hörte den Engel der Wasser sagen: Gerecht bist du, der du bist und der du warst, du Heiliger, dass du dieses Urteil gesprochen hast; 16,6 denn sie haben das Blut der Heiligen und der Propheten vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; sie sind es wert. 16,7 Und ich hörte den Altar sagen: Ja, Herr, allmächtiger Gott, deine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht. Off 16, 4- 7;


Die dritte Schale schüttete der Engel in die Flüsse und Brunnen, und die Wasser wurden zu Blut und damit völlig ungenießbar, also eine weltweite Wassernot. Bei den Posaunengerichten, welche zumindest bis zur vierten Posaune eine gewisse Parallelität mit den Schalengerichten aufweisen, fällt beim Schall der dritten Posaune ein „Fackelstern” vom Himmel. Und auch er fällt auf Wasserströme und auf Wasserquellen. Sein Name ist „Wermut” und es heißt da weiter: „die Wasser wurden zu Wermut, und viele Menschen starben von den Wassern, weil sie bitter geworden waren”. Wenn man weiß, dass das russische Wort „Tschernobyl” auf deutsch „Wermut” heißt, lässt sich auch damit eine gewisse Vorstellung verbinden.

Die vierte Zornesschale.

Der Sonne wurde Macht gegeben die Menschen zu versengen mit Feuer.

Off 16,8 Und der vierte Engel goss aus seine Schale über die Sonne; und es wurde ihr Macht gegeben, die Menschen zu versengen mit Feuer. 16,9 Und die Menschen wurden versengt von der großen Hitze und lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und bekehrten sich nicht, ihm die Ehre zu geben. Off 16, 8- 9;


Und der vierte Engel goss seine Schale über die Sonne, und die Menschen wurden von der großen Hitze versengt. Hier ist vordergründig von großer Hitze durch Sonneneinwirkung die Rede. Es ist dies eine Folge von fehlender Bewölkung und damit auch von fehlendem Regen. Eine weitere Konsequenz aus einer derartigen Klimaentwicklung ist daher eine weltweite Dürre und damit verbunden Hungersnot und Durst durch Wassermangel. Auch hier müssen wir uns fragen, ob unsere rücksichtslose Profitorientierung, mit ihrem nach wie vor steigenden Schadstoffausstoß in der Luft, welcher uns bereits heute zwei Ozonlöcher beschert hat und in naher Zukunft wahrscheinlich einen Klimaeinbruch bewirken wird, nicht auch hier die Hauptursachen sind.

Die fünfte Zornesschale.

Das Reich des Tieres wurde verfinstert, und die Menschen zerbissen ihre Zungen.

Off 16,10 Und der fünfte Engel goss aus seine Schale auf den Thron des Tieres; und sein Reich wurde verfinstert, und die Menschen zerbissen ihre Zungen vor Schmerzen 16,11 und lästerten Gott im Himmel wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre und bekehrten sich nicht von ihren Werken. Off 16,10-11;


Auch aus dem Text der fünften Zornesschale lässt sich entnehmen, dass die Schalengerichte in die Zeit der antichristlichen Weltherrschaft fallen. Der fünfte Engel goss seine Schale auf den Thron des Tieres, und dessen Reich wurde verfinstert.

Bei der „Einsetzung” des Tieres durch den Satan heißt es in Off 13,2: „Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht”. Es ist also hier nicht nur der Thron des Tieres, sondern es ist der Thron des Satans selbst, welchen er dem Tier „gegeben”, also zur Verfügung gestellt hatte, welcher von dieser Plage betroffen sein wird.

Von diesem Thron des Satans lesen wir auch im Sendschreiben an den Engel der Gemeinde von Pergamon.

Ich weiß, wo du wohnst: wo der Thron des Satans ist.

