Diskurs 154 – Aspekte der Schöpfung Gottes.




Gott.

Der Mensch.

Die Wiedergeburt – die Auferstehung als nichtstofflich-geistliches Wesen.

Die Gerechtigkeit Gottes.

Die "Endkontrolle" – das Weltgericht.

Die Bibel.

Ein Zeichen im Kosmos.

Die Zeichen der biblischen Endzeit.

Die Große Trübsal nach Ereignissen gegliedert.



Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.

Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend, werden verwandelt nach demselben Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, als durch den Herrn, den Geist.

(2Kor 3,17-18)



Gott.

Gott ist Geist. Wenn man die Schöpfung betrachtet – und zwar die ganze Schöpfung, den Kosmos, mit seinen riesigen Dimensionen, die unzähligen Galaxien, mit den Milliarden von Sternen, die schwarzen Löcher und die Quasare. Dann die Erde, mit ihrer Flora und Fauna, und letztlich auch den Menschen, in all seiner Komplexität, mit seinen Fähigkeiten und Kapazitäten. Und wenn man in der Lage ist seine Umwelt auf intellektuell redliche Art zu betrachten, dann muss man sich einfach fragen: woher kommt das alles?

Bei derart objektiv denkenden Menschen ist die "Natur" als Autor all dieser Dinge (dafür müsste man eigentlich dieser "Natur" schon alle Nobelpreise der Welt verleihen), diese "Natur" ist also schon längst als Verlegenheitsbegriff der Wissenschaftler enttarnt. Mit "Natur" kann man alles das bezeichnen, was man nicht wissenschaftlich erklären kann. Und eben zuallererst die Beantwortung dieser Frage: Wer hat das alles "generiert"? Denn irgendwie muss es ja irgendwann einmal hergestellt, produziert, generiert oder eben erschaffen worden sein, sonst wäre es ja nicht da.

Und das führt uns – wie bei allen Fragen nach den Anfängen – zu der Frage: Wer oder was war am Anfang? Und nachdem wir in einem raumzeitlichen Universum leben, heißt das zur Stunde null zurückzusehen. Nachdem wissenschaftlich erwiesenermaßen das Weltall fast 14 Milliarden Jahre alt ist, ist es evident, dass es niemand von uns, also kein Mensch gewesen sein kann. Es war also irgendetwas oder irgendwer Unbekannter.

Und jetzt versuchen wir einmal als Analysehilfe, ein Experiment zu denken. Denken wir, Handys (Mobiltelefone) wären lebende, denkende Wesen mit Fortpflanzungsfähigkeit. Und da ist nun ein kleiner, cleverer Handy-Junge, der fragt seine Handy-Mutter, wer denn die Handy-Rasse eigentlich erschaffen hätte. Die Mutter denkt einen Augenblick nach und sagt dann: "Ja weißt du, so genau weiß ich das jetzt nicht, aber es war bestimmt irgendwas oder irgendwer". Aber weil der Junge hartnäckig ist, fragt er am nächsten Tag seinen Handy-Lehrer: "Wer hat eigentlich die Handy-Rasse erschaffen?".

Und der Lehrer weiß da schon besser Bescheid. Er belehrt den Jungen: "Die Handy-Rasse hat sich aus einem kleinen Chip entwickelt. Der Chip hat sich vermehrt und es sind immer mehr geworden, bis daraus die Handy-Rasse entstanden ist". Doch nachdem der Junge, wie gesagt, hartnäckig war, fragte er weiter: "Und wer hat diesen ersten Chip erschaffen, Herr Lehrer?". Darauf der Lehrer: "Das, mein Junge, das war die Handy-Natur!".

Obwohl dies auch ein treffendes Beispiel für die Situation in unserem menschlichen Umfeld ist, möchte ich nur einen Aspekt herausgreifen. Wenn man diesem fiktiven Lehrer gesagt hätte, dass es der Mensch war, der das Handy erfunden hat, hätte er wahrscheinlich gesagt: "Mensch? Wer oder was ist ein Mensch? Alles was kein Betriebssystem im Gehäuse hat, wäre unfähig, ein Handy zu erfinden!".

Und auch das ist nun beim Menschen und insbesondere unter Wissenschaftlern, durchaus üblich. Auch sie sagen: "Gott? Wer oder was ist Gott? Alles was nicht wissenschaftlich nachgewiesen ist, gibt es nicht". Oder wie mich anlässlich der Explosion des Kernreaktors in Tschernobyl, in Erwartung der auf Österreich zu steuernden radioaktiven Wolke, ein Bauer aufgeklärt hat: "was ich nicht sehen, hören, riechen oder greifen kann, das gibt es für mich nicht". – Glücklicherweise hat uns die radioaktive Wolke verschont.



Der Mensch.

Der physisch-biologische Mensch.

In seiner ersten Existenzphase befindet sich der Mensch in einem materiellen, raumzeitlichen Universum, in der Form eines physisch-biologischen Lebewesens, aber bereits ausgestattet mit jenem, noch neutralen und ergebnisoffenen Geist, mit welchem er in seiner endgültigen Existenzform, in der geistlichen Dimension, als unsterbliches Geistwesen seine ewige Existenz erleben wird.

Der Schöpfer des Menschen ist selbst Geist und verkörpert die Ursubstanz der Gerechtigkeit. Jeder neugeborene Mensch erhält von ihm jenen (be-) fruchtbaren, aber noch jungfräulichen Geist, der mit einem freiem Willen und offen für jedwede Information ausgestattet ist. In dieser, von Gott gegebenen absoluten Entscheidungsfreiheit, bestimmt nun der Mensch in seinem Erdenleben, welche Informationen er mit den 5 Sinnen seines physischen Körpers, seinem Geist zuführt und ihn damit befruchtet. Der ursprünglich absolut freie Wille dieses Geistes, bestimmt dann unter Berücksichtigung der persönlichen Präferenzen des Menschen die Relevanz dieser Informationen für das Individuum und entscheidet ob er sie weiterverfolgt oder nicht.

Die Aufgabe des Menschen ist es nun, in seinem physisch-biologischen Leben hier auf Erden, diesen fruchtbaren, jedoch noch unbefruchteten Geist, in seinem freien Willen mit jenen Informationen zu versorgen, die für seine endgültige und ewige Form der Existenz relevant sind und ihn auf das zukünftige Leben vorbereiten. Am Ende seines Lebens stirbt der biologische Körper, aber der unsterbliche Geist jedes Menschen wird mit allen seinen Informationen in der "Cloud" bis zum Ende der Ersten Schöpfung zwischengespeichert.


Die Wiedergeburt – die Auferstehung als nichtstofflich-geistliches Wesen.

Am Ende der Welt – ein Teil sogar schon etwas früher – werden alle Menschengeister aus der "Cloud" wieder heruntergeladen. Dies ist der eigentliche geistliche Geburtsvorgang, nämlich die "Wiedergeburt in der Auferstehung aus dem Geist" des Menschen und seine Verwandlung in ein Geistwesen, die endgültige, geistliche Existenzform des Menschen. Sodann wird der Schöpfer an allen Menschen einen Abschlusstest vornehmen, um zu prüfen, wer sich in seiner physischen Existenzform, in seinem irdischen Leben qualifizieren konnte, um in die endgültige, geistige Existenz einzugehen.

Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.

Jh 3,3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. 3,4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter eingehen und geboren werden? 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen. 3,6 Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. 3,7 Verwundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden. 3,8 Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist. Jh 3,3-8;



Wiedergeburt ist die Auferstehung vor dem Weltgericht

Mt 19,28 Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auch ihr werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen wird, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.



Auferstehung und Weltgericht

Mt 25,31 Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen; 25,32 und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird sie voneinander scheiden, so wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet.


Die Gerechtigkeit Gottes.

Ich denke, das müsste auch den ärgsten Zweifler überzeugen – wenn er objektiv ist. Aber bei dieser Gelegenheit können wir hier noch einen anderen Zusammenhang klären, welcher sich oben im Text von Mt 19,28 zeigt. Aus diesem Text geht außer der Tatsache der Wiedergeburt in der Auferstehung, noch der Umstand hervor, dass hier der Herr beim Weltgericht auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzt, um die auferstandenen Völker zu richten. Doch er beauftragt hier die Jünger, ihre Landsleute aus den Stämmen Israels zu richten. Wieso das?

Der Grund ist die Gerechtigkeit Gottes. Wir haben – fast würde ich sagen: "Gott sei Dank", wenn es nicht Gott selbst wäre, von dem wir hier sprechen - wir haben einen Gott, der absolut gerecht ist. Ja ich würde sagen, er ist die Gerechtigkeit in Person. Man liest das im Alten Testament fast in allen Büchern, "Gott ist immer gerecht, seine Wege sind gerade, er geht keine krummen Pfade, etc. etc.".

