Diskurs 1232 – Die Islamisierung Europas.




Anmerkungen

Die Naivität rechtgläubiger Christen. / Kommentar ingmagkurts 00, 2016-12-08.

Der Prophet Mohammed, der Koran, die Bibel und das wahre Christentum. (Eine "Lies"-Aktion1) für Muslime)     Diskurs 123



Die aus Syrien stammende Islam‒Expertin Laila Mirzo im Interview mit der Zeitschrift "Wochenblick" über die wahren Ziele und die tatsächlichen Auswirkungen des Islam in Europa.









Anmerkungen

Unter dem Titel "Lies‒Aktion" haben radikale Muslime eine Kampagne gestartet, in welcher sie eine extreme Version des Koran verteilten, um ihre eigene fanatische, salafistische Ideologie zu verbreiten. Doieses Interview gibt ein kleine Vorstellung davon, was der Islam wirklich bedeutet.

Im Falle, dass dieses Video durch den Verlag wieder vom Netz genommen wird, ist hier der wortgetreue Text zum Lesen gesichert. (Anmerkung des Betreibers dieser Website)



INTERVIEW DER ZEITSCHRIFT "WOCHENBLICK" MIT DER ISLAM‒EXPERTIN LAILA MIRZO:


Wir sind heute im Gespräch mit Frau Laila Mirzo. Danke erst einmal recht herzlich, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben.

Gerne.


Sie kommen ursprünglich aus Syrien, gelten als Islam‒Kennerin und werden nicht müde, uns vor der Gefahr einer Islamisierung zu warnen. Warum warnen Sie eigentlich davor?

Ich denke, dass jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch, der sich mit dem Islam beschäftigt, der etwas im Koran gelesen hat, vor dem Islam warnen würde. Gerade die Salafistische Ideologie frisst sich gerade wie ein Krebsgeschwür durch die islamischen Gesellschaften und gewinnt immer mehr an Einfluss. Selbst moderate Muslime, die einen modernen, europakonformen Islam leben wollen, werden massiv unter Druck gesetzt. Es kann nicht sein, dass österreichische Kinder in den Schulen als Schweinefresser beschimpft werden. Es kann nicht sein, dass Frauen ohne Kopftuch als Freiwild angesehen werden. Das macht mir schon große Sorgen.

Denn unsere Gesellschaft gründet sich auf Humanismus und auf christliche Werte, Europa definiert sich durch Demokratie, durch Rechtsstaatlichkeit, durch Gleichberechtigung von Mann und Frau und all dies kollidiert massiv mit dem Islam. Der Islam will die Scharia, er akzeptiert keine von Menschen gemachten Gesetze. Man muss wissen, dass die islamische Gemeinschaft als oberstes Ziel die Verbreitung des Islam auf der ganzen Welt hat. Da gibt es kein "wenn und aber" Und da gibt es auch keinen Platz für andere Religionen oder andere Gesellschaftsmodelle. – Das ist schon sehr kritisch zu betrachten. Und gerade jetzt, mit der Flüchtlingswelle, wo über eine Million Migranten mit muslimischen Hintergrund nach Europa gekommen sind, kann das das gesellschaftliche Gleichgewicht schon enorm belasten. Es sind viele Menschen dabei, die eine sehr rückständige Lebensphilosophie haben, gleichzeitig fordern Islamverbände immer mehr politische Mitbestimmung. Das bereitet mir schon große Sorge.


Worin besteht jetzt die konkrete Gefahr einer Islamisierung, worauf könnte das hinauslaufen?

Nun ja, das ist eine einfache Rechnung. Allein durch die Zahl der Migranten mit muslimischen Hintergrund – und vor allem auch deren Familiennachzug – steigt der Anteil der muslimischen Bevölkerung signifikant an. Brisant wird es natürlich, wenn man den Kinderreichtum dieser Familien anschaut. Und gleichzeitig ist es so, dass in Europa die Geburtenrate stagniert, sogar rückläufig ist, sie liegt im Moment bei 1,5 Kinder pro Kopf, pro Frau und gleichzeitig ist es für viele muslimische Familien, die religiöse Pflicht, so viele Kinder wie möglich zu bekommen.

