Immanuel.at - Diskussionsforum: Informationen für christliche Besucher




Christen verteidigen das Evangelium gegen die "Israelfreunde" / Hannelore Weitzel, i-n-d-v 00, 2011-07-01

Eröffnungsrede von Oberrabbiner M. A. Friedmann / Internationale Rabbinerkonferenz am 1.7.2004 in Wien

Rabbi Rabinovichs Ansprache über die jüdische Weltherrschaft. / Budapest 1952-01-12

Meine jüdischen "Bloodlines" / Christlich-orthodoxer Bruder Nathanael Kapner, USA 2014-10-01

Ist Netanjahu ein "chickenshit" (Hosenscheißer)? / Christlich-orthodoxer Bruder Nathanael Kapner, USA 2014-11-02

Trump’s erste hundert Tage. / Christlich-orthodoxer Bruder Nathanael Kapner, USA 2017-01-16

Meine jüdische Vergangenheit. / Christlich-orthodoxer Bruder Nathanael Kapner, USA 2017-02-055

Bericht über das charismatische Lager. / Informationsdienst TOPIC 00, 2004-07-28

Leben mit Vision? - Gott ist nicht pragmatisch! Rick Warren und die Saddleback-Gemeinde / Buch Wilfried Plock, 2005-05-13

Ein schockierendes "Bekenntnis" der Willow Creek Community Church. / Artikel Bob Burney, 2007-10-30

Die Amerikaner wollen keine Kriege! / Interview mit Vidal Gore, dem Bruder von Al Gore, ehemaliger Vizepräsident der USA.

Die Berliner Erklärung.

Kriterien und Informationen zur Beurteilung des "Toronto-Segens". / Ausarbeitung Dr. Andrea Strübind 00, 2001-06-15

Die "Kraft zum Leben" Kampagne der amerikanischen DeMoss-Stiftung. / Analyse Pfarrer Thomas Gandow 00, 2002-03-04

Die Ausbreitung des Pfingstgeistes. / Vortrag Helmut Haasis 00, 2004-03-14

Besucher-Informationen / Die Stabilität des Euro und die Goldpreisentwicklung.2011-08-11

Anti-Virus-Center SYMANTEK



Christen verteidigen das Evangelium gegen die "Israelfreunde" / Hannelore Weitzel, i-n-d-v

Wir leben in einer Zeit, in der gerade die christliche Gemeinde von Predigern eines falschen Evangeliums und falschen Lehrern aller Art und Herkunft unterwandert wird. Nachdem oft die Bibelkenntnis vieler Geschwister nicht ausreichend ist, fehlen die Fähigkeiten, diesen Betrügern zu widersprechen und durch klare Aussagen aus der Schrift ihre versteckten Angriffe auf den christlichen Glauben aufzudecken. Dem will Immanuel.at entgegenwirken und wir bitten Sie daher, helfen Sie mit, diese wichtigen Informationen und andere Artikel in christlichen Kreisen weiterzureichen. Sie können diese Unterlage mit Ihrem Browser per e-mail versenden.


Den folgenden Brief an Dr. Jürgen Bühler, Vorsitzender des deutschen Zweiges von ICEJ (Internatrional Christian Embassy Jerusalen / Internationale Christliche Botschaft Jerusalem) und von "Christen an der Seite Israels e.V", hat die verantwortliche Leiterin von "Internationales Netzwerk der Versöhnung e.V.", Hannelore Weitzel verfasst. Sie war vor Jahren selbst in der Israelbewegung engagiert und schreibt:

"Ich selbst war damals tief davon übererzeugt, dass Israel der einzige Platz sei, wo Gott die Juden haben wollte damit ER sie erretten kann. Dass das Land Israels der einzige Platz für sie wäre um dort zu leben, weil Israel den Anspruch hat, den biblischen wohlgemerkt, und dass Jesus sie NUR dort erretten kann und dass ER es nur dort tun wird! Das hat man uns doch erzählt, das hat man doch gelehrt anhand der alttestamentlichen Schriften aus Jesaja und anderen Büchern der heiligen Schrift. Erst durch einen tiefgreifenden Verlust in meinem Leben und Dank der Gnade GOTTES, habe ich durch eigene, jahrelange Nachforschung im Wort Gottes, unter großem Einsatz und NUR unter Mithilfe von verschiedenen wunderbaren Brüdern und Bibellehrern, endlich verstanden was hier für eine endzeitliche Täuschung in der Gemeinde geschehen ist. Wenn man das nicht versteht und umkehrt, dann wird es ein Desaster geben, das man nicht wieder gut machen könnte! Gnade uns GOTT. -- H. Weitzel".


(Die Art und Weise, wie die "Internationale Christliche Botschaft Jerusalem" des Herrn Dr. Bühler  das Evangelium verkündet, zeigt der Erfahrungsbericht "Geistestaufe" in Jerusalem weiter unten.)

(Siehe auch Diskurs 1013: „Bericht aus dem Lager der "Israelbewegung":“)



(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

Christen verteidigen das Evangelium gegen die "Israelfreunde" / Hannelore. Weitzel, i-n-d-v

Sehr geehrter Herr Bühler1),

heute habe ich wieder einmal Ihre Zeitschrift erhalten, mit all den Informationen die Sie immer bekannt geben, die sich in Ihrem Dienst ereignen.

Was mich bewegt heute an Sie zu schreiben, ist folgendes:

"Die Jewish Agency2) hat die ICEJ gebeten, die Heimkehr der letzten äthiopischen Juden zu unterstützen".

Seit einigen Jahren lastet diese Alijah3) von christlicher Seite sehr auf meinem Herzen, meinem Gewissen. In den Jahren 1997 - 2002 war unsere Aufgabe, einen Versöhnungsdienst zu beginnen in Polen, um auch die Schuld der Christen am Schweigen im Dritten Reich bezüglich des Holocaust, vor GOTT zu bringen. Wir durften in Polen und Deutschland über diesem Thema Bußkonferenzen abhalten. Wir haben vor Gott versprochen nie mehr zu schweigen wenn wir sehen, dass so etwas ähnliches noch einmal geschehen könnte.

Wir stehen noch immer hinter diesem Versprechen. Wir dachten damals auch, man solle Juden nach Israel bringen. Wir "glaubten" an die "Vision" von Steve Lightle4),! Wir dachten wir dürfen mit den Juden "nur einen Dialog" führen, so erzählte man uns. Doch dann auf einmal hat GOTT geredet! Was wir zu diesem Zeitpunkt damals, in den Jahren 1997 - 2001, nicht wussten, war, dass Operation Exodus, Exodus, viele andere noch, und auch Ihre Organisation mit dem Staat Israel, bzw. mit der Jewish Agency einen Vertrag unterschreiben mussten, dass sie NICHTS von JESUS CHRISTUS erzählen werden!

Dass sie also diese Arbeit nur tun durften, und noch dürfen, weil man den SOHN GOTTES bei diesem Unternehmen außen vor lassen musste. Mit diesem "Vertragsbündnis", einem Einverständnis gegenüber dem Staat Israel auf dessen Forderungen einzugehen, haben Sie/sie klar den Missionsbefehl, den JESUS CHRISTUS der Gemeinde gegeben hat, außer Kraft gesetzt! Matth. 28, 18 - 20.

Es wurde ein Bündnis eingegangen das außerhalb des Evangeliums liegt. Ein Bündnis, ein Vertrag mit dem "Tod" unterschrieben. Durch diese Handlung hat man die Tür zum Evangelium zugeschlossen von Seiten der Christlichen Organisationen und GOTT sprach mit uns darüber, dass diese Menschen nun in einer "religiösen Falle" sitzen! Diese Juden sind von Christen in ein Land gebracht worden ohne von ihnen von ihrem MESSIAS gehört zu haben.

Im Jahre 2001, nachdem ich zusammen mit anderen, über 4 Jahre Dienst in Polen und Deutschland tun durfte, hatte der Geist GOTTES mir auf der letzten Reise gezeigt, dass die Arbeit der Operation Exodus so aussieht, dass Juden, die von dieser Christlichen Organisation, und somit auch in gleichem Masse von den anderen o.g. Organisationen nach Israel gebracht werden, von ihnen ins Gericht GOTTES gebracht werden! Dieses habe ich damals der Leitung von Operation Exodus in Deutschland mitgeteilt und das teile ich jetzt noch einmal auch Ihnen und Ihrer Organisation mit. Mit meinem Gewissen kann ich es vor GOTT nicht mehr vereinbaren, es nicht auch Ihnen mitgeteilt zu haben.

Schreiben tue ich es aus dem einen Grund; wenn obige Organisationen diese Verträge unterzeichnen mussten, dann auch Ihre Organisation, ansonsten Sie keinerlei Tätigkeiten in diesem Sinne hätte tun dürften! Keine christliche Organisation hätte Juden aus der ganzen Welt nach Israel bringen dürfen, wenn sie gesagt hätte: "Nein, wir verleugnen unseren HERRN JESUS CHRISTUS nicht!" Man hatte die Wahl! Israel ist ein Staat der jüdisch sein will, der sein Recht einsetzt, dass man dort nicht evangelisieren darf, offiziell, aber er ist offen dafür das wir als Christen helfen sollen jüdische Menschen in das Land zu bringen.

Wir haben Buße getan dafür, dass die Kirche geschwiegen hatte als man Juden abtransportiert hat, dass sie NICHT das Evangelium gepredigt hatte, zur Vergebung der Sünden. Wir haben Buße getan weil Hitler sein Unwesen treiben konnte mit Menschen jüdischen Glaubens. Wir haben gewarnt vor den Konsequenzen aus dieser jetzigen Alijah unter den o.g. Umständen. Wir wollen nun nicht mehr schweigen, da GOTT uns noch Zeit schenkt zur Buße und Umkehr schenken will und kann, auch von diesen falschen Wegen bezüglich der Alijah.

Sie kennen alle das Wort Gottes und dort heißt es, was wir säen, werden wir ernten! Wenn nun der Sohn Gottes abgelehnt wurde von christlichen Leitern, nur damit man Juden nach Israel bringen kann/konnte, dann muss man sich einmal die Konsequenzen daraus überlegen. Möge uns der HERR bewahren vor einem Gericht wegen der Ablehnung seines Sohnes! Was auch immer noch die Zukunft bringen mag.

Eines ist sicher; sollte man von diesem Fehltritt nicht umkehren und Buße tun, sollte man nicht verstehen was da angerichtet wurde und was das noch für die Menschen in Israel und dem ganzen Nahen Osten bringen wird, und sollte man nicht erkennen was da wirklich geistlich geschehen ist, oder noch geschieht, muss man dennoch mit den geistlichen Konsequenzen rechnen.

Das alles schreibe ich aus Liebe zu den Juden und Denjenigen, die diese Alijah organisieren! Möge GOTT noch Gnade zum Hören und Umkehren schenken.

Mit freundlichen Grüssen

Hannelore Weitzel,

Internationales Netzwerk der Versöhnung e.V., Reutlingen

[intern-netzwerkderversoehnung@gmx.de

www.internationales-netzwerk-der-versoehnung.de http://www.christsheavelyjerusalem.webs.com


1)
Dr. Jürgen Bühler ist als Internationaler Direktor der ICEJ (Internatrional Christian Embassy Jerusalen / Internationale Christliche Botschaft Jerusalem) für die Koordination der über 50 Zweigstellen in aller Welt verantwortlich. Gleichzeitig fungiert er auch als Direktor des Deutschen Zweiges der ICEJ und ist Vorstandsmitglied der "King of Kings"-Gemeinde in Jerusalem. Nebenbei ist er christlicher Prediger, hält Vorträge und schreibt Bücher über die Auslegung des Alten Testaments. Er lebt mit seiner Frau Vesna seit 1994 in Israel. Sie haben drei junge Söhne. Vor seinem Dienst bei der ICEJ promovierte der Physiker aus Heidenheim (Dtl.) am Weizmann-Institut in Rechovot (Israel) im Fachbereich Chemie.-

2)
Jewish Agency die offizielle Einwanderungsorganisation des Staates Israel

3)
Alija (hebr.= Heimholung) In vielen christlichen Gemeinden Deutschlands hat die "Israelbewegung" (der evangelikale christliche Zionismus) Fuß gefasst. Eine Organisation, welche sich zum Ziel gesetzt hat, mit Hilfe und mit der finanzielle Unterstützung der Gemeindemitglieder, in einer "Alijah" genannten Aktion, Juden aus Russland und anderen Staaten nach Israel zu bringen. Sie folgen damit einem Auftrag von

4)
Steve Lightle, Amerikaner aus Seattle/Washington, welcher verkündete, dass er 1974 eine Vision des Herrn über die Rückführung der Juden aus den USSR empfangen hätte.



Eröffnungsrede von Oberrabbiner M. A. Friedmann / Internationale Rabbinerkonferenz 2004, Wien


Sehr geehrte Damen und Herren!
Hochgeschätzte Ehrengäste, liebe Freunde!

Ich darf Sie alle herzlich begrüßen und freue mich, dass so viele bedeutende Persönlichkeiten, hochrangige Politiker und Universitätsprofessoren, Rechtsanwälte, Ärzte, Botschafter, Oberrabbiner und Rabbiner heute hier zusammengekommen sind.

Dafür danke ich herzlich.

Ich bin es nicht gewöhnt, in der deutschen Sprache Reden zu halten und bitte daher um Ihr Verständnis. Ich werde meine Rede auch möglichst kurz und sachlich halten, um dann das Wort an meine hochgeschätzten Kollegen und die Ehrengäste zu übergeben.

Die Situation, in der sich das thoratreue, gläubige Judentum seit Jahrzehnten befindet, ist äußerst schwierig, ja fast unerträglich. Die weltpolitische Entwicklung insbesondere im Nahen Osten lässt uns schwere Gefahren für unsere Zukunft und die unserer Kinder fürchten. Dies hängt mit vielen Irrtümern und Lügen über den wahren Charakter des Judentums zusammen, die weltweit verbreitet und geglaubt werden. Insbesondere in Deutschland und Österreich sind viele Tatsachen tabuisiert, und wer es wagt, sie anzusprechen, setzt sich großen Gefahren aus. Dennoch wollen wir bei dieser internationalen Konferenz diese Tatsachen auf den Tisch legen und daraus auch Schlussfolgerungen ziehen, denn nur so kann sich die Lage ändern, woran jeder von uns nur Interesse haben kann.

