Diskurs 151 – Ein Zeichen im Kosmos?




Die neu entdeckten Megastrukturen und das Universum. / Berichte 2024-01-11

Neu entdeckte größte Strukturen des Universums stellen Fachleute vor Rätsel.

Die Bedeutung für die Endzeit-Exegese.

Der Anfang der Wehen.

Das erste Siegel – der Reiter auf dem weißen Pferd: der erste Antichrist?

Riesiger Ring von Galaxien stellt das gängige Verständnis der Wissenschaft über den Kosmos in Frage. / Pallab Gosh (BBC)


Die neu entdeckten Megastrukturen und das Universum. / Berichte 2024-01-11

Kosmos

Bildbeschreibung, Eine künstlerische Darstellung, welche die Positionen
des Großen Rings (in Blau) und des Riesenbogens (in Rot dargestellt)
am Himmel hervorhebt. Foto: University of Central Lancashire
BBC report

Kosmos

Ein Blick aus dem Hubble-Weltraumteleskop zeigt,
dass die Galaxien gleichmäßig im Universum verteilt sind
Hubble-Bild des Universums
IMAGE SOURCE NASA



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Der Große Ring wurde von Alexia Lopez, einer Doktorandin an der University of Central Lancashire (UCLan), entdeckt,
die auch den Riesenbogen entdeckte - eine Struktur, die sich über 3,3 Mrd. Lichtjahre im All erstreckt.
Foto: University of Central Lancashire

Am 11.Jänner diesen Jahres, genau um 15 Uhr 15, hat die angehende Astronomin Alexia Lopez von der britischen University of Central Lancashire, ihren Augen nicht trauen wollen, als sie bei der Analyse des Lichts von weit entfernten Quasaren – völlig zufällig wie sie sagt -, auf eine unglaubliche Struktur im Kosmos gestoßen ist: einen fast perfekten, großen Ring von Galaxien und Galaxienhaufen in 9 Milliarden Lichtjahren Entfernung und mit einem Durchmesser von 1,3 Milliarden Lichtjahren:

"Es ist wirklich surreal. Ich muss mich schon kneifen, weil ich diese Entdeckungen zufällig gemacht habe, es waren zufällige Entdeckungen. Aber es ist eine große Sache und ich kann das nicht glauben." – "Keine dieser beiden ultragroßen Strukturen ist mit unserem derzeitigen Verständnis des Universums leicht zu erklären" sagte sie. "Und ihre extrem großen Größen, markanten Formen und kosmologische Nähe müssen uns sicherlich etwas Wichtiges sagen – aber
was genau?" so Alexia Lopez.


Aber sie war nicht das erste Mal in einer derartigen Situation. Bereits vor drei Jahren hat sie in gleichfalls 9,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung – also kosmologisch gesehen ganz in der Nähe -, im Sternbild "Bärenhüter" (Bootes), einen fast symmetrischen riesigen Galaxienbogen (Giant Arc) entdeckt. Der nunmehr entdeckte "Große Ring" (Big Ring) ist für die Wissenschaftler daher die zweite Himmelsformation, die sie noch vor einigen Jahren als völlig unmöglich bezeichnet hätten. Es sind die beiden größten bisher entdeckten Strukturen des Universums.


Neu entdeckte größte Strukturen des Universums stellen Fachleute vor Rätsel

Diese Megastrukturen sind nämlich größer als das kosmologische Prinzip (Standardmodell des Universums) es erlauben würde. «Je mehr wir finden, desto mehr müssen wir uns mit der Tatsache auseinandersetzen, dass unser Standardmodell vielleicht überdacht werden muss.» sagte Lopez. Und damit wären wir auch schon bei der Antwort auf die Frage, was ein derartiges Thema auf einer biblisch-christlichen Webseite zu suchen hat.