Erst vor Kurzem hat der türkische Präsident Erdogan dazu aufgerufen, ganz viele Kinder zu bekommen, hat sich gegen die Geburtenkontrolle ausgesprochen und sie sogar als unislamisch verurteilt. Und auch die salafistischen Prediger haben sich schon lange für den Geburten‒Jihad ausgesprochen. Das heißt, die Muslime sollen die Christen zahlenmäßig überholen und dann durch die Geburten eben Europa zu erobern. Angesichts des anhaltenden Zustroms der muslimischen Migranten nach Europa, stellt sich nicht die Frage, ob der Islam unser Gesellschaftsbild verändern wird, sondern wann er das tut. Und da frage ich mich auch, was passiert, wenn sie parlamentarische Mehrheiten haben, wenn sie ganz legitim gewählt werden und Gesetze mitbestimmen können.

Eine Gefahr der Islamisierung sehe ich auch in der Einflussnahme von der Türkei oder Saudi‒Arabien. Diese Länder betreiben eigene Kindergärten, Moscheen, Kulturvereine. Salafistisches Gedankengut, fremde Ideologien werden eingeschleppt und gefördert. Das ist problematisch.


Und ist der Islam per se missionarisch oder ist das nur die Auslegung einiger weniger Radikaler?

Im Koran steht: "Kämpft gegen die Ungläubigen, bis es keinen Bürgerkrieg mehr gibt und alles an Allah glaubt". Das ist für mich eine unmissverständliche Botschaft. Das Ziel des Islam ist die Weltherrschaft. Da gibt es kein "wenn und aber". Unter den korantreuen radikalen ist es sogar unerwünscht, eine friedliche Koexistenz zwischen Muslimen und Ungläubigen zu führen. Im Koran steht, dass sich die Muslime keine Freunde unter den Juden und unter den Christen nehmen sollen. Das heißt, die Devise gilt: "sie oder wir, mit uns oder gegen uns". Die islamische Ideologie ist ein Apartheidsystem, das die Menschheit in Gläubige und Ungläubige teilt. Wir haben auf der einen Seite die muslimische Gemeinschaft –" die beste Gemeinde auf Erden", wie es im Koran steht. Und auf der anderen Seite die Ungläubigen, die im Koran "schlimmer als die Tiere" beschrieben werden.


Und nehmen Sie eine Ausbreitung islamischer Bräuche und Riten in Österreich bzw. in Europa wahr? Sie haben z.B. einen Artikel in unserer Zeitschrift verfasst zum Thema Frauenbeschneidungen, Kinderehen sind auch immer wieder ein Stichwort.

Ja, was natürlich hinter verschlossenen Türen geschieht, das kann ich schlecht beurteilen. In Österreich gibt es auch kaum Statistiken oder Erhebungen zu diesen Themen. Alarmierend sind dagegen die Zahlen in Deutschland was selbst Kinderehen z.B. gerade angeht. Gerade im Juli (2016) war der Stand des Ausländermelderegisters mit 361 Kindern unter 14 Jahren, die als verheiratet geführt worden sind. Das muss man sich mal vorstellen!

Frauenbeschneidung wird natürlich auch massiv Thema werden, was die Frauen und Kinderrechte angeht. Es ist eine massive Körperverletzung in die man nicht einwilligen kann, die heute praktiziert wird, im Geheimen. Entweder die Familien finden hier in Europa, Österreich Ärzte, die bereit sind, das zu machen oder die Mädchen werden zurück in die Heimat geschickt, wo die Beschneidung stattfindet. Oder die Beschneider werden auch eingeflogen, um dies zu vollziehen. Und das gehört natürlich ganz stark bestraft und es müssen Konsequenzen drohen – mehr als jetzt!

Was mir persönlich auffällt auf der Straße, dass immer mehr Frauen Kopftuch tragen. Und dass diese Frauen und Mädchen immer jünger werden. Der Islam schreibt eigentlich vor, dass ein Mädchen sich erst verhüllen muss, wenn es in die Pubertät kommt. Aber es werden schon Sechsjährige zum Kopftuch gezwungen. Und was ich besonders absurd finde, dass manche niqab‒shops sogar Kopftücher für Zweijährige verkaufen. Es ist schon zu beobachten, dass immer mehr islamische Bräuche bei uns Einzug halten und vor allem auch toleriert werden. Den islamischen Verbänden, der islamischen Gesellschaft werden immer mehr Zugeständnisse gemacht. Z.B. dass es kein Schweinefleisch mehr in den Kindergärten und Schulen auf der Speisekarte mehr gibt.