Nur so nebenbei, diese Welt wird seit zweitausend Jahren und bis zum Ende der Endzeit nach der Bibel noch vom Teufel regiert. Stellen Sie sich vor, so wäre es im Himmel! Da sage ich "furchtbar, grauslich". Deshalb bin ich dankbar, dass wir einen Gott der Gerechtigkeit haben. Einen Gott, der gar nichts anderes zulässt als Gerechtigkeit. Und zwar Gerechtigkeit am Ende, wenn alles getan und gesagt ist: Böses und Gutes – z.B. Einsicht, Umkehr und Vergebung, aber auch Sturheit, Verbrechen und Verdammung.

Im Zusammenhang mit der Gerechtigkeit unseres Gottes gibt es sogar biblische Berichte, welche auf indirekte Weise bestätigen, dass "Gottes Wege immer gerade sind". Gott hat diesen Planeten schon mehrfach besucht. Wie (fast) allgemein bekannt, ist er 40 Jahre lang mit den Israeliten durch die Wüste gewandert, dann hat er, gemeinsam mit zwei Engeln, Abraham besucht. Die beiden Engeln sollten Abrahams Neffen Lot, der mit seiner Familie in Sodom wohnte, vor der Vernichtung aus der Stadt herausführen. Und bei dieser Gelegenheit hat Gott dem Abraham verheißen, dass er mit seinen hundert Jahren Vater werden wird und ihm seine unfruchtbare neunzigjährige Frau Sarah, einen Sohn, den Isaak, gebären wird.

Und dann haben wir zwei Berichte von Hesekiel, welcher Gott in seinem "Fahrzeug" gesehen hat, einmal am Fluss Kebar und ein zweites Mal in Jerusalem. Dieses "Fahrzeug" waren vier Cherubim (Engel), welche im Quadrat in Karo-Form aufgestellt und mit ihren rechts und links ausgestreckten Flügeln einander berührend, vorwärts marschierten oder flogen und mit ihren Händen auf einer Art Tragefläche - Hesekiel nennt es "wie ein festes Gewölbe" -, den Thron Gottes über ihren Köpfen trugen.

"Wenn sie gingen, dann gingen sie nach ihren vier Seiten hin: sie wandten sich nicht um, wenn sie gingen; denn an den Ort, wohin das Vorderste sich wandte, folgten sie ihm; sie wandten sich nicht um, wenn sie gingen." Hes 10,11;


Diese vier Cherubim nennt Hesekiel auch das "lebende Wesen", weil sie sich immer nur gemeinsam und zur gleichen Zeit bewegten, wie wenn es ein einziges Wesen wäre. Doch dieser Effekt tritt ein, wenn sie alle vier vom Geist Gottes gesteuert werden. Und nachdem Hesekiel auch feststellte, dass in den Rädern, welche rundum mit Augen besetzt waren und ohne sichtbare Verbindung neben den Cherubim einher rollten, der Geist der Cherubim wäre, so ist es ziemlich sicher, dass es tatsächlich der Geist Gottes war, der die Cherubim und damit auch die Räder steuerte und die Richtung vorgab.

"Wohin der Geist gehen wollte, gingen sie, dahin, wohin der Geist gehen wollte. Und die Räder erhoben sich gleichzeitig mit ihnen, denn der Geist des lebenden Wesens war in den Rädern." Hes 1,20;


Auf ihren Köpfen hatten die Cherubim rundum vier Angesichter, eines auf jeder Seite des Kopfes. Auf der einen Seite das Angesicht eines Löwen, dann das eines Adlers, eines Menschen und eines Cherubs. Dieses Cherubangesicht hat Hesekiel am Fluss Kebar noch für ein Stierangesicht gehalten, doch als er das Gefährt dann in Jerusalem genauer aus der Nähe betrachten konnte, erkannte er, dass es kein Stier-, sondern ein Cherubangesicht war.

Bei der Interpretation dieser vier Angesichter, konnte ich sie dann als die Vertreter der Schöpfung bei Gott identifizieren, wie das in seinem "Systema Naturae", auch schon Carl von Linné (1707-1778) - allerdings  in weltlicher Ausprägung und mit logischen Fehlern - erkannt hatte. Doch die Fortbewegungsart der Engel war nach wie vor rätselhaft, sie bewegten sich immer nur geradeaus: vor- oder rückwärts, rechts oder links, immer in Richtung eines ihrer vier Angesichter. (Mehr Details können interessierte Besucher im Exkurs11: "Der Thron Gottes." finden.)

Nachdem mir klar war, dass bei einer derartigen Fortbewegungsart ein Ziel, welches vom Standort schräg gegenüber lag, nur mit einem ständigen "Zickzackkurs" erreicht werden kann und Hesekiel das auch in Hes 1,14 bestätigt: "Und die lebenden Wesen liefen und kehrten zurück, wie das Aussehen des Blitzes", erinnerte ich mich an diese Aussagen im AT "Gottes Wege sind immer gerade" und erkannte:

Gott geht keine schrägen Wege und fährt keine krummen Touren – nicht einmal bei der Beförderung seiner eigenen Person.


Das größte Beispiel für die Gerechtigkeit unseres Gottes ist aber der Sohn Gottes. Weil Gottes Gerechtigkeit, sein "Gerechtigkeitsgefühl" würden wir sagen, es nicht zuließ, dass die Menschen im ewigen "Königreich" von einem allmächtigen Gott regiert werden sollten, der auf seinem Herrscherthron von den Sorgen und Nöten des Menschen keine Ahnung hat, ließ Gott seinen Sohn, der in der Ewigkeit das Königreich regieren wird, als Mensch geboren werden und die wichtigsten Jahre eines Menschenlebens durchleben.

Und Jesus Christus hat in seinem Leben wirklich wenige Höhen, aber so ziemlich alle Tiefen erlebt, die ein Mensch nur erleben kann. Und dennoch hat er am Ende seines Lebens, als er durch die Allwissenheit des Vaters wusste, welch qualvoller Tod ihn erwartete, den Vater nur gefragt: Ist es Dein Wille mein Vater? Und als der Vater das bejahte, hat der Sohn nur gesagt: "dein Wille geschehe" und hat sich in sein Schicksal ergeben.

Und hier erkennen wir jetzt letztlich auch, warum Gott beim Letzten Gericht die 12 Stammväter der Israeliten das israelische Volk beurteilen lässt: sie sind auch Israeliten und kennen die, den Israeliten von Gott verordneten Gebote. Sie können daher beurteilen, wer sich an diese Gebote Gottes für die Israeliten gehalten hat und wer nicht. Und die Juden können dann nicht sagen: "der versteht ja nichts vom Leben eines Juden".


Die "Endkontrolle" – das Weltgericht.

Jetzt, zweitausend Jahre später, hat der Vater ihm alle Macht im Himmel und auf Erden übergeben und beim Weltgericht wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen und die auferstandenen Menschen aller Zeiten dieser Welt richten. Und es kann niemand sagen, "der weiß ja nicht, wie schwer es die Menschen haben". Doch, er weiß es, er hat es selbst am eigenen Leib erlebt.

Und dann wird u.a. auch der katholische Klerus – von den Päpsten bis zu den Millionen von Pfarrern, sich verwundern, wenn das "Kindlein in der Krippe" als Weltenrichter auf dem Thron seiner Herrlichkeit, dem Richtthron, sitzen wird und ihnen zurufen wird: "Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist".

Und man ist versucht zu den Begründungen, welche der Herr für die Verfluchten anführt, noch hinzuzufügen: Ihr habt eure Leute dazu verpflichtet, dem Auftrag Gottes an die Menschen: "Seid fruchtbar und mehrt euch", abzuschwören und keine Frau anzurühren. Als Folge davon haben Hunderttausende eurer Pfarrer Millionen Kinder missbraucht und für ihr Leben geschädigt. Allein dafür gebührt euch die Hölle.

Jene Menschen, welche diese Prüfung nicht bestehen, werden kein ewiges Leben bei und mit Gott haben, sondern sie werden ihre ewige Existenz im Feuersee verbringen (kann man sich vielleicht als eine Magmakammer im Kern des Planeten vorstellen). Das materielle raumzeitliche Universum wird dann vom Schöpfer aufgelöst und er erschafft für alle Menschen, welche jetzt seine Kinder sind und er ihr Vater geworden ist, einen neuen Lebensraum.


Die Bibel.

Die Exegese.

Wie bereits weiter oben angesprochen, reagiert die Wissenschaft meistens ablehnend, wenn man sie mit "Gott" konfrontiert. Diese Menschen schaffen es (oder wollen) ganz einfach nicht, bei diesem Thema über sich und ihre Dogmen hinaus zu denken. Es ist schon klar: die wissenschaftliche Arbeit braucht Beweise und Fakten. Doch die gibt es, man müsste sie nur als solche anerkennen. Ich bin selbst lange Zeit Analyst in Informatikunternehmen gewesen, und ich kenne mich damit aus, Unterlagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen.