Off 2,12 Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe: Dies sagt der, der das zweischneidige, scharfe Schwert hat:

2,13 Ich weiß, wo du wohnst: wo der Thron des Satans ist; und du hältst meinen Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch in den Tagen des Antipas, meines treuen Zeugen, der bei euch, wo der Satan wohnt, ermordet worden ist. Off 2,12-13;


Ob allerdings hier tatsächlich ein Zusammenhang besteht, und ob daher das Gebiet um Pergamon - welches ja heute in der Türkei liegt - der Hauptsitz des Antichrists oder überhaupt die Hauptstadt des antichristlichen Weltreiches sein wird, welche diese Plage der fünften Zornesschale trifft, ist ungewiss.

Die sechste Zornesschale.

Das Wasser des Euphrat trocknete aus, als Weg für die Könige vom Aufgang der Sonne.

Off 16,12 Und der sechste Engel goss aus seine Schale auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser trocknete aus, damit der Weg bereitet würde den Königen vom Aufgang der Sonne. Off 16,12;


Diese Könige aus dem Osten sind nun vermutlich ein Teil jener („zehn”) Könige der Welt, welche die satanische Trinität gleich anschließend im Text, in Off 16,13-14, zur Sammlung mit ihren Heeren in Harmagedon ruft.

Die Könige der ganzen Welt werden versammelt zum Kampf am großen Tag Gottes.

Off 16,13 Und ich sah aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen; 16,14 es sind Geister von Teufeln, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen der ganzen Welt, sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen. Off 16,13-14;

Wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier.

Off 17,12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier. 17,13 Diese sind eines Sinnes und geben ihre Kraft und Macht dem Tier. 17,14 Die werden gegen das Lamm kämpfen, und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen. Off 17,12-14;

Der Untergang Babylons.

Die zehn Könige werden also Macht empfangen zusammen mit dem Tier und in der Schlacht von Harmagedon gegen das Lamm kämpfen. Vor diesem Kampf allerdings werden diese selben zehn Könige noch die Hure Babylon plündern und durch Feuer vernichten. Es ist auch hier Gott, der es „ihnen in ihr Herz gegeben hat”. Wie auch beim „Herumlenken” des Antichrists zur Schlacht von Harmagedon, in Hes 39, ist auch hier dokumentiert, dass es Gott ist, der die satanischen Mächte steuert und lenkt. Und er lenkt sie so, dass sie sich selbst gegenseitig vernichten.

Und die zehn Hörner, und das Tier, die werden die Hure mit Feuer verbrennen.

Off 17,15 Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen. 17,16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.

17,17 Denn Gott hat es ihnen in ihr Herz gegeben, nach seinem Sinn zu handeln und eines Sinnes zu werden und ihr Reich dem Tier zu geben, bis vollendet werden die Worte Gottes. 17,18 Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden. Off 17,15-18;

Die Last für Babel: die Königreiche der Völker werden sie verderben.

Jes 13,1 Dies ist die Last für Babel, die Jesaja, der Sohn des Amoz, geschaut hat: 13,2 Auf hohem Berge erhebt das Banner, ruft laut ihnen zu, winkt mit der Hand, dass sie einziehen durch die Tore der Fürsten. 13,3 Ich habe meine Geheiligten entboten zu meinem Zorngericht und meine Starken gerufen, die da jauchzen über meine Herrlichkeit. 13,4 Es ist Geschrei und Lärm auf den Bergen wie von einem großen Volk, Geschrei und Getümmel von den versammelten Königreichen der Völker. Der HERR Zebaoth rüstet ein Heer zum Kampf. 13,5 Sie kommen aus fernen Landen, vom Ende des Himmels, ja, der HERR selbst samt den Werkzeugen seines Zorns, um zu verderben die ganze Erde. Jes 13, 1- 5;


Im obigen Text von Jes 13,1-5 können wir sehr schön beides erkennen. In Vers 4 geht es um die versammelten Königreiche, also die zehn Könige und ihre Heere, welche Babylon und die ganze Erde verderben werden. Aus Vers 3 geht jedoch hervor, dass auch das Ende dieser Heere bereits gekommen ist. Der Herr Jesus steht mit seinem himmlischen Heer, den „Starken Gottes, die da jauchzen über seine Herrlichkeit” bereit, um die versammelten Königreiche der Völker in der Schlacht von Harmagedon zu vernichten.