Menschenrechtsverletzungen werden hingenommen unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit, was jetzt die Mädchenbeschneidung angeht. Auch die Beschneidung der Jungen ist fraglich. Diese Woche haben wir in der Steiermark erlebt, auf dem islamischen Opferfest, dass auf der Wiese dutzende Schafe illegal geschächtet worden sind, ohne betäubt zu werden.Diese brutalen Riten, die gegen Gesetze verstoßen, gegen Tierschutz verstoßen, gegen unsere Moralvorstellung verstoßen, gehören einfach verboten und konsequent bestraft.


Sie haben gesagt, diese Sachen gehören verboten. Nun ist es ja eigentlich so, dass Halal‒Schächtungen oder Kinderehen in Europa ganz klar gesetzlich verboten sind. Es hat aber Fälle gegeben, wo die Scharia Einzug in die Rechtsprechung gefunden hat. Können Sie und dazu kurz etwas sagen?

Ja, dass Kinder verheiratet werden, in der Hinterstube von der Moschee, das kann man leider nicht kontrollieren. Da ist der Staat machtlos. Allerdings haben wir immer mehr Fälle von Flüchtlingskindern, die jetzt herkommen und bereits verheiratet sind. Es ist die Frage, wie geht die Justiz damit um. Und da ist die Justiz auch sehr gespalten wie sie entscheiden soll, einerseits wollen sie den Verband der Familie beschützen, andererseits muss auch das Kind beschützt werden vor dem deutlich älteren Mann. Die Mädchen werden oft an sehr alte Männer verkauft kann man sagen, die für die Hochzeit Geld bezahlen. Absurdes Beispiel hierfür ist ein Urteil aus dem Bamberger Oberlandesgericht in Deutschland, das hat jetzt die Ehe zwischen einer 14‒jährigen Syrerin und eines 7 Jahre älteren Cousin in diesem Fall als wirksam erachtet, weil die Ehe in Syrien zivilrechtlich geschlossen worden ist und damit Wirksamkeit hat. Aber ich sehe hier das Problem, dass die Scharia bei uns hoffähig gemacht wird und alles unterwandert. Viele der Attentäter in Deutschland oder Frankreich haben nicht direkt auf Befehl des IS gehandelt. Der IS proklamierte die Taten im Nachhinein zwar für sich, aber jetzt könnte man trotzdem sagen: "das sind nur Einzeltäter".

Was den politischen Islam auszeichnet, ist, dass es keinen Klerus gibt. Es ist keine religiöse Hierarchie. Jeder Moslem betet direkt zu Allah und wird auch von ihm geleitet. Und im Koran wird der Jihad, also der Kampf gegen die Ungläubigen explizit befohlen. Da brauch ich keine große Terrororganisation im Rücken, kein Netzwerk. Ich kann das selber lesen und einfach dem Aufruf Allahs folgen. Und es wird von der IS z.B. auch ganz wirksam in Szene gesetzt. Es werden Hollywood‒reife Videos ins Netz gestellt, die den glorreichen, heroischen Kampf gegen die Ungläubigen zeigen und so die jungen Männer motiviert werden, in den Kampf gegen die Ungläubigen zu ziehen.

Das nächste Problem sind auch die Imame, die in den Moscheen predigen. Es gibt ganz viele Hassprediger, die eben meist aus der Türkei oder Saudia‒Arabien hier eingeschleust werden, die den Kampf gegen die Ungläubigen proklamieren, die zum Jihad aufrufen. Und da braucht es keinen klaren Befehl von der IS, aus Syrien oder dem Irak, da kann sich jeder selber radikalisieren. Wir haben es gesehen: zum Beispiel die Attentäter in Frankreich, die dem Pfarrer die Kehle durchgeschnitten haben. Im Koran steht drin: "wenn ihr auf Ungläubige trefft, dann herunter mit ihrem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angestellt habt". Also die Radikalisierung findet von selbst statt. Der Koran ist das Handbuch für Terror und Intoleranz.


Besteht aus Ihrer Sicht ein Zusammenhang zwischen den zunehmenden islamistischen Terroranschlägen in Europa und der aktuellen Asylkrise?

