Die Grundlagen des biblischen Christentums – vom Menschenkind zum Kind Gottes.


(Der bisher an dieser Stelle veröffentlichte Text über die körperliche Zukunft der Menschheit ist weiterhin *HIER* . In diesem unteren Dokument hier wird nun versucht, die geistliche Entwicklung und Zukunft der Gläubigen anhand der Aussagen der Bibel zu analysieren.)

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Die Gegenwart Gottes.

Es ist unglaublich. Da gibt es in der Menschheitsgeschichte wohl einige hundert Milliarden Menschen, welche in ihrem Leben nicht erkannt haben, dass der Mensch unsterblich erschaffen wurde und sie ein ewiges Leben haben. Ob sie in ihrem Leben gut oder böse waren, ist völlig egal, wir sind alle unsterblich. Was uns unterscheidet, ist nur der Ort, wo wir unser ewiges Leben verbringen werden!

Es ist – zumindest für mich – eine Katastrophe gigantischen Ausmaßes, dass so viele intelligente Menschen, welche die menschliche Rasse hervorgebracht hat, nicht erkannt haben, worum es im Leben wirklich geht, warum wir wirklich unser irdisches Leben er- und durchleben müssen, bevor wir unser "Examen" machen müssen.

Wenn ich andererseits bedenke, wie viele Menschen uns belügen und betrügen, indem sie vorgeben irgendwelchen "Göttern" zu dienen und mit diesem verbrecherischen Märchen Macht und Reichtum anhäufen, aber auch wieder Milliarden von gutgläubigen Menschen in ihr ewiges Unglück stürzen, kommt in mir Verzweiflung, aber auch Zorn hoch.

Daher hier nur ganz kurz ein Statement:

   Es gibt keine "Götter". Ebenso, wie diese Welt nur eine Sonne und nur ein Mond bescheint, gibt es auch nur einen einzigen Gott, der das alles erschaffen hat! Wenn Sie ihn suchen werden, wird er sich von Ihnen finden lassen!!

   Glauben Sie niemandem, der Sie einlädt in eine Kirche, eine Moschee, eine "Versammlung" oder sonstwohin zu kommen, um Gott zu finden. Diesen einen einzigen und lebendigen Gott erreichen Sie nur in einem Gespräch unter "vier Augen". Wenn Sie in einer ruhigeren Zeit, in einen kleineren Raum gehen, die Tür hinter sich abschließen, sich hinsetzen und im Geist Ihren Gott – der auch Geist ist – anrufen und wenn Gott erkennt, dass Sie ehrlich in Wahrheit und Gerechtigkeit zu sprechen bereit sind, werden Sie mit Sicherheit eine Antwort erhalten.

   Mit dem Erscheinen des Sohnes dieses einen und einzigen Gottes auf dem Planeten und seiner Verurteilung zum Tod durch jüdische Schriftgelehrte, hat Gott die Kommunikation mit den Menschen eingeschränkt. Es sind nicht mehr die Menschenmassen in Tempeln, Kirchen und Gemeinden, welche mit der Gegenwart Gottes rechnen können, es ist nun nur mehr jeder einzelne Mensch, welcher bereit ist in seinem Geist und in Wahrheit diesen Gott anzubeten und mit ihm zu sprechen, welchen Gott im Geist besuchen wird.


Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit. Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend, werden verwandelt nach demselben Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, als durch den Herrn, den Geist. (2Kor 3,1-18)
Das war so bei Paulus und bei Johannes und ist so bei allen Kindern Gottes.

(Bitte weiterlesen von 2Kor 4,1-18 bis Kapitel 7. Für das nächste Kapitel bitte im Popup das Symbol ">" anklicken.)



Der Alte Bund war materiell, greifbar: Gottes Worte auf steinernen Tafeln.
Der Neue Bund ist spirituell, der Geist Gottes im Geist der Kinder Gottes, gezeugt durch das Wort Gottes.