Und als mir vor etwa fünfzig Jahren die Zeugen Jehovas auf die Nerven gingen, weil sie mit mir dauernd über Gott diskutieren wollten, habe ich mir eines Tages eine Bibel gekauft und habe begonnen, die Aussagen dieser Leute nachzuprüfen. Mit der Zeit habe ich entdeckt, was diese Leute alles erfunden und umgedeutet hatten – oft selbst völlig unwissend, weil sie nicht mehr die Bibel sondern eine Lehre des "Watchtower" aus Brooklyn verkündet haben (der sich anscheinend ein Vorbild an der katholischen Kirche genommen hatte).

Bei dieser, eher aus Ärger durchgeführten Analyse, habe ich aber auch einige interessante Zusammenhänge entdeckt, die ich dann so peu à peu weiterverfolgte. Ich habe die Bibel weiterstudiert und festgestellt, dass viel von dem, was offiziell als "Bibelinhalt" bekannt ist, schlicht und einfach Publicity-Lügen der katholischen Kirche sind, mit denen sie von ihrem gutgläubigen Kirchenvolk Geld und falsche Anerkennung (Macht) erschlichen haben.

Und weil man mich hier nach einem Beispiel gefragt hat, hier ist eines von vielen:


Die Nächstenliebe.

Der die Barmherzigkeit an ihm tat, das ist sein Nächster, den er lieben soll wie sich selbst.

Lk 10,25 Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? 10,26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 10,27 Er antwortete und sprach: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand

und deinen Nächsten wie dich selbst" 10,28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben.

10,29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? 10,30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halbtot liegen.

10,31 Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinab zog; und als er ihn sah, ging er vorüber. 10,32 Desgleichen auch ein Levit: als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. 10,33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; 10,34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. 10,35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme.

10,36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? 10,37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. (Also der Helfer ist der Nächste!!!) Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen! Lk 10,25-37;


Ähnlich, wie die falsche Interpretation der "geringsten meiner Brüder" aus Mt 25,40, ist die völlige Sinnumkehr des biblischen Begriffes der "Nächstenliebe" durch Kirchen, Prediger und Hilfsorganisationen, eine der größten Betrügereien, um bei leichtgläubigen Zeitgenossen Mitleid zu erregen und ohne viel Aufwand Spendengelder zu scheffeln.

Nach den Worten des Herrn Jesus Christus im Gleichnis vom barmherzigen Samariter, ist das Gebot der Nächstenliebe nicht die Liebe und Unterstützung von Hilfsbedürftigen, wie uns das die scheinheilige katholische Kirche immer wieder einreden will, sondern es ist – umgekehrt – die Liebe zu jenen Menschen, welche uns geholfen haben.

In diesem Bibeltext fragt ein Zuhörer den Herrn, wer denn dieser "Nächste" sei, den man lieben sollte. Und der Herr erzählt ihm dieses Gleichnis, in welchem ein Mann überfallen und ausgeraubt wurde und verletzt auf der Straße liegt. Zwei jüdische Kleriker gingen achtlos an ihn vorüber und erst ein Mann aus Samarien, der als Dritter an ihm vorbeikam, hat ihm geholfen.

Und aus diesem Gleichnis leitet nun der Herr in Lk 10,36-37 die Antwort auf die Frage ab, wer denn der Nächste eines Menschen sei:

"Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!"

Der Samariter ist also der "Nächste" dieses Verletzten. Und deshalb muss auch dieser Verletzte den Samariter – seinen Nächsten (Mt 22,39) – lieben, weil der ihm geholfen und ihn versorgt hat. Daher lautet also das Gebot der Nächstenliebe: Liebe jene Menschen, welche dir geholfen haben und zeige ihnen ebenso deine Liebe wie sie dir ihre Liebe gezeigt haben, indem sie dir behilflich waren.

 

NÄCHSTENLIEBE  IST  DAHER  KEINE  KATEGORIE  DES  MITLEIDS,  SONDERN  EINE  SOLCHE  DER 

DANKBARKEIT!


Das Gebot der Nächstenliebe heißt also:

 DEN, DER DIR GEHOLFEN HAT, MUSST DU LIEBEN WIE DICH SELBST!

Und das sind nun sicherlich einmal unsere Eltern. Dann noch verschiedenen andere Personen, die uns in unserem Leben auf die eine oder andere Weise geholfen haben. Aber eben mit Sicherheit nicht irgendwelche Flüchtlinge aus Übersee.



Aber es gibt auch manchmal Probleme mit den biblischen Texten selbst. So findet man bei Paulus, in seinem ersten Brief an Timotheus – der übrigens wirklich umfassende Verhaltensgrundsätze für die christliche Gemeinde enthält -, in 1Tim 6,11-16 zwei sich absolut widersprechende Aussagen. Während er am Beginn dieses Textes darauf hinweist, dass der Mensch Gottes "das ewige Leben" ergreifen sollte, erklärt er am Ende dieses Absatzes, dass der König aller Könige – also unser Herr Jesus Christus – "allein die Unsterblichkeit hat".

Und da stellt sich nun natürlich die Frage, wenn Jesus Christus allein die Unsterblichkeit hat, wie sollte dann der Mensch Gottes das "ewige Leben" ergreifen"? Nachdem ich die Übersetzung anhand des griechischen Originaltextes überprüft und keinen Fehler feststellen konnte, könnte das auch ein Übertragungsfehler im griechischen Originaltext sein. Denn dass gerade Paulus das so formuliert haben sollte ist für mich nicht glaubhaft.

Aber du, Mensch Gottes, (…) ergreife das ewige Leben (aiwniou zwhz); (…) der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat (adanasion).

1Tim 6,11 Aber du, Mensch Gottes, fliehe das! Jage aber nach der Gerechtigkeit, der Frömmigkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut! 6,12 Kämpfe den guten Kampf des Glauben; ergreife das ewige Leben (aiwniou zwhz) wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen. 6,13 Ich gebiete dir vor Gott, der alle Dinge lebendig macht, und vor Christus Jesus, der unter Pontius Pilatus bezeugt hat das gute Bekenntnis, 6,14 dass du das Gebot unbefleckt und untadelig bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus, 6,15 welche uns zeigen wird zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, 6,16 der allein Unsterblichkeit hat, (adanasion) der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen. 1Tim 6,11-16;


Was ich damit sagen will ist, dass man entscheidungsrelevante Unterlagen immer selbst prüfen muss, um nicht auf Betrüger hereinzufallen. Ich habe die Bibel studiert und kann sie als Grundlagenlektüre mit jeder Menge an Beweismaterial bestätigen. Um das zu erkennen, muss man allerdings die Bereitschaft haben, den Text wirklich objektiv und frei von jeder Voreingenommenheit zu lesen. Die biblische Lehre (wie sie in der Bibel steht!) sollte m.E. eigentlich ein Studienfach an jeder Universität sein ("Bibelwissenschaften" nicht katholische Betrugs-"Theologie").

Eine der wichtigsten Entdeckungen, welche ich während meines Bibelstudiums machten konnte, war die Feststellung, dass der Ereignisablauf der Heilsgeschichte bis zum Ende der Welt ganz anders ist, als dass die weltlich-christlichen Religionen sagen – wenn sie überhaupt etwas darüber sagen. Wir befinden uns als Menschen auf diesem Planeten in einer "Zwischenstation" unserer Existenz. Und allen, die jetzt denken: "Ja, ja, die alte Mär vom ewigen Leben", möchte ich sagen, ich hatte einmal ähnlich gedacht.

Ich war – und bin nach wie vor – absolut Realist. Es gibt auch niemand, der mich "indoktriniert" hätte – es sei denn die Bibel. Ich bin bei keiner Kirche, keiner Freikirche, Gemeinde oder irgendeiner Religion dieser Welt. Das ist auch der Grund, wieso ich frei und offen sprechen und schreiben kann. Was denken Sie, wie viele Besucher mich schon angegriffen haben, weil ich offen erklärte, dass der Mensch im endgültigen Stadium seiner Existenz, ein Geistwesen ist?

Um das anhand eines bildhaften Beispiels zu erklären, kann man es mit der Entwicklung eines Schmetterlings vergleichen. Der Mensch ist derzeit, hier auf Erden, in einem Entwicklungsstadium, ähnlich dem "Raupenstadium" eines Schmetterlings. Und so, wie sich das Leben einer Raupe, mit ihren Fortbewegungsmöglichkeiten, der Nahrungsaufnahme und natürlich der Optik, nicht mit dem, nach der Verpuppung dann entstandenen Schmetterling vergleichen lässt, kann man die irdische Phase des Menschen nicht mit seiner finalen Existenz als Geistwesen vergleichen.

Das sind keine Märchen, sondern biblische Tatsachen. Nun habe ich mich natürlich gefragt, wieso denn diese biblischen Tatsachen von all den weltlich-christlichen Religionen nicht schon längst – eigentlich seit fast zwei Jahrtausenden – dazu verwendet wurden, um mit diesen phantastischen Aussichten den Menschen noch mehr Anreiz zu geben um Christen zu werden.