Zum Teil. Ich denke, der radikale Islam hat sich durch die Schaffung des Islamischen Staates in Syrien, im Irak, manifestiert. Er hat sich selber durch die Gründung des Kalifats ein Denkmal gesetzt. Das Selbstbewusstsein ist größer geworden, sie sind zu einem Teil unabhängig, das heißt, die Hand ausgestreckt in Richtung Europa ist eine logische Folge dessen. Und genau mit der Asylkrise, dem Chaos, das in Europa geherrscht hat, diese offenen Grenzen, dieses Entscheidungsvakuum, hat der IS eben auch genutzt, um Jihadisten eben auch nach Europa einzuschleusen. Man muss auch berücksichtigen, dass tausende von Flüchtlinge – registriert oder unregistriert – ganz einfach untergetaucht sind. Natürlich ist nicht jeder von ihnen ein Terrorist. Aber Europa hat definitiv die Kontrolle verloren, weil sie nicht wissen, wer eigentlich da ist.

Ein direkter Zusammenhang zwischen der Asylkrise und den Attentaten und Terror in Europa besteht auch darin, dass einige der Attentäter in Frankreich und in Bataclan eben über die Balkanroute gekommen sind. Ein syrischer Flüchtling hat sich ins Ansbach selbst in die Luft gesprengt. Und gerade diese Woche wurden in Deutschland wieder drei syrische Flüchtlinge verhaftet, weil sie Anschläge geplant haben. Ironischerweise waren dies sogar Vorzeigeflüchtlinge. – Also es besteht schon ein direkter Zusammenhang.


Und denken Sie, dass die Politik in Österreich oder rauch in Europa effektiv gegen Terroristen oder potentielle Terroristen vorgeht?

Nun ja, hier in Österreich hatten wir bis jetzt das Glück, dass wir von den großen Attentaten verschont worden sind. Der Amoklauf von Graz, wo ein Fahrer, ein muslimischer, vollgeständiger Mann drei Menschen totgefahren hat und Dutzende verletzt hat, dessen Tat wurde von den Medien, von der Politik als Einzeltat eines psychisch Kranken kleingeredet. Anders sieht es in Deutschland, in Großbritannien und in Frankreich aus, wo wirklich brutal zugeschlagen worden ist. Meiner Meinung nach wurde da exzellent darauf reagiert, es war ein sehr gutes Krisenmanagement, gerade wenn ich daran denke, wie die Polizei auf den Amokschützen in München reagiert hat. Aber hier in Österreich muss ich sagen, vermisse ich eine effektive Strategie, eine Terrorprävention. Ich denke, hier müsste sich die Regierung deutlicher positionieren, um den Bürgern ein besseres Gefühl der Sicherheit zu geben.


Was würden Sie sich da ganz konkret von der österreichischen oder europäischen Politik wünschen, was müsste getan werden, um auf lange Sicht wieder Herr der Lage zu werden?

Ich würde mir wünschen, dass das Kind endlich beim Namen genannt wird. Wir haben ein Problem. Der Koran ist ein Handbuch des Terrors und der Intoleranz und der Islam ist unvereinbar mit Demokratie und den Menschenrechten. Und darüber muss gesprochen werden. Damit kann man auch Lösungsansätze dann besser finden. Ich möchte hier auch Wilhelm Busch gerne zitieren, der gesagt hat: "Toleranz ist gut, aber nicht gegen die Intoleranten". Und hier wäre auch der erste Schritt in die richtige Richtung die "Lies‒Aktionen"1) zu verbieten, wo der Koran von den Salafisten verbreitet wird. Salafistisches Gedankengut darf nicht länger geduldet werden. Auch brauchen wir schärfere Gesetze. Wer als Asylwerber, als Flüchtling hier herkommt muss die Gesetze akzeptieren. Wer sie verletzt hat kein Recht auf Schutz. Meiner Meinung nach sollten auch die Islamverbände und die Moscheen besser kontrolliert werden. Der Staat muss wissen, was auf seinem Staatsgebiet passiert. Es kann nicht sein, dass die Türkei, Saudi‒Arabien Imame hierherschicken, die die Ideologien verbreiten. Man muss wissen, wer die Geldgeber sind. Ich fordere auch eine bessere Ausrüstung für die Polizei, bessere Arbeitsbedingungen. Die Personaldecke muss deutlich aufgestockt werden. Auch darf das Militär, das Bundesheer nicht mehr totgespart werden. Also hier muss sich die Regierung deutlich positionieren, ein Zeichen setzen in Richtung Sicherheit, Wehrhaftigkeit. –

Ich danke recht herzlich für das Gespräch.