Fangen wir wieder an, uns selbst zu empfehlen? Oder benötigen wir etwa, wie einige, Empfehlungsbriefe an euch oder von euch? Ihr seid unser Brief, eingeschrieben in unsere Herzen, gekannt und gelesen von allen Menschen; von euch ist offenbar, dass ihr ein Brief Christi seid, angefertigt durch uns im Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens.

Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott: nicht, dass wir von uns selbst aus tüchtig sind, etwas zu denken als aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit ist von Gott, der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.

Wenn aber der Dienst der den Tod brachte, mit Buchstaben in Steine eingegraben, in Herrlichkeit begann, so dass die Söhne Israels das Angesicht Moses nicht unverwandt anschauen konnten wegen der Herrlichkeit seines Angesichts, die weggetan werden sollte, wie wird nicht viel mehr der Dienst des Geistes in Herrlichkeit (in Ewigkeit) bestehen?

Denn wenn der Dienst der Verdammnis Herrlichkeit hat, so ist noch viel mehr der Dienst der Gerechtigkeit überströmend in Herrlichkeit. Denn auch das Verherrlichte ist in dieser Beziehung nicht verherrlicht, wegen der überragenden Herrlichkeit. Denn wenn das, was weggetan werden sollte, mit Herrlichkeit eingeführt wurde, wie viel mehr wird das Bleibende in Herrlichkeit bestehen!

Da wir nun eine solche Hoffnung haben, so gebrauchen wir große Freimütigkeit und tun nicht wie Mose, der eine Decke über sein Angesicht legte, damit die Söhne Israels nicht das Ende dessen unverwandt anschauen sollten, was weggetan werden sollte. Aber ihr Sinn ist verhärtet worden, denn bis auf den heutigen Tag bleibt beim Lesen des alten Bundes dieselbe Decke unaufgedeckt, die in Christus weggetan wird. Aber bis auf den heutigen Tag, wenn irgend Mose gelesen wird, liegt die Decke auf ihrem Herzen. Wenn es (Israel) aber zum Herrn umkehren wird, so wird die Decke weggenommen. 2Kor 3,1-16;

Gottes Ruf an die Nationen:

«Wendet euch zu mir und werdet gerettet, alle ihr Enden der Erde!
Denn ich bin Gott und keiner sonst.»

«Versammelt euch und kommt, nähert euch insgesamt, ihr Entronnenen der Nationen! Keine Erkenntnis haben die, die das Holz ihres geschnitzten (z. B. Marien-) Bildes tragen und zu einem Gott flehen, der nicht retten kann. Tut kund und bringt herbei; ja, beraten mögen sie sich miteinander!

Wer hat dies von alters her hören lassen, lange zuvor es verkündet? Nicht ich, der HERR? Und es ist sonst kein Gott außer mir; ein gerechter und rettender Gott ist keiner außer mir! Wendet euch zu mir und werdet gerettet, alle ihr Enden der Erde! Denn ich bin Gott und keiner sonst.

Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Mund ist ein Wort in Gerechtigkeit hervorgegangen, und es wird nicht rückgängig gemacht werden, dass jedes Knie sich vor mir beugen, jede Zunge mir schwören wird. ‘Nur in dem HERRN’, wird man von mir sagen, ‘ist Gerechtigkeit und Stärke.’»

Zu ihm wird man kommen, und alle, die gegen ihn entbrannt waren, werden beschämt werden. In dem HERRN wird gerechtfertigt werden und sich rühmen alle Nachkommenschaft Israels. (Jes 45,20-25)


Der Weg ist gefunden!, wir müssen ihn nur mehr gehen!

Eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, wenige finden ihn!

Mt 7,13 Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen. 7,14 Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden! Mt 7,13-14;


Es ist der Glaube an unseren Herrn und Gott Jesus Christus, der einzige Weg, der zum ewigen Leben führt. Die Wege aller anderen "Götter" dieser Welt sind weit, und breit sind ihre Pforten, die alle in die ewige Verdammnis führen. Die Religionen dieser Welt sind alle von Menschen ausgedacht – im weltlichen Christentum verfälscht – und daher gefallen sie der überwiegenden Mehrheit der Menschen, weil sie ihr Gedankengut beinhalten.