Aber genau das ist auch der Grund von damals bis heute: es ist zu phantastisch, man hatte schon genug Schwierigkeiten all die anderen Grundsätze des christlichen Weltbildes halbwegs glaubhaft zu vermitteln. Wenn man das jetzt den Leuten auch noch erzählt hätte, hätte man sie nur völlig verwirrt und sie wären fortgegangen. Doch weil man ja über die Jahrhunderte von den Leuten Geldspenden kassierte, um den arbeitsfreien Klerus zu finanzieren, hat man das dann lieber nicht erzählt und im Laufe der Jahrhunderte ist das dann allmählich in Vergessenheit geraten.

Man muss allerdings zugeben, dass es in der Bibel selbst auch nirgendwo direkt ausgesprochen wird. Und dort wo es angesprochen wird, ist es – vielleicht auch durch eine intentiöse Übersetzung, mehrdeutig zu verstehen. Man wollte die Kirche davor "schützen", im Volk als "Geisterkirche" verrufen zu werden (insbesondere am Beginn, als die Menschen manchmal noch von Dämonen besessen waren).

Ich habe heutzutage alle diese Probleme nicht und kann daher so sprechen und schreiben, wie es dem Originaltext – und seiner logischen Auslegung, die jeder nachverfolgen kann – entspricht. Ich muss daran nichts verdienen – im Gegenteil, ich finanziere seit 30 Jahren sämtliche Kosten dieser Website. Und auch weil ich denke, dass die Zeit gekommen ist, um diese versteckten Zusammenhänge offenzulegen, finden Sie weiter oben, im Abschnitt über die Wiedergeburt, eine detaillierte Zusammenstellung aller relevanten Bibelstellen.


Das biblische Christentum.

Ich habe also nicht den geringsten Vorteil daraus, ob Sie mir nun glauben oder auch nicht. Es liegt bei Ihnen ganz allein. Und sollten Sie es noch nicht wissen,  zum Unterschied zu den weltlich-christlichen Religionen ist das biblische Christentum keine Religion, sondern eine Relation, eine Beziehung oder Verbindung zu Gott und seinem Sohn.

In dieser biblisch-christlichen Glaubensgemeinschaft gibt es keine Kirchen, Tempeln oder Moscheen. Es ist der Mensch selbst, der biblische Christ, welcher als Kind Gottes der Tempel Gottes ist und in seinem Geist, im "Vier Augen"-Gespräch mit Gott, ganz alleine im stillen Kämmerlein, seine Anbetung durchführt. Und Gott, dem die Geister aller Menschen offen stehen, wird kommen und Wohnung bei ihm nehmen.


Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: "Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. und ich werde euch aufnehmen; und ich werde euch zum Vater sein, und ihr werdet mir zu Söhnen und Töchtern sein", spricht der Herr, der Allmächtige.
(2Kor 6,16-18;)


Und es muss auch jeder Mensch ganz alleine entscheiden, ob er diesen biblisch-christlichen Glauben annehmen will. Hier gibt es – außer der Taufe – keinen weiteren Initiationsritus für neue Glaubensgeschwister und diese Taufe kann auch privat, also nur der Täufling und sein Täufer, durchgeführt werden – beide sind nur ihrem Vater, unserem Herrn und Gott verantwortlich.

Der Gedankenaustausch der Geschwister erfolgt ganz normal und zwanglos wo immer sie sich treffen oder auch bei gesellschaftlichen Anlässen, wie es auch Paulus in seinen Briefen an den Timotheus recht genau schildert. Wenn Gott dort ein Thema ist, wird darüber gesprochen, egal wer anwesend ist. Wenn nicht, dann nicht. Immer nach dem Grundsatz der Pauluserkenntnis:


Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.
(2Kor 3,17;)


Warum und mit welchem Ziel hat Gott das Universum, unser Sonnensystem, die Erde und letztlich den Menschen erschaffen? Die ungläubige Welt macht sich darüber keine Gedanken und das weltliche Christentum reißt die christlichen Grundpfeiler einen nach den anderen um: in der katholischen Kirche hat man die "Segnung" von Homosexuellen erlaubt,  in den evangelischen Kirchen sogar die Ehe für Homosexuelle eingeführt und schwule Superintendenten gewählt.

Dort beschäftigt man sich offenbar nur mit sich selbst. Im biblischen Christentum hat man da schon eher den größeren Überblick:

o   Gott erschuf die Schöpfung für den Menschen.

o   Gott erschuf den Menschen, weil er bei sich und seinem Sohn Kinder haben will, die ihn lieben, die er auch liebt und denen er vertrauen kann.

o   Dazu hat er die Menschen mit einem Geist ausgestattet, mit welchem sie in ihrem Erdenleben ihren Gott erkennen können und sich entschließen können, ob sie bei ihm sein wollen oder nicht.

o   Alle Menschen werden nach ihrem Tod auferstehen und – wie die Engel auch – als geschlechtslose, unsterbliche Geistwesen wiedergeboren.

o   Jene Menschen, welche sich entschieden haben, Gott und seinen Sohn zu lieben und bei Gott zu wohnen, werden in eine neue, zweite Schöpfung Gottes, ins ewige Leben eintreten.

o   Jene Menschen, die sich gegen einen Verbleib bei Gott entschieden und ohne Vergebung ihr irdisches Leben beendet haben, werden ihre ewige Existenz im Feuersee verbringen.


Allerdings haben wir da noch eine Aussage des Paulus über die Schöpfung im Römerbrief 8,18-23, deren richtige Einordnung bisher noch nicht gelungen ist. Es ist vielleicht davon auszugehen, dass Paulus mit "Schöpfung" die Tierwelt oder einen Teil der Tierwelt auf dem Planeten im Sinn hatte, wenn er schreibt, die "Schöpfung" wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes – also die Wiedergeburt des Menschen.

Und wenn er schreibt: "dass auch die Schöpfung selbst frei gemacht werden wird von der Knechtschaft des Verderbens zu der Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes." würde das dann, wenn damit auch tatsächlich die Tierwelt intendiert ist, bedeuten, dass auch dieser restliche Teil der Schöpfung, nach der Auferstehung der Kinder Gottes, auch ewiges Leben (zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes) erlangen sollte?

In diesem Fall müsste aber m.E. – wie beim Menschen – auch hier eine Auswahl getroffen werden. Wobei es dann nicht um Werke der Tiere selbst gehen könnte, nach denen sie beurteilt werden, sondern es müsste einen Zusammenhang mit den bereits geretteten Kindern Gottes geben – also mit jenen unter ihnen, welche zu diese(m)n Tier(en) eine besondere, vielleicht liebevolle Beziehung hatten. – Eine offene Frage, die vielleicht von jüngeren Geschwistern bibeltreu beantwortet werden kann.

Denn das sehnliche Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes.

Röm 8,18 Denn ich halte dafür, dass die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. 8,19 Denn das sehnliche Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes.8,20 Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden (nicht freiwillig, sondern dessentwegen, der sie unterworfen hat), auf Hoffnung, 8,21 dass auch die Schöpfung selbst frei gemacht werden wird von der Knechtschaft des Verderbens zu der Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. 8,22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Geburtswehen liegt bis jetzt. 8,23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes haben, (sie sind wiedergezeugt als Kind Gottes auf Erden) auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes. Röm  8,18-23;


Wissen wir auch warum Gott die Schöpfung erschuf? Manche Geschwister mögen hier meinen, dass dies wohl egal sei, Tatsache ist, dass Gott sie erschuf. Das ist zwar richtig und war auch die Meinung fast aller Christen in den vergangenen Jahrhunderten, aber nicht deshalb, weil es nicht in der Bibel zu finden war, sondern weil ihre Sorge anderen Dingen gelten musste. Sie sind dennoch genauso durch das Opfer unseres Herrn Jesus Christus gerettet, wie wir Heutige.

Doch in unserer Zeit haben wir ganz andere Möglichkeiten und sind auch ganz anders geschult, sodass wir die Bibel heute viel besser "verarbeiten" und damit auch verstehen können, als bisher. Und das verpflichtet uns zu einem gewissen Teil auch dieses Wissen und dieses Verstehen anzuwenden und auch anderen interessierten Geschwistern weiterzugeben.

Wie ich in meinem Beitrag "Die Grundlagen des biblischen Christentums" bereits ausgeführt und anhand von biblischen Aussagen nachgewiesen habe, ist der Mensch in seiner Existenz auf diesem Planeten, in der pränatalen Phase seines – an sich ewigen - Lebens.


Der Mensch befindet sich in seinem Leben als intelligentes Säugetier auf der Erde in einer pränatalen Phase. Die Wiedergeburt erfolgt nach seinem physischen Tod und der Auferstehung des Geistes in der zeitlosen himmlischen Dimension, als unsterbliches, geschlechtsloses geistiges Wesen.

