Kapitel 14 - Die Neue Schöpfung.



Ein neuer Himmel, eine neue Erde.

Das neue, himmlische Jerusalem.

Die Suche nach intelligentem Leben im Universum.


Die zeitliche Einordnung.

Die „Neue Schöpfung” ist jene Zeitperiode, welche an das „Ende der Welt”, der letzten Zeitperiode der ersten Schöpfung anschließt.

(Siehe auch den Exkurs 12: „Die Schöpfung”.)

Dabei kann man aber bei der „Neuen Schöpfung” offensichtlich nicht mehr von „Zeitperiode” sprechen. Es ist dies die zweite Schöpfung Gottes und unterscheidet sich von der ersten Erde und dem ersten Himmel, wie diese sich von jenem Zustand unterscheiden, bevor Gott sprach „es werde”.

In dem Blick, welcher uns in diese neue Welt gewährt wird, sehen wir die heilige Stadt, das neue Jerusalem, wie eine geschmückte Braut von Gott aus dem Himmel herabkommen. Die Gerechten werden in diese Stadt eingehen und Gott und das Lamm wird bei ihnen wohnen und werden ihre Sonne sein auf ewig.

Ein neuer Himmel, eine neue Erde.

Die erste Schöpfung ist vergangen und das Meer ist nicht mehr.

Ein neuer Himmel, eine neue Erde, der erste Himmel und die erste Erde sind nicht mehr.

Off 21,1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 21,2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.

21,3 Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.

21,4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein: denn das Erste ist vergangen. Off 21, 1- 4;

Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!

Off 21,5 Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig. 21,6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst. Off 21, 5- 6;


Der obige Text aus Off 21,1 ist der Auftakt zu einer Neuen Schöpfung. Gott erschafft einen neuen Himmel und eine neue Erde. Daraus kann man nun mit einiger Wahrscheinlichkeit schließen, dass es nicht nur eine neue Art von Planet sein wird, welcher neu entstehen wird, sondern es wird sichtlich auch ein neuer „Himmel”, also ein neues Universum sein, welchen Gott für die Ewigkeit erschaffen wird.

Und wir erkennen noch ein Zweites aus diesem Text. Es heißt darin: „der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen”. Das bedeutet, dass diese unsere heutige Welt mit dem gesamten, sie umgebenden Kosmos, tatsächlich die erste Schöpfung unseres Gottes ist. Dies bestätigt auch die nochmalige Aussage in Vers 4: „...denn das Erste ist vergangen”. Es gibt also keine „multiplen” Schöpfungen, wie sie manche Interpreten in Bezug auf 1Mo 2,5 ff sehen wollen.

Im Prinzip wird uns aber hier, in Off 21,1 nur noch einmal bestätigt, was wir in Off 20,11, beim Weltgericht, schon erfahren haben:

Vor seinem Angesicht flohen Erde und Himmel, es wurde keine Stätte für sie gefunden.

Off 20,11 Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. Off 20,11;

Keine Sonne und kein Mond, Gott und das Lamm leuchten ihnen.

Die Stadt bedarf keiner Sonne, noch des Mondes, denn ihre Leuchte ist das Lamm.

Off 21,23 Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, damit sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes hat sie erleuchtet, und ihre Lampe ist das Lamm. 21,24 Und die Nationen werden in ihrem Licht wandeln und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit zu ihr. 21,25 Und ihre Tore werden bei Tag nicht geschlossen werden, denn Nacht wird dort nicht sein Off 21,23-25;

Es wird keine Nacht mehr sein und keine Sonne, Gott der Herr wird sie erleuchten.

Off 22,5 Und Nacht wird nicht mehr sein, und sie bedürfen nicht des Lichtes einer Lampe und des Lichtes der Sonne, denn der Herr, Gott, wird über ihnen leuchten, und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. 22,6 Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig, und der Herr, der Gott der Geister der Propheten, hat seinen Engel gesandt, seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss.

22,7 Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt!