Das biblische Christentum ist keine Religion, sondern eine Relation, also eine Verbindung oder Beziehung zu dem einen und einzigen, lebendigen Gott und seinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus. Der Glaube an Jesus Christus, als den Sohn Gottes und selbst auch Gott, der als Sühneopfer für die Sünden aller Menschen dieser Welt am Kreuz gestorben ist, und die Liebe zu ihm, das ist der einzige Weg zur Annahme durch Gott den Vater und zu seiner Liebe. Wenn wir den Sohn lieben, wird uns auch der Vater lieben und wir werden Kinder Gottes sein.

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

Jh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Jh 14, 6;




Der Tempel Gottes.



Tempel

Nach dem Exodus, in der Wüstenwanderung, hat Gott die Israeliten angewiesen, ein "Zelt der Zusammenkunft" (Stiftshütte) anzufertigen. Dort sollten sie die "Lade des Zeugnisses" (Bundeslade) im hintersten Teil des Zeltes, dem "Allerheiligsten", aufstellen und davor einen Vorhang anbringen, damit dieser Bereich vom vorderen Teil, dem "Heiligen" abgetrennt ist (2Mo 26,31-34).

Und in diesem Allerheiligsten hat Gott in einer Wolke zwischen den beiden Cherubim, welche links und rechts auf dem Deckel dieser Lade des Zeugnisses angebracht waren, bei Bedarf mit Mose gesprochen und ihm Weisungen erteilt.

Als dann Salomo in Jerusalem den ersten Tempel erbaute, wurde auch dort der hinterste Teil des Tempels als "Wohnung des Allmächtigen" ausgebaut und ebenso im zweiten Tempel, der von Serubbabel von 520-516 v. Chr. gebaut und 515 v. Chr. eingeweiht und von Herodes ab 21 v. Chr. stark erweitert und umgestaltet wurde.

Als die Israeliten dann den Sohn Gottes, unseren Herrn Jesus Christus, zum Tod am Kreuz verurteilt und die Römer ihn gekreuzigt hatten, hat Gott beim Tod seines Sohnes den Tempel und den Alten Bund mit den Israeliten verlassen (Mt 27,51-52; Lk 16,16).

Das war auch der Beginn eines Neuen Bundes und damit der Beginn einer neuen Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Nicht nur, dass seither keine Opfer mehr zur Vergebung der Sünden dargebracht werden müssen noch können, da es in Jerusalem – und nur dort (5Mo 12,14) – keinen Tempel und keinen Brandopferaltar mehr gibt (Jh 8,24) und unser Herr Jesus Christus am Kreuz bereits für unsere Sünden gestorben ist.

Es bedarf auch keines Tempels, keines "Gotteshauses" mehr, um Gott zu begegnen (Apg 7,48-50). Denn Gott hat sich erbarmt und kommt zu den Menschen.

Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.

Jh 14,15 Wenn ihr mich liebt, so haltet meine Gebote; 14,16 und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Sachwalter geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, 14,17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. 14,18 Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen, ich komme zu euch.

14,19 Noch eine kleine Zeit, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich: Weil ich lebe, werdet auch ihr leben. 14,20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. 14,21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren.

14,22 Judas, nicht der Iskariot, spricht zu ihm: Herr, und was ist geschehen, dass du dich selbst uns offenbaren willst und nicht der Welt? 14,23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. 14,24 Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht; und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat. 14,25 Dies habe ich zu euch geredet, während ich bei euch bin. Jh 14,15-25;

Dass Gott und sein Sohn zu uns kommen und Wohnung bei uns nehmen, ist auf den ersten Blick erstaunlich und etwas unverständlich. Doch wenn man die biblischen Hintergründe kennt, erkennt man die volle Realität dieser Aussage.


«Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten».