Der Zornesbecher für Jerusalem und alle Völker und Babel am Schluß.

Jer 25,15 Denn so sprach zu mir der HERR, der Gott Israels: Nimm diesen Becher mit dem Wein meines Zorns aus meiner Hand und lass daraus trinken alle Völker, zu denen ich dich sende, 25,16 dass sie trinken, taumeln und toll werden vor dem Schwert, das ich unter sie schicken will.

25,17 Und ich nahm den Becher aus der Hand des HERRN und ließ daraus trinken alle Völker, zu denen mich der HERR sandte, 25,18 nämlich Jerusalem, die Städte Judas, ihre Könige und Fürsten, dass sie wüst und zerstört liegen und ein Spott und Fluch sein sollten - wie es denn heutigentages steht -, 25,19 auch den Pharao, den König von Ägypten, mit seinen Großen und mit seinen Fürsten, mit seinem ganzen Volk 25,20 und allem Mischvolk, alle Könige im Lande Uz, alle Könige in der Philister Lande mit Aschkelon, Gaza, Ekron und denen, die übriggeblieben sind in Aschdod; 25,21 die von Edom, die von Moab, die Ammoniter; 25,22 alle Könige von Tyrus, alle Könige von Sidon, die Könige auf den Inseln jenseits des Meeres; 25,23 die von Dedan, die von Tema, die von Bus und alle, die das Haar rundherum abscheren; 25,24 alle Könige Arabiens und die der Mischvölker, die in der Wüste wohnen; 25,25 alle Könige in Simri, alle Könige in Elam, alle Könige in Medien; 25,26 alle Könige des Nordens, die in der Nähe und die in der Ferne, einen wie den andern, alle Königreiche der Welt, soviel ihrer auf Erden sind. Und der König von Scheschach soll nach ihnen trinken.

25,27 Und sprich zu ihnen: So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Trinkt, dass ihr trunken werdet und speit, dass ihr niederfallt und nicht aufstehen könnt vor dem Schwert, das ich unter euch schicken will. 25,28 Und wenn sie den Becher von deiner Hand nicht nehmen und nicht trinken wollen, so sprich zu ihnen: So spricht der HERR Zebaoth: Ihr müsst trinken! 25,29 Denn siehe, bei der Stadt, die nach meinem Namen genannt ist, fange ich an mit dem Unheil, und ihr solltet ungestraft bleiben? Ihr sollt nicht ungestraft bleiben, denn ich rufe das Schwert über alle herbei, die auf Erden wohnen, spricht der HERR Zebaoth.

25,30 Und du sollst ihnen alle diese Worte weissagen und zu ihnen sprechen: Der HERR wird brüllen aus der Höhe und seinen Donner hören lassen aus seiner heiligen Wohnung. Er wird brüllen über seine Fluren hin; wie einer, der die Kelter tritt, wird er seinen Ruf erschallen lassen über alle Bewohner der Erde hin, 25,31 und sein Schall wird dringen bis an die Enden der Erde. Der HERR will mit den Völkern rechten und mit allem Fleisch Gericht halten; die Schuldigen wird er dem Schwert übergeben, spricht der HERR.

25,32 So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, es wird eine Plage kommen von einem Volk zum andern, und ein großes Wetter wird sich erheben von den Enden der Erde. 25,33 Zu der Zeit werden die vom HERRN Erschlagenen liegen von einem Ende der Erde bis ans andere Ende; sie werden nicht beklagt noch aufgehoben noch begraben werden, sondern müssen auf dem Felde liegen und zu Dung werden.