(Gott, unserm Heiland, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. (1Tim 2,3-4;)


Meine daraus gezogene Folgerung, dass daher die Wiedergeburt erst nach dem Tod des Menschen in der "Auferstehung aus dem Geist" erfolgen könne (Jh 3,6-7;), wird verständlicherweise in vielen Gemeinden anders gesehen und heftig diskutiert, bis dahin, das Gemeindemitgliedern, welche die hier bei Immanuel.at biblisch dokumentierte Interpretation weiterverbreiten, mit dem Gemeindeausschluss gedroht wird, wie ich von Besuchern erfahren haben.

Doch der biblische Beweis ist eindeutig. Der Herr sagt uns in Mt 19,28, wann die Wiedergeburt erfolgen wird: nämlich, wenn er auf seinem "Thron der Herrlichkeit" sitzen wird:

In der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen wird.

Mt 19,28 Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auch ihr werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen wird, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. Mt 19,28;


Die Jünger werden also bei der Wiedergeburt auch auf 12 Thronen sitzen, um die 12 Stämme Israels zu richten – es ist also das Weltgericht, das nach der Allgemeinen Auferstehung "der versammelten Völker" stattfinden wird. Und das bekommen wir noch einmal bestätigt in Mt 25,31, wo der Herr auch hier erwähnt, dass er zu diesem Anlass auf dem "Thron seiner Herrlichkeit" sitzen wird. Also: die Wiedergeburt der Kinder Gottes erfolgt als geistliche Wesen, in der Auferstehung aus dem Geist, wenn der Menschensohn auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen wird.

Er sitzt auf dem Thron seiner Herrlichkeit und richtet die versammelten Völker.

Mt 25,31 Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, 25,32 und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, 25,33 und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken. Mt 25,31-33;


Dabei hätten sie ja nur die Erklärung des Herrn genau lesen müssen, welche er dem Nikodemus gegeben hat, als dieser nach der Aussage des Herrn: "Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen" ihn in Jh 3,4 fragte:

Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter hineingehen und geboren werden?

Jh 3,3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. 3,4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter hineingehen und geboren werden? 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen. 3,6 Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. 3,7 Verwundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden.

3,8 Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist. (Das muss mir ein "Wiedergeborener" bei Leibesleben erst einmal vormachen!!) Jh 3,3-8;


Der Sohn Gottes erklärt dem Schriftgelehrten Nikodemus:

"Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus (Frucht-) Wasser (amniotische Flüssigkeit bei der biologischen, fleischlichen Geburt) und Geist (spirituelle, geistliche Geburt) geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen.

Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.
" Jh 3,5-6;


Es bedarf also beider Geburten: man muss zuerst als Mensch geboren werden, sonst kann man nicht zum Glauben kommen und ähnlich wie wir bei der ersten Geburt, bei der aus Wasser, der amniotischen Flüssigkeit, eine neue "Dimension" erlebt haben, werden wir auch nach unserem Tod, bei der Wiedergeburt in der Auferstehung aus dem Geist, eine neue, himmlische Dimension erleben.

Bei den Wehen einer Frau kommt in der fleischlichen Geburt aus Wasser, fleischliches Leben in die Welt, das Menschenkind.

Bei der Auferstehung der Toten aus dem Geist – der Wiedergeburt – kommt geistiges Leben ins Reich Gottes, das Kind Gottes.



Hier gab es viel Diskussion darüber, was der Herr in Jh 3,5 "Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen" mit dem "Wasser" gemeint haben könnte. Man hat wohl die Geburt eines Babys in Erwägung gezogen, aber dann "müsste man ja auch von "Fruchtwasser" und so sprechen – furchtbar, grauslich!"

Da hat man das "Wasser" lieber auf die Taufe bezogen und um Fragen nach der vom Herrn in der Folge angesprochenen "Geburt aus dem Geist" gar nicht erst aufkommen zu lassen, hat man in der katholischen Kirche schon vor etwa tausend Jahren die "Firmung" erfunden und behauptet, das sei die "Gabe der Kraft des Heiligen Geistes" an den Gläubigen und beides, Taufe und Firmung sind die Initiationsriten eines Gotteskindes.

Und damit waren also die "Geburt aus Wasser" und die "Geburt aus dem Geist" erfolgt und das Kind Gottes sei neu (wieder-) geboren.  So ist es auch durchaus verständlich, wenn man sich auch in den verschiedenen anderen weltlich-christlichen Kirchen gegen eine Wiedergeburt erst nach dem Tod wehrt, hat man sich doch schon immer damit gerühmt, selbst "wiedergeboren" zu sein. Dieser ganze falsche Ruhm wäre ja dann dahin.

Aus biblisch-christlicher Sicht sollte man diese Leute eigentlich vor die Aufgabe stellen, wenn sie tatsächlich wiedergeboren sind, also "aus dem Geist geboren", wie der Herr Jesus in Jh 3,8 sagt;

"Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist."

dann sollte das doch einmal einer von ihnen unter Beweis stellen und so in unsere Mitte ein- und austreten, dass wir nicht wissen, woher er kommt und wohin er geht!

Es ist im Prinzip ähnlich, wie beim Tod des Herrn. Der Sanhedrin war damals die oberste Behörde in Israel – sowohl religiös wie auch politisch, weil es zu der Zeit keinen König in Israel gab. Die Schriftgelehrten im Sanhedrin waren also die "Macht im Staate". Und da kam da plötzlich einer daher und behauptete der Messias, der Sohn Gottes zu sein. Und vom Messias wusste man aus der Thora, wenn der kommt, wird er alle Macht übernehmen. Also wenn er kommt, wird er herrschen, sie aber werden bedeutungslos sein.

Sie würden also alle Macht verlieren, nicht mehr als "Ratsherren" angesprochen werden, "eine Schande in der ganzen Verwandtschaft und Bekanntschaft – nein, da lassen wir ihn lieber von den Römern töten. Es kennen ihn ja ohnehin nur einige seiner Mitläufer, das wird schnell vergessen werden und schließlich haben wir ihn ja nicht getötet, sondern die Römer", so oder ähnlich könnten einige der Überlegungen der Schriftgelehrten damals (und bis heute in Israel!!) gewesen sein. Nicht alle, z.B. der weiter oben erwähnte Nikodemus (Jh3,4;) und natürlich auch Joseph von Arimathia (Jh 19,38;), der den Herrn dann in sein eigenes neues Grab legte, dachten sicher nicht so.

Heute könnten die Gemeindeleiter denken: "Wir haben Jahrzehnte gelehrt, dass wir wiedergeboren sind, alle "Wiedergeborenen" werden aufschreien, es wird Kirchenaustritte geben, Streitereien, Fragen, wieso wir das nicht gewusst haben, als Gemeindeleiter oder Ältester – nein, da bestreiten wir lieber, dass das in der Bibel steht, die Bibel lesen die Leute ohnehin nicht so genau und dann wird das vergessen werden und das Leben geht weiter.

Diesen Weg, von der fleischlichen Geburt aus Wasser bis zur Auferstehung aus dem Geist, der Wiedergeburt, habe ich, weil er für das Gesamtverständnis der Zusammenhänge so wichtig ist, in meiner Arbeit "Die Grundlagen des biblischen Christentums" im Kapitel "Vom Menschenkind zum Gotteskind" versucht ein wenig zu beschreiben. Und wie ich dort biblisch nachweisen konnte, erfolgt die Zeugung eines Kindes Gottes durch das Lesen der Bibel (Jak 1,18;). Gottes Wort ist der Same (Lk 8,11; 1Ptr 1,3;) ¹), welcher im Geist des Menschen diese Befruchtung bewirkt (1Ptr 1,23;).

Und es ist der Geist dieses wiedergezeugten (nicht wiedergeborenen!!) Menschen, welcher sein Leben lang "schwanger" geht, während sich das Kind Gottes im Geist des Menschen weiterentwickelt, ähnlich wie das Menschenkind in einer Gebärmutter. Beim Tod dieses Menschen stirbt der materielle, fleischliche Teil, also sein Körper, sein Geist jedoch, der ihm von Gott, der Geist ist (Jh 4,24;), gegeben wurde, bleibt existent, da Geist – ähnlich wie Energie – nicht vernichtet oder erzeugt werden kann und – wie Gott, der Geist ist, ewig ist.

Der von Gott auf dieser Welt erschaffene Mensch ist also, wenn man so will, ein Geistwesen im vorgeburtlichen Stadium, also wie bereits oben erwähnt, ähnlich einem Schmetterling in seinem Raupenstadium. Allerdings ist der Lebensbereich des Menschen - wohin er sich bewegen könnte – etwas größer: es ist das ganze Universum. Dieser gesamte Kosmos mit allen seinen Galaxien und Sonnensystemen, seinen Milliarden und Abermilliarden von Sternen, das alles hat Gott erschaffen, um dann in dieser ganz bestimmten Galaxis, in diesem ganz bestimmten Sonnensystem, auf diesem ganz bestimmten Planeten den Menschen zu erschaffen.