Jh 4,23 Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten. Jh 4,23-24;

Wie uns der Sohn Gottes hier sagt, ist Gott, der Vater, Geist. Und das ist nun nicht "symbolisch" zu verstehen, sondern wortwörtlich! Nicht nur Gott ist Geist, sondern die Existenzform aller Geschöpfe in der himmlischen Dimension Gottes – auch die der bereits auferstandenen Menschen (1Kor 15,44) – ist geschlechtsloser geistlicher Natur. Sie besitzen jedoch nach der Schrift auch die Fähigkeit, in physischer, menschlicher Gestalt zu erscheinen (Lk 24,36-39; Off 20,6) und zu verschwinden (Lk 24,31; Jh 3,8).

(Siehe auch Diskurs 85: "Die echte und die falsche Wiedergeburt.")

Wie wir aus vielen biblischen Aussagen erkennen können, erfolgte die Kommunikation zwischen Gott und seinem Sohn immer auf geistlicher Ebene. Gott ist im Geist des Sohnes und was der Sohn spricht, ist Gottes Wort.

Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist?

Jh 14,10 Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst aus; der Vater aber, der in mir bleibt, er tut die Werke. 14,11 Glaubt mir, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist; wenn aber nicht, so glaubt mir um der Werke selbst willen. Jh 14,10-11;


Es ist also offensichtlich, dass es in der Natur von geistlichen Wesen liegt, sich sowohl im Geist eines Menschen, als auch in anderen geistlichen Wesen zu integrieren. Sie sind in ihrer geistlichen Gestalt nichtstofflich und können ineinander verschmelzen, wie wenn man auf der materiellen Ebene ein Glas Wasser in ein anderes leert und beide Wässer werden eins (Dreieinigkeit und Off 3,21 alle [Milliarden!!] sitzen mit dem Herrn auf seinem – EINEN – Thron!).

Und so, wie der Vater im Sohn wohnte, werden beide auch in uns, in unserem Geist wohnen, wenn wir den Sohn lieben und sein Wort halten. Gott hat bei den Israeliten im Allerheiligsten des Tempels gewohnt, doch im Glauben des Neuen Bundes wohnt Gott nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind.

Deshalb ist der biblisch christliche Glaube auch keine Religion, wie die weltlichen Religionen. Es ist eine Relation, eine Verbindung oder Beziehung zu Gott und seinem Sohn. Der gläubige Mensch – als Kind Gottes – ist der Tempel, und sein Geist ist das Allerheiligste, wo beide, Vater und Sohn, bei uns wohnen.

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?

1Kor 3,16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? 3,17 Wenn jemand den Tempel Gottes zerstört, den wird Gott zerstören, denn der Tempel Gottes ist heilig – der seid ihr. 1Kor 3,16-17;

Hier muss man allerdings darauf hinweisen, dass sich die Gegenwart Gottes in unserem Geist nicht mit "hüpfen, tanzen, lachen, weinen, rollen am Boden" und dergleichen anderen bekannten Phänomenen äußert. Das ist nicht die Präsenz Gottes, sondern diese Menschen sind von Dämonen besessen, den Engeln des Satans, die nach dem verlorenen Kampf im Himmel vor zweitausend Jahren auf die Erde geworfen wurden.

(Siehe auch das Youtube-video: "Der ASstronaut John Glenn spricht von ‘Myriaden von Sternen.’")

Der Geist Gottes in unserem Geist ist fast unmerklich. Wir erkennen es erst danach, wenn wir sehen, dass wir – fast gegen unseren Willen – ein Gott gefälliges Verhalten an den Tag gelegt haben. Wenn wir selbst darüber erstaunt sind, wie sich scheinbar schwierige Probleme plötzlich lösen lassen.

Denken wir daher auch daran, dass viele falsche Lehren im Umlauf sind. Das weltliche Christentum hält nicht das Wort unseres Herrn (im Katholizismus Priester als Kinderschänder [Mt 7,16], im Protestantismus Schwule als Superintendenten/Bischöfe [Röm 1,27]). Sie sind faule Früchte von faulen Bäumen, die keine guten Früchte hervorbringen können! (Mt 7,18) – Und der mosaische Ritus hat vor zweitausend Jahren sein vorläufiges Ende gefunden (Lk 16,16).