25,34 Heulet, ihr Hirten, und schreit, wälzt euch in der Asche, ihr Herren der Herde; denn die Zeit ist erfüllt, dass ihr geschlachtet und zerstreut werdet und zerbrechen müsst wie ein kostbares Gefäß. 25,35 Und die Hirten werden nicht fliehen können, und die Herren der Herde werden nicht entrinnen können. 25,36 Da werden die Hirten schreien, und die Herren der Herde werden heulen, dass der HERR ihre Weide so verwüstet hat 25,37 und ihre Auen, die so schön standen, vernichtet sind von dem grimmigen Zorn des HERRN. 25,38 Er hat sein Versteck verlassen wie ein junger Löwe, und ihr Land ist verheert von seinem gewaltigen Schwert und von seinem grimmigen Zorn. Jer 25,15-38;

Himmel und Erde werden jauchzen, weil die Verwüster Babels gekommen sind.

Jer 51,47 Darum siehe, es kommt die Zeit, dass ich die Götzen zu Babel heimsuchen will und sein ganzes Land zuschanden werden soll und seine Erschlagenen darin liegen werden. 51,48 Himmel und Erde und alles, was darinnen ist, werden jauchzen über Babel, weil seine Verwüster von Norden gekommen sind, spricht der HERR. 51,49 Und Babel muss fallen für die Erschlagenen Israels, wie für Babel gefallen sind die Erschlagenen der ganzen Erde. Jer 51,47-49;


Wie einst die Erschlagenen der ganzen Erde für Babel gefallen sind, fällt nun Babel für die Erschlagenen Israels.

Babylon ist gefallen.

Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt.

Off 14,8 Und ein zweiter Engel folgte, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker. Off 14, 8;

Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die Große.

Off 18,1 Danach sah ich einen andern Engel herniederfahren vom Himmel, der hatte große Macht, und die Erde wurde erleuchtet von seinem Glanz. 18,2 Und er rief mit mächtiger Stimme: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Teufel geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen Vögel und ein Gefängnis aller unreinen und verhassten Tiere.

18,3 Denn von dem Zorneswein ihrer Hurerei haben alle Völker getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Üppigkeit. Off 18, 1- 3;

Freue dich über sie, Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten.

Off 18,20 Freue dich über sie, Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten! Denn Gott hat sie gerichtet um euretwillen. 18,21 Und ein starker Engel hob einen Stein auf, groß wie ein Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: So wird in einem Sturm niedergeworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr gefunden werden. Off 18,20-21;

Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, dass er die große Hure verurteilt hat.

Off 19,1 Danach hörte ich etwas wie eine große Stimme einer großen Schar im Himmel, die sprach: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Kraft sind unseres Gottes! 19,2 Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, dass er die große Hure verurteilt hat, die die Erde mit ihrer Hurerei verdorben hat, und hat das Blut seiner Knechte gerächt, das ihre Hand vergossen hat. Off 19, 1- 2;

Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf in Ewigkeit.

Off 19,3 Und sie sprachen zum zweitenmal: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf in Ewigkeit. 19,4 Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier Gestalten fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Thron saß, und sprachen: Amen, Halleluja! Off 19, 3- 4;

Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen!

Off 19,5 Und eine Stimme ging aus von dem Thron: Lobt unsern Gott, alle seine Knechte und die ihn fürchten, klein und groß! 19,6 Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen! Off 19, 5- 6;


Während die Engel im Himmel jubeln, zieht das riesige Heer des Antichristen nach der Vernichtung von Babylon weiter zu ihrem eigentlichen Ziel: Harmagedon.

Die Schlacht von Harmagedon.

Der Name „Harmagedon” ist eine direkte Übertragung von hebr. Har= Berg und Megiddo= der Name einer Stadt in der Ebene Jesreel. Die Stadt Megiddo (Jos 17,11; Sach 12,11 u.a.) lag strategisch günstig an der Via Maris in der Jesreelebene und war der Schauplatz vieler Schlachten (Ri 5,19; 2Kg 23,29; 2Chr 35,22).

Es werden Scharen über Scharen von Menschen sein im Tal der Entscheidung.