Wenn man sich die Formation des Großen Rings im linken Bild hier oben genauer ansieht, erkennt man – mit einiger Phantasie zugegebenermaßen – eine Art "Strichmännchen-Zeichnung" am Himmel. Verbunden mit den anderen sichtbaren Sternen könnte man ein solches Strichmännchen sehen, welches mit dem Kopf nach links unten schaut. Sicherlich etwas für phantasievolle Gemüter.

Noch mehr Phantasie benötigt man, um dann diese andere Struktur, den "Riesenbogen", als Pfeilbogen zu deuten, welchen das Strichmännchen in Händen hält und damit auf die Erde zielt. Die Richtung, in welcher sich diese beiden Strukturen befinden, ist nämlich geradlinig zur Erde hin. Nun ist es aber so, dass dieser Große Kreis eigentlich kein Kreis ist, sondern er ist eher spiralförmig, wie ein Korkenzieher. Aber auch die gedachte Fläche dieser Spirale ist im rechten Winkel zur Erde gerichtet.

Doch um konkret zu prüfen, ob es möglich wäre, dass diese Weltraumstrukturen vielleicht eine Botschaft irgendwelcher Art sein könnten, verlassen wir deren Betrachtung und fragen uns, ob wir hier auf unserer Erde derzeit irgendeinen Grund hätten, um überhaupt eine Botschaft zu erwarten? Und wenn ja: von wem?


Die Bedeutung für die Endzeit-Exegese.

Auf einer biblisch-christlichen Webseite erwartet man sich in so einem Fall selbstverständlich eine Antwort von Gott. Aber Antwort worauf? Es kann natürlich nur die Antwort auf eine globale Frage sein, eine Frage, welche die gesamte Menschheit betrifft. Gehen wir also weiter und prüfen wir die gegenwärtige Lebenssituation der Menschen, inwiefern wir hier Antworten auf Fragen suchen könnten. International gesehen, haben wir derzeit natürlich einige gefährliche Krisen und damit meine ich jetzt nicht den Krieg Putins gegen die Ukraine.

Der Krieg in Nahost passt da schon viel besser hinein, aber davon später. Was ich hier ansprechen möchte, sind vorerst nicht die "antropogenen" Probleme – mittlerweile gehört dieses Fremdwort zum deutschen Sprachschatz – die "menschengemachten" Probleme also, sondern jene weltweiten Katastrophen, welche der Menschheit von außen aufgezwungen werden.

Wie z.B. die Corona(Virus)-Krise, die Klimakrise, die Überschwemmungen, Waldbrände, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis, Wirbelstürme etc. etc., welche nicht immer weltweit, aber immer öfter und verheerender in ganzen Ländern die Menschen treffen. Hätten also alle diese Ereignisse auf Erden irgendetwas mit der Entdeckung von kosmischen Riesenstrukturen – und mit dem biblisch-christlichen Glauben – zu tun?

Nun, Sie können sich wahrscheinlich denken, dass ich diesen Artikel nicht schreiben würde, wenn ich der Meinung wäre, dass dies nicht der Fall ist. Also lassen Sie mich jene Argumente bringen, welche mich zu meiner Meinung geführt haben. Vielleicht gelingt es mir, die Dinge so verständlich darzustellen, dass Sie sich auch ein klareres Bild machen können.

Wenn es um Fragen der Zukunft der Menschheit geht, gehe ich gern in das biblische Buch der Offenbarung des Johannes. Dieses Werk ist zwar tatsächlich "ein Buch mit sieben Siegeln"- von daher kommt ja diese bekannte Bezeichnung für geheimnisvolle Schriften -, aber es hat diese sieben Siegeln sozusagen als einzelne Kapiteln zum Inhalt und wenn man interessiert ist und aufmerksam lesen kann, ist es keinesfalls so "geheimnisvoll", wie da oft gesagt wird.

In dieser Offenbarung also haben wir – fast chronologisch geordnet – einen Überblick über die Ereignisse auf Erden in der letzten Zeit dieses Planeten und damit Aussagen über die Zukunft der Menschheit. Es wird dort – aber auch in anderen Büchern der Bibel – in dieser letzten Zeit eine große Trübsal prophezeit, "wie sie auf Erden noch nie gewesen ist und wie sie auch nie wieder sein wird".