Gerade jetzt, anlässlich der Theodor Herzl-Feierlichkeiten, müssen einige grundsätzliche Punkte angesprochen werden, die wesentliche Grundsätze der jüdischen Religion betreffen. Die staatlichen Feiern hier in Österreich und in anderen Ländern erwecken ja den Eindruck, als wäre der Zionismus mit dem Judentum gleichzusetzen oder zumindest eine legitime, politische Richtung des Judentums. Das Gegenteil ist der Fall!

Bevor wir diese Tatsache weiter erklären, müssen wir aber feststellen, dass es sich bei unserer Kritik nicht um eine politische Kritik handelt, sondern wir einzig und allein vom Standpunkt unserer Religion, also unseres Glaubens aus, sprechen. Wir bringen keine politischen, sondern religiöse Gründe vor, denn von der Politik halten wir uns aus moralischen und religiösen Prinzipien grundsätzlich fern.

Der wichtigste Punkt, den alle glaubenstreue Juden und damit alle hier versammelten Oberrabbiner und Rabbiner teilen, ist, dass wir das uns von Gott auferlegte Schicksal der Diaspora zu tragen haben. Diese wichtige Glaubensüberzeugung wird von vielen Nichtjuden oft nicht verstanden, darum betone ich sie hier: Seitdem wir Juden das uns von Gott auferlegte Schicksal der Diaspora gläubig ertragen, versuchen wir, ohne Probleme und Konflikte als loyale Bürger des jeweiligen Staates, in dem wir uns befinden, zu leben. Wann immer es in diesen vielen Jahrhunderten zu Schwierigkeiten und Konflikten gekommen ist, haben unsere Oberrabbiner versucht, mit Unterordnung Überzeugungsarbeit und herzliches Bitten um Barmherzigkeit zu einer Lösung mit der Obrigkeit zu kommen. Und eine solche friedliche Lösung wurde in den allermeisten Fällen auch herbeigeführt und zwar ohne Provokationen oder die Spiele der Machtpolitik.

Die Probleme sind erst gewachsen und größer geworden nach der sog. "Emanzipation", als die Vorstellungen der Aufklärung und des Liberalismus im Judentum Einzug hielten und bestimmte jüdische Kreise sich davon politische Vorteile erhofften. Jahrtausende hat unsere Glaubensgemeinschaft in Deutschland und mit dem deutschen Volk in friedlichem Zusammenleben dessen Gastfreundschaft genossen mit einem großen Maß an Religionsfreiheit. Sogar als die zionistische, reformierte Gemeinde das glaubenstreue Judentum zu verfolgen begann, ist uns das deutsche Volk zur Seite gestanden, die deutschen Behörden, haben daher meinem Vorgänger Oberrabbiner Samsan Raffael Hirsch die Genehmigung zur Gründung einer eigenen orthodoxen jüdischen Kultusgemeinde gegeben und sie mit allen nötigen Privilegien ausgestattet.

In dieser Zeit ist Theodor Herzl öfters nach Deutschland gereist, um, wo immer es möglich war, ja sogar beim Kaiser, gegen uns Stimmung zu machen und gegen das thoratreue Judentum zu hetzen. Teilweise ist er dabei auf Widerstand gestoßen. Theodor Herzl hat jedoch mit seinen Aktivitäten den Antisemitismus willentlich angeheizt, weil er dadurch die Bereitschaft der europäischen Juden zu erwecken suchte, einen Judenstaat anzustreben. Letztlich hat er damit aber die Katastrophe des Judentums herbeigeführt. Weil die Zionisten den Staat Israel herbeiführen und die jüdische Auswanderung nach Palästina fördern wollten, sind sie nicht einmal davor zurückgeschreckt, Pogrome in Russland anzuheizen und zu provozieren – so furchtbar das klingt, meine Damen und Herren, ist es doch beweisbar! Ebenso haben die Zionisten Hitler und das deutsche Volk durch Boykottaufrufe und andere politische Aktionen zu provozieren versucht, sie haben die Nürnberger Gesetze begrüßt und alles getan, den Antisemitismus weiter anzuheizen. Die Zionisten tragen daher eine wesentliche Schuld am Holocaust.

Wir orthodoxe, glaubenstreue Juden haben mit diesen Dingen nicht das Geringste am Hut gehabt. Wir haben uns nicht beteiligt an den Provokationen gegen Hitler und das Dritte Reich. Wir haben uns nicht beteiligt an den Boykottaufrufen und der internationalen Propaganda. Dennoch sind gerade wir zu den wahren Opfern des Holocausts geworden. Nach unserer Glaubensüberzeugung ist der Holocaust zwar die Strafe Gottes für das jüdische Volk, das sich im Zionismus vom Glauben abwandte, wenngleich die hauptsächlichen Opfer dieses Holocaust die orthodoxen Juden waren. So unglaublich es klingt, ist es doch unbestreitbar wahr: Unsere Oberrabbiner haben sogar in Auschwitz deklariert, dass wir zwar den Zionismus abgelehnt und bekämpft haben, aber doch zuwenig und mit zu geringen Mitteln, weshalb auch uns die Strafe Gottes nicht unberechtigt trifft. Ich weiß, dass solche Sätze heute in Europa kaum mehr verstanden werden. Ich weiß, dass solche Sätze bei vielen Europäern Unverständnis und Kopfschütteln hervorrufen, weil die meisten Europäer auch ihren, christlichen Glauben nicht mehr ernst nehmen. Dennoch: Das ist unsere Glaubensüberzeugung!

Die Zionisten aber haben es nach dem Krieg sogar geschafft, sich als einzige legitime Vertreter des Judentums darzustellen. Vor allem durch die Besatzung Deutschlands und Österreichs wurde dies ermöglicht. Die Auswirkungen sind schrecklich! Im Namen des Judentums – und wir glaubenstreue Juden haben damit wirklich nichts zu tun – wird seit Jahrzehnten auf die gesamte politische und wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands massiver Druck ausgeübt. Deutschland ist nach wie vor ein besetztes Land, nach wie vor gilt die Feindstaatenklausel der Vereinten Nationen für Deutschland, das heißt Deutschland ist kein gleichberechtigtes Mitglied der UNO! Beispiel für die unfassbare Erniedrigung Deutschlands ist es, dass ein Herr Michel Friedman – der leider den gleichen Nachnamen wie ich trägt –, ein moralisch fragwürdiger Kokainbenützer und Prostituiertenbesucher, die Möglichkeit besitzt, dem deutschen Volk moralische Vorhaltungen zu machen und moralische Bedingungen zu stellen – und das alles im Namen des Judentums!

In Österreich ist die Situation nur unwesentlich besser. Auch hier wird ein Theodor Herzl als große Persönlichkeit dargestellt, obwohl er dem Judentum in Wahrheit ungeheuren Schaden zugefügt hat, weil er gegen den Willen Gottes versucht hat, aus einer rein spirituellen, rein geistigen Religion ein politisches Machtsystem zu machen, ein Machtsystem, das wie alle politischen Machtsysteme Gegner und Feinde hat und diese bekämpft. Die Palästinenser, die Bevölkerung Palästinas, musste logischerweise zum Feind eines solchen zionistischen Machtsystems werden. Die Folgen, der Krieg, die Intifada, die antijüdischen Terroranschläge und die ebenso terroristischen Schläge der israelischen Armee gegen palästinensische Führer mit ebenso vielen zivilen Todesopfern sind uns allen bekannt.

Als glaubenstreue Juden können wir die Lehre des Dr. Theodor Herzl niemals akzeptieren. Als glaubenstreue Juden stehen wir dem Zionismus völlig ablehnend gegenüber. Als glaubenstreue Juden sehen wir den Zionismus als Verrat an Gott und der jüdischen Religion.

Wir thoratreuen Juden wollen auch in Zukunft in Frieden unter den Völkern leben, unter den Deutschen wie unter den Arabern, wir wollen kein Volk erpressen, kein Volk politisch unter Druck setzen, sondern nur die Möglichkeit haben, wo immer wir leben, in Frieden Gott anzubeten. Daher stehen wir in scharfer Opposition zur zionistischen Machtpolitik. Daher stehen wir auch in scharfer Opposition zu allen Versuchen, seitens internationaler sogenannter jüdischer Organisationen, Länder wie Deutschland und Österreich politisch oder finanziell zu erpressen. Daher mischen wir uns auch bewusst nicht in die inneren Angelegenheiten der Länder ein, in denen wir leben.

Als der Bundestagsabgeordnete der CDU, Dr. Martin Hohmann, in allen vom Glauben abgefallenen Menschen die eigentlichen Täter des 20. Jahrhunderts sah, ob Bolschewisten oder Nationalsozialisten, haben wir diese Analyse nur unterstützen können. Als gegen Österreich aufgrund seiner schwarz-blauen Regierung von verschiedenen Staaten Boykottmaßnahmen beschlossen wurden, haben wir öffentlich festgestellt, dass wir eine solche Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Landes für nicht statthaft erachten und unserer Auffassung nach das österreichische Volk jedes Recht hat, die Regierung zu wählen, die es sich selber geben will. Wir haben damals sogar aus eigener Kasse ein großes Inserat in der "New York Times" geschaltet, in dem glaubenstreue jüdische Oberrabbiner aus der ganzen Welt dieser Auffassung ihre Unterstützung verliehen haben.

Ich hoffe, meine sehr geehrten Damen und Herren, dass es mir gelungen ist, Ihnen klarzumachen, dass der Zionismus eines Theodor Herzl nichts mit den Überzeugungen des wahrhaft glaubenstreuen Judentums zu tun hat. Es ist hoch an der Zeit, dass auch die offiziellen Repräsentanten der Republik Österreich erkennen, dass das thoratreue Judentum von uns repräsentiert wird und dass es neben der sogenannten israelitischen Kultusgemeinde andere Ansprechpartner für sie gibt.

Meine sehr geehrten Damen und Herren! Die wesentlichen heiklen Punkte, die wir in dieser internationalen Rabbiner-Konferenz ansprechen wollen, habe ich in meinen einleitenden Worten bereits angerissen. Ich begrüße im Besonderen und freue mich über ihr Kommen:

1) Zuallererst Dr. Martin Hohmann, Mitglied des Bundestages der Bundesrepublik Deutschland
2) den Verfassungsrechtler Univ. Prof. Dr. Hans Klesatzky aus Innsbruck
3) Herrn Bundesminister a. D. Prof. Dr. Erwin Lanc
4) Herrn Volksanwalt Mag. Stadler
5) Herrn Prof. Dr. Matschner
6) Herrn Bundesrat Dr. John Gudenus
7) Herrn Rechtsanwalt Dr. Johannes Hübner


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http://www.nkusa.org



Rabbi Rabinovichs Ansprache über die jüdische Weltherrschaft. / Budapest 1952-01-12

Das Canadian Intelligence Service hat in seiner Ausgabe vom September 1952 folgenden Beitrag von James Moorhouse veröffentlicht:

Die folgende Ansprache hielt Rabbi Emanuel Rabinovich vor einer außerordentlichen Zusammenkunft des Notstandsrates Europäischer Rabbiner in Budapest, Ungarn, am 12. Januar 1952.


„Ich begrüße Euch, meine Kinder!


Ihr wurdet hierher gerufen, um die hauptsächlichsten Schritte unseres neuen Programmes festzulegen. Wie Ihr wisst, hofften wir, 20 Jahre Zeit vor uns zu haben, um die im II. Weltkrieg von uns erzielten großen Gewinne zu festigen, jedoch hat unsere, auf gewissen lebenswichtigen Gebieten stark zunehmende Stärke, Opposition gegen uns erweckt und wir müssen deshalb jetzt mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dahin wirken, den Ausbruch des III. Weltkrieges zu beschleunigen.

Das Ziel, das wir während 3000 Jahren mit so viel Ausdauer anstrebten, ist endlich in unserer Reichweite und da dessen Erfüllung so sichtbar ist, müssen wir trachten, unsere Anstrengungen und unsere Vorsicht zu verzehnfachen. Ich kann Euch versichern, dass unsere Rasse ihren berechtigten Platz auf der Welt einnehmen wird: jeder Jude ein König, jeder Heide ein Sklave! (Applaus seitens der Versammlung).

Ihr erinnert Euch an unseren Propagandafeldzug während der 1930er Jahre, welcher in Deutschland antiamerikanische Leidenschaften erweckte; zur selben Zeit weckten wir antideutsche Gefühle in Amerika, eine Kampagne, welche im II. Weltkrieg gipfelte. Ein ähnlicher Propagandakrieg wird gegenwärtig intensiv auf der ganzen Welt durchgeführt. Kriegsfieber wird durch ein stets antiamerikanisches Sperrfeuer in Russland geschürt, derweil in Amerika eine antikommunistische Angstmacherei über das Land fegt. Diese Kampagne zwingt alle kleineren Nationen zur Gemeinschaft mit Russland oder zum Bündnis mit Amerika. 

Unser dringendstes Problem im Moment ist, den zaghaften militärischen Geist der Amerikaner zu entflammen. Das Nichtzustandekommen des Gesetzes für die allgemeine Militärdienstpflicht war ein schwerer Rückschlag für unsere Pläne, es wurde uns aber versichert, daß eine entsprechende Maßnahme sofort nach den Wahlen 1952 im Kongress durchgepeitscht wird. Das russische Volk, ebenso wie die asiatischen Völker, stehen unter Kontrolle und sind kriegswillig, wir müssen aber warten, um uns der Amerikaner zu versichern. Dieses Programm wird sein Endziel, die Entfachung des III. Weltkrieges, erreichen, der bezüglich Zerstörungen alle früheren Kriege übertreffen wird.

Israel wird selbstverständlich neutral bleiben, und wenn beide Teile verwüstet und erschöpft am Boden liegen, werden wir als Schiedsrichter vermitteln und Kontrollkommissionen in alle zerstörten Länder senden. Dieser Krieg wird unseren Kampf gegen die Goyim für alle Zeiten beenden. Wir werden unsere Identität allen Rassen Asiens und Afrikas offen aufdecken. Ich kann mit Sicherheit behaupten, dass zur Zeit die letzte Generation weißer Kinder geboren wird. Unsere Kontrollkommission wird, im Interesse des Friedens und um die Spannungen zwischen den Rassen zu beseitigen, den Weißen verbieten, sich mit Weißen zu paaren. Weiße Frauen sollen von Mitgliedern der dunklen Rassen begattet werden und weiße Männer nur dunkle Frauen begatten dürfen. So wird die weiße Rasse verschwinden, da Vermischung der Dunklen mit den Weißen das Ende des weißen Menschen bedeutet, und unser gefährlichster Feind zur Erinnerung wird. Wir werden ein Zeitalter des Friedens und der Fülle von zehntausend Jahren beschreiten: die Pax Judaica, und unsere Rasse wird unangefochten die Erde beherrschen. Unsere überlegene Intelligenz wird uns befähigen, mit Leichtigkeit die Macht über eine Welt von dunklen Völkern zu halten.“

Frage aus der Versammlung: "Rabbi Rabinovich, wie wird es mit den verschiedenen Religionen nach dem dritten Weltkrieg?"