Joel 4,14 Es werden Scharen über Scharen von Menschen sein im Tal der Entscheidung; denn des HERRN Tag ist nahe im Tal der Entscheidung. 4,15 Sonne und Mond werden sich verfinstern, und die Sterne halten ihren Schein zurück. 4,16 Und der HERR wird aus Zion brüllen und aus Jerusalem seine Stimme hören lassen, dass Himmel und Erde erbeben werden. Aber seinem Volk wird der HERR eine Zuflucht sein und eine Burg den Israeliten. Joel 4,14-16;


Doch der Ausgang dieser Schlacht ist bereits von Anbeginn der Welt entschieden. Es ist in der Auslegung nie ganz zu klären, ob die satanischen Mächte den Plan Gottes nicht kennen oder nicht kennen wollen. Nach den Gesetzen der Logik müsste es eigentlich das Letztere sein.

Denn auch wenn Satan nicht im Stande sein sollte den Willen Gottes direkt zu erkennen, müsste man zumindest davon ausgehen, dass er die Bibel lesen kann. Und hier könnte er, wenn er nur wollte, den Ausgang jedes einzelnen seiner Schritte erfahren. Aber er will es scheinbar nicht wahrhaben. Er glaubt bis zur letzten Sekunde, dass es ihm gelingen wird, die Macht an sich zu reißen.

Die Heere der ganzen Welt versammelt.

Und er versammelte sie an einen Ort, der heißt auf hebräisch Harmagedon.

Off 16,15 Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt gehe und man seine Blöße sehe. - 16,16 Und er versammelte sie an einen Ort, der heißt auf hebräisch Harmagedon. Off 16,15-16;

Ich will alle Heiden zusammenbringen und will sie ins Tal Joschafat hinabführen.

Joel 4,1 Denn siehe, in jenen Tagen und zur selben Zeit, da ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, 4,2 will ich alle Heiden zusammenbringen und will sie ins Tal Joschafat hinabführen und will dort mit ihnen rechten wegen meines Volks und meines Erbteils Israel, weil sie es unter die Heiden zerstreut und sich in mein Land geteilt haben; 4,3 sie haben das Los um mein Volk geworfen und haben Knaben für eine Hure hingegeben und Mädchen für Wein verkauft und vertrunken. Joel 4, 1- 3;


Hier oben, in Joel 4,1-3, haben wir auch die Begründung, warum Gott diese Heiden zusammentreibt und sie in der Schlacht vernichten wird. Es ist die Vergeltung für Jerusalem. Weil sie das Land besetzt haben und sein Volk in die ganze Welt verkauft und weit zerstreut haben.

Rufet dies aus unter den Heiden! Bereitet euch zum heiligen Krieg!

Joel 4,9 Rufet dies aus unter den Heiden! Bereitet euch zum heiligen Krieg! Bietet die Starken auf! Lasst herzukommen und hinaufziehen alle Kriegsleute! 4,10 Macht aus euren Pflugscharen Schwerter und aus euren Sicheln Spieße! Der Schwache spreche: Ich bin stark! 4,11 Auf, alle Heiden ringsum, kommt und versammelt euch! - Dahin führe du hinab, HERR, deine Starken! - 4,12 Die Heiden sollen sich aufmachen und heraufkommen zum Tal Joschafat; denn dort will ich sitzen und richten alle Heiden ringsum. Joel 4, 9-12;

Die Schlacht.

Die antichristlichen Heere sind also bereits in Harmagedon versammelt. Es sind Scharen über Scharen von Menschen in diesem Tal der Entscheidung. Und dann wird der Herr in Jerusalem seine Stimme hören lassen, dass Himmel und Erde erbeben werden.

Und der HERR wird aus Zion brüllen, dass Himmel und Erde erbeben werden.