Dieser Kosmos ist eine Dimension, in der drei Dinge vorherrschend sind: der Raum, die Zeit und die Gravitation. Drei Dinge, die es – wenn man die Bibel studiert – offenbar in der Dimension Gottes – "den Himmeln" – nicht gibt.

-   Raum, weil Jesus nach seiner Auferstehung gezeigt hat, dass er mit seinem Geistkörper durch verschlossene Türen gehen kann (Jh 20,19-26;). Daraus lässt sich aber schließen, dass in der Dimension Gottes, aus welcher er gekommen ist, Raum sinnlos wäre, weil ihn niemand beachten würde.

-   Zeit, weil uns Jesus gesagt hat, dass der Mensch nach seiner Auferstehung geschlechtslos sein wird, wie auch alle Engel (Mt 22,30;). Nachdem also eine Fortpflanzung nicht möglich ist und die Engel bis heute existieren, kann man schließen, dass alle Bewohner der göttlichen Dimension – wie Gott selbst und auch die Menschen nach ihrer Auferstehung – eine ewige Existenz haben (ganz abgesehen von den vielen Hinweisen in der Schrift über das "ewige Leben" der gläubigen Menschen).

-   Und schließlich Gravitation, weil viele seiner Jünger den Herrn bei seiner "Himmelfahrt" gesehen haben, wie er auf einer Wolke in den Himmel schwebte (Apg 1,9;). Wenn also Jesus als Geistwesen die Schwerkraft hier auf der Erde aufheben könne, würde auch Gravitation im Himmel keinen Sinn machen.


Diese Aussage des Herrn in Mt 22,30:

"denn in der Auferstehung heiraten sie nicht noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel Gottes im Himmel"

belegt übrigens, dass der Mensch nach seiner Auferstehung unsterblich ist. Denn wenn sie nicht heiraten (Männer) noch verheiratet werden (Frauen), kann keine Fortpflanzung mehr stattfinden und nachdem sie aber doch weiterleben, müssen sie unsterblich sein. Und dann besagt diese Aussage natürlich auch, dass sie geschlechtslos sein werden – es gibt keine Frauen und Männer mehr, es gibt nur mehr geschlechtslose, unsterbliche geistliche Wesen – wie die Engel im Himmel. Wer dann auch die entsprechenden Aussagen des Herrn richtig interpretiert z.-B. Jh 10,30:

"Ich und der Vater sind eins"

oder in Jh 14,23:

"Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und (in seinem Geist) Wohnung bei ihm nehmen."


der erkennt, dass sich Geistwesen ineinander – und auch in den Geist der Menschen – integrieren können. (So auch die Engel des Satans, die nach dem Kampf im Himmel und ihrem Rauswurf, mit Satan auf die Erde geworfen wurden und als Dämonen in die Menschen gefahren sind, aber dann vom Sohn Gottes ausgetrieben wurden!).

Und damit löst sich auch das schon so lange und sehr heftig diskutierte Problem der Dreieinigkeit. Nicht nur der Sohn, sondern auch der Heilige Geist wohnt im Vater und die drei sind eins. Es ist so, wie wenn man auf der materiellen Ebene zwei Gläser Wasser, je halb gefüllt, eins ins andere leert und aus den zwei Wässern eins wird.

Und wir haben auf Erden noch ein weiteres vergleichbares Beispiel für so eine "Vereinigung": der Herr hat es einem Pharisäer so erklärt:

Also sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch.

Mt 19,3 Und die Pharisäer kamen zu ihm, versuchten ihn und sprachen: Ist es einem Mann erlaubt, aus jeder Ursache seine Frau zu entlassen? 19,4 Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen, dass der, der sie schuf, sie von Anfang an als Mann und Frau machte 19,5 und sprach: „Deswegen wird ein Mann den Vater und die Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und die zwei werden ein Fleisch sein“? 19,6 Also sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden. Mt 19,3-6;


Also werden Mann und Frau (das muss man heute leider schon extra erwähnen!), die sich heiraten, "zu einem Fleisch". Ähnlich wie im Beispiel oben, beim Wasser: Wasser zu Wasser und aus den zwei Wässern wird ein Wasser, so wird auch aus "Fleisch zu Fleisch" in der Hochzeitsnacht ein einziges Fleisch, wie der Herr sagt: "Also sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch." Doch für die Frau ist das eigentlich nur eine Rückkehr zu ihrem "Gebein". Denn Gott hat sie ja aus einer Rippe des Adams erschaffen. - Ob sie dann allerdings tatsächlich ein Fleisch sind, wird sich für die Christen bei der Entrückung zeigen.

Denn alle verstorbenen Kinder Gottes - und nur diese - werden in der Entrückung, bei der Wiederkunft des Herrn, auferweckt (nicht auferstehen!) und gemeinsam mit den noch lebenden christlichen Geschwistern, die "überkleidet" werden (2Kor 5,4;), in den Himmel entrückt, wie uns Paulus schreibt (der die Wiederkunft des Herrn offenbar – wie möglicherweise viele Christen – noch zu seinen Lebzeiten erhofft hat).

Wir werden überkleidet, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.

2Kor 5,1 Denn wir wissen: wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel. 5,2 Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach, dass wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet werden, 5,3 weil wir dann bekleidet und nicht nackt befunden werden.

5,4 Denn solange wir in dieser Hütte sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben. 2Kor 5,1-4;


Alle anderen Toten, auch die des Millenniums, die bis zu tausend Jahre alt werden, wie die Menschen vor der Sintflut, werden nach diesen tausend Jahren, am Ende der Welt, bei der allgemeinen Auferstehung aller Menschen aus dem Geist auferstehen. Und dann – nach dem Weltgericht – werden die Gläubigen in die Neue Schöpfung mit einer neuen Erde und einem neuen Himmel aufgenommen werden, die Gottlosen werden ihr ewiges Leben im Feuersee verbringen.

Die gesamte Schöpfung ist – wenn man so will – die "Mutter" des Menschen. Sie ernährt ihn, lässt ihn aufwachsen und sich entfalten. Geist und Körper werden geformt und geschult, und wenn er weise genug ist, beginnt er in der Bibel zu lesen. Und hier kann sein Geist dann vom Wort Gottes befruchtet werden und er wird wiedergezeugt als Kind Gottes, zwar noch als geistliches Embryo in seinem Geist, der "Gebärmutter" des Kindes Gottes, aber doch Kind Gottes. Aber wie beim Menschenkind auch, können in diesem Stadium der "Schwangerschaft", im Leben des Menschen hier auf Erden, auch noch alle möglichen Probleme – bis hin zur Totgeburt (Hbr 6,4-6;!!) – auftreten.

Beim Tod begibt sich der Geist des Menschen in das Totenreich. Das ist jetzt vielleicht auch vergleichbar mit dem Kokon eines Schmetterlings, wo auch er auf eine Wiedergeburt – nach der Geburt als Raupe – wartet. Aus dem früheren "Fleischwesen" Mensch entfaltet sich dann bei der Auferstehung aus dem Geist in der Wiedergeburt ein wundervolles, unsterbliches und gesegnetes Kind Gottes als Geistwesen.


Ein Zeichen im Kosmos.

Meine weiter oben aufgestellte Behauptung, dass Gott den gesamten Kosmos für den Menschen geschaffen hat, impliziert ja, dass Gott der Herr über dieses Universum ist und es nach seinem Willen gestaltet hat. Und obwohl das natürlich auch in der Schrift dokumentiert ist, gleich am Beginn in 1Mo 1,1:

"Am Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde."


- geglaubt wird das von der überwiegenden Mehrheit der Menschheit nicht. Die Leute können – wollen? – sich das ganz einfach nicht vorstellen. Insbesondere die Wissenschaft, die lachen einen aus, wenn man das ihnen gegenüber behauptet. Doch heuer ist ihnen – zumindest einmal den Astronomen – das Lachen vergangen und breite Ratlosigkeit hat um sich gegriffen. Aber hier die Fakten:

Vor einiger Zeit, am 11.Jänner 2024, genau um 15 Uhr 15, hat die angehende Astronomin Alexia Lopez von der britischen University of Central Lancashire, ihren Augen nicht trauen wollen, als sie bei der Analyse des Lichts von weit entfernten Quasaren – völlig zufällig wie sie sagt -, auf eine unglaubliche Struktur im Kosmos gestoßen ist: einen fast perfekten, großen Ring von Galaxien und Galaxienhaufen in 9 Milliarden Lichtjahren Entfernung und mit einem Durchmesser von 1,3 Milliarden Lichtjahren:

"Es ist wirklich surreal. Ich muss mich schon kneifen, weil ich diese Entdeckungen zufällig gemacht habe, es waren zufällige Entdeckungen. Aber es ist eine große Sache und ich kann das nicht glauben." – "Keine dieser beiden ultragroßen Strukturen ist mit unserem derzeitigen Verständnis des Universums leicht zu erklären" sagte sie. "Und ihre extrem großen Größen, markanten Formen und kosmologische Nähe müssen uns sicherlich etwas Wichtiges sagen – aber
was genau?" so Alexia Lopez.