Rabinovich: „Es wird keine Religionen mehr geben. Nicht nur, daß die Existenz einer Priesterklasse eine ständige Gefahr für un­sere Herrschaft bleiben würde, auch der Unsterblichkeitsglaube würde unversöhnlichen Elementen in vielen Ländern geistige Kraft geben und sie derart zum Widerstand ge­gen uns befähigen. Wir werden jedoch die Rituale und Sitten des Judaismus beibehalten als Wahrzeichen unserer erblichen Herrscherkaste, unsere Rassengesetze verschärfen, indem keinem Juden erlaubt sein wird, außerhalb unserer Rasse zu heiraten, auch wird kein Fremder von uns angenommen werden.

Wir könnten gezwungen sein, die grimmigen Tage des II. Weltkrieges, als wir zuließen, daß Hitlerbanditen einige der Unseren ermordeten, zu dem Zwecke zu wiederholen, um Beweise und Zeugen zu haben, um zu Gericht zu sitzen und die Hinrichtung der Führer Amerikas und Russlands zu rechtfertigen, nachdem wir den Frieden diktiert haben. Ich bin sicher, dass Ihr auf dieses Opfer leicht eingehen werdet, da das Opfern seit je das Losungswort unseres Volkes gewesen ist, und der Tod einiger Tausend im Tausch für die Weltherrschaft tatsächlich ein niedriger Preis ist. Um Euch von der Gewissheit unserer Führerschaft zu überzeugen, lasst mich Euch aufzeigen, wie wir alle Erfindungen der weißen Völker zu Waffen gegen sie gemacht haben. Ihre Druckerpressen und Radios sind die Sprachrohre unserer Wünsche und ihre Schwerindustrie stellt die Instrumente her, die sie hinaus senden, um Asien und Afrika gegen sie selbst zu bewaffnen.

Unsere Interessen in Washington erhöhen bei Weitem das 'Punkt-Vier'-Programm für die industrielle Entwicklung in zurückgebliebenen Gebieten der Welt, so dass, nachdem die Industriebetriebe und Städte Europas und Amerikas durch den Atomkrieg zerstört sind, die Weißen keinen Widerstand gegen die großen Massen der dunklen Rassen mehr bieten können, welche dann ihre unbestrittene Überlegenheit halten werden. Und so, mit dem Ausblick auf den Weltsieg vor Augen, geht zurück in Eure Länder und steigert Euer gutes Wirken, bis zu dem sich nähernden Tag, wenn Israel sich enthüllen wird, in all seinem glorreichen Schicksal, als das Licht der Welt!

www.sweetliberty.org



Meine jüdischen "Blutlinien". / Christlich-orthodoxer Bruder Nathanael Kapner, USA 2014-10-01


Ich erinnere mich, wie mir meine Mutter nach Monaten der Nachforschung unseren Stammbaum gezeigt hat.

Die Nachverfolgung unserer Blutlinien ergab, dass alle meine Vorfahren Juden waren - Russen von der Seite meiner Mutter, Österreicher von der meines Vaters.

Wir waren Juden aus jüdischem Blut und stolz darauf.

Eines Tages nach der Sabbat-Feier informierten die Nachrichten über die Konvertierung einer Nichtjüdin.

Mein Onkel bezeichnete sie als "Schickse", eine herabsetzende Bezeichnung einer nichtjüdische Frau. Dies ist im Jiddischen die Bezeichnung für ein unreines Tier und aus dem hebräischen Wort "Schekez" abgeleitet. 

Sie hatte nicht das richtige Blut - denn Juden sehen sich selbst als eine Rasse und nicht als eine Religion.

Wenn es nicht so wäre, warum schreiben mir dann Juden immer wieder und sagen mir ich könnte immer zum Judentum zurückkehren, da in mir immer eine "jüdische Flamme" brennen wird?

Wenn es nicht so wäre, warum sollten da Golda Meir - eine Atheistin, Leo Trotzki - ein Mörder, Albert Einstein - ein Pantheist und Leonard Bernstein - ein Homosexueller, alle als Helden gefeiert werden?

Die Tora - die ersten fünf Bücher Moses im Alten Testament - verurteilt die Homosexualität und bezeichnet sie als ein "Gräuel".

Jedoch "angesehene" jüdische Führungspersönlichkeiten (in den USA), wie Ginsburg, Foxman, Kagan und Cohen fördern Homosexualität.

Es spielt keine Rolle, was du tust, Hauptsache du bist ein Jude - aus jüdischem Blut.

Ist es eine Frage der rassischen Vorherrschaft, dass Juden im Scheinwerferlicht spezielle Berühmtheit erlangen?

Das im jüdischen Eigentum befindliche Time Magazine legt diese Idee unterschwellig nahe - und auch wohin sie mit dieser "Vorherrschaft" gehen wollen: zur Weltherrschaft.

Militante Zionisten predigen die "Rassenvorherrschaft" über die Nichtjuden und diese Nichtjuden beten sie als das "auserwählte Volk" an - doch ich nenne sie einen Haufen Neurotiker.

Ich wuchs als Jude auf, mit lauter Neurotikern rund um mich.

Wenn es nicht so wäre, wieso stimmt Woody Allen so tief mit den Juden überein?

Sogar Freud hat seine eigene Neurose zugegeben. 

Meine jüdische Großmutter aus Österreich spielte Walzer von Strauß am Klavier.

Sie hat sich deutsche Kultur einverleibt - denn das Judentum hat keine eigene Kultur - aber sie hat sich europäische Formen und Wege angeeignet.

Der einzige Weg für die Juden, ihre eigenen Kultur zu haben, ist, dass sie alle Hassids werden, was aber für die meisten Juden widerlich ist. 

Aber ich - als ein ehemaliger Jude, jetzt ein orthodoxer Christ - habe eine Kultur, welche authentisch und historisch die meine ist, die östliche Kultur der christlich-orthodoxen Kirche, deren Wurzeln hebräisch sind - nicht babylonisch und rabbinisch.

Unser Gottesdienst leitet sich von der Priesterschaft des Alten Testaments ab, welche die Juden nicht mehr besitzen. Die Orthodoxe Kirche NICHT die Synagoge besitzt die echte Priesterschaft des Neuen Bundes.

Blutlinien und Stammbäume bringen dich nicht in den Himmel. Doch der rechte Gottesdienst schon. 



Ist Netanjahu ein "chickenshit" (Hosenscheißer)? / Christlich-orthodoxer Bruder Nathanael Kapner, USA 2014-11-02

DER SKANDAL, welcher durch den jüdischen Propagandisten Jeffrey Goldberg ausgelöst wurde, als er einen unbekannten US-Funktionär zitierte, der Nethanjahu einen "chickenshit" (Hosenscheißer) nannte, hat sein Ziel erreicht. Kerry (US-Außenminister) wurde zu einer kriecherischen Entschuldigung an "Bibsy" gezwungen,

Goldberg, die jüdische Schlange, hat Kerry sein Gift gespritzt und für den Vorwurf verwundbar gemacht:

"Im Gegensatz zu Kerry, habe ich keinerlei Hoffnung für die unverzügliche Schaffung eines palästinensischen Staates, welcher den Extremismus beenden könnte. Aber ich würde es begrüßen, wenn Israel jene Bedingungen fördern würde, welcher die spätere Geburt eines solchen Staates ermöglichen würden."
Siehe die ganze Geschichte Hier.

Goldberg ist, wie ALLE Juden, ein heuchlerischer Lügner und seine talmudische Doppelzüngigkeit ist offensichtlich.

Indem er vorgibt, einen "eventuellen" Palästinenserstaat zu begünstigen, besänftigt er nichtjüdischen Kritiker der israelischen Politik.

Aber wie ALLE lügenden Juden, weiß auch Goldberg, dass es einen solchen Staat NIEMALS geben wird, nachdem der arabische "Extremismus" immer herausgeführt werden kann.

Die Frage dreht sich um Netanjahus eigene, rechten Kritiker in Israel.

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Um die Talfahrt seiner Popularität zu kompensieren, flüchtete Bibsy in das alte Schema, weiteres palästinensisches Land zu stehlen, während die Weltöffentlichkeit von dem weit größeren Problem der Ukraine abgelenkt war.

Im vergangenen August hat Tel Aviv 1.000 Hektar Land im Westjordanland beschlagnahmt – Israels größter Landraub seit drei Jahrzehnten – trotzt palästinensische Forderungen dem Siedlungswachstum Einhalt zu gebieten.

Mit dreister Missachtung der weltweiten Empörung über seine Expansionspolitik, kündigte Netanjahu letzte Woche an, dass Israel 1.060 Wohnungen beschleunigt an Juden in Ost-Jerusalem vergeben wird, in der erhofften Hauptstadt des nie kommenden palästinensischen Staates.

Bibsy's 'feiger Kot' fällt sicherlich nicht nur auf die Köpfe der Palästinenser, sondern auch auf die Köpfe der nichtjüdischen Führer weltweit.

Ist es den Nichtjuden nicht klar, dass Bibsy oder irgendeiner seiner Machtgenossen überhaupt nicht die Absicht haben, Israel in zwei Staaten aufzuteilen? Erkennen sie nicht, dass "Friedensgespräche" eine totale Farce sind?

Es war der französische Botschafter Daniel Bernard, der 2001 sagte, "Alle die Probleme in der Welt sind wegen dem beschissenen kleinen Land Israel."

WIE KOMMT ES, dass dieses "beschissene kleine Land Israel", nicht größer als New-Jersey, mit seinen Tentakeln rund um den Globus die Außenpolitik der westlichen Länder gängeln kann, um in seinem Plan für ein Groß-Israel einzuwilligen?

Wie kommt es, dass "Hosenscheißer" Netanjahu der Weltmeinung trotzen und dennoch ruhig schlafen kann?

Es kommt daher, weil Israel kein Staat, sondern ein Status des Geistes ist, welcher das Unterbewusstsein der Führer und Massen auf der ganzen Welt durchdrungen hat.

Es ist, weil Israel ein geopolitischer Raum ist dessen Grenzen unverbindlich sind. Ist Netanjahu ein "Hosenscheißer?' Sie wetten, dass er es ist.

Und die Kanalisation, die seinen Kot verteilt, ist die Legion jüdischer Lobbys, verankert in dem, was einmal als Christentum bekannt war.



Trump’s erste hundert Tage. / Christlich-orthodoxer Bruder Nathanael Kapner, USA 2017-01-16

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Jedermann spricht von Trump’s ersten hundert Tagen.

[Zitat: "Heute möchte ich der amerikanischen Bevölkerung eine Aktualisierung des Übergangs im Weißen Haus und unsere politischen Pläne für die ersten hundert Tage präsentieren. Unser Übergangsteam arbeitet sehr professionell, effizient und effektiv. Wirklich große und talentierte Männer und Frauen, echte Patrioten engagieren sich und viele werden bald Teil unserer Regierung sein und uns dabei helfen, Amerika wieder groß zu machen."]

Bin mir nicht sicher ob es je groß war, nachdem die Rothschilds und ihre Agenten Amerika seit 1813 regiert haben.

Doch wenn Amerika je groß werden soll, dann muss Trump in seinen ersten hindert Tagen fünf Dinge tun.

Erstens.

Die Federal (Föderale) Reserve Bank schließen, sie ist nicht föderal, sondern ein Konsortium von jüdischen Banken, welche aus Luft Geld erschaffen und uns mit Zinsen dafür betrügen.

Sie ist durch die Prägung unseres eigenen Geldes zu ersetzen, wie das die Verfassung vorschreibt. So wird die Versklavung durch jüdische Banker ein Ende haben.

Zweitens.

Aufhebung der OGH-Entscheidung "Roe v. Wade" (Abtreibung), welche dem Staat die Lizenz zum Töten erteilt.

Ich spreche hier über den Massenmord an Menschen, die im Mutterleib eingebettet sind. Dies ist eine Verletzung des Gebotes Gottes gegen Mord.

Aber die jüdischen Feministinnen Betty Friedan, Susan Sontag (ehem.: Rosenblatt), und ihre NOW Organisation, welche das vorantreiben, speien in das Angesicht des Gebotes Gottes "Du sollst nicht töten".

Drittens.

Aufhebung der OGH-Entscheidung "Obergefell v. Hodges", welche dem Staat die Lizenz erteilt, gleichgeschlechtliche Ehen zu genehmigen. Dies ist ene Verletzung des göttlichen Schöpfungsauftrags zur Verewigung der menschlichen Rasse.

Wollen wir eine Regierung, welche der Feind Gottes ist? Keine gute Idee.

Aber was kümmert das das Judentum, angefangen mit der Niederschlagung der Verteidigung des Ehegesetzes um es dann 4 Juden im Obersten Gerichtshof zu ermöglichen, die Bedeutung der Ehe neu zu definieren.

Viertens.

Aufhebung des Offenen Einwanderungsgesetzes von 1965, welches vom American Jewish Committee und seinem Frontmann, Senator Jacob Javits forciert wird.

Das Ziel war es, eine massive "nonprofessionelle" Einwanderung der Dritten Welt herbeizuführen, um eine homogene christliche Gesellschaft zu zerstören, in welcher Juden nicht die Oberherrschaft haben.

Es ist keine Registrierung der Muslime erforderlich. Es genügt die Aufhebung des Gesetzes und Rückkehr zu den vor‒1965 Einwanderungs-Einschränkungen, wo nur eine begrenzte Anzahl von "professionellen" Einwanderern herein kommen konnte.

Fünftens.

AIPAC und die jüdischen Lobbys, welche Capitol Hill übernommen haben, sind als Agenten einer ausländischen Nation anzusehen.

Wenn das einmal getan ist, werden ihnen alle ihre Milliarden nicht mehr nützen, um politische Tricks zu finanzieren, welche Amerikas Interessen zu jenen von Israel machen.

Wenn wir Amerika groß machen wollen – nicht "wieder", das war es nie - sollten wir beginnen, indem wir die Tätigkeiten der Feinde Gottes beenden… in kurzen hundert Tagen.



Meine jüdische Vergangenheit. / Christlich-orthodoxer Bruder Nathanael Kapner, USA 2017-02-05

Man kann dem schwer entkommen.