Gerne.


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(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

Die Naivität rechtgläubiger Christen. / Kommentar ingmagkurts 00, 2016-12-08

Aufgrund der Bilder hätte ich angenommen, Sie sind "geistig beeinträchtigt" ‒ Als ich dann den Text gelesen habe, sah ich, dass Sie doch sehr belesen und sicher nicht dumm sind. – Sie sind nur furchtbar naiv. Was glauben Sie, wer diesen endlos langen und überhaupt nicht optisch aufbereiteten Artikel (Absätze, Zwischenräume, Gruppierungen, Überschriften etc.) – gerade in unserer Zeit mit an Fakten völlig desinteressierten Zeitgenossen, die Sie ja gerade so treffend beschreiben – noch lesen wird? Und dann geben Sie sich auch noch (fast) als "Leila Mirzo" aus?

Wenn Sie das nicht anders aufziehen, gebe ich Ihnen nicht viel Chancen.

ingmagkurts [mailto:ingmagkurts@yahoo.com]



Danke für Ihren Besuch bei Immanuel.at und Ihren Kommentar.

Offensichtlich haben Sie den Diskurs 1232 "Die Islamisierung Europas" mit dem Interview der Islamexpertin Laila Mirzo auf meiner Website gelesen. Es ist dies eine ganz ausgezeichnete Einschätzung, nicht nur der Auswirkungen und Gefahren der derzeitigen Flüchtlingskrise in Europa, sondern auch eine kritische Beurteilung des Islam, welche ich als Anhang zu Diskurs 123 "Der Prophet Mohammed, der Koran, die Bibel und das wahre Christentum in meiner Website aufgenommen habe.

Ihre Kritik am Layout dieser Dokumente:

"Was glauben Sie, wer diesen endlos langen und überhaupt nicht optisch aufbereiteten (Absätze, Zwischenräume, Gruppierungen, Überschriften etc.) – gerade in unserer Zeit mit an Fakten völlig desinteressierten Zeitgenossen, die Sie ja gerade so treffend beschreiben – noch lesen wird?"

kann ich leider beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ich habe mir beide Diskurse noch einmal durchgesehen und ich gebe gerne zu, dass man das noch viel besser hätte machen können, nur geht es ja hier nicht um ein Preisausschreiben für Textgestaltungen, sondern schlicht und einfach um möglichst authentische Information. Und für diesen Zweck ist das gewählte Layout m.E. recht gut geeignet.

Bei Ihrer nächsten Kritik:

"Und dann geben Sie sich auch noch (fast) als ‘Leila Mirzo’ aus?"

muss ich Ihnen allerdings vehement widersprechen. Ich persönlich erscheine weder mit einem Bild noch mit einer Namensnennung auch nur irgendwo in diesen Texten. Also entweder Sie verwechseln das mit einem Text, den Sie auf irgend einer anderen Website gelesen haben oder ich muss das als den Versuch einer bösartigen Verleumdung auffassen.

Damit kommen wir zu der mir von Ihnen zugedachten "Naivität". Und – auch wenn Sie es nicht erwatet haben werden – hier stimme ich Ihnen durchaus zu. Ich verfasse die Dokumente auf meiner Website nicht so, dass ich grundsätzlich versuche meine Besucher zu übertölpeln und ihnen Dinge aufzuschwatzen, welche sie weder hören noch lesen wollen. Ich gehe davon aus, dass meine Leser mündige, denkende Menschen sind, welche entweder durch Empfehlung oder durch explizite Suche nach einem bestimmten Thema, welches sie interessiert – auf jeden Fall immer durch bewusste Entscheidung – auf meine Website kommen.

Ich gehe des weiteren davon aus, dass auch die Fülle an behandelten Themen mit ihren Links in der Diskursübersicht meine Besucher nicht überfordern, weil sie meistens von dem was sie suchen ganz bestimmte Vorstellungen haben und daher auch auf jeder Page mit der Seitensuchfunktion des jeweiligen Browsers das Thema schnell lokalisiert werden kann.