22,8 Und ich, Johannes, bin der, welcher diese Dinge hörte und sah; und als ich sie hörte und sah, fiel ich nieder, um anzubeten vor den Füßen des Engels, der mir diese Dinge zeigte. 22,9 Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, der Propheten, und derer, welche die Worte dieses Buches bewahren. Bete Gott an! 22,10 Und er spricht zu mir: Versiegle nicht die Worte der Weissagung dieses Buches! Denn die Zeit ist nahe. Off 22, 5-10;


Aus den obigen Texten erkennen wir nun eine – besonders für unser begrenztes menschliches Verständnis – besondere Eigenart dieser Neuen Schöpfung: Es wird keine Sonne mehr geben. Aus der Formulierung „die Stadt bedarf keiner Sonne ...” schließen zu wollen, dass dennoch eine Sonne bzw. Mond vorhanden wäre, scheitert an den Aussagen in den Psalmen, wo in Ps 72,1-5 ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass Sonne und Mond solange scheinen werden, als der „gerechte König”, herrschen wird. Das heißt, dass es in den tausend Jahren des Millenniums noch Sonne und Mond geben wird, weil es ja noch die alte, die erste Schöpfung ist. Aber mit dem Ende der ersten Schöpfung werden auch Sonne und Mond vergehen.

Es ist übrigens bemerkenswert, dass in der Schrift, bei all diesen Prophezeiungen über Sonne und Mond – und es gibt deren noch einige mehr als hier angeführt – immer beide Gestirne gemeinsam erwähnt werden. Es heißt beispielsweise nirgendwo: „Die Sonne verlor ihren Schein und nur der Mond war das Licht der Menschen”. In der damaligen Zeit, wo man ja nicht wusste, dass der Mond nur deshalb leuchtet, weil er das ihn bescheinende Sonnenlicht auf die Erde reflektiert, hätten Prophezeiungen, welche der menschliche Geist hervorgebracht hätte, keine Notwendigkeit gesehen, immer beide Gestirne gemeinsam zu nennen. Es ist dies daher – wenn man so will – auch eine Bestätigung für die göttliche Inspiration dieser Prophezeiungen.

(Siehe auch Kapitel 04: „Die große Finsternis”.)

Er soll leben, solange die Sonne scheint und solange der Mond währt.

Ps 72,1 VON SALOMO. Gott, gib dein Gericht dem König und deine Gerechtigkeit dem Königssohn, 72,2 dass er dein Volk richte mit Gerechtigkeit und deine Elenden rette. 72,3 Lass die Berge Frieden bringen für das Volk und die Hügel Gerechtigkeit. 72,4 Er soll den Elenden im Volk Recht schaffen und den Armen helfen und die Bedränger zermalmen. 72,5 Er soll leben, solange die Sonne scheint und solange der Mond währt, von Geschlecht zu Geschlecht. Ps 72, 1- 5;

Die Sonne ist nicht mehr Licht am Tage, der Mond leuchtet nicht mehr in der Nacht, sondern der HERR wird dein ewiges Licht und dein Gott wird dein Glanz sein.

Jes 60,19 Die Sonne soll nicht mehr dein Licht sein am Tage, und der Glanz des Mondes soll dir nicht mehr leuchten, sondern der HERR wird dein ewiges Licht und dein Gott wird dein Glanz sein. 60,20 Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht den Schein verlieren; denn der HERR wird dein ewiges Licht sein, und die Tage deines Leidens sollen ein Ende haben.

60,21 Und dein Volk sollen lauter Gerechte sein. Sie werden das Land ewiglich besitzen als der Spross meiner Pflanzung und als ein Werk meiner Hände mir zum Preise. 60,22 Aus dem Kleinsten sollen tausend werden und aus dem Geringsten ein mächtiges Volk. Ich, der HERR, will es zu seiner Zeit eilends ausrichten. Jes 60,19-22;


Wiewohl sich der obige Text in Jes 60,19-22 primär auf das Millennium und auf Zion bezieht, erkennt man doch sehr deutlich die Antizipation des himmlischen Jerusalems. Der Unterschied liegt darin, dass die Verheißung „Die Sonne soll nicht mehr dein Licht sein am Tage, und der Glanz des Mondes soll dir nicht mehr leuchten”, im Millennium - wie auch manche andere Prophezeiung (Ausgießung des Heiligen Geistes, Fruchtbarkeit des Bodens, Lebensalter der Menschen etc.) - ausschließlich für Zion und Israel gilt, wo auch der Herr in seinem Tempel, mit seiner Herrlichkeit das Land erleuchten wird, wogegen für den Rest der Welt Sonne und Mond weiterhin die Lichtquellen sein werden. Im himmlischen Jerusalem hingegen, in der Neuen Schöpfung, wird die Herrlichkeit des Herrn den gesamten Planeten erleuchten, so dass eine Sonne überhaupt nicht mehr erforderlich sein wird.

(Siehe auch die Tabelle 12: „Das irdische und das himmlische Jerusalem”.)

Das neue, himmlische Jerusalem.

Das Jerusalem, das droben ist, die Stadt des lebendigen Gottes.

Das neue Jerusalem, die Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt.

