Tabelle 05 - Synopse der Endzeitreden des Herrn. (QUERFORMAT)
Eine ereignisbezogene Zusammenführung der Aussagen.


Matthäus
(Mt 10,17-26; 24,1-51;)


Markus
(Mk 13,1-37;)


Lukas
(Lk 17,22-37; 21,5-36;)






24,1 Und Jesus trat hinaus und ging von
dem Tempel weg; und seine Jünger traten
zu ihm, um ihn auf die Gebäude des
Tempels aufmerksam zu machen.
24,2 Er aber antwortete und sprach zu
ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich,
ich sage euch: Hier wird nicht ein Stein auf
dem anderen gelassen werden, der nicht
abgebrochen werden wird.


 

24,3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und
sprachen: Sage uns, wann wird das sein,
und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?











DIE EINLEITUNG.

Das Ende des Tempels.

13,1 Und als er aus dem Tempel
heraustrat, sagt einer seiner Jünger zu
ihm: Lehrer, sieh, was für Steine und was
für Gebäude!
13,2 Und Jesus sprach zu ihm: Siehst du
diese großen Gebäude? Hier wird nicht ein
Stein auf dem anderen gelassen werden,
der nicht abgebrochen werden wird.



Die Frage der Jünger.

13,3 Und als er auf dem Ölberg dem
Tempel gegenübersaß, fragten ihn Petrus
und Jakobus und Johannes und Andreas
für sich allein:
13,4 Sage uns, wann wird das sein, und
was ist das Zeichen, wann dies alles
vollendet werden soll?









 


21,5 Und als einige von dem Tempel sagten, daß er mit schönen Steinen und
Weihgeschenken geschmückt sei, sprach
er:
21,6 Diese Dinge, die ihr seht: Tage werden
kommen, in denen nicht ein Stein auf dem
anderen gelassen wird, der nicht
abgebrochen werden wird.



 

21,7 Sie fragten ihn aber und sagten: Lehrer, wann wird denn dies sein, und was ist das
Zeichen, wann dies geschehen soll?















Matthäus
(Mt 10,17-26; 24,1-51;)


Markus
(Mk 13,1-37;)


Lukas
(Lk 17,22-37; 21,5-36;)



 


24,4 Und Jesus antwortete und sprach zu
ihnen: Seht zu, daß euch niemand verführe!
24,5 Denn viele werden unter meinem
Namen kommen und sagen: Ich bin der
Christus! Und sie werden viele verführen.



24,6 Ihr werdet aber von Kriegen und
Kriegsgerüchten hören. Seht zu,
erschreckt nicht! Denn es muß geschehen
aber es ist noch nicht das Ende.

24,7a Denn es wird sich Nation gegen
Nation erheben und Königreich gegen
Königreich,
24,7b und es werden Hungersnöte und
Erdbeben da und dort sein.


24,8 Alles dies aber ist der Anfang der
Wehen.







DER ANFANG DER WEHEN.

Falsche Christusse.

13,5 Jesus aber begann zu ihnen zu
sprechen: Seht zu, daß euch niemand
verführe!
13,6 Viele werden unter meinem Namen
kommen und sagen: Ich bin's! Und sie
werden viele verführen.


Kriege, Hungersnöte und Erdbeben.

13,7 Wenn ihr aber von Kriegen und
Kriegsgerüchten hören werdet, so
erschreckt nicht! Es muß geschehen, aber
es ist noch nicht das Ende.

13,8a Denn es wird sich Nation gegen
Nation und Königreich gegen Königreich
erheben;
13,8b es werden Erdbeben sein an
verschiedenen Orten, es werden
Hungersnöte sein.

13,8c Dies ist der Anfang der Wehen.







 


21,8 Er aber sprach: Seht zu, daß ihr nicht
verführt werdet! Denn viele werden unter
meinem Namen kommen und sagen: Ich
bin's, und die Zeit ist nahe gekommen! Geht
ihnen nicht nach!



 

21,9 Wenn ihr aber von Kriegen und
Empörungen hören werdet, so erschreckt
nicht! Denn dies muß vorher geschehen,
aber das Ende ist nicht sogleich da.

21,10 Dann sprach er zu ihnen: Es wird sich
Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich;
21,11 und es werden große Erdbeben sein
und an verschiedenen Orten Hungersnöte
und Seuchen; auch Schrecknisse und große
Zeichen vom Himmel wird es geben.