Aus religiöser Sicht bin ich ein orthodoxer Christ, aber von Geburt und Rasse ein Jude.

Meine jüdische Mutter hat einst unseren Familienstammbaum über 12 Generationen zurück erforscht. Alle meine Vorfahren waren Juden, einschließlich meinem Vater.

Manche Leute sagen, ich spreche wie ein Jude, andere ich sehe aus wie ein Jude, und wieder andere meinen, ich kann nie etwas anderes sein, als ein Jude.

Den Ersteren sage ich, ich bekenne mit meinem Mund den Herrn Jesus Christus als den Messias. Welcher Jude würde je so "sprechen"?

Zu den Zweiten: was erwartet ihr euch? Beide meiner Eltern waren Juden. Ich werde nie wie ein Nordländer aussehen.

Zu den Letzteren: die christlich-orthodoxe Taufe verwandelt einen Juden oder jeden anderen in eine "neue Kreatur".

Die eigene DNA hat nicht die Kraft, um Charakter, Habitus und Disposition zu formen.

Doch die Erziehung hat einen Einfluss auf das soziale Verhalten.

Man kann dem schwer entkommen, aber man kann widerstehen.

So wird es z.B. in jüdischen Kreisen für einen Juden als Schande angesehen, wenn er in einer gemischten Nachbarschaft mit Schwarzen und Weißen aufgrund eines geringen Einkommens lebt.

Trotz ihrer "erleuchteten" Wege nennen die Juden in geschlossenen Kreisen Schwarze "Schwartas" und "Schooks".

Und bei all ihrer Unterstützung von Angelegenheiten der schwarzen Bevölkerung, würden sie sich eher totschlagen lassen, als unter dem selben Dach mit einem deren Mitglieder zu leben.

Mit dieser Art von Rassismus bin ich aufgewachsen. Glauben Sie mir, die Juden sind die größten Rassisten auf dem Antlitz der Erde. Ich bin damit aufgewachsen.

Wenn ich z.B. in einer jüdischen Umgebung etwas dummes gesagt habe, wurde ich als "goyisha kup" verhöhnt, was soviel heißt, wie Juden sind klug und Heiden sind dumm.

Das ist mein Punkt.

Als Erwachsener musste ich als orthodoxer Christ die Vorurteile meiner jüdischen Vergangenheit komplett korrigieren.

Solche Dinge benötigen Zeit. Und wie Sie wissen, wurde Rom nicht an einem Tag erbaut.

Auch nicht Jerusalem – bis heute.

Die Juden reißen Jerusalem – durch eine militärischen Besetzung – an sich.

Juden sind aufdringlich.

Ich kann auf Grund meiner jüdischen "DNA" immer noch "aufdringlich" sein.

Aber ich dränge auf Wahrheit und Gerechtigkeit. Das ist der orthodoxe Weg!


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Bruder Nathanael Kapner ist ein Mönch der Russisch-Orthodoxen Kirche außerhalb Russlands (ROCOR/Russian Orthodox Church Outside Of Russia), wo er als Mönch ("Posluschnik"/ "Novize") offiziell anerkannt ist.

Bruder Nathanael spricht und schreibt als ehemaliger Jude - nunmehr orthodoxer Christ - und nicht in irgendeiner rechtlichen Vertretung der ROCOR. Er hat seinen Wohnsitz in den Rocky Mountains von Colorado.

Nach acht Jahren klösterlichen Lebens (1996-2005), hat sich Bruder Nathanael in der Straßenevangelisation und als Internet-Publizist in einer weltlichen Mission engagiert, 

In seinem jüngsten Einsatz als Präsident der Bruder Nathanael Stiftung, ist es sein Bemühen, christliches Bewusstsein und christlichen Einfluss in alle Bereiche des amerikanischen Lebens zu bringen.

Brother Nathanael Foundation  Eine unabhängige non-profit Organisation zur Förderung von christlichen Prinzipien in der amerikanischen Gesellschaft. e-mail: brothernathanaelfoundation@yahoo.com



Bericht über das charismatische Lager. / Informationsdienst TOPIC 00, 2004-07-28

Ex-Charismatiker berichten: Wie wir im charismatischen Lager verführt wurden.

Was sie persönlich erlebt haben, würden sie vor jedem Gericht dieser Welt mit Eid bezeugen. Auch wären sie bereit, für ihre Aussagen innerhalb dieses Artikels ihre volle Identität anzugeben. Doch davon riet TOPIC ihnen aus Gründen des Personenschutzes ab. Deshalb nennen wir sie schlicht Elisabeth und Joachim. Was die 58-Jährige und der 32-Jährige im charismatischen Lager erlebten, schrieben sie auf vielen DIN-A4-Seiten nieder, von denen TOPIC versucht hat, eine Zusammenfassung zu erstellen.

Elisabeth ist diejenige, die nach ihrer Bekehrung in acht Jahren Charismatik fast alles erlebt hat. Sie war dreimal in der berühmten Vineyard-Gemeinde „Airport Vineyard Fellowship“ in Toronto. Von dort ging Anfang der 90er Jahre der „Toronto-Segen“ aus, der weltweit - angeblich durch Einwirkung des Heiligen Geistes - Menschen schreiend, lachend oder wie Hühner gackernd zu Boden stürzen ließ. Elisabeth besuchte acht Mal ein charismatisch geprägtes Laubhüttenfest in Jerusalem und erlebte zahlreiche Veranstaltungen mit Walter Heidenreich, Christoph Häselbarth, Benny Hinn, Garry und Lilo Keller oder Mahesh Chavda.

Besonders Bücher machten Elisabeth neugierig auf die Charismatik, und sie wollte die „vielen schimmernden Sterne am grossen weiten Pfingsthimmel“ dann auch einmal persönlich kennen lernen: „Unsere Gemeinde wurde mir einfach zu klein.“

Deshalb fing Elisabeth an, charismatische Großveranstaltungen zu besuchen, beispielsweise die „Get ready-Großtreffen“ der Freien Christlichen Jugend­gemeinschaft Lüdenscheid (FCJG) unter Leitung des bekannten Charismatikers Walter Heidenreich. In der Lüdenscheider Schützenhalle veranstaltete Heidenreich in den neunziger Jahren (jetzt besitzt die FCJG eine eigene Halle) für Tausende Besucher charismatische Happenings, in denen stets angesagte internationale Propheten, Heiler und Star-Charismatiker auftraten.

Nach einem FCJG-Abend mit ohrenbetäubender Rock­musik erinnert sich Elisabeth: „In der folgenden Nacht hatte ich schreckliche Träume über Jesus, sah ihn mal als Fratze, dann sexuell-pervers. Ich ging in meinem Hotelzimmer auf die Knie und tat weinend Buße. Ich wollte das ja nicht.“ Trotz dieses Erlebnisses fährt Elisabeth noch weitere Male in das sauerländer Kleinstädtchen und beschreibt den Abschluss eines Heidenreich-Auftrittes so: „Am letzten Abend standen wir alle auf den Stühlen und Tischen voll betrunken vom Heiligen Geist und sangen auf Anleitung von Walter Heidenreich ,Trink, trink, Brüderlein trink ...' und ,Ei­ner geht noch, einer geht noch rein ...' Es ging zu wie auf einem Münchner Bierfest.“

"Geistestaufe" in Jerusalem.

In Lüdenscheid trifft Elisabeth auf eine Frau, die ihr vorschwärmt, wie toll eine Geistestaufe beim jüdischen Laubhüttenfest der Organisation Internationale Christliche Botschaft Jerusalem ist. Dort treffe man auf die „Nabelschnur vom Himmel und die ganze Fülle des Segens“. Elisabeth fährt nach Israel und erlebt tatsächlich in einem Heilungsgottesdienst mit dem Inder Mahesh Chavda die charismatische Geistestaufe: „Chavda schrie: ,Wer hat die Geistestaufe noch nicht?' Jemand gab mir von hinten einen Stups. Jetzt oder nie! So ging ich mit vielen nach vorne.

Jeder bekam persönlich die Hände aufgelegt und fiel er nicht um, wurde er noch angeblasen. Was ich dann am Boden liegend erlebte, übertraf alles, was ich bisher kannte: Liebesgefühle ohne Ende. Ich wollte und konnte gar nicht mehr aufstehen. Ich war ein anderer Mensch. Jetzt kannte ich Jesus noch als Liebhaber. Von nun an konnte auch ich in Zungen (Glossolalie/ekstatisches Reden) reden, anderen die Hände auflegen oder sie anhauchen, und sie fielen auf den Rücken. Auch hei­len war keine Seltenheit mehr. Nun war ich ,Jemand', hochgestiegen auf dieser Leiter der Hierarchie.“

Nicht immer gehen solche Geistestaufen oder Begegnungen mit okkultbegabten Menschen scheinbar so „glimpflich“ ab wie bei Elisabeths Geistestaufe in Jerusalem. Nach einem Heilungsgottesdienst mit dem Charismatiker Christoph Häselbarth in Friedrichshafen am Bodensee erlebte Elisabeth etwas, was sie in Angst und Schrecken versetzte. Nachdem Häselbarth und sein Heilungsteam versuchten, bei einer Kollegin von Elisabeth per Geistheilung ein Bein zu verlängern, kam diese Frau völlig verändert zurück: „Meine Kollegin war längere Zeit wie weg. Sie redete wirr durcheinander, schlug mit ihrem Kopf auf die Tischplatte, heulte, lachte, und das nach einem Heilungsgottesdienst von Häselbarth. Ja, sie wusste nicht mehr, wo sie überhaupt war. Am Ende wollte sie über den Bodensee laufen, wie Petrus.“

Dass solche Kontaktaufnahmen mit einer übersinnlichen Welt schwerwiegende Folgen für Nichtchristen wie auch Christen nach sich ziehen können, erlebte auch Joachim während eines Aufenthaltes in der Jugendgemeinschaft von Walter Heidenreich in Lüdenscheid. Bevor Joachim 2001 Christ wurde, war er sieben Jahre in der Esoterik aktiv gewesen. Als Reiki-Jünger ließ er sich in die ersten Geheimnisse dieser übersinnlichen japanischen Heilweise einweihen. Im Prinzip geht es im Reiki darum, dass ein Reiki-Meister eine okkulte Kraft auf Menschen überträgt.

Ein Woche lang verbrachte Joachim in Lüdenscheid, weil er zunächst nur die Arbeit der Jugendgemeinschaft unter Rauschgiftsüchtigen gründlich kennenlernen wollte. Ein spannendes Buch darüber hatte seine Neugier geweckt. Natürlich besuchte er auch andere FCJG-Veranstaltungen und war beeindruckt von den Heilungswundern, die dort stattfanden. Joachim: „Ich hatte vor meinen Augen erlebt, wie Menschen durch Gebet von körperlichen Gebrechen geheilt wurden.“

Obwohl ihn Glaubensgeschwister aus seiner heimischen Baptistengemeinde gewarnt hatten, sich auf keinen Fall in Lüdenscheid die Hände auflegen zu las­sen, fielen bei Joachim nach und nach diesbezüglich alle Barrieren: „Durch meine Erfahrungen und Erleb­nisse in Lüdenscheid konnte ich die Warnungen von zu Hause nicht mehr annehmen.“

Bei einer FCJG-Veranstaltung mit dem Charismatiker Olli (Reiner) Ewers war Joachim dann bereit, die Geistestaufe zu empfangen. Ewers ging durch die Reihen der Zuhörer und übertrug per Handauflegung übersinnliche Kraftwirkungen, die Menschen zu Boden warfen. „Je näher Olli sich auf mich zubewegte, desto größer wurde meine Anspannung. Ich hörte, wie er beim Händeauflegen immer wieder kurz in Zungen betete und häufig dabei sagte:. ,Der Verstand muss weg!' Auch schnippte er dabei regelmäßig wie selbstverständlich mit den Fingern ... Auch bei mir betete Olli kurz etwas in Zungen. Er legte mir seine Hand auf den oberen Stirnbereich und befahl auch mir, dass der Verstand weg muss ... plötzlich spürte ich, wie ich in einer Art Schwerelosigkeit nach hinten kippte, in meinem Geiste nahm ich alles wahr, was geschah. Ich realisierte, dass ich fiel und dass ich aufgefangen und zu Boden gelegt wurde. Allerdings hatte ich während des Moments des Fallens das Empfinden der Körperlichkeit völlig verloren. Es fühlte sich schwebend an.“

Zwei Tage nach diesem Erleben besucht Joachim eine weitere FCJG-Veranstaltung, bei der die Versammelten aufgefordert wurden, ein Lied „in Zungen“ zu singen: „Als das Singen begann, erlebte ich nun, dass sich in mir eine Regung im Kehlkopfbereich äußerte, die ich zuvor nie erlebt hatte. Ich spürte, wie ich regelrecht dazu gedrängt wurde, meine Stimme ebenfalls zu erheben. Ich tat meinen Mund auf, formte einen Laut und dann ging es wie von selbst los. Ohne weiter nachzudenken, erlebte ich, wie der Geist meine Stimmbänder benutzte, um irgendwelche Laute zu formen, die mir völlig fremd waren ... Und obwohl ich keine Ahnung hatte, was ich da aussprach, begriff ich in jenem Moment doch, was sich gerade ereignet hatte: Die Gabe der Zungenrede war in mir geweckt worden. Nun hatte ich also die Gewissheit, dass ich eine Geistestaufe, wie sie in pfingstcharismatischen Kreisen gelehrt wird, empfangen hatte.“

Doch bei diesen Erfahrungen blieb es nicht. Wieder zu Hause, erlebte Joachim zu seinem Entsetzen, dass während seiner Gebetszeit Phänomene auftauchten, die er aus seiner Esoterik-Zeit kannte: „An einem Morgen, während meiner Stillen Zeit, erlebte ich, dass das leichte Wippen meines Körpers, das ich regelmäßig während des Zungenredens erlebte, plötzlich in ein starkes Schütteln überging. Meine Arme, die ich im Gebet seitlich nach oben gestreckt hatte, begannen sich dabei sehr stark hin und her zu bewegen und mein ganzer Oberkörper wurde plötzlich heftig durchgeschüttelt ... Zum ersten Mal erlebte ich derartige Schüttelerlebnisse bei einer Einweihungszeremonie in den ersten Reiki-Grad. Als ich mich von der Meisterin für diese Energie hatte öffnen lassen, spürte ich regelrecht, wie eine fremde Kraft in meinen Körper kam und meinen ganzen Körper heftig durchschüttelte.“ Dieses immer wiederkehrende Reiki-Schütteln hörte erst auf, als sich Joachim nach seiner Bekehrung in einem Gebet davon lossagte. Jetzt war es wieder da und der junge Christ fragte sich, „ob sich der Heilige Geist genau so manifestieren sollte wie dieser Reiki-Geist?“