Off 3,10 Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen. 3,11 Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!

3,12 Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen. Off 3,10-12;

Das neue Jerusalem kommt vom Himmel herab, bereitet wie eine geschmückte Braut.

Off 21,2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.

21,3 Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. 21,4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein: denn das Erste ist vergangen. Off 21, 2- 4;

Die heilige Stadt Jerusalem, die aus dem Himmel von Gott herabkam ist die Braut des Lammes.

Off 21,9 Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, voll der sieben letzten Plagen, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir die Braut, das Weib des Lammes, zeigen

21,10 Und er führte mich im Geist hinweg auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie aus dem Himmel von Gott herabkam, 21,11 und sie hatte die Herrlichkeit Gottes. Ihr Lichtglanz war gleich einem sehr kostbaren Edelstein, wie ein kristallheller Jaspisstein; 21,12 und sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und an den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, welche die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels sind: 21,13 Nach Osten drei Tore und nach Norden drei Tore und nach Süden drei Tore und nach Westen drei Tore. Off 21, 9-13;

Der Geist und die Braut sagen: Komm!

Off 22,16 Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der glänzende Morgenstern.

22,17 Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme! Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst! Off 22,16-17;


Das himmlische Jerusalem, die heilige Stadt, wird in den obigen Texten als die „Braut des Lammes” bezeichnet.

Der „Berg” Jerusalem, mit einer Fläche von 8,5 Millionen Quadratkilometern.

Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich: 12.000 Stadien.

Off 21,14 Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. 21,15 Und der mit mir redete, hatte ein Maß, ein goldenes Rohr, um die Stadt und ihre Tore und ihre Mauer zu messen.

21,16 Und die Stadt ist viereckig angelegt, und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf 12000 Stadien; ihre Länge und Breite und Höhe sind gleich. Off 21,14-16;

Ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem.

Hbr 12,22 Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln, und zu der Versammlung 12,23 und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten 12,24 und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abels Blut. Hbr 12,22-24;

Das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie, das ist unsere Mutter.

Gal 4,26 Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; das ist unsre Mutter. 4,27 Denn es steht geschrieben (Jesaja 54,1): »Sei fröhlich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Brich in Jubel aus und jauchze, die du nicht schwanger bist. Denn die Einsame hat viel mehr Kinder, als die den Mann hat.« 4,28 Ihr aber, liebe Brüder, seid wie Isaak Kinder der Verheißung. Gal 4,26-28;

Der Stein aber, der das Bild zerschlug, wurde zu einem großen Berg, so dass er die ganze Welt füllte.

Dan 2,32 Das Haupt dieses Bildes war von feinem Gold, seine Brust und seine Arme waren von Silber, sein Bauch und seine Lenden waren von Kupfer, 2,33 seine Schenkel waren von Eisen, seine Füße waren teils von Eisen und teils von Ton. 2,34 Das sahst du, bis ein Stein herunterkam, ohne Zutun von Menschenhänden; der traf das Bild an seinen Füßen, die von Eisen und Ton waren, und zermalmte sie.

2,35 Sogleich wurden miteinander zermalmt Eisen, Ton, Kupfer, Silber und Gold und wurden wie Spreu auf der Sommertenne, und der Wind verwehte sie, dass man sie nirgends mehr finden konnte. Der Stein aber, der das Bild zerschlug, wurde zu einem großen Berg, so dass er die ganze Welt füllte. Dan 2,32-35;


Auch hier oben, in Dan 2,32-35, haben wir einen Text, welcher sich in erster Linie auf die alte Welt bezieht. Es ist der „Stein” aus dem Traum des Nebukadnezar, welcher zu einem großen Berg wurde, „so dass er die ganze Welt füllte”. Das ist natürlich eine Prophezeiung auf die Herrschaft des Messias, auf das Millennium, das letzte Reich auf dieser Erde, welches alle menschlichen Reiche zermalmen und vernichten wird.

Doch wenn wir es genau betrachten, können wir auch hier Anklänge auf die Neue Schöpfung finden. Auch das neue Jerusalem kommt „ohne Zutun von Menschenhänden”, sondern „von Gott, aus dem Himmel” herab. Auch das neue Jerusalem ist ein großer Berg, wie wir gleich weiter unten sehen werden. Und auch das neue Jerusalem „füllt” mit seinen Dimensionen eine ganze Welt.

Die Dimensionen der Stadt.

Die im folgenden angestellten Vergleiche dienen ausschließlich der Darstellung der gewaltigen Dimensionen dieses himmlischen Jerusalems und sollen die Größenordnungen zwischen der ersten und der zweiten, der Neuen Schöpfung veranschaulichen.