Und nun weiß ich schon, dass es noch eine ganze Menge Möglichkeiten gibt, Leser anzulocken und ihnen inge aufzuschwatzen, welche sie eigentlich gar nicht interessieren. Doch sosehr das im Online ‒Handel praktiziert wird, so wenig sehe ich einen Grund, die Besucher einer christlich ‒religiösem Website – mit Anspruch auf Seriosität und Wahrhaftigkeit – mit derartigen Tricks zu "motivieren".

Und genau deshalb bin ich auch nicht daran interessiert, möglichst viele Besucher in möglichst kurzer Zeit – also Quantität – zu erreichen, sondern es geht mir hauptsächlich um Qualität, also dass jene Menschen, welche auf diese Website kommen, einerseits genau zu dem Thema, das sie suchen, eine Amtwort finden und dass diese Antwort – soweit eben meine Erkenntnis reicht – mit den Aussagen der Bibel, der ich mich verpflichtet fühle, konform gehen.

Es liegt also letztlich am Leser und seiner geistlichen Einstellung, ob und inwieweit er von diesem ngebot profitieren kann. Und hier unterscheiden sich erfahrungsgemäß die einzelnen Ansichten. Zuerst einmal grundsätzlich in jene Menschen, welche an biblischen Texten interessiert sind, und dann die anderen, welche die Bibel für ein "Märchenbuch" halten. Aber auch unter Zeitgenossen mit Interesse für die Bibel gibt es differenzierte Betrachtungsweisen.

Und obwohl ich natürlich weit davon entfernt bin, meine Texte mit den Aussagen der Bibel zu vergleichen, kann ich mich zumindest für jene Teile, welche sich unmittelbar mit biblischen Texten befassen und natürlich für die Bibelzitate selbst, auf die Einschätzung unseres Herrn Jesus Christus über die Hörer des Wortes Gottes berufen. Hier haben wir im Gleichnis vom "Sämann" eine ganz ausgezeichnete Beurteilung der verschiedenen Sichtweisen.


Vom Sämann


Und es begab sich danach, dass er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm, dazu etliche Frauen, die er gesund gemacht hatte von bösen Geistern und Krankheiten, nämlich Maria, genannt Magdalena, von der sieben Dämonen ausgefahren waren, und Johanna, die Frau des Chuza, eines Verwalters des Herodes, und Susanna und viele andere, die ihnen dienten mit ihrer Habe.

Als nun eine große Menge beieinander war und sie aus jeder Stadt zu ihm eilten, sprach er durch ein Gleichnis: „Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges an den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen’s auf. Und anderes fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Und anderes fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten’s. Und anderes fiel auf das gute Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht.” Da er das sagte, rief er: „Wer Ohren hat zu hören, der höre!”

Vom Sinn der Gleichnisse

Es fragten ihn aber seine Jünger, was dies Gleichnis bedeute. Er aber sprach: „Euch ist's gegeben, zu wissen die Geheimnisse des Reiches Gottes, den andern aber ist's gegeben in Gleichnissen, dass sie es sehen und doch nicht sehen und hören und nicht verstehen.

Die Deutung des Gleichnisses vom Sämann

Das ist aber das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes. Die aber an dem Weg, das sind die, die es hören; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden. Die aber auf dem Fels sind die: Wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an. Sie haben aber keine Wurzel; eine Zeit lang glauben sie, und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab. Was aber unter die Dornen fiel, sind die, die es hören und gehen hin und ersticken unter den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden des Lebens und bringen keine Frucht zur Reife. Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.

Vom Licht und vom rechten Hören

Niemand aber zündet ein Licht an und bedeckt es mit einem Gefäß oder setzt es unter eine Bank; sondern er setzt es auf einen Leuchter, auf dass, wer hineingeht, das Licht sehe. Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar werden wird, auch nichts geheim, was nicht bekannt werden und an den Tag kommen wird. (Das Weltgericht)

So seht nun darauf, wie ihr hört; denn wer da hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er meint zu haben.” (Glaube an den Sohn Gottes)

Jesu wahre Brüder

Es kamen aber seine Mutter und seine Brüder zu ihm und konnten wegen der Menge nicht zu ihm gelangen. Da wurde ihm gesagt: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sehen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: „Meine Mutter und

meine Brüder sind diese, die Gottes Wort hören und tun. ”
(Lk 8,1-21)


Ohne nun meinerseits an Ihren Aussagen Kritik üben zu wollen, stelle ich die Frage in den Raum, woran Sie beim Lesen wohl interessiert waren: am Inhalt oder an der Optik?