0

Der Große Ring wurde von Alexia Lopez, einer Doktorandin an der University of Central Lancashire (UCLan), entdeckt,
die auch den Riesenbogen entdeckte – eine Struktur, die sich über 3,3 Mrd. Lichtjahre im All erstreckt.
Foto: University of Central Lancashire


Aber sie war nicht das erste Mal in einer derartigen Situation. Bereits vor drei Jahren hat sie in gleichfalls 9,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung – also kosmologisch gesehen ganz in der Nähe -, im Sternbild "Bärenhüter" (Bootes), einen fast symmetrischen riesigen Galaxienbogen (Giant Arc) entdeckt. Der nunmehr entdeckte "Große Ring" (Big Ring) ist für die Wissenschaftler daher die zweite Himmelsformation, die sie noch vor einigen Jahren als völlig unmöglich bezeichnet hätten. Es sind die beiden größten bisher entdeckten Strukturen des Universums.


Kosmos

Bildbeschreibung: Eine künstlerische Darstellung, welche die Positionen
des Großen Rings (in Blau) und des Riesenbogens (in Rot dargestellt)
am Himmel hervorhebt. Foto: University of Central Lancashire
BBC report


Kosmos

Ein Blick aus dem Hubble-Weltraumteleskop zeigt,
dass die Galaxien gleichmäßig im Universum verteilt sind
Hubble-Bild des Universums
IMAGE SOURCE NASA



Wenn man auch die anderen Berichte über diese Entdeckung liest, erkennt man, dass bei den Wissenschaftlern noch Tage und Wochen nach Bekanntwerden dieses Phänomens, Unglauben vorherrschte. Das war ja gegen das seit langem geltende Standardmodell der Wissenschaft vom Universum. Das wäre ja, wie wenn jemand behaupten wollte er hätte zwei Sonnen am Himmel gesehen.

Und das erinnerte mich an ein Ereignis aus der Bibel. Es war vor etwa zweitausend Jahren, etwa zur gleichen Zeit. Heute feiert das Christentum am 6. Januar die "Heiligen drei Könige". Und vor zweitausend Jahren gab es diese drei Männer, von der katholischen Kirche als "Könige" umbenannt, aber es waren wahrscheinlich auch damalige Astronomen, welche Sterne beobachteten und festgestellt hatten, dass plötzlich ein hell leuchtender Stern am Himmel erschienen ist, der zu wandern begonnen hat.

Die Drei waren wahrscheinlich aus unterschiedlichen Landesteilen und am Beginn genau so erstaunt, wie unsere heutigen Astronomen, beschlossen aber dann jeder für sich – aus welchen Gründen auch immer – der Sache auf den Grund zu gehen und diesem Stern zu folgen. Ich glaube den Rest der Geschichte kennt bereits jeder im christlichen Abendland: sie fanden den frisch geborenen Sohn Gottes in Bethlehem.

Und ebenso, wie sich damals die drei Männer am Beginn wahrscheinlich gefragt haben, was dieser Stern wohl bedeuten mag, hat sich auch Alexia Lopez, die Astronomin, diese Frage gestellt:

"Und ihre extrem großen Größen, markanten Formen und kosmologische Nähe müssen uns sicherlich etwas Wichtiges sagen – aber was genau?"

Als sich dann auch der Rest der Wissenschaftler davon überzeugt hat, dass die Sichtung Realität und nicht mehr abzuleugnen war, trat allgemeines Erstaunen und Rätselraten ein. Nach einem der Leitprinzipien der Astronomie, dem so genannten kosmologischen Prinzip, dürfte es solche großen Strukturen nicht geben. Dieses besagt, dass alle Materie gleichmäßig über das Universum verteilt ist (siehe Bild rechts oben vom Hubble-Weltraumteleskop).

(Siehe auch Diskurs 151: "Ein Zeichen im Kosmos?")


Offenbar wird die ganze astronomische Wissenschaft hier infrage gestellt und man muss sich wahrscheinlich gänzlich neu erfinden. Aber nun zurück zu unserem Vergleich – von dem diese Wissenschaftler natürlich keine Ahnung haben und das nie in Zusammenhang bringen würden. Ist dieses "Zeichen aus dem Kosmos" auch ein Hinweis Gottes, analog zum Stern von Bethlehem? Und wenn ja, worauf soll er uns hinweisen?

Und da kann uns nun die eigenartige Form dieser beiden Himmelskörper eine Hilfe sein. Zuvor aber eine kurze zeitliche Orientierung zum besseren Verständnis. Ob wir es uns nun eingestehen wollen oder nicht: wir leben in der Nähe oder gar schon am Beginn der biblischen Endzeit.

Die Zeichen der biblischen Endzeit.

Die problematische politische und wirtschaftliche Lage in der Welt, das Ende des Friedens in der Welt durch die Kriege in der Ukraine und in Palästina, der immer aggressiver und rücksichtsloser werdende Gemütszustand der Menschen weltweit, das könnte auch Paulus gemeint haben, als er die Situation in der Endzeit beschrieben hat:

Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr.

1The 5,1 Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben; 5,2 denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.

5,3 Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau,

und sie werden nicht entfliehen. 5,4 Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch komme. 1The 5,1-4;


Und auch der Herr spricht in seiner Endzeitrede vom "Anfang der Wehen": 

Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.

Mt 24,6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. 24,7 Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein.

24,8 Alles dies aber ist der Anfang der Wehen. Mt 24, 6- 8;


In der Offenbarung des Johannes, die eine komplette Beschreibung aller Ereignisse in dieser Zeit der Großen Trübsal darstellt (siehe ganz unten in diesem Artikel), wird diese Anfangszeit so beschrieben:

Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen.

Off 6,1 Und ich sah, als das Lamm eines von den sieben Siegeln öffnete, und hörte eines von den vier lebendigen Wesen wie mit einer Donnerstimme sagen: Komm!

6,2 Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben,

und er zog aus, siegend und um zu siegen.

6,3 Und als es das zweite Siegel öffnete, hörte ich das zweite lebendige Wesen sagen: Komm! 6,4 Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot.

Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen,

dass sie einander hinschlachten sollten,

und ihm wurde ein großes Schwert gegeben. Off 6,4;


Wenn man sich das erste Bild mit den beiden Himmelsformationen angesehen hat und man müsste es beschreiben, könnte man es als einen "Bogen" beschreiben, der von einem Mann (der Kreis als Kopf gesehen) gehalten wird. Das scheint zwar einerseits etwas vage, aber andererseits ist zu bedenken, dass solche gigantische Strukturen im Weltraum aus wissenschaftlicher Sicht bisher als unmöglich galten.

Nicht nur, weil eine derartige Zusammenballung von Materie bei allen Forschungen und Untersuchungen im Weltraum noch nie festgestellt werden konnte, aber auch und gerade deswegen, weil das riesige Galaxien sind, welche in 9,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung (!!), im Kosmos "aufgereiht" stehen. Das hat man noch nie erlebt. Wer oder was sollte denn so etwas machen (können)? Es sieht aus, als ob ein Kind mit Bausteinen gespielt hätte, wobei diese "Bausteine" ganze Galaxien sind, wie unsere Milchstraße.

Also wenn man diese offensichtliche Unmöglichkeit einer natürlichen Provenienz dieser unglaublich riesigen Formationen berücksichtigt, kann man es als ein Zeichen Gottes interpretieren, welches uns – ähnlich wie bei der Geburt des Sohnes Gottes, des Christus’ – ankündigen soll, dass jetzt der Antichristus, dieser erste Reiter  mit dem Bogen, geboren wurde.

Was dann an diesem Text noch auffällig ist, ist die Aussage beim zweiten Reiter, dass er den Frieden von der Erde nimmt, sodass sich die Menschen abschlachten.  Dass er den Frieden von der Erde nimmt, bedeutet ja, dass vorher Friede war und das korrespondiert dann wieder mit dem, weiter oben zitierten Text aus 1The 5,3: "Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr-, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau und sie werden nicht entrinnen.".

Und das wäre wieder für unsere Zeit durchaus zutreffend, die wir in Europa 30 Jahre in Frieden leben konnten und nun Krieg haben. Aber auch die letzte Aussage in diesem Vers aus Off 6,4: "dass sie sich untereinander abschlachteten", ist bezeichnend. Bisher war die typische Mordwaffe eher die Pistole, in der Endzeit scheint man Messer zu bevorzugen um seinen Nachbarn ins Jenseits zu befördern.