Eine schwere Zeit also und da lohnt es sich tatsächlich, sich diese Aussagen etwas genauer anzusehen, da diese Offenbarung für sich in Anspruch nimmt, eine direkte Aussage des einen und einzigen, lebendigen Gottes zu sein, der das alles – Universum, die Erde und den Menschen – nach biblisch-christlichem Glauben erschaffen hat und daher am besten wissen muss, was kommt, wie es weitergeht und wie man sich in dieser Trübsalszeit am besten verhalten sollte.

Auch der Sohn Gottes, Jesus Christus, hat Vorhersagen für diese Zeit gemacht und es erschien mir äußerst sinnvoll, zu überprüfen, ob diese Prophezeiungen mit jenen in der Offenbarung des Johannes übereinstimmen. Und es ist mir tatsächlich gelungen, im ganzen Geschehen Prophezeiungen zu finden, welche in beiden Büchern, dem Evangelium des Matthäus und der Offenbarung des Johannes, den gleichen Zeitraum betreffen.

(Siehe auch Diskurs 05: "Die Parallelität der Ereignisse von Mt 24 und Off 6 und 7. ").


Der Anfang der Wehen.

Dabei ist es mir – nur so nebenbei erwähnt – auch gelungen, die falsche Lehre einer Entrückung Vor dieser Großen Trübsal zu widerlegen. Allerdings habe ich mich damit auch selbst widerlegt, der ich eine Entrückung nach der Großen Trübsal gelehrt hatte. Die Entrückung erfolgt tatsächlich IN der Großen Trübsal, nach dem von Christus erwähnten "Anfang der Wehen" (auch  "Trübsal/Bedrängnis jener Tage"), also eben am Ende jener Anfangszeit der Großen Trübsal, in welcher die Ereignisse dieser sieben Siegeln, in welchen Gerichte Gottes auf diese Menschheit kommen werden, stattfinden.

(Siehe auch Diskurs 135: "Die Widerlegung der prätribulationistischen Entrückung.").


Und gleich das erste Siegel ist ein Reiter auf einem weißen Pferd. Das zweite Siegel ist ein zweiter Reiter auf einem feuerroten Pferd:

Und dem, der darauf saß, ihm wurde gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen und dass sie einander schlachteten; und ein großes Schwert wurde ihm gegeben.

Off 6,1 Und ich sah, als das Lamm eins von den sieben Siegeln öffnete: Und ich hörte eins von den vier lebendigen Wesen wie eine Donnerstimme sagen: Komm! 6,2 Und ich sah: Und siehe, ein weißes Pferd, und der, der darauf saß, hatte einen Bogen; und eine Krone wurde ihm gegeben, und er zog aus, siegend und damit er siegte. 6,3 Und als es das zweite Siegel öffnete, hörte ich das zweite lebendige Wesen sagen: Komm!

6,4 Und ein anderes, feuerrotes Pferd zog aus; und dem, der darauf saß, ihm wurde gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen und dass sie einander schlachteten; und ein großes Schwert wurde ihm gegeben. 6,5 Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebendige Wesen sagen: Komm! Und ich sah: Und siehe, ein schwarzes Pferd, und der, der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. 6 Und ich hörte etwas wie eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, die sagte: "Ein Chönix Weizen für einen Denar und drei Chönix Gerste für einen Denar; und das Öl und den Wein beschädige nicht."

6,7 Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebendigen Wesens sagen: Komm! 6,8 Und ich sah: Und siehe, ein fahles Pferd, und der, der darauf saß, sein Name war der Tod; und der Hades folgte ihm. Und ihnen wurde Gewalt gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Tod und durch die wilden Tiere der Erde. Off 6,1-8;


Das könnte also weltweite Kriege bedeuten. Jedoch scheint ein Teil dieses Textes irgendwie nicht dazu zu gehören. "Er nimmt den Frieden von der Erde" ok, ist klar: weltweite Kriege, aber "dass sie einander schlachteten"? Gerade heute, wo der Angreifer hinter einem Bildschirm tausende Kilometer entfernt sitzt und es das kriegsgerät, die Drohne ist, welche die Menschen "abschlachtet"?