Joel 4,14 Es werden Scharen über Scharen von Menschen sein im Tal der Entscheidung; denn des HERRN Tag ist nahe im Tal der Entscheidung. 4,15 Sonne und Mond werden sich verfinstern, und die Sterne halten ihren Schein zurück. 4,16 Und der HERR wird aus Zion brüllen und aus Jerusalem seine Stimme hören lassen, dass Himmel und Erde erbeben werden. Aber seinem Volk wird der HERR eine Zuflucht sein und eine Burg den Israeliten.

4,17 Und ihr sollt es erfahren, dass ich, der HERR, euer Gott, zu Zion auf meinem heiligen Berge wohne. Dann wird Jerusalem heilig sein, und kein Fremder wird mehr hindurchziehen. 4,18 Zur selben Zeit werden die Berge von süßem Wein triefen und die Hügel von Milch fließen, und alle Bäche in Juda werden voll Wasser sein. Und es wird eine Quelle ausgehen vom Hause des HERRN, die wird das Tal Schittim bewässern. 4,19 Aber Ägypten soll wüst werden und Edom eine Einöde um des Frevels willen an den Leuten von Juda, weil sie unschuldiges Blut in ihrem Lande vergossen haben. 4,20 Aber Juda soll für immer bewohnt werden und Jerusalem für und für. 4,21 Und ich will ihr Blut nicht ungesühnt lassen. Und der HERR wird wohnen zu Zion. Joel 4,14-21;

Und siehe, ein weißes Pferd und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig.

Off 19,11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit. 19,12 Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst. 9,13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.

19,14 Und ihm folgt das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. 19,15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, 19,16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren. Off 19,11-16;


Die Aussage von Off 19,15 „Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage ...” lässt darauf schließen, dass diese Schlacht nicht lange währen wird. So viel Zeit auch für die Sammlung und die Positionierung dieser Heere in Harmagedon benötigt wurde, ihr Untergang wird in Blitzesschnelle erfolgen. Der Herr und sein himmlisches Heer mit allen seinen Heiligen werden sie vernichtend schlagen.

(Siehe auch Kapitel 07: „Die Schlacht von Harmagedon”.)

Die Umgestaltung von Himmel und Erde.

Damit sind wir bei der siebenten und letzten Zornesschale. Es ist dies der Höhepunkt der Gottesgerichte und ein Ereignis, welches jenem der Sintflut sehr ähnlich ist. Und ähnlich wie auch die Sintflut nicht nur ein Gericht über die damalige gottlose Menschheit war, sondern gleichzeitig den Lebensraum auf dieser Erde für die nachfolgenden Generationen der Familie Noahs umgestaltet und erneuert hat, bringt auch die siebente Zornesschale mit ihrem weltweiten Erdbeben eine Umgestaltung nicht nur der Erde, sondern auch des Himmels.

Himmel und Erde werden erschüttert, damit sie verwandelt werden.

Hbr 12,26 Seine Stimme hat zu jener Zeit die Erde erschüttert, jetzt aber verheißt er und spricht (Haggai 2,6): »Noch einmal will ich erschüttern nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel.« 12,27 Dieses »Noch einmal« aber zeigt an, dass das, was erschüttert werden kann, weil es geschaffen ist, verwandelt werden soll, damit allein das bleibe, was nicht erschüttert werden kann. Hbr 12,26-27;

Der Herr wird den Himmel bewegen, die Erde soll beben und von ihrer Stätte weichen.

Jes 13,13 Darum will ich den Himmel bewegen, und die Erde soll beben und von ihrer Stätte weichen durch den Grimm des HERRN Zebaoth, am Tage seines Zorns. 13,14 Und sie sollen sein wie ein verscheuchtes Reh und wie eine Herde ohne Hirten, dass sich ein jeder zu seinem Volk kehren und ein jeder in sein Land fliehen wird. Jes 13,13-14;

Himmel und Erde werden verwandelt und gewechselt wie ein Kleid.