Gott ist nicht mehr in einem "Gotteshaus" anzutreffen. Es hat sich gezeigt, dass dort der Kontakt der Menschen (angeblich Laien!) zu ihrem Gott getrennt und einem Priester vorbehalten wurde, der das dann aber meist als lästige Pflichterfüllung betrachtet.

Und so bedarf es auch weder einer "Wandlung" noch einer "Kommunion", mit welchen im Katholizismus vergeblich versucht wird, die Gemeinschaft mit dem Herrn herzustellen. Der Sohn Gottes kommt nicht beim "Hokuspokus" (Hoc est [enim] corpus meum / verballhornt im Mittelalter) eines katholischen Pfarrers, der dann womöglich nach der Messe Kinder missbraucht.

Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: "Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein."

2Kor 6,14 Seid nicht in einem ungleichen Joch mit Ungläubigen. Denn welche Genossenschaft haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? 6,15 Und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 6,16 Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern?



Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: "Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. und ich werde euch aufnehmen; und ich werde euch zum Vater sein, und ihr werdet mir zu Söhnen und Töchtern sein", spricht der Herr, der Allmächtige
(2Kor 6,14-18;)



Die Kommunikation zwischen Gott und dem Kind Gottes erfolgt im biblischen Christentum daher auch nicht mit heruntergeleierten Gebeten, sondern direkt und persönlich. Gott ist unser Vater, wir sind seine Kinder, also benehmen wir uns auch, wie sich Kinder zu einem geliebten Vater verhalten sollten. Die Liebe zu Gott, liebe Geschwister, das muss der Menschheit noch erklärt werden. Von der Liebe zum Nächsten haben sie seit zweitausend Jahren zur Genüge gehört.

Ihr sollt niemand euren Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater: der im Himmel.

Mt 23,9 Und ihr sollt niemand euren Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater: der im Himmel. Mt 23,9;

Wenn du aber betest, so geh in deine Kammer, und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.

Mt 6,5 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler; denn sie lieben es, in den Versammlungen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten (oder vor den katholischen Götzenaltären ["Maria" und der Totenkult der "Heiligen"] und der jüdischen "Klagemauer"! / FH), damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. Mt 6,5;


5Mo 4,15 So hütet eure Seelen sehr – denn ihr habt keinerlei Gestalt gesehen an dem Tag, als der HERR am Horeb mitten aus dem Feuer zu euch redete – , 4,16 dass ihr euch nicht verderbt und euch ein geschnitztes Bild macht, das Gleichnis irgendeines Bildes, das Abbild eines männlichen oder eines weiblichen Wesens. (z.B. eine "Marienstatue") 5Mo 4,15-16;


Mt 6,6 Wenn du aber betest, so geh in deine Kammer, und nachdem du deine Tür geschlossen hast (Mt 10,21-22; Mk 13,12-13;), bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten. 6,7 Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, daß sie um ihres vielen Redens willen erhört werden. 6,8 Seid ihnen nun nicht gleich! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Mt 6,6-8;

Wir sollen also nicht "plappern wie die von den Nationen", aber was sollen wir dann? – Wir sollen mit Gott sprechen. In unserem Geist, wo auch sein Geist ist, wenn wir Kinder Gottes sind. Dabei bedarf es keinerlei äußerer "Zeichen". Diese werden nur von den Heuchlern benutzt, um den Gottlosen zu imponieren.

Unser Gespräch mit Gott erfolgt auf geistigem Weg. Und auch wenn vielleicht Milliarden Menschen gleichzeitig zu Gott sprechen, die Allmacht Gottes und seine Gnade machen es möglich, dass er für jedes einzelne seiner Kinder in dessen Geist präsent ist und zuhört.

Und wenn wir Gott und seinen Sohn lieben, so haben wir das, was viele von uns vielleicht auf Erden nie hatten: einen geliebten und liebenden, absolut gerechten Vater. Er wird sich nie von uns trennen und wenn wir uns nicht aus freiem Willen von ihm trennen, wird er in alle Ewigkeit unser geliebter und liebender Vater sein. Amen.

(Siehe auch Diskurs 85: "Echte und falsche Wiedergeburt.")

(Siehe auch Diskurs 1042: "Der Kampf im Himmel.")