Die Lösung fand ich dann eben in der Aussage des Sohnes Gottes im Matthäusevangelium. Dort sagt der Herr:

Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und Hungersnöte und Seuchen und Erdbeben werden an verschiedenen Orten sein.

Mt 24,6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Gebt acht, erschreckt nicht; denn dies muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. 24,7 Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und Hungersnöte und Seuchen und Erdbeben werden an verschiedenen Orten sein. 24,8 Dies alles aber ist der Anfang der Wehen. Mt 24,6-8;


Auch das klingt vorerst wie ein Weltkrieg, aber auch da wird der aufmerksame Leser misstrauisch. Wenn "Nation gegen Nation" kämpfen wird und "Königreich gegen Königreich", wenn Jesus also schon alle Beteiligten anführt, wieso erwähnt der Herr nicht auch "Nation gegen Königreich" oder vice versa? Und da kommt einem wieder der Text aus der Offenbarung in den Sinn: "dass sie einander schlachteten" (im griechischen Originaltext: "hinschlachten").

Wenn sie also einander abschlachten werden, dann müssen sie, die Bürger einer Nation, eines Königreiches, nahe beieinander sein und nicht irgendwo auf der Welt. Beim weiteren Studium hat sich dann herausgestellt, dass es sich bei diesen Prophezeiungen offensichtlich um Bürgerproteste, Aufstände und Revolten, bis hin zu Bürgerkriegen handelt und nicht um einen Weltkrieg.

Deshalb sagt der Herr auch nur "Nation gegen Nation" und "Königreich gegen Königreich" und lässt die naheliegende Variante "Nation gegen Königreich" unerwähnt, weil ja auch z.B. die derzeitigen Bahnstreiks in Deutschland nicht in Großbritannien stattfinden. Allerdings sind dabei Kriege Nation gegen Nation "in der Nachbarschaft" sozusagen, wie wir sie in der Realität in Russland gegen den Nachbarn Ukraine und in Israel gegen den Nachbarn Palästina haben, nicht ausgeschlossen.

Der aufmerksame Leser wird nun schon erkannt haben, weshalb ich diese Zusammenhänge so genau erkläre. Nach meiner Erkenntnis ist diese, vom Herrn im Matthäusevangelium und von Gott in der Johannesoffenbarung prophezeite Anfangszeit der Großen Trübsal unsere gegenwärtige Echtzeit. Ob das nun die Bürgerproteste, Revolten und Aufstände sind, ich meine, wir erleben das gerade und die Bürgerkriege werden nicht lange auf sich warten lassen.

Und auch die, im Text von Mt 24 erwähnten Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben, haben wir z.T. schon erlebt (HIV, COVID-19) und werden in naher Zukunft noch mehr davon sehen. Ein Zweifel daran, weil dort auch die "wilden Tiere" als Todesursache angeführt sind und das in der heutigen Zeit kaum vorstellbar ist, werden ausgeräumt, wenn man bedenkt, dass auch ein Virus ein wildes Tier ist! Wenn ein Virus kein Tier wäre, was sollte es sonst sein und dass ein Virus ein "Haustier", d.h. gezähnt wäre, lässt sich auch nicht sagen. Am ehesten noch, dass sich der Mensch gegen bekannte Viren immunisiert hat.


Das erste Siegel – der Reiter auf dem weißen Pferd: der erste Antichrist?

Wir sind also m.E. bereits am Anfang dieser Endzeit, die mit dem Reiter auf dem weißen Pferd beginnt. Ich habe weiter oben den weiteren Text dieser Einzelprophezeiung nicht weiter kommentiert, weil ich den Leser zuerst mit dem Kontext vertraut machen wollte. Nun können wir uns die Fortsetzung dieses Textes ansehen:

Und ich sah: Und siehe, ein weißes Pferd, und der, der darauf saß, hatte einen Bogen, und eine Krone wurde ihm gegeben, und er zog aus, siegend und damit er siegte.