Nach und nach erkannte Joachim, was er sich durch die Geistestaufe eingehandelt hatte. Gebete um Klarheit und Studien von Bibelstellen wie Jesaja 28 Vers 13, in der das rücklings Umfallen negativ dargestellt wird, bringen Joachim dazu, noch einmal ein Lossagegebet zu sprechen - dieses Mal in Bezug auf seine Geistestaufe. „Schon am Tag darauf bemerkte ich, wie sich diese übersinnlichen Phänomene, die gerade während meiner Gebetszeit regelmäßig auftraten, nicht mehr manifestieren konnten. Das Wippen kam nicht wieder und ich wurde auch nicht mehr zur Zungenrede gedrängt. Zu meiner Freude durfte ich so erleben, dass der falsche Geist seinen Einfluss auf mein Leben wieder verloren hatte ...“

Auch Elisabeth durfte den Ausgang aus dem charismatischen Irrgarten finden. Dabei halfen ihr einige bekannte Evangelisten und charismatisch-kritische Literatur. Heute sieht Elisabeth ihre Zeit als Charismatikerin so: „Ich schäme mich so vor Jesus Christus für alle Gotteslästerungen. Schritt für Schritt tat uns Gott die Augen auf. Ich ging immer wieder auf die Knie, auch mit meiner Kollegin. Wir weinten und baten Gott und unseren Herrn Jesus Christus um Vergebung. Ihm sei's gedankt, dass er uns aus diesem Sumpf der Verirrung herausgezogen hat.“

Vieles ist in den Geschichten der beiden Ex-Charismatiker identisch. Besonders auffällig ist dabei das geradezu fiebrige Bestreben im pfingstcharismatischen Lager, die Gläubigen möglichst schnell mit einem neuen Geist zu impfen. Dieser Geist scheint wie ein Virus per Handauflegung oder auch nur durch Teilnahme an entsprechenden Veranstaltungen überzuspringen. Dass dieser pfingstcharismatische Geist nicht der Heilige Geist ist, zeigen nicht nur Berichte aus der gesamten Kirchengeschichte, sondern auch immer wieder solche Zeugnisse wie diese von Elisabeth und Joachim.

Jesus selbst warnt in seiner Endzeit-Rede (Matth. 24) vor falschen Heilsbringern, die mit Zeichen und Wundern versuchen, die „Auserwählten“ zu verführen. Diese falschen Christusse und Propheten sind längst mitten unter uns und treiben ihr Unwesen.

Informationsdienst TOPIC / Herausgeber: Ulrich Skambraks (Kreuztal bei Siegen). Postfach 1544.0-57206 Kreuztal
(Abo-Verwaltung: RZS, Walbergraben 1, D-35614 Asslar. Telefon: 06441/804326, Telefax: 06441/804501)



Leben (Kirche) mit Vision? - Gott ist nicht pragmatisch! / Buch Wilfried Plock, 2005-05-13

Rick Warren und die »Saddleback-Gemeinde«

Rick Warren studierte zwar nicht wie Schwarz am Fuller Seminary, aber er beschreibt in seinem Buch »Kirche mit Vision« (in der deutschen Übersetzung: Leben mit Vision“ / Anm.), wie er im Jahr 1974 zum ersten Mal auf den Namen McGavran stieß: Als ich dort saß und diesen Artikel über Donald McGavran las, hatte ich keine Ahnung davon, wie dramatisch er die Richtung meines Dienstes beeinflussen würde (…) Rick Warren begann mit seiner Frau Kay im Saddleback-Tal, südlich von Los Angeles gelegen, eine Gemeindearbeit. Heute trifft sich dort eine der größten christlichen Gemeinden der westlichen Hemisphäre. Der Gründer dieser Gemeinde ist ein Visionär. Am 30. März 1980 träumte Rick Warren in seiner ersten Predigt von einer 20.000-Seelen-Gemeinde, Hunderten von ausgesandten Missionaren und einem großen Grundstück mit vielen schönen Gebäuden. Er und seine Mitarbeiter arbeiteten über zwei Jahrzehnte an der Verwirklichung dieser Ziele. Ein Teil ihres Traumes wurde bereits Wirklichkeit. Der Schwerpunkt der Gemeindeaktivitäten liegt auf den Wochenendgottesdiensten. Zwei finden am Samstagabend statt. Am Sonntag sind es gar drei. Sie werden Woche für Woche von vielen Menschen besucht. Diese Gottesdienste sind auf Nichtchristen ausgerichtet. Der Musikstil ist modern und laut. Die Kleidung ist leger. Rick Warrens Ansprachen sind thematisch und relevant. Das bedeutet: sie haben etwas mit dem praktischen Alltagsleben der Hörer zu tun (was natürlich grundsätzlich nicht schlecht ist). Eine Predigtreihe lautete beispielsweise: »Vom Burnout zur Balance «. Die Kirche bietet mehr als 150 verschiedene Dienste an. Es existieren Hunderte von Kleingruppen und eine ausgedehnte Jugendarbeit. Saddleback hat Modellcharakter. Saddleback versteht sich als Trendsetter. Das Modell der »Purpose Driven Church« (auftragsbestimmte Gemeinde) wurde vor allem durch Rick Warrens gleichnamiges Buch bekannt. Inzwischen wurden weltweit mehr als eine Million Exemplare in mehr als 20 Sprachen verkauft.


Kirche mit Vision

Rick Warrens Buch »Kirche mit Vision« erschien 1995 und erlebte in den USA innerhalb kürzester Zeit 36 Auflagen. Das Buch wurde zum Megaseller. In Deutschland erschien es 1998 im Projektion J Verlag und es ging auch bei uns bereits zehntausende Male über die Ladentische. Zudem wurden seit Erscheinen des Originals über 500.000 Gemeindeleiter auf der ganzen Welt »mit den Prinzipien gesunden Gemeindebaus …« vertraut gemacht. Warum ist »Kirche mit Vision« so anziehend? Warum bedienen sich die Empfehlungen solcher Superlative? Hier einige Beispiele (alle dem Anhang entnommen): Dieses Buch ist ein seltener Schatz göttlicher Weisheit, völlig biblisch, inspiriert vom Heiligen Geist … Jeder Pastor muss dieses Buch lesen! (der inzwischen verstorbene Bill Bright) Rick Warren ist der Architekt für die Gemeinde des 21. Jahrhunderts und dies ist seine Blaupause! (Bruce Larson) Niemandem gelingt gesundes Gemeindewachstum besser als Rick Warren. (Jim Reeves) Kirche mit Vision ist vielleicht das Kronjuwel unter der Literatur über Gemeindewachstum. (Randy Pope) Rick Warren ist derjenige, dem wir alle zuhören und von dem wir lernen sollten. (Robert Schuller) Dieses Buch könnte einen so bedeutenden Einfluss auf die Zukunft der Christenheit ausüben wie alle anderen Bücher zusammen, die in den letzten Jahren erschienen sind. (Ronnie Floyd) Ich betrachte Rick Warren als einen der größten Denker in der heutigen Kirche. (Dwight Reighard) Rick Warren ist ein Genie … (Ed Young jr.) Diese Einschätzungen stammen von hoch angesehenen christlichen Leitern in den USA. In der Tat ist Kirche mit Vision ein lesenswertes Buch. Der bibelkundige, differenzierungsfähige Leser wird wirklich eine Fülle wertvoller Einsichten und Anregungen finden. Nach dem Geheimnis des Erfolgs befragt, antwortete der Autor selbst: Das ist das Geheimnis meines Buches: Es ist sozusagen der »Intel-Chip« des Gemeindeaufbaus! Man kommt nicht umhin, diese Aussage als vermessen zu bezeichnen. Den »Intel-Chip« (weltweit am häufigsten eingesetzter PC-Prozessor) finden wir allemal im Neuen Testament. Mit ähnlicher »Selbstgewissheit« spricht Dr. Warren von seinem jüngsten Buch »Leben mit Vision«: Aber ich vertraue auch - im Glauben - darauf, dass das Buch ein Werkzeug zur Veränderung quer durch unsere Nation und dann der Welt sein könnte. Was jedoch in den zitierten Belobigungen verschwiegen bzw. von deren Verfassern nicht erkannt wird, ist die Tatsache, dass das Buch gleichzeitig sehr umstrittene, fragwürdige und auch irreführende Passagen enthält. Unsere Untersuchung will sowohl das Positive würdigen, als auch das Negative beim Namen nennen. Dabei basieren meine Ausführungen nicht nur auf der gründlichen Lektüre von Warrens Buch, sondern auch auf eigener Beobachtung. Im Frühjahr 2000 hielt ich mich in Los Angeles auf. In jener Zeit konnte ich Saddleback mehrmals besuchen, Gespräche führen und mir selbst ein Bild über die Arbeit machen.


Rick Warrens Wertschätzung der Gemeinde

Das Buch als Ganzes bringt die Wertschätzung seines Autors gegenüber der Gemeinde Gottes zum Ausdruck. Warren ist ohne Zweifel dem Gemeindebau völlig hingegeben. Die örtliche Gemeinde betrachtet er nicht als Organisation, sondern als Familie. Diese Sichtweise ist in einer Zeit der »Gemeindefrustrationen « und »-traumata« wohltuend. Am Ende des Buches finden sich großartige Sätze: Ich liebe die Gemeinde von ganzem Herzen. Sie ist das brillanteste Konzept, das je erdacht wurde. Wenn wir wie Jesus sein wollen, dann müssen wir die Gemeinde so lieben, wie er das tut, und wir müssen auch andere lehren, die Gemeinde ebenfalls zu lieben … Diese Leidenschaft für die Gemeinde Christi nehme ich dem Autor voll und ganz ab. Sie ist vorbildlich.


Die Betonung von Gemeindegesundheit

Obwohl Warren selbst stark von der »Gemeindewachstumsbewegung « geprägt wurde, betont er in seinem Buch immer wieder die Bedeutung der »Gemeindegesundheit«. Darunter versteht man in Saddleback eine Ausgewogenheit zwischen den Elementen Kleingruppen, Jüngerschaft, Anbetung (Worship), Sonntagsschule - und insbesondere zwischen Evangelisation auf der einen und Weiterführung der Christen auf der anderen Seite. Warren sagt in diesem Zusammenhang wörtlich: »Das Geheimnis einer gesunden Gemeinde ist Ausgewogenheit«. Das angestrebte Ziel ist, Menschen nicht nur zur Bekehrung, sondern dann zur geistlichen Reife zu führen. Ein weiterer Kernsatz lautet: Gemeinden werden wärmer durch Gemeinschaft. Gemeinden werden tiefgehender durch Jüngerschaft. Gemeinden werden stärker durch Anbetung. Gemeinden werden weiter durch Dienen. Gemeinden werden größer durch Evangelisation. Diese Sichtweise halte ich für ausgezeichnet. Ich wünschte mir, dass viele Gemeinden an dieser Stelle von Saddleback lernen würden und planmäßiger arbeiteten. Nach meiner Beobachtung haben im deutschsprachigen Raum nur wenige Gemeinden gleichzeitige Angebote und Programme zur Evangelisation und zur Weiterführung der Gläubigen. Entweder Gemeinden evangelisieren und vernachlässigen dabei das Wachstum der Christen - oder umgekehrt. Hier könnten in der Tat viele Gemeindegründer von Saddlebacks Beispiel lernen. Was Rick Warren unter der Überschrift »Das Fundament einer gesunden Gemeinde« (Kap. 4) schreibt, gehört mit zum Besten in seinem Buch. Und auch darin ist ihm zuzustimmen, dass vielen Gemeinden eine klarere Sicht für den eigentlichen Auftrag gut tun würde.


Gute Zitate und jede Menge praktische Tipps

Warren versteht es, an geeigneten Stellen würzige Zitate einzubauen. Wenn er über Gewohnheiten spricht, führt er Fjodor Dostojewski an: Die zweite Lebenshälfte eines Menschen besteht aus den Gewohnheiten, die er in der ersten Hälfte erworben hat. Wenn er von Überzeugungen redet, zitiert er Howard Hendricks: Ein Glaube ist etwas, über das man streiten wird. Eine Überzeugung ist etwas, für das man sterben würde. Im gesamten Buch findet der Leser eine Fülle von nützlichen Ideen, Anregungen und praktischen Tipps. Eine wahre Fundgrube erstreckt sich z. B. von Seite 241-261. Dass diese Prinzipien in Saddleback praktiziert werden, kann ich aufgrund meines Besuchs im Jahr 2000 bestätigen.


Sicht für Evangelisation, Tochtergemeinden und Weltmission

Die Saddleback-Gemeinde möchte in den nächsten 20 Jahren 200 Berufsmissionare aussenden. Im Großraum Los Angeles wurden mehr als 30 Tochtergemeinden gegründet. Die missionarische Leidenschaft und das Anliegen, Menschen für Christus zu gewinnen, sind echt, ja, sogar vorbildlich. Es ist ein enormer Fortschritt, wenn in einer Gemeindearbeit nicht nur gelegentlich eine Evangelisation durchgeführt wird (so segensreich diese auch sein kann), sondern auch ein permanentes missionarisches Anliegen zu finden ist. Evangelisation und konsequente Einführung in Jüngerschaft, das Bemühen um Lehre usw., sind in Saddleback feste Bestandteile des Gemeindelebens.


Die Betonung der Dienstbereitschaft

Saddleback duldet kein Konsumentenchristentum. Warren und seine Mitarbeiter streben an, möglichst viele Gläubige zu aktiven Dienern in der Gemeinde zu machen. Die Ausführungen dazu auf den Seiten 344-346 sind lesenswert. Darüber hinaus veranstaltet die Gemeinde Pastorenkonferenzen. Mehr als 180.000 Pastoren und Leiter aus Denominationen besuchten bereits die »Purpose-Driven-Schulungen«. Die Multiplikation des Angebots via Internet tut ein Übriges. Saddleback versteht sich selbst als Gemeinde der Zukunft. Rick Warren ist - laut des von Billy Graham gegründeten Magazins »Christianity Today« - der Pastor mit dem inzwischen wahrscheinlich größten Einfluss auf die Christen in Amerika. Er spricht nicht nur von Gemeindewachstum. Er betont Gemeindegesundheit. Darunter versteht er die Balance zwischen Evangelisation nach außen und Wachstum der Gläubigen. Zuerst sollen Menschen in den Gästegottesdiensten für Christus gewonnen werden. Dann will man diese in vier verschiedenen Kursen zur Reife führen. Diesen Prozess versteht Warren als Kern einer »auftragsorientierten Gemeinde«. In diesem Bemühen um Ausgewogenheit liegt ohne Zweifel die Stärke der Saddleback-Gemeinde. Aus dieser Aufzählung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, geht hervor, warum ich »Kirche mit Vision« durchaus zur Lektüre empfehle, wenn der Leser mit einem am Wort Gottes geschulten Unterscheidungsvermögen herangeht.