(Siehe auch Diskurs 1132: „Sagt die Bibel für die Endzeit das Bürgerkriegschaos in Syrien voraus?”)




Matthäus
(Mt 10,17-26; 24,1-51;)


Markus
(Mk 13,1-37;)


Lukas
(Lk 17,22-37; 21,5-36;)






24,9a Dann werden sie euch in Bedrängnis überliefern und euch töten


10,17 Hütet euch aber vor den Menschen!
Denn sie werden euch an Gerichte
überliefern und in ihren Synagogen euch
geißeln;
10,18a und auch vor Statthalter und Könige
werdet ihr geführt werden um meinetwillen, 10,18b ihnen und den Nationen zum
Zeugnis.

 


10,19 Wenn sie euch aber überliefern, so
seid nicht besorgt, wie oder was ihr reden
sollt; denn es wird euch in jener Stunde
gegeben werden, was ihr reden sollt.

10,20 Denn nicht ihr seid die Redenden,
sondern der Geist eures Vaters, der in euch redet.







BEDRÄNGNIS UND TOD DER CHRISTEN.




 
Vor Gerichten und in Synagogen.

13,9a Ihr aber, seht auf euch selbst! Euch
werden sie an Gerichte überliefern, und in
den Synagogen werdet ihr geschlagen
werden,
13,9b und ihr werdet vor Statthalter und
Könige gestellt werden um meinetwillen,
13,9c ihnen zu einem Zeugnis;



Der Heilige Geist wird für sie reden.

13,11a Und wenn sie euch hinführen, um
euch zu überliefern, so sorgt euch vorher
nicht, was ihr reden sollt, sondern was
euch in jener Stunde gegeben wird, das
redet!
13,11b Denn nicht ihr seid die Redenden,
sondern der Heilige Geist.







 





 

21,12a Vor diesem allem aber werden sie
ihre Hände an euch legen und euch
verfolgen, indem sie euch an die Synagogen
und Gefängnisse überliefern,
21,12b um euch vor Könige und Statthalter
zu führen um meines Namens willen.
21,13 Es wird euch aber zu einem Zeugnis
ausschlagen.

 


21,14 Setzt es nun fest in euren Herzen,
nicht vorher darauf zu sinnen, wie ihr euch
verantworten sollt!


21,15 Denn ich werde euch Mund und
Weisheit geben, der alle eure Widersacher
nicht werden widerstehen oder
widersprechen können.







Matthäus
(Mt 10,17-26; 24,1-51;)


Markus
(Mk 13,1-37;)


Lukas
(Lk 17,22-37; 21,5-36;)

 


24,9b und ihr werdet von allen Nationen
gehaßt werden um meines Namens willen.
10,22a Und ihr werdet von allen gehaßt
werden um meines Namens willen.


 

10,21 Es wird aber der Bruder den Bruder
zum Tode überliefern und der Vater das
Kind; und Kinder werden sich erheben
gegen die Eltern und sie zu Tode bringen

24,10 Und dann werden viele verleitet
werden und werden einander überliefern
und einander hassen;



24,11 und viele falsche Propheten werden
aufstehen und werden viele verführen;



24,12 und weil die Gesetzlosigkeit
überhandnimmt, wird die Liebe der
meisten erkalten;



Die Christen gehasst von allen Nationen.

13,13a Und ihr werdet von allen gehaßt
werden um meines Namens willen;





Abfall und Verrat der Brüder.

13,12 Und es wird der Bruder den Bruder
zum Tod überliefern und der Vater das
Kind; und Kinder werden sich gegen
Eltern erheben und sie zu Tode bringen.





Falsche Propheten.




Gesetzlosigkeit lässt die Liebe erkalten.







21,17 und ihr werdet von allen gehaßt
werden um meines Namens willen.





 

21,16 Ihr werdet aber sogar von Eltern und
Brüdern und Verwandten und Freunden
überliefert werden, und sie werden einige
von euch töten;

















(Siehe auch den Diskurs 93: „Die antichristliche Herrschaft und die Liebe unter den Menschen.”)




Matthäus
(Mt 10,17-26; 24,1-51;)


Markus
(Mk 13,1-37;)


Lukas
(Lk 17,22-37; 21,5-36;)

 


24,13 wer aber ausharrt bis ans Ende, der
wird errettet werden.
10,22b Wer aber ausharrt bis ans Ende,
der wird errettet werden.