Off 6,1 Und ich sah, als das Lamm eins von den sieben Siegeln öffnete: Und ich hörte eins von den vier lebendigen Wesen wie eine Donnerstimme sagen: Komm! 6,2 Und ich sah: Und siehe, ein weißes Pferd, und der, der darauf saß, hatte einen Bogen, und eine Krone wurde ihm gegeben, und er zog aus, siegend und damit er siegte. Off 6,1-2;

Ich gehe davon aus, dass dieser Reiter auf dem weißen Pferd der erste Antichrist ist. (Warum es m.E. zwei Antichristen geben wird, habe ich schon wiederholt mit biblischen Nachweisen belegt.) Diesem Reiter auf dem weißen Pferd wurde also ein Bogen und eine Krone gegeben. Und "er zog aus, siegend und damit er siege". Das muss aber nicht bedeuten, dass dieser Bogen ein Kriegsbogen ist, denn dieser biblische Krieg kommt mit dem nächsten, den zweiten Reiter auf dem roten Pferd. Aber wenn der erste Reiter auszog "siegend und damit er siegte" – worauf auch die Krone hindeutet –, heißt das doch wohl, dass er irgendwelche "Kämpfe" (Wortgefechte -Politik?) durchführen und immer gewinnen wird.

(Siehe auch Diskurs 86: "Der erste und der zweite Antichrist.)


Um nun wieder zu diesen kosmischen Formationen, des "Riesenbogens" (Giant Arc) und des "Großen Rings" (Big Ring) zu kommen: bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass diese letzte Entdeckung, der "Große Ring", am 11. Januar erfolgte. Das ist 5 Tage nach dem, am 6. Januar im Christentum weltweit gefeierten Tag der "heiligen drei Könige". Vor zweitausend Jahren um diese Zeit, hatten diese Drei auch einen besonders hellen Stern am Himmel entdeckt und sind ihm nach Bethlehem gefolgt. Damals hat Gott den Menschen ein Zeichen gegeben und angekündigt, dass sein Sohn geboren wurde, der im Millennium die Welt regieren wird.

Nun ist ja der Antichrist der "Sohn" Satans, dem der Teufel am Ende seine ganze Macht und Kraft und sogar seinen Thron (des Weltbeherrschers Thron Apg 1,5-9;) übergeben wird. Und hier läßt sich eine gewisse Vergleichbarkeit dieser biblischen Aussagen (Reiter mit Bogen) mit diesen kosmischen Formationen herstellen. Es könnte also ein Zeichen für die Geburt dieses ersten Antichristen sein. Dieser wird ja als Mensch geboren, dann vom Sohn Gottes, bei dessen Wiederkunft zur Entrückung, getötet und vom Satan als Dämon wieder auferweckt. Wenn es sich also um die Geburt dieses Menschen handelt, hätten wir wahrscheinlich noch 20-30 Jahre Zeit.

Wir haben also sowohl für den Zeitpunkt der Entdeckung – "Heilige drei Könige", als auch für den Inhalt des Zeichens – "Reiter auf dem weißen Pferd mit Bogen" eine mögliche biblische Korrelation, welche eben insbesondere durch die Einzigartigkeit und Erstmaligkeit dieser kosmischen Entdeckung eine gewisse Bestätigung findet.

Um es zusammenzufassen, bei diesen kosmischen Riesenstrukturen gibt es m.E. zu viele "Gigantismen", als dass dies tatsächlich ein Zufall sein könnte.