Ps 102,26 Du hast vorzeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. 102,27 Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie werden alle veralten wie ein Gewand; wie ein Kleid wirst du sie wechseln, und sie werden verwandelt werden. Ps 102,26-27;

Der Himmel wird zergehen und die Erde ihr Urteil finden.

2Ptr 3,10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden. 3,11 Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, 3,12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden. 3,13 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt. 2Ptr 3,10-13;

Der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht.

1The 5,1 Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben; 5,2 denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. 5,3 Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. 5,4 Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch komme. 1The 5, 1- 4;


Ein Aspekt dieser globalen Ereignisse wird meist übersehen: bei einer Katastrophe dieses Ausmaßes, mit weltweiten großen Erdbeben und mit der geologischen Umstrukturierung ganzer Kontinente, werden zwangsläufig auch alle unterirdischen Erdöl- und Erdgasfelder explodieren und verbrennen und es wird daher auch keine fossilen Energieträger mehr geben.

Wenn nun jene Stellen in der Schrift, welche davon sprechen, dass in der Zeit danach „Rosse und Wagen” zum Einsatz kommen, von einigen Auslegern heute noch milde belächelt werden, sollte man doch bedenken, dass in dieser Zeit weltweit weder Benzin, Kerosin noch Diesel vorhanden sein wird. Für eventuell noch vorhandene Kraftfahrzeuge, Schiffe, Panzer, Flugzeuge, Maschinen etc. wird es schlicht und einfach keinen Treibstoff mehr geben. Es wird daher auch keine andere Wahl bleiben, als auf die Möglichkeiten der Ära des Pferdefuhrwerks zurückzugreifen.

(Siehe auch Kapitel 08: „Die Umgestaltung von Himmel und Erde”.)

Die siebente Zornesschale.

Ein großes Erdbeben, wie es noch nie gewesen ist, seit Menschen auf Erden sind.

Off 16,17 Und der siebente Engel goss aus seine Schale in die Luft; und es kam eine große Stimme aus dem Tempel vom Thron, die sprach: Es ist geschehen! 16,18 Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner, und es geschah ein großes Erdbeben, wie es noch nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden sind - ein solches Erdbeben, so groß. Off 16,17-18;

Und aus der großen Stadt wurden drei Teile und die Städte der Heiden stürzten ein.

Off 16,19 Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der Heiden stürzten ein. Und Babylon, der großen, wurde gedacht vor Gott, dass ihr gegeben werde der Kelch mit dem Wein seines grimmigen Zorns. Off 16,19;

Alle Inseln verschwanden und die Berge wurden nicht mehr gefunden.

Off 16,20 Und alle Inseln verschwanden, und die Berge wurden nicht mehr gefunden. 16,21 Und ein großer Hagel wie Zentnergewichte fiel vom Himmel auf die Menschen; und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels; denn diese Plage ist sehr groß. Off 16,20-21;

(Siehe auch die Tabelle 09: „Der Heilsplan Gottes und seine Auswirkungen...”.)

Aber in Jerusalem wird Rettung sein.

Die Gottlosen werden untergehen, jedoch die Nachkommen seiner Knechte wird der Herr beschützen. Es sind dies aber nicht nur alle Messiasgläubigen aus dem Volk Israel, sondern auch alle Jesusgläubigen auf der ganzen Welt. Doch sogar allen jenen, welche bisher den Glauben nicht angenommen hatten, aber nun, durch die Offenbarung der Macht und der Größe Gottes erkennen, dass es diesen einen Gott gibt, und dass ihre Väter sie belogen und betrogen haben, als sie ihnen sagten, es gäbe nur eine Evolution und keine Schöpfung, weil es auch keinen Schöpfer gibt - allen diesen Menschen bietet Gott noch einmal Vergebung an.

„Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden”. Und es müssen schon die hochmütigsten und bösartigsten der Menschen sein, welche in dieser Situation der Katastrophen und des Untergangs nicht nach Rettung rufen würden. Ob sie es allerdings über sich bringen, jenen Gott anzurufen, den sie ihr Leben lang geleugnet und verhöhnt haben, den sie für nichts geachtet und ihn als „tot” erklärt haben, wird wahrscheinlich davon abhängen, ob noch ein Rest von Glaube, Liebe und Hoffnung in Ihnen wohnt.

Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden.

Joel 3,4 Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt. 3,5 Und es soll geschehen: wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird. Joel 3, 4- 5;

Aber die Söhne deiner Knechte bleiben wohnen, und ihr Geschlecht wird gedeihen.

Ps 102,26 Du hast vorzeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. 102,27 Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie werden alle veralten wie ein Gewand; wie ein Kleid wirst du sie wechseln, und sie werden verwandelt werden. 102,28 Du aber bleibst, wie du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende. 102,29 Die Söhne deiner Knechte bleiben wohnen, und ihr Geschlecht wird vor dir gedeihen. Ps 102,26-29;

Und seinem Volk wird der HERR eine Zuflucht sein und eine Burg den Israeliten.

Joel. 4,16 Und der HERR wird aus Zion brüllen und aus Jerusalem seine Stimme hören lassen, dass Himmel und Erde erbeben werden. Aber seinem Volk wird der HERR eine Zuflucht sein und eine Burg den Israeliten. Joel 4,16;

Es ist eine Zeit der Angst für Jakob; doch soll ihm daraus geholfen werden.

Jer 30,4 Und dies sind die Worte, die der HERR redete über Israel und Juda. 30,5 So spricht der HERR: Wir hören ein Geschrei des Schreckens; nur Furcht ist da und kein Friede. 30,6 Forschet doch und sehet, ob dort Männer gebären! Wie kommt es denn, dass ich sehe, wie alle Männer ihre Hände an die Hüften halten wie Frauen in Kindsnöten und alle Angesichter so bleich sind? 30,7 Wehe, es ist ein gewaltiger Tag, und seinesgleichen ist nicht gewesen, und es ist eine Zeit der Angst für Jakob; doch soll ihm daraus geholfen werden.

30,8 Es soll aber geschehen zu dieser Zeit, spricht der HERR Zebaoth, dass ich das Joch auf deinem Nacken zerbrechen will und deine Bande zerreißen. Sie werden nicht mehr Fremden dienen, 30,9 sondern dem HERRN, ihrem Gott, und ihrem König David, den ich ihnen erwecken will. Jer 30, 4- 9;

Auf dem Berg Zion werden Gerettete sein, und er soll heilig sein.

Ob 1,15 Denn der Tag des HERRN ist nahe über alle Heiden. Wie du getan hast, soll dir wieder geschehen, und wie du verdient hast, so soll es auf deinen Kopf kommen. 1,16 Denn wie ihr auf meinem heiligen Berge getrunken habt, so sollen alle Heiden täglich trinken; ja, sie sollen es saufen und ausschlürfen und sollen sein, als wären sie nie gewesen en. 1,17 Aber auf dem Berge Zion werden Gerettete sein, und er soll heilig sein, und das Haus Jakob soll seine Besitzer besitzen. 1,18 Und das Haus Jakob soll ein Feuer werden und das Haus Josef eine Flamme, aber das Haus Esau Stroh; das werden sie anzünden und verzehren, so dass vom Hause Esau nichts übrigbleibt; denn der HERR hat es geredet. Ob 1,15-18;


Mit diesem letzten der sieben Schalengerichte ist der Zorn Gottes vollendet, wie uns Off 15,1 sagt.

Die letzten sieben Plagen; mit ihnen ist vollendet der Zorn Gottes.

Off 15,1 Und ich sah ein andres Zeichen am Himmel, das war groß und wunderbar: sieben Engel, die hatten die letzten sieben Plagen; denn mit ihnen ist vollendet der Zorn Gottes. Off 15, 1;


Nun ist der Weg frei für die nächste endzeitliche Periode, das tausendjährige Reich unseres Herrn Jesus Christus.

(Siehe auch Kapitel 10: „Das Millennium”.)