Das Negative wird in der Bibel nicht verschwiegen

»Weissagungen verachtet nicht, prüft aber alles, das Gute haltet fest! Von aller Art des Bösen haltet euch fern«! (1Thess 5,20-22) Nachdem ich einmal öffentlich eine kritische Anmerkung zu einem anderen Gemeindebaukonzept gemacht hatte, schrieb mir ein junger Theologe. Er meinte, Paulus hätte die Thessalonicher lediglich aufgefordert, alles zu prüfen und das Gute zu behalten. Er hätte nicht verlangt, auch das Negative zu erwähnen. Diese Sicht scheint mir symptomatisch für die heutige Zeit zu sein. Die Philosophie der Toleranz möchte alles stehen lassen und grundsätzliche Kritik möglichst vermeiden. Vor allem auf Abgrenzung soll verzichtet werden. Wer hingegen das Neue Testament aufmerksam liest, der stellt fest, dass sowohl Jesus Christus als auch die Apostel sehr oft Kritik und Abgrenzung geübt haben (Mt 16,11-12; Mt 23; 1Kor 15,12; 2Kor 11,1-4; 3Joh. 9-10; etc.). Paulus wies Petrus sogar öffentlich zurecht, als es um »die Wahrheit des Evangeliums« ging (Gal 2,14).


Kein Gefallen am Aufdecken der Fehler

Noch etwas sei an dieser Stelle betont. Ich habe kein Gefallen am Aufdecken der Fehler und Schwächen anderer. Mir wäre es lieber, ich könnte hier schließen. Aber gerade weil Saddleback einen solchen Einfluss auf viele Gemeinden in aller Welt ausübt, wie vielleicht kaum eine einzelne Gemeinde je zuvor in der Geschichte, darum muss sich Rick Warren erst recht mit seinem Konzept an den Maßstäben der Heiligen Schrift messen lassen. Es geht letztlich um die Wahrheit des Evangeliums und des neutestamentlichen Gemeindebaus. Man würde natürlich ebenso Fehler und Mängel finden, wenn man beispielsweise die Gemeinde, zu der ich gehöre, genau unter die Lupe nähme. Meine Gemeinde hat zwar keinen weltweit prägenden Einfluss; dennoch freue ich mich, wenn uns jemand in aufrichtiger Haltung auf ungute Dinge in unserer Gemeinde aufmerksam macht. Aufrichtige Ermahnung hilft letztlich mehr als Schmeichelei. Unsere Verantwortung liegt darin, die Wahrheit in einer demütigen Haltung und mit dem Ziel der Hilfe zu sagen. Wahrheit zu unterdrücken, hilft letztlich niemandem. Wahrheit muss Wahrheit bleiben, selbst wenn sie gegen uns spricht oder wenn wir uns mit ihrer Weitergabe angreifbar machen. Ich nehme Warren ab, dass er Gott gefallen möchte und bin auch bereit, von ihm zu lernen. Ich habe viele Passagen seines Buches positiv angestrichen. Aber ich kann nicht schweigen, wenn sein Modell als das neue Heilmittel für die Gemeinden weltweit angepriesen wird. Sein »Medikament « hat zu starke »Nebenwirkungen«.


Die offensichtliche Geringschätzung biblischer Lehre

Rick Warren ist ein Meister des Pragmatismus. Pragmatismus ist - wie wir im ersten Teil gesehen haben - die Einstellung, Dinge nicht nach übergeordneten Prinzipien zu beurteilen, sondern vor allem nach ihrer Funktionalität. Pragmatismus ist Zweckmäßigkeitsdenken. Genau hier liegt meine Hauptkritik an Warrens Konzept. In Saddleback ist Pragmatismus der alles beherrschende Faktor. Wir Europäer haben den Hang zum Theoretisieren. Rick Warren erliegt, was Amerikanern gelegentlich (und manchmal zu recht) nachgesagt wird, dem anderen Extrem. Er denkt und arbeitet ungehemmt pragmatisch. Pragmatismus ist nicht zu verwechseln mit Praxisorientierung. Pragmatismus ist Zweckmäßigkeitsdenken. Auch wenn Rick Warren wiederholt erwähnt, dass er Bibelstudium für wichtig hält, so schwächt er diese Aussage gleich wieder mit der Feststellung ab, dass Lehre ohne Praxis fruchtleer bleibt. In einem Abschnitt über verschiedene »Mythen« des Gemeindebaus, die Warren für unzutreffend hält, kritisiert er auch die These, man brauche nur Bibelstudium, um geistlich zu wachsen (»Reifemythos Nr. 6«). Wörtlich schreibt er: Das Letzte, was viele Christen nötig haben, ist, einen weiteren Bibelkurs zu besuchen. Sie wissen bereits mehr, als sie in die Praxis umsetzen. Nach dieser Philosophie müsste man Bibellehre fast völlig sein lassen, denn nahezu alle Christen auf der Welt wissen bereits mehr als sie in ihrem praktischen Alltagsleben umsetzen können. Außerdem vergisst Warren, dass es auch »informative Lehre« gibt, die dazu dient, verstehen und erklären zu können, warum beispielsweise die Hauptlehre der römisch-katholischen Kirche falsch ist. Ich halte es für einen Fehler, anzunehmen, dass alleine die Beschäftigung mit der Bibel Reife hervorbringen wird. Hier schießt Warren meines Erachtens einen »Strohmann« ab. Mir ist auch in Amerika noch nie ein Christ begegnet, der das behauptet hätte. Vielmehr offenbaren solche Aussagen in »Kirche mit Vision« unfreiwillig die zugrunde liegende Philosophie des Pragmatismus.


Die viel zu schwach ausgeprägte »Lehre von der Gemeinde« (Ekklesiologie)

Warren baut seine »Ekklesiologie« letztlich auf zwei Bibelstellen: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen …« (Mt 22,37-40) und »Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; … « (Mt 28,19-20). Daraus leitet der Autor fünf Aufträge für eine »auftragsbestimmte « Gemeinde ab (»The Purpose-driven Church« ist der amerikanische Originaltitel des Buches). Diese fünf Aufträge sind als solche zwar keineswegs falsch, aber sie sind teilweise falsch definiert und lediglich ein kleiner Ausschnitt aus der gesamten neutestamentlichen Lehre über die Gemeinde. Hier handelt es sich um eine unzulässige Verkürzung. In »Kirche mit Vision« fehlt leider eine biblisch begründete Begriffs- und Auftragsbestimmung der Gemeinde. Das ist für ein solches Buch ein unverzeihlicher Mangel.


Das Fehlen einer heilsgeschichtlichen Gesamtschau

Dieser Punkt berührt ein hermeneutisches Problem. »Hermeneutik « ist die Lehre vom Verstehen und Auslegen der Heiligen Schrift. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass die Bibel heilsgeschichtlich verstanden werden will. Rick Warren scheint dieses Auslegungsprinzip fremd zu sein. In Kapitel 12 - über das ich ausgesprochen unglücklich bin - führt er aus, wie Christus Menschenmassen anzog. Dabei erwähnt er mit keiner Silbe, dass der Dienst Jesu von zwei ganz verschiedenen Phasen gekennzeichnet war. Im ersten Teil proklamierte der Heiland den Anbruch des Reiches Gottes (Mt 4-11). Dann wurde er von der Führung Israels definitiv als Messias abgelehnt (Mt 12). Daraufhin begann die zweite Phase seines Dienstes mit dem Schwerpunkt der Jüngerbelehrung (ab Mt 13). Warum erwähnt Warren nicht, dass Christus die Mengen hauptsächlich in der »Reich-Gottes-Phase« anzog? Als der Sohn Gottes vom Kreuz und vom Preis der Nachfolge predigte, blieben von der großen Masse nur noch wenige übrig (Joh 6,66-69). Wo zog Paulus, unser besonderes Vorbild im Gemeindebau, die Massen an? Und wo taten es nach der anfänglichen Phase großen Zulaufs (Apg 2-6) die anderen Apostel? Den Korinthern musste Paulus schreiben: Mir scheint, dass Gott uns als die Letzten hingestellt hat, wie zum Tod bestimmt; denn wir sind der Welt ein Schauspiel geworden, sowohl Engeln als Menschen (1Kor 4,9). Menschlich gesprochen ist es in Nordamerika für einen begabten Evangelisten nicht sonderlich schwer, eine größere Zahl von Menschen anzuziehen; vor allem dann, wenn das Programm so auf die Zielgruppe maßgeschneidert wird wie in Saddleback oder Willow Creek. Aber wenn Warren dem Leser in dem besagten 12. Kapitel in Aussicht stellt, dass doch eigentlich alle Gemeindegründer zu großen Mengen predigen könnten, wenn sie es denn nur richtig anpacken würden, dann hat er den Boden der Bibel verlassen.


»Gottesdienste« für suchende Menschen

Warren empfiehlt »Gottesdienste für Suchende« als das geniale Konzept der Evangelisation. Als Pragmatiker hat er mit diesem Stilmittel keine Probleme. Er rechtfertigt seinen Ansatz mit den Aussprüchen Jesu »Kommt und seht!« (Joh 1,39) und »Kommt alle zu mir …« (Mt 11,28). Allerdings übersieht er dabei, dass Christus die Ungläubigen zu sich eingeladen hat, und nicht in die Zusammenkünfte der neutestamentlichen Gemeinde! Das ist ein großer Unterschied. Wer sich hingegen strikt an die Weisungen des Neuen Testaments halten möchte, wird zurückhaltender sein. Wo steht in den Lehrbriefen des Neuen Testaments geschrieben, dass wir Ungläubige in unsere »Gottesdienste« einladen sollen? Das Gegenteil ist der Fall: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung (Mk 16,15). Das Zusammenkommen der örtlichen Gemeinde hat nach der Schrift den Zweck der Anbetung Gottes, der Erbauung der Gläubigen sowie deren Zurüstung zum Dienst. Wenn dennoch Nichtchristen unseren Predigten zuhören wollen, sind sie selbstverständlich herzlich willkommen - und schon mancher wurde auf diesem Wege von Gott angesprochen. Wir werden jedoch nirgendwo aufgefordert, den »Gottesdienst« zu einer Evangelisationsveranstaltung umzufunktionieren. In 1. Korinther 14,23 und Jakobus 2,2ff wird beispielhaft ausgeführt, was passieren könnte, wenn ausnahmsweise doch ein Ungläubiger kommt. Ebenso werden wir durch diese Stellen nicht angehalten, das Programm und die Verkündigung auf Suchende auszurichten. Uns bieten sich außerhalb der Gemeindezusammenkunft ungezählte gute Möglichkeiten zum Evangelisieren. Warum sollten wir es gegen den neutestamentlichen Grundsatz im »Gottesdienst « praktizieren? Wenn wir es dennoch tun, treibt uns nicht die Heilige Schrift, sondern Pragmatismus. Wir machen quasi aus dem »Heiligtum« einen »Vorhof«.Wir tauschen sozusagen unser Tafelsilber gegen Plastikbesteck ein. Denn wer »A« sagt, muss auch »B« sagen. Wer seine Veranstaltungen nach dem Geschmack der Nichtchristen ausrichtet, der muss zwangsläufig Rockmusik, Theaterstücke, thematische Predigten etc. einsetzen. Das Motto lautet ja: »Hauptsache, ich bekomme Besucher meiner Zielgruppe in meine Veranstaltung«. Der bekannte Bibelausleger John MacArthur weist darauf hin, dass nach dem Tod von Ananias und Saphira große Furcht über alle kam, die es hörten (Apg 5,11). Er fährt fort: Nach Vers 13 wagten die Ungläubigen nicht, sich ihnen anzuschließen. Das steht in diametralem Gegensatz zu der heute so beliebten Philosophie der Benutzerfreundlichkeit. Anstatt die Leute zu ködern, indem man ihnen das Gefühl gibt, willkommen und sicher zu sein, benutzte Gott die Angst, um sie draußen zu halten. Erwin Lutzer, Hirten-Lehrer in der Moody Bible Church in Chicago, beschreibt ebenfalls die Spannung zwischen Liebe und Heiligkeit der Gemeinde: Die Liebe innerhalb der Gemeinde zieht die Welt an; die Heiligkeit innerhalb der Gemeinde verurteilt die Welt. Zur Zeit der frühen Gemeinde befiel die Außenstehenden große Angst, wenn sie erlebten, wie sich die Gemeinde der Disziplin und dem heiligen Leben verschrieb. Nun argumentieren die Vertreter dieses Modells, der Sucher- Gottesdienst sei nur eine evangelistische Veranstaltung unter anderem Namen. Der Gemeindegottesdienst fände ja in der Wochenmitte statt. Tatsächlich versammeln sich die Gläubigen in Saddleback am Mittwochabend. Dieser Sicht kann ich trotzdem nicht zustimmen. Einerseits wäre es immer noch eine Aushöhlung des biblischen »Gottesdienstbegriffs«. Das Neue Testament beschreibt das Zusammenkommen der Christen als eine Versammlung für Gläubige. In einer solchen Zusammenkunft wird Gott angebetet, die Christen werden auferbaut und zugerüstet. Andererseits fürchte ich, dass die meisten Gemeinden in unserem Land, die »besucherfreundliche Gottesdienste« anbieten, lediglich sonntags evangelisieren, ohne mit gleicher Intensität für den vollen, erforderlichen Ersatz an Lehre, Auferbauung und Zurüstung zu sorgen. Wiederum trägt der Pragmatismus zu einer Verflachung des biblischen Gemeindelebens bei. Eine Gemeinde braucht »gesunde Lehre« zur Festigung des Glaubens und zur Verwurzelung im Herrn (Apg 2,42; 11,26; etc.). Dass Rick Warren für solche Anfragen wenig Verständnis hat, zeigt sich daran, dass er auf den Seiten 224-225 die Kritiker des besucherfreundlichen Ansatzes ganz pauschal als »Pharisäer « und »Pfeilschießer« bezeichnet. Damit immunisiert er sich selbst gegenüber biblisch begründeter Korrektur.