Aus der Sicht der Wissenschaft:

o Diese beiden kosmischen Formationen wurden zufällig entdeckt, als die Forscher das Licht von weit entfernten Quasaren untersucht haben

o beide Megastrukturen befinden sich in einer Entfernung von der Erde von 9 bzw. 9,3 Milliarden Lichtjahren¹)

o diese Strukturen sind die größten jemals im Universum angetroffenen Formationen, der Durchmesser des Großen Rings: 1,3 Milliarden Lichtjahre

o nach dem weltweit in der Wissenschaft geltenden Standardmodell des Universums, dürfte es eine derartige Zusammenballung von Materie gar nicht geben

o dieses "kosmische Prinzip" der Wissenschaft, das Standardmodell, muss daher neu überdacht werden

o auch die geometrische Form dieser beiden Objekte (symmetrischer Bogen und fast perfekter Kreis) sind einzigartig und stellen die Astronomie vor ein Rätsel.


Aus der Sicht der Bibel:

o Ein ähnliches Ereignis gab es bereits einmal: vor zweitausend Jahren hat ein wandernder, hell leuchtender Stern die Geburt des Sohnes Gottes angekündigt

o der Zeitpunkt dieser zufälligen Entdeckung des "Großen Rings" ist fast deckungsgleich mit jenem vor rd. zweitausend Jahren

o das Bild dieser Formationen läßt sich mit der Prophezeiung des Reiters mit Bogen auf dem weißen Pferd (Off 6,2;) und somit auf den ersten Antichrist deuten

o ähnlich, wie damals die Geburt des friedliebenden Sohnes Gottes angekündigt wurde, wird jetzt die Geburt des brutalen Sohnes des Widersachers angekündigt.


Abschließend hier noch ein kurzer Bericht der BBC-news über dieses Ereignis, welcher die Überraschung und Ungläubigkeit in wissenschaftlichen Kreisen über diese Entdeckungen erkennen lässt:


(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)

Riesiger Ring von Galaxien stellt das gängige Verständnis der Wissenschaft über den Kosmos in Frage. / Pallab Gosh (BBC)

Wissenschaftler der University of Central Lancashire haben eine gigantische, ringförmige Struktur im Weltraum entdeckt. Sie hat einen Durchmesser von 1,3 Milliarden Lichtjahren und scheint von der Erde aus gesehen etwa 15-mal so groß wie der Mond am Nachthimmel zu sein. Von den Astronomen als "Großer Ring“ bezeichnet, besteht dieser Ring aus Galaxien und Galaxienhaufen. Sie sagen, dass er so groß ist, dass es unser Verständnis des Universums in Frage stellt. Mit bloßem Auge ist er nicht zu erkennen. Es ist sehr weit entfernt und die Identifizierung aller Galaxien, aus denen diese größere Struktur besteht, hat viel Zeit und Rechenleistung gekostet. Solche großen Strukturen sollten nach einem der Leitprinzipien der Astronomie, dem sogenannten kosmologischen Prinzip, nicht existieren. Dies besagt, dass alle Materie gleichmäßig im Universum verteilt ist.

Obwohl Sterne, Planeten und Galaxien in unseren Augen riesige Materieklumpen sind, sind sie im Kontext der Größe des Universums unbedeutend – und die Theorie besagt, dass sich viel größere Materieklumpen nicht bilden können sollten. Der Große Ring ist keineswegs der erste wahrscheinliche Verstoß gegen das kosmologische Prinzip und legt daher nahe, dass noch ein weiterer, noch zu entdeckender Faktor im Spiel ist. Laut Dr. Robert Massey, stellvertretender Direktor der Royal Astronomical Society, mehren sich die Belege für ein Umdenken bei einem zentralen Punkt der Astronomie." Dies ist die siebte große Struktur, die im Universum entdeckt wurde und die der Vorstellung widerspricht, dass der Kosmos im größten Maßstab glatt ist. Wenn diese Strukturen real sind, dann ist das definitiv ein Denkanstoß für Kosmologen und das akzeptierte Denken darüber, wie sich das Universum im Laufe der Zeit entwickelt hat.“ sagte er. (BBC News)





Anmerkungen

¹) Das Lichtjahr ist ein Längenmaß und entspricht der Strecke, welche das Licht – mit einer Geschwindigkeit von rd. 300.000 km in der Sekunde – in einem Jahr zurücklegt.