10,23 Wenn sie euch aber verfolgen in
dieser Stadt, so flieht in die andere! Denn
wahrlich, ich sage euch, ihr werdet mit den
Städten Israels nicht zu Ende sein, bis der
Sohn des Menschen gekommen sein wird.
10,24 Ein Jünger ist nicht über dem Lehrer
und ein Sklave nicht über seinem Herrn.
10,25 Es ist dem Jünger genug, daß er
werde wie sein Lehrer und der Sklave wie
sein Herr. Wenn sie den Hausherrn
Beelzebul genannt haben, wieviel mehr
seine Hausgenossen!
10,26a Fürchtet euch nun nicht vor ihnen!




24,14 Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.



Wer bis ans Ende ausharrt, wird errettet.

13,13b wer aber ausharrt bis ans Ende
der wird errettet werden.




Fürchtet euch nicht vor ihnen
















Das Evangelium wird gepredigt.

13,10 und allen Nationen muß vorher das
Evangelium gepredigt werden.



 


21,19 Gewinnt eure Seelen durch euer
Ausharren!





21,18 Und nicht ein Haar von eurem Haupt
wird verloren gehen.























Matthäus
(Mt 10,17-26; 24,1-51;)


Markus
(Mk 13,1-37;)


Lukas
(Lk 17,22-37; 21,5-36;)





Die Verwüstung Jerusalems.

24,15 Wenn ihr nun den Greuel der
Verwüstung, von dem durch Daniel, den
Propheten (Dan 9,27; 11,31), geredet ist,
an heiliger Stätte stehen seht - wer es liest, der merke auf! -,
24,16 dann sollen die in Judäa auf die
Berge fliehen;
24,17 wer auf dem Dach ist, soll nicht
hinabsteigen, um die Sachen aus seinem
Haus zu holen;
24,18 und wer auf dem Feld ist, soll nicht
zurückkehren, um seinen Mantel zu holen.


24,19 Wehe aber den Schwangeren und
den Stillenden in jenen Tagen!
24,20 Betet aber, daß eure Flucht nicht im
Winter geschehe noch am Sabbat!
24,21 Denn dann wird große Bedrängnis
sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt
nicht gewesen ist und auch nie sein wird.



24,22 Und wenn jene Tage nicht verkürzt
würden, so würde kein Fleisch gerettet
werden; aber um der Auserwählten willen
werden jene Tage verkürzt werden.



DIE GROSSE TRÜBSAL.

Die Verwüstung Jerusalems.

13,14a Wenn ihr aber den Greuel der
Verwüstung stehen seht, wo er nicht sollte
- wer es liest, merke auf! -


13,14b dann sollen die in Judäa auf die
Berge fliehen,
13,15 wer auf dem Dach ist, soll nicht
hinabsteigen und nicht hineingehen, um
etwas aus seinem Haus zu holen;
13,16 und wer auf dem Feld ist, soll nicht
zurückkehren, um seinen Mantel zu holen.


13,17 Wehe aber den Schwangeren und
den Stillenden in jenen Tagen!
13,18 Betet aber, daß es nicht im Winter
geschehe!
13,19 Denn jene Tage werden eine
Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der
Schöpfung, die Gott geschaffen hat, bis
jetzt nicht gewesen ist und nicht sein wird.


13,20 Und wenn nicht der Herr die Tage
verkürzt hätte, würde kein Fleisch gerettet
werden; aber um der Auserwählten willen,
die er auserwählt hat, hat er die Tage
verkürzt.





Die Verwüstung Jerusalems.

21,20 Wenn ihr aber Jerusalem von
Heerscharen umzingelt seht, dann erkennt,
daß seine Verwüstung nahe gekommen ist!


21,21a Dann sollen die in Judäa auf die
Berge fliehen
21,21b und die, die in der Stadt sind,
daraus entweichen,
21,21c und die, die auf dem Land sind,
nicht dort hineingehen.
21,22 Denn dies sind Tage der Rache, daß
alles erfüllt werde, was geschrieben steht.

21,23 Wehe aber den Schwangeren und
den Stillenden in jenen Tagen! Denn große
Not wird auf der Erde sein und Zorn gegen
dieses Volk.
21,24 Und sie werden fallen durch die
Schärfe des Schwertes und gefangen
weggeführt werden unter alle Nationen; und
Jerusalem wird zertreten werden von den
Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt
sein werden.
17,22 Er sprach aber zu den Jüngern: Es
werden Tage kommen, da ihr begehren
werdet, einen der Tage des Sohnes des
Menschen zu sehen, und ihr werdet ihn nicht
sehen.