Der anthropozentrische Ansatz

In der Bibel steht Gott im Zentrum (theozentrisch) und nicht der Mensch (anthropozentrisch). Ebenso soll es in der neutestamentlichen Gemeinde sein (Eph 3,21). Diese Sicht war Jahrhunderte lang unbestritten. Erst im 20. Jahrhundert, dem Zeitalter des »Existenzialismus«, wagten es christliche Leiter, den Menschen mit seinen Bedürfnissen derartig in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen. Wo dies geschieht, steht die Gemeinde Christi in der Gefahr, die Ehre Gottes aus dem Blick zu verlieren und zu einer psychologisierten »Bedürfnis-Befriedigungs-Anstalt« zu degenerieren.


Warren macht keinen Hehl aus seiner »Marktstrategie«

In »Kirche mit Vision« verrät er dem Leser seine zugrunde liegende Philosophie: Ein guter Verkäufer weiß, dass man immer bei den Bedürfnissen des Kunden beginnt und nicht mit dem Produkt. Zwei Seiten weiter schreibt er: Es wird ihnen dabei helfen, Gottes Willen für die Predigt zu erkennen, wenn sie sich einfach die Bedürfnisse der Zuhörer überlegen. Diese Sätze könnten ebenso aus der Feder von Marketing-Spezialist Barna stammen. Dass Warren wirklich nach dieser Devise handelt, konnte ich mit meinen Begleitern in seinem Ostergottesdienst 2000 miterleben. Er brachte es fertig, selbst eine der »großen Taten Gottes« völlig anthropozentrisch auszulegen (nach dem Motto: Was bringt uns die Auferstehung für unser Alltagsleben?). Aber solche Predigtinhalte passen genau zur Grundeinstellung des Predigers. In einem Abschnitt, in dem es um die Bedürfnisse der Menschen geht, schreibt er: Es ist meine tiefe Überzeugung, dass jeder Mensch für Christus gewonnen werden kann, wenn Sie den Schlüssel zu seinem Herzen finden … Aber der wahrscheinlichste Punkt, an dem man ansetzen sollte, sind die Nöte der Person, die man herausspüren konnte. Mich würde interessieren, wie Pastor Warren diese Aussage mit der biblischen Lehre von der Erwählung in Einklang bringen will (Joh 6,44; Röm 8,29-30; Eph 1,4-6; etc.). Nach meiner Einschätzung steht Rick Warren mit vielen anderen Verkündigern in der Gefahr, eine Botschaft zu verkündigen, die in erster Linie die Glückssehnsucht des Menschen stillen möchte. Nach mehr als 20 Jahren Erfahrungen im Dienst der Evangelisation weiß ich um das schwierige Ringen, wie viel Wahrheiten der Nachfolge man einem noch nicht gläubigen Menschen zumuten soll. Eines ist jedoch klar. Wer auch immer eine »Komm-zu-Jesus-und-du-bist-glücklich-Botschaft« predigt, der gibt ein verkürztes Evangelium weiter. Wenn ein Zuhörer nur solche Verkündigung hört, wird er schwerlich zum echten Leben aus Gott gelangen.



Ein schockierendes „Bekenntnis“ der Willow Creek Community Church / Bob Burney, 2007-10-30

COLUMBUS, Ohio (BP) - Wenn Sie älter als 40 Jahre sind, ist Ihnen der Name Benjamin Spock mehr als vertraut. Es war Spock, der einer ganzen Generation von Eltern sagte, sie sollten sich nicht aufregen und ihre Kinder nicht bestrafen und ihnen erlauben, sich selbst auszudrücken. Disziplin, so sagte er uns, würde das zerbrechliche Ego eines Kindes nachteilig beeinflussen. Millionen folgten diesem Guru der Kindesentwicklung und er blieb unter professionellen Kindererziehungsexperten unwidersprochen. Jedoch machte Dr. Spock vor seinem Tod eine verblüffende Entdeckung. Er hatte Unrecht. Tatsächlich sagte er:

„Wir haben eine Generation von Gören aufgezogen. Eltern sind nicht bestimmt genug mit ihren Kindern, aus Furcht, ihre Liebe zu verlieren oder ihren Unmut auf sich zu ziehen. Das ist ein grausamer Entzug, den wir Profis Müttern und Vätern aufgebürdet haben. Natürlich machten wir das mit den besten Absichten. Wir erkannten nicht, bis es zu spät war, wie unsere ,Wir wissen alles' Haltung die Selbstsicherheit von Eltern untergraben hat.“


Uups.

Etwas genauso Bedeutungsschweres ist gerade meiner Meinung nach in der evangelikalen Gemeinschaft passiert. Für den größten Teil einer Generation sind Evangelikale mit der „sucherfreundlichen“ Bewegung ins Schwärmen geraten, die von der Willow Creek Community Church in Chikago ausgebrütet wurde. Der Guru dieser Bewegung ist Bill Hybels. Er und andere hatten uns Jahrzehntelang geraten, alles über Bord zu werfen, was wir vorher über Gemeindewachstum gedacht haben und was uns gelehrt wurde, und es durch ein neues Paradigma zu ersetzen, eine neue Weise, den geistlichen Dienst zu tun.

Mit dieser „neuen Welle“ des geistlichen Dienstes kam vielleicht unabsichtlich ein geringerer Nachdruck, persönliche Verantwortung für Bibelstudien zu übernehmen, verbunden mit einer Betonung von „Programmen“ und Hochglanzmarketing, die auf gefühlten Bedürfnissen beruhten.

Die Größe der Menschenmenge anstatt die Intensität des Herzens bestimmten den Erfolg. Wenn die Menge groß war, dann dachten sie segnete Gott gewiss den geistlichen Dienst. Gemeinden wurden aufgrund von demographischen Studien, professionellen Strategen, Marketingforschung, Erfüllung „gefühlter Bedürfnisse“ und Predigten gebaut, die im Einklang mit diesen Techniken stehen. Uns wurde gesagt, Predigen sei out und Relevanz in. Lehre war bei weitem nicht so wichtig wie Innovation. Wenn sie nicht „innovativ“ und verbraucherfreundlich war, wurde sie verdammt. Die Erwähnung von Sünde, Errettung und Heiligung waren tabu und wurden durch Starbucks (Kaffeekränzchen), Strategie und Empfindsamkeit ersetzt.

Tausende von Pastoren hingen an jedem Wort, das von den Lippen der Experten der Kirchenwachstumsbewegung ausging. Satellitenseminare waren mit wissensdurstigen Kirchenführern voll gepackt, die den neuesten Weg lernten, „Gemeinde zu machen“. Das Versprechen war eindeutig: Tausende von Leuten und Millionen von Dollar konnten nicht unrecht haben. Vergiss, was Leute benötigen, gib ihnen, was sie wollen. Wie kann man gegen die Zahlen argumentieren? Wenn man es wagte, die „Experten“ herauszufordern, wurde man sofort als „Traditionalist“ abgestempelt, eine Rückkehrer zu den 50er Jahren, ein starrköpfiger Dinosaurier, der unwillig war, sich den Zeiten anzupassen.

All das hat sich kürzlich geändert.

Willow Creek hat das Ergebnis einer mehrjährigen Studie über die Wirksamkeit ihrer Programme und der Philosophie ihres geistlichen Dienstes herausgegeben. Die Erkenntnisse der Studie findet man in einem neuen Buch mit dem Titel „Reveal: Where Are You? – Zeig her: Wo stehst Du?“, mitverfasst von Cally Parkinson und Greg Hawkins, Exekutivpastoren der Willow Creek Community Church. Hybels selbst bezeichnete die Ergebnisse als „das Fundament aufbrechend“, „die Erde erschütternd“ und „die Sinne erweiternd“. Und das ist kein Wunder: Es scheint, dass die „Experten“ unrecht hatten.

Der Bericht enthüllt, dass das meiste von dem, was sie in diesen vielen Jahren getan haben und was sie Millionen anderen gelehrt haben, keine soliden Jünger Christi produziert. Zahlen ja, aber keine Jünger. Es wird schlimmer. Hybels lamentiert:

„Als die Ergebnisse tatsächlich zurückkamen, stellte sich heraus, einiges von dem Zeug, in das wir Millionen von Dollars gesteckt haben, weil wir dachten, es würde wirklich unseren Leuten helfen, geistlich zu wachsen und sich zu entwickeln, half den Leuten nicht so sehr. Nach anderen Sachen, in welche wir nicht so viel Geld hineinsteckten und wofür wir nicht so viel Personal einsetzten, schreien die Leute.“


Wenn man einfach nur eine Menge von Leuten will, liefert das „sucherfreundliche“ Modell Ergebnisse. Wenn man gut fundierte, echte, reife Nachfolger Christi will, ist es eine Pleite: In einem schockierenden Bekenntnis stellt Hybels fest:

„Wir machten einen Fehler. Was wir hätten tun sollen, als Leute zum Glauben kamen und Christen wurden, hätten wir anfangen sollen ihnen zu sagen und sie zu lehren, dass sie Verantwortung übernehmen müssten, und sich verantwortlich ‘selbst ernähren’ müssten. Wir sollten Leute gewonnen und ihnen gelehrt haben, wie sie ihre Bibel zwischen den Gottesdiensten lesen sollten, wie sie die geistlichen Praktiken viel aggressiver selbständig hätten tun sollen.“


Es ist unglaublich, der Guru des Kirchenwachstums sagt uns nun, dass Leute ihre Bibeln lesen und Verantwortung für ihr geistliches Wachstum übernehmen müssen.

Genauso wie Spocks „Fehler“ kein unbedeutender Irrtum war, so ist der Irrtum der sucherfreundlichen Bewegung in seiner Reichweite gewaltig. Man entdeckt jetzt, dass das Fundament von Tausenden Gemeinden in Amerika bloßer Sand ist. Das Individuum, das vielleicht den größten Einfluss auf die amerikanischen Gemeinden in unserer Generation hatte, hat nun eingestanden, die Philosophie seines geistlichen Dienstes wäre in großen Teilen ein „Fehler“. Das Ausmaß dieses Irrtums ist gar nicht zu ermessen.

Die vielleicht am meisten schockierende Sache bei all diesen Enthüllungen, die aus Willow Creek kommen, findet man in der Zusammenfassung von Greg Hawkins:

„Unser Traum ist, dass wir grundlegend die Weise verändern, wie wir Gemeinde machen. Dass wir ein unbeschriebenes Blatt Papier herausnehmen und alle unsere alten Annahmen überdenken. Sie durch neue Einsichten ersetzten. Einsichten, die aus Nachforschungen stammen und in der Schrift verwurzelt sind. Unser Traum ist wirklich zu entdecken, was Gott bewirkt und wie er uns bittet, diesen Planeten zu verändern.“


Ist es nicht das, was uns gesagt wurde, als diese ganze sucherfreundliche Sache begann? Die Kirchenwachstumsgurus wollen wieder ihre alten Annahmen über Bord werfen und „ein unbeschriebenes Blatt Papier herausnehmen“, und wahrscheinlich wieder mit einem neuen Paradigma für den geistlichen Dienst herauskommen.

Sollte dies ermutigend sein?

Bitte beachten Sie, dass „verwurzelt in der Schrift“ immer noch dem „überdenken“, „neue Einsichten“ und „Nachforschungen“ folgt. Jemand kapiert es anscheinend immer noch nicht. Solange man nicht zu einfachen biblischen (und relevanten) Prinzipien zurückkehrt, wird ein neues fehlerhaftes Schema das bestehende ersetzen und eine weitere Generation wird dem nachfolgen, was der neuste Pfeifer spielt.

Was wir bei diesem „Bekenntnis“, das aus den höchsten Rängen der Willow Creek Vereinigung kommt, zumindest ermutigend finden sollten ist, dass sie endlich erkennen: ihr gegenwärtiges „Modell“ hilft den Leuten nicht, zu reifen Jüngern von Jesus Christus heranzuwachsen. Wenn man den massiven Einfluss sieht, den diese Organisation heute auf die Kirche in Amerika hat, so lasst uns beten, es möge Gott gefallen, Strukturen in Willow Creek einzusetzen, die nicht nur zahlenmäßiges Wachstum, sondern Wachstum in der Gnade begünstigen werden.


Bob Burney ist preisgekrönter Moderator (Salem Kommunikationspreis) des Radioprogramms Bob Burney Live, das an Werktagen nachmittags auf WRFD – AM 880 in Columbus, Ohio, zu hören ist. Diese Rubrik erschien ursprünglich in Townhall.com.

http://www.crosswalk.com/pastors/11558438/



Die Amerikaner wollen keine Kriege

Interview mit Vidal Gore, dem Cousin von Al Gore, ehemaliger Vizepräsident der USA.

„Die amerikanische Bevölkerung will keine Kriege. Die Führung der Vereinigten Staaten, die Eigentümer dieses Landes, müssen jedoch Kriege führen, sonst bekommen sie nicht das nötige Geld für das Pentagon, Summen, die dann an Boeing und Lockheed weitergereicht werden. Es ist also sehr wichtig, dass wir Feinde haben. Deshalb erschaffen wir immer wieder neue.

Das amerikanische Volk weiß dagegen nicht einmal, wo die entsprechenden Länder auf der Landkarte liegen. Wir haben ja kein öffentliches Bildungssystem, der Durchschnittsamerikaner hat fast überhaupt keine Bildung. Wir haben in Amerika eine Viertelmilliarde Menschen, von denen mehr als die Hälfte funktionale Analphabeten sind. Nur ein Prozent der Amerikaner liest überhaupt Bücher.

Die Vereinigten Staaten neigen dazu, ausländische Individuen zu dämonisieren: Sie sind angeblich drogenabhängig, betrügen ihre Frauen, tragen Frauenkleider und so weiter. Seit Pearl Harbor hat uns kein Staat überfallen. Wir haben gegen andere Länder immer als erste losgeschlagen. Und wir hatten immer eine Entschuldigung dafür parat. Diese Länder beherbergten Terroristen oder sie schickten sich an, die freie Welt zu verlassen und kommunistisch zu werden.

Wir haben ein Einparteiensystem mit zwei rechten Flügeln, einer nennt sich Republikaner, der andere Demokraten. Aber beide werden von den großen Unternehmen finanziert. Die Republikaner stehen viel weiter rechts, sind reicher und vertreten die Kriegsinteressen wahrscheinlich etwas stärker als die Demokraten. Aber das ist der einzige feine Unterschied, den man ausmachen kann.“

(Aus: Gespräch mit Vidal Gore, der Cousin des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore „Amerika braucht Feinde“ FAZ, Frankfurter Allgemeine Zeitung)



Die Berliner Erklärung.

Die Berliner-Erklärung, ein von über 50 deutschen Gemeindevertretern unterzeichnetes Dokument erklärte, dass die Pfingstbewegung von „unten“ sei. Die klaren Warnungen wurden jedoch von den führenden Pfingstlern ignoriert. Leider sind unter den vielen, von Pfingstlern und Charismatikern verfassten Schriften gegen die Berliner Erklärung keine zu finden, die auf die in der Erklärung gemachten Aussagen eingehen, geschweige denn solche, die biblisch fundiert Stellung dazu nehmen. Ein Abdruck der Berliner Erklärung ist in der Pfingst- und Charismatischen Literatur ebenso schwer zu finden. Wir meinen, auch dieses Dokument hat nichts von seiner Aktualität eingebüsst:

(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)


BERLINER ERKLÄRUNG


Die unterzeichnenden Brüder erheben warnend ihre Stimme gegen die sogenannte Pfingstbewegung.


1. Wir sind nach ernster gemeinsamer Prüfung eines umfangreichen und zuverlässigen Materials vor dem Herrn zu folgendem Ergebnis gekommen:

a) Die Bewegung steht im untrennbarem Zusammenhang mit der Bewegung von Los Angeles, Christiana, Hamburg, Kassel, Grossalmerode. Die Versuche, diesen Zusammenhang zu leugnen, scheitern an den vorliegenden Tatsachen.

b) Die sogenannt Pfingstbewegung ist nicht von oben, sondern von unten; sie hat viele Erscheinungen mit dem Spiritismus gemein. Es wirken in ihr Dämonen, welche, vom Satan mit List geleitet, Lüge und Wahrheit vermengen, um die Kinder Gottes zu verführen. In vielen Fällen haben sich die sogen. „Geistbegabten“ nachträglich als besessen erwiesen.

c) An der Überzeugung, dass diese Bewegung von unten her ist, kann uns die persönliche Treue und Hingebung einzelner führender Geschwister nicht irre machen, auch nicht die Heilungen, Zungen, Weissagungen usw., von denen die Bewegung begleitet ist. Schon oft sind solche Zeichen mit ähnlichen Bewegungen verbunden gewesen, z.B. mit dem Irvingianismus, ja selbst mit der "christlichen Wissenschaft" (Christian Science)und dem Spiritismus.

d) Der Geist in dieser Bewegung bringt geistige und körperliche Machtwirkungen hervor, dennoch ist es ein falscher Geist. Er hat sich als solcher entlarvt. Die hässlichen Erscheinungen wie Hinstürzen, Gesichtszuckungen, Zittern, Schreien, widerliches, lautes Lachen usw. treten auch diesmal in Versammlungen auf. Wir lassen dahingestellt, wieviel davon dämonisch, wieviel hysterisch oder seelisch ist, gottgewirkt sind solche Erscheinungen nicht.

e) Der Geist dieser Bewegung führt sich durch das Wort Gottes ein, drängt es aber in den Hintergrund durch sogen. „Weissagungen“. Vgl. 2. Chron. 18,18-22. Überhaupt liegt in diesen Weissagungen eine grosse Gefahr, nicht nur haben sich in ihnen handgreifliche Widersprüche herausgestellt, sondern sie bringen da und dort Brüder und ihre ganze Arbeit in sklavische Abhängigkeit von diesen „Botschaften“. In der Art ihrer Übermittlung gleichen die letzteren den Botschaften spiritistischer Medien. Die Übermittler sind meist Frauen. Das hat an verschiedenen Punkten der Bewegung dahin geführt, dass gegen die klaren Weissagungen der Schrift Frauen, sogar junge Mädchen, leitend im Mittelpunkt stehen.

2. Eine derartige Bewegung als von Gott geschenkt anzuerkennen, ist uns unmöglich. Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass in den Versammlungen die Verkündigung des Wortes Gottes durch die demselben innewohnende Kraft Früchte bringt. Unerfahrene Geschwister lassen sich durch solche Segnungen des Wortes Gottes täuschen. Diese ändern aber an dem Lügencharakter der ganzen Bewegung nichts, vgl. 2. Kor. 11, 3.4.14.

3. Die Gemeinde Gottes in Deutschland hat Grund, sich tief zu beugen darüber, dass diese Bewegung Aufnahme finden konnte. Wir alle stellen uns wegen unserer Mängel und Versäumnisse, besonders auch in der Fürbitte, mit unter diese Schuld. Der Mangel an biblischer Erkenntnis und Gründung, an heiligem Ernste und Wachsamkeit, eine oberflächliche Auffassung von Sünde und Gnade, von Bekehrung und Wiedergeburt, eine willkürliche Auslegung der Bibel, die Lust an neuen aufregenden Erscheinungen, die Neigung zu Übertreibungen, vor allem aber auch Selbstüberhebung, - das alles hat dieser Bewegung die Wege geebnet.

4. Insonderheit aber ist die unbiblische Lehre vom sogen. „reinen Herzen“ für viele Kreise verhängnisvoll und für die sogen. Pfingstbewegung förderlich geworden. Es handelt sich dabei um den Irrtum, als sei die „innewohnende Sünde“ in einem begnadigten und geheiligten Christen ausgerottet. Wir halten fest an der Wahrheit, dass der Herr die Seinigen vor jedem Straucheln und Fallen bewahren will und kann (1. Thess. 5,23; Jud. 24.25; Hebr. 13,21) und dass dieselben Macht haben, durch den Heiligen Geist über die Sünde zu herrschen. Aber ein „reines Herz“, das darüber hinausgeht, auch bei gottgeschenkter, dauernder Bewahrung mit Paulus demütig sprechen zu müssen: „Ich bin mir selbst nichts bewusst, aber dadurch bin ich nicht gerechtfertigt“, empfängt der Mensch überhaupt auf Erden nicht. Auch der gefördertste Christ hat sich zu beugen vor Gott, der allein Richter ist über den wahren Zustand der Herzen, vgl. 1. Kor. 4,4. „Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“, 1. Joh. 1,8.

In Wahrheit empfängt der Gläubige in Christo ein fleckenlos gereinigtes Herz, aber die Irrlehre, dass das Herz in sich einen Zustand der Sündlosigkeit erreichen könne, hat schon viele Kinder Gottes unter den Fluch der Unaufrichtigkeit gegenüber der Sünde gebracht, hat sie getäuscht über Sünden, die noch in ihrer Gedankenwelt, in ihren Versäumnissen oder in ihrem Zurückbleiben hinter den hohen Geboten Gottes in ihrem Leben liegen. Es kann nicht genug ermahnt werden, für die Sünde ein Auge sich zu bewahren, welches nicht getrübt ist durch eine menschlich gemachte Heiligung oder durch eine eingebildete Lehre von der Hinwegnahme der Sündennatur.

Mangelnde Beugung über eigene Sünde verschliesst den Weg zu neuen Segnungen und bringt unter den Einfluss des Feindes. Traurige Erfahrungen in der Gegenwart zeigen, dass da, wo man einen Zustand von Sündlosigkeit erreicht zu haben behauptet, der Gläubige dahin kommen kann, dass er nicht mehr fähig ist, einen Irrtum zuzugeben, geschweige denn zu bekennen. Eine weitere traurige Folge falscher Heiligungslehre ist die mit ihr verbundene Herabsetzung des biblischen, gottgewollten ehelichen Lebens, indem man mancherorts den ehelichen Verkehr zwischen Mann und Frau als unvereinbar mit wahrer Heiligung hinstellt, vgl. 1. Mos. 1,28 und Eph. 5,31.

5. In der sogenannten „Pfingstbewegung“ steht in Deutschland P. Paul als Führer vor der Öffentlichkeit. Er ist zugleich der Hauptvertreter der vorstehend abgewiesenen unbiblischen Lehren. Wir lieben ihn als Bruder und wünschen ihm und der Schar seiner Anhänger in Wahrheit zu dienen. Es ist uns ein Schmerz, gegen ihn Stellung nehmen zu müssen. An Aussprachen mit ihm und an Ermahnungen im engeren und weiteren Brüderkreis hat es nicht gefehlt. Nachdem alles vergeblich war, müssen wir nun um seinet- und der Sache Gottes willen hiermit aussprechen: Wir, die unterzeichnenden Brüder, können ihn als Führer und Lehrer in der Gemeinde Jesu nicht mehr anerkennen. Wir befehlen ihn in Liebe, Glaube und Hoffnung der zurechtbringenden Gnade des Herrn.

6. Wir glauben, dass es nur ein Pfingsten gegeben hat, Apgsch. 2. Wir glauben an den Heiligen Geist, welcher in der Gemeinde Jesu bleiben wird in Ewigkeit, vgl. Joh. 14,16. Wir sind darüber klar, dass die Gemeinde Gottes immer wieder erneute Gnadenheimsuchungen des Heiligen Geistes erhalten hat und bedarf. Jedem einzelnen gilt die Mahnung des Apostels: „Werdet voll Geistes!“ Eph. 5,18. Der Weg dazu ist und bleibt völlige Gemeinschaft mit dem gekreuzigten, auferstandenen und erhöhten Herrn. In ihm wohnt die Fülle des Geistes leibhaftig, aus der wir nehmen Gnade um Gnade. Wir erwarten nicht ein neues Pfingsten; wir warten auf den wiederkommenden Herrn.

Wir bitten hiermit alle unsere Geschwister um des Herrn und seiner Sache willen, welche Satan verderben will: Haltet euch von dieser Bewegung fern! Wer aber von euch unter die Macht dieses Geistes geraten ist, der sage sich los und bitte Gott um Vergebung und Befreiung. Verzaget nicht in den Kämpfen, durch welche dann vielleicht mancher hindurchgehen wird. Satan wird seine Herrschaft nicht leichten Kaufes aufgeben. Aber seid gewiss: Der Herr trägt hindurch! Er hat schon manchen frei gemacht und will euch die wahre Geistesausrüstung geben.

Unsere feste Zuversicht in dieser schweren Zeit ist diese: Gottes Volk wird aus diesen Kämpfen gesegnet hervorgehen! Das dürft auch ihr, liebe Geschwister euch sagen, die ihr erschüttert vor den Tatsachen steht, vor welche unsere Worte euch stellen. Der Herr wird den Einfältigen und Demütigen Licht geben und sie stärken und bewahren.

Wir verlassen uns auf Jesum, den Erzhirten. Wenn jeder dem Herrn und seinem Worte den Platz einräumt, der ihm gebührt, so wird er das Werk seines Geistes, das er in Deutschland so gnadenreich angefangen hat, zu seinem herrlichen, gottgewollten Ziele durchführen. Wir verlassen uns auf ihn, der da spricht: „Meine Kinder und das Werk meiner Hände lasset mir anbefohlen sein!“ Jes. 45,11.



Berlin, den 15. September 1909



Unterschrieben haben: Bähren, Hannover; Bartsch, Charlottenburg; Blecher, Friedrichshagen; Broda, Gelsenkirchen; A. Dallmeyer, Leipzig; Dolmann, Wandsbek; Engel, Neurode; Evers, Rixdorf; Frank, Hamburg; Grote, Oberfischbach; Hermann, Berlin; Heydorn, Frankfurt a. Oder; Huhn, Freienwalde a. Oder; Ihloff, Neumünster; Jörn, Berlin; Kmitta, Preuss.-Bahnau; Knippel, Duisburg; Köhler, Berlin; Graf Korff, Hannover; Kühn, Gr. Lichterfelde; Lammert, Berlin; Lohe, Breslau; K. Mascher, Steglitz; Fr. Mascher, Lehe i. Hannover; Meister, Waldenburg i. Schlesien; Merten, Elberfeld; Michaelis, Bielefeld; Freiherr v. Patow, Zinnitz; Rohrbach, Charlottenburg; von Rot(h)kirch, Berlin; Rudersdorf, Düsseldorf; Ruprecht, Herischdorf; Sartorius, Sterbfritz; Scharwächter, Leipzig; Schiefer, Neukirchen; Schopf,Witten a. d. Ruhr; Schrenk, Barmen; Schütz, Berlin; Schütz, Rawitsch; Seitz, Teichwolframsdorf; Simoleit, Berlin; Stockmayer, Hauptweil; Freiherr von Thiele-Winckler, Rothenmoor; Thiemann, Marklissa; von Tres(c)kow, Camenz i. Schlesien; Freiherr von Thümmler, Selka; M. Urban, Kattowitz; Urbschat, Hela; Vasel, Königsberg; von Viebahn, Stettin; Wächter, Frankfurt a. Main; Wallraff, Berlin; Warns, Berlin; Wittekindt, Wernigerode a. Harz; Wüsten, Görlitz; von Zastrow, Gr. Breesen; Zustimmungen wurden erbeten an Wittekindt in Wernigerode.



Kriterien und Informationen zur Beurteilung des "Toronto-Segens". / Analyse Dr. Andrea Strübind, 2001-06-15

Dr. theol. Andrea Strübind 33, ist Pastorin in einer ev.- freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) in München. Bis 1995 war sie Referentin für den Bereich der Freikirchen im Ökumenisch-Missionarischen Institut Berlin, einer Einrichtung des Ökumenischen Rates Berlin, der Berliner ACK. Der vorliegende Text basiert auf ihrer Ausarbeitung für die Sitzung der Bundesleitung des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) BEFG im Februar 1995. Diese Ausarbeitung ist im Diskussionsforum - Diskurs 33 veröffentlicht.




Die "Kraft zum Leben" Kampagne der amerikanischen DeMoss-Stiftung. / Analyse Thomas Gandow, 2002-03-04

Die bisher unter diesem Link verfügbare Aussendung von Pfarrer Thomas Gandow, (Landeskirchliches Pfarramt für Sekten- und Weltanschauungsfragen, Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg, Heimat 27 D-14165 Berlin-Zehlendorf), über die "Kraft zum Leben" Kampagne der amerikanischen DeMoss-Stiftung ist nunmehr im Diskussionsforum – Diskurs 43 veröffentlicht.




Die Ausbreitung des Pfingstgeistes. / Vortrag Helmut Haasis, 2004-03-14

Die leicht überarbeitete Fassung eines Referats, welches Helmut Haasis, Pädagoge im Bremen, auf der Frühjahrstagung der "Arbeitsgemeinschaft Bekennende Gemeinde" in Verbindung mit der 85. Bünder Konferenz (12.-14. März 2004) in Bünde-Hüffen gehalten hat, ist mit freundlicher Erlaubnis des Autors hier bei Immanuel.at im Diskussionsforum - Diskurs 70 veröffentlicht.




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