Vom Menschenkind zum Gotteskind.

Die Entwicklung eines Gotteskindes ist in jeder Hinsicht vergleichbar mit jener eines Menschenkindes. Ähnlich, wie beim menschlichen Kind das Ei im weiblichen Körper am Beginn seiner Existenz steht, ist beim Kind Gottes der Geist im menschlichen Gehirn die Ausgangsbasis (Jh 6,63).

So wie der weibliche Körper – jeweils einige Tage jeden Monat – ständig für eine Befruchtung bereit ist, ist auch der menschliche Geist meistens bereit, befruchtet zu werden. Und dann, wenn die Frau es zulässt, wird das Ei im Mutterleib durch männlichen Samen befruchtet. Und wenn der Mensch es zuläßt, wird sein Geist durch göttlichen Samen (Lk 8,11; 1Ptr 1,3)1) – dem Wort Gottes (Jak 1,18) – befruchtet (1Ptr 1,23).

Sollte beim Menschen keine physische Befruchtung stattfinden, werden die Eier der Frau, bis zu einem gewissen Alter, jeden Monat ausgeschieden. Der Geist des Menschen jedoch bleibt sein Leben lang aufnahmebereit. Wenn er nicht geistig befruchtet worden ist wird er beim Letzten Gericht entsorgt (Mt 25,41).

Wenn nach der Empfängnis beim Menschenkind die Zeit der Schwangerschaft neun Monate beträgt, so geht der Mensch als Gotteskind sozusagen sein ganzes Leben lang "schwanger".

Die weitere Entwicklung des Menschenkindes im Mutterleib, während der Schwangerschaft, entspricht daher der geistigen Entwicklung des Gotteskindes in seinem ganzen irdischen Leben. Sowohl beim Menschenkind als auch beim Gotteskind sind in dieser Zeit des Wachstums noch alle denkbaren Komplikationen möglich (Eph 4,14), bis hin zur Totgeburt (Hbr 6,4-6)!

Das Menschenkind tritt dann bei der Geburt aus Wasser (Fruchtwasser – amniotische Flüssigkeit) in eine neue, ihm bis zu diesem Zeitpunkt unbekannte Welt ein, mit völlig anderen Lebensbedingungen (Atmung, Nahrungsaufnahme, Bewegung) (Jh 3,5-6).

Und auch das Gotteskind wird bei seiner Wiedergeburt (Mt 19,28,25,31: beide Bibelstellen betreffen Auferstehung/Letztes Gericht!!) in der Auferstehung aus dem Geist (Jh 3,6-7), eine andere, ewige Dimension, mit völlig neuen Existenzbedingungen vorfinden (Jh 3,8).

Während nun aber das Menschenkind in der Regel bei seinen Eltern aufwächst und später dann ein eigenes Leben führt, ist das Gotteskind – als Mensch – seine eigene "Mutter", das Gehirn die "Gebärmutter" des Geistes gewesen und hat nun, nach seiner Wiedergeburt, als Geistwesen, ein ewiges Leben(Lk 20,36) und einen geistigen, himmlischen Vater (Jh 4,24).

Gott wird euch lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes.

Röm 8,11 Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes. Röm 8,11;

Und dann – erst dann – werden die, bei der Auferstehung aus dem Geist wiedergeborenen Kinder Gottes jenen Seinszustand erreicht haben, den uns der Herr unten, in Jh 3,8, prophezeit, den Gott und die Engel haben und den auch der Sohn Gottes selbst, seit seiner Auferstehung hat und in welchem er durch verschlossene Türen und durch Wände gehen konnte (Jh 20,26):

"Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt.

So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist.
"
(Jh 3,8)

Was aus Fleisch geboren ist, ist Fleisch, was aus Geist geboren ist, ist Geist. Und das ist nun auch die Existenzform – nämlich als geistige Wesen – von welchen uns der Herr in Jh 3,3 verheißt, dass wir auf diese Art in das Reich Gottes (Himmel) eingehen können.

"Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen."
(Jh 3,3)


Der Mensch befindet sich in seinem Leben als intelligentes Säugetier auf der Erde in einer pränatalen Phase. Die Wiedergeburt erfolgt nach seinem physischen Tod und der Auferstehung des Geistes in der zeitlosen himmlischen Dimension, als unsterbliches, geschlechtsloses geistiges Wesen.

(Gott will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 1Tim 2,3-4;)

Sollte es einem:er meiner Leser:innen möglich sein, diese Interpretation anhand der Bibel – und bitte nur der Bibel – zu widerlegen, ist er oder sie herzlich gebeten, mich per e-mail zu kontaktieren. Vielen Dank! (office@immanuel.at)

(Antworten: "Wo steht in der Bibel, dass der Mensch ein Geistwesen ist?" / Kommentar MK, 00, 2023-06-06)


So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.

Jh1,6 Da war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name Johannes. 1,7 Dieser kam zum Zeugnis, damit er von dem Licht zeugte, damit alle durch ihn glaubten. 1,8 Er war nicht das Licht, sondern damit er von dem Licht zeugte. 1,9 Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. 1,10 Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. 1,11 Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; 1,12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, 1,13 die nicht aus Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Jh 1,6-13;


Vor seinem Tod hat unser Herr Jesus Christus für alle Menschen, die zum Glauben an ihn kommen, folgendes Gebet an den Vater gerichtet:

Das Gebet Jesu für alle Menschen, die an ihn glauben.

Jh 17,1 Dies redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche, 17,2 wie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, daß er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe! 17,3 Dies aber ist das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen 17,4 Ich habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, daß ich es tun sollte. 17,5 Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war!

17,6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. 17,7 Jetzt haben sie erkannt, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir ist; 17,8 denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, daß ich von dir ausgegangen bin, und haben geglaubt, daß du mich gesandt hast..17,9 Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, denn sie sind dein 17,10 – und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, mein – und ich bin in ihnen verherrlicht. 17,11 Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, daß sie eins seien wie wir! Jh 17,1-11;

MAKE HEAVEN MATTER



Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden.

Auch ich, meine Brüder und Schwestern, als ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten oder hoher Weisheit, euch das Geheimnis Gottes zu predigen.
Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, ihn, den Gekreuzigten. Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern; und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten der Weisheit, sondern im Erweis des Geistes und der Kraft, auf dass euer Glaube nicht stehe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft.

Von Weisheit reden wir aber unter den Vollkommenen; doch nicht von einer Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen. Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit, die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.

Sondern wir reden, wie geschrieben steht:


«Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben».

Uns aber hat es Gott offenbart durch den Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen Gottes.

Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes. Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, damit wir wissen, was uns von Gott geschenkt ist. Und davon reden wir auch nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.

Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden. Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt. Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«? Wir aber haben Christi Sinn. (1Kor 2;)


1) Das griechische Wort anagegennēmenoi = wiedergezeugt, ebenso wie 1Ptr 1,23 (nicht "wiedergeboren"!!) – nach der Befruchtung durch das Wort Gottes geistlich wiedergezeugt. (Siehe auch Diskurs 85:Die echte und die falsche Wiedergeburt.)

 

Rabbi Chofetz.


Rabbi Chaim Chofetz

Zu Rabbi Chaim Chofetz kam eines Tages ein Besucher, um einen Rat von ihm zu erbitten. Als der Mann sah, dass die Wohnung des Rabbi aus einem winzigen Zimmer bestand, in dem sich nur eine Liege, ein Tisch mit Stuhl und eine Reihe Bücher befanden, fragte er den Rabbi verwundert: "Meister, wo haben Sie ihre Möbel und den Hausrat?"

"Haben Sie Möbel und Hausrat bei sich?", erwiderte der Rabbi.

"Ich?" fragte der verblüffte Besucher. "Aber ich bin doch nur zu Besuch hier. Ich bin auf der Durchreise!"

"Ich auch!", sagte Rabbi Chofetz.


(Siehe auch Tabelle 02: "Die Weltreiche in der Bibel.")

(Siehe auch Tabelle 14: " Die Große Trübsal – nach Ereignissen gegliedert (Off 6-22).")