Matthäus
(Mt 10,17-26; 24,1-51;)


Markus
(Mk 13,1-37;)


Lukas
(Lk 17,22-37; 21,5-36;)




24,23 Wenn dann jemand zu euch sagt:
Siehe, hier ist der Christus, oder dort! so
glaubt es nicht!
24,24 Denn es werden falsche Christusse
und falsche Propheten aufstehen und
werden große Zeichen und Wunder tun,
um, wenn möglich, auch die Auserwählten
zu verführen.
24,25 Siehe, ich habe es euch
vorhergesagt.
24,26 Wenn sie nun zu euch sagen: Siehe,
er ist in der Wüste! so geht nicht hinaus!
Siehe, in den Kammern! so glaubt es nicht!


24,27 Denn wie der Blitz ausfährt von
Osten und bis nach Westen leuchtet, so
wird die Ankunft des Sohnes des
Menschen sein.










Falsche Christusse.

13,21 Und wenn dann jemand zu euch
sagt: Siehe, hier ist der Christus! Siehe
dort! so glaubt nicht!
13,22 Es werden aber falsche Christusse
und falsche Propheten aufstehen und
werden Zeichen und Wunder tun, um,
wenn möglich, die Auserwählten zu
 verführen.
13,23 Ihr aber, seht zu! Ich habe euch alles
vorhergesagt.




Wie der Blitz am Himmel.
















17,23 Und man wird zu euch sagen: Siehe
dort! oder: Siehe hier! Geht nicht hin, folgt
auch nicht!


 










17,24 Denn wie der Blitz blitzend leuchtet
von einem Ende unter dem Himmel bis zum
anderen Ende unter dem Himmel, so wird
der Sohn des Menschen sein an seinem
Tag.











Matthäus
(Mt 10,17-26; 24,1-51;)


Markus
(Mk 13,1-37;)


Lukas
(Lk 17,22-37; 21,5-36;)



 


24,29a Aber gleich nach der Bedrängnis
jener Tage
24,29b wird die Sonne verfinstert werden

24,29c und der Mond einen Schein nicht
geben,

24,29d und die Sterne werden vom
Himmel fallen,



24,29e und die Kräfte der Himmel werden
erschüttert werden.



24,30a Und dann wird das Zeichen des
Sohnes des Menschen am Himmel
erscheinen; 



24,30b und dann werden wehklagen alle
Geschlechter auf Erden,





DAS KOMMEN DES MENSCHENSOHNS.

Die Verfinsterung der Gestirne.

13,24a Aber in jenen Tagen, nach jener
Bedrängnis,
13,24b wird die Sonne verfinstert werden

13,24c und der Mond seinen Schein nicht
geben;

13,25a und die Sterne werden vom
Himmel herabfallen,



13,25b und die Kräfte in den Himmeln
werden erschüttert werden.


Das Zeichen des Menschensohnes.





Die Menschen vergehen vor Furcht.








 


21,25a Und es werden Zeichen geschehen

21,25b an Sonne

21,25c und Mond


21,25d und Sternen

21,25e und auf der Erde Angst der Nationen
in Ratlosigkeit bei brausendem und
wogendem Meer,
21,26b denn die Kräfte der Himmel werden
erschüttert werden.









21,26a während die Menschen
verschmachten vor Furcht und Erwartung der
Dinge, die über den Erdkreis kommen,






Matthäus
(Mt 10,17-26; 24,1-51;)


Markus
(Mk 13,1-37;)


Lukas
(Lk 17,22-37; 21,5-36;)



 

24,30c und sie werden den Sohn des
Menschen kommen sehen auf den Wolken
des Himmels mit großer Macht und
Herrlichkeit.





 

24,31 Und er wird seine Engel aussenden
mit starkem Posaunenschall, und sie
werden seine Auserwählten versammeln
von den vier Winden her, von dem einen
Ende der Himmel bis zu ihrem anderen
Ende.
















Der Menschensohn kommt in den Wolken

13,26 Und dann werden sie den Sohn des
Menschen kommen sehen in Wolken mit
großer Macht und Herrlichkeit.






Die Engel sammeln die Auserwählten.

13,27 Und dann wird er die Engel
aussenden und seine Auserwählten
versammeln von den vier Winden her, vom
Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.



