Ein letztes Argument noch für die Interpretation dieser Zeichen im Kosmos als den ersten Reiter in der Offenbarung und den Beginn der Endzeit, finden wir im Lukasevangelium. Ich musste lachen, als ich das gelesen habe. Es werden nicht nur "Zeichen vom Himmel" prophezeit, sondern es sind auch "große Zeichen". Dieses "große" wurde bisher im Sinne von "bedeutend" interpretiert und kein Exeget wäre wahrscheinlich auf die Idee gekommen, dass es tatsächlich große Zeichen, mit einem Durchmesser von 1,3 Lichtjahren in einer Entfernung von 9,3 Lichtjahren, sein sollten.

Auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben.

Lk 21,9 Wenn ihr aber von Kriegen und Aufständen hören werdet, so erschreckt nicht! Denn dies muß vorher geschehen, aber das Ende ist nicht sogleich da. 21,10 Dann sprach er zu ihnen: Es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich; 21,11 und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben. Lk 21, 9-11;




WER DIE ZUKUNFT GESTALTEN WILL, MUSS DIE ZEICHEN DER ZEIT ERKENNEN

UND DIESE ZEICHEN STEHEN AUF WENDE.

ES IST ZEIT, DEN SCHÖPFER DES ALLS ANZUERKENNEN UND ANZUBETEN!




Und weil wir gerade von "großen Zeichen" sprechen, hier ist noch ein Solches. Nicht in einer Entfernung von 9 Milliarden Lichtjahren, sondern sozusagen gleich um die Ecke, in Großbritannien. Sollten Sie sich jetzt auf einen PC befinden, der nicht gerade Firefox als Browser hat: das Bild lässt sich über den ganzen Bildschirm vergrößern und sieht dann noch prächtiger aus.

Kosmos

Menschen in Whitley Bay, Großbritannien, fotografieren am 10. Mai das Polarlicht,
das aufgrund des schwersten geomagnetischen Sturms seit 2003 in
niedrigeren Breitengraden als gewöhnlich sichtbar wurde.
(Ian Forsyth/Getty)






¹) Wie z.B. das griechische Wort "anagegennēmenoi" =als wiedergezeugt – nach der Befruchtung durch das Wort Gottes geistlich wiedergezeugt und nicht als wiedergeboren zu übersetzen ist. So z.B. in Lk 8,11; 1Ptr 1,3; 1Ptr 1,23), (Siehe auch Diskurs 85: "Die echte und die falsche Wiedergeburt.")




Die Große Trübsal – nach Ereignissen gegliedert (Off 6-22).  (QUERFORMAT)

Der Beginn der Wehen: Die Trübsal jener Tage – 1. Siegel: Der Mensch der Gesetzlosigkeit / 6. Siegel: Wiederkunft des Herrn zur Entrückung


< 1. Siegel >
1Ptr 1,23

Weißes Pferd: Reiter hat einen Bogen. Er bekam Krone, er zog aus sieg- reich und um zu siegen
< 2. Siegel >
(6,3-4;)

Feuerrotes Pferd: Nimmt den Frieden von der Erde ihm ward ein großes Schwert gegeben
< 3. Siegel >
(6,5-6;)

Schwarzes Pferd: Waage in der Hand. Weizen und Gerste teuer aber Öl und Wein nicht antasten
< 4. Siegel >
(6,7-8;)

Fahles Pferd: Tod, und Hölle folgte. Macht über 1/4 der Erde d. Schwert, Hunger Tod wilde Tiere
< 5. Siegel >
(6,9-11;)

Seelen der Märtyrer am Altar: Richte sie. Bekamen weißes Kleid, ruhen kleine Zeit bis Mitknechte getötet
< 6. Siegel >
(6,12-17;)

Großes Erdbeben. Sonne finster, Mond Blut, Sterne fallen, Himmel Buchrolle Berge, Inseln bewegt
6a
Sie

< 7. Siegel >
(8,1-6;)

Himmel: Stille1/2 Stunde Räucherwerk am Altar 7 Engel mit 7 Posaunen Donner, Stimmen, Blitze
Der Tag des Herrn: Die zwei Zeugen Gottes weissagen 1260 Tage mit Sacktuch bekleidet (?)


< 1. Posaune >
(8,7;)

Hagel, Feuer, Blut 1/3 der Erde verbrannte 1/3 der Bäume verbrannte alles Gras verbrannte
< 2. Posaune >
(8,8-9;)

Feuerberg ins Meer 1/3 des Meeres Blut 1/3 des Meereslebens tot 1/3 der Schiffe sank
< 3. Posaune >
(8,10-11;)

Fackelstern vom Himmel 1/3 der Flüsse Wermut 1/3 der Brunnen Wermut viele Menschen starben
< 4. Posaune >
(8,12-13;)

Sonne, Mond, Sterne ihr 3. Teil verfinstert 1/3 Tag kein Licht 1/3 Nacht desgleichen
< 5. Posaune 1. Wehe>
(9,1-12;)

Abgrundstern Rauch, Sonne finster, Heuschrecken schaden Menschen ohne Siegel 5 M
< 6. Posaune 2. Wehe>
(9,13-21;)

Engel v. Euphrat Feuer, Rauch, Schwefel 1/3 der Menschen getötet der Rest tat nicht Buße
6a
Pos

< 7. Posaune 3. Wehe>
(11,15-19;)

Reiche der Welt Gottes, Gottes Zorn gekommen Zeit zu richten die Toten Donner, Stimmen, Blitze
Der Tag des Zornes Gottes: Die Herrschaft des dämonischen Antichrists / Tod der 2 Zeugen / die Nationen zertreten Jerusalem

<7a Pos>
< 1. Schale >
(16,1-2;)

auf die Erde: ein böses Geschwür an den Tieranbetern mit dem Zeichen des Tieres
< 2. Schale >
(16,3;)

ins Meer: Blut wie eines Toten und alle lebendigen Wesen im Meer starben
< 3. Schale >
(16,4-7;)

in Flüsse und Brunnen: Wasser ward Blut Prophetenblut vergossen Blut zu trinken gegeben
< 4. Schale >
(16,8-9;)

in die Sonne: Menschen versengt Menschen lästern Gott aber taten nicht Buße
< 5. Schale>
(16,10-11;)

auf den Thron des Tieres: Reich finster, Menschen haben Schmerzen, lästern Gott aber taten nicht Buße
< 6. Schale>
(16,12;)

auf den Strom Euphrat: sein Wasser vertrocknete damit bereitet ist der Weg den Königen vom Osten
6a
Sch

< 7. Schale>
(16,17-21;)

in die Luft: Blitze, Stimmen, Donner großes Erdbeben wie nie Inseln, Berge nicht mehr

=============================================================================================================================

===
<7a Sch>
===================


Der wiedergekehrte Antichrist: Tod der zwei Zeugen



6a Sie
Nach 6. Siegel
(7,1-17;)
Kein Schaden an Erde, Meer, Bäumen bis 144000 versiegelt sind an ihren Stirnen. Die aus der Trübsal haben weiße Kleider vorm Thron. Das Lamm leitet sie zu lebendigen Wassern. Gott wischt ihre Tränen ab.
6a Pos
Nach 6. Posaune
(10,1-11; 11,1-14;)
Starker Engel mit Wolke: Mit 7. Posaune ist das Geheimnis Gottes vollendet; es wird keine Wartezeit mehr sein. Johannes isst Büchlein. Die zwei Zeugen werden
vom Tier getötet Erdbeben in Jerusalem
7a Pos
Nach 7. Posaune
(12,1-18; 13.1-18; 14,1-20; 15,1-8;)
Das Weib und der Drache, der Sturz Satans und seiner Engel. Das Tier aus dem Meer überwindet die Heiligen. Antichrist und falscher Prophet: die Herrschaft der beiden Tiere. Das Lamm und seine 144.000 stehen auf dem Berg Zion. Drei Engel: Evangelium, Gericht, Fall Babylon, Tote im Herrn sterben. Beginn des Gerichts: der Menschensohn erntet die Erde. Die Sieger über das Tier sein Bild und seinen Namen singen im Himmel ein Lied. Die 7 Engel mit den 7 Schalen des Zornes Gottes. Niemand kann in den Tempel gehen, bis die 7 Plagen vollendet sind.
6a Sch
Nach 6. Schale
(16,13-16;)
Satan, Antichrist und falscher Prophet senden Teufelsgeister aus zu den Königen der ganzen Welt um Zeichen zu tun. Satan und Antichrist sammeln die Völker zum Streit am Tag Gottes in Harmagedon

7a Sch
Nach 7. Schale
(17,1-18; 18,1-24;)
Der Untergang Babylons
(19,1-21; 20,1-15;)
Schlacht v. Harmagedon
Antichrist, Prophet im Pfuhl
Gericht, Erstauferstehung
Satan im Abgrund Letzter
Kampf Weltgericht
(21,1-27; 22,1-21;)
Neue Schöpfung