Die Fläche.

Das neue Jerusalem ist ein pyramidenförmiger Berg mit der Länge, Breite und Höhe von 12.000 Stadien, d. s. ca. 2.220 km. Die Seiten des neuen Jerusalem sind damit genau tausendmal so lang, wie die Seiten des im Millennium gebauten, irdischen Jerusalems von 2.220 Metern oder 4500 Ellen. (Hes 48,16).

Das himmlische Jerusalem hat somit eine Grundfläche von rd. 5 Millionen Quadratkilometern und eine „bewohnbare” Fläche auf allen vier Seiten bis zur Bergspitze von insgesamt 8,5 Millionen Quadratkilometern.

Vergleicht man diese Fläche mit der Europas, so beläuft sich die reine Landfläche (im himmlischen Jerusalem gibt es kein Meer) von ganz Europa (inkl. GUS Staaten), auf rd. 10 Mio. Quadratkilometer, sodass das himmlische Jerusalem etwa 85 % der Landfläche Europas aufweisen würde.

Die theoretische „Einwohnerdichte”.

Nachdem Europa rd. 700 Mio. Einwohner hat, würden 85 % davon nur etwa 600 Mio. möglicher Bewohner im himmlischen Jerusalem ergeben. Man muss jedoch korrekterweise berücksichtigen, dass bei den irdischen Werten der Anteil der bewohnbaren Landfläche durch sehr große, unbewohnbare Gebirgsflächen, infolge von Industrieanlagen, land- und forstwirtschaftlich genutzten Gebieten sowie durch ein riesiges Netz an Verkehrswegen wesentlich reduziert ist. Nimmt man daher sehr flache Länder Europas zum Vergleich, wie beispielsweise Belgien und die Niederlande, mit einer Fläche von 30.000 bzw. 36.000, also insgesamt 66.000 Quadratkilometern und einer Einwohnerzahl von 10 Mio. bzw. 13 Mio., insgesamt also 23 Mio. Einwohnern, so kommt man in diesen Ländern auf eine Einwohnerdichte von etwa 350 Einwohner je Quadratkilometer. Umgelegt auf die Fläche des himmlischen Jerusalems von 8,5 Mio. Quadratkilometern und unter der Annahme, dass für die Menschen dann ähnliche räumliche Voraussetzungen gelten, käme man damit auf eine Obergrenze von rd. 3 Milliarden möglicher Bewohner!

Die Höhe der Stadt.

Die Höhe des neuen Berges Zion ist für gegenwärtige Verhältnisse schwer vorstellbar. Bedenkt man, dass heute Satelliten und Weltraumstationen in einer Höhe von etwa 400 km die Erde umkreisen, so würde heute die Spitze des neuen Jerusalems, mit 2.220 km, weit in den Weltraum hineinragen.

Allerdings kann man daraus nicht automatisch den Schluss ziehen, dass daher die neue Erde auch ein unvergleichlich größerer Planet, mit einer Atmosphäre bis in eine Höhe von etwa 3000 km sein müsste. Dies wäre nur dann erforderlich, wenn die Lebewesen, welche sich in diesen Regionen aufhalten, Sauerstoffatmer sein würden. Nachdem aber die Menschen im neuen Jerusalem alles Erlöste mit einem Auferstehungsleib sein werden, scheint es ein derartiges Erfordernis nicht zu geben.

Die Relation der Größenordnungen.

Wie bereits erwähnt, ist das himmlische Jerusalem genau 1000 Mal größer als das irdische Jerusalem im Millennium. Würde man nun zu Vergleichszwecken davon ausgehen, dass die neue Erde auch ein Planet sein würde, und dass die Relation zwischen altem und neuem Jerusalem auch auf die neue Erde anzuwenden wäre, würde dies ein Planet von gewaltigen Dimensionen sein. Die neue Erde wäre dann nämlich etwa 5 Mal so groß wie unsere heutige Sonne!

Allerdings wäre dieser Planet auch in unserem heutigen Kosmos keinesfalls der größte Stern. Erst kürzlich wurde mit dem Hubble-Teleskop der sogenannte „Pistolenstern” entdeckt. Sein Durchmesser ist mehr als 100 Mal so groß wie der unserer Sonne. Würde man diesen Stern an die Stelle unserer Sonne stellen, würde seine Ausdehnung von 155 Millionen Kilometern weit über die Umlaufbahn des sonnennächsten Planeten (Merkur, 116 Mio. km), hinausgehen.

Das Maß der Mauer.

Das Maß der Mauer der Stadt wird mit 144 Ellen angegeben, d. s. ca. 73 Meter und entspricht in etwa der Höhe eines Wohnhauses mit 24 Stockwerken. Nachdem aber hier nur vom „Maß” die Rede ist, erhebt sich die Frage, ob damit die Höhe oder die Breite der Mauer gemeint ist. Betrachtet man die Angaben in Hes 40,5 für den Bau der Mauer im Jerusalem des Millenniums, so heißt es dort „Und er maß die Breite des Baues (der Mauer): eine Rute, und die Höhe: eine Rute”. Es haben also dort sowohl Höhe als auch Breite der Mauer das gleiche Maß. Ebenso könnte es auch hier im Jerusalem der Neuen Schöpfung sein und damit wäre diese Mauer sowohl 73 m breit, als auch hoch. Und dies könnte dann auch der Grund sein, warum Johannes hier keine Unterscheidung trifft.

Und das Maß der Mauer ist hundertvierundvierzig Ellen nach Menschenmaß.

Off 21,17 Und er maß ihre Mauer, 144 Ellen, eines Menschen Maß, das ist eines Engels Maß 21,18 Und der Baustoff ihrer Mauer war Jaspis und die Stadt reines Gold, gleich reinem Glas.

21,19 Die Grundsteine der Mauer der Stadt waren mit jeder Art Edelstein geschmückt: der erste Grundstein ein Jaspis; der zweite ein Saphir; der dritte ein Chalzedon; der vierte ein Smaragd; 21,20 der fünfte ein Sardonyx; der sechste ein Sarder; der siebente ein Chrysolith; der achte ein Beryll; der neunte ein Topas; der zehnte ein Chrysopras; der elfte ein Hyazinth; der zwölfte ein Amethyst.

21,21 Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, je eines der Tore war aus einer Perle, und die Straße der Stadt reines Gold, wie durchsichtiges Glas. Off 21,17-21;

Siehe, ich will deine Mauern auf Edelsteine stellen.

Jes 54,11 Du Elende, über die alle Wetter gehen, die keinen Trost fand! Siehe, ich will deine Mauern auf Edelsteine stellen und will deinen Grund mit Saphiren legen 54,12 und deine Zinnen aus Kristallen machen und deine Tore von Rubinen und alle deine Grenzen von erlesenen Steinen. 54,13 Und alle deine Söhne sind Jünger des HERRN, und großen Frieden haben deine Söhne. 54,14 Du sollst auf Gerechtigkeit gegründet sein. Du wirst ferne sein von Bedrückung, denn du brauchst dich nicht zu fürchten, und von Schrecken, denn er soll dir nicht nahen. 54,15 Siehe, wenn man kämpft, dann kommt es nicht von mir; wer gegen dich streitet, wird im Kampf gegen dich fallen. Jes 54,11-15;


Auch der obige Text aus Jes 54,11-15 bezieht sich primär auf das Millennium. Das bestätigen die Verse 15 ff, denn in der Neuen Schöpfung wird man nicht mehr kämpfen noch siegen. In den Versen 11-14 ist jedoch eine auffallende Parallelität zu Off 21 festzustellen. Dies bestätigt einmal mehr die Erkenntnis, dass das Millennium als eine Vorerfüllung der Neuen Schöpfung – mit allen irdischen Beschränkungen – aufgefasst werden muss.

Es wird kein Tempel sein, denn der allmächtige Gott und das Lamm sind ihr Tempel.

Kein Tempel mehr (im himmlischen Jerusalem) der allmächtige Gott und das Lamm sind ihr Tempel.

Off 21,22 Und ich sah keinen Tempel in ihr, denn der Herr, Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel, und das Lamm. Off 21,22;

Man wird die Pracht und den Reichtum der Völker in sie (das himmlische Jerusalem) bringen.

Off 21,26 Und man wird die Pracht und den Reichtum der Völker in sie bringen. Off 21,26;

Wie wir oben, in Off 21,22 erfahren, wird im himmlischen Jerusalem kein Tempel stehen. Gott und das Lamm sind ja leibhaftig gegenwärtig und daher ist auch kein „Sinnbild” in Form eines Tempels erforderlich.

Diese Konkretisierung erleichtert wesentlich die Unterscheidung der Aussagen - speziell im AT – von Prophezeiungen, welche für das Millennium gelten - wo es ja einen neu erbauten Tempel geben wird - und jenen über die Neue Schöpfung, ohne Tempel.

Der Strom lebendigen Wassers und die Bäume des Lebens zur Heilung der Völker.

Der Strom lebendigen Wassers und die Bäume des Lebens.

Off 22,1 Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes; 22,2 mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker. 22,3 Und es wird nichts Verfluchtes mehr sein. Und der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt sein, und seine Knechte werden ihm dienen 22,4 und sein Angesicht sehen, und sein Name wird an ihren Stirnen sein. Off 22, 1- 4;

Selig sind, die ihre Kleider waschen, dass sie teilhaben an dem Baum des Lebens.

Off 22,11 Wer unrecht tut, tue noch unrecht, und der Unreine verunreinige sich noch, und der Gerechte übe noch Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich noch!

22,12 Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist. 22,13 Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 22,14 Glückselig, die ihre Kleider waschen, damit sie ein Anrecht am Baum des Lebens haben und durch die Tore in die Stadt hineingehen! Off 22,11-14;

Die im Lebensbuch des Lammes geschrieben sind, werden es alles ererben.

Wer überwindet, dessen Name wird nicht ausgetilgt aus dem Buch des Lebens.

Off 3,5 Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln. Off 3, 5;

Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.

Off 21,7 Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.

21,8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird im See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod. Off 21, 7- 8;

Die ihre Kleider waschen werden hineingehen in die Stadt.

Off 22,13 Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 22,14 Glückselig, die ihre Kleider waschen, damit sie ein Anrecht am Baum des Lebens haben und durch die Tore in die Stadt hineingehen! Off 22,13-14;

Nur die geschrieben stehen im Lebensbuch des Lammes werden hineinkommen.

Off 21,27 Und nichts Unreines wird hineinkommen und keiner, der Gräuel tut und Lüge, sondern allein, die geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes. Off 21,27;

Die Überwinder werden in der Stadt sein, alle anderen im Pfuhl.

Wie aus Off 20,15 hervorgeht, wird beim Weltgericht jeder, der „nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens”, in den feurigen Pfuhl geworfen. Das heißt, alle außer jenen, die im Lebensbuch stehen, erleiden den zweiten Tod und werden außerhalb der Stadt im feurigen Pfuhl heulen und zähneknirschen.

Der Pfuhl der mit Feuer und Schwefel brennt außerhalb der Stadt.

Draußen sind die Hunde, Zauberer, Unzüchtigen, Mörder, Götzendiener und alle Lügner.

Off 22,15 Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, welche die Lüge lieben und tun Off 22,15;

Die Feigen, Ungläubigen, Frevler und Mörder, ihr Teil ist im feurigen Pfuhl.

Off 21,7 Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.

21,8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird im See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod. Off 21, 7- 8;

Wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.

Der Herr sandte diese Offenbarung durch seinen Engel den Gemeinden zum Zeugnis.

Off 22,16 Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der glänzende Morgenstern.

22,17 Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme! er da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst!

22,18 Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; 22,19 und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.

22,20 Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen, komm, Herr Jesus! 22,21 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen! Off 22,16-21;


Dies ist also die neue Schöpfung: der Mensch lebt in Gemeinschaft mit Gott, er hat eine neue Lebensform, er lebt in einem neuen Jerusalem, auf einer neuen Erde, ja sogar in einem neuen Universum. Viele Gelehrte und Wissenschafter, ja sogar Theologen behaupten, dies seien Legenden und Mythen und die Annahme, es könnten auch nur Teile davon Realität werden, sei völlig aus der Luft gegriffen und unwissenschaftlich.

Einer der genialsten wissenschaftlichen Köpfe unserer Zeit, der Physiker Stephen Hawking, meint in seinem Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit – Die Suche nach der Urkraft des Universums” (S 156):

„Die ganze Geschichte der Wissenschaft ist von der allmählichen Erkenntnis geprägt, dass die Ereignisse nicht auf beliebige Weise ablaufen, sondern dass ihnen eine bestimmte Ordnung zugrunde liegt, die göttlichen Ursprungs sein mag oder auch nicht. (...) Diese Gesetze können ursprünglich von Gott erlassen worden sein. Aber es scheint so, dass er seitdem das Universum sich gemäß diesen Gesetzen hat entwickeln lassen und nun nicht mehr eingreift.”


Diese Aussage kennzeichnet ein wenig das Dilemma, in welches die Wissenschaft seit einigen Jahren geraten ist. Seitdem die Quantenphysik in immer größere Bereiche der klassischen Physik eindringt, erleben wir so etwas wie eine zweite „kopernikanische Wende”. Nichts ist mehr so wie es früher war. Und nachdem die Wissenschaft erkennen muss, dass immer mehr Dinge, die nach den herkömmlichen physikalischen Gesetzen unmöglich schienen, plötzlich möglich werden, keimt zumindest in den Realisten unter den Wissenschaftern der Verdacht auf, dass es hier möglicherweise doch eine steuernde Kraft, einen Gott gibt.

Dass dieser Gott „das ganze Universum sich gemäß diesen Gesetzen entwickeln” lässt, sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass seit dem Anbeginn der Schöpfung bereits auch ihr Ende festgeschrieben ist. Der selbe Gott, der dieses Universum geschaffen hat, wird es durch ein neues ersetzen, in welchem jeder Mensch gemäß der Entscheidung, die er während seines irdischen Lebens getroffen hat, seine ewige Existenz verbringen wird.

Die gerechten, friedfertigen und gläubigen Menschen wird die Gerechtigkeit und der Friede ihres Gottes umgeben. Die Gottlosen, verbrecherischen und selbstsüchtigen Menschen wird das ewige Feuer nicht zuletzt deshalb quälen, weil sie in ihrer ganzen weiteren ewigen Existenz keine Möglichkeit mehr haben werden, an dieser ihrer qualvollen Situation etwas zu ändern.



Die Suche nach intelligentem Leben im Universum.


Die Suche nach intelligentem Leben im Universum.

Seit Jahrzehnten versucht die Menschheit mit enormen finanziellen, materiellen und wissenschaftlichen Aufwand den Kosmos nach intelligentem Leben zu durchsuchen. Für jeden rechtgläubigen Christen und Bibelkenner ist das jedoch hinausgeschmissenes Geld, mit welchem man besser den Armen dieser Welt helfen könnte. 

Nach der Bibel hat Gott in diesem raumzeitlichen Universum nur auf dem Planeten Erde eine einzige intelligente Rasse - den Menschen - erschaffen (1Mo 1,26-27; 1Mo 2,7). Alle je geborenen Menschen haben eine ewige Existenz, in welcher sie nach ihrem physischen Tod und der Auferstehung bzw. Wiedergeburt ihres Geistes (Mt 19,28; Jh 3,6-8), mit ihrem Auferstehungsleib (1Kor 15,43-44; Mt 22,30; Jh 3,8) vor dem Gericht Gottes stehen und je nach ihrem Handeln zu Lebzeiten, entweder in das ewige Leben bei Gott oder in die ewige Existenz in der Verdammnis eingehen werden (Mt 25,46).

Im Unterschied dazu, wird jedoch dieser Planet und dieses Universum nicht weiterbestehen, sondern ein Ende haben (Off 20,11). Gott wird in einer neuen Schöpfung ein neues Universum und einen neuen Planeten Erde erschaffen (Off 21,1), wo die Menschen mit ihrem unsterblichen Auferstehungsleib in Ewigkeit leben werden. Es ist daher völlig müßig, nach anderen intelligenten Wesen auf irgendeinem Planeten in diesem Universum zu suchen.

Aber nicht so auf unserem eigenen Planeten, von dem uns die Bibel sagt, dass hier neben all dem tierischen Leben auch noch eine zweite intelligente Spezies existiert. Es sind dies jene "außerirdischen" Wesen, welche ursprünglich in der raumzeitlosen Dimension bei Gott mit allen anderen Vertretern ihrer Spezies gelebt haben (Mt 24,36).

Doch durch die Auflehnung Satans gegen Gott (Off 12,7-8), vor rund zweitausend Jahren, wurde er (Jes 14,12; Off 12,12) und alle die Engelwesen welche ihm nachgefolgt sind, bei dem Kampf im Himmel von den Engeln Gottes besiegt und auf die Erde verbannt (Jh 12,31; Lk 10,18; Off 12,3-4; Off 12,9).

Hier leben sie seither als Dämonen in der Atmosphäre (Eph 2,1-2). Diese ebenfalls unsterblichen Wesen sind jedoch auf unserem raumzeitlichen Planeten normalerweise unsichtbar (Lk 8,30). Dem Satan wurde damals von Gott die Herrschaft über die ganze Erde übergeben (Mt 4,8-9). Seither "bestellt" er alle Regierungen dieser Welt (Gal 1,4).

Die intelligente Schöpfung Gottes besteht daher in den Menschen auf Erden, den dämonischen Engeln in der Erdatmosphäre (Off 12,9) und jenem Zweidrittel der ursprünglichen Engelbevölkerung im Himmel, welche beim Aufstand Satans gegen ihn und seine Engel gekämpft und sie besiegt haben

Das sind die biblischen Fakten. Und jeder, der darüber hinaus intelligentes Leben - wo auch immer - sucht, sucht vergeblich! Leser mit Zweifel an diesen Aussagen sollten die obigen Bibelreferenzen besser nicht anklicken. Sie könnten den Schock ihres Lebens und eine neue Sicht der Welt bekommen.




"Die große Stille"


Das Fermi-Paradoxon: "Winterschlaf" - der letzte Rettungsanker einer von den Fakten in die Enge getriebenen Wissenschaft.

Oxford (Großbritannien) – Die Wahrscheinlichkeit sagt uns, dass es eigentlich zahlreiche weitere, technologisch entwickelte Zivilisationen im Universum geben und diese sich auch bereits kolonialisierend ausgebreitet haben sollten. Doch wenn dem so ist, warum haben wir diese dann (zumindest offiziell…) noch nicht entdeckt? Diese Frage wird mit dem sogenannten Fermi‒Paradoxon beschrieben und seit den 1960er Jahren immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt haben Oxford-Wissenschaftler eine weitere mögliche Antwort zumindest theoretisch erörtert.

Wie Anders Sandberg und Kollegen vom Future of Humanity Institute an der ehrenwerten Oxford University vorab via ArXiv.org berichten, könnte eine Erklärung für die sogenannte "Große Stille" (mit dem nicht nur die bisherige Nicht‒Entdeckung außerirdischer Signale und Botschaften, sondern auch sonstiger eindeutiger Hinweise auf außerirdische Zivilisationen gemeint ist) darin liegen, dass solche Zivilisationen zwar existieren, diese sich aber absichtlich in eine Art kosmischen und über Äonen andauernden Winterschlaf versetzt haben.

Der Grund für diese Entscheidung könnte in der Erkenntnis dieser hochentwickelten Superzivilisationen liegen, dass unter den derzeitigen Bedingungen des Universums der für eine Hochtechnologie benötigte Energieverbrauch höher ist als in ferner Zukunft.

Grundlage für diese zunächst verwirrende Überlegung sind unter anderem die Gesetze der Thermodynamik und deren Konsequenzen für die notwendige Rechenleistung (Computerisierung) einer technologischen Super‒Zivilisation. Kurz: Je mehr Rechenleistung zum Erhalt und Fortschritt benötigt wird, desto größer ist auch der damit verbundene Energiebedarf. Tatsächlich stehen die Kosten bzw. der Aufwand einer derartigen "Computerisierung" in einem proportionalen Verhältnis zur Temperatur – und unser bisheriges astrophysikalisches und kosmologisches Verständnis legt nahe, dass sich das Universum mit der Zeit mehr und mehr abkühlt. Je kühler also das Universum, desto leichter und einfacher fällt auch die beschriebene Computerisierung.

"Eine Zivilisation, die also das Ziel hat, bestimmte notwendige Rechenleistungen zu maximieren, könnte also durchaus nach Wegen suchen, ihre technischen Möglichkeiten erst so spät wie möglich auszuschöpfen", so die Autoren der theoretischen Überlegung. "Würden sie ihre zwar vielleicht schon jetzt zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten auch schon jetzt aufwenden und damit verbrauchen, erhielten sie ‘heute’ deutlich weniger an maximal möglicher Rechenleistung als in einer fernen Zukunft. Deshalb wäre es durchaus vorstellbar, dass eine solche Zivilisation sich absichtlich in eine Art Tief‒ oder Winterschlaf begibt, um in einer fernen Zukunft ihre Ressourcen viel effizienter nutzen zu können."

ET

(Überschrift: Immanuel.at, Text+Bild: grenzwissenschaft-aktuell.de)




Die größte Schande der Menschheit.


Einstein   Planck

Es ist die größte Schande der Menschheit, dass geniale Forscher, wie Albert Einstein und Max Planck, welche Relativitätstheorie bzw. Quantentheorie entdeckt und erforscht haben, keinerlei Interesse an der Erforschung des Wortes Gottes, der Bibel gezeigt haben und diese Arbeit Leuten mit viel weniger Forschertalent überließen. 

Am Ende aller Dinge wird sich herausstellen, dass ihre Entdeckungen zwar die Welt verändert haben, jedoch diese Welt nicht das Ziel der Menschheit ist, sondern die kommende, neue Welt, die zweite Schöpfung, welche von Gott erschaffen wird. 

Und dort, in der raum- und zeitlosen Ewigkeit Gottes, hat jeder Mensch einen unsterblichen Leib und weder Relativitätstheorie noch Quantentheorie irgendeine Geltung.