21,27 Und dann werden sie den Sohn des
Menschen kommen sehen in einer Wolke
mit Macht und großer Herrlichkeit.

21,28 Wenn aber diese Dinge anfangen zu
geschehen, so blickt auf und hebt eure
Häupter empor, weil eure Erlösung naht.


 























Matthäus
(Mt 10,17-26; 24,1-51;)


Markus
(Mk 13,1-37;)


Lukas
(Lk 17,22-37; 21,5-36;)






 

24,32 Von dem Feigenbaum aber lernt
das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon
weich geworden ist und die Blätter
hervortreibt, so erkennt ihr, daß der
 Sommer nahe ist.

24,33 So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles
seht, erkennen, daß es nahe an der Tür ist.




24,34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses
Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies
alles geschehen ist.
24,35 Der Himmel und die Erde werden
vergehen, meine Worte aber sollen nicht
vergehen.


24,36 Von jenem Tag aber und jener
Stunde weiß niemand, auch nicht die
 Engel in den Himmeln, auch nicht der
Sohn, sondern der Vater allein.



WER DEN ANFANG SIEHT, DER WIRD
 AUCH  DAS ENDE SEHEN.

Die Parabel vom Feigenbaum.

13,28 Von dem Feigenbaum aber lernt das
Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich
geworden ist und die Blätter hervortreibt,
erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist.

13,29 So sollt auch ihr, wenn ihr dies
geschehen seht, erkennen, daß es nahe
vor der Tür ist.


Dieses Geschlecht wird nicht vergehen.

13,30 Wahrlich, ich sage euch: Dieses
Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles
dies geschehen ist.
13,31 Der Himmel und die Erde werden
vergehen, meine Worte aber werden nicht
vergehen.

Nur der Vater weiß die Stunde.

13,32 Von jenem Tag aber oder der Stunde
weiß niemand, auch nicht die Engel im
Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur
der Vater.







21,29 Und er sprach ein Gleichnis zu ihnen:
Seht den Feigenbaum und alle Bäume!
21,30 Wenn sie schon ausschlagen, so
erkennt ihr von selbst, da ihr es seht, daß der Sommer schon nahe ist.
21,31 So erkennt auch ihr, wenn ihr dies
geschehen seht, daß das Reich Gottes
nahe ist.




21,32 Wahrlich, ich sage euch, daß dieses
Geschlecht nicht vergehen wird, bis alles
geschehen ist.
21,33 Der Himmel und die Erde werden
vergehen, meine Worte aber werden nicht
vergehen.







(Siehe auch Diskurs 29: „Leben wir in der Endzeit?”)




Matthäus
(Mt 10,17-26; 24,1-51;)


Markus
(Mk 13,1-37;)


Lukas
(Lk 17,22-37; 21,5-36;)





 

24,37 Aber wie die Tage Noahs waren, so
wird auch die Ankunft des Sohnes des
Menschen sein.
24,38 Denn wie sie in jenen Tagen vor der
Flut waren: sie aßen und tranken, sie
heirateten und verheirateten bis zu dem
Tag, da Noah in die Arche ging
24,39 und sie es nicht erkannten, bis die
Flut kam und alle wegraffte, so wird auch
die Ankunft des Sohnes des Menschen
sein.


 
















WIE IN DER VORZEIT.

Wie in den Tagen Noahs.































 


17,26 Und wie es in den Tagen Noahs
geschah, so wird es auch sein in den Tagen
des Sohnes des Menschen:
17,27 sie aßen, sie tranken, sie heirateten,
sie wurden verheiratet bis zu dem Tag, da
Noah in die Arche ging und die Flut kam und
alle umbrachte.





Wie zu den Zeiten Lots.

17,28 Ebenso auch, wie es geschah in den
Tagen Lots: sie aßen, sie tranken, sie
kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie
bauten;
17,29 an dem Tag aber, da Lot von Sodom
hinausging, regnete es Feuer und Schwefel
vom Himmel und brachte alle um.











Matthäus
(Mt 10,17-26; 24,1-51;)


Markus
(Mk 13,1-37;)


Lukas
(Lk 17,22-37; 21,5-36;)





 













 





24,41 zwei Frauen werden an dem
Mühlstein mahlen, eine wird genommen
und eine gelassen.
24,40 Dann werden zwei auf dem Feld
sein, einer wird genommen und einer
gelassen;

24,28 Wo das Aas ist, da werden sich die
Adler versammeln.



DIE SAMMLUNG DER AUSERWÄHLTEN.

 












Einer wird angenommen, der andere nicht.


















Jeder bleibe, wo er sich gerade befindet.

17,30 Ebenso wird es an dem Tag sein, da
der Sohn des Menschen geoffenbart wird.
17,31 An jenem Tag - wer auf dem Dach
sein wird und sein Gerät im Haus hat, der
steige nicht hinab um es zu holen; und wer
auf dem Feld ist, wende sich ebensowenig
 zurück.
17,32 Gedenkt an Lots Frau!
17,33 Wer sein Leben zu retten sucht, wird
es verlieren; und wer es verliert, wird
es erhalten.


17,34 Ich sage euch: In jener Nacht werden
zwei auf einem Bett sein; einer wird
genommen und der andere gelassen
werden.
17,35 Zwei werden zusammen mahlen, die
eine wird genommen, die andere gelassen
werden.
17,36 Dann werden zwei auf dem Feld sein,
einer wird genommen und einer gelassen;
17,37a Und sie antworten und sagen zu
ihm: Wo, Herr?
17,37b Er aber sprach zu ihnen: Wo der
Leichnam ist, da sammeln sich auch die
Adler.

(Siehe auch Diskurs 65: „Die zwei auf dem Feld in Mt 24,40: wer wird genommen, wer gelassen?.”)




Matthäus
(Mt 10,17-26; 24,1-51;)


Markus
(Mk 13,1-37;)


Lukas
(Lk 17,22-37; 21,5-36;)





 

24,42 Wacht also! Denn ihr wißt nicht, an
welchem Tag euer Herr kommt.
24,43 Das aber erkennt: Wenn der
Hausherr gewußt hätte, in welcher Wache
der Dieb kommt, so hätte er wohl gewacht
und nicht zugelassen, daß in sein Haus
eingebrochen wird.
24,44 Deshalb seid auch ihr bereit! Denn
in der Stunde, in der ihr es nicht meint,
kommt der Sohn des Menschen.





















WACHET!

Wachet, denn ihr wisset nicht den Tag.

13,33 Seht zu, wacht! Denn ihr wißt nicht,
wann die Zeit ist.
13,34 Wie ein Mensch, der außer Landes
reiste, sein Haus verließ und seinen
Knechten die Vollmacht gab, einem jeden
sein Werk, und dem Türhüter einschärfte,
daß er wache,
13,35 so wacht nun! Denn ihr wißt nicht,
wann der Herr des Hauses kommt, ob des
Abends oder um Mitternacht oder um den
Hahnenschrei oder frühmorgens,
13,36 damit er nicht, wenn er plötzlich
kommt, euch schlafend finde.
13,37 Was ich aber euch sage, sage ich
allen: Wacht!


















 

21,34 Hütet euch aber, daß eure Herzen
nicht etwa beschwert werden durch Völlerei
und Trunkenheit und Lebenssorgen und jener
Tag plötzlich über euch hereinbricht
21,35 wie ein Fallstrick! Denn er wird über
alle kommen, die auf dem ganzen
Erdboden ansässig sind.
21,36 Wacht nun und betet zu aller Zeit, daß
ihr imstande seid, diesem allem, was
geschehen soll, zu entfliehen und vor dem
Sohn des Menschen zu stehen!






















Matthäus
(Mt 10,17-26; 24,1-51;)


Markus
(Mk 13,1-37;)


Lukas
(Lk 17,22-37; 21,5-36;)



Vom treuen und vom bösen Knecht

24,45 Wer ist nun der treue und kluge
Knecht, den sein Herr über sein Gesinde
gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben
zur rechten Zeit?
24,46 Glückselig jener Knecht, den sein
Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun
finden wird!
24,47 Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn
über seine ganze Habe setzen.
24,48 Wenn aber jener als böser Knecht
in seinem Herzen sagt: Mein Herr läßt auf
sich warten,
24,49 und anfängt, seine Mitknechte zu
schlagen, und ißt und trinkt mit den
Betrunkenen,
24,50 so wird der Herr jenes Knechtes
kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet,
und in einer Stunde, die er nicht weiß,
24,51 und wird ihn entzweischneiden und
ihm sein Teil festsetzen bei den Heuchlern: da wird
das Weinen und das Zähneknirschen sein.








 
































 
































(Siehe auch den Diskurs 68: „Die Endzeitrede des